Schwäbische Fasnetsküchle ~ Ausflug in die Schwäbisch-Alemannische Fastnacht

Schwäbische Fasnetsküchle sind ein typisches Hefe-Gebäck mit Zucker in der Faschingszeit. Ruck-zuck sind die schwäbischen Fasnetzküchle fertig. Je nach Region heißen diese kleine Krapfen, Berliner oder eben auch Fasnetsküchle anders. Und natürlich hat auch jede Familie ihr eigenes Rezept. Die Unterschiede sind nicht sehr groß, doch fast alle haben in paar Gemeinsamkeiten: Zucker, Hefe, Weizenmehl und noch mehr Zucker. Und nicht zu vergessen, diese Köstlichkeiten aus der Fasnets- oder Faschingszeit wird in Butterschmalz oder Pflanzenfett heraus gebacken. Also die perfekte Energiequelle während der Feierei auf den Straßen. 

Heute nehme ich Euch mit in die schwäbisch-alemannische Fastnacht oder wie ich es kenne, die Fasnet. Sie geht zurück auf mittelalterliche und frühneuzeitliche Traditionen. Besonders ist hier die Vermummung der Teilnehmer des Umzuges als „Larven“, Hexen, Teufel oder unterschiedliche Tiere.

Die Masken bestehen meist aus Holz. Das Häs (die Verkleidung) wird nicht jedes Jahr neu erfunden, sondern die Narrenhästräger geben ihr Häs in den schwäbisch-alemannischen Fasnachts-Gebieten meist über Generationen weiter. 

Die eigentliche Fasnet beginnt am Schotzige Dorstig / Dunnschtig (Weiberfasnacht) und geht bis zum Aschermittwoch. In dieser Zeitspanne werden traditionell auch die Fasnetsküchle zubereitet. 

Die Fotos stammen noch von einem älteren Besuch auf dem Weil der Städter Umzug. Falls ihr mal in der Gegend seid, dann kann ich Euch den Besch sehr empfehlen. Er findet traditionell am Fasnets-Sonntag statt. 

Der Weil der Städter Umzug zieht jährlich zehntausende Besucher in die Kepler-Stadt. Der besondere Charme ist hier durch die mittelalterliche Altstadt, die vielen Narrenzünfte und die lokale Verbundenheit der Narrenhästragenden deutlich zu spüren. Ihr müsst jedoch darauf gefasst sein, plötzlich von einem der Wilden Leute mit einer aufgeblasenen Schweinsblase geschlagen zu werden, von Narren erschrocken zu werden oder zu sehen, wie sich die Hexen in einem kleinen Schaukampf auf der Straße prügeln.

Ihr merkt schon, hier ist mit viel Liebe zum Detail, Herzblut und Engagement ein schöner Zug auf die Beine gestellt worden. Dieser wird jedes Jahr von der Weiler Narrenzunft AHA auf die Beine gestellt. 

Falls ihr mal in der Gegend sein solltet, dann kann ich Euch nur wärmstens empfehlen den Weil der Städter Umzug zu besuchen. 

Doch nun zurück zum Rezept für die schwäbischen Fasnetsküchle. 

Zutaten schwäbische Fasnetsküchle:

* 500g Weizenmehl Typ 550 

* 42g frische Hefe 

* 90g Zucker 

* 1/4 L lauwarme Milch

* 1/2 TL Salz 

* 2 Eier 

* 3 EL Rapsöl 

* Schmalz zum Frittieren (alternativ könnt ihr auch Pflanzenfett nehmen) 

* Puderzucker zum Bestreuen 

Zubereitung schwäbische Fasnetsküchle:

Zunächt gebt ihr die trockenen Zutaten in eine Schüssel. Falls ihr eine Küchenmaschine habt, könnt ihr die trockenen Bestandteile auf langsamer Stufe vermischen lassen. Falls ihr von Hand arbeitet, dann rührt einfach alles einmal durch. Anschließend kann die lauwarme Milch, die Eier und das Öl mit in den Teig.

Wenn alles gut verrührt ist, bestäubt ihr den Teig mit ein wenig Mehl (der Teig wird relativ feucht und matschig sein), bedeckt die Schüssel mit einem Tuch und lasst den Teig für eine Stunde an einem warmen Ort stehen.

Anschließend erhitzt ihr das Schmalz (oder Fett). Wenn das Schmalz heiß ist, nehmt ihr Stückweise den Teig aus der Schüssel. Ca. die Menge einer Pflaume. Dieses Teigstück zieht und dehnt ihr, bis es eine flache Form hat und backt dieses Teigstück dann im Schmalz, bis es zartbraun geworden ist.

Jedes Jahr, wenn wir Fasnetsküchle backen, kommt die Geschichte meiner Ur-Oma auf. Meine Mutter erzählte sie mir früher und auch Heute kommen wir immer wieder auf diese kleine Familiengeschichte zu sprechen. Eigentzlich zieht man die Fasnetsküchle übers Knie, um die richtige Form zu bekommen. So zeigte es meine Ur-Oma meiner Fünf- oder Sechsjährigen Mutter. Auf das Knie wird ein feuchtes Stofftaschentuch gelegt, am besten ein Herrentaschentuch, denn die sind größer, dann wird das Stückchen Teig genommen und so lange gerollt und gezogen, bis die gewünschte Form entsteht. Das ist also die typische Herstellungsweise, wie sie in meiner Familie überliefert wird, auch wenn ich dies nicht jedes Jahr mache. 

 

Nachdem die Fasnetsküchle aus dem Fett kommen, könnt ihr diese direkt mit Puderzucker bestreuen. Und fertig sind die schwäbischen Fasnetsküchle. 

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Roggenbrot mit Rübensirup

Das Roggenbrot mit  Rübensirup ist angelehnt an das typisch russische Borodinoer Brot. Jedoch unterscheidet sich die Herstellungsweise. Geschmacklich ähnelt es dem russischen Brot, da in dem Roggenbrot mit Rübensirup sowohl die Süße als auch die würzigen Geschmackskomponenten von Koriander und Roggenmehl zusammen kommen.

Besonders gut schmeckt das frische Brot mit geräuchertem Lachs, süßem Aufstrich oder auch mit Käse oder anderem deftigen Belag. Natürlich nur dann, wenn  man die Kombination deftig-süß gerne mag. 

 

Zubereitung Roggenbrot mit Rübensirup: 

* 450g Roggenmehl 

* 450g Weizenmehl

* 1 Würfel Hefe 

* 25g Puderzucker

* 2 EL Rübensirup

* 2 TL Salz 

* 300ml lauwarmes Wasser

* 200ml Malzbier 

* 1 EL Apfelessig

* 1 TL gemahlener Koriander 

 

Lasst zunächst die klein gewürfelte Hefe in dem lauwarmen Wasser gemeinsam mit dem Malzbier und dem Zucker gehen.

Während die Hefe vor sich hin arbeitet und langsam beginnt zu schäumen, könnt ihr in einer Schüssel das Mehl sieben, das Salz unterheben und den gemahlenen Koriander unterarbeiten.

Wenn nun die Hefe Blasen geschlagen hat, kann der Rübensirup und der Apfelessig mit in die Flüssigkeit. Verrührt alles kräftig.

Nun kann die Flüssigkeit mit der Mehlmischung verarbeitet werden. Entweder lasst ihr alles in der Küchenmaschine bei mittlerer Geschwindigkeit mit dem Teighacken ca. 10 Minuten kneten oder ihr müsst von Hand so lange kneten, bis ein fester und homogener Teig entsteht.

Deckt die Schüssel mit einem feuchten Tuch ab und lasst den Teig an einem warmen Ort ca. eine Stunde gehen. Anschließend könnt ihr den Teig in eine Brotform geben oder einen Laib formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Den Laib könnt ihr nun im Backofen bei maximal 50°C noch 30min gehen lassen. Wenn die Zeit vorbei ist und der Laib aufgegangen ist, könnt ihr ihn noch einmal mit einer Wasser-Malzbier-Mischung bestreichen und etwas Mehl über den Laib streuen.

Anschließend wird das Roggenbrot mit Rübensirup noch 30 Minuten bei 240°C gebacken. Anschließend sollte es noch auf einem Backrost auskühlen.

Lasst Euch das Roggenbrot mit Rübensirup gut schmecken! 

 

 

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Weihnachtsdoppelkekse

In der Weihnachtsbäckerei ist immer mal wieder Kreativität angesagt. Daher möchte ich Euch heute meine leckeren Schoko-Doppelkekse als Weihnachtsgebäck vorstellen. Diese Weihnachtsdoppelkekse sind eine kleine Überraschung für meine Qualitätskontrolle.

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Doppelkekse sind bei uns fast immer im Süßkram-Schrank, aber irgendwie leben die Doppelkekse nicht sonderlich lange. Mein Mann liebt sie seit seiner Kindheit. Daher heute mein kleines Überraschungs-Experiment der Weihnachtsdoppelkekse. Mit einer Note Zimt und Whiskey kommt Vorweihnachtliche Stimmung auf. Und sie sehen auch noch sehr schön aus.

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Besonders schön werden diese Doppelkekse mit einem Keks-Stempel. Falls ihr keinen Keks-Stempel haben solltet, könnt ihr sie jedoch auch mit etwas Schokolade verzieren. Dann sehen sie auch sehr lecker aus. Aber so ein hübscher Keks-Stempel bringt doch noch etwas ganz Spezielles mit sich. 

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Oh, falls ihr Euch wundert was die Eichhörnchen hier machen. Ich hab die Eichhörnchen dieses Jahr als neue Bewohner für unsere Weihnachtsdekoration gefunden. Und ich bin ganz verliebt in die verspielten kleinen, süßen Wald- und Gartenbewohner. Irgendwie bringen sie etwas weihnachtlichen und winterlichen Flair ins Haus. Oder findet ihr nicht? 

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Zubereitung Buttermürbeteig für die Weihnachtsdoppelkekse: 

* 200g weiche Butter

* 85g gesiebter Puderzucker 

* 10g Vanillezucker

* Prise Salz 

* Abrieb einer unbehandelten Zitrone 

* 1 Ei 

* 300g Mehl 

* Zimt

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Falls ihr nicht ganz so viele Kekse machen wollt, könnt ihr übrig gebliebenen Keks-Buttermürbeteig auch einfach einfrieren und wunderbar beispielsweise für Torten als Boden verwenden, wie ich dies bei meiner Schwarzwälder Kirschtorte getan habe. Oder der Keks-Teig ist so lecker, dass ihr einfach alles aufbraucht. Das müsst ihr selbst entscheiden.

In die weiche Butter das Ei und die Gewürze einkneten, danach könnt ihr das gesiebte Mehl und den gesiebten Puderzucker unterkneten.

Knetet jedoch nicht zu lange, da der Teig ansonsten nichts wird, da er an Bindung verliert. Schlagt den Teig in Folie ein und legt ihn ein paar Stunden in den Kühlschrank.

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Beim Ausrollen solltet ihr den Teig kurz ankneten und dann mit gesiebtem Mehl in die gewünschte Dicke (2-3mm) ausrollen.

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Jetzt könnt ihr mit einem Glas, einer Dessertform oder einer runden Ausstechform die Kekse ausstechen und gleich noch Stempeln, wenn ihr einen Stempel habt. Dann stempelt jedoch alle Kekse, so könnt ihr später die schöneren Exemplare für den Deckel und die missglückten für die Böden verwenden.

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Backt den Teig nun bei 170°C im vorgeheizten Backofen, bis er goldgelb ist. Ihr solltet die Weihnachtsdoppelkekse wirklich im Auge behalten, da ihr nicht sicher wisst, wie lange sie brauchen. Ich würde Euch jedoch im vorgeheizten Backofen ca. 12 min raten. Die genaue Backdauer hängt von der Dicke eurer Weihnachtsdoppelkekse ab.

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Weiterverarbeitung zu den Weihnachtsdoppelkeksen: 

* 1/2 TL Zimt 

* 1 EL Whiskey 

* 100g weiße Schokolade

* 100g Zartbitterschokolade 

 

Wenn die Weihnachtsdoppelkekse frisch aus dem Backofen kommen, sollten sie zunächst etwas abkühlen. Schichtet sie dafür auf ein Kuchengitter.

Nun könnt ihr die Schokolade im Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen. Haltet Euch da am besten an die jeweilige Anleitung der Schokolade oder auch der Kuvertüre. Gebt dann den Zimt und den Rum hinzu, verrührt alles und fertig ist die weihnachtliche Füllung für die Weihnachtsdoppelkekse.

Klekckst auf den unteren Keks so viel von der Schokofüllung, dass sie fast am Rand angekommen ist und legt mit etwas Druck den Deckel auf die Weihnachtsdoppelkekse. Anschließend könnt ihr die Kekse gerne noch mit etwas flüssiger Schokolade verzieren.

Wenn die Weihnachtsdoppelkekse abgekühlt sind, könnt ihr sie in eurer Keksbox verstauen.

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Ich wünsche euch eine schöne Weihnachtszeit und viel Freude mit meinem Weihnachtsdoppelkeks Rezept. 

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Schwarzwälder Kirschtorte

Die Schwarzwälder Kirschtorte kennt doch eigentlich jeder. Leckere Schichten mit Schokobiskuit – durchtränkt mit Kirschwasser oder Kirschlikör. Viel Sahne, sehr viel Sahne und alles auf einem Knusprigen Boden. Dazu ganz viel dunkle Schokolade. Ein wenig erinnert mich die Farbkombination auch an Schneewittchen. Das Rot der Kirschen, Schwarz wie Ebenholz und Weiß wie Schnee. 

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Wir hatten dieses Wochenende einen Lieben Besuch zu Gast. Zwei Freunde, die uns in den letzten Jahren sehr ans Herz gewachsen sind. Und meinem Mann und mir war es wichtig, dass wir etwas ganz besonders Leckeres aus unserer kulinarischen Heimat auf den Kaffeetisch stellen können. Klar gibt es hier in Norddeutschland auch sehr viele und leckere Schwarzwälder Kirschtorten, doch jede und jeder hat eben so sein eigenen Rezept. 

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Daher möchte ich Euch heute unser Rezept für eine Schwarzwälder Kirschtorte vorstellen. Ganz in dem Sinne: Rot wie die Kirschen, Schwarz wie Ebenholz und Weiß wie Schnee.

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Falls ihr für die Dekoration und die Vorbereitung der Böden etwas Zeit einplant, dann kann die Schwarzwälder Kirschtorte ganz ohne Stress zubereitet werden. Ich backe die Böden stets einen Tag vorher, so können sie in Ruhe auskühlen.

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Zubereitung Buttermürbteig als Tortenboden für eine 26cm Form: 

* 200g weiche Butter

* 85g gesiebter Puderzucker 

* 10g Vanillezucker

* Prise Salz 

* Abrieb einer unbehandelten Zitrone 

* 1 Ei 

* 300g Mehl 

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Der Teig ist in etwa die doppelte Menge, die eigentlich benötigt wird. Ich friere dann stets den halben Teig ein, wenn ich ihn nicht für eine zweite Torte oder Kekse benötige.

In die weiche Butter das Ei und die Gewürze einkneten, danach könnt ihr das gesiebte Mehl und den gesiebten Puderzucker unterkneten.

Knetet jedoch nicht zu lange, da der Teig ansonsten nichts wird, da er an Bindung verliert. Schlag den Teig in Folie ein und legt ihn ein paar Stunden in den Kühlschrank.

Beim Ausrollen solltet ihr den Teig kurz ankneten und dann mit gesiebtem Mehl in die gewünschte Dicke (2-3mm) ausrollen.

Legt den Teig in die Backform und stupft mit der Gabel ein paar mal in den Teig. Ich habe unter den Teig Backpapier gelegt, so löst sich der Tortenboden später ideal. Backt den Teig nun bei 170°C im vorgeheizten Backofen, bis er goldgelb ist.

Zubereitung Kakao-Biskuitböden: 

* 5 Eier 

* 150g Puderzucker

* 1 Prise Salz 

* Vanille Zucker

* 90g Mehl 

* 25g Stärke

* 40g Kakao

* Zimt 

* Abrieb einer unbehandelten Zitrone

* 25g Öl

* 35g Milch 

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Siebt das Mehl zusammen mit dem Puderzucker und dem Kakao. Die Eier könnt ihr in einer separaten Schüssel mit dem Zucker und den Gewürzen verrühren, bis eine schaumige Mischung entsteht. Nun könnt ihr das Mehl unterheben. Zum Schluss des Mischvorgangs könnt ihr die Milch und das Öl noch in den Teig einrühren.

Anschließend kann der Teig in die gewünschte Form gegossen werden. Ich verwende gerne eine mit Backpapier ausgelegte Kuchenform, so lässt sich der Biskuitboden später besser wieder aus der Form lösen.

Wichtig ist nun das Backen. Denn das Backen entscheidet maßgeblich über das Gelingen des Biskutibodens. Als Faustregel für Biskuitteig gilt: flache, kleine Gebäcke werden heiß aber dafür kurz gebacken. Zum Beispiel Rouladen oder Biskotten.

Dickere und große Biskuitteige werden bei niedrigerer Temperatur etwas länger gebacken. So beispielsweise Tortenböden. Da ich hier ein Rezept für Biskuitböden für Torten vorstelle, war meine Backzeit bei 160°C Umluft für 45 Minuten. Die genaue Backdauer müsst ihr je nach Gebäck etwas variieren.

Bevor der Biskuitboden geschnitten und weiter verarbeitet werden kann, sollte er auf einem Kuchengitter auskühlen. Denn warm lässt er sich nicht ideal schneiden.

Wenn der Kakao-Biskuit ausgekühlt ist, kann dieser in drei dünne Tortenböden geschnitten werden. Wenn der dritte etwas dünner ist, ist das nicht so tragisch. Falls der Boden nur für zwei reicht, dann ist das nicht so problematisch, dann wird die Schwarzwälder Kirschtorte einfach ein wenig flacher. Alles kein Problem. Oder ihr gleicht später noch mit etwas mehr Sahne die Höhe aus.

 

Weiterverarbeitung Schwarzwälder Kirschtorte: 

Zunächst müssen wir die Füllung der Schwarzwälder Kirschtorte vorbereiten. Einerseits die Kirschen und dann noch die Sahne.

Füllung Kirschen: 

* 700g Sauerkirschen 

* Saurkirschsaft (aus dem Glas) 

* 2 EL Zucker

* 1 Zimtstange 

* 5cl Kirschlikör 

* 4 Blätter Gelatine 

Füllt die Sauerkirschen mit dem Saft zusammen mit den restlichen Zutaten (außer der Gelatine) in einen Topf und lasst alles zusammen vor sich hin köcheln. In der Zwischenzeit kommen die Gelatine-Blätter in kaltes Wasser. Wenn sie schön weich geworden sind, können sie mit in den Topf. Reduziert nun die Hitze und lasst die Kirsch-Mischung erkalten.

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Für die Weiterverarbeitung könnt ihr die Kirschen von der Flüssigkeit trennen. Bewahrt jedoch die Flüssigkeit gut auf. Diese wird noch benötigt. Sortiert die 20 schönsten Kirschen heraus. Diese legt ihr bitte bei Seite, da sie für die Dekoration der Torte dienen.

 

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Füllung Sahne: 

* 1250g Konditor Sahne

* 3 EL Puderzucker, fein gesiebt

* eine Prise Salz 

* 5 Päckchen Sahnesteif 

Schlagt die Sahne, bis sie steif ist. Dann kann der Puderzucker gemischt mit dem Salz und dem Sahnesteif noch untergemischt werden. Und fertig ist die Sahnefüllung. Achtet jedoch darauf, dass es Konditor-Sahne ist. Sie hat zwar mehr Fett, ist jedoch standfester und schneller steif zu schlagen.

 

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Aufschichten der Schwarzwälder Kirschtorte: 

* Böden 

* 3-4 EL Sauerkirschkonfitüre 

* Sahne 

* Kirschen 

* Kirschlikör 

* Kirschflüssigkeit

Die unterste Schicht bildet der helle Buttermürbteig-Tortenboden. Auf diesem könnt ihr nun die Sauerkirschkonfitüre verteilen.

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Anschließend kommt die erste Lage mit dem Kakao-Biskuitboden. Dieser wird mit ein paar Esslöffel Kirschlikör und mit der Kirschflüssigkeit getränkt bzw. beträufelt, so dass der Boden die Flüssigkeiten gut aufnehmen kann.

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Die Sahne in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle geben und drei Ringe auf den Tortenboden spritzen. Die entstandenen Zwischenräume mit den angedickten Kirschen füllen.

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So verfahrt ihr nun auch mit den weiteren Böden. Den zweiten Tortenboden auflegen und mit 3 EL Kirschlikör und der Kirschflüssigkeit beträufeln. Erneut drei Sahneringe auftragen und die Zwischenräume mit Kirschen füllen. Den letzten Boden auflegen und abermals mit den Flüßigkeiten bestreichen.

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Dekoration der Schwarzwälder Kirschtorte: 

* 200g Zartbitter Schokolade

* zuvor beiseite gestellte und eingelegte Kirschen 

Zunächst wird die Torte rundherum mit der Sahne bestrichen. Achtet darauf, das dies relativ geleichmäßig geschieht und ihr eine gerade Oberfläche bekommt. Hierfür bieten sich Spachtel an.

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Für die Dekoration mit den schwarzen, schokoladigen Eisbergen müsst ihr die Schokolade schmelzen und mit einem Löffel auf Backpapier verstreichen.

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Wenn die Schokostücke hart geworden sind (ihr solltet schon eine Stunde einplanen), könnt ihr sie an den Tortenrand stellen.

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Nehmt die restliche Sahne und macht oben auf dem Tortenrand in regelmäßigen Abständen Sahnenocken.

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Diese werden mit den Sauerkirchen belegt. In die Mitte der Torte könnt ihr zerbrochen Schokoladenstücke streuen.

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Und fertig ist meine Schwarzwälder Kirschtorte. Lasst sie Euch gut schmecken! 

 

 

 

 

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Birnen Kekscreme Kuchen

Seid ihr noch auf der Suche nach einem schnellen, leckeren und einfachen Obstkuchen-Rezept für den kommenden Sonntag? Oder haben sich Freunde gerade kurzfristig angemeldet und stehen in einer Stunde vor der Tür? Dann hab ich genau den richtigen Kuchen für Euch. Meinen herbstlichen Birnen Kekscreme Kuchen.

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Ihr braucht nicht viele Zutaten und zur Not könnt ihr noch ein wenig improvisieren. Die Birne lässt sich auch durch Äpfel, Aprikosen, Pflaumen oder anderes Obst ersetzen. Seid einfach kreativ oder schaut was ihr im Haus habt. Genau so ist nämlich mein Birnen Kekscreme Kuchen auch entstanden. Ein Anruf „Hey, bist du zu Hause? – Ja – Hast du Zeit? – Lässt sich einrichten, klar. – Dann komme Ich in einer Stunde vorbei!“. Eigentlich ist es ja nicht nötig sich für Freunde „Stress“ zu machen, doch andererseits macht man Freunden eben auch gerne eine Freude. Daher bin ich nach diesem Anruf panisch durch die Küche gehüpft und hab verzweifelt nach Zutaten für einen Kuchen gesucht. Dabei ist bei mir eben mein Birnen Kekscreme Kuchen rausgekommen. Besonders gut war es, da er warm serviert wurde und als mein Besuch an der Tür läutete, duftete das ganze Haus nach frischem Kuchen. Ein Traum der Behaglichkeit. 

Dazu noch ein paar Kerzen und der ganze Herbstblues ist wie weg geweht. 

Doch nun genug der Worte, kommen wir zum Rezept von meinem Birnen Kekscreme Kuchen. 

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Zubereitung Birnen Kekscreme Kuchen: 

Zutaten für eine Springform von 26cm Durchmesser:

* 250g Mehl 

* 175g Zucker

* 1 Prise Salz 

* 1 Ei 

* 125g Margarine 

* ca. 3 EL Kekscreme

* Birne

* Zucker und Zimt 

 

Zunächst wird das Mehl in eine große Schüssel gesiebt, daraufhin mit dem Salz, dem Ei, 75g Zucker und der Margarine zu einem festen Mürbeteig verknetet. Dieser wird daraufhin in eine Folie gewickelt und etwa fünf Minuten in den Gefrierschrank gelegt. Eben so lange, bis ihr die Birnen geschnitten und gesäubert habt.

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Nun solltet ihr den Backofen auf 200°C vorheizen und die Form entweder einfetten oder mit einem Backpapier auslegen. Ich spanne meist ein Backpapier auf den Boden der Backform und fette nur den Rand der Form ganz leicht aus. So spart man sich ein wenig Fett und der Kuchen löst sich später ohne Probleme vom Backpapier.

Der Teig wird nun auf ein wenig Mehl sehr dünn (ca. 2,5-3mm) ausgerollt und in der Springform ausgelegt. Achtet darauf, dass der Rand ca. 3cm hoch wird. Den übrigen Teig abschneiden und bei Seite legen. Daraus werden später die Streusel.

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Auf dem Boden wird nun die Kekscreme verteilt. Die Birne wird nun in die gewünschten Stückgrößen geschnitten und auf die Kekscreme gelegt. Anschließend streut ihr Zucker und Zimt über die Birnen.

Den übrigen Teig nehmt ihr nun um daraus die Streusel für den Kuchen zu formen. Zerreibt ihn einfach zwischen den Fingerspitzen und verteilt die Streusel ein wenig gleichmäßig auf dem Kuchen.

Nun kommt der Birnen Kekscreme Kuchen mit Streuseln in den heißen Backofen und wird in 20-24min goldgelb gebacken. Ich hatte den Birnen Kekscreme Kuchen mit Streuseln 25min drin und er ist mir etwas zu dunkel geworden, daher würde ich euch eher 22min empfehlen, doch achtet einfach selbst auf die gewünschte Farbe des Kuchens.

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Warm schmeckt der Birnen Kekscreme Kuchen besonders lecker! Viel Freude mit dem Rezept! 

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Brombeer Käsesahne-Torte

Heute gibt es bei mir auf dem Blog mal wieder etwas Süßes. Viel mehr einen Klassiker. Eine Käsesahne-Torte. Und ich muss Euch gestehen, dass es meine allererste Käsesahne-Torte überhaupt geworden ist. Und naja, ich war schon sehr selbstkritisch mit mir. Wie kommts‘?

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Ganz einfach deshalb, dass ich bisher, über 20 Jahre, einen sehr großen Respekt vor allen Käsesahne-Torten hatte. Meine Tante hatte da die Messlatte in  meiner Kindheit einfach sehr, sehr hoch gelegt. Jedes Jahr zu meinem Geburtstag habe ich früher entweder eine Biskuitrolle oder eine Käsesahne-Torte von meiner Tante bekommen. Das stand jedes Jahr fest. Einzig und allein bei der Füllung durfte und wollte ich mitreden. Denn diese Käsesahne-Torte war einfach immer wieder ein Traum und war ratz-fatz weg. 

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In der Zwischenzeit bin ich umgezogen und wohne leider nicht mehr so nah, dass ein kurzer Besuch zum Geburtstag mit einer Käsesahne-Torte in der Hand so schnell möglich ist. Da ich jedoch vor einer Woche oder so einen Biskuitteig hin bekommen habe, der einfach nur fluffig, nicht trocken und zudem auch noch geschmacklich sehr, sehr gut war, habe ich mich nun das erste mal selbst an eine Käsesahne-Torte heran getraut. Besser gesagt an eine Brombeer Käsesahne-Torte. Und da sie auf anhieb etwas geworden ist, ich fleißig während des Backens meine Notizen gemacht habe und zum Glück genügend Tageslicht da war, als ich endlich fertig wurde, kann ich Euch heute voller Stolz meine erste selbst gebackene Brombeer Käsesahne-Torte vorstellen. Natürlich kann es sein, dass ich in den nächsten Jahren noch etwas an den Rezepten „verfeinere“ – doch mir, der Qualitätskontrolle und den restlichen Testpersonen hat die Brombeer Käsesahne-Torte so gut geschmeckt, dass schwubb-di-wubb alles weg war. 

Daher kommen wir nun direkt zum Rezept. 

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Zubereitung Biskuitboden: 

Ergibt einen schönen Tortenboden (ca. 24-26 cm im Durchmesser) oder eine dickere Roulade auf einem haushaltsüblichen Backblech. Falls der Biskuitboden für eine Torte mit mehreren Böden gemacht wird, könnt ihr die Zutaten einfach verdoppeln und die Backzeit verlängert sich.

* 5 Eier 

* 150g Zucker

* Salz

* Vanillezucker

* Abrieb einer unbehandelten Zitrone

* 100g Mehl Typ 405 

* 50g Stärke 

* 35g Rapsöl 

 

Zunächst siebt ihr das Mehl. Für ein fluffiges Ergebnis des Biskuitbodens ist gesiebtes Mehl sehr hilfreich. Dafür nehmt ihr am besten ein feines Mehlsieb.

Anschließend wird in einer zweiten Schüssel mit der Zubereitung des Teiges begonnen. Die Eier mit dem Zucker und den Gewürzen aufschlagen bis sich Blasen bilden.

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Wenn die Eiermischung schön schaumig ist, könnt ihr das Mehl unterheben.

Rührt alles noch ein wenig durch, bis kein Mehl mehr zu sehen ist.

Zum Schluss des Mischvorgangs das Öl in den Teig rühren. Anschließend kann der Teig in die gewünschte Form gegossen werden. Ich verwende gerne eine mit Backpapier ausgelegte Kuchenform, so lässt sich der Biskuitboden später besser wieder aus der Form lösen.

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Wichtig ist nun das Backen. Denn das Backen entscheidet maßgeblich über das Gelingen des Biskutibodens. Als Faustregel für Biskuitteig gilt: flache, kleine Gebäcke werden heiß aber dafür kurz gebacken. Zum Beispiel Rouladen oder Biskotten.

Dickere und große Biskuitteige werden bei niedrigerer Temperatur etwas länger gebacken. So beispielsweise Tortenböden.

Kleiner Biskuitboden: 190-210°C Umluft für ca. 15-20 Minuten

Großer Biskuitboden: 160-175°C Umluft für ca. 30-60 Minuten

 

Da ich hier ein Rezept für Biskuitböden für Torten vorstelle, war meine Backzeit bei 160°C Umluft für 45 Minuten. Die genaue Backdauer müsst ihr je nach Gebäck etwas variieren.

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Bevor der Biskuitboden geschnitten und weiter verarbeitet werden kann, sollte er auf einem Kuchengitter auskühlen. Denn warm lässt er sich nicht ideal schneiden.

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Biskuitboden in Tortenboden schneiden: 

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten den Biskuitboden zu schneiden. Sei es freihand mit einem großen Messer, mit einem Faden oder wie ich es Euch heute zeige mit der Tortenbodenschneidehilfe.

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Zunächst einmal zur freihand-Version:

Den Biskuitboden so auf einen Bogen Papier oder eine Tortengarnierscheibe legen, dass die Unterseite, die besonders schön glatt ist, nach oben kommt. Der Boden kann mit einem Zwirnsfaden oder großen Messer in Schichten geteilt werden. Damit die Schichten gleichmäßig dick werden, den Tortenrand vorher mit einem kleinen spitzen Messer ringsherum etwa 1 cm tief einschneiden.

 

Tortenboden mit Faden schneiden: 

Einen Zwirnsfaden in den Einschnitt legen, die Enden des Zwirnsfadens über Kreuz legen und fest anziehen, dabei durchschneidet der Faden das Gebäck. Der Boden lässt sich am besten teilen, wenn er am Vortag gebacken wurde.
Damit die Tortenbodenschicht nicht bricht, sie mit einem Papier oder einer Tortengarnierscheibe abheben. Dazu das Papier an der vorderen Kante nach unten knicken und unter die obere Schicht schieben. Mit den Zeigefingern ab und zu an die obere Schicht fassen, damit das Papier nachgezogen wird. Die obere Schicht abheben. Beim Abheben der Schicht darauf achten, dass das Papier möglichst waagerecht gehalten wird, da der Biskuitboden ansonsten leicht durchbrechen kann.
Soll der Biskuitboden mit einem Messer geteilt werden, zuerst ringsherum etwa 1 cm tief einschneiden. Dann am besten ein Messer nehmen, das länger ist als der Boden, es waagerecht halten und durch Drehen des Boden weiter zur Mitte durchschneiden.
Schneidehilfe: 

Ich persönlich finde das sehr praktisch, da mit dem Heber die einzelnen Böden gut gehoben werden können und das Messer schön dünn ist.

Hierfür wird der Tortenring um den Boden gelegt, befestigt und fest verschlossen. Anschließend kann mit dem langen Messer die gewünschte Bodendicke geschnitten werden.

Wichtig ist jedoch, dass der Kuchen auch ein wenig gedreht wird, da die Schneide-Hilfe nicht durchgängig ist.

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Zubereitung Käsesahne-Creme: 

* 300g Quark

* 200g Joghurt 

* 100g Zucker 

* Abrieb einer unbehandelten Zitrone

* Abrieb einer halben unbehandelten Grapefruit 

* Saft der beiden Früchte 

* 8 Blatt Gelatine 

* 500g Schlagsahne 

Zunächst weicht ihr die Gelatine in kaltem Wasser ein und schlagt anschließend die Sahne steif. Nun kann der Quark, der Joghurt, der Zucker und die Zitrusschalen verrührt werden. Die Gelatine wird gemeinsam mit dem Saft der Früchte in einem Topf langsam erhitzt, so dass sich die Gelatine auflöst. Einen Teil der Quark-Mischung in den Topf geben und so die Masse auf eine ähnliche Temperatur bringen. Alles gut durchrühren und nun unter die Quark-Mischung heben. Alles gut durchrühren. Nun wird auch die geschlagene Sahne untergehoben.

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Weiterverarbeitung: 

* 300g Brombeeren 

Der geschnittene Tortenboden wird nun wieder in die Backform gegeben und mit den gewaschenen, frischen Brombeeren belegt. Anschließend wird die Creme daraufgeleert und gleichmäßig verstrichen. Abschließend kommt die zweite Biskuitlage auf die Creme.

 

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Die Brombeer Käsesahne-Torte kann nun bis zum Servieren für einige Stunden in den Kühlschrank, so kann die Creme aushärten.

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Streut vor dem Servieren noch etwas Puderzucker über die Brombeer Käsesahne-Torte und schon könnt Ihr Euch gemütlich an den Kaffeetisch setzen und die Käsesahne-Torte genießen. Guten Appetit, ich bin auf alle Fälle begeistert! 

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Himbeer-Vanille-Wolke mit Liqueur [enthält Werbung]

Meine Himbeer-Vanille-Wolke mit Liqueur ist mit einem ganz besonderen Liqueur gemacht. Mit einem Himbeerliqueur von Schladerer, der Schwarzwälder Hausbrennerei. Vor einigen Wochen erreichte mich die Anfrage, ob ich nicht einmal die neuen Liquere von Schladerer testen und Euch vorstellen möchte. Da hab ich nicht lange überleg und gleich ganz laut JA gesagt. 

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Dazu müsst Ihr wissen, dass ich persönlich mit den Wässern und Geister von Schladerer positive Assoziationen verbinde. Insbesondere muss ich bei Schladerer sofort an Weihnachten denken.  Ursprünglich komme ich aus dem Schwabenländle und es hat mich über Umwege in den Norden verschlagen, doch wenn es bei mir mal eine Schwarzwälder Kirschtorte gibt, dann greife ich nur zu einem Kirschwasser – dem von Schladerer. Es ist einfach aromatisch und voll Frucht im Geschmack. Doch warum muss ich bei Schladerer nun an Weihnachten denken?

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Auf der Alb gibt es einen Brauch, das Christbaum-Gschauba. Auf Hochdeutsch kann man es in etwa mit Christbaum-Loben, Christbaum-Betrachten übersetzen. Beim Christbaum-Gschauba besucht man in der Weihnachtszeit, zwischen Heiligabend und Neujahr, Verwandte, Nachbarn und Freunde und lobt den Christbaum. Das heißt, man lobt den Christbaum mit dem Satz „Isch dees aber a scherna Krischtbaum!“ – dabei ist es ganz egal, wirklich ganz egal wie der Baum aussieht. Egal wie er gewachsen ist, wie er geschmückt ist, wie groß oder klein er ist – schließlich ist das ja alles Geschmackssache – er wird gelobt! 

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Nach diesem obligatorischen Satz: „Isch dees aber a scherna Krischtbaum!“ geht der Hausherr oder die Hausdame – das ist relativ egal, zur Hausbar und holt einen Geist, ein Wasser oder einen Liqueur heraus. Dieser wird dann dem lobenden Gast angeboten und man stößt gemeinsam auf den Christbaum (Weihnachtsbaum) an. Bei uns war das in der Regel irgendetwas von Schladerer. So wurde jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit bewusst ein Obstler von Schladerer gekauft. Natürlich hab ich beim Christbaumgschauba als Kind keinen Alkohl bekommen, für Kinder springt da eher ein Glas Cola, Fanta oder ein leckerer Saft ab. Doch seit dieser Zeit gehört für mich persönlich Schladerer zur Weihnachtszeit einfach mit dazu. Und Weihnachten ist für mich die schönste Zeit im Jahr. Ich überlege jetzt schon die ganze Zeit, was für leckere Rezepte ich dieses Jahr testen könnte. 

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Doch nun genug der Worte von der Weihnachtszeit. Ich möchte Euch gerne noch die drei Liqueure vorstellen, die ich von Schladerer testen durfte. Die drei Liquere sind farblich wunderschön anzusehen und zudem eine schöne Bereicherung der persönlichen Hausbar. Es gibt die Sorten Himbeere, Kirsche und Wiliams. Alle drei Geschmacksrichtungen sind die Klassiker von Schladerer schon im Obstlerbereich. Sie sind also auf der Basis der hauseigenen Obstgeiste hergestellt und schmecken genau so lecker, wie sie schon duften. Schaut doch einfach mal auf der Homepage vorbei. 

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Besonders angesprochen hat mich der Himbeerliqueur. Ich hab mit vielen frischen Himbeeren, ein paar fluffigen Windbeuteln und dem Himbeerliqueur eine richtige Leckerei gezaubert. Eine Himbeer-Vanille-Wolke mit Liqueur. 

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Herzlichen Dank an Schladerer Schwarzwälder Hausbrennerei, dass ich diese leckeren Liqueure testen und vorstellen durfte.

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Zubereitung Biskuitboden: 

Ergibt einen schönen Tortenboden (ca. 24-26 cm im Durchmesser) oder eine dickere Roulade auf einem haushaltsüblichen Backblech. Falls der Biskuitboden für eine Torte mit mehreren Böden gemacht wird, könnt ihr die Zutaten einfach verdoppeln und die Backzeit verlängert sich.

* 5 Eier 

* 150g Zucker

* Salz

* Vanillezucker

* Abrieb einer unbehandelten Zitrone

* 100g Mehl Typ 405 

* 50g Stärke 

* 35g Rapsöl 

 

Zunächst siebt ihr das Mehl. Für ein fluffiges Ergebnis des Biskuitbodens ist gesiebtes Mehl sehr hilfreich. Dafür nehmt ihr am besten ein feines Mehlsieb.

Anschließend wird in einer zweiten Schüssel mit der Zubereitung des Teiges begonnen. Die Eier mit dem Zucker und den Gewürzen aufschlagen bis sich Blasen bilden.

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Wenn die Eiermischung schön schaumig ist, könnt ihr das Mehl unterheben.

Rührt alles noch ein wenig durch, bis kein Mehl mehr zu sehen ist.

Zum Schluss des Mischvorgangs das Öl in den Teig rühren. Anschließend kann der Teig in die gewünschte Form gegossen werden. Ich verwende gerne eine mit Backpapier ausgelegte Kuchenform, so lässt sich der Biskuitboden später besser wieder aus der Form lösen.

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Wichtig ist nun das Backen. Denn das Backen entscheidet maßgeblich über das Gelingen des Biskutibodens. Als Faustregel für Biskuitteig gilt: flache, kleine Gebäcke werden heiß aber dafür kurz gebacken. Zum Beispiel Rouladen oder Biskotten.

Dickere und große Biskuitteige werden bei niedrigerer Temperatur etwas länger gebacken. So beispielsweise Tortenböden.

Kleiner Biskuitboden: 190-210°C Umluft für ca. 15-20 Minuten

Großer Biskuitboden: 160-175°C Umluft für ca. 30-60 Minuten

 

Da ich hier ein Rezept für Biskuitböden für Torten vorstelle, war meine Backzeit bei 160°C Umluft für 45 Minuten. Die genaue Backdauer müsst ihr je nach Gebäck etwas variieren.

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Bevor der Biskuitboden geschnitten und weiter verarbeitet werden kann, sollte er auf einem Kuchengitter auskühlen. Denn warm lässt er sich nicht ideal schneiden.

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Biskuitboden in Tortenboden schneiden: 

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten den Biskuitboden zu schneiden. Sei es freihand mit einem großen Messer, mit einem Faden oder wie ich es Euch heute zeige mit der Tortenbodenschneidehilfe.

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Zunächst einmal zur freihand-Version:

Den Biskuitboden so auf einen Bogen Papier oder eine Tortengarnierscheibe legen, dass die Unterseite, die besonders schön glatt ist, nach oben kommt. Der Boden kann mit einem Zwirnsfaden oder großen Messer in Schichten geteilt werden. Damit die Schichten gleichmäßig dick werden, den Tortenrand vorher mit einem kleinen spitzen Messer ringsherum etwa 1 cm tief einschneiden.

 

Tortenboden mit Faden schneiden: 

Einen Zwirnsfaden in den Einschnitt legen, die Enden des Zwirnsfadens über Kreuz legen und fest anziehen, dabei durchschneidet der Faden das Gebäck. Der Boden lässt sich am besten teilen, wenn er am Vortag gebacken wurde.
Damit die Tortenbodenschicht nicht bricht, sie mit einem Papier oder einer Tortengarnierscheibe abheben. Dazu das Papier an der vorderen Kante nach unten knicken und unter die obere Schicht schieben. Mit den Zeigefingern ab und zu an die obere Schicht fassen, damit das Papier nachgezogen wird. Die obere Schicht abheben. Beim Abheben der Schicht darauf achten, dass das Papier möglichst waagerecht gehalten wird, da der Biskuitboden ansonsten leicht durchbrechen kann.
Soll der Biskuitboden mit einem Messer geteilt werden, zuerst ringsherum etwa 1 cm tief einschneiden. Dann am besten ein Messer nehmen, das länger ist als der Boden, es waagerecht halten und durch Drehen des Boden weiter zur Mitte durchschneiden.
Schneidehilfe: 
Ich persönlich finde das sehr praktisch, da mit dem Heber die einzelnen Böden gut gehoben werden können und das Messer schön dünn ist.

Hierfür wird der Tortenring um den Boden gelegt, befestigt und fest verschlossen. Anschließend kann mit dem langen Messer die gewünschte Bodendicke geschnitten werden.

Wichtig ist jedoch, dass der Kuchen auch ein wenig gedreht wird, da die Schneide-Hilfe nicht durchgängig ist.

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Weiterverarbeitung: 

Nun kommt der Biskuitboden wieder in die Kuchenbackform und es werden Miniwindbeutel auf dem Boden verteilt. Natürlich könnt Ihr die Windbeutel auch selbst machen, doch ich habe mich für die schnelle Variante entschieden.

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Zubereitung Himbeercreme mit Liqueur: 

* 500g Himbeeren 

* 110g Zucker 

* 8 Blatt Gelantine 

* 20ml Himbeer Liqueur von Schladerer 

* 500g geschlagene Sahne 

* Saft einer Zitrone

Für die Himbeercreme mit Liqueur die Gelantine in kaltem Wasser einweichen und die Sahne cremig aufschlagen. Nun werden die Himbeeren püriert und mit dem Zucker verrührt. Die Gelantine wird ausgedrückt und mit dem Zitronensaft und dem Himbeer Liqueuer auf ca. 50°C in einem kleinen Topf erhitzt. Einen kleinen Teil des Himbeermarks zur aufgelösten Gelantine geben und gut verrühren. Dies dient der Temperaturangleichung. Anschließend kann die Gelantine-Mischung zum restlichen Himbeermark gegeben werden und dies sollte nun gut verrührt werden.

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Nun könnt Ihr die geschlagene Sahne unterheben und die Masse vorsichtig über die Windbeutel verteilen. Die Torte sollte nun für einige Stunden in den Kühlschrank zum Einkühlen.

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Wenn die Himbeer-Vanille-Wolke mit Liqueur schön fest geworden ist, könnt ihr sie vorsichtig aus der Kuchenform lösen und dekorieren. Ich habe zur Dekoration noch übrig gebliebene Windbeutel genommen. Einige halbiert und die restlichen Ganz gelassen. Türmt sie schön auf und mischt das Bild noch mit ein paar frischen Himbeeren. Und fertig ist die Himbeer-Vanille-Wolke mit Liqueur!

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Lasst Euch die Himbeer-Vanille-Wolke mit Liqueur gut schmecken! 

 

 

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Biskuitboden

Ein Biskuitboden gehört zu den Basics in der süßen Küche. Man kann den Biskuitboden für Torten, kleine Desserts, für Biskuitrollen oder auch für Blech- und Obstkuchen verwenden. Also es gibt wirklich viele Einsatzmöglichkeiten. 

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Heute möchte Ich Euch in meiner Kategorie Basics daher einen simplen, schnellen und leckeren Biskuitboden vorstellen. Das Rezept werdet ihr sicher hin und wieder in Abwandlung auf meinem Blog wieder finden, doch dieses Grundrezept ist wirklich wunderbar. 

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Zubereitung Biskuitboden: 

Ergibt einen schönen Tortenboden (ca. 24-26 cm im Durchmesser) oder eine dickere Roulade auf einem haushaltsüblichen Backblech. Falls der Biskuitboden für eine Torte mit mehreren Böden gemacht wird, könnt ihr die Zutaten einfach verdoppeln und die Backzeit verlängert sich.

* 5 Eier 

* 150g Zucker

* Salz

* Vanillezucker

* Abrieb einer unbehandelten Zitrone

* 100g Mehl Typ 405 

* 50g Stärke 

* 35g Rapsöl 

 

Zunächst siebt ihr das Mehl. Für ein fluffiges Ergebnis des Biskuitbodens ist gesiebtes Mehl sehr hilfreich. Dafür nehmt ihr am besten ein feines Mehlsieb.

Anschließend wird in einer zweiten Schüssel mit der Zubereitung des Teiges begonnen. Die Eier mit dem Zucker und den Gewürzen aufschlagen bis sich Blasen bilden.

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Wenn die Eiermischung schön schaumig ist, könnt ihr das Mehl unterheben.

Rührt alles noch ein wenig durch, bis kein Mehl mehr zu sehen ist.

Zum Schluss des Mischvorgangs das Öl in den Teig rühren. Anschließend kann der Teig in die gewünschte Form gegossen werden. Ich verwende gerne eine mit Backpapier ausgelegte Kuchenform, so lässt sich der Biskuitboden später besser wieder aus der Form lösen.

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Wichtig ist nun das Backen. Denn das Backen entscheidet maßgeblich über das Gelingen des Biskutibodens. Als Faustregel für Biskuitteig gilt: flache, kleine Gebäcke werden heiß aber dafür kurz gebacken. Zum Beispiel Rouladen oder Biskotten.

Dickere und große Biskuitteige werden bei niedrigerer Temperatur etwas länger gebacken. So beispielsweise Tortenböden.

Kleiner Biskuitboden: 190-210°C Umluft für ca. 15-20 Minuten

Großer Biskuitboden: 160-175°C Umluft für ca. 30-60 Minuten

 

Da ich hier ein Rezept für Biskuitböden für Torten vorstelle, war meine Backzeit bei 160°C Umluft für 45 Minuten. Die genaue Backdauer müsst ihr je nach Gebäck etwas variieren.

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Bevor der Biskuitboden geschnitten und weiter verarbeitet werden kann, sollte er auf einem Kuchengitter auskühlen. Denn warm lässt er sich nicht ideal schneiden.

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Biskuitboden in Tortenboden schneiden: 

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten den Biskuitboden zu schneiden. Sei es freihand mit einem großen Messer, mit einem Faden oder wie ich es Euch heute zeige mit der Tortenbodenschneidehilfe.

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Zunächst einmal zur freihand-Version:

Den Biskuitboden so auf einen Bogen Papier oder eine Tortengarnierscheibe legen, dass die Unterseite, die besonders schön glatt ist, nach oben kommt. Der Boden kann mit einem Zwirnsfaden oder großen Messer in Schichten geteilt werden. Damit die Schichten gleichmäßig dick werden, den Tortenrand vorher mit einem kleinen spitzen Messer ringsherum etwa 1 cm tief einschneiden.

 

Tortenboden mit Faden schneiden: 

Einen Zwirnsfaden in den Einschnitt legen, die Enden des Zwirnsfadens über Kreuz legen und fest anziehen, dabei durchschneidet der Faden das Gebäck. Der Boden lässt sich am besten teilen, wenn er am Vortag gebacken wurde.
Damit die Tortenbodenschicht nicht bricht, sie mit einem Papier oder einer Tortengarnierscheibe abheben. Dazu das Papier an der vorderen Kante nach unten knicken und unter die obere Schicht schieben. Mit den Zeigefingern ab und zu an die obere Schicht fassen, damit das Papier nachgezogen wird. Die obere Schicht abheben. Beim Abheben der Schicht darauf achten, dass das Papier möglichst waagerecht gehalten wird, da der Biskuitboden ansonsten leicht durchbrechen kann.
Soll der Biskuitboden mit einem Messer geteilt werden, zuerst ringsherum etwa 1 cm tief einschneiden. Dann am besten ein Messer nehmen, das länger ist als der Boden, es waagerecht halten und durch Drehen des Boden weiter zur Mitte durchschneiden.
Schneidehilfe: 

Ich persönlich finde das sehr praktisch, da mit dem Heber die einzelnen Böden gut gehoben werden können und das Messer schön dünn ist.

Hierfür wird der Tortenring um den Boden gelegt, befestigt und fest verschlossen. Anschließend kann mit dem langen Messer die gewünschte Bodendicke geschnitten werden.

Wichtig ist jedoch, dass der Kuchen auch ein wenig gedreht wird, da die Schneide-Hilfe nicht durchgängig ist.

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Ich wünsche Euch viel Spaß und Experimentierfreude mit den selbst gemachten Biskuitböden! 

 

 

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Marillen-Pflaumen-Kuchen mit Streuseln

Bei dem Wind um die Ohren draußen, denke ich an den Herbst. Ebenso sammeln sich schon die ersten Gänse für ihren Flug in die warmen südlichen Gegenden Europas. Die letzten Tage waren wohl nur das Aufbäumen eines Sommers, der den Namen nicht so wirklich verdient hat. Langsam aber sicher meldet sich der Herbst an und ich freue mich auf Pflaumen, Kürbis, Pilze und Brombeeren und auf das bunte Laub der Bäume.

Da es nun langsam aber sicher herbstlich wird und es auf dem Markt die ersten Pflaumen und Marillen zu kaufen gibt, musste ich unbedingt einen leckeren und fruchtigen Kuchen backen. Für mich müssen Kuchen ja immer saftig sein. Daher passt ein Obstkuchen einfach perfekt. Ihr kennt vielleicht den klassischen Pflaumenkuchen (oder auch Zwetschgen- / Zwetschkenkuchen).

Je nach Region ist er unterschiedlich, meist ein Blechkuchen. Jedoch eines bleibt gleich: Er schmeckt im Herbst einfach wunderbar. Marillen sind meist zur gleichen Zeit reif wie die Pflaumen, jedoch wandern diese kleinen Leckereien meist in einen Obstler und eher seltener in einen Kuchen. Meiner Meinung nach sind sie eine sehr unterschätzte Obstsorte. In meiner Kindheit hatten wir einen großen Marillenbaum im Garten – er war jedes Jahr so ertragreich, dass wir garnicht wussten wohin mit all dem Obst. Natürlich wanderten die ersten reifen (und manchmal auch die unreifen) Marillen zunächst handgepflückt in meinen Mund. Doch die große Masse verarbeitete meine Mutter oft in Gelee, Saft oder Sirup. Der Marillengeschmack ist somit für mich nicht aus dem Herbst weg zu denken. Wie liebt ihr die kleinen, runden Früchte denn am liebsten? 

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Ich habe mit meinem Marillen-Pflaumen-Kuchen mit Streuseln auf alle Fälle ein neues Lieblingsrezept zur Verarbeitung von Marillen gefunden. 

Zubereitung Marillen-Pflaumen-Kuchen mit Streuseln: 

Zutaten für eine Springform von 26cm Durchmesser:

* 250g Mehl 

* 175g Zucker

* 1 Prise Salz 

* 1 Ei 

* 125g Margarine 

* 400g reife Pflaumen

* 350g reife Marillen 

* 3 Eier 

* abgeriebene Schale von einer halben unbehandelten Zitrone 

* 1 kräftige Prise Zimtpulver

* 1 Prise Nelkenpulver

* 1 Prise Kardamom 

* 75g gemahlene Mandeln 

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Zubereitung Teig: 

Zunächst wird das Mehl in eine große Schüssel gesiebt, daraufhin mit dem Salz, dem Ei, 75g Zucker und der Margarine zu einem festen Mürbeteig verknetet. Dieser wird daraufhin in eine Folie gewickelt und etwa eine Stunde in den Kühlschrank gestellt. Falls man es eilig hat, kann der Teig auch für 10-15min in den Gefrierschrank.

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Weiterverarbeitung: 

Daraufhin werden die Pflaumen und die Marillen gewaschen, entkernt und in Viertel bis Achtel geschnitten. Das hängt von der Obstgröße ab.

Die drei weiteren Eier werden mit dem restlichen Zucker (100g), dem Zitronenabrieb und den Gewürzen geschlagen, bis der Zucker aufgelöst ist. Die Obststücke in einem Sieb abtropfen lassen und dann unter die Eiercreme rühren. Daraufhin werden die gemahlenen Mandeln untergerührt.

Nun solltet ihr den Backofen auf 200°C vorheizen und die Form entweder einfetten oder mit einem Backpapier auslegen. Ich spanne meist ein Backpapier auf den Boden der Backform und fette nur den Rand der Form ganz leicht aus. So spart man sich ein wenig Fett und der Kuchen löst sich später ohne Probleme vom Backpapier.

Der Teig wird nun auf ein wenig Mehl sehr dünn (ca. 2,5-3mm) ausgerollt und in der Springform ausgelegt. Achtet darauf, dass der Rand ca. 3cm hoch wird. Den übrigen Teig abschneiden und bei Seite legen. Daraus werden später die Streusel.

Die Obst-Eier-Masse kommt nun auf den Teig und wird glatt gestrichen. Den übrigen Teig nehmt ihr nun um daraus die Streusel für den Kuchen zu formen. Zerreibt ihn einfach zwischen den Fingerspitzen und verteilt die Streusel ein wenig gleichmäßig auf dem Kuchen.

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Nun kommt der Marillen-Pflaumen-Kuchen mit Streuseln in den heißen Backofen und wird in 40-45 goldgelb gebacken. Ich hatte den Marillen-Pflaumen-Kuchen mit Streuseln 45min drin und er ist mir etwas zu dunkel geworden, daher würde ich euch eher 40min empfehlen, doch achtet einfach selbst auf die gewünschte Farbe des Kuchens.

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Nach dem Backen kommt der Kuchen zum Auskühlen auf ein Gitterblech. Lasst Ihn am Besten noch zwei, drei Stunden in der Kuchenform, er ist kurz nach dem Backen noch relativ weich und flüssig. Er härtet jedoch aus.

Wenn er abkühlt ist, sollte der Marillen-Pflaumen-Kuchen mit Streuseln möglichst frisch und  mit frisch geschlagener Sahne serviert werden.

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Auch am nächsten Tag war er noch saftig und lecker. Also wirklich ein sehr leckerer Kuchen. Daher kann ich guten Herzens sagen: Lasst Euch den Marillen-Pflaumen-Kuchen mit Streuseln gut schmecken! 

 

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Dinkel-Roggen-Buttermilch-Brötchen mit Sesam

Wenn das Wochenende näher rückt, dann träume ich manchmal insgeheim von einem ausgiebigen Brunch mit meinen Lieben. Und dazu passen perfekt die Dinkel-Roggen-Buttermilch-Brötchen mit Sesam, sie sind ein Traum! Doch dieses mal habe ich sie nicht für einen gemütlichen Brunch gebacken, sondern für ein großes und ausgiebiges Buffet bei unserer Einweihungsfeier mit Nachbarn, Freunden und Familie. 

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Zubereitung Vorteig:

* 150g Dinkelmehl Typ 1050

* 100g Roggenmehl

* 250ml Buttermilch

* 10g frische Hefe

* Zucker

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Zunächst wird der Vorteig angesetzt. Aus Mehl, Buttermilch, Zucker und der frischen Hefe mit wird Hilfe der Küchenmaschine ein Teig geknetet. Dieser sollte nun mit einem Küchentuch abgedeckt werden und an einem warmen Ort für 12 Stunden ruhen. Ich hatte den Vorteig abends angesetzt und ihn bis zum nächsten Morgen ruhen lassen.

 

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Zubereitung Teig:

* 500g Vorteig

* 200g Dinkelmehl Typ 1050

* 50g Roggenmehl

* 250ml Buttermilch

* 12g Salz

* Sesam

Nun kommt zu dem Vorteig das restliche Mehl, das Salz und die Buttermilch dazu. Alles wird nun abermals mit der Küchenmaschine zu einem Teig verknetet. Dieser Teig sollte nun wieder abgedeckt einige Stunden ruhen. Bei mir waren es 25 weitere Stunden.
Wenn der Teig zwischenzeitlich etwas zu hoch wird, kann der Teig mit der Küchenmaschine verknetet werden.
Den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche stürzen und den Teig in 10 kleine, gleich große Stücke aufteilen.

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Ihr braucht jedoch sehr flinke Hände, da der Teig sehr, sehr, wirklich sehr flüssig ist. Doch das ist so gewollt. Ihr braucht nun noch etwas Mehl um ihn weiter zu verarbeiten.

Diese nun in eine runde Form bringen und mit Sesam bestreuen, daraufhin auf einem Backblech auf der mittleren Schiene bei 220°C für 25min backen. Ich hatte noch eine hitzebeständige Schale mit Wasser im Backofen stehen.

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Nach dem Backen könnt ihr die Dinkel-Roggen-Buttermilch-Brötchen mit Sesam kurz auf einem Gitterblech auskühlen lassen und dann noch möglichst warm genießen. Jedoch halten sich die Dinkel-Roggen-Buttermilch-Brötchen mit Sesam auch ein paar Tage noch frisch. Wenn ihr sie für ein Buffet backt, könnt ihr sie in aller Ruhe bereits am Morgen oder Vortag backen.

Lasst Euch die Dinkel-Roggen-Buttermilch-Brötchen mit Sesam gut schmecken!

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