Dinkelvollkornbrot

Dieses Dinkelbrot-Rezept ist genial: Es gelingt auch Brotback-Neulingen auf Anhieb und benötigt nur ein wenig Wartezeit und Geduld. Doch mit etwas Planung klappt das schon. Noch dazu hält das Dinkelbrot sehr lange frisch – da kann die Konkurrenz vom Bäcker einpacken!

Mit seinem hohen Ballaststoffanteil macht das Dinkelbrot lange satt und ist daher ein idealer Mittagssnack oder passt auch perfekt zum Abendbrot. Ob Gemüse, Salat oder vegetarischer Belag – natürlich geht auch Käse, Wurst und andere Leckereien. Doch es ist eine ideale und leckere sättigende Basis für den Tag. 

Einer der großen Vorteile von selbstgebackenem Brot ist, dass man nur so viel Salz zugeben muss, wie es das eigene Geschmacksempfinden tatsächlich erforderlich macht. Die hier im Rezept angegebene Menge von 10 g werden manche z. B. noch ohne große Geschmackseinbußen etwas verringern können.

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Heute Abend gibt es ein frisch gebackenes Dinkelvollkornbrot mit knackigem Salat dazu. Oh, wie das duftet und klopft man einmal an die Rinde des Brotes, dann ist der wunderbar dumpfe Klang zu hören.

 

Zubereitung:

* 1kg Dinkelvollkornmehl 

* Zucker 

* ein Würfel frische Hefe 

* 150g Sauerteig 

* 10g Ursalz 

* ein EL zermahlener, frischer Kümmel 

* Wasser 

* ein EL Leinsamenöl 

Es wird mit einem Kilogramm Vollkorndinkelmehl ein Hefeteig mit einer Briese Zucker und ca. 800ml Wasser angesetzt. Dieser zieht nun zwei Stunden und es kommt ein Schälchen des aufbewahrten Sauerteiges mit dazu. Und auch gleich noch eine Briese Salz und frischer Kümmel. Mit einem Glas Wasser wird nun der Teig zur perfekten Konsistenz geknetet und er ruht darauf hin noch einmal eine Stunde in der Brotbackform.
Im Anschluss kommt das Brot im Kasten für 90min bei 200°C in den Backofen. Nach den ersten 60min wird das Brot noch einmal mit einem Wasser-Öl-Salz-Kümmel-Gemisch eingepinselt und kommt nun noch für die letzten 30min in den Backofen.
Das „Riebel“, also der Anschnitt ist Heute einfach perfekt gelungen und es wurde selbstverständlich geteilt! ♡

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Lasst Euch das Dinkelvollkornbrot  gut schmecken! 

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Hühnerfrikassee

Frisch gekochtes Hühnerfrikassee mit frischer Hühnersuppe – duftet fast genauso gut, wie es schmeckt. Frikassee heißen alle hellen Ragouts mit weißem Fleisch wie Hühnchen, Kalb oder Kaninchen.  Richtig zubereitet ist Hühnerfrikassee recht aufwändig und durchaus etwas für Feinschmecker, es lässt sich aber gut vorbereiten und später auch in kleinen Portionen einfrieren. Leider bleibt bei mir irgendwie nie etwas zum Einfrieren übrig – da gibt es das leckere Hühnerfrikassee lieber am nächsten Tag noch einmal.

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Ich möchte Euch heute eine sehr klassische Version des Hühnerfrikassees vorstellen. Mit Erbsen und grünen Kapern. Dazu etwas Reis – und fertig ist ein wunderbar leckeres Sonntagsgericht! 

 

Zubereitung:

* Ein Suppenhuhn

* ein EL Leinsamenöl

* eine Zwiebel 

* eine Karotte 

* ein Viertel Lauch 

* ein Achtel Sellerie 

* Erbsen 

* Kapern 

* 50ml trockener Weißwein 

* 100ml Sahne 

* Pfeffer 

* Salz 

* zwei Eigelb 

* Reis 

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Ich habe zunächst das Suppenhuhn gesäubert und dann in einem Topf von allen Seiten angebraten. Dann kamen eine Zwiebel, eine Karotte, ein Viertel Lauch, und ein Achtel Sellerie (alles klein geschnitten) mit in den Topf und es wurde mit Wasser abgelöscht.
Die Hühnersuppe darf nun gerne ein bis zwei Stunden vor sich hin kochen. Dann wird das Fleisch der Hühnerbrust von den Knochen und der Haut getrennt und in kleine Stückchen geschnitten.
Nun wird die Hühnersuppe abgesiebt, so dass kein Gemüse mehr in der nun glaren Brühe ist. Es kommen Erbsen und grüne Kapern hinzu, ein Schuss Weißwein, etwas Sahne, Pfeffer und Salz. die Soße wird nun einmal aufgekocht. Bevor das Hühnerfleisch mit in die Soße kommt, wird die Soße noch mit zwei Eigelb legiert.
Zum Legieren verrührt man das Eigelb mit etwas Sahne oder einem Teil der heißen Soße. Das verquirlte Eigelb dann mit einem Schneebesen unter die heiße Soße rühren. Wichtig beim Legieren: Nach der Zugabe des Eigelbs darf die Soße nicht mehr kochen, sonst kann es gerinnen. Zieht deshalb am besten den heißen Topf vom Herd und legiert erst dann.
Zu letzt kommt nun noch das klein geschnittene Hühnerfleisch mit in die Soße. Perfekt dazu passt Reis. Einfach nur lecker, besonders die Verbindung Kapern, Weißwein und Erbsen. Mhmm.

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Lasst Euch das Hühnerfrikassee gut schmecken! 

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