Süßkartoffel-Speck-Küchlein

Nachtrag: Ich habe hier ein leckeres Rezept von 2014 gefunden, das wollte ich Euch unbedingt in dieser Form vorstellen.

Süßkartoffel-Speck-Küchlein. Es ist eine wunderbare Mischung von Süß und Deftig. Dazu noch eine frische Minz-Note. Probiert doch selbst einmal. Ich gönne mir jetzt noch ein, zwei Küchlein zu einem frischen Salat.

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Zubereitung Süßkartoffel-Speck-Küchlein:
* eine große Süßkartoffel
* drei Eier
* zwei Stängel frische Minze
* ein Teelöffel Salz
* Speck
* eine Zwiebel
* ein Esslöffel Honig
* 150g Vollkorn-Roggen-Mehl
* 50ml Milch

Zunächst wird die Süßkaroffel geschält und klein geschnitten und dann weich gekocht. Ebenso wie normale Kartoffeln. Während dessen werden die Eier getrennt und die Zwiebel geschält, klein geschnitten und kurz glasig angebraten.
Aus dem Eiklar wird Eischnee gemacht. Damit der Eischnee schön steif wird, nehme ich gerne eine Fingerspitze Salz mit in das Eiklar.

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Nun werden die weich gekochten Süßkartoffelstücke zerstampft. Die Süßkartoffeln sollten noch heiß weiter verarbeitet werden. Ebenso wie bei Kartoffelpüree. Die Zwiebeln und das Mehl kommen dazu. Ebenso die Milch. Alles wird zu einem kompakten Teig verarbeitet. Nun, wenn alles etwas abgekühlt ist, kommen die drei Eigelb hinzu. Die frische Minze wird klein geschnitten und kommt nun gemeinsam mit dem Salz und dem Honig in den Teig.

2/3 des Eischnees wird nun unter den Teig gehoben. So, dass eine luftige Masse entsteht.

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Der Backofen wird auf 180°C vorgeheizt. Nun kommen die Muffinförmchen. In jede Muffinform kommt etwas Speck. oben auf kommt nun der Teig. Dieser kommt nun für 20min in den Backofen. Nach den 20min wird das Muffinblech heraus genommen und auf jedes Süßkartoffel-Speck-Küchlein kommt noch ein Klecks Eischnee. Jetzt werden die Küchlein noch weitere 5 bis 10min in den Backofen.

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Lasst Euch die Süßkartoffel-Speck-Küchlein gut schmecken! Ich liebe diese Resteverwertung jetzt schon <3

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After-Eight-Tiramisu

Stellt Euch vor, ich habe vor kurzem mal wieder meine alten Fotos ausgemistet. Hin und wieder muss man einfach Platz schaffen auf den Speichermedien. Und dabei sind mir ein paar „alte“ Fotos in die Hände gefallen. Bevor ich hier meinen Blog ins Leben gerufen habe, hatte ich anfangs mit meiner Facebook-Seite gestartet. Noch ganz unverbindlich – einfach mal schauen was so kommt war meine Devise. Und es hat mir Spaß gemacht.

Mit der Zeit hab ich natürlich auch meine Fotokenntnisse weiterentwickelt und ein deutlich größeres Augenmerk auf die Ausleuchtung der Fotos gelegt. Doch da das Rezept wirklich lecker war und es auch noch ein ganz besonderer Meilenstein in meiner Blogger-Zeit war, möchte ich Euch dieses After-Eight-Tiramisu gerne vorstellen.

Ich liebe ja leckeres Tiramisu und After-Eight ist auch eine meiner liebsten Süßigkeiten. Daher finde ich die Kombination besonders lecker. Wie sieht es bei Euch aus? Darf das Tiramisu kreativ abgewandelt werden oder liebt ihr Tiramisu nur klassisch? 

Das Rezept ging am 5. Februar 2015 online. Und der Grund zur Freude waren meine ersten 5000 Follower bei Facebook. Das war und ist natürlich ein Grund zu feiern. Ich habe den Post nun einfach mal übernommen, ich finde es ist auch eine schöne Möglichkeit in die Vergangenheit zu reisen. Also schnallt Euch fest, die Reise beginnt zurück zum 05. Februar 2015 in drei, zwei, eins… GO: 

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After-Eight-Tiramisu von Mimis Foodblog

In unserer Gesellschaft ist es Brauch, dass bei besonderen Anlässen Kaffee und Kuchen serviert wird.
Somit möchte ich mit Euch gemeinsam meinen besonderen Anlass, die 5000 ✰✰✰ Gefällt mir ✰✰✰ feiern.

Daher bitte ich zu Tisch und serviere Kaffee und Süßes in einem: Ein After-Eight-Tiramisu. <3

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After-Eight-Tiramisu von Mimis Foodblog

 

Zubereitung:

* Löffelbiskuits

* 150ml Espresso

* 8 EL Amaretto

* eine Packung Minz-Schokolade (muss nicht immer die Markenware sein, soll hier ja keine Werbeabteilung werden)

* 500g Mascarpone

* 250g Magerquark

* 50ml Milch

* Pfefferminz-Sirup

* Puderzucker

* Zartbitterschokoladenraspel

* frische Minze (drei Stängel)

Ihr rührt in eurer Küchenmaschine die Creme an. Sie besteht aus der Mascarpone, dem Magerquark, der Milch, der Minz-Schokolade und der frischen Minze (diese sollte klein geschnitten werden). Den Amaretto in den Espresso geben und die Löffelbiskuits kurz eintunken und in die Form schichten.Einen Teil der Mascarponecreme über die Löffelbiskuits streichen. Dann eine neue Schicht Löffelbiskuits kurz in die Amaretto-Espressomischung eintunken, auf die Mascarponecreme geben und wieder mit Mascarponecreme bestreichen. Ich hatte das Tiramisu über Nacht im Kühlschrank.

Kurz vor dem Servieren Tiramisu aus dem Kühlschrank holen und mit Puderzucker bestäuben und mit den Zartbitterschokoladenraspeln bestreuen. Und schon ist das After-Eight-Tiramisu fertig.

Lasst es Euch schmecken <3

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After-Eight Tiramisu

So, nun sind wir also wieder zurück im Jahr 2016. Die nächsten Blogbeiträge werden natürlich wieder in gewohnter Photo-Qualität gemacht – doch ich fand diesen kleinen Ausflug zu meinem After-Eight-Tiramisu wirklich lohnenswert. Vielleicht nehme ich mir demnächst ja mal die Zeit und mache das Rezept selbst noch einmal – dann mit neuen Fotos. Habt alle einen wunderschönen Tag und lasst Euch das After-Eight-Tiramisu gut schmecken! 

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Minz-Cookies mit Haferflocken

Cookies, wie sie in den USA heißen, sind leckere und schnell gemachte Kekse. Sie passen perfekt zu einem Tee, wenn sich spontaner Besuch anmeldet oder man mittags einfach mal Lust auf Süßes hat. Jedoch sind die üblichen Rezepte wirklich voll mit Zucker und Butter. Heute möchte ich Euch daher eine leckere, gesunde und schmackhafte Cookie-Variante mit Haferflocken, Banane und ganz viel Minze vorstellen.

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Minz-Cookie mit Haferflocken sind zwar auch nichts für die schlanke Linie, doch sie sind nahrhaft, sättigend und dadurch, dass sie mit Haferflocken, Vollkorndinkelmehl und ohne Zucker oder Butter gebacken sind gleich noch ein halbwegs gesundes Cookie-Rezept. 

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Zubereitung Minz-Cookies mit Haferflocken: 

* 1 EL Erdnussbutter

* 1 Banane 

* 50ml Milch 

* 3 EL Honig 

* Priese Salz 

* 1 Ei 

* 1 gestr. TL Backpulver

* 1/4 TL Natron

* 100g Dinkelvollkornmehl 

* 150g Haferflocken 

* 3 Stängel frische Minze 

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Vorbereitungen: 

* schaltet den Backofen schon einmal ein und heizt ihn auf 190°C auf

* legt ein Backblech bereit

* stellt ein Kuchengitter zum Abkühlen bereit 

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Zunächst wird die Erdnusbutter, die Banane, der Honig und das Salz einige Minuten mit dem Mixer sehr schaumig gerührt oder auch gemixt – das hängt davon ab wie reif die Banane schon ist. Dann wird das Ei und die Milch untergeschlagen.

Die frischen Minzblätter werden gewaschen und klein gehackt. sie kommen nun direkt mit in den Teig und es wird alles noch einmal kräftig verrührt.

Zuletzt Mehl, Haferflocken, Backpulver und Natron kurz dazurühren, bis sich ein glatter Teig ergibt.

Nun könnt ihr den Teig teelöffelweise als Kugeln von etwa zwei bis drei Zentimetern Durchmesser mit großem Abstand auf ein gefettetes oder mit Backpapier belegtes Blech setzen und mit einem Messerrücken etwas platt drücken.

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Denkt bitte daran, dass ihr etwas Abstand zwischen den Minz-Cookies mit Haferflocken auf dem Blech lasst, so dass diese während des Backens noch etwas zerlaufen können und nicht zusammen backen.

Nun kommen die Minz-Cookies mit Haferflocken in den auf  190 Grad (Umluft 170 Grad) vorgeheizten Backofen. Die Backzeit beträgt in etwa 12 bis 15 Minuten, bis sie hellbraun gebacken sind. Achtet darauf, dass sie nicht zu dunkel werden – das trocknet die Cookies aus.

Das Backpapier mit den Cookies vom Blech nehmen und 2-3 Minuten abkühlen lassen, bevor Ihr die Cookies zum vollständigen Abkühlen vorsichtig auf ein Kuchengitter legt.

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Wie ihr merkt, ist dieses Rezept schnell und leicht zu backen – wenn sich ein Besuch anmeldet, sind die Minz-Cookies mit Haferflocken ruckzuck fertig und ofenfrisch serviert. Ihr müsst mit ca. 25min maximalem Zeitaufwand rechnen. Das hängt eigentlich davon ab wie schnell ihr den Teig zubereitet, wenn ihr fix seid, schafft ihr es auch in 3min, wenn ihr Euch Zeit lasst, dann sind 10min sehr angenehm gerechnet.

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Wenn die Cookies fertig sind, wünsche ich Euch guten Appetit. Lasst Euch die Minz-Cookies mit Haferflocken gut schmecken! 

 

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Dreierlei Bolognese mit Tütchen

Oh jeh… wo beginne ich denn nun? Eigentlich koche ich seit Jahren ohne Tütchen. Ich habe sogar so etwas wie Aversionen gegenüber der Tütchenkost mit den Jahren entwickelt. Einerseits schmecken mir die Produkte nicht sonderlich, andererseits möchte ich bewusst aus gesundheitlichen Gründen auf Geschmacksverstärker, diverse E-Nummern, Soßenbinder, Gemüsebrühen mit Hefeextrakten etc. in der heimischen Küche und auf meinem Blog verzichten. Doch wenn ich ehrlich bin – außer Haus esse ich auch mal Pommes, ich esse und mag Chips, Schokolade mache ich auch nicht immer selbst, ich mag Eis – natürlich auch das gekauft und das selbst gemachte – ich kaufe Würzmischungen (Curry) und versuche darauf zu achten, dass keine der „bösen“ Dinge drin sind. Ich merke jedoch auch mit den Jahren, dass sich mein Geschmack verändert hat. Seit dem zu Hause hauptsächlich frisch und ohne Schnick-Schnack gekocht wird, vertrage ich die Soßen und Gerichte mit den kleinen Helferlein nicht mehr sonderlich gut. Irgendwie hat sich sowohl mein Magen als auch mein Geschmackssinn umgestellt. 

Und ihr wisst es ja selbst, ich versuche Euch Rezepte vorzustellen, die ohne diesen Schnick-Schnack aus kommen. Das steht auch mehr als deutlich auf meinem Blog. Und dann bekomme ich im Herbst diesen Jahres eine Einladung zu Knorr. Ein Wochenende mit anderen Bloggern um das neue Produkt – KNORR Latürlich Lecker – vom Hause Knorr kennen zu lernen, zu testen und Fragen zu stellen. 

Die ersten ein, zwei Tage habe ich die Einladung und die E-Mail ignoriert. In gewisser Weise fand ich es dreist – ich fühlte mich als Bloggerin aus Überzeugung auch nicht ernst genommen. Das war meine erste Reaktion. 

In Gesprächen mit Freunden und meiner Familie ergab sich dann ein ganz neuer Gesichtspunkt. Genau WEIL ich mich bewusst gegen Tütchen, den Schnick-Schnack und die kleinen Helferlein ausspreche, diese nicht verwende und mich bewusst für eine Küche ohne Hefeextrakte, ohne Geschmacksverstärker etc. positioniere, wurde ich eingeladen.

Nein, nicht zum Überzeugen, sondern da sich anscheinend auf dem Tütchenmarkt etwas tut. 

Das ging bei mir bisher komplett an meiner persönlichen Wahrnehmung vorbei, doch im Laufe der letzten Jahre entwickelt sich zum Glück ein bewussterer Umgang mit Essen und der Zubereitung von Nahrung.

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Nach einigem Abwägen entschied ich mich dann doch an diesem Wochenende teilzunehmen. Erstens lernt man nie aus. Daher sah ich es als Chance sowohl andere Blogger kennen zu lernen als auch hinter die Kulissen von Knorr zu sehen. So häufig bekommt man diese Möglichkeit auch nicht und ich bilde mir sehr gerne ein begründetes Urteil. 

Und zweitens, für ein begründetes Urteil benötigt man jedoch Informationen und die Möglichkeit Fragen zu stellen, in diesem Fall mal in die anderen Kochtöpfe – und hinter die Kulissen zu schauen. Diese Möglichkeit wollte ich wahrnehmen und meldete mich an. 

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Es hört sich komisch an, doch es war für mich eine sehr große Überwindung – doch im Nachhinein bereue ich es nicht. Ganz im Gegenteil. 

Ich bin froh, das unsere Fragen ernst genommen und beantwortet wurden. 

Ohne Geschmacksverstärker.

Ohne Aromen.

Ohne künstliche Zusätze.

Ohne Hefeextrakte.

Das hörte sich für mich doch sehr seltsam an – besonders von Knorr. Und ja – ich war sehr voreingenommen. Tütchen ohne Geschmacksverstärker – geht das denn? Ich wurde eines Besseren belehrt.

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Die neue Ausrichtung ist eine Gewürzmischung und kein reduziertes Fertiggericht. Und ich muss ja gestehen, dass ich auch Gewürzmischungen im Schrank habe. Sei es nur Curry, wie eingangs schon erläutert – oder mein selbst gemachtes Brotgewürz, mein selbst gemachtes Kräutersalz, Vanillezucker, Puddingpulver oder oder oder… Die Liste ist lang.Hört sich für Euch eventuell seltsam an, doch das musste ich mir zunächst einmal selbst eingestehen, bevor ich versuchte unvoreingenommen an diesem Wochenende teil zu nehmen. 

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Ich freue mich sehr, dass wir uns untereinander austauschen konnten und ich habe interessante Menschen kennen gelernt – es ist schön zu sehen, wer sich hinter den einzelnen Blogs verbirgt und welche Gemeinsamkeiten einen noch neben dem Bloggen verbinden. 

Ich könnte jetzt sehr umfangreich über den Ablauf des Wochenendes berichten, doch es existiert bereits ein sehr informativer und aufschlussreicher – und meiner Ansicht nach auch objektiver Bericht über das Wochenende bei KNORR. Daher möchte ich Euch auf die Seite von Tina verweisen.

Zwei Tage bei Knorr, ein Stop-Motion-Video und ein Cowboy Essen

Ihren Artikel kann ich nur empfehlen!

Ich persönlich bin nach diesem Wochenende zu dem Schluss gekommen, dass für meine Geschmacksnerven die Gewürzmischungen zu süß sind. Das ist jedoch Geschmackssache und Nachwürzen ist ja immer möglich.

Jedoch ist die neue Linie von Knorr ein ehrliches Tütchen. Wenn es das denn überhaupt gibt. Wenn jemand aus Zeitnot, fehlenden Kochkenntnissen oder aus Gewohnheit diese Produkte verwendet (es ist ja immer eine freiwillige und bewusste Entscheidung), dann sind sie nichts anderes als eine Gewürzmischung mit Rezeptvorschlag. Unter diesem Aspekt denke ich mir, sind die Tütchen immer noch sinnvoller als sich ausschließlich von Fertiggerichten zu ernähren.

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Im Rahmen dieses Wochenendes wurden Rezeptvariationen mit den Tütchen von uns Bloggern entwickelt. Ich war gemeinsam mit Ben, Viola, Andrea, Silvia in der Bolognese-Gruppe und wir haben drei Variationen der Bolognese entwickelt. So gab es dann bei uns Dreierlei Bolognese mit Tütchen.  Diese Rezepte möchte ich Euch heute gerne vorstellen. Danke an Euch für die gemeinsame Arbeit und die drei wirklich sehr leckeren Rezepte.

Ihr werdet eins merken bei den Rezepten: wir haben gekocht! Wir haben frische und leckere Zutaten verwendet und das Tütchen kam nur als Gewürzmischung zum Einsatz. Es war wirklich lecker – und ja – ich bin an diesem Wochenende über meinen eigenen Schatten gesprungen.

So, nun geht es dann mal an die Rezepte! 

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Bolo-Dip: 

* 1 Beutel KNORR Natürlich Lecker! Spaghetti Bolognese

* 125 ml Wasser

* 150 g Griechischer Joghurt

* 100 g Quark

* 2–3 Prisen Salz

* 1 Prise Pfeffer

* Saft einer ¼ Zitrone

* Abrieb einer ¼ Zitrone

Zubereitung:

Beutelinhalt KNORR Natürlich Lecker! Spaghetti Bolognese in 125 ml Wasser einrühren, erhitzen und abkühlen lassen. Die restlichen Zutaten mit einem Schneebesen unterheben und den Dip abschmecken. Dip bis zum Verzehr kalt stellen.

Tipp: Dazu passen Gemüsesticks.

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Bulgursalat – Zutaten für 4 Portionen:

* 1 Beutel KNORR Natürlich Lecker! Spaghetti Bolognese

* 200 g Bulgur

* 1 Tomate

* ¼ Salatgurke

* ½ Paprika

* ½ Zwiebel

* 1 Frühlingszwiebel

* 1 Bund Sellerieblätter

* 10 schwarze Oliven ohne Stein

* 1 Stängel Dill

* 1 Stängel Minze

* 1 Granatapfel

* ½ Aubergine

* 1 Stängel Rosmarin

* 1 Knoblauchzehe

* 30 g Cashewkerne

* Zimt

* 1 Prise Salz

* Pfeffer

* 30 g Olivenöl

* 150 g Feta

* 1 Zitrone

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Zubereitung:

Beutelinhalt KNORR Natürlich Lecker! Spaghetti Bolognese in 500 ml Waser einrühren

und zum Kochen bringen. 5 Minuten köcheln lassen. 200 g der Flüssigkeit über den Bulgur gießen und abgedeckt 20 Minuten ziehen lassen.

Inzwischen das Gemüse putzen und würfeln. Kräuter (außer den Rosmarin und den Knoblauch) hacken und Granatapfel entkernen.

Aubergine in einer heißen Pfanne mit Öl, Rosmarin und angedrückter Knoblauchzehe anbraten. Pfanne beiseite stellen. Cashewkerne karamellisieren und anschließend grob hacken. Ebenfalls beiseite stellen.

Zum weich gegarten Bulgur das Olivenöl geben und mit Zimt, Salz, Pfeffer und Dill würzen. Das gewürfelte Gemüse und 2/3 der Granatapfelkerne zum Bulgur geben. Alles gut mischen. Minze in heißem Öl frittieren und anschließend auf einem Küchenpapier abtropfen lassen.

2/3 des Fetas zerkrümeln und über den Salat geben. Danach erneut gut durchmischen. Zitronensaft über den Bulgursalat geben und nach Wunsch abschmecken. Zum Schluss die übrigen Granatapfelkerne, den Feta, die Minze und die Cashewkerne auf dem angerichteten Bulgursalat drapieren.

 

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Gazpacho mit Johannisbeeren und Gambas Zutaten für 4 Portionen:

* 1 Beutel KNORR Natürlich Lecker! Spaghetti Bolognese

* 250 ml Wasser

* 2 Tomaten

* ½ Salatgurke

* 1 Knoblauchzehe

* ½ rote Zwiebel

* 1 rote Paprika

* 3 Stangen Staudensellerie

* 2 TL Zucker

* 1 TL Salz

* 125 g Johannisbeeren

* 1 Prise Cayenne-Pfeffer

* 3 Prisen schwarzer Pfeffer

* 1 EL Himbeeressig

* 150 ml Olivenöl

* 4 große Gambas (küchenfertig)

* 1 EL Butter

* 1 Zweig Rosmarin

* 1 Knoblauchzehe

* Meersalz

Zubereitung:

1 Beutelinhalt KNORR Natürlich Lecker! Spaghetti Bolognese in 250 ml Wasser einrühren und aufkochen. Salatgurke schälen, Paprika und Selleriestangen putzen und in große Stücke teilen.

Johannisbeeren vorsichtig waschen, gut abtropfen lassen und die Beeren von den Rispen streifen. Gurke, Paprika, Sellerie, Tomaten, Zwiebel, Johannisbeeren, Cayenne-Pfeffer, schwarzer Pfeffer und Himbeeressig zusammen mit der Sauce im Blender 3 Minuten mixen.

150 ml Olivenöl in einem dünnen Faden in die Gazpacho mixen, abschmecken und durch ein Sieb passieren. Danach 1 Stunde kalt stellen. Gambas waschen und trocken tupfen. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Gambas von beiden Seiten kurz anbraten. Anschließend die Pfanne vom Herd nehmen. Butter, Rosmarinzweig und eine angedrückte Knoblauchzehe in die Pfanne geben, Gambas kurz darin schwenken und mit Meersalz würzen.

Gazpacho in 4 Schüsseln füllen, mit wenigen Tropfen Öl beträufeln und je einen großen Gamba in die Suppe als Einlage hinzugeben.

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Falls ihr die Dreierlei Bolognese mit Tütchen nachkochen wollt, dann lasst es Euch gut schmecken! Mir hat es geschmeckt!

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Butternut-Kürbis-Erdnuss Suppe mit Vanille-Minz-Schaum

Ich hatte mal wieder Lust auf etwas ganz anderes. Daher habe ich mich mal an einer Butternut-Kürbis-Erdnuss Suppe mit Vanille-Minz-Schaum versucht. Die etwas andere Kürbis-Suppen-Variante – eine Butternut-Kürbis-Erdnuss Suppe mit Vanille-Minz-Schaum. Ein leckerer und hübscher Traum mit Wölkchen.

 

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Suppe – Zubereitung:

* Butternut-Kürbis

* Kürbiskernöl

* eine Zwiebel

* eine Knoblauchzehe

* eine Kartoffel

* eine Hand voll Erdnüsse

* Kokosnussmilch

* Zimt

* Salz

* Muskatnuss

Der Kürbis wird geschält, entkernt und klein geschnitten. Ebenso die Zwiebel, die Kartoffel und die Knoblauchzehe. Nun wird alles gemeinsam in einem Topf in Kürbiskernöl angebraten. Eine Hand voll Erdnüsse werden geschält und kommen auch mit in den Topf. Abschließend kommt noch die Kokusnussmilch und die Gewürze (je nach Geschmack) dazu. Alles wird nun bei mittlerer Stufe 20min lang gekocht. Anschließend wird die Suppe zunächst püriert und dann durch ein dünnes Sieb passiert.

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Vanille-Minz-Schaum – Zubereitung:

* 250 ml Milch

* eine Prise Zimt

* Eine Vanille-Schote

* eine Hand voll frische Minzblätter

Die Milch wird mit allen Zutaten einmal erhitzt und dann bei niedriger Temperatur noch 20min ziehen lassen. Dadurch nimmt die Milch den Geschmack der Gewürze auf. Die Vanille-Schote sollte einmal in der Mitte längs halbiert werden, so dass der ganze Geschmack in die Milch über gehen kann. Nun kommen die Blätter und die Vanille-Schote wieder aus der Milch. Die Vanille-Schote kann getrocknet und dann in der Zuckerdose aufbewahrt werden, so hat man immer selbst gemachten Vanille-Zucker zu Hause.
Die aromatisierte Milch wird nun aufgeschäumt und der Schaum kommt auf die Suppe oben auf. Als leckere Dekoration bietet sich ein Minzblatt an.

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Lasst Euch die Butternut-Kürbis-Erdnuss Suppe mit Vanille-Minz-Schaum gut schmecken!

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Tandoori Glasnudeln

Uiuiui… bei mir ist es stürmisch und kalt geworden. Da freut man sich richtig, wenn man abends ins warme Zuhause kommt und man sich überlegen kann, welche geschmacklichen Experimente denn Heute anstehen. 

Mein heutiges Farben-Highlight war ein wunderschön orangener Baum. Die ersten Bäume zeigen uns ihr herbstliches Kleid und strahlen selbst bei Regen und Nebel um die Wette. Ich liebe diese Farbenspiele. 

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Diese Farbenpracht brachte mich heute Mittag schon auf eine wunderbare Idee: Ich begebe mich auf eine kulinarische Experimentier-Reise. Somit stand fest: „Heute Abend gibt’s bei mir mal ein Indisch-Asiatisches-Crossover Experiment im Kochtopf“. Bei mir gibt’s heute Tandoori Glasnudeln. Eine wunderbare Mischung der indischen Tandoori-Gewürzmischung und den ostasiatischen Glasnudeln. Es liegen zwar Kulturen und zig Kilometer zwischen diesen Gerichten, doch Crossover-Küche ist doch immer wieder spannend.

Ich war mir heute Mittag noch nicht so ganz sicher, ob das Experiment denn auch gelingt, doch ich muss gestehen: es ist lecker geworden! Ich habe das Gericht noch mit Sesamöl, Chili und feinen Limetten-Zesten abgerundet – und ein Klecks Honig durfte auch nicht fehlen. Diese Schärfe des Tandoori mit dem Gemüse und der leichten Süße des Honigs war eine wunderbare Kombination. 

 

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Zubereitung: 

* 400g Scheinefleisch

* 200g Glasnudeln

* zwei Esslöffel Tandoori-Würzmischung 

* ein Esslöffel Sesamöl 

* eine Kirschchili 

* ein EL Sojasauce 

* eine Knoblauchzehe 

* eine gelbe Paprika

* eine Tomate 

* ein halber Spitzkohl 

* Saft einer halben Limette

* Zesten einer Limette 

* Honig 

* frische Minze

 

Zunächst wird aus dem Sesamöl und der Tandoori-Würzmischung die Marinade für das Fleisch gemacht. Dieses sollte gewaschen, gesäubert und in kleine Streifen geschnitten werden, bevor es für mindestens eine Stunde mariniert wird. Falls ihr etwas voraus plant, könnt ihr das Fleisch auch schon am Abend zuvor marinieren und über Nacht ziehen lassen.

Anschließend müssen die Glasnudeln in kaltes Wasser eingeweicht werden. Im Unterschied zu anderen Nudelarten werden Glasnudeln im Allgemeinen nicht gekocht, sondern in Wasser eingeweicht und gebraten oder direkt Suppen zugegeben. Man kann sie auch frittieren. Die Nudel an sich ist ziemlich geschmacksneutral, verbindet sich aber leicht mit anderen Aromen und wird daher meistens zusammen mit anderen geschmacksintensiven Zutaten zubereitet.

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Im nächsten Arbeitsschritt werden die Paprika, die Tomate, die Knoblauchzehe, der Kirschchili und der Spitzkohl klein geschnitten.

Zunächst wird nun das Fleisch samt der Marinade angebraten. Daraufhin kommt das Gemüse mit in den Wok. Abgeschmeckt wird das Gericht nun mit dem Saft der Limette, der frischen Minze und etwas Sojasauce. Wenn der gewünschte Geschmack erreicht ist, können die weichen Glasnudeln hinzu gegeben werden. Diese sollten etwas abtropfen, so dass nicht zu viel Flüssigkeit mit in den Wok gelangt.

Alles einmal umrühren und anbraten lassen und fertig sind die Tandoori Glasnudeln.

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Zum Servieren könnt ihr noch einen Teelöffel Honig und ein paar abgeriebene Limettenzesten darüber streuen.

Lasst euch mein Crossover Tandoori Glasnudeln gut schmecken! 

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Laktosefreie Sauerkirsch-Törtchen

Heute möchte ich Euch ein leichtes und leckeres Rezept für Laktosefreie Sauerkirsch-Törtchen vorstellen. Es ist perfekt geeignet, wenn sich Besuch angekündigt hat. Ich versuche stets darauf zu achten, dass ich auf die Allergene verzichte, die bei meinen Freundinnen und Freunden negative Auswirkungen haben. Daher heute mal etwas Laktosefreies. Geschmacklich ist die Creme und der Boden nicht zu unterscheiden von den üblichen Milchprodukten. Natürlich ein paar Nuancen anders im Geschmack. Doch das muss nunmal bei diesem Rezept so sein. Die kleinen, feinen Küchlein haben uns alle zu später Stunde noch gemundet. Irgendwie kam es dazu, dass der Abend immer länger und es immer später wurde. So kam das Dessert und der Kaffee erst spät in der Nacht auf den Tisch. Da sich diese kleinen Küchlein jedoch wunderbar vorbereiten lassen, war dies kein Problem. 

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Die Küchlein bestehen aus einem typischen Wiener Boden, abgewandelt mit etwas Lavendelzucker und Margarine anstatt Butter.

Darüber schichtet sich eine vegane Minz-Creme und on the top noch ein veganes Sauerkirschgelee mit Amaretto. Die schöne doppelte rote Schicht ist entstanden, da ich die Sauerkirschen nur pürierte und nicht extra noch passierte. So hat sich die Flüssigkeit vor dem Schaum abgesetzt.

Einfach schön anzusehen!

Zubereitung Wiener Boden: 

* 8 mittelgroße Eier

* 240g Zucker 

* 1 EL Lavendelzucker

* 250g gesiebtes Weizenmehl Typ 450 

* 20g Kakao

* 30g Speisestärke 

* 80g Margarine, flüssig 

* Amaretto

Bevor ihr mit dem Teig beginnt, könnt ihr schon einmal den Tortenreif vorbereiten. Ich hatte das Backpapier über den Boden gespannt und mit dem Reif verklemmt, so dass der Teig nicht am Boden kleben bleibt nach dem Backen und sich anschließend wunderbar lösen lässt.

Die Eier zusammen mit dem Zucker und dem Lavendelzucker so lange schlagen, bis die Eimasse ganz hell und cremig wird. Dafür müsst Ihr Euch etwas Zeit nehmen, denn es dauert etwas.

Nun wird das Mehl und die Speisestärke über die Eimasse gesiebt. Anschließend wird auch noch der Kakao hinzu gesiebt. Anschließend kann die flüssige Margarine gründlich untergerührt werden. Wichtig ist nun, dass ihr das Mehlgemisch schnell unter die Ei-Schoko-Masse hebt und zügig in eine vorbereitete Springform füllt, glatt streichen und im vorgeheiztem Ofen bei 180°C 30-40 Min. backt, bis die Oberfläche schön braun wird. Macht nun die Garprobe und der Kuchenboden kann nun etwas vor der Weiterverarbeitung abkühlen.

Wenn der Boden abgekühlt ist, könnt ihr Dessertringe zum Ausstechen des Bodens nehmen. Lasst den Boden in den Dessertringen und stellt diese auf ein Blech  mit Backpapier. Falls etwas von der Creme später auslaufen sollte, ist dies nicht so tragisch. Nun träufelt ihr auf jeden der kleinen Böden etwa einen Esslöffel Amaretto. Wenn dieser schön in die Böden eingezogen ist, kann die Minz-Creme auf die Böden gefüllt werden.

 

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Zubereitung für die Minz-Creme: 

* 500g Soja-Joghurt

* 200g Zucker

* 20g Lavendelzucker

* drei bis vier Stängel frische Minze mit Blättern

* Abrieb einer unbehandelten Zitrone

* 1,5 TL Agar Agar 

* Saft einer Zitrone

* 200g Sojasahne zum Aufschlagen 

Soja-Joghurt, Zucker und Zitronenabrieb gut verrühren und die Soja-Sahne cremig aufschlagen und die Minze hinzu geben. Ich habe alles einmal in meinem Mixer gemixt. Nun das Agar Agar mit dem Zitronensaft auf ca. 50°C erwärmen. Einen kleinen Teil der Soja-Joghurtmasse zum Agar Agar geben (zur Temperaturangleichung), dann diesen Teil zurück in den übrigen, großen Teil der Soja-Joghurtmasse leeren. Alles gut vermischen und zum Schluss die geschlagene Soja-Sahne unterheben. Diese Creme in die Dessertförmchen auf die bereits vorbereiteten Böden füllen und kalt stellen.

Ich hatte die Creme über Nacht im Kühlschrank stehen, dann war sie am nächsten Morgen perfekt.

 

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Zubereitung Sauerkirschgelee: 

* 300g pürierte Sauerkirschen

* 60g Zucker

* 1 TL Agar Agar

* 20g Amaretto 

Für das Sauerkirschgelee das Agar Ager mit dem Amaretto auf ca. 50°C erwärmen.

Nun einen kleinen Teil des Sauerkirschpürees Flüssigkeit geben (zur Temperaturangleichung), dann diesen Teil zurück in den übrigen, großen Teil der Sauerkirschmasse leeren. Alles gut vermischen und auf die gestockte Minzcreme in den Dessertförmchen geben. Gut abkühlen lassen und dann können die veganen Sauerkirsch-Törtchen auch schon serviert werden.

 

Das Sauerkirschgelee kühlte bei mir ca. 6 Stunden. Dann war es perfekt. Beim Heraustrennen aus den Dessertförmchen bietet sich ein sehr dünnes Messer an. Einmal um den Rand herum schneiden. Wichtig ist, dass ihr das Messer nach jedem Förmchen einmal abwascht, dann gibt es einen sauberen Schnitt. Bei mir ist es leider nicht ganz so perfekt gelungen. Das nächste Mal wird es besser!

Lasst Euch die laktosefreien Sauerkirsch-Törtchen gut schmecken! Wir waren begeistert und es wird sie sicherlich wieder einmal geben! 

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Vegane Minz-Kakao-Torte

Bei dieser Torte war ich einmal mutig. Erstens war es meine aller, aller erste vegane Torte überhaupt und zweitens bin ich bei jeder süßen Backerei immer ein wenig nervös, wenn ich mir die Rezepte selbst überlege. Hier nun meine vegane Minz-Kakao-Torte. Sie passt perfekt in den Sommer, die Minze ist frisch aus dem Garten oder vom Balkon geerntet. Dazu noch ein frischer Minztee – perfekt für eine Tee- und Tortenzeit an einem schattigen Plätzchen mit guter Gesellschaft. Genießt die lauen Sommerstunden und lasst es Euch so richtig gut gehen. 

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Zubereitung Teig: 

* 100g Kristallzucker

* 250g Margarine 

* 260g gesiebtes Mehl (Typ 450) 

* 40g gesiebter Backkakao

* Salz

* Vanille

* Zitrone 

Die weiche Margarine mit dem Zucker und den Gewürzen verkneten, dann Mehl und Kakao vermischen und die gesiebte Mischung unterkneten, bis ein glatter Teig entsteht. Ich hatte bei der Zitrone die abgeriebenen Zesten einer Zitrone genommen. Bei der Vanille nahm ich das Mark zweier Vanilleschoten und dann noch eine Prise Salz.

Diesen Teig nun kühlen und wenn er fest ist, mit einer groben Haushaltsreibe reiben. Ich hab den Teig kurzerhand in das Gefrierfach gepackt und als er schön fest war, wurde er sowohl geraspelt, als auch mit einem großen Messer in Stücke gehackt.

 

Nun wird der Tortenreif vorbereitet. Ich hatte das Backpapier über den Boden gespannt und mit dem Reif verklemmt, so dass der Teig nicht am Boden kleben bleibt nach dem Backen und sich anschließend wunderbar lösen lässt. Darauf hin die Krümel in dem Tortenreif verteilen und bei ca. 165°C knusprig backen. Wie lange genau die Backzeit ist, kann etwas variieren, jeh nach dem wie kalt die Krümel vor dem Backen sind und wie dick sie auch geraspelt sind. Achtet bitte darauf, dass der Boden nicht verbrennt, jedoch eine schöne knusprige Konsistenz bekommt.

Die Krümel backen zusammen und ergeben so den Boden von der Minz-Kako-Torte.

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Zubereitung für die Minz-Creme: 

* 500g Soja-Joghurt

* 200g Zucker

* 20g Lavendelzucker

* drei bis vier Stängel frische Minze mit Blättern

* Abrieb einer unbehandelten Zitrone

* 1,5 TL Agar Agar 

* Saft einer Zitrone

* 200g Sojasahne zum Aufschlagen 

Soja-Joghurt, Zucker und Zitronenabrieb gut verrühren und die Soja-Sahne cremig aufschlagen und die Minze hinzu geben. Ich habe alles einmal in meinem Mixer gemixt. Nun das Agar Agar mit dem Zitronensaft auf ca. 50°C erwärmen. Einen kleinen Teil der Soja-Joghurtmasse zum Agar Agar geben (zur Temperaturangleichung), dann diesen Teil zurück in den übrigen, großen Teil der Soja-Joghurtmasse leeren. Alles gut vermischen und zum Schluss die geschlagene Soja-Sahne unterheben. Diese Creme in die Tortenform füllen und kalt stellen.

Ich hatte die Creme über Nacht im Kühlschrank stehen, dann war sie am nächsten Morgen perfekt.

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Vor dem Servieren könnt ihr die Minz-Kakao-Torte noch mit etwas Kakao bestäuben und mit ein paar Minzblättern dekorieren. Und fertig ist die vegane Minz-Kako-Torte.

Lasst es Euch schmecken und genießt den Sommer! 

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Türkisch-mediterraner Teller

Draußen stürmt und regnet es. Da wünscht man sich doch in Gedanken ans Mittelmeer. Wie wäre es dann heute mit einem kulinarischen Ausflug an die türkische Riviera?

Frischer, knackiger Salat, eine angebratene Peperoni, lockeres Fladenbrot mit Sesam, eine Sucuk-Wurst frisch vom Grill – und eventuell noch eine leckere Stange Börek. Dazu passt eine würzige Paprikasoße und eine etwas mildere Joghurtsoße. Ein Türkisch-mediterraner Teller. 

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Zubereitung:

Heute ging alles mal wieder sehr schnell. Wenn man (wie ich heute) keine Zeit für ein selbst gemachtes Fladenbrot hat, dann geht auch wunderbar ein frisches Fladenbrot von einem türkischen Händler.

Der Salat bestand heute aus Rucola, Feldsalat, Tomaten, Champingons, kleinen Gurken, Basilikum und noch etwas Blattsalat. Die Vinaigrette habe ich aus 2 EL Olivenöl, 2 TL Zitronensaft, Salz, Pfeffer und einer Briese Zucker zubereitet. Sehr einfach und sehr lecker. Passt wunderbar, wenn man mediterrane Rezepte kocht.

Die Sucukwurst wird aus ihrer Verpackung gelöst (die Haut sollte auch abgezogen werden) und dann halbiert. Die Sucuk-Hälften werden nun gemeinsam mit den Peperoni in Olivenöl angebraten, oder gegrillt. Ich bevorzuge den Grill, am liebsten Frisch vom Holz-Kohle-Grill. Der Geschmack ist einfach anders.

Die Börek werden ganz klassisch zubereitet.

Börek:
* Teigblätter dreieckige Yufka-Teigblätter, gibts in türkischen Läden, oder überteuert in der Delikatessabteilung eines gut sortierten Suppermarktes

* Feta-Käse

* 2 Eier

* Muskatnuss

* Pfeffer

* Kreuzkümmel

* Frittierfett

Eines der Eier gemeinsam mit den Gewürzen mit dem Schafskäse gut verkneten, bis eine feste Masse entsteht. Ein walnussgroßes Häufchen dieser Masse an die breiteste Stelle eines jeden Teigdreieckes setzen. Diese Masse nun länglich auf dem Teig positionieren. Die Seiten des Dreiecks einschlagen und dann den Teig von der Breitseite nach oben zur Spitze hin fest aufrollen. Spitze mit feuchten Fingern und dem zweiten Ei noch einmal gut andrücken. Alle Böreks in Frittierfett ungefähr 7-8 Minuten frittieren bis sie goldbraun sind, dabei mehrfach wenden. Danach auf ein Küchentuch legen, damit das überschüssige Fett abtropfen kann.

Joghurt-Soße
* 200gr Joghurt

* 1 Knoblauchzehe

* frische Minze

* frischer Koriander

* Pfeffer, Salz, Kreuzkümmel

* Zitronensaft

Für die Joghurt-Soße wird eine Knoblauchzehe zerdrückt und mit 200ml Joghurt vermischt. Es kommen nun noch drei Stängel klein geschniittene Minze, etwas Koriander, Pfeffer, Salz, Kreuzkümmel und ein Spritzer Sitronensaft dazu. Alles wird abgeschmeckt und zu einer leckeren Soße verrührt.

Für die Paprika-Soße
* 300g Paprika, rote türkische Spitzpaprika, fein gewürfelt

* 200g passierte Tomaten

* 4 Knoblauchzehe(n) (fein gewürfelt)

* 3 EL Essig

* 1 Zwiebel(n) (fein gewürfelt)

* 1 TL Kreuzkümmel (gemahlen)

* 1 EL Rosenpaprika grob gemahlen

* Olivenöl, Salz, Zucker

Die Zwiebel- und Knoblauchwürfel in etwas Olivenöl anschwitzen, bis sie hell gelblich sind. Die Paprikawürfel kurz mitschwitzen und mit dem Essig ablöschen. Die passierten Tomaten zufügen und die Gewürze. 15 Minuten einköcheln lassen. Je nach Verwendung kann die Sauce jetzt abgeschmeckt und direkt warm serviert werden. Wenn sie als Dipp serviert wird, zunächst noch auf die gewünschte Konsistenz eindicken lassen und ggf. noch mit dem Mixstab pürieren.

Alle Zutaten zusammen sind dann ein leckeres Essen.

Lasst es euch schmecken! Und genießt den kulinarischen Urlaub in der Sonne!

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