Zartbitterschokoladen Kuchen

Ich habe heute ein neues Wort gelernt: Schmackofaziös <3 

Und das passt einfach so gut zu diesem Mandel-Schokoladenkuchen – der ist schmackofaziös. 

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Dieser Zartbitterschokoladen Kuchen eignet sich wunderbar als Kastenkuchen für jedes Kuchenbuffet. Er ist schnell gemacht, lecker und sehr unkompliziert. Wenn er noch schön dekoriert ist, passt er zu jeder Gelegenheit und ist zudem noch ein Traum für jeden Zartbitterschokoladen-Fan.

Also wenn ihr auf Zartbitterschokolade steht, dann ist dieser Kuchen genau das richtige. Wer mag, kann noch einen Klecks Sahne dazu essen und schon schlagen die Schlemmerherzen höher.

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Zubereitung: 

* 160g weiche Butter

* 260g Puderzucker 

* 120g Marizpan 

* 3-4 Tropfen Rumaroma 

* 5 Eier (M) 

* 300g Mehl Typ 450

* 2 TL Backpulver

* Mark einer Vanilleschote 

* 200ml Sahne (alternativ Sojamilch oder Wasser) 

* 400g gemahlene Mandeln 

* 100g Mandelblätter 

* 150g zartbitter Schokolade

* 150g zartbitter Kuvertüre 

* gehackte Mandeln und gehackte Pistazien, Marzipankarotten zum Verzieren 

* Salz

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Zunächst trennt ihr die Eier. Die fünf Eiweiß schlagt ihr mit 260g Puderzucker und etwas Salz zu einer festen, homogenen Masse. Nehmt Euch hierfür gerne ein paar Minuten Zeit, die Masse sollte schön fest werden.

Nun kommen die 300g Mehl, das Backpulver und das Mark der Vanilleschote mit in den Eischnee. Rührt das Mehl so lange unter die Masse, bis das Mehl nicht mehr zu erkennen ist.

Daraufhin können die gemahlenen Mandeln und die fünf Eigelbe mit in den Teig.

Jetzt kann das Marzipan in der Sahne leicht erhitzt werden. Dies sollte bei geringer Temperatur geschehen, so dass die Sahne nicht überkocht und sich das Marzipan gut auflösen kann. Rührt zwischendurch immer mal wieder um. Wenn das Marzipan und die Sahne eine homogene Flüssigkeit sind, kann diese Flüssigkeit gemeinsam mit den Mandelblättchen unter den Teig verarbeitet werden.

Die 150g Zartbitterschokolade werden klein geschnitten und gemeinsam mit der Butter und den 3-4 Tropfen Rumaroma erhitzt. Wenn diese Mischung flüssig ist, kann sie unter den Teig gearbeitet werden.

Spätestens jetzt sollte der Backofen auf 165°C vorgeheizt werden.

Die Kuchenform wird eingefettet und mit Mehl bestäubt. Wenn der Teig in der Kuchenform ist, könnt ihr ringsherum noch einmal an die Kuchenform klopfen, dann entstehen keine Luftblasen im Kuchen und der Teig setzt sich.

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Der Kuchen kommt nun für 1 Stunde bei 165°C Umluft in den Backofen. Anschließend packt ihr den Kuchen noch einmal in Alufolie ein, dann kann er noch 15min etwas nachgaren. Stellt ihn jedoch schon auf ein Kuchenblech.

Dann könnt ihr die Stäbchenprobe machen. Lasst den Kuchen auskühlen, dann geht beim Stürzen auch nichts schief.

Den erkalteten Kuchen habe ich mit Zartbitter-Kuvertüre, gehackten Pistazienkernen und Marzipankarotten verziert. Es steht ja Ostern vor der Tür.

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Kommt gut ins Neue Jahr! Und lasst Euch meinen Zartbitterschokoladen Kuchen schmecken und habt eine schöne Osternzeit mit euren Lieben! 

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Gelberübenhügel mit Kräuter-Frischkäsetopping

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Heute ist so ein Tag, an dem die Natur nicht laut genug nach Frühling schreien kann. Die Vögel bauen bereits ihre Nester, die Krokusee erstrahlen in den schönsten Farben. Endlich hat sich mal wieder die Sonne heraus getraut und langsam aber sicher kommt nun bei mir auch die vorosterliche Frühlingsstimmung auf. 

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Ich habe dieses Jahr sogar zum ersten mal einen Eierbaum geschmückt. Die bunten Eier musste ich natürlich zuvor noch mit etwas weißem Lack individualisieren. Denn einfach nur bunte, gekaufte Eier wollte ich dann auch nicht in meinem Ostereierbaum hängen haben.

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Ihr merkt schon, langsam aber sicher juckt es mich in allen Fingern – der Frühling naht und das merkt man nun natürlich auch an der sich verändernden Gemüse- und Obstauswahl beim Einkauf. 

Zur Zeit finde ich so viele leckere und süße Gelberüben (also Karotten), besonders schön anzusehen mit dem frischen Grün. Da konnte ich einfach nicht widerstehen. Dieses Wochenende steht ja bereits Palmsonntag vor der Tür – und somit wollte ich auch mal eine süße, leckere und österliche Nascherei für Euer Osterbuffet oder einen netten Kaffeeklatsch beisteuern. Als ich mir heute Morgen meinen Plan für das Rezepte überlegte, wollte ich nicht extra noch groß Einkaufen gehen müssen – daher sind lauter leckere Zutaten frisch aus dem Kühlschrank oder dem Vorrat in die Gelberübenhügel mit Kräuter-Frischkäsetopping gewandert. 

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Bei diesen kleinen und leckeren Gelberübenhügel mit Kräuter-Frischkäsetopping muss ich irgendwie immer an Maulwurfhügel denken. Die sind im Frühling häufig auf den Feldern und Wiesen zu sehen. Auch wenn sie für Manchen ein Ärgernis sind, so sind sie für mich dennoch immer wieder schön anzusehen. Sind sie nicht ein Zeichen des Fortschritts und der Aktivität im Tierreich während des Frühlings? 

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Dann kommen wir mal zu den Gelberübenhügeln mit Kräuter-Frischkäsetopping und noch einem kleinen, Maulwurfhügel aus Kakao-Krümel oben drauf. 

 

Zubereitung Teig für die Gelberübenhügel:

(reicht für 24 Muffins oder eine Springform mit ca. 26 cm Durchmesser):

* 400g Möhren 

* Butter und Backförmchen für die Muffins 

* 4 Eier 

* 300g Zucker 

* 200g geriebene Mandeln

* 125g Mehl 

* 1 Päckchen Backpulver 

* 1 TL Zimt

* zwei Priesen Kardamom 

* 1 unbehandelte Zitrone

* 5g frischer Ingwer 

* 50ml Milch 

* 150g Marzipan 

* 1 Priese Salz

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Zunächst werden die Möhren gewaschen und mit dem Kartoffelschäler geschält. Mit einer Küchenreibe werden daraufhin die Karotten in feine Streifen geraspelt, in eine Schüssel gegeben. Ebenso kommen die Raspel der Zitrone und des frischen Ingwers direkt mit in die Schüssel. Diese kann nun erst einmal bei Seite gestellt werden.

Jetzt könnt ihr den Backofen auf 175°C (Umluft 160°C) vorheizen und die Muffinförmchen in die Backform stellen.

Trennt nun die Eier. Dabei jedes Eiweiß zuerst einzeln in eine Tasse geben, erst dann (wenn kein Eigelb hineingeraten ist!) in eine Rührschüssel. Das Eigelb in eine zweite Schüssel geben. Das Eiweiß kann nun bis zur weiteren Verarbeitung in den Kühlschrank gestellt werden.

Jetzt wird das Marzipan in einem Topf mit der Milch und dem Zitronensaft langsam erhitzt, bis eine leicht breiartige – noch zähflüssige Konsistenz entstanden ist. Anschließend kommt diese Mischung mit dem Zucker zum Eigelb. Es wird nun alles schaumig geschlagen.

Die geraspelten Möhren darunter mischen und weitere 3 Minuten schlagen.

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Jetzt kommt die Hälfte der geriebenen Mandeln zum Eigelb-Möhren-Gemisch dazu. Das Backpulver, das Mehl und den Zimtpulver unterrühren.

Jetzt schlagt ihr das Eiweiß steif. Hierfür kommt zum Eiweiß noch eine Priese Salz in die Schüssel. Die restlichen geriebenen Mandeln vorsichtig mit einem Teigschaber unter den Eischnee heben. Diesen Mandel-Eischnee zur Eigelbmasse geben und mit dem Teigschaber gut verrühren.

Den Teig könnt ihr nun in die Formen gießen, dabei die Oberfläche mit dem Teigschaber glatt streichen.

Die Muffinförmchen wandern nun für 30-35min bei 175°C (Umluft 160°C) in den Backofen. Wenn die Zeit vorbei ist, könnt ihr die Stäbchenprobe machen. Hängen noch feuchte Krümel an dem Stäbchen, weiterbacken.

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Dann den Kuchen mit Topfhandschuhen herausnehmen, kurz abkühlen lassen und die Muffinförmchen entfernen. Die kleinen Gelberübenhügel werden nun umgedreht auf einem Gitterblech aufgestellt, so dass sie auskühlen können.

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Kräuter-Frischkäsetopping:

* 300g Frischkäse 

* 70g Zucker

* 1-2 EL frische, klein gehackte Petersilie

* 1 EL Minzsirup 

* Zesten einer Zitrone 

Für das Kräuter-Frischkäsetopping mixt ihr den Frischkäse mit dem Zucker, der Petersilie, den Zitronenzesten und dem Minzsirup. So bekommt das Topping eine schöne hellgrüne Farbe und schmeckt noch frisch nach Frühling.

 

Für die Maulwurfhügelkrümel:

* 1 Ei

* 40g gesalzene Butter

* 30 g Zucker

* 30 g Mehl

* 1 Päckchen Backpulver

* 3 gehäufte Esslöffel Kakao

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Für die Maulwurfhügelkrümmel schmelzt ihr zunächst die Butter. Wenn diese geschmolzen ist, kommt sie mit allen weiteren Zutaten auf einmal in eine Schüssel und ihr verrührt sie. Wundert Euch nicht, bereits in der Schüssel bilden sich richtige Krümel. Diese kommen nun auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und wandern für 18min bei 175°C Umluft in den Backofen.

 

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Während die Krümel im Backofen vor sich hin backen, könnt ihr in aller Ruhe die nun ausgekühlten Gelberübenhügel mit dem Kräuter-Frischkäsetopping bestreichen. Nehmt hierfür am besten ein Buttermesser.

Abschließend werden die fertig gebackenen Maulwurfhügelkrümmel auf die Gelberübenhügel mit Kräuter-Frischkäsetopping oben drauf gestreut und fertig ist ein frühlinghafte und osterliche Backidee.

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Lasst Euch die Gelberübenhügel mit Kräuter-Frischkäsetopping gut schmecken! Und vielleicht werdet ihr so ja Fans von den kleinen Maulwurfhügeln. <3 

 

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Mandelzauber mit weißer Schokolade

Vielleicht kommt Euch ja die folgende Situation bekannt vor… Ich hatte vor einiger Zeit meinem Mann versprochen, dass ich ihm und seiner Abteilung einen Kuchen zu Beginn des neuen Jahres backe. Einfach so. Manchmal gibt es eben solche Wünsche – und auch solche Versprechen.

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Da es schon einige Wochen her war, hatte ich mein Versprechen ganz vergessen, bis mir gestern Abend beim Abendessen auf einmal eingefallen ist, dass ja das neue Jahr begonnen hat und mein Versprechen noch offen ist. Da ist mir doch tatsächlich vor lauter Schreck die selbst gemachte Tortellini von der Gabel gefallen. 

Da es ja ein Kuchen zum Start ins neue Jahr werden sollte, wollte ich dann auch nicht bis in die nächste Januarwoche warten und habe mich heute gleich in die Küche begeben. Alle Schränke durchwühlt und nach brauchbaren Zutaten für einen Kuchen gesucht. Und ich bin zum Glück fündig geworden. 

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Einige Zutaten vom Weihnachtsgebäck waren noch übrig und können wunderbar für einen Kuchen weiter verwendet werden. Und ich hab sogar noch etwas “Weihnachtsmarzipan” gefunden – das sollte nun auch mit in den Kuchen wandern. 

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Ich breitete daraufhin meine kleinen Schätze vor mir auf der Arbeitsplatte aus und stellte beruhigt fest: Es müsste für einen Kuchen reichen. Ich hatte noch sehr viele Mandeln, das bereits erwähnte Marzipan, weiße Schokolade und weiße Kuvertüre. Daraus sollte sich doch etwas machen lassen.

Einfach mal improvisieren und los ging es. 

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Zubereitung: 

* 160g weiche Butter

* 260g Puderzucker 

* 120g Marizpan 

* 3-4 Tropfen Rumaroma 

* 5 Eier (M) 

* 300g Mehl Typ 450

* 2 TL Backpulver

* Mark einer Vanilleschote 

* 200ml Sahne

* 400g gemahlene Mandeln 

* 100g Mandelblätter 

* 150g weiße Schokolade

* 150g weiße Kuvertüre 

* gehackte Mandeln und gehackte Pistazien zum Verzieren 

* Salz

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Zunächst trennt ihr die Eier. Die fünf Eiweiß schlagt ihr mit 260g Puderzucker und etwas Salz zu einer festen, homogenen Masse. Nehmt Euch hierfür gerne ein paar Minuten Zeit, die Masse sollte schön fest werden.

Nun kommen die 300g Mehl, das Backpulver und das Mark der Vanilleschote mit in den Eischnee. Rührt das Mehl so lange unter die Masse, bis das Mehl nicht mehr zu erkennen ist.

Daraufhin können die gemahlenen Mandeln und die fünf Eigelbe mit in den Teig.

Jetzt kann das Marzipan in der Sahne leicht erhitzt werden. Dies sollte bei geringer Temperatur geschehen, so dass die Sahne nicht überkocht und sich das Marzipan gut auflösen kann. Rührt zwischendurch immer mal wieder um. Wenn das Marzipan und die Sahne eine homogene Flüssigkeit sind, kann diese Flüssigkeit gemeinsam mit den Mandelblättchen unter den Teig verarbeitet werden.

Die 150g weiße Schokolade werden klein geschnitten und gemeinsam mit der Butter und den 3-4 Tropfen Rumaroma erhitzt. Wenn diese Mischung flüssig ist, kann sie unter den Teig gearbeitet werden.

Spätestens jetzt sollte der Backofen auf 165°C vorgeheizt werden.

Die Kuchenform wird eingefettet und mit Mehl bestäubt. Wenn der Teig in der Kuchenform ist, könnt ihr ringsherum noch einmal an die Kuchenform klopfen, dann entstehen keine Luftblasen im Kuchen und der Teig setzt sich.

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Der Kuchen kommt nun für 1 Stunde bei 165°C Umluft in den Backofen. Anschließend packt ihr den Kuchen noch einmal in Alufolie ein, dann kann er noch 15min etwas nachgaren. Stellt ihn jedoch schon auf ein Kuchenblech.

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Dann könnt ihr die Stäbchenprobe machen. Lasst den Kuchen auskühlen, dann geht beim Stürzen auch nichts schief.

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Den erkalteten Kuchen habe ich mit weißer Kuvertüre, gehackten Pistazienkernen und gehackten Mandelkernen verziert.

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Kommt gut ins Neue Jahr! Und lasst Euch meinen Mandelzauber mit weißer Schokolade gut schmecken! 

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Pflaumen-Marzipan-Mandel-Törtchen

Geht es Euch auch so, dass Ihr manchmal auf der Suche nach einem schnellen, einfachen und sehr leckeren Rezept seid? Einfach mal eben kurz in die Küche huschen und schon hat man etwas wunderbares gezaubert?

An langen Tagen, an denen irgendwie kaum Zeit bleibt denke ich mir häufiger mal: es muss einfach schnell gehen und lecker schmecken.

So gibt so ein paar Leckereien, bei denen greife ich auch gerne mal auf einen Blätterteig zurück. Blätterteig ist einer der “Es muss schnell und lecker gehen -Grundzutaten” bei mir. Irgendwie komisch, doch es ist nunmal so. Das muss ich ja zugeben, ALLES schaffe ich auch nicht zu Hause selbst zu machen. Und der Blätterteig ist bei mir einer jener Teige, bei denen ich die leichte und schnelle eingekaufte Variante verwende.

Aber man kann auch so leckere Dinge mit Blätterteig herstellen. Ob süß, salzig oder deftig – da geht einfach alles. Und Heute möchte ich Euch ein ganz simples und leckeres – wunderbar süßes – Rezept mit Blätterteig vorstellen. Ein Pflaumen-Marzipan-Mandel-Törtchen. Das Schöne ist, dass es nicht viele Zutaten sind – eigentlich stecken schon fast alle Zutaten im Namen der kleinen Nascherei. Die Süße des Honigs und des Marzipans verleihen dem kleinen Törtchen eine wunderbare Note. Und mit dem Zimt schmeckt es auch in der Vorweihnachtszeit wunderbar. 

Daher die Frage, möchtet Ihr zur Teezeit ein leckeres Pflaumen-Marzipan-Mandel-Törtchen?

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Zubereitung:

* Blätterteig

* Marzipan

* Pflaumen 

* Mandelsplitter

* Honig

* Zimt 

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Stecht mit einem großen Glas für jedes Törtchen zwei Blätterteigblatten aus. Auf die untere legt ihr ein Stück Marzipan und nun kommt die zweite Blätterteigblatte oben drauf. Auf diese kommen nun zwei Pflaumenstücke. Die Pflaumenstücke mit Mandelsplittern, Honig und Zimt garnieren. Und nun kommen die kleinen Törtchen für 15-20 Min bei 180°C in den Backofen.

Danach können die Pflaumen-Marzipan-Mandel-Törtchen noch in Ruhe auf einem Gitterblech abkühlen, bevor ihr sie zu einem leckeren Tee – oder einfach nur so – genießen könnt.

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Habt einen wunderschönen Tag und lasst Euch das Pflaumen-Marzipan-Mandel-Törtchen gut schmecken und viel Freude beim Nachbacken! 

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Zimt(stern)-Marzipan-Kügelein

Zimtsterne – das sind meine absolut liebsten Plätzchen in der Weihnachtszeit. Ich liebe die Zimtsterne sehr sogar. Doch da ich mir vorgenommen hatte die Klassiker neu zu interpretieren, saß ich da und überlegte mir, was ich mit Zimtsternen denn sonst noch so anstellen könnte. Da man leckere Weihnachtsplätzchen am Besten mit noch einer weiteren leckeren Zutat verfeinert – so dachte ich mir – war schnell für mich klar, dass es Marzipan sein muss. Marzipan ist für mich einfach Teil der Advents- und Weihnachtszeit. Und so kam ich irgendwie dann zu meinen Zimt(stern)-Marzipan-Kügelein.

Und naja, ich vermute mal, dass ich diese Plätzchen im Advent noch einmal nachbacken werden muss, da sie eine sehr geringe Chance haben, bis Weihnachten zu überleben. Sie schmecken einfach zu gut. Also lasst Euch von ihrem unscheinbaren Erscheinungsbild nicht täuschen, der Geschmack wird für sich sprechen!

✰✰✰ Süße Grüße aus der Weihnachtsbäckerei ✰✰✰

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Zubereitung: 

* 3 Eiweiß

* 250 Gramm Puderzucker

* 1 Päckchen Vanillezucker

* 1 TL Zimt (gemahlen)

* 1 Messersp. Kaffeebohnen (gemahlen)

* 375 Gramm Mandeln (ungeschält, gemahlen)

* Puderzucker (zum Ausstechen)

* 100 g Marzipan

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Das Eiweiß mit dem Quirlen des Handrührers zu sehr festem Eischnee schlagen. Den Puderzucker durchsieben und esslöffelweise unter den Eischnee heben. 3 EL von dem Eischnee zum Bestreichen beiseite stellen. Vanillezucker, Zimt, eventuell Kaffeemehl und so viel von den gemahlenen Mandeln unter den restlichen Eischnee rühren, bis der Teig kaum noch klebt.

Den Teig in einen aufgeschnittenen großen (6 l) Gefrierbeutel legen (dann klebt der Teig nicht an der Arbeitsfläche und am Nudelholz fest) und knapp 1 cm dick ausrollen. Die ausgerollte Teigplatte im Gefrierbeutel, am besten auf einem Küchenbrett, für etwa 2 Stunden in den Kühlschrank legen.

Den Backofen auf 125 Grad, Umluft 100 Grad, Gas Stufe 1/2 vorheizen. Den Gefrierbeutel aufklappen und aus dem Teig in der flachen Hand zu einem Kreis formen. In diesen Kreis kommt nun eine etwa Hasselnuss große Marzipankugel. Um diese wird nun der Zimtsternteig zu einer Kugel geformt und auf ein Backblech gelegt. Die Kügelein werden nun im Backofen auf der mittleren Schiene etwa 15 Minuten backen. Dann die Temperatur auf 100 Grad, Umluft 80 Grad, Gas Stufe 1/2 herunterschalten und etwa 10-15 Minuten weiterbacken. Die Zimt(stern)-Marizpan-Kügelein auf einem Kuchengitter ganz abkühlen lassen und dann nach Belieben verzieren.

Lasst Euch die Zimt(stern)-Marzipan-Kügelein gut schmecken und viel Spaß beim Nachbacken! 

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Drei-Minuten Bratapfel

Winterzeit ist Bratapfelzeit

“Der Bratapfel

Kinder, kommt und ratet,
was im Ofen bratet!
Hört, wie’s knallt und zischt.
Bald wird er aufgetischt,
der Zipfel, der Zapfel,
der Kipfel, der Kapfel,
der gelbrote Apfel.

Kinder, lauft schneller,
holt einen Teller,
holt eine Gabel!
Sperrt auf den Schnabel
für den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den goldbraunen Apfel!

 

Sie pusten und prusten,
sie gucken und schlucken,
sie schnalzen und schmecken,
sie lecken und schlecken
den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den knusprigen Apfel”.

(Bayrisches Volksgut)

Bratäpfel sind eine einfache und wunderbar leckere Süßspeise, die hauptsächlich im Winter und in der Weihnachtszeit zubereitet werden. Zumeist aus harte, lagerfähigen und leicht säuerlichen Äpfeln. Das gibt den gewissen Bratapfelgeschmack. Der Drei-Minuten Bratapfel klingt unheimlich schnell – doch es funktioniert. Der Bratapfel kann so auch ohne Kachelofen wunderbar lecker zubereitet werden und schmeckt so lecker ♡

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Zubereitung:

* ein säuerlicher Apfel, bspw. Boskopp oder Boikenapfel

* Zimt

* ein EL Marzipan-Masse

* Nelken

Ich hatte mich für einen Boikenapfel entschieden. Das Fruchtfleisch ist schneeweiß, anfangs fest, fein und saftreich, von angenehm gewürzhaftem, weinsäuerlichem Geschmack. Daher auch perfekt im Der Apfel wird entkernt und der Bereich um den Stängel herum vom Kerngehäuse abgetrennt, so dass dieser später noch als Deckel verwendet werden kann.
Das Innere des Apfels wird mit Zimt, Vanille, Kardamom und einer Briese Nelkenpulver eingestäubt, auch die Unterseite des Deckels. Nun wird der Apfel mit etwas Marzipan aufgefüllt. Der Deckel kommt nun wieder oben auf den Apfel.
Sowohl für den Geschmack, als auch für die Optik, werden kleine getrocknete Nelken in den Apfel gesteckt. Der gefüllte Apfel kommt nun in einem Mikrowellengeeigneten Gefäß für maximal 3min bei  800 Watt in die Mikrowelle.
Dieser leckere Bratapfeltraum versüßt einem auch die trübsten Herbststunden und bereichert jede Teezeit. ♡

Lasst Euch den Drei-Minuten Bratapfel gut schmecken! 

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Petit Fours

Jedes mal, wenn ich mich an eine Torte oder etwas anderes Süßes heran traue, bin ich stets sehr aufgeregt und freue mich sehr auf das Ergebnis. Bei süßem Gebäck bin ich häufig auf ein konkretes Rezept angewiesen, das ich dann Schritt für Schritt abwandeln kann. Bei meinen kleinen und feinen Petit Fours ist es irgendwie anders.

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Ich habe dieses Rezept das erste mal am Abend vor unserer Hochzeit unseren Gästen serviert. Und es ist mir gelungen. Seither gelingen mir die kleinen Petit Fours immer wieder und ich brauche schon seit Jahren kein Rezept mehr. Etwas Variation ist jedoch immer möglich. Doch dieses Rezept hat es im Laufe der Zeit in einen festen Bestandteil meiner Koch- und Backrezepte geschafft, daher möchte ich Euch hier mein Petit Fours Rezept vorstellen. 

 

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Zubereitung Teig: 

* 4 Eiklar

* eine Fingerspitze Salz

* ein Esslöffel Vanille-Zucker (am besten selbst hergestellt) 

* 200g Marzipan

* 100ml warmes Wasser 

* 140g Mehl, Typ 405 

* Zesten einer Zitrone 

 

Wenn ihr den Bisquiteteig herstellt, solltet ihr noch einen Tag Zeit haben, bis ihr die Petit Fours dekorieren und servieren wollt. Bedenkt dies bitte bei Eurer Planung.

Zunächst erhitzt ihr das Wasser und schneidet die Marzipanrohmasse klein. Diese wird nun mit dem warmen Wasser unter ständigem Rühren aufgelöst.Nun wird sowohl das Mehl als auch der Vanille-Zucker zur Marzipanmasse gesiebt. Unter ständigem Rühren entsteht nun ein Teig. Ebenso kommen nun die Zitronenzesten hinzu. Mit der Fingerspitze Salz wird aus den vier Eiklar Eischnee hergestellt. Dieser wird, wenn er schön fest geworden ist, unter den Teig gehoben.

Zeitgleich wird der Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze aufgeheizt. Wenn der Backofen die Temperatur erreicht hat, kann der Teig auf einem Backblech mit Backpapier verteilt werden, so dass eine gleichmäßig dicke Teigschicht entsteht.

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Der Teig kommt nun für 18-20min bei 200°C in den Backofen bei Ober- Unterhitze. Die Backdauer kann je nach Teigdicke etwas variieren.

Den Biskuit nach dem Backen sofort auf ein Tuch oder Krepppapier stürzen, das Backpapier mit kaltem Wasser beträufeln und vorsichtig, aber schnell entfernen. Den Teig bitte nicht kalt werden lassen, sondern direkt weiter verarbeiten.

 

Weiterverarbeitung: 

* 200g Marzipanrohmasse

* etwas Puderzucker

* Aprikosenkonfitüre

* Waldfruchtkonfitüre

* Frischhaltefolie

* Küchenbrett

* Wasserkiste oder etwas anderes Schweres

Die Teigblatte nun in drei gleich große Teile schneiden alle drei Gebäckteile mit der Konfitüre bestreichen. Achtet bitte darauf, dass ihr die Rückseite des Biskuits bestreicht, hier sind größere Poren im Teig und die Konfitüre kann besser in den Teig einziehen. Am Besten eine gleichmäßige Schicht. Die Weiterverarbeitung sollte direkt nach dem Backen erfolgen.

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Diese drei Gebäckstücke werden nun auf einander geschichtet. Nun könnt ihr die Marzipanrohmasse mit dem Puderzucker vermengen und die Masse in der Größe der Gebäckplatte ausrollen. Danach auf die oberste Konfitüreschicht legen.

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Nun wird dieses Biskuit-Konfitüre-Marzipan-Sandwich fest in eine Frischhaltefolie eingewickelt. Wichtig ist nun, dass ihr ein Küchenbrett oder etwas anderes gerades auf dieses “Sandwich” legt und mit etwas schwerem beschwert. Ich verwende häufig ein oder zwei Wasserkisten. Es ist wirklich sinnvoll möglichst viel Gewicht auf den Teig auszuüben, so zieht die Konfitüre richtig in den Teig ein und der Geschmack entfaltet sich voll. Das Biskuit-Konfitüre-Marzipan-Sandwich sollte nun einen Tag in Ruhe “gedrückt” werden und dann kann auch schon die Dekoration begonnen werden.

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Ich schneide häufig noch die Ränder gerade, bevor ich beginne die Petit Fours in Form zu bringen. Hier könnt ihr nun kreativ sein und Euch überlegen, wie ihr die süßen Leckereien verzieren wollt. Schokolade, Glasur, Fondant, Früchte, Creme – eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

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Nach der Dekoration können die kleinen Meisterwerke dann noch bis zum Servieren in den Kühlschrank.

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Lasst es Euch schmecken! 

 

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