Krustenbraten mit Kürbis ~ das herbstliche Soulfood mit Bier-Pflaumen-Sauce

Bei einem Krustenbraten denke ich an gemütliche Sonntage. Und jetzt in den herbstlichen Monaten passt der Krustenbraten mit Kürbis einfach wunderbar. Irgendwie ist der Krustenbraten doch ein typisches Sonntagsgericht. Das liegt zum einen daran, dass man nicht täglich solch aufwändige Gerichte kocht, die Zeit ist einfach nicht jeden Tag da, zum anderen liegt es auch daran, dass wir heutzutage hauptsächlich sitzende Tätigkeiten haben und solch kalorienreiche Gerichte wie ein Schweinebraten  mit Serviettenknödeln, Sauce und Kürbis dann doch nicht täglich in unserem Ernährungsplan vorkommen. 

Doch hin und wieder darf man sich auch mal solch eine leckere Schlemmerei – also das herbstliche Schlemmergericht Krustenbraten auf einem Kürbis-Bett gönnen. Wir haben dazu eine leckere Bier-Pflaumen-Sauce und selbst gemachte Serviettenknödel gemacht. Die klassische Variante Schweinekrustenbraten mit Wurzelgemüse kennt Ihr sicherlich bereits. 

Zutaten Krustenbraten mit Kürbis:

Rezept reicht für 6 Personen

* 1,5 kg Schweinekrustenbraten 

* 5 mittlere Zwiebel

* 400g geschälter und geschnittener Kürbis 

* 2 Flaschen Bier (gerne etwas malzig im Geschmack) 

Für die Gewürzmischung Krustenbraten mit Kürbis:

* 3 TL gehackter Knoblauch 

* 1 TL Majoran 

* 1 TL Paprika edelsüß 

* 1 TL gemahlener Pfeffer (bunt) 

* 1 TL Wachholderbeeren 

* 1 Lorbeerblatt

* 1 TL Salz 

Für die extra knusprige Kruste:

* 1 TL Salz

* 1 TL Backpulver

 

 

Zubereitung Krustenbraten mit Kürbis:

Zunächst wascht ihr den Schweinebraten einmal mit Wasser, tupft ihn trocken und dann wird die Schwarte mit einem scharfen Küchenmesser kreuzweise eingeschnitten.

Seid dabei vorsichtig, damit ihr mit dem Messer nicht bis auf die Fleischschicht schneidet, damit später beim Garprozess kein Fleischsaft austritt und der Schweinekrustenbraten schön saftig bleibt.

Nun kommen die Gewürze für die Gewürzmischung in den Mörser und ihr verarbeitet die Gewürze zu einer einigermaßen homogenen Gewürzmischung. Dann reibt Ihr bis auf die Schwarte alle Seiten des Schweinebratens mit der Gewürzmischung ein.

Die Zwiebeln und der Kürbis werden geschält und in gleich große Stücke geschnitten. In den Bräter kommt nun das Gemüse, der Braten und die erste Flasche Bier. Deckt den Bräter mit dem Deckel ab und schiebt den Braten für 90 Minuten bei 150°C Umluft in den Backofen. Falls Ihr mit einem Thermometer arbeitet, dann achtet darauf, dass sich die Temperatur langsam 65°C annähert.

Nach der ersten Etappe im Backofen gießt ihr nun die zweite Flasche Bier mit in den Bräter. Anschließend kommt der Krustenbraten mit Kürbis bei geschlossenem Deckel für weitere 30min in den Backofen.

Jetzt öffnet Ihr den Bräter und reibt die entstehende Kruste mit der Backpulver-Salz-Mischung ein. der Krustenbraten mit Kürbis kommt jetzt noch ca. 30min bei Oberhitze und 200°C in den Backofen. Achtet darauf, dass die Kruste nicht verbrennt.

Zutaten und Zubereitung Kürbis als Beilage:

* 400g Kürbis

* 50g Speckwürfel

* etwas frisches Bohnenkraut

* Salz, Pfeffer etwas Chili-Pulver und etwas Muskatnuss

Wenn Ihr die Backpulver-Salz-Mischung auf die Kruste auftragt, könnt Ihr den Kürbis geschält und geschnitten in eine Auflaufform schichten. Die Speckwürfel und die Gewürze und Kräuter kommen auf den Kürbis. Die Auflaufform kann jetzt die letzte halbe Stunde noch mit in den Backofen. So gart das Gemüse gemeinsam mit dem Krustenbraten.

Zutaten Bier-Pflaumen-Sauce:

* Bratensaft aus dem Bräter 

* restliche, weich gekochte Zwiebeln 

* restlicher, weich gekochter Kürbis 

* Pfeffer, Salz, Muskatnuss 

* 1/2 TL Zimt 

* etwas frische Vanille 

* ein Hauch gemahlene Nelke 

* 300ml Traubensaft 

* 6 frische Pflaumen 

* 1 EL Worcestershiresauce 

* für die Bindung 2 EL Mehl 

Zubereitung Bier-Pflaumen-Sauce:

Für die Bier-Pflaumen-Sauce nehmt Ihr die Flüssigkeit aus dem Bräter, gebt Sie gemeinsam mit den weich gekochten Zwiebel- und Kürbisstückchen in einen Mixer. Die Gewürze, der Traubensaft und die Worcestershiresauce kommen ebenfalls hinzu. Mixt alles, bis eine homogene Flüssigkeit entsteht. Anschließend werden die Pflaumen gewaschen, entkernt und klein geschnitten. Die Pflaumenstückchen kommen jetzt ebenfalls mit in den Mixer. Während die Bier-Pflaumen-Sauce gemixt wird, könnt Ihr das Mehl hinzu geben.

Anschließend sollte die Sauce noch einmal in einem Topf aufgekocht und abschließend abgeschmeckt werden.

Dazu passen wunderbar selbst gemachte Serviettenknödel. Das Rezept findet Ihr bereits auf meinem Blog.

Lasst Euch den Krustenbraten mit Kürbis, der Bier-Pflaumen-Sauce und den selbst gemachten Serviettenknödeln gut schmecken! 

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Kürbis-Marizipan-Mandel Kuchen im Dutch Oven ~ Eine kleine Geburtstagssause, Gewinne und ein bisschen Werbung

Wohoo… Es ist mal wieder an der Zeit eine kleine Sause zu schmeißen. Mein Foodblog hat bald Geburtstag – am 18. Oktober 2017 – und das möchte ich sehr gerne mit Euch feiern! So richtig groß, mit Kuchen, Leckereien, guter Laune, Gewinnen für Euch und einer Neuauflage meines aller ersten Rezeptes.

Mein erstes Rezept war damals ein Apfel-Marzipan-Mandel-Kuchen – als Neuauflage habe ich nun einen Kürbis-Marizipan-Mandel Kuchen im Dutch Oven gemacht. Als Kürbis gab es bei mir einen Butternut Kürbis, der ist schön zart und fein im Geschmack – so überzeugt Ihr auch Kürbis-Skeptiker. 

Ich kann es immer noch nicht glauben, dass ich jetzt schon drei Jahre meinen Blog habe. Und ohne Euch alle, wäre es auch etwas anderes. Der Austausch mit meinen Leserinnen und Lesern, mit den anderen Bloggerinnen und Bloggern ist schon etwas ganz Besonderes! Herzlichen Dank ihr Lieben <3 Daher möchte ich mit Euch diesen Blog-Geburtstag gebührend feiern – mit einem Gewinnspiel, mit vielen tollen Rezepten und mit viel Kreativität. 

Doch bevor es zur Geburtstagsfeier mit den Gewinnen geht, möchte ich Euch noch meine Neuinterpretation meines ersten Rezeptes vorstellen: meinen Kürbis-Marzipan-Mandel Kuchen im Dutch Oven. 

Zutaten Kürbis-Marzipan-Mandel Kuchen im Dutch Oven:

* 650g Dinkelmehl Typ 630

* 60g brauner Zucker

* 110g Butter

* 180g Marzipan für den Teig

* 240g Milch (1,5%)

* 20g frische Hefe

* 1 Ei

* 30g Sonnenblumenöl

* 1 Prise Salz (ca. 1g)

Zutaten für die Füllung:

* 750g Butternut Kürbis (geschält und entkernt)

* Zimt (insgesamt ca. 2-3 EL)

* Koriander (insgesamt ca. 1-2 EL) 

* Kardamom (insgesamt ca. 1-2 EL) 

* 200g Marzipan 

* 200g Mandelblättchen 

Zubereitung Kürbis-Marzipan-Mandel Kuchen im Dutch Oven:

Zunächst setzt Ihr den Dinkel-Hefeteig an. Hierfür kommt die frische Hefe, zwei Esslöffel Zucker und etwas lauwarmes Wasser in eine Tasse. Dies sollte nun ca. 10min bei Zimmertemperatur quellen. Anschließend erwärmt Ihr die Milch und löst darin das Marzipan und die Butter, so dass eine Marzipan-Butter-Milch entsteht. Diese Mischung arbeitet Ihr nun gemeinsam mit der Hefe-Wasser-Mischung in das Dinkelmehl ein. Alle Zutaten des Hefeteiges werden nun zusammen verarbeitet und langsam geknetet, bis ein warmer Hefeteig entstanden ist. Dieser sollte jetzt abgedeckt an einem warmen Ort ca. 60min gehen.

Bevor ihr mit der Weiterverarbeitung des Kürbis-Marzipan-Mandel Kuchens starten könnt, müsst Ihr zunächst den Butternut Kürbis schälen, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Ich habe meinen Kürbis einfach mit einem Gemüsehobel in gleichmäßg dünne Scheiben gehobelt.

Teilt den Teig in zwei gleich große Teigstücke und rollt diese flach aus. Die obere Hälfte des Teigs wird jetzt beleg. Etwas Marzipan auf dem Teig verteilen, die Gewürze auf dem Teig verteilen und dann anschließend die Kürbisstücke dünn nebeneinander legen. Mandelstreifen darüber streuen und wenn gewünscht noch mit etwas Zucker bestreuen.

Nun wird der Kuchen wie ein Strudel vorsichtig zusammen gerollt und anschließend in gleich große Stücke geschnitten. Die so entstandenen Schnecken können in den mit Backpapier ausgelegten Dutch Oven Deckel gestapelt werden. Aus dem restlichen Teig werden nun weitere Teigrollen gemacht, bis der Deckel des Dutch Ovens gefüllt ist. 

Kuchen im Dutch Oven backen:

Verteilt die Kohlen bitte so, dass 1/3 der Kohlen unter dem Topf und 2/3 auf dem Deckel des Topfes sind.

Der Kuchen wird nun für ca. 40-45 Minuten in der Hitze gebacken. Achtet dabei auf die Oberhitze. Wenn Ihr den Duft des fertigen Kuchens wahrnehmt, könnt Ihr schon einmal in den Dutch Oven sehen, wie weit der Kuchen ist. Wenn der Kürbis-Marzipan-Mandel Kuchen Farbe bekommt, dann ist er fertig. Kürzer als 35 Minuten sollte er jedoch nicht in der Hitze sein, da der Kürbis ja auch garen muss.

Da ich mein Rezept mit einem Dutch Oven neu interpretiert habe, dreht sich auch heute bei den Gewinnen alles um Dutch Öven.

Der Dutch Oven ist ein dickwandiger Kochtopf aus Gusseisen. Dazu gehört ein ebenfalls schwerer Deckel[…]. Aufgrund des dickwandigen Gusseisens heizt ein Dutch Oven nur langsam auf. Damit ist er perfekt zur schonenden Zubereitung von Mahlzeiten geeignet. Wurde er erst einmal auf Temperatur gebracht, speichert er diese und braucht in der Folge relativ wenig Glut für den weiteren Kochvorgang. (Die Flammo Dutch Oven Fibel. Die ersten 20 Stunden. 125 Rezepte für den Dutch Oven. Von Anke und Manuel Schultz. 2016, S. 15).

Gewinne

Ihr seid bestimmt gespannt darauf, was es zu gewinnen gibt oder? Mit Fire and Steel habe ich einen super Sponsor an Land gezogen, der im Bereich Outdoorcooking und Dutch Oven ganz viel Spannendes für Euch bereit gestellt hat.

An dieser Stelle möchte ich mich  bei meinen Sponsoren bedanken, die einen grandiosen Gabentisch für euch gedeckt haben. Das ist wahrlich nicht selbstverständlich und so freut es mich umso mehr, dass auch Ihr mit mir meinen Blog-Geburtstag feiert.

Um die Preise für Euch zu fotografieren war ich bei fire & steel – Dein Grillshop in Schwentinetal und wurde sehr herzlich vom ganzen Team empfangen. Sie brennen für den Dutch Oven und haben mich mit dieser Begeisterung und Faszination gleich angesteckt.

Am Liebsten würde ich die Sachen ja alle selbst behalten… und ich hoffe euch gefallen sie ebenso. Also dann, Bühne frei!

1. Platz: Das Komplettpaket: Dutch Oven, mit Tasche, Deckelheber, Handschuhe, Buch, Spray

2. Platz: Ein Buch-Set zum Thema Dutch Oven (3 Kochbücher zum Thema Kochen im Dutch Oven und ein Kochbuch: Feuerschalen Fibel)

3. Platz: Ein Zubehör-Set (Handschuhe, Spray, 1 Buch)

 

Damit auch alles mit rechten Dingen zugeht hier ein paar Spielregeln:

  • Kreiert ein Rezept, das Ihr gerne in einem Dutch Oven testen möchtet –ob es süß oder salzig wird – völlig egal. Alles ist erlaubt.
  • Ihr dürft maximal zwei Beiträge einreichen.
  • Kreiert ein neues Rezept, Archivbeiträge sind nicht zugelassen.
  • Für alle Teilnehmer mit Blog: Bitte keine Kooperationsbeiträge – euer Beitrag sollte für mein Event erstellt werden und keine Werbung für andere Firmen enthalten. Integriert mein Eventbanner in euren Post und verlinkt zu diesem Post.
  • Habt ihr keinen Blog, aber eine Facebook-Seite ladet ihr bitte mein Eventbanner auf eurer Seite hoch und verlinkt zu meiner Facebook-Seite und diesem Eventpost.
  • Habt ihr keinen Blog und auch keine Facebook-Seite schickt ihr mir bitte einfach euer Rezept mit Bild per Email an mimi@mimisfoodblog.de mit dem Betreff „Rezept für Dutch-Event“.
  • Bitte hinterlasst mir einen Kommentar unter diesem Post, damit ich auch alle eure Beiträge finde.
  •  Mit eurer Teilnahme stimmt ihr zu, dass ich ein Foto von eurem Rezept in einer Zusamenfassung verwenden darf. In dieser Zusammenfassung werde ich zu euren Blogs/Facebook-Seiten und dem eingereichten Rezept verlinken.
  • Für die Gewinnausschüttung braucht ihr eine Postadresse in Deutschland.
  • Habt ihr keinen Blog, veröffentliche ich euer Rezept nach Beendigung des Events direkt in der Zusammenfassung.
  • Nach Veröffentlichung der Zusammenfassung ist es an Euch abzustimmen, welches Rezept euch am Besten gefallen hat. Die genauen Modalitäten gibt es dann in der Zusammenfassung.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

  • Die Teilnahme ist bis zum 23. Oktober 23:59 Uhr möglich. 

 

Hier gibt´s noch die Eventbanner zum mitnehmen…

… als Banner…

… und einmal im Quadrat

 

 

Jetzt bleibt mir eigentlich nur noch Euch ganz viel Spaß zu wünschen. Ich freue mich schon jetzt auf eure Kreationen und freue mich auf eine große Geburtstagssauce! Viele liebe Grüße, Eure Mimi 

 

 

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Es ist Suppenzeit ~ Gelbe Linsen-Kürbis-Suppe mit Rosmarin

Linsen-Kürbis-Suppe mit Rosmarin und diesen kleinen, knusprigen Kichererbsen. Ihr kennt die sicher – sie haben zwar nichts mit den echten Kichererbsen zu tun. Doch irgendwie hab ich sie seit meiner Kindheit immer so genannt. Und sie gerhören für mich zu Suppen mit dazu. Außerdem schmecken diese „Kichererbsen“ so lecker in Suppen. Da werden Kindheitserinnerungen wach. 

Auch wenn der Frühling bald vor der Tür steht, die Frühjahrsblüher überall ihre Köpfe der Sonne entgegen strecken, so ist es nachts und abends doch noch sehr frisch. Bei uns im Norden zumindest. Angeblich steht demnächst sogar in einigen Teilen Deutschlands schon wieder etwas Schnee bevor und gestern hab ich tatsächlich einzelne Schneeflöckchen an der Ostseeküste gesichtet. Sachen gibt es ~ Schnee im März. 

An solchen Tagen ist es abends besonders schön, wenn man ein heißes und schnelles Süppchen löffeln kann. Da ich letztes Jahr eine sehr, sehr große Kürbis-Ernte hatte, habe ich sie eingefroren und kann sie wunderbar für solche Gerichte auftauen. 

Linsensuppen mag ich insgesamt sehr gerne. Sie sind nahrhaft und schmecken ein wenig nussig. Hülsenfrüchte sind einfach in den kalten Monaten etwas sehr leckeres. Was sind eigentlich eure liebsten Hülsenfrüchte? 

 

Zutaten Linsen-Kürbis-Suppe mit Rosmarin:

* 1 Zwiebel

* 1 Knoblauch Zehe 

* 150 g gelbe Linsen

* 1 Gemüsebrühwürfel

* 250 g Kürbis

* Kreuzkümmel

* Pfeffer

* Salz

* ein Chili

* Olivenöl

* Rosmarin zum Bestreuen der Suppe 

 

Zubereitung Linsen-Kürbis-Suppe mit Rosmarin:

Die kleingeschnittene Zwiebeln und Kürbis-Stückchen werden gemeinsam mit dem klein geschnittenen Koblauch im Olivenöl angedünstet. Ist alles gut angedünstet, kommen die Linsen, der klein geschnittene Chilli, die Gewürze, der Gemüsebrühwürfel und ca. 2 Liter Wasser hinzu. Alles wird nun gemeinsam bei mittlerer Hitze so lange gekocht, bis sowohl die Linsen als auch der Kürbis weich sind. Nun wird die Suppe püriert.

Und schon ist die Linsen-Kürbis-Suppe fast fertig. Ihr könnt noch etwas frischen Rosmarin klein schneiden und über die Suppe streuen und falls ihr diese kleinen, leckeren „Kichererbsen“ da habt, dann passen sie einfach super zu dieser Suppe!

Lasst Euch die Linsen-Kürbis-Suppe mit Rosmarin gut schmecken! 

 

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Kürbis-Spinat Auflauf

Kennt ihr das auch? Manchmal kommt man müde und fertig nach Hause, es ist draußen kalt und dunkel und der Magen knurrt. Dann ein Blick in den Kühlschrank und man weiß nicht so wirklich was man zu Essen kochen möchte. Denn noch ewig in der Küche stehen, auch wenn es nur 30 Minuten sind, möchte man an diesem Abend einfach nicht. 

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Die müden Füße wünschen sich kuschelige Wollsocken, dazu eine Wolldecke und die Herrschaft über die Fernbedienung, denn die Lieblings-Serie läuft diesen Abend im TV. Wenn es dann auch noch Adventszeit ist und man gefühlt nur noch Kekse, Plätzchen und Stollen um sich herum zu essen hat, dann wünscht man sich etwas deftiges, gesundes, mit Gemüse und ganz viel Geschmack – jedoch bitte, wie schon bereits geklärt ohne großen Aufwand. Genau an so einem Abend ist mein Kürbis-Spinat Auflauf entstanden. Ich fand im Kühlschrank noch ein paar gekochte Nudeln, es war Frischkäse, Eier, Milch und Gewürze da. Und im Gefrierfach konnte ich noch ein Paket meines eingefroren Kürbis aus meinem Garten finden. Frisch nach der Ernte eingefroren. Perfekt! Und naja, ich bin ja noch ein sehr großer Spinat-Fan. Somit war für mich klar: heute Abend gibt es einen Kürbis-Spinat Auflauf. Sehr lecker und es war die richtige Entscheidung.

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Außerdem bin ich eine wahre Auflauf-Liebhaberin, es schmeckt immer wieder lecker und ist eine wunderbare Möglichkeit Reste sinnvoll zu verwerten. 

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Zubereitung Kürbis-Spinat Auflauf: 

* 150g gekochte Nudeln, gerne auch vom Vortag 

* 150g Kürbis

* 100g Spinat 

* 2 Eier 

* 3 EL (ca. 100-150g) Frischkäse mit Kräutern 

* 30g Butter

* 1 Knoblauchzehe 

* 1 TL frisch gemahlener weißer Pfeffer

* 2 TL Meersalz 

* etwas Muskatnuss 

* Chili nach eigenem Geschmack 

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Falls ihr für den Kürbis-Spinat Auflauf keine vorgekochten Nudeln vom Vortag übrig haben solltet, dann setzt zuerst Wasser für die Nudeln auf und kocht diese bissfest. Anschließend könnt ihr den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.

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Falls ihr tiefgefrorenen Kürbis und Spinat verwendet, solltet ihr das Gemüse zunächst auftauen, da es ansonsten zu viel Flüssigkeit an den Auflauf abgibt. Einfach in der Microwelle für zwei bis drei Minuten antauen, dann könnt ihr das übrige Wasser abgiesen. Falls ihr frischen Spinat nehmt, sollte dieser kurz gewaschen werden.

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Anschließend schneidet ihr die Knoblauchzehe in kleine Stückchen. Erhitzt die Butter mit den Gewürzen und lasst alles ca. 2 Minuten köcheln.

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Dann gebt ihr den Frischkäse hinzu und verrührt alles miteinander. Jetzt könnt ihr gerne noch abschmecken, da noch keine frischen Eier hinzu gekommen sind. Würzt nach eurem eigenen Geschmack nach. Die Mischung darf ruhig ein wenig überwürzt schmecken, da ja noch die Nudeln und das Gemüse hinzu kommen und so den Geschmack aufnehmen und die Intensität reduzieren. Bedenkt dies beim Abschmecken.

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Nehmt die Mischung vom Herd und rührt die Eier unter.

Die Nudeln, der Kürbis und der Spinat kommen nun in eine Auflaufform. Übergiest die Zutaten mit der Frischkäse-Mischung. Wenn alles verteilt ist, kann der Auflauf bei 180°C Umluft für ca. 25 Minuten in den Backofen, bis er schön gold-gelb geworden ist. Wenn ihr wollt, könnt ihr noch nach ca. 15min etwas geriebenen Käse über den Kürbis-Spinat Auflauf streuen. Ich hatte mich jedoch dagegen entschieden, da der Frischkäse sehr schön cremig geschmeckt hat.

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Besonders gut dazu passt ein frischer Salat. Lasst Euch meinen vegetarischen Kürbis-Spinat Auflauf gut schmecken!  

 

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Ingwer-Kürbis Süppchen

Ingwer-Kürbis Süppchen 

Der Geruch des Ingwers ist sehr aromatisch, ein brennend-scharfer und würziger Geschmack. Dieser Geschmack beruht hauptsächlich auf den ätherischen Ölen im Ingwer und das Gingerol verleiht dem Inger die typische Schärfe. Ingwer ist nicht nur ein sehr leckeres Gewürz, sondern auch als Heilpflanze vor allem in der asiatischen Medizin verbreitet. So sollen die ätherischen Öle im Ingwer antioxidative, antiemetische und entzündungshemmende Effekte haben. Ebenso soll Ingwer auch bei Magen-Darm-Beschwerden und Übelkeit wirken. Ihr seht schon, Ingwer bietet uns deutlich mehr als nur seinen sehr würzigen, scharfen und aromatischen brennend-scharfen Geschmack. Besonders in der kalten Jahreszeit ist der Ingwer eine schöne Ergänzung in heißen Suppen. 

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Mein schnelles, leckeres und auch gesundes Ingwer-Kürbis Süppchen habe ich diese Woche zu einem gemütlichen Kaffeeklatsch, ohne Kaffee, dafür mit dem Ingwer-Kürbis Süppchen, ganz viel Tee, einem wärmenden Feuer und vielen Themen, gekocht. Aufgepeppt wurde mein Ingwer-Kürbis Süppchen  mit Croutons aus einem Dinkel-Kürbis Brötchen, einigen Parmesan-Raspeln und frischem Ziegenkäse. Eine richtig leckere Kombination. Wärmend, sättigend und cremig-würzig im Geschmack. Besonders schnell geht das Rezept, wenn man auf ein paar eingefrorene Kürbisspalten zurück greifen kann. 

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Wenn es etwas mehr wird, könnt ihr das Ingwer-Kürbis Süppchen auch am nächsten Tag noch einmal aufwärmen oder ihr friert das Ingwer-Kürbis Süppchen portionsweise ein, dann könnt ihr nach einem langen Arbeitstag einfach eine oder zwei Portionen auftauen und fertig ist das Abendessen. Daher koche ich meist größere Portionen. So hat man regelmäßig noch ein „schnelles“ Gericht im Gefrierfach. Fastfood mal anders. Doch nun genug über die Vorzüge von großen Portionen philosophiert, kommen wir zum Rezept meines Ingwer-Kürbis Süppchens. 

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Zubereitung Ingwer-Kürbis Süppchen: 

* 1200g Kürbis (ohne Kerne und Schale) 

* vier kleine Kartoffeln

* Ingwer nach eigenem Geschmack (ich hatte ca. eine kleine Hand voll) 

* drei Lorbeerblätter

* 1,5l Gemüsefond 

* 3 mittelgroße Tomaten 

* Muskatnuss

* Pfeffer

* Salz

* Zimt

* Kürbiskernöl 

* 250ml Milch 

* 1/2 TL Zucker 

* Parmesan 

* frischer Ziegenkäse (Frischkäse) 

Zunächst schält ihr die Kartoffeln und den Kürbis und schneidet dann beide in etwa gleich große Stücke. Nun wird der Ingwer geschält und klein geschnitten. Ebenso die Tomaten werden in Stückchen geschnitten.

Anschließend wird das Gemüse in etwas Kürbiskernöl in einem Topf angebraten. Wenn alles eine schöne Färbung bekommen hat, könnt ihr das Gemüse mit dem Gemüsefond ablöschen und anschließend noch mit den Gewürzen würzen.

Das Ingwer-Kürbissüppchen sollte nun mindestens 30min vor sich hin köcheln. Bevor ihr die Suppe mixt, nehmt bitte die Lorbeerblätter wieder heraus. Wenn das Gemüse weich gekocht ist, könnt ihr das Ingwer-Kürbissüppchen mit Milch und einem halben Teelöffel mixen. Da ihr deutlich mehr Kürbis als Kartoffeln habt, wird die Konsistenz sehr schaumig und leicht cremig. Jedoch nicht so gehaltvoll wie eine Kartoffelsuppe.

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Zubereitung Dinkel-Kürbis-Brötchen Croutons: 

* 1-2 Dinkel-Kürbis-Brötchen oder alternativ andere Brötchen 

* 1-2 TL Butter 

* Pfeffer und Salz 

Ich hatte noch ein paar eingefrorene Dinkel-Kürbis-Brötchen übrig und lies diese morgens schon auftauen. Falls ihr andere Brötchen da habt, könnt ihr die natürlich auch nehmen. Schneidet sie in die von euch gewünschte Größe und lasst sie in einer Pfanne in der Butter schön golden anbraten. Würzt die Dinkel-Kürbis-Brötchen Croutons noch mit etwas Pfeffer und Salz und schön können die Croutons auf dem Ingwer-Kürbis Süppchen serviert werden.

Serviert wird das Ingwer-Kürbis Süppchen mit den Croutons, ein paar Parmesanraspel und ein wenig Ziegenfrischkäse. Um schöne Parmesanraspel zu bekommen, könnt ihr mit dem Gurkenschäler etwas Parmesan herunter raspeln. Sieht wunderschön aus und schmeckt fantastisch.

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Lasst Euch das würzig-aromatische Ingwer-Kürbis Süppchen gut schmecken! Und in guter Gesellschaft schmeckt es gleich um einiges Besser – na, wie wäre es mit einem Kaffeeklatsch und einem heißen Süppchen? 

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Dinkel-Kürbis Brötchen

Der Oktober verabschiedete sich bei mir bereits gestern, am 30. Oktober so richtig. Denn es war eine schöne und harmonische Verabschiedung. Es gab einen ausgiebigen Brunch mit frischen, selbst gebackenen Dinkel-Kürbis Brötchen, Sonnenschein, gemütliche Stunden und einen ausgedehnten Spaziergang durch die schöne Natur.

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Der Oktober war so freundlich und hat sich mit Sonnenschein, blauem Himmel und lauen Temperaturen (12°C) zu uns gesellt. Diese schönen Stunden waren wirklich ein Geschenk.

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Heute, am Reformationstag – oder eben auch Halloween – jeh nach dem, was gefeiert wird, ist der Oktober schon wieder grau in grau. Die schönen Sonnenstrahlen des goldenen Herbstes sind zum Glück nicht vergessen, sondern können immer noch in Erinnerung gerufen werden. 

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Diesen Herbst ist unsere Kürbis-Ernte so gut ausgefallen, dass wir mehrere Kürbisse einfrieren mussten. Ich friere Kürbisse sehr gerne ein, da man mit den einzelnen Päckchen sehr flexibel kochen und backen kann. So auch bei meinen Dinkel-Kürbis Brötchen. Der Tag begann gestern also mit einem ausgiebigen Brunch.

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Da ich am Abend zuvor bereits den Teig für meine Dinkel-Kürbis Brötchen gemacht habe und dieser in aller Ruhe im Kühlschrank stand, hatte ich morgens nicht viel Arbeit. Eben schnell den Teig in die passende Größe gebracht (und natürlich fotografiert), die Dinkel-Kürbis Brötchen auf dem Backblech verteilt und noch 20min gehen lassen. Dann wurde der Backofen erhitzt und in der Zwischenzeit der Frühstückstisch gedeckt, der Kaffee gekocht und anschließend noch schnell ein paar Dinkel-Kürbis Brötchen fotografiert werden, bevor unser Herbst-Brunch beginnen konnte.

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Zubereitung Dinkel-Kürbis Brötchen: 

Zutaten für ca. 12 Stück

* 300g Kürbis (ohne Kerne und ohne Schale) 

* 80g Butter

* 550g Dinkelmehl 

* 80g Zucker 

* 42g frische Hefe 

* 1 Ei 

* 1 TL Salz 

* eine Prise Muskatnuss, gerieben 

* 1 TL Zimt 

* 100ml Milch 

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Wenn ihr einen frischen Kürbis nehmt, dann sollte dieser geschält, entkernt und in kleine Stücke geschnitten werden. Ich habe mich für meine tiefgerorenen Kürbisse entschieden und musste diese zur Weiterverarbeitung in der Mikrowelle bei 350 Watt in 3-5min auftauen. Falls ihr frische Kürbisse genommen habt, könnt ihr diese mit der Milch, der Butter, der Muskatnuss und dem Zimt in einem Topf köcheln und anschließend wieder abkühlen lassen.

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Bei der tiefgefrorenen Variante erhitzt ihr die Milch mit den Gewürzen ebenfalls und gebt die aufgetauten Kürbisstücke hinzu. Lasst alles zusammen abkühlen, bis die Mischung lauwarm ist.

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Nun wird die Masse püriert. Anschließend kann das Dinkelmehl mit dem Zucker gemischt werden. Zerbröselt die frische Hefe mit in die Mehl-Zuckermischung. Nun kommt die Kürbis-Masse und das Ei mit zum Teig. Verarbeitet alles, bis es ein homogener Teig geworden ist. Falls er euch zu klebrig ist, könnt ihr noch ein wenig Mehl hinzu geben. Ich habe mit Einweghandschuhen gearbeitet, da ich gerne spüre wie die Konsistenz des Teiges ist. Falls ihr lieber eine Küchenmaschine nehmt, geht das sicherlich auch.

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Der Teig wird nun abgedeckt einige Stunden in den Kühlschrank gestellt. Bei mir war es über Nacht. So kann die Hefe langsam aber bedächtig arbeiten. Am nächsten Morgen hatte sich der Teig fast verdoppelt. Daher bietet es sich an, dass ihr eine sehr große Schüssel nehmt.

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Nach der Ruhezeit kann der Teig auf einer bemehlten Fläche halbiert und in zwei längliche Rollen gebracht werden. Mit einem Teigschaber könnt ihr nun den Teig in 12 gleich große Teile zerteilen. Falls kein Teigschaber zur Hand ist, könnt ihr auch ein Messer nehmen.

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Bringt die Dinkel-Kürbis Brötchen in die von Euch gewünschte Form und wälzt sie einmal in Mehl, anschließend könnt ihr die Dinkel-Kürbis Brötchen mit einem scharfen Messer leicht einschneiden. Legt sie anschließend auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und heizt den Backofen auf 50°C auf.

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Nach 20 Minuten müssten sich die Brötchen verdoppelt haben. Jetzt erhöht ihr die Temperatur auf 220°C, stellt noch ein feuerfestes Gefäß mit Wasser in den Backofen und backt die Dinkel-Kürbis Brötchen für 22 Minuten bei Umluft.

Die Backzeit kann sich um ein paar Minuten je nach Ofen und dicke der Dinkel-Kürbis Brötchen unterscheiden. Wenn sie lecker duften und schön gold-gelb geworden sind, sind sie fertig und können direkt frisch zum Brunch aufgetischt werden.

Wir waren begeistert, sie haben sowohl zu süßem als auch herzhaftem Belag wunderbar geschmeckt und selbst am nächsten Tag waren sie noch sehr geschmackvoll.

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Lasst Euch die Dinkel-Kürbis Brötchen gut schmecken! 

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Tortellini mit Kürbis, Kräuterseitlingen und Spinat [enthält Werbung]

Pinienkerne. Da kommen bei mir direkt Erinnerungen auf an meinen ersten Italienurlaub. Ich war vermutlich vier oder fünf, ich ging auf alle Fälle noch in den Kindergarten. Denn die Reise nach Italien war für mich eines der großen Themen nach den Sommerferien im Kindergarten. Schattige Pinienwälder auf dem Weg ans Meer, der Duft nach warmer Sommerluft, das salzige Meer in der Nase und das beständige Rascheln der Kiefernadeln bei jedem Schritt sind für mich ebenso mit Italien verbunden wie die Erinnerungen an Venedig. Die engen Gassen, hohen Häuser und imposanten Brücken.

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Doch am spannendsten fand ich ganz klar einen Besuch in einer Glasbläserei. Ich stand dort in sängender Hitze in einer engen Werkstatt, an der Hand meiner Mutter, konnte gerade so über den Tisch sehen und sah einen älteren Italiener mit einem langen Rohr in den Händen, an dessen Ende ein blau-grünes Glasgebilde entstand. Erst ganz klein, dann immer größer. Während dessen wurde der Blasebalg bedient. Das Feuer in der Werkstatt loderte immer mehr und ich wusste nicht, ob es in der Werkstatt oder draußen in der Mittagshitze heißer war. Doch dieses Erlebnis fesselte mich. Am Ende war es eine wunderschöne Vase.

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Ebenso beeindruckend wie die Landschaft und die Glasbläserei war für mich damals schon der andere Lebensrhythmus in Italien. Lange, warme Nächte. Viel Gelassenheit und Geselligkeit. Ausgedehnte Spaziergänge und für mich viele neue Speisen. Natürlich kannte ich Spaghetti Bolognese und Pizza bereits. Doch die italienische Küche hielt für mich viele neue Geschmacksrichtungen bereit. Die natürlichen Zutaten, der Genuss und die Leidenschaft die in Italien mit dem Kochen und dem Essen einher gehen, waren für mich sehr beeindruckend. Gemüse, Fisch, Fleisch und Kräuter waren stets frisch und schonend zubereitet. Als ob allein der Geschmack der frischen Zutaten schon ein neues Gericht zaubert.

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Dieses Lebens- und Geselligkeitsgefühl ist wie eine kulinarische Reise. Das Schöne ist, dass wir selbst zu Hause uns diese schönen Momente mit lieben Menschen schaffen können. Auch jetzt im Herbst. Denn die italienische Küche ist nicht nur eine Sommerküche, die Saisonalität zeichnet sie genau so aus wie die einfache Zubereitungsweise.

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Wenn ich liebe Freunde zu mir einlade, dann muss das Essen nicht fertig auf dem Tisch bereit stehen. Ich muss nicht den Tisch eingedeckt haben und dann höflich und gut gelaunt zu Tisch bitten. Ganz im Gegenteil. Wir bereiten gerne zusammen die Speisen zu. Der eine schnibbelt, die andere putzt das Gemüse. Wir lachen und quatschen über unseren Tag, die vergangene Woche und was als nächstes im Leben der einzelnen ansteht. Manchmal kommen Erinnerungen an gemeinsame Erlebnisse und wir genießen die Zeit zusammen in der Küche. Nicht nur beim Zubereiten, sondern auch beim Essen.

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Natürlich ist an solchen Abenden der Genuss und der Geschmack genau so wichtig wie die Geselligkeit. Und wenn das Essen auch im Handumdrehen fertig ist, freuen sich alle umso mehr.

Eines dieser saisonalen Herbstgerichte, die einen Hauch von Italien mit zu uns in die Küche bringen, ist mein heutiges Gericht: Tortellini mit Kürbis, Kräuterseitlingen und Spinat. Für das Gericht habe ich die neuen Tortellini Ricotta e Spinaci mit Pinienkernen von Hilcona getestet.

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Das spannende dabei ist, dass das Gericht gedampft wurde, das heißt, dass es eine schonende und geschmacksintensive Zubereitungsweise ist.

„Die neue Pasta Classica kann man jetzt einfach gemeinsam mit anderen Zutaten für ein herzhaftes Pasta-Gericht in einer einzigen Pfanne zubereiten. Dafür braucht ihr nur ein halbes Glas Wasser, ein Schlückchen Olivenöl, eine Prise Salz. Darin lasst ihr die Pasta 2-3 Minuten garen, bis das Wasser verdampft ist. Eure Lieblingszutaten kommen, je nach Rezept, davor oder danach dazu und zack! habt ihr die perfekte Pasta auf dem Tisch! Natürlich könnt ihr die Pasta auch wie gewohnt zubereiten. Aber ausprobieren lohnt sich!“

Hilcona stellt auf der Homepage das Dampfen als neue und schonende Zubereitungsweise vor.  Da dachte ich mir, das muss ich auch gleich mal testen und Euch davon berichten. Es ist im Handumdrehen fertig und schmeckt einfach wunderbar. Die Assoziation Italien im Herbst – ein Ausflug ans Meer mit den letzten herbstlichen Sonnenstrahlen kommt auf alle Fälle.

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Für mich sind Pinienkerne und Ricotta einach geschmacklich Italien. Daher habe ich mich für dieses Gericht für die Tortellini Ricotta e Spinaci mit Pinienkernen entschieden. Mit dem Spinat passt die Pasta Classica von Hilcona wunderbar zu meinen herbstlichen Zutaten. Der Kürbis, die Kräuterseitlinge und der frische Spinat ergänzen sich so gegenseitig und bleiben durch das Dampfen intensiv im Geschmack. Ebenso kommt die zart-nussige Note der Pinienkerne wunderbar zur Geltung. Falls Ihr Interesse an den weiteren neuen Tortellini-Produkten von Hilcona habt, dann schaut Sie Euch in Ruhe hier an.

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So, nun kommen wir dann endlich mal zu meinem Rezept Tortellini mit Kürbis, Kräuterseitlingen und Spinat.

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Zubereitung Tortellini mit Kürbis, Kräuterseitlingen und Spinat:

Portion für zwei Personen.

Zubereitungszeit ca. 10 Minuten

*1 Beutel Hilcona Tortellini Ricotta e Spinaci mit Pinienkernen

*ein halbes Glas Wasser

*ein Schälchen Kürbis in Stückchen geschnitten

*eine Handvoll bunte Cherrytomaten

*eine Hand voll braune Champignons

*zwei Händevoll Babyspinat

*etwas gehackte Pistazienkerne

*Mit einer Prise Salz, Pfeffer und dem Abrieb einer halben Zitrone abschmecken

*zwei Kräuterseitlinge

*ein Schlückchen Olivenöl

*Chili nach eigenem Schärfeempfinden

*Thymian und Basilikum als frische Kräuter

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Zunächst solltet Ihr die Zutaten vorbereiten. Die Tomaten, Champignons, Kürbis, Kräuterseitlinge und den Babyspinat putzen und in die gewünschte Form schneiden.

 

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Bevor es mit dem Dampfen der Pasta los geht, müsst ihr eine Pfanne für die Kräuterseitlinge erhitzen, da diese in etwa gleich lang wie die Pasta brauchen. Also gebt das Olivenöl in die Pfanne, legt die Kräuterseitlinge in die erhitzte Pfanne, gebt die Zitronenzesten, den Chili und den frischen Thymian hinzu und bratet die Pilze von beiden Seiten an, bis sie die gewünschte Farbe und Bissfestigkeit haben.

 

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Gleichzeitig könnt ihr die Pfanne zum Dampfen erhitzen. Wenn die Pfanne heiß ist, können die Tortellini in die Pfanne mit dem halben Glas Wasser.

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Gebt als erstes die Kürbisstücke, dann kurz danach die Pilze, Tomaten und zuletzt den Spinat hinzu. Die Reihenfolge ist wichtig, da die Zutaten unterschiedliche Garzeiten haben.

 

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Nach ca. 2-3 Minuten ist die Pasta auch schon fertig. Wenn das ganze Wasser verdampft ist könnt ihr mit Salz, Pfeffer und frischem Basilikum nachwürzen und schon kann die gedampfte Pasta zusammen mit den Kräuterseitlingen serviert werden. Streut noch ein paar gehackte Pistazienkerne darüber und schon ist ein leckeres Gericht auf dem Tisch.

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Ich hoffe, dass ich Euch mit dem Rezept eine leckere und schonende Zubereitungsweise für saisonale Pasta vorstellen konnte. Lasst Euch die Tortellini mit Kürbis, Kräuterseitlingen und Spinat gut schmecken!

 

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Wenn Ihr die neue Pasta Classica auch testen und auch einmal die Pasta dampfen wollt, dann bewerbt Euch vom 19. Oktober 2016 bis zum 1.November 2016. Denn bei der Produkttester Challenge der Freundin könnt Ihr einer von 500 Testern sein. Näheres erfahrt ihr genau hier

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Kürbis Curry

Ich hatte Euch vor einiger Zeit von meiner großen Kürbisernte diesen Herbst berichtet. Ich habe über 12kg Kürbis in diesem Jahr eingefroren. In kleinen Päckchen, so dass ich stets schnell und unkompliziert meine Gerichte mit Kürbis aufpeppen kann. Besonders im Herbst liebe ich Kürbis in vielerlei Variation. Bei der Überlegung, was ich mit meinem Kürbis anfangen könnte, bin ich einfach mal durch meinen Vorratsschrank gekrochen – ja, ihr lest richtig: gekrochen. Natürlich nicht wortwörtlich auf allen Vieren, jedoch habe ich in diesem Zusammenhang gleich ein mal Ordnung in dem Gewürzschrank geschaffen und war am Ende doch ein paar Stunden beschäftigt. Jedoch hab ich ein paar leckere Gewürze und Ideen für mein heutiges Gericht gefunden. 

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Ich hatte noch etwas scharfes Curry im Schrank. Ihr dürft nicht unterschätzen, dass es eine so große Vielzahl an unterschiedlichen Curry-Mischungen gibt, dass es wirklich auch einen geschmacklichen Unterschied macht, welches Curry man verwendet. Zudem fand ich noch Kichererbsen. Meiner Meinung nach passen diese drei Grundzutaten (Curry, Kichererbsen und Kürbis) doch wunderbar zusammen.Falls ihr gleich eine größere Menge kocht, ist es super zum mehrmaligen Aufwärmen oder kann auch portionsweise eingefroren werden. Außerdem ist dieses Kürbis Curry meiner Meinung nach im Herbst eine wunderbare Alternative für Chili con Carne auf Feiern. Seid doch einfach mal kreativ und überrascht eure Freunde mit einem anderen, leckeren Suppen- bzw. Eintopfgericht. Wunderbar passt ein weiches Brot oder Reis als Beilage dazu. 

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Zubereitung Kürbis Curry: 

* 300g Putenfleisch  

* 400g Kichererbsen (1 Dose) 

* 500g Kürbis 

* 1 Dose zerstückelte Tomaten 

* 3 EL Olivenöl 

* 2 TL scharfes Curry

* 400ml Gemüsebrühe 

* Salz 

* schwarzer Pfeffer

* 2 EL Zitronensaft

* 100ml roter Traubensaft 

* eine Prise Muskatnuss 

* 1 Zwiebel 

* 1 Knoblauchzehe 

* Chili nach Belieben 

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Wenn ihr etwas Zeit habt, könnt ihr das Fleisch schon ein paar Stunden vor der Zubereitung säubern und klein schneiden, daraufhin mit den Gewürzen und dem Öl marinieren und etwas im Kühlschrank ziehen lassen. Dieser Schritt ist nicht unbedingt nötig, verleiht dem Gericht jedoch etwas mehr Intensität.

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Wenn ihr dann mit der Zubereitung beginnt, könnt ihr zunächst das Fleisch mit der Marinade im Topf von allen Seiten kurz anbraten. Achtet darauf, dass die Temperatur nicht zu hoch ist, da ansonsten der Pfeffer bitter werden würde. Anschließend kommen die Kichererbsen, Zwiebeln und die klein geschnittenen Kürbisstücke hinzu. Achtet beim Säubern des Kürbis darauf, dass ihr Handschuhe tragt, da ihr ansonsten unschöne Spuren an euren Händen behalten könnt. Er färbt etwas. Bei allen Kürbissorten bis auf den Hokkaido-Kürbis, solltet ihr die Schale entfernen. Lediglich beim Hokkaido-Kürbis könnt ihr die Schale am Kürbis lassen, da diese sehr dünn ist und mit gegessen werden kann.

Anschließend kommen die Tomatenstücke, die Gemüsebrühe, der Traubensaft und der Zitronensaft hinzu. Lasst alles auf mittlerer Hitze 15-20min garen. Am Ende schmeckt ihr das rote Kürbis Curry noch einmal nach eurem eigenen Geschmack ab und fertig ist ein leckeres Gericht.

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Wer es weniger scharf mag, nimmt mildes Currypulver oder reduziert das scharfe. Currypulver ist eine Mischung aus verschiedenen Gewürzen. Drin stecken u. a. Bockshornklee, Koriander, Kardamom, Chilipulver, Pfeffer, Ingwer, Nelken und meist Kurkuma, welches für eine intensive Gelbfärbung sorgt.

 

Wunderbar passt dazu ein selbst gemachtes Fladenbrot oder ein aromatischer Duftreis.

Seid einfach kreativ. Ich wünsche Euch auf alle Fälle guten Appetit und viel Freude mit meinem roten Kürbis Curry! 

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Würz-Kürbis im Glas

Die liebe Tina von Lecker & Co lädt mal wieder zu einem Blogevent ein. Dieses mal mit der Thematik: Kürbisse. Das passt mir ja gerade wunderbar, da ich eine sehr große und ergiebige Kürbisernte in meinem Garten hatte. 

Daher konnte ich nicht widerstehen und mache mit. Also viel Spaß und  Lasst die Kürbisse rollen… 

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Schaut unbedingt mal auf Tinas Seite vorbei, ich bin mir sicher, dass ihr sehr viele leckere Kürbis-Ideen finden werdet. Hier geht es direkt zu ihrem Blogevent

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Die Frage ist nur, was mache ich mit meinem Kürbis? Der Kürbis ist an sich ja ein wunderbares Gewächs. Selbst im Märchen verwandelt sich der Kürbis in eine zauberhafte Kutsche und fährt das Aschenbrödel zum Ball. Zudem sind die Kürbis-Geister im Herbst und an Halloween immer wieder schön und verspielt. 

Bei meinem kleinen Foto-Shooting war  meine heimische Qualitätskontrolle mal wieder besonders kreativ und ich habe nun eine weitere kreative Verwendungsmöglichkeit von Kürbis gefunden: Nehmt ihn einfach im Sonnenschein als Projektionsfläche für Schattenspiele. Sehr lustig =D 

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Doch nun zurück zu der Frage, welches Rezept ich Tina zu ihrem Blogevent mitbringen werde. Eines der ersten Kürbis-Rezepte in meinem Leben, die ich bewusst gegessen habe, war süß-sauer eingelegter Kürbis. Gerne als Beilage zu deftigen Gerichten. Doch nur süß-sauer einlegen ist mir dann doch nicht genug – ich mag den Klassiker zwar gerne, doch ich liebe auch sehr die Gewürzvielfalt im Herbst und in der weihnachtlichen Küche. Daher habe ich heute einen Würz-Kürbis im Glas im Gepäck für euch. 

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Zubereitung Würz-Kürbis im Glas: 

* 2500g Kürbis (geputztes Fruchtfleisch) 

* 1000ml Essig 

* 1500g Zucker

* 4 Stangen Zimt 

* 1 TL Anis

* 4 Lorbeerblätter

* 4 Kardamom-Kapseln 

* 8 Sternanis 

* 1/2 TL Muskatnuss

* 1 EL Pomeranzen-Schalen 

* 1 EL Zitronen-Schalen 

 

Die Frage ist nun, welche Kürbissorte ist geeignet? Ich habe mich für Riesenkürbisse entschieden. Ebenso sind jedoch Butternusskürbis und Muskatkürbis möglich.

Noch ein wichtiger Tipp von mir bevor ihr mit der Kürbis-Verarbeitung beginnt:

Bevor ihr mit der Kürbisverarbeitung beginnt (also auch vor dem Schälen), zieht bitte Küchenhandschuhe an. Ich habe das leider vergessen. Und so hat sich eine sehr ledrige und orangene Schicht auf meinen Händen gebildet. Nach einer intensiven Handwäsche ging es auch langsam aber sicher weg. Jedoch sah es phasenweise so aus, als ob ich als Statistin im nächsten Zombie-Film mitspielen könnte – zumindest als Handmodell.

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Das geputzte Kürbisfleisch in gleich große Stücke schneiden, dadurch werden die Stücke später gleichmäßiger gar. Ihr solltet eigentlich alle Kürbissorten außer Hokkaido-Kürbis auch schälen.

Noch ein kleiner Tipp von mir: Die Kürbiskerne müsst ihr nicht entsorgen, ihr könnt sie noch für Salate in einer Pfanne anrösten und essen. Sehr lecker.

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Aber nun zurück zum Rezept.

Lasst nun reichlich Wasser in einem Kochtopf aufkochen und lasst daraufhin die Kürbisstücke darin am besten in zwei Portionen je nach Stückgröße ein bis zwei Minuten vorkochen. Gebt nicht zu viele Kürbisse auf einmal in das Wasser, da es sonst zu lange dauert, bis das Wasser wieder kocht.

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Daraufhin werden die Kürbisstücke mit einer Schaumkelle aus dem Wasser gehoben. Lasst sie kurz abtropfen und dann könnt ihr sie auf einem Backblech abkühlen lassen. Arbeitet jedoch vorsichtig, dass die Kürbisstücke nicht zerbrechen.

Lasst nun den Essig gemeinsam mit dem Zucker und den restlichen Gewürzen in einem Topf aufkochen. gebt noch einmal vorsichtig die vorgekochten Kürbisstücke hinzu und lasst diese in dem Sud noch ein paar Minuten köcheln.

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Anschließend werden die Kürbisstücke mit der Schaumkelle in die sauberen Einmachgläser gegeben. Die Gläser sollten nicht zu voll sein, so dass bis zum Rand noch etwa zwei Zentimeter Platz sind.

Der Essigsud mit den Gewürzen sollte nun noch fünf bis acht Minuten bei starker Hitze ohne Deckel etwas reduzieren, so dass der Geschmack intensiviert wird. Der Sud wird daraufhin kochend heiß über die Kürbisstücke gegossen, so dass sie vollständig mit dem Sud bedeckt sind.

Anschließend werden die Gläser mit einem Gummiring am Deckel und Klammern über dem Deckelrand fest verschlossen und in die Fettpfanne des Backofens gestellt.

Der Backofen sollte zuvor auf 90°C vorgeheizt sind. Stellt nun die Gläser in die Fettpfanne und füllt diese daraufhin mit kochendem Wasser (ca. 2cm Höhe). Die Gläser sollten nun noch ca. 30min im Ofen sterilisiert werden und anschließend im Ofen abkühlen.

Noch ein Tipp von mir: In diesem Rezept wird der Kürbis sehr süßlich eingelegt. Wer es etwas herber mag, sollte die Zuckermenge um 250g bis 500g reduzieren.

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Die Frage ist nun, wozu passt der Würz-Kürbis im Glas? 

Mit diesem sehr würzigen Kürbis könnt ihr wunderbar kurzgebratenes Fleisch im Herbst kombinieren. Ebenso passen Preiselbeeren, Salat, Pfifferlinge oder Wild dazu. Eurer Phantasie sind keinerlei Grenzen gesetzt.

Viel Spaß und lasst euch den Würz-Kürbis im Glas gut schmecken! 

 

 

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Kürbis einfrieren

Meine Kürbisernte ist dieses Jahr (mein erstes Kürbis-Anbaujahr übrigens) sehr, sehr üppig ausgefallen. Also ein schönes, kleines Erntedankfest für uns. Doch nun stellt sich die Frage, was mache ich mit dem ganzen Kürbis. Alle auf einmal verarbeiten ist natürlich auch sehr Kürbis-lastig. Da ich nicht die nächste Woche nur Kürbis essen möchte, hab ich mich dazu entschlossen einen Teil meiner Kürbisernte einzufrieren. 

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Ja, ihr lest richtig! Einfrieren. Kürbisse lassen sich prima einfrieren. 

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Da der Kürbis in den letzten Jahren in unserer Küche sehr an Beliebtheit gewonnen hat, pflanzen auch immer mehr Hobby-Gärtner Kürbis im heimischen Garten oder auf dem Balkon an. Das schöne ist, dass er sehr pflegeleicht und eine super „Einsteiger-Pflanze“ ist. Doch leider erfreut uns der Kürbis nur im Spätsommer und Herbst mit seinen Erträgen, das restliche Jahr müssen wir auf den Genuss verzichten. Es sei denn, wir kaufen Kürbis in schon eingekocht in Gläsern. Doch das ist meist ein ganz anderer Geschmack. 

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Daher mein Tipp: Man kann den Kürbis zur Erntezeit haltbar machen, indem man ihn einfriert. So kann der Kürbis etwa vier bis sechs Monate lang lagern und immer wieder für unterschiedliche Gerichte verwenden. Zudem ist dies der unverfälschte und leckere Kürbis-Geschmack – ganz ohne Einkoch-Aroma. 

Noch ein wichtiger Tipp von mir bevor ihr mit der Kürbis-Verarbeitung beginnt:

Bevor ihr mit der Kürbisverarbeitung beginnt (also auch vor dem Schälen), zieht bitte Küchenhandschuhe an. Ich habe das leider vergessen. Und so hat sich eine sehr ledrige und orangene Schicht auf meinen Händen gebildet. Nach einer intensiven Handwäsche ging es auch langsam aber sicher weg. Jedoch sah es phasenweise so aus, als ob ich als Statistin im nächsten Zombie-Film mitspielen könnte – zumindest als Handmodell.

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Doch nun geht’s weiter mit der Frage: wie friere ich Kürbisse ein? (ist eigentlich ganz simpel)

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Verarbeitung Kürbis einfrieren: 

* Kürbis 

* Messer

* Gefrierbeutel 

Der Kürbis wird roh eingefroren, so bleiben die meisten Vitamine und der Geschmack des Kürbis erhalten.

Eigentlich solltet ihr alle Kürbisse, bis auf den Hokkaido-Kürbis, schälen, bevor der Kürbis geschnitten wird.

Anschließend schneidet ihr den Kürbis auf und befreit das Fruchtfleisch von den Kernen und dem Stielansatz. Noch ein kleiner Tipp von mir: Die Kürbiskerne müsst ihr nicht entsorgen, ihr könnt sie noch für Salate in einer Pfanne anrösten und essen. Sehr lecker.

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Schneidet nun den Kürbis in Würfel oder in andere Stücke. Ich habe unterschiedliche Stückgrößen gemacht, da ich ja auch den Kürbis später für unterschiedliche Gerichte verwenden möchte.

Zudem ist es sehr sinnvoll noch unterschiedliche Portionsgrößen einzufrieren. Denn für eine Kürbissuppe brauche ich später mehr Kürbis, als wenn ich bspw. Muffins mit Kürbis füllen möchte.

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Wenn die Würfel geschnitten sind, kommen die Stücke in Gefrierbeutel oder Gefrierbehälter und können eingefroren werden.

Wichtig ist jedoch noch, dass ihr den Kürbis vor dem Einfrieren nicht blanchiert, da dieser ansonsten matschig wird.

So könnt ihr auch die nächsten Monate immer wieder den leckeren und noch relativ frischen Kürbis genießen!

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Also viel Spaß beim Expermentieren mit dem eingefrorenen Kürbis. Ich werde mir auf alle Fälle auch in den nächsten Jahren immer wieder ein wenig Kürbis einfrieren. 

 

 

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