Gesunde Buchweizen-Schoko-Muffins mit Karotten und Haferflocken

Die gesunden Buchweizen-Schoko-Muffins mit Karotten und Haferflocken schmecken nussig und kommen ganz ohne Zucker aus. Die etwas anderen Schoko-Muffins. Bei diesem Rezept hab ich ganz auf Industriezucker verzichtet und es ist zudem auch noch ganz ohne Weizenmehl. 

Ich koche und backe sehr gerne mit Buchweizenmehl. Besonders gerne Buchweizenpfannkuchen, Buchweizen in Obst-Blechkuchen oder in Brot. Bisher sind die Rezepte jedoch leider noch nicht alle auf dem Blog gelandet, doch das werden sie sicherlich in den nächsten Wochen und Monaten. Das Besondere an Buchweizen ist, dass es eigentlich kein Getreide ist, jedoch wie eines schmeckt und auch so verarbeitet werden kann. Buchweizen ist ein Knöterichgewächs, wie bspw. Sauerampfer. Daher ist Buchweizen auch frei von Gluten und Weizenlektinen. 

Das Gute an diesem Rezept für gesunde Buchweizen-Schoko-Muffins mit Karotten und Haferflocken ist, dass sie mindestens drei Tage saftig, nussig und frisch schmecken. Durch den Buchweizen und die Karotten kommt in die Muffins sehr viel Aroma und Saftigkeit. Und mit Zartbitterschokolade zusammen, schmecken die kleinen Buchweizen-Schoko-Muffins auch richtig gut. Falls ihr keine kleinen Muffins machen wollt, könnt ihr auch einen Kuchen backen. 

Zutaten Buchweizen-Schoko-Muffins:

(reicht für 24 Muffins oder eine Springform mit ca. 26 cm Durchmesser):

* 400g Möhren 

* Butter und Backförmchen für die Muffins 

* 4 Eier 

* 210g Akazienhonig 

* 100g geriebene Mandeln

* 200g Buchweizenmehl

* 50g Haferflocken

* 1 Päckchen Backpulver 

* 1 TL Zimt

* zwei Priesen Kardamom 

* 1 unbehandelte Zitrone

* 5g frischer Ingwer 

* 50ml Milch 

* 150g Zartbitterschokolade

* 1 Priese Salz

Zubereitung Buchweizen-Schoko-Muffins:

Zunächst werden die Möhren gewaschen und mit dem Kartoffelschäler geschält. Mit einer Küchenreibe werden daraufhin die Karotten in feine Streifen geraspelt, in eine Schüssel gegeben. Ebenso kommen die Raspel der Zitrone und des frischen Ingwers direkt mit in die Schüssel. Diese kann nun erst einmal bei Seite gestellt werden.

Jetzt könnt ihr den Backofen auf 175°C (Umluft 160°C) vorheizen und die Muffinförmchen in die Backform stellen.

Trennt nun die Eier. Dabei jedes Eiweiß zuerst einzeln in eine Tasse geben, erst dann (wenn kein Eigelb hineingeraten ist!) in eine Rührschüssel. Das Eigelb in eine zweite Schüssel geben. Das Eiweiß kann nun bis zur weiteren Verarbeitung in den Kühlschrank gestellt werden.

Jetzt wird die Hälfte der Zartbitterschokolade Topf mit der Milch und dem Zitronensaft langsam erhitzt, bis eine relativ flüssige Konsistenz entstanden ist. Anschließend kommt diese Mischung mit dem Honig zum Eigelb. Es wird nun alles schaumig geschlagen.

Die geraspelten Möhren darunter mischen und weitere 3 Minuten schlagen.

Jetzt kommt die Hälfte der Mandeln zum Eigelb-Möhren-Gemisch dazu. Das Backpulver, das Buchweizenmehl, die Haferflocken und das Zimtpulver unterrühren.

Jetzt schlagt Ihr das Eiweiß steif. Hierfür kommt zum Eiweiß noch eine Priese Salz in die Schüssel. Die restlichen geriebenen Mandeln vorsichtig mit einem Teigschaber unter den Eischnee heben. Diesen Mandel-Eischnee zur Eigelbmasse geben und mit dem Teigschaber gut verrühren.

Den Teig könnt ihr nun in die Formen gießen, dabei die Oberfläche mit dem Teigschaber glatt streichen. Jetzt könnt ihr die restliche Zartbitterschokolade in Stücke hacken und über die Muffins streuen, so dass in jedem Muffin ein paar Schoko-Stücke zu finden sind.

Die Muffinförmchen wandern nun für 30-35min bei 175°C (Umluft 160°C) in den Backofen. Wenn die Zeit vorbei ist, könnt ihr die Stäbchenprobe machen. Hängen noch feuchte Krümel an dem Stäbchen, weiterbacken.

Dann den Kuchen mit Topfhandschuhen herausnehmen, kurz abkühlen lassen und fertig sind die Buchweizen-Schoko-Muffins.

Lasst Euch die gesunden Buchweizen-Schoko-Muffins mit Karotten und Haferflocken gut schmecken! 

 

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Ingwer-Kürbis Süppchen

Ingwer-Kürbis Süppchen 

Der Geruch des Ingwers ist sehr aromatisch, ein brennend-scharfer und würziger Geschmack. Dieser Geschmack beruht hauptsächlich auf den ätherischen Ölen im Ingwer und das Gingerol verleiht dem Inger die typische Schärfe. Ingwer ist nicht nur ein sehr leckeres Gewürz, sondern auch als Heilpflanze vor allem in der asiatischen Medizin verbreitet. So sollen die ätherischen Öle im Ingwer antioxidative, antiemetische und entzündungshemmende Effekte haben. Ebenso soll Ingwer auch bei Magen-Darm-Beschwerden und Übelkeit wirken. Ihr seht schon, Ingwer bietet uns deutlich mehr als nur seinen sehr würzigen, scharfen und aromatischen brennend-scharfen Geschmack. Besonders in der kalten Jahreszeit ist der Ingwer eine schöne Ergänzung in heißen Suppen. 

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Mein schnelles, leckeres und auch gesundes Ingwer-Kürbis Süppchen habe ich diese Woche zu einem gemütlichen Kaffeeklatsch, ohne Kaffee, dafür mit dem Ingwer-Kürbis Süppchen, ganz viel Tee, einem wärmenden Feuer und vielen Themen, gekocht. Aufgepeppt wurde mein Ingwer-Kürbis Süppchen  mit Croutons aus einem Dinkel-Kürbis Brötchen, einigen Parmesan-Raspeln und frischem Ziegenkäse. Eine richtig leckere Kombination. Wärmend, sättigend und cremig-würzig im Geschmack. Besonders schnell geht das Rezept, wenn man auf ein paar eingefrorene Kürbisspalten zurück greifen kann. 

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Wenn es etwas mehr wird, könnt ihr das Ingwer-Kürbis Süppchen auch am nächsten Tag noch einmal aufwärmen oder ihr friert das Ingwer-Kürbis Süppchen portionsweise ein, dann könnt ihr nach einem langen Arbeitstag einfach eine oder zwei Portionen auftauen und fertig ist das Abendessen. Daher koche ich meist größere Portionen. So hat man regelmäßig noch ein “schnelles” Gericht im Gefrierfach. Fastfood mal anders. Doch nun genug über die Vorzüge von großen Portionen philosophiert, kommen wir zum Rezept meines Ingwer-Kürbis Süppchens. 

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Zubereitung Ingwer-Kürbis Süppchen: 

* 1200g Kürbis (ohne Kerne und Schale) 

* vier kleine Kartoffeln

* Ingwer nach eigenem Geschmack (ich hatte ca. eine kleine Hand voll) 

* drei Lorbeerblätter

* 1,5l Gemüsefond 

* 3 mittelgroße Tomaten 

* Muskatnuss

* Pfeffer

* Salz

* Zimt

* Kürbiskernöl 

* 250ml Milch 

* 1/2 TL Zucker 

* Parmesan 

* frischer Ziegenkäse (Frischkäse) 

Zunächst schält ihr die Kartoffeln und den Kürbis und schneidet dann beide in etwa gleich große Stücke. Nun wird der Ingwer geschält und klein geschnitten. Ebenso die Tomaten werden in Stückchen geschnitten.

Anschließend wird das Gemüse in etwas Kürbiskernöl in einem Topf angebraten. Wenn alles eine schöne Färbung bekommen hat, könnt ihr das Gemüse mit dem Gemüsefond ablöschen und anschließend noch mit den Gewürzen würzen.

Das Ingwer-Kürbissüppchen sollte nun mindestens 30min vor sich hin köcheln. Bevor ihr die Suppe mixt, nehmt bitte die Lorbeerblätter wieder heraus. Wenn das Gemüse weich gekocht ist, könnt ihr das Ingwer-Kürbissüppchen mit Milch und einem halben Teelöffel mixen. Da ihr deutlich mehr Kürbis als Kartoffeln habt, wird die Konsistenz sehr schaumig und leicht cremig. Jedoch nicht so gehaltvoll wie eine Kartoffelsuppe.

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Zubereitung Dinkel-Kürbis-Brötchen Croutons: 

* 1-2 Dinkel-Kürbis-Brötchen oder alternativ andere Brötchen 

* 1-2 TL Butter 

* Pfeffer und Salz 

Ich hatte noch ein paar eingefrorene Dinkel-Kürbis-Brötchen übrig und lies diese morgens schon auftauen. Falls ihr andere Brötchen da habt, könnt ihr die natürlich auch nehmen. Schneidet sie in die von euch gewünschte Größe und lasst sie in einer Pfanne in der Butter schön golden anbraten. Würzt die Dinkel-Kürbis-Brötchen Croutons noch mit etwas Pfeffer und Salz und schön können die Croutons auf dem Ingwer-Kürbis Süppchen serviert werden.

Serviert wird das Ingwer-Kürbis Süppchen mit den Croutons, ein paar Parmesanraspel und ein wenig Ziegenfrischkäse. Um schöne Parmesanraspel zu bekommen, könnt ihr mit dem Gurkenschäler etwas Parmesan herunter raspeln. Sieht wunderschön aus und schmeckt fantastisch.

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Lasst Euch das würzig-aromatische Ingwer-Kürbis Süppchen gut schmecken! Und in guter Gesellschaft schmeckt es gleich um einiges Besser – na, wie wäre es mit einem Kaffeeklatsch und einem heißen Süppchen? 

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Dinkel-Kürbis Brötchen

Der Oktober verabschiedete sich bei mir bereits gestern, am 30. Oktober so richtig. Denn es war eine schöne und harmonische Verabschiedung. Es gab einen ausgiebigen Brunch mit frischen, selbst gebackenen Dinkel-Kürbis Brötchen, Sonnenschein, gemütliche Stunden und einen ausgedehnten Spaziergang durch die schöne Natur.

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Der Oktober war so freundlich und hat sich mit Sonnenschein, blauem Himmel und lauen Temperaturen (12°C) zu uns gesellt. Diese schönen Stunden waren wirklich ein Geschenk.

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Heute, am Reformationstag – oder eben auch Halloween – jeh nach dem, was gefeiert wird, ist der Oktober schon wieder grau in grau. Die schönen Sonnenstrahlen des goldenen Herbstes sind zum Glück nicht vergessen, sondern können immer noch in Erinnerung gerufen werden. 

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Diesen Herbst ist unsere Kürbis-Ernte so gut ausgefallen, dass wir mehrere Kürbisse einfrieren mussten. Ich friere Kürbisse sehr gerne ein, da man mit den einzelnen Päckchen sehr flexibel kochen und backen kann. So auch bei meinen Dinkel-Kürbis Brötchen. Der Tag begann gestern also mit einem ausgiebigen Brunch.

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Da ich am Abend zuvor bereits den Teig für meine Dinkel-Kürbis Brötchen gemacht habe und dieser in aller Ruhe im Kühlschrank stand, hatte ich morgens nicht viel Arbeit. Eben schnell den Teig in die passende Größe gebracht (und natürlich fotografiert), die Dinkel-Kürbis Brötchen auf dem Backblech verteilt und noch 20min gehen lassen. Dann wurde der Backofen erhitzt und in der Zwischenzeit der Frühstückstisch gedeckt, der Kaffee gekocht und anschließend noch schnell ein paar Dinkel-Kürbis Brötchen fotografiert werden, bevor unser Herbst-Brunch beginnen konnte.

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Zubereitung Dinkel-Kürbis Brötchen: 

Zutaten für ca. 12 Stück

* 300g Kürbis (ohne Kerne und ohne Schale) 

* 80g Butter

* 550g Dinkelmehl 

* 80g Zucker 

* 42g frische Hefe 

* 1 Ei 

* 1 TL Salz 

* eine Prise Muskatnuss, gerieben 

* 1 TL Zimt 

* 100ml Milch 

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Wenn ihr einen frischen Kürbis nehmt, dann sollte dieser geschält, entkernt und in kleine Stücke geschnitten werden. Ich habe mich für meine tiefgerorenen Kürbisse entschieden und musste diese zur Weiterverarbeitung in der Mikrowelle bei 350 Watt in 3-5min auftauen. Falls ihr frische Kürbisse genommen habt, könnt ihr diese mit der Milch, der Butter, der Muskatnuss und dem Zimt in einem Topf köcheln und anschließend wieder abkühlen lassen.

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Bei der tiefgefrorenen Variante erhitzt ihr die Milch mit den Gewürzen ebenfalls und gebt die aufgetauten Kürbisstücke hinzu. Lasst alles zusammen abkühlen, bis die Mischung lauwarm ist.

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Nun wird die Masse püriert. Anschließend kann das Dinkelmehl mit dem Zucker gemischt werden. Zerbröselt die frische Hefe mit in die Mehl-Zuckermischung. Nun kommt die Kürbis-Masse und das Ei mit zum Teig. Verarbeitet alles, bis es ein homogener Teig geworden ist. Falls er euch zu klebrig ist, könnt ihr noch ein wenig Mehl hinzu geben. Ich habe mit Einweghandschuhen gearbeitet, da ich gerne spüre wie die Konsistenz des Teiges ist. Falls ihr lieber eine Küchenmaschine nehmt, geht das sicherlich auch.

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Der Teig wird nun abgedeckt einige Stunden in den Kühlschrank gestellt. Bei mir war es über Nacht. So kann die Hefe langsam aber bedächtig arbeiten. Am nächsten Morgen hatte sich der Teig fast verdoppelt. Daher bietet es sich an, dass ihr eine sehr große Schüssel nehmt.

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Nach der Ruhezeit kann der Teig auf einer bemehlten Fläche halbiert und in zwei längliche Rollen gebracht werden. Mit einem Teigschaber könnt ihr nun den Teig in 12 gleich große Teile zerteilen. Falls kein Teigschaber zur Hand ist, könnt ihr auch ein Messer nehmen.

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Bringt die Dinkel-Kürbis Brötchen in die von Euch gewünschte Form und wälzt sie einmal in Mehl, anschließend könnt ihr die Dinkel-Kürbis Brötchen mit einem scharfen Messer leicht einschneiden. Legt sie anschließend auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und heizt den Backofen auf 50°C auf.

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Nach 20 Minuten müssten sich die Brötchen verdoppelt haben. Jetzt erhöht ihr die Temperatur auf 220°C, stellt noch ein feuerfestes Gefäß mit Wasser in den Backofen und backt die Dinkel-Kürbis Brötchen für 22 Minuten bei Umluft.

Die Backzeit kann sich um ein paar Minuten je nach Ofen und dicke der Dinkel-Kürbis Brötchen unterscheiden. Wenn sie lecker duften und schön gold-gelb geworden sind, sind sie fertig und können direkt frisch zum Brunch aufgetischt werden.

Wir waren begeistert, sie haben sowohl zu süßem als auch herzhaftem Belag wunderbar geschmeckt und selbst am nächsten Tag waren sie noch sehr geschmackvoll.

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Lasst Euch die Dinkel-Kürbis Brötchen gut schmecken! 

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Süßkartoffel-Speck-Küchlein

Nachtrag: Ich habe hier ein leckeres Rezept von 2014 gefunden, das wollte ich Euch unbedingt in dieser Form vorstellen.

Süßkartoffel-Speck-Küchlein. Es ist eine wunderbare Mischung von Süß und Deftig. Dazu noch eine frische Minz-Note. Probiert doch selbst einmal. Ich gönne mir jetzt noch ein, zwei Küchlein zu einem frischen Salat.

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Zubereitung Süßkartoffel-Speck-Küchlein:
* eine große Süßkartoffel
* drei Eier
* zwei Stängel frische Minze
* ein Teelöffel Salz
* Speck
* eine Zwiebel
* ein Esslöffel Honig
* 150g Vollkorn-Roggen-Mehl
* 50ml Milch

Zunächst wird die Süßkaroffel geschält und klein geschnitten und dann weich gekocht. Ebenso wie normale Kartoffeln. Während dessen werden die Eier getrennt und die Zwiebel geschält, klein geschnitten und kurz glasig angebraten.
Aus dem Eiklar wird Eischnee gemacht. Damit der Eischnee schön steif wird, nehme ich gerne eine Fingerspitze Salz mit in das Eiklar.

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Nun werden die weich gekochten Süßkartoffelstücke zerstampft. Die Süßkartoffeln sollten noch heiß weiter verarbeitet werden. Ebenso wie bei Kartoffelpüree. Die Zwiebeln und das Mehl kommen dazu. Ebenso die Milch. Alles wird zu einem kompakten Teig verarbeitet. Nun, wenn alles etwas abgekühlt ist, kommen die drei Eigelb hinzu. Die frische Minze wird klein geschnitten und kommt nun gemeinsam mit dem Salz und dem Honig in den Teig.

2/3 des Eischnees wird nun unter den Teig gehoben. So, dass eine luftige Masse entsteht.

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Der Backofen wird auf 180°C vorgeheizt. Nun kommen die Muffinförmchen. In jede Muffinform kommt etwas Speck. oben auf kommt nun der Teig. Dieser kommt nun für 20min in den Backofen. Nach den 20min wird das Muffinblech heraus genommen und auf jedes Süßkartoffel-Speck-Küchlein kommt noch ein Klecks Eischnee. Jetzt werden die Küchlein noch weitere 5 bis 10min in den Backofen.

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Lasst Euch die Süßkartoffel-Speck-Küchlein gut schmecken! Ich liebe diese Resteverwertung jetzt schon <3

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Kokosmilch nach Svenja Biermann [enthält Werbung]

Kennt ihr Paleo? Ich muss gestehen, dass ich zwar schon viele unterschiedliche Positionen zu Paleo, also der Ernährungsform, gelesen und gehört habe, mir bisher jedoch noch keine eigene Meinung dazu gebildet habe. In den letzten Jahren entwickelt sich in unserer Gesellschaft ja ein deutlicher Trend zur bewussten Ernährung. Was jedoch gesund, ausgewogen, bewusst oder auch sinnvoll ist – darüber scheiden sich die Geister. Um die einzelnen Ernährungs- und Kochformen einschätzen zu können und sich ein eigenes, begründetes Urteil bilden zu können, ist meiner Meinung nach die Auseinandersetzung mit der Thematik unumgänglich. 

Ihr fragt Euch sicherlich: Warum beginnt ein Blogbeitrag mit dem Titel Kokosmilch nach Svenja Biermann mit grundsätzlichen Ernährungsfragen? Warum kommt Mimi auf einmal mit Paleo um die Ecke? 

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Meine Antwort ist einfacher als gedacht: Ich habe hier ein wunderbares Kochbuch vor mir liegen, dass ich zur Rezension von books4success zugesandt bekommen habe. Somit möchte ich Euch natürlich gerne ein Rezept vorstellen und mir die Paleo-Ernährung etwas näher ansehen. 

Ist ja auch wirklich ein sehr spannender Bereich. Schließlich fragt man sich bei jeder Zubereitung der Nahrung doch insgeheim, ob dies so sinnvoll, richtig, lecker und gesund ist. 

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Was ist Paleo? 

Ihr kennt Paleo sicherlich auch als Steinzeiternährung. Hierbei wird davon ausgegangen, dass eine gesunde und ausgewogene Ernährung sinnvollerweise an unserer ursprünglichen Ernährungsform, der in der Altsteinzeit, orientiert sein sollte. “Paleo ist ein Ernährungs- und Lebensstil, der sich an dem Verhalten der Jäger und Sammler aus der Steinzeit orientiert. […] Der Hauptbestandteil der Nahrung war Gemüse, Wurzeln, Obst, Nüsse, Samen, Eier, Fleisch und Fisch. Die Ernährung setzt sich zu 40 bis 50 Prozent aus hochwertigen Fetten zusammen, zu 30 Prozent aus hochwertigem Eiweiß und zu 20 bis 30 Prozent aus Kohlenhydraten”(Biermann, Svenja. Paleo to go for business. 2016, S. 11).

Paleo ist jedoch weiter gefasst als nur die Ernährung. Der Lebensstil fließt hier ebenso mit ein. Viel Bewegung, Gesellschaft, Verbundenheit mit der Natur, den Jahreszeiten und den Witterungsbedingungen fließen ebenso in den Alltag mit ein wie die bewusste Auswahl an Lebensmitteln und die Zubereitungsform. Dies ist insbesondere in unserem Büroalltag schwierig, so Svenja Biermann in ihrem Buch Paleo to go for Busness. “Wir leben heute in einer Überflussgesellschaft. Unser Lebensstil ist geprägt von der zunehmenden Digitalisierung und stetigem Wachstum. Gegessen wird oft nur nebenbei und meistens industriell verarbeitete Nahrungsmittel mit einer hohen Energiedichte, die viel Weizenmehl, raffinierten Zucker, qualitativ schlechte Fette, künstliche Aromen, Glutamat, Fruktosesirup und viel Salz enthalten”(Biermann, Svenja. Paleo to go for business. 2016, S. 12).

Das sehr gut strukturierte Buch Paleo to go for Business hat eine klare Zielsetzung. Dies formuliert Svenja Biermann bereits eingangs: “Mein Buch “Paleo to go for Business” soll helfen, die Paleo-Ernährung einfach in den Berufsalltag zu integrieren”(Biermann, Svenja. Paleo to go for business. 2016, S. 13).
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Paleo to go for Business: 

Nun zum Buch. Das Buch Paleo to go for Business ist sehr strukturiert aufgebaut und es erleichtert Neulingen in der Paleo-Ernährung den Einstieg und einen Einblick in die Ernährungsform, da Svenja Biermann zunächst auf die Grundlagen der Paleo-Ernährung und Lebensweise eingeht. So klärt sie, was Paleo ist, erläutert den Lebensstil der steinzeitlichen Jäger und Sammler und setzt dies in Bezug um Lebensstil der heutigen Städter und Büromenschen. Daraufhin geht sie auf paleokonforme und nicht paleokonforme Lebensmittel ein. Insbesondere Milchprodukte sind nicht paleokonforme Lebensmittel. Hier wird auf Alternativen zur Kuhmilch hingewiesen. Ebenso stehen Getreideprodukte und Hülsenfrüchte nach der Paleo-Ernährungsliste nicht auf dem Speiseplan. Bevor es in dem Buch zur Rezeptesammlung geht, gibt Svenja Biermann noch Tipps und Tricks für die Umsetzung des Paleo-Lifestyles im Berufsalltag.

Svenja Biermann ist ehemalige Personalberaterin und jetzt als freiberufliche Karriere-, Food- und Mentalcoach tätig. Sie konzentriert sich in ihrer Arbeit auf die Entwicklung von schnellen und einfachen Rezepten für den Paleo-Lebensstil im Berufsleben und hat einen spannenden Blog für diesen Bereich. Schaut doch einfach mal bei ihr vorbei: http://www.meinpaleo.de/.

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Da Milchprodukte in der Paleo-Ernährung nicht auf dem Speiseplan stehen, muss man auf Alternativen zurück greifen. Eine dieser Alternativen ist die Kokosmilch. diese gibt es nicht nur im Supermarkt zu kaufen, sondern sie kann auch zu Hause selbst hergestellt werden. Da die Kokosmilch in vielen Rezepten als Grundlage dient, möchte ich Euch dieses Rezept gerne vorstellen. Zudem hat die Kokosmilch noch weitere Vorteile. Zum Beispiel für Kuhmilch-Allergiker stellt sie eine echte Alternative in der Ernährung dar. Oder wenn ihr Asiatische Speisen kochen möchtet, ist es immer wieder gut auf Kokosmilch zurück greifen zu können. Ihr seht, diese Basics und Anregungen aus diesem Buch sind nicht nur für die Paleo-Ernährung geeignet. Es ist vielmehr eine Möglichkeit sich abwechslungsreich zu Ernähren.

Doch nun zurück zu meinem heutigen Rezept, der selbst gemachten Kokosmilch.

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Zubereitung: 

* 450ml geflitertes Wasser 

* 150gr Kokosraspel 

 

  1. Das gefilterte Wasser in einen Topf füllen und aufkochen lassen.
  2. Die Kokosraspel in einen hohen Rührbecher füllen. Das kochende Wasser hineingießen und die Raspel darin circa 10 bis 12 Minuten quellen lassen.
  3. Die Flüssigkeit mit dem Stabmixer circa 4 bis 5 Minuten pürieren.
  4. Zum Schluss die Kokosmilch durch ein feines Sieb abgießen.

 

Tipp: Kokosmilch in eine Flasche abfüllen und im Kühlschrank kalt stellen. So bleibt sie circa 1 Woche haltbar. Bei kalter Kokosmilch setzt sich die Fettschicht oben ab – vor dem Verzehr daher die Flasche gut durchschütteln oder noch einmal mit dem Stabmixer kurz pürieren.

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Lasst Euch die Kokosmilch gut schmecken! Ich bin auf alle Fälle begeistert und werde mir in Zukunft häufiger mal ein, zwei oder drei Rezepte aus dem Kochbuch vornehmen. Zudem ist die Kokosmilch wirklich eine sehr leckere Ergänzung in der täglichen Ernährung. 

Paleo to go for Business ist im books4success-Verlag als Taschenbuch erschienen und kostet EUR 14,99. An dieser Stelle vielen Dank an den Verlag und an die Quadriga Communication GmbH für das Rezensions-Exemplar!

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Verlosung: 

Ich  kann Euch voller Freude verkünden, dass ich zwei Exemplare der Bücher “Paleo to go for Business” von Svenja Biermann unter Euch verlosen darf.

Was müsst ihr tun, um an dieser Verlosung teilzunehmen? VERRATET MIR IM KOMMENTAR BEI FACEBOOK ODER HIER AUF DEM BLOG DOCH EINFACH, WAS EUCH AN PALEO BESONDERS INTERESSIERT.

 

TEILNAHMEBEDINGUNGEN

Teilnehmen könnt Ihr, wenn ihr aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz und über 18 seid. Teilnahmeschluss ist der 01.11.2016 (24 Uhr). Die Gewinner werden ausgelost und per Mail kontaktiert (dazu gebt bitte eure E-Mailadresse mit an oder lasst sie mir über webmaster@mimisfoodblog.de zukommen). Die Gewinne können nicht in bar ausgezahlt werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Meldet sich der Gewinner nicht innerhalb von 10 Tagen nach Benachrichtigung, behalte ich mir vor, erneut auszulosen. Ich werde die Bücher persönlich an die Gewinner versenden 🙂

Ich würde mich freuen, wenn ihr den Beitrag auf den Social-Media-Kanälen teilt. Das ist aber kein Muss.

 

Viele liebe Grüße, eure Mimi <3

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Zwiebel-Kartoffel-Kuchen

Es herbstelt – wie ich neulich so schön bei einer Freundin in Facebook gelesen habe. Dieser Begriff passt meiner Meinung nach wunderbar zur derzeitigen Stimmung in der Natur. Abends wird es früher dunkel – es wird später hell. Ich habe gestern Abend auch das erste mal seit Monaten Nebel auf der Landstraße gesehen, das laub wird bunt und die Gänse sammeln sich schon in der Marsch für ihren Flug in den Süden. Im Herbst gehört für mich der Zwiebelkuchen unbedingt mit dazu.

Zwiebelkuchen kennt eigentlich jeder. Dabei variieren die Rezepte für das herzhafte Gebäck je nach Region und sogar von Ort zu Ort. Und auch von Familie zu Familie. Welches das “Original” ist und wer den Zwiebelkuchen “erfunden” hat, lässt sich heute nicht mehr nachvollziehen. Aber das wollen wir ja auch nicht, denn genau diese Abwechslung ist doch so spannend in der Küche. Man lernt nie aus. 

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Mein Mann träumt immer noch von einer ganz besonderen Zwiebelkuchenvariante – einem Zwiebel-Kartoffel-Kuchen wie er ihn aus seiner Kindheit kennt. Leider lebt die Bäckerin dieses speziellen Kuchens nicht mehr. Früher, zur Zeit unserer Großeltern wurde noch im Backhaus gebacken. Zumindest auf dem Land und in kleinen Gemeinden. Mein Mann durfte sehr oft mit seiner Oma zusammen zum Backhaus – das war natürlich aus mehrerer Perspektive für einen kleinen Jungen reizvoll. Einerseits ist Feuer immer etwas spannendes für einen kleinen Jungen und andererseits fällt beim Brotbacken auch immer etwas leckeres ab – schließlich muss das Ergebnis ja auch getestet werden. 

So gab es früher den Zwiebelkuchen im Herbst immer dann, wenn im Backhaus das Brot gebacken wurde. So kam der Zwiebelkuchen als eine schnelle Mahlzeit in den Holzbackofen während das restliche Brot noch trieb oder verarbeitet wurde. Daher bestand der ursprünglich Zwiebelkuchen aus praktischen Gründen sicherlich aus einem Sauerteig – ebenso wie das Holzofenbrot. 

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Auch der Belag war damals als kleine Zwischenmahlzeit sicherlich nicht so “aufhausig” (aufwändig, verschwenderisch) wie dies heute bei einem speziell zubereiteten Kuchen der Fall ist. 

Eine ebenso “aufhausige”, jedoch sehr leckere Version soll laut Berichten meines Mannes der Zwiebel-Kartoffel-Kuchen sein. Dieser besteht nicht nur aus Zwiebeln, Speck, Kümmel und dem Boden, sondern noch einer abschließenden Kartoffelschicht. Leider konnte ich diesen Kuchen nie selbst testen. 

Da ich leider auch kein Rezept habe, hieß es in der Küche gemeinsam experimentieren. Wir tasteten uns Stück für Stück an das Rezept heran und sind nun schon sehr nah ran gekommen. Etwas fehlt noch, doch irgendwie sind wir noch nicht ganz sicher was. Daher möchte ich Euch heute unser vorläufiges Ergebnis auf der Suche nach dem perfekten Zwiebel-Kartoffel-Kuchen-Rezept vorstellen. Falls wir in den nächsten Wochen, Monaten oder Jahren jedoch eine Version 2.0 veröffentlichen, dann freut Euch schon mal <3 

Doch nun genug zur kleinen Geschichte des Gerichts und zum Rezept des Zwiebel-Kartoffel-Kuchens. 


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Tipp: Bevor ihr mit dem Teig beginnt, solltet ihr die Kartoffeln schon einmal kochen, so dass diese für die Kuchenfüllung weiter verarbeitet werden können.

 

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Zubereitung Quark-Öl-Teig: 

* 300g Weizenmehl 

* 3 TL Backpulver

* 1 Prise Salz 

* 125g Speisequark (Magerstufe) 

* 100ml Milch 

* 100ml Sonnenblumenöl 

* 1 EL Kümmel

* 1 TL Pfefferkörner 

 

Bevor ihr mit dem Teig beginnen könnt, müssen noch ein paar Vorbereitungen getroffen werden. Backblech fetten oder mit Backpapier auslegen und den Backofen auf Ober-/Unterhitze etwa 180°C vorheizen. Bei Heißluft sind es in etwa 160°C.

Zudem solltet ihr nun schon einmal den Kümmel und die Pfefferkörner im Mörser zerstoßen, so dass der Geschmack gleich wunderbar im Teig aufgenommen werden kann.

Nun wird der Teig zubereitet. Das Mehl wir mit dem Backpulver in einer Rührschüssel gemischt. Ihr könnt es auch gerne gemeinsam in die Schüssel sieben, so wird es noch feiner.

Die übrigen Zutaten für den Teig hinzufügen und alles mit einem Mixer (Knethaken) erst kurz auf niedrigster, dann auf höchster Stufe zu einem glatten Teig verarbeiten. Knetet jedoch nicht zu lange, da der Teig ansonsten klebrig wird. Anschließend kann der Teig schon auf einer bemehlten Fläche ausgerollt und auf das Backblech gelegt werden. Nun kann der Boden belegt werden.

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Zubereitung Zwiebel: 

* 500g Zwiebel

* 125g durchwachsener Speck

* 50g Butterschmalz 

* eine Prise Zucker

* eine Prise Salz 

* eine Prise schwarzer Pfeffer 

Die Zwiebeln werden geschält und in kleine, gleichmäßige Stückchen geschnitten. Während dessen wird der Speck in Würfel geschnitten und kross ausbraten. Nun kommt das Butterschmalz, die Zwiebel und die Gewürze mit in die Pfanne. Bratet alles so lange an, bis die Zwiebel schön glasig sind. Diese kommen nun auf den bereits vorbereiteten Boden. Verteilt die Zwiebelmasse schön gleichmäßig auf dem Teig.

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Zubereitung Kartoffeln: 

* 500g mehlig kochende Kartoffeln 

* 1 TL Salz 

* 1-2 Prisen Muskatnuss

* 250g Saure Sahne 

* 2 TL zerstoßener Kümmel

* weißer Pfeffer 

* 4 Eier 

Die bereits gekochten Kartoffeln werden geschält und in kleine Stückchen geschnitten. Nun werden die Eier und Sahne verrührt, mit dem Kümmel, Salz, Pfeffer und der Muskatnuss zur Kartoffelmischung gegeben und alles miteinander vermengt. Nun kann die Mischung als oberste Schicht auf den Kuchen.

Das Blech Zwiebel-Kartoffel-Kuchen kann nun für ca. 40min in den vorgeheizten Backofen. Achtet bitte etwas auf die Farbe des Kuchens, so dass er nicht zu dunkel wird.

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Ganz klassisch kann man zum Zwiebel-Kartoffel-Kuchen einen Federweißer oder einen fruchtigen Weißwein trinken. Dazu ein lauer Spätsommerabend auf der Terrasse oder dem Balkon <3 Ein Traum.

 

Lasst Euch unsere Version 1.0 vom Zwiebel-Kartoffel-Kuchen gut schmecken! 

 

 

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Rote Bete Kohlrabi Quiche

Heute möchte ich euch eine leckere Rote Bete Kohlrabi Quiche vorstellen. Das schöne ist, dass das Gemüse komplett aus meinem eigenen Anbau besteht. Aber die Quiche sieht doch echt wunderbar aus oder was denkt ihr? 

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Ich habe mich dieses Jahr das erste mal als Gärtnerin versucht. Das heißt, ich habe mich das erste mal an Gemüseanbau versucht. Und ich bin ganz stolz, die erste Ernte steht nun auch schon an. Neben Gurken, Radieschen und anderen “leichten” Gemüsen, bei denen nicht viel schief gehen kann (so lange man das Gemüse gegen Schnecken verteidigt und hin und wieder mit Wasser versorgt), habe ich auch Rote Bete und Kohlrabi angepflanzt. Die sind dieses Jahr auch echt was geworden. 

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Ich habe mein Gemüse, die Kohlrabi und die Rote Bete schon etwas früher geerntet, da ich es lieber etwas zarter mag. Natürlich sind die Gemüse dann nicht so groß wie im Laden oder auf dem Markt, doch schon allein der Geruch war einfach super lecker und intensiv. 

Doch nun kommen wir mal zur Zubereitung der Rote Bete Kohlrabi Quiche. 

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Zubereitung Rote Bete Kohlrabi Quiche: 

* Blätterteig

* 2 Eier 

* 100ml Milch 

* Pfeffer

* Salz 

* Oregano, Basilikum, Dill, Majoran 

* 100g Rote Bete 

* 100g Kohlrabi 

Zunächst einmal habe ich für den Teig einen fertigen Blätterteig verwendet. Hierfür eignet sich besonders ein runder, dann steht nichts über. Anschließend habe ich die Rote Bete und die Kohlrabi gedämpft in einem Schnellkochtopf. Anschließend wurden die Rote Bete und die Kohlrabi geschält. Das Problem dabei ist, dass Kohlrabi sehr stark abfärben, daher hatte ich Einweghandschuhe an. Anschließend werden die gedämpften Kohlrabi und Rote Bete dünn geschnitten. Um eine gleichmäßige Dicke zu erreichen, habe ich eine Brotschneidemaschine hierfür verwendet.

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Anschließend werden die Rote Bete und Kohlrabi Scheiben auf dem Blätterteigboden verteilt. Natürlich kam zuvor der Blätterteigboden auf ein Backpapier in eine Kuchenform. Da ich ein wenig Farbabwechslung haben wollte, legte ich die Gemüsescheiben in Ringen.

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Aus den Eiern, der Milch und den Gewürzen wird die Füllung für die Rote Bete Kohlrabi Quiche gemacht. Wenn diese verquirlt ist, kann die Füllung auf das Gemüse gegossen werden.

Die nun fertig vorbereitete Quiche kommt in den auf 180°C vorgeheizten Backofen. Nach ca. 30-35min müsste die Quiche fertig sein.

Lasst die Quiche auf einem Gitterblech auskühlen. Trockene Weißweine wie Riesling oder Gewürztraminer passen sehr gut zur Rote Bete Kohlrabi Quiche; im Spätsommer ist Federweißer ein erfrischender Begleiter.

Wunderbar passt zu der Rote Bete Kohlrabi Quiche ein frischer Salat.

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Lasst Euch die Rote Bete Kohlrabi Quiche gut schmecken! 

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Pflaumenkuchen mit Rahmguss

Steht ihr auch immer mal wieder vor der Frage: Was kann ich denn als Kuchen für ein Buffet mitbringen? Sei es im Kindergarten, für einen Flohmarkt, für den Kuchenverkauf in der Schule, für einen Geburtstag oder einfach so als Mitbringsel?

So ging es mir vor Kurzem auch mal wieder. Und zudem hatte  ich irgendwie Lust auf Pflaumen. Auch wenn die Pflaumen noch nicht ganz reif sind, so habe ich doch schon mal mein erstes Pflaumenrezept in diesem Jahr ausprobiert. Mal eine kleine und feine Abwandlung des Klassikers. Daher möchte ich Euch heute meinen Pflaumenkuchen mit Rahmguss und Pistazien vorstellen. Sehr lecker, jedoch ein wenig zeitaufwändig, dafür lohnt sich die Mühe allemal. 

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Das Rezept ergibt entweder zwei kleine ca. 18 cm Durchmesser Tartes, eine große Tarte oder ein Blech.

 

Zubereitung Teig: 

* 200g Mehl

* 100g Butter

* 4g Salz 

* 20g Zucker 

* 80g Wasser 

Zunächst wird die zimmerwarme Butter zusammen mit dem Mehl, Wasser, Zucker und Salz verrieben und nur sehr kurz verknetet. Der Teig sollte nun kurz ruhen und daraufhin zu einem ca. 3mm dicken Boden ausgerollt und in die Form gelegt werden.

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Zubereitung Pflaumenfüllung: 

* 170g Dörrpflaumen (170g ist das Ausgangsgewicht

* Zimtstangen 

* Wasser 

* 20g Zucker 

* 1/2 TL Lebkuchengewürz 

* 40g Sultaninen 

* 40g gehackte Mandeln 

* 30g Pflaumengenschnaps 

* 40g Apfelsaft

* 10g echter Vanillezucker 

 

Die Dörrpflaumen werden mit den Zimtstangen und dem Wasser einige Stunden weich gekocht. Gebt genügend Wasser in Topf und lasst den Sud sehr, sehr langsam vor sich hin köcheln, nicht, dass es aus versehen noch anbrennt.

Sobald die Pflaumen weich sind, diese faschieren oder ganz fein mixen und die restlichen Zutaten in die Masse unterrühren. Nun sollte eine geschmeidige Masse entstanden sein. Falls die Konsistenz jedoch zu fest sein sollte, kann noch mit dem restlichen Kochwasser der Dörrpflaumen aufgefüllt und verflüssigt werden. Falls die Füllung zu weich geworden sein sollte, kann diese mit weiteren Mandeln oder Bröseln eingedickt werden. Die Füllung kommt nun in einen Dressierbeutel und kann auf dem Teig verteilt werden.

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Zubereitung Rahmguss: 

* 25g Zucker

* 1g Salz 

* 1 EL Vanillepuddingpulver

* 10g Vanillezucker

* 3 Eigelb

* 2 Eier 

* 320g Milch (40°C) 

* 135g Sahne (40°C) 

* Pistazienkerne und Mandelkerne gehackt 

Bis auf die Pistazienkerne werden nun alle Zutaten für den Rahmguss miteinander verrührt, ohne den Guss dabei zu schaumig zu schlagen.

Der Guss wird nun auf die Pflaumenfüllung geleert und bei 175°C zunächst einmal 25min gebacken. Jetzt werden die gehackten Pistazien- und Mandelkerne auf dem Pflaumenkuchen mit Rahmguss verteilt und der Kuchen wird noch so lange weiter gebacken, bis der Teig hellbraun wird und der Guss stockt.

 

Lasst Euch den Pflaumenkuchen mit Rahmguss und den leckeren Pistazienkernen gut schmecken! 

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Leberkäse mit Kartoffelpüree und Endiviensalat

Heute gibt es mal wieder einen Klassiker meiner Kindheit. Keine ausgefallene Küche, sondern etwas bodenständiges – meine liebste Hausmannskost: Leberkäse mit Kartoffelpüree und Endiviensalat. 

Nichts weltbewegendes, keine große und neue Erfindung. Weder vegan, noch vegetarisch, kein Low Carb, kein was auch immer – sondern ein Gericht, das schnell gemacht ist, sehr lecker schmeckt und für mich ein geschmackliches Nach-Hause-Kommen ist. 

Meine Wurzeln sind in Süddeutschland, doch ich lebe seit Jahren im Norden. Im Echten Norden, wie die Schleswig-Holsteiner immer so selbstsicher sagen. Und alles südlich der Elbe, so hab ich das die letzten Jahre gelernt, ist Nord-Italien. Dagegen wehre ich mich natürlich regelmäßig – doch diese albernen Plänkeleien gehören wohl dazu. Doch warum ist nun mein Wohnort entscheidend für dieses bodenständige, süddeutsche Hausmanns-Gericht? 

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Zunächst einmal, ich liebe den Norden. Die Menschen, die Mentalität, die Weite, den Himmel, den Wind, den Horizont und vor allem das Meer. DAS Meer kann man in Schleswig-Holstein natürlich nicht sagen, denn dann entbrennt die Diskussion ob Nord- oder Ostsee. Ich hab mich diplomatisch für beide entschieden. Also ich liebe die Meere! Einfach ein Traum. 

Doch ein paar Dinge vermisse ich als Süddeutsche dann doch. Wurst zum Beispiel ist so ein Thema. Die Fleischer (in Norddeutschland heißen sie nicht Metzger, noch so eine kleine aber feine Unterscheidung) würzen hier ganz anders als ich es gewohnt bin. Es hat Jahre gedauert bis ich einen Fleischer fand, der seine Wurst so würzt, dass sie meinem süddeutschen Gaumen zusagt. Und noch eine Eigenheit der Norddeutschen: Warum um alles in der Welt seht ihr Maultaschen als Delikatessen an? Entweder ich finde phasenweise keine Maultaschen in den Läden oder sie sind für eine “Schwäbin” überteuert… Und dann im Sommer kommen die lieben Touristen und ich bekomme überhaupt keine Maultaschen mehr. (Irgendwie kaufen Touristen im Sommer in Norddeutschland besonders gerne Maultaschen… sehr seltsames Phänomen – Geht Fisch essen, der ist hier frisch und gut!)

Gut, ihr sagt jetzt: warum macht sie die Maultaschen nicht selbst? Tja – da sind wir wieder bei dem Thema Fleischer / Metzger. Eine Grundzutat der Maultaschen ist Brät, das bekomme ich hier in der Region sehr, sehr schwer. Es hat ganze acht Jahre gedauert, bis ich einen Fleischer fand, der mir auch Brät verkauft. Das ist nun mein absoluter Lieblings-Fleischer! 

Memo an mich selbst: Demnächst sollte ich mal dringend wieder Maultaschen machen! 

Und noch eine Seltenheit ist Endiviensalat. Es ist sehr schwer einen guten Endiviensalat zu finden. Diese Kombination: Suche nach einem guten Fleischer mit einer leckeren Wurst und einem gut gewürzten Leberkäse und dann auch noch einen Endiviensalat finden hat mein ehemaliges Kindheitslieblingsgericht Leberkäse mit Kartoffelpüree und Endiviensalat, das sich auf den ersten Blick so simpel anhört, für mich zu einem Festtagsgericht gewandelt. 

Daher möchte ich Euch heute mein Kindheitslieblingsgericht Leberkäse mit Kartoffelpüree und Endiviensalat vorstellen. Und ich muss gestehen, dass diese Bilder nicht so ganz der Realität entsprechen. Nein, ich hab nichts manipuliert oder so, ganz im Gegenteil. Echtes Essen, echtes Foto und echtes Rezept. Ich esse Leberkäse mit Kartoffelpüree und Endiviensalat im Normalfall komplett vermischt und zermatscht. Anfangs sieht das Teller zwar noch hübsch aus, doch dann wird zunächst der Leberkäse klein geschnitten, mit dem Kartoffelpüree und dem Endiviensalat vermischt und dann – erst dann kann es gegessen werden. Doch das ist optisch natürlich nicht sonderlich ansprechend. Doch verheimlichen wollte ich es Euch nicht.

Doch nun genug der Worte. Kommen wir zum Rezept: 

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Zubereitung Leberkäse: 

* gebackener Leberkäse

* etwas Öl

Der gebackene Leberkäse wird in Scheiben geschnitten. Oder ihr nehmt einen Leberkäse, der bereits in Scheiben geschnitten ist. Daraufhin kommen die Scheiben in eine Pfanne mit etwas Öl und werden schön knusprig braun heraus gebacken.

 

Zubereitung Kartoffelpüree: 

* 800 g mehlig kochende Kartoffeln

* 150ml Milch

* 30g Butter

* Muskatnuss

* Pfeffer und Salz

Die Kartoffeln werden weich gekocht und zerstampft. Nun kommt etwas heiße Milch, ein Esslöffel Butter und die Gewürze hinzu. Alles wird nun püriert, bis ein cremiges Püree entsteht. Einfach lecker! Dieses Kartoffelpüree geht so schnell, dass die Fertigprodukte einfach überflüssig werden. Und falls vom Kartoffelpüree noch etwas übrig bleiben sollte, so kann dieses am nächsten Tag mit einem Ei, etwas Speck und frischen Kräutern vermischt werden, auf ein Backblech gestrichen werden (so etwa ein fingerdick) und dann im Backofen gebacken werden. Das ist eine wunderbare Beilage zu weiteren Gerichten.

 

Zubereitung Endiviensalat: 

* 0,5 Kopf Endiviensalat ,(ca. 300 g)

* Pfeffer

* Salz

* Zitronensaft

* Sonnenblumenöl

* eine Priese Zucker

Den halben Kopf Endiviensalat (ca. 300 g) putzen, waschen und trocken schleudern. Ich nehme gerne lauwarmes Wasser um den Endiviensalat zu waschen, dann verliert er ein wenig seiner bitteren Geschmacksstoffe. Die Blattrippen keilförmig herausschneiden. Endivienblätter in dünne Streifen schneiden und in eine Schüssel geben.

Aus den restlichen Zutaten wird ein Dressing gemacht. Dieses kommt nun über den geschleuderten Endiviensalat. Der Salat wird gut durchmischt und kann noch ca. 15min vor dem Servieren im Kühlschrank kalt gestellt werden, so dass der Salat gut durchziehen kann.

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Lasst Euch mein Kindheitslieblingsgericht Leberkäse mit Kartoffelpüree und Endiviensalat gut schmecken! 

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Minz-Cookies mit Haferflocken

Cookies, wie sie in den USA heißen, sind leckere und schnell gemachte Kekse. Sie passen perfekt zu einem Tee, wenn sich spontaner Besuch anmeldet oder man mittags einfach mal Lust auf Süßes hat. Jedoch sind die üblichen Rezepte wirklich voll mit Zucker und Butter. Heute möchte ich Euch daher eine leckere, gesunde und schmackhafte Cookie-Variante mit Haferflocken, Banane und ganz viel Minze vorstellen.

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Minz-Cookie mit Haferflocken sind zwar auch nichts für die schlanke Linie, doch sie sind nahrhaft, sättigend und dadurch, dass sie mit Haferflocken, Vollkorndinkelmehl und ohne Zucker oder Butter gebacken sind gleich noch ein halbwegs gesundes Cookie-Rezept. 

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Zubereitung Minz-Cookies mit Haferflocken: 

* 1 EL Erdnussbutter

* 1 Banane 

* 50ml Milch 

* 3 EL Honig 

* Priese Salz 

* 1 Ei 

* 1 gestr. TL Backpulver

* 1/4 TL Natron

* 100g Dinkelvollkornmehl 

* 150g Haferflocken 

* 3 Stängel frische Minze 

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Vorbereitungen: 

* schaltet den Backofen schon einmal ein und heizt ihn auf 190°C auf

* legt ein Backblech bereit

* stellt ein Kuchengitter zum Abkühlen bereit 

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Zunächst wird die Erdnusbutter, die Banane, der Honig und das Salz einige Minuten mit dem Mixer sehr schaumig gerührt oder auch gemixt – das hängt davon ab wie reif die Banane schon ist. Dann wird das Ei und die Milch untergeschlagen.

Die frischen Minzblätter werden gewaschen und klein gehackt. sie kommen nun direkt mit in den Teig und es wird alles noch einmal kräftig verrührt.

Zuletzt Mehl, Haferflocken, Backpulver und Natron kurz dazurühren, bis sich ein glatter Teig ergibt.

Nun könnt ihr den Teig teelöffelweise als Kugeln von etwa zwei bis drei Zentimetern Durchmesser mit großem Abstand auf ein gefettetes oder mit Backpapier belegtes Blech setzen und mit einem Messerrücken etwas platt drücken.

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Denkt bitte daran, dass ihr etwas Abstand zwischen den Minz-Cookies mit Haferflocken auf dem Blech lasst, so dass diese während des Backens noch etwas zerlaufen können und nicht zusammen backen.

Nun kommen die Minz-Cookies mit Haferflocken in den auf  190 Grad (Umluft 170 Grad) vorgeheizten Backofen. Die Backzeit beträgt in etwa 12 bis 15 Minuten, bis sie hellbraun gebacken sind. Achtet darauf, dass sie nicht zu dunkel werden – das trocknet die Cookies aus.

Das Backpapier mit den Cookies vom Blech nehmen und 2-3 Minuten abkühlen lassen, bevor Ihr die Cookies zum vollständigen Abkühlen vorsichtig auf ein Kuchengitter legt.

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Wie ihr merkt, ist dieses Rezept schnell und leicht zu backen – wenn sich ein Besuch anmeldet, sind die Minz-Cookies mit Haferflocken ruckzuck fertig und ofenfrisch serviert. Ihr müsst mit ca. 25min maximalem Zeitaufwand rechnen. Das hängt eigentlich davon ab wie schnell ihr den Teig zubereitet, wenn ihr fix seid, schafft ihr es auch in 3min, wenn ihr Euch Zeit lasst, dann sind 10min sehr angenehm gerechnet.

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Wenn die Cookies fertig sind, wünsche ich Euch guten Appetit. Lasst Euch die Minz-Cookies mit Haferflocken gut schmecken! 

 

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