Es ist Suppenzeit ~ Gelbe Linsen-Kürbis-Suppe mit Rosmarin

Linsen-Kürbis-Suppe mit Rosmarin und diesen kleinen, knusprigen Kichererbsen. Ihr kennt die sicher – sie haben zwar nichts mit den echten Kichererbsen zu tun. Doch irgendwie hab ich sie seit meiner Kindheit immer so genannt. Und sie gerhören für mich zu Suppen mit dazu. Außerdem schmecken diese „Kichererbsen“ so lecker in Suppen. Da werden Kindheitserinnerungen wach. 

Auch wenn der Frühling bald vor der Tür steht, die Frühjahrsblüher überall ihre Köpfe der Sonne entgegen strecken, so ist es nachts und abends doch noch sehr frisch. Bei uns im Norden zumindest. Angeblich steht demnächst sogar in einigen Teilen Deutschlands schon wieder etwas Schnee bevor und gestern hab ich tatsächlich einzelne Schneeflöckchen an der Ostseeküste gesichtet. Sachen gibt es ~ Schnee im März. 

An solchen Tagen ist es abends besonders schön, wenn man ein heißes und schnelles Süppchen löffeln kann. Da ich letztes Jahr eine sehr, sehr große Kürbis-Ernte hatte, habe ich sie eingefroren und kann sie wunderbar für solche Gerichte auftauen. 

Linsensuppen mag ich insgesamt sehr gerne. Sie sind nahrhaft und schmecken ein wenig nussig. Hülsenfrüchte sind einfach in den kalten Monaten etwas sehr leckeres. Was sind eigentlich eure liebsten Hülsenfrüchte? 

 

Zutaten Linsen-Kürbis-Suppe mit Rosmarin:

* 1 Zwiebel

* 1 Knoblauch Zehe 

* 150 g gelbe Linsen

* 1 Gemüsebrühwürfel

* 250 g Kürbis

* Kreuzkümmel

* Pfeffer

* Salz

* ein Chili

* Olivenöl

* Rosmarin zum Bestreuen der Suppe 

 

Zubereitung Linsen-Kürbis-Suppe mit Rosmarin:

Die kleingeschnittene Zwiebeln und Kürbis-Stückchen werden gemeinsam mit dem klein geschnittenen Koblauch im Olivenöl angedünstet. Ist alles gut angedünstet, kommen die Linsen, der klein geschnittene Chilli, die Gewürze, der Gemüsebrühwürfel und ca. 2 Liter Wasser hinzu. Alles wird nun gemeinsam bei mittlerer Hitze so lange gekocht, bis sowohl die Linsen als auch der Kürbis weich sind. Nun wird die Suppe püriert.

Und schon ist die Linsen-Kürbis-Suppe fast fertig. Ihr könnt noch etwas frischen Rosmarin klein schneiden und über die Suppe streuen und falls ihr diese kleinen, leckeren „Kichererbsen“ da habt, dann passen sie einfach super zu dieser Suppe!

Lasst Euch die Linsen-Kürbis-Suppe mit Rosmarin gut schmecken! 

 

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Kürbis-Spinat Auflauf

Kennt ihr das auch? Manchmal kommt man müde und fertig nach Hause, es ist draußen kalt und dunkel und der Magen knurrt. Dann ein Blick in den Kühlschrank und man weiß nicht so wirklich was man zu Essen kochen möchte. Denn noch ewig in der Küche stehen, auch wenn es nur 30 Minuten sind, möchte man an diesem Abend einfach nicht. 

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Die müden Füße wünschen sich kuschelige Wollsocken, dazu eine Wolldecke und die Herrschaft über die Fernbedienung, denn die Lieblings-Serie läuft diesen Abend im TV. Wenn es dann auch noch Adventszeit ist und man gefühlt nur noch Kekse, Plätzchen und Stollen um sich herum zu essen hat, dann wünscht man sich etwas deftiges, gesundes, mit Gemüse und ganz viel Geschmack – jedoch bitte, wie schon bereits geklärt ohne großen Aufwand. Genau an so einem Abend ist mein Kürbis-Spinat Auflauf entstanden. Ich fand im Kühlschrank noch ein paar gekochte Nudeln, es war Frischkäse, Eier, Milch und Gewürze da. Und im Gefrierfach konnte ich noch ein Paket meines eingefroren Kürbis aus meinem Garten finden. Frisch nach der Ernte eingefroren. Perfekt! Und naja, ich bin ja noch ein sehr großer Spinat-Fan. Somit war für mich klar: heute Abend gibt es einen Kürbis-Spinat Auflauf. Sehr lecker und es war die richtige Entscheidung.

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Außerdem bin ich eine wahre Auflauf-Liebhaberin, es schmeckt immer wieder lecker und ist eine wunderbare Möglichkeit Reste sinnvoll zu verwerten. 

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Zubereitung Kürbis-Spinat Auflauf: 

* 150g gekochte Nudeln, gerne auch vom Vortag 

* 150g Kürbis

* 100g Spinat 

* 2 Eier 

* 3 EL (ca. 100-150g) Frischkäse mit Kräutern 

* 30g Butter

* 1 Knoblauchzehe 

* 1 TL frisch gemahlener weißer Pfeffer

* 2 TL Meersalz 

* etwas Muskatnuss 

* Chili nach eigenem Geschmack 

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Falls ihr für den Kürbis-Spinat Auflauf keine vorgekochten Nudeln vom Vortag übrig haben solltet, dann setzt zuerst Wasser für die Nudeln auf und kocht diese bissfest. Anschließend könnt ihr den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.

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Falls ihr tiefgefrorenen Kürbis und Spinat verwendet, solltet ihr das Gemüse zunächst auftauen, da es ansonsten zu viel Flüssigkeit an den Auflauf abgibt. Einfach in der Microwelle für zwei bis drei Minuten antauen, dann könnt ihr das übrige Wasser abgiesen. Falls ihr frischen Spinat nehmt, sollte dieser kurz gewaschen werden.

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Anschließend schneidet ihr die Knoblauchzehe in kleine Stückchen. Erhitzt die Butter mit den Gewürzen und lasst alles ca. 2 Minuten köcheln.

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Dann gebt ihr den Frischkäse hinzu und verrührt alles miteinander. Jetzt könnt ihr gerne noch abschmecken, da noch keine frischen Eier hinzu gekommen sind. Würzt nach eurem eigenen Geschmack nach. Die Mischung darf ruhig ein wenig überwürzt schmecken, da ja noch die Nudeln und das Gemüse hinzu kommen und so den Geschmack aufnehmen und die Intensität reduzieren. Bedenkt dies beim Abschmecken.

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Nehmt die Mischung vom Herd und rührt die Eier unter.

Die Nudeln, der Kürbis und der Spinat kommen nun in eine Auflaufform. Übergiest die Zutaten mit der Frischkäse-Mischung. Wenn alles verteilt ist, kann der Auflauf bei 180°C Umluft für ca. 25 Minuten in den Backofen, bis er schön gold-gelb geworden ist. Wenn ihr wollt, könnt ihr noch nach ca. 15min etwas geriebenen Käse über den Kürbis-Spinat Auflauf streuen. Ich hatte mich jedoch dagegen entschieden, da der Frischkäse sehr schön cremig geschmeckt hat.

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Besonders gut dazu passt ein frischer Salat. Lasst Euch meinen vegetarischen Kürbis-Spinat Auflauf gut schmecken!  

 

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Couscous Salat mit Thunfischcreme

Couscous bietet sich wunderbar als ein Essen to go an. Es lässt sich bereits am Abend zuvor vorbereiten, schmeckt kalt genau so gut, wenn nicht sogar noch besser, als lauwarm und zudem kann man mit einem Couscous Salat ganz viel frisches Gemüse verarbeiten. Mein Couscous Salat mit Thunfischcreme ist dann auch noch ein Rezept, dass mit der Thunfischcreme, Staudensellerie, schwarzen Oliven und frischen Kräutern ein leckeres mediteranes Feeling hervor ruft. 

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Ihr kennt die Situation in der Mittagspause sicher auch: Pommes? Ein Döner? Ein belegtes Brötchen? Ein fertig gekaufter Salat? Ein paar Stücke Pizza? Oder doch ein frischeres Gericht? Blattsalat hält sich leider nicht so lange, als dass man ihn ideal mit ins Büro mit nehmen kann. Deswegen mag ich solche Salate wie meinen Couscous Salat mit Thunfischcreme sehr gerne. Ebenso eignet sich mein Couscous Salat mit Aubergine perfekt als Mittagspausen-Essen. Oder auch mein Rohkostsalat mit Thunfisch und Kokosknusper ist ein sehr leckeres Essen für Zwischendurch. Irgendwie scheine ich eine große Vorliebe für Thunfisch bei den Salaten zu haben, die sich für die Mittagspause eignen. Das fällt mir zumindest gerade auf. Denn ein weiterer To-Go-Salat ist mein Kichererbsen-Schichtsalat mit Thunfisch. Okay, ich gebe es zu, ich mag diese Kombination sehr gerne. 

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Doch nun zurück zu meinem heutigen Gericht, meinem Couscous Salat mit Thunfischcreme. 

 

Zubereitung Couscous Salat mit mit Thunfischcreme: 

* 100g Couscous

* 6 EL Olivenöl

* 1/2 Staudensellerie 

* 1 Knoblauchzehe

* 1 Zwiebel 

* Wasser

* 50ml Fleischbrühe

* 1/2 TL Kreuzkümmel

* Saft von 2 Zitronen

* Zitronenzesten von den Zitronen 

* 1 Bund Petersilie

* eine Hand voll Basilikumblätter 

* 1 Hand voll schwarzer Oliven 

* 1-2 Hände voll grüne Bohnen

* Pfeffer und Salz 

* 5 mittelgroße Tomaten 

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Zunächst schält ihr die grünen Bohnen und blanchiert diese. Daran anschließend könnt ihr mit der Zubereitung des Couscous beginnen. Gebt dafür den Couscous in einen Topf. Zusammen mit der Fleischbrühe, dem Kreuzkümmel und so viel Wasser, dass der Couscous ein paar Millimeter mit Flüssigkeit überdeckt ist. Lasst den Couscous nun einmal aufkochen und schaltet dann die Hitze ab. So, dass der Couscous in der Flüssigkeit nachgaren kann.

Wenn alle Flüssigkeit vom Couscous aufgenommen wurde, kann dieser in eine große Schüssel umgefüllt und etwas umgerührt werden.

Nun können die Knoblauchzehe, die Zwiebel und das restliche Gemüse klein geschnitten werden und in dem Öl kurz angeschwitzt werden. Wenn das Gemüse etwas Farbe bekommen hat, kommt alles zusammen über den Couscous in die Schüssel.

Gebt nun die Kräuter, die Zitronenzesten, den Zitronensaft und noch einen Schuß Olivenöl hinzu. Ebenso kommen nun die Tomatenstückchen mit in den Salat. Sie sollten nicht vorher erhitzt werden. Schmeckt alles ab und fertig ist der Couscous Salat mit Aubergine.

Damit der Couscous Salat mit Thunfischcreme auch vollständig ist, wird nun die Thunfischcreme gemacht.

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Zubereitung Thunfisch-Mayonnaise mit schwarzen Oliven: 

*  1 Eigelb

* 2 TL Senf

* 0.5 TL Salz 

* 2TL weißer Balsamico-Essig

* 125ml Sonnenblumenöl 

* eine Dose Thunfisch 

* schwarze Oliven in Scheiben geschnitten   

 

Das Eigelb, den Senf, das Salz und den Balsamico-Essig so lange aufschlagen bis eine dicke Masse entstanden ist. Hierfür habe ich einfach meinen Pürierstab genommen. Anschließend, während ich fleißig die ganze Zeit weiter püriere, kommt das Sonnenblumenöl hinzu.

Wenn die Mayonnaise fertig ist, wird der Thunfisch und die schwarzen Oliven gut mit der Mayonnaise vermengt und fertig ist die Thunfisch-Mayonnaise mit schwarzen Oliven für den Couscous Salat mit Thunfischcreme.

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Lasst Euch den Couscous Salat mit Thunfischcreme gut schmecken! 

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Couscous Salat mit Aubergine

Ursprünglich ist Couscous ein Gericht aus der nordafrikanischen Küche. Doch in den letzten Jahrzehnten hat es sich in Mitteleuropa immer weiter verbreitet und darf auf fast keinem Salat-Buffet mehr fehlen. 

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Das wunderbare an Coucous ist, dass es zum Garen nicht gekocht wird, sondern über kochendem Wasser oder einem heißen Gericht einfach nur gedampft wird. Couscous besteht aus zerriebenem Grieß aus Hartweizen. 

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Traditionell wird Couscous als ein Haubtbestandteil oder als Beilage zahlreicher Gerichte mit verschiedenen Gemüsesorten und mit Fleisch oder Fisch serviert. 

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Ideal ist es, wenn man den Couscous als Mittagsessen bei der Arbeit nehmen möchte. Da er bereits am Vortag vorbereitet werden kann und sich je nach Zutaten wunderbar ein bis zwei Tage frisch hält. Mit vielen Gewürzen, Kräutern und Gemüse ist der Couscous Salat mit Aubergine, den ich Euch heute vorstellen möchte, etwas ganz besonders leckeres. Ihr könnt ihn für euer nächstes Buffet, als Beilage beim Grillen oder als Mittagessen in einem Glas oder einer Dose verwenden. 

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Ich möchte Euch noch ein kleines Rätsel stellen. Ein sehr guter Freund hat mich neulich gefragt: „Was ist denn der Unterschied zwischen Obst und Gemüse?“ – das hört sich auf den ersten Blick sehr leicht an – ich hab doch einige Zeit gegrübelt und bin leider nicht auf die Antwort gekommen. Denkt mal in Ruhe darüber nach, das Ergebnis auf die Frage verrate ich Euch am Ende des Beitrages 🙂 

[Bitte googelt nicht zwischendurch um das kleine Rätsel zu lösen.]

Doch nun genug des Vorspanns, kommen wir direkt zum Couscous Salat mit Aubergine. 

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Zubereitung Couscous Salat mit Aubergine: 

* 100g Couscous

* 6 EL Olivenöl

* 1 Aubergine

* 1 Knoblauchzehe

* 1 Zwiebel 

* Wasser

* 50ml Fleischbrühe

* 1/2 TL Kreuzkümmel

* Saft von 2 Zitronen

* Zitronenzesten von den Zitronen 

* 1 Bund Petersilie

* eine Hand voll Basilikumblätter 

* 1/2 Granatapfel 

* Pfeffer und Salz 

* 5 mittelgroße Tomaten 

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Gebt den Couscous in einen Topf. Zusammen mit der Fleischbrühe, dem Kreuzkümmel und so viel Wasser, dass der Couscous ein paar Millimeter mit Flüssigkeit überdeckt ist. Lasst den Couscous nun einmal aufkochen und schaltet dann die Hitze ab. So, dass der Couscous in der Flüssigkeit nachgaren kann.

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Wenn alle Flüssigkeit vom Couscous aufgenommen wurde, kann dieser in eine große Schüssel umgefüllt und etwas umgerührt werden.

Nun können die Knoblauchzehe, die Zwiebel und die Aubergine klein geschnitten werden und in dem Öl angeschwitzt werden. Wenn das Gemüse etwas Farbe bekommen hat, kommt alles zusammen über den Couscous in die Schüssel.

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Gebt nun die Kräuter, die Zitronenzesten, den Zitronensaft und noch einen Schuß Olivenöl hinzu. Ebenso kommen nun die Tomatenstückchen mit in den Salat. Sie sollten nicht vorher erhitzt werden. Schmeckt alles ab und fertig ist der Couscous Salat mit Aubergine. Abschließend können noch dekorativ die Basilikumblätter und die Granatapfelkerne verteilt werden.

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Wenn ihr den Couscous Salat mit Aubergine nicht direkt esst, könnt ihr ihn noch etwas kalt stellen. Er schmeckt auch am nächsten Tag noch wunderbar!

Also viel Freude mit dem Couscous Salat mit Aubergine! 

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Kommen wir nun zur Auflösung des kleinen Rätsels. Was unterscheidet Obst von Gemüse? 

Obst sind Früchte oder Samen von mehrjährigen Sträuchern und Bäumen, also zum Beispiel von einem Apfelbaum. Gemüse hingegen muss jedes Jahr neu gepflanzt werden, um Ertrag zu liefern. Zum Gemüse können verschiedene Teile einer Pflanze gehören, nicht nur Früchte oder Samen. Die Karotte zum Beispiel ist die Wurzel der Pflanze. Eine Ausnahme für mehrjähriges Gemüse ist zum Beispiel Spargel. Ihn kann man 8 bis 10 Mal ernten, nachdem man ihn gepflanzt hat.

 

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Tomatenfladen mit Roggenmehl

Heute Morgen wurde mir das erste mal in diesem Herbst so richtig klar, dass nun Herbst ist. Wenn ich meinen Kaffee morgens um 06:00 Uhr in Händen halte und es draußen richtig dunkel ist, man denken könnte, es sei mitten in der Nacht, dann rückt die dunkle Jahreszeit näher. 

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Vor einigen Tagen habe ich, wie das nunmal im Herbst auch so üblich ist, meine letzten Tomaten geerntet. Viele, sehr viele waren noch nicht ganz reif und reifen nun in einem Karton mit Zeitungspapier und zwei Äpfeln in Ruhe nach. Doch ich habe nun immer noch eine richtige Tomatenschwemme -irgendwie werden die Tomaten alle gleichzeitig reif. Gefühlt zumindest. Daher werde ich Euch heute ein leckeres, schnelles und abwechslungsreiches Tomatenrezept vorstellen. Klar, ein Tomatenfladen mit Roggenmehl hört sich sehr nach einer Pizza ohne weiteren Belag an, doch in der Reduktion steckt manchmal auch die Konzentration auf die Geschmäcker und die einzelnen Essenskomponenten kommen deutlicher zum Vorschein. 

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Der herzhafte Geschmack des Roggenmehls bietet meiner Meinung nach eine gute Basis für die Tomaten. Ein rustikales, schnelles und leckeres Gericht. Besonders jetzt im Herbst, wenn es viele übrig gebliebene Tomaten aus den Sommermonaten gibt. Ich bin mir sicher, dass ich unter Euch auch einige Tomatenfans habe. Außerdem muss ich ja gestehen, dass ich die Vielfalt an Geschmacksnuancen bei den Tomaten besonders liebe. sie sind nicht alle einfach nur süß, fleischig und saftig im Geschmack. Manche sind herzhafter, intensiver im Aroma oder auch milder. Wieder andere, wie die länglichen Tomaten, eignen sich perfekt für Saucen und zum Einkochen. Ach, ich könnte noch so viel zu Tomaten schreiben, doch das hebe ich mir einfach für meinen nächsten Tomaten-Beitrag auf. Denn heute geht es um meinen Tomatenfladen mit Roggenmehl. 

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Zubereitung Roggenteig für den Fladen: 

* 500g Roggenvollkornmehl

* 1 Hand voll getrocknete Tomaten

* 1 Knoblauchzehe

* 1 rote Chili

* 300ml Wasser

* 1 Würfel frische Hefe

* 1 Priese Salz

* 1 Priese Zucker

* 1 EL Olivenöl

 

150ml des lauwarmen Wassers mit der Hefe und dem Zucker ein paar Minuten quellen lassen. Das restliche Wasser wird mit dem Öl und dem Salz vermischt. Während die Hefe arbeitet können die getrockneten Tomaten, der Chili und die Knoblauchzehe klein geschnitten und mit dem Mehl vermischt werden. Wenn das Hefewasser Blasen schlägt, können die Wasser-Mischungen mit den restlichen Zutaten des Teiges verarbeitet werden. Knetet so lange, bis sich ein schöner Teig ergibt. Falls er Euch zu flüssig sein sollte, könnt ihr mit etwas Roggenvollkornmehl nacharbeiten. Vergesst jedoch nicht, dass Vollkornmehl im Allgemeinen sehr „durstig“ und „eigenwillig“ ist.

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Der Teig kann nun an einem Warmen Ort mit einem Tuch abgedeckt 10-15 Minuten gehen. (Da die Fladen schön dünn sein sollen, muss der Hefeteig nicht so lange gehen wie sonst üblich und das Rezept ist so auch deutlich schneller auf dem Tisch.)

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Teilt den Teig danach in 6 bis 8 gleich große Teigteile und rollt diese schön dünn aus. Heizt in der Zwischenzeit den Backofen auf 220°C Umluft vor. Belegt die Gitterbleche mit Backpapier und nun können die Teigfladen auf das Backpapier gelegt werden.

 

Weiterverarbeitung:

* Sauce Hollondaise

* Italienische Kräuter

* Salz und Pfeffer

* Tomaten

* Frisches Basilikum

* Etwas Käse zum Bestreuen 

Bestreicht nun die Roggenvollkornfladen mit der Sauce Hollondaise und würzt diese nach eurem eigenen Geschmack mit italienischen Kräutern noch etwas nach. Anschließend können die Tomaten in Scheiben geschnitten werden und auf den Fladen verteilt werden. Würzt die Tomaten noch mit Salz und Pfeffer nach Belieben. Streut nun auch noch ein wenig Käse über die Tomatenfladen.

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Die Tomatenfladen mit Roggenmehl wandern nun für 14-18min in den vorgeheizten Backofen. Die Backzeit kann je nach Teigdicke etwas variieren.

 

Wenn ihr die Tomatenfladen mit Roggenmehl frisch und heiß serviert, könnt ihr noch ein paar frische Basilikumblätter darüber streuen. Und fertig ist ein schnelles und leckeres Rezept.

Lasst Euch die Tomatenfladen mit Roggenmehl gut schmecken! 

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Kürbis Curry

Ich hatte Euch vor einiger Zeit von meiner großen Kürbisernte diesen Herbst berichtet. Ich habe über 12kg Kürbis in diesem Jahr eingefroren. In kleinen Päckchen, so dass ich stets schnell und unkompliziert meine Gerichte mit Kürbis aufpeppen kann. Besonders im Herbst liebe ich Kürbis in vielerlei Variation. Bei der Überlegung, was ich mit meinem Kürbis anfangen könnte, bin ich einfach mal durch meinen Vorratsschrank gekrochen – ja, ihr lest richtig: gekrochen. Natürlich nicht wortwörtlich auf allen Vieren, jedoch habe ich in diesem Zusammenhang gleich ein mal Ordnung in dem Gewürzschrank geschaffen und war am Ende doch ein paar Stunden beschäftigt. Jedoch hab ich ein paar leckere Gewürze und Ideen für mein heutiges Gericht gefunden. 

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Ich hatte noch etwas scharfes Curry im Schrank. Ihr dürft nicht unterschätzen, dass es eine so große Vielzahl an unterschiedlichen Curry-Mischungen gibt, dass es wirklich auch einen geschmacklichen Unterschied macht, welches Curry man verwendet. Zudem fand ich noch Kichererbsen. Meiner Meinung nach passen diese drei Grundzutaten (Curry, Kichererbsen und Kürbis) doch wunderbar zusammen.Falls ihr gleich eine größere Menge kocht, ist es super zum mehrmaligen Aufwärmen oder kann auch portionsweise eingefroren werden. Außerdem ist dieses Kürbis Curry meiner Meinung nach im Herbst eine wunderbare Alternative für Chili con Carne auf Feiern. Seid doch einfach mal kreativ und überrascht eure Freunde mit einem anderen, leckeren Suppen- bzw. Eintopfgericht. Wunderbar passt ein weiches Brot oder Reis als Beilage dazu. 

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Zubereitung Kürbis Curry: 

* 300g Putenfleisch  

* 400g Kichererbsen (1 Dose) 

* 500g Kürbis 

* 1 Dose zerstückelte Tomaten 

* 3 EL Olivenöl 

* 2 TL scharfes Curry

* 400ml Gemüsebrühe 

* Salz 

* schwarzer Pfeffer

* 2 EL Zitronensaft

* 100ml roter Traubensaft 

* eine Prise Muskatnuss 

* 1 Zwiebel 

* 1 Knoblauchzehe 

* Chili nach Belieben 

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Wenn ihr etwas Zeit habt, könnt ihr das Fleisch schon ein paar Stunden vor der Zubereitung säubern und klein schneiden, daraufhin mit den Gewürzen und dem Öl marinieren und etwas im Kühlschrank ziehen lassen. Dieser Schritt ist nicht unbedingt nötig, verleiht dem Gericht jedoch etwas mehr Intensität.

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Wenn ihr dann mit der Zubereitung beginnt, könnt ihr zunächst das Fleisch mit der Marinade im Topf von allen Seiten kurz anbraten. Achtet darauf, dass die Temperatur nicht zu hoch ist, da ansonsten der Pfeffer bitter werden würde. Anschließend kommen die Kichererbsen, Zwiebeln und die klein geschnittenen Kürbisstücke hinzu. Achtet beim Säubern des Kürbis darauf, dass ihr Handschuhe tragt, da ihr ansonsten unschöne Spuren an euren Händen behalten könnt. Er färbt etwas. Bei allen Kürbissorten bis auf den Hokkaido-Kürbis, solltet ihr die Schale entfernen. Lediglich beim Hokkaido-Kürbis könnt ihr die Schale am Kürbis lassen, da diese sehr dünn ist und mit gegessen werden kann.

Anschließend kommen die Tomatenstücke, die Gemüsebrühe, der Traubensaft und der Zitronensaft hinzu. Lasst alles auf mittlerer Hitze 15-20min garen. Am Ende schmeckt ihr das rote Kürbis Curry noch einmal nach eurem eigenen Geschmack ab und fertig ist ein leckeres Gericht.

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Wer es weniger scharf mag, nimmt mildes Currypulver oder reduziert das scharfe. Currypulver ist eine Mischung aus verschiedenen Gewürzen. Drin stecken u. a. Bockshornklee, Koriander, Kardamom, Chilipulver, Pfeffer, Ingwer, Nelken und meist Kurkuma, welches für eine intensive Gelbfärbung sorgt.

 

Wunderbar passt dazu ein selbst gemachtes Fladenbrot oder ein aromatischer Duftreis.

Seid einfach kreativ. Ich wünsche Euch auf alle Fälle guten Appetit und viel Freude mit meinem roten Kürbis Curry! 

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Romanesco Spaghetti #essenfürallegeschlechter

Bevor es gleich zum Rezept der Romanesco Spaghetti geht, möchte ich gerne mit Euch ein paar Gedanken teilen und gerne auch einen Gedankenaustausch starten.

Mich bewegt zur Zeit eine Werbekampagne besonders. Das neue Männer-Marzipan. Warum bitte schön gibt es ein Marzipan nur für Männer? Ich persönlich liebe ja das Niederegger Marzipan sehr. Doch nun, da diese zielgerichtete Geschlechter-Campagne auf den Markt gekommen ist, gehe ich immer häufiger an den Regalen von Niederegger vorbei. Um jedoch von vorne anzufangen, springen wir ein paar Jahre zurück.

Euch ist sicherlich vor Jahren schon die Debatte über die Rosa Ü-Eier aufgefallen. Ja, das zielgerichtete Marketing extra für Mädchen. Dieses in Rosa getauchte Klischee von Prinzessin Lillifee, ein Stereotyp für die kleinen Mädchen. Es signalisiert der Zielgruppe, hier den kleinen Mädchen: „Diese Süßigkeit ist explizit für Euch“.

„Spiel, Spaß und Sexismus: Der Süßwarenkonzern Ferrero („Nutella“) wirbt seit einiger Zeit für eine neue Variante seines Klassikers „Überraschungsei“: Auf übergroßen Plakaten prangt der Slogan „Ei love rosa“, darunter steht ein mit rosa Blumen verziertes Schoko-Ei „nur für Mädchen“. Dann sehen wir uns mal das Spielzeug an, welches sich in den Rosa Ü-Eiern findet. „Die Puppen haben ein total sexualisiertes Image“, schimpft Genderforscherin Stevie Schmiedel, die lange Jahre an der Hamburger Universität lehrte. Mit solchen Frauenbildern dränge man Mädchen in altbekannte Rollen und erziehe sie zu kleinen Konsumentinnen. Diese Kampagne sei „ein absoluter Rückschritt und nicht kindgerecht“, moniert die Deutsch-Britin. Sie sieht in den Figuren sogar eine Einstiegsdroge zum Magerwahn.“(SZ: Feministen beschuldigen Ferrero der Verdummung von Mädchen)

Nachdem das Rosa-Ü-Ei nun schon seit Jahren auf dem Markt ist, es weiterhin die „noramlen Ü-Eier“ und dann noch die für „Mädchen in Rosa“ gibt, taucht bei mir immer wieder die Frage auf: „Wenn die normalen Ü-Eier die für Jungs, nicht Mädchen oder für die Erwachsenen sind, sind dann Mädchen nicht normal für die Marketingexperten?“. Soll es also normales Essen für Jungs und Männer geben und dann noch eine Extra-Essens-Nische für Frauen? Ist diese Unterscheidung bei Nahrungsmitteln und Süßigkeiten nötig? Was ist denn bitte weibliche, männliche oder normale Nahrung oder was sind dann normale Süßigkeiten? Müssen wir unseren Süßigkeitenkonsum und unsere Nahrungsmittelaufnahme unserem Geschlecht unterordnen? Sind wir als Konsumenten und Konsumentinnen so sehr von der Werbung beeinflussbar, dass es nun im neuen Geschlechter-Süßigkeiten-Diskurs – beim Männer-Marzipan – wirklich nötig und sinnvoll ist, dass wir uns bei Geschmacksrichtungen leiten lassen?

Ich für meinen Teil beantworte diese Fragen mit einem deutlichen: NEIN!

Essen soll nicht durch Farben und Gender-Marketing beeinflusst werden. Ich möchte meine Geschmacksrichtungen und mein Essen frei wählen können. Mich nicht durch Stereotype definieren lassen. Jedoch möchte ich hinzufügen, dass es sehr wohl Phasen im Leben gibt, sei es in der Schwangerschaft oder in der Stillzeit, in der Frauen auf andere Lebensmittel achten als Männer. Seien es Gelüste oder eben auch eine bewusstere Ernährung in dieser Phase. Jedoch greift dieses Argument nicht, wenn es um das Thema Geschlechter-Süßigkeiten geht.

Ich sehe Essen nicht als eine Geschlechterfrage. Ich möchte auch vermeiden, dass mein Blog als ein typisches Frauen-Klischee gilt. Ganz im Gegenteil. Es sind mit der Zeit immer mehr Männer, die sich für Kochen, Backen und Braten interessieren. Die Zubereitung von gutem Essen, die Geselligkeit und der Genuss sowie die bewusste Auswahl von Lebensmitteln sind meiner Meinung nach geschlechtsunabhängig. Daher möchte ich zu einem deutlichen Zeichen Aufrufen liebe Bloggerkolleginnen und Bloggerkollegen: #essenfürallegeschlechter

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Mit diesem Hashtack möchte ich in Zukunft meine Beiträge bei Instagram versehen. Es wäre schön, wenn einige von Euch mit dabei sind. Je mehr mit machen, umso mehr setzen wir ein Zeichen dafür, dass Essen, Kochen, Backen und Naschen nicht in eine Geschlechterrolle gesteckt werden kann. Das Vorurteil, dass Frauen nur Salat und Männer nur Fastfood und Steak essen, gilt einfach nicht mehr. Es ist überholt. Eine bewusste, abwechslungsreiche und leckere Ernährung sieht anders aus und lässt sich nicht in Geschlechterschubladen stecken.

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Doch nun kommen wir zu meinem heutigen Gericht. Bisher sind meine Romanesco Spaghetti in diesem Blogbeitrag ein wenig in den Hintergrund geraten, doch das soll nun geändert werden. Also kommen wir am besten direkt zum Rezept.

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Zubereitung Romanesco Spaghetti: 

* 400g Romanesco

* Spaghetti 

* 1 Knoblauchzehe 

* 2 TL Kapern 

* Salz und Pfeffer nach Belieben 

* 120g Bergkäse 

* 4 kleine Zweige Thymian 

* eine Hand voll frisches Basilikum

* Natives Olivenöl 

* Nach eigenem Belieben Chilischoten 

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Zunächst werden die Röschen des Romanesco gewaschen, halbiert und einige Minuten in Salzwasser blanchiert. So, dass sie noch schön bissfest sind.

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Anschließend wird in einer Pfanne 3 EL Olivenöl erhitzt. Wenn das Öl heiß ist, den gehackten Knoblauch und die Kapern hinzu geben. Diese werden so lange angedünstet, bis der Knoblauch leicht Farbe annimmt. Achtet jedoch darauf, dass er nicht zu dunkel wird. Gebt nun den Romanesco hinzu und lasst diesen noch ein bis zwei Minuten ziehen, nach Belieben mit Salz und Pfeffer abschmecken und von der Hitze nehmen.

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In der Zwischenzeit die Vollkornspaghetti in reichlich Salzwasser all dente kochen. Vermengt nun die Nudeln in der Pfanne mit der vorbereiteten Sauce. Gebt die restlichen frischen Kräuter hinzu und noch einen Schuss Olivenöl und den geriebenen Bergkäse. Alternativ geht natürlich auch geriebener Percorino.

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Und fertig ist ein schnelles und leckeres Pastagericht. Lasst Euch die Romanesco Spaghetti gut schmecken! 

 

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Lauch Quiche mit Dinkelteig

Ihr kennt sicher alle den Klassiker der französischen Küche, die Quiche – ein sehr leckeres, französisches Gericht, das sowohl warm als auch kalt ein wunderbares Essen ist. 

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Ursprünglich kommt die Quiche aus dem Raum Lothringen. Hierbei handelt es sich um einen in einer runden, meist flachen Form gebackenen herzhaften Mürbeteig, der mit einer würzigen Füllung oder Auflage belegt ist. Möglich sind alle Variationen an Gemüse, Fleisch, Wurst was Euch so einfällt. Abgeschlossen wird die Quiche mit einem Gemisch aus Eiern und Milch. 

Die französische Bezeichnung „Quiche“ wurde im Laufe der Geschichte vom elsässischen Wort Kichel bzw. Kuechel abgeleitet. Dieses ist ein gleichbedeutend mit dem hochdeutschen Wort Kuchen. Dazu müsst ihr wissen, dass dieser östliche Teil Frankreichs direkt an Deutschland und im Süden an die Schweiz grenzt. Die politischen Grenzen, welche das Elsass definieren haben sich im Verlauf der Geschichte häufig verändert. Seit dem 17. Jahrhundert wechselte das Elsass häufig die politische Zugehörigkeit von Frankreich zum Deutschen Reich und umgekehrt. So ist es nicht verwunderlich, dass das elsässische Wort Kichel bzw. Kuechel so sehr dem hochdeutschen Wort Kuchen gleicht. Ursprünglich wurde die Quiche jedoch, ähnlich wie der schwäbische Zwiebelkuchen auch, aus Brotteig hergestellt, in der modernen Küche wurde dieser jedoch bei beiden Gerichten durch Mürbeteig ersetzt. Dies zeigt noch einmal zusätzlich zur sprachlichen Nähe auch Überschneidungen in der Küche. Essen verbindet eben auch über Grenzen und Jahrhunderte hinweg. 

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Doch nun zurück nach dem kleinen historischen Ausflug zum eigentlichen Hauptdarsteller heute, der Quiche. Ich möchte Euch heute eine Lauch Quiche mit Dinkelteig vorstellen. Sie kann warm als Vorspeise oder Hauptgericht verzehrt werden. 

 

Zubereitung Lauch Quiche mit Dinkelteig: 

Die Lauch Quiche mit Dinkelteig reicht als Vorspeise gut für 8 Personen. Als Hauptgericht mit Salatbeilage würde ich je nach Hunger zwischen 4 bis 6 Personen rechnen.

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Zubereitung Dinkelteig: 

* 200g weiche Butter

* eine Prise Zucker 

* zwei bis drei Prisen Salz 

* eine Prise Pfeffer 

* 1 TL Kräuter der Provence 

* Abrieb einer halben, unbehandelten Zitrone 

* 1 Ei

* 300g Dinkelmehl 

In die weiche Butter wird das Ei und die Gewürze, ebenso der Zucker eingeknetet. Anschließend wird das Mehl feingesiebt fest zu einem Teig mit den weiteren Zutaten verarbeitet.

Ihr solltet jedoch nicht zu lange kneten, da der Teig sonst die Bindung verliert. Den Teig solltet ihr nun in Folie einwickeln und im Idealfall über Nacht kühlen. Ein paar Stunden sollten jedoch auch ausreichen. Es bietet sich an den Teig bereits morgen zu machen und kalt zu stellen, bis man dann tagsüber oder abends die Lauch Quiche mit Dinkelteig zubereiten möchte.

Nach der Kühlung des Dinkelteigs solltet ihr den Teig kurz ankneten und dann mit möglichst wenig Mehl ausrollen und in die gewünschte Teigdicke bringen. Legt diesen Teig nun in die Backform und stupft mit der Gabel ein paar Löcher in den Teig.

Jetzt könnt ihr auch den Backofen auf 200 Grad, Umluft 180 Grad, Gas Stufe 4 vorheizen.

 

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Zubereitung Belag der Lauch Quiche mit Dinkelteig: 

* 400g Lauch 

* 1 Knoblauchzehe

* 1 Schalotte 

* 1 Roter Spitzpaprika

* 8 Cocktailtomaten 

* eine halbe, kleine Zucchini 

* 2 EL Butter

* Pfeffer, frisch zerstoßen 

* Muskat

* 100g Bergkäse 

* 3 Eier 

* 75g Schlagsahne

* 150g Crème fraîche

 

Zunächst wascht und putzt ihr den Lauch. Das Weiße und Hellgrüne in dünne Ringe schneiden, die Tomaten würfeln. Ebenso das restliche Gemüse, den Knoblauch und die Schalotte putzen und klein schneiden. Alles zusammen dann kurz in einer Pfanne mit Butter andünsten, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und abschmecken und auf den Dinkelteig in der Backform schichten.

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Nun könnt ihr aus den Eiern, der Sahne und dem Crème fraîche, den fein geriebenen Bergkäse und noch etwas Pfeffer, Salz und Muskatnuss den Guss für die Lauch Quiche mit Dinkelteig machen. Wenn alles gut verquirlt ist, könnt ihr die Mischung über das Gemüse gießen.

 Die Lauch Quiche mit Dinkelteig kommt nun auf einem Rost in den auf 200 Grad vorgeheizten Backofen. Nach 40 bis 45 Minuten sollte die Quiche fertig sein. Dann sollte die Lauch Quiche mit Dinkelteig noch in der Form auskühlen, bevor sie aus der Form gelöst und serviert werden kann.
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Lasst Euch die Lauch Quiche mit Dinkelteig gut schmecken! 

 

 

 

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Salami-Pizza

Hier nun mein neuestes Pizza-Rezept. Eine luftig, leichter Boden. Knusprig und so leicht, dass er richtig aufgegangen ist. Beim Essen kam direkt Urlaubsfeeling auf, mit italienischem Mehl Typ 00. Lecker und empfehlenswert. Die Salami-Pizza ist einfach ein Klassiker und für mich als Pizza-Fan ein wahrer Genuss. Doch nun genug geschnackt, jetzt geht es ohne Umschweife direkt ans Rezept!

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Die Zutaten reichen für 3-5 dünn ausgerollte Pizzen. Hängt natürlich davon ab, wie dick ihr den Teig macht und wie viel Belag auf die jeweiligen Pizzen kommt. 

Ich habe durch Erfahrung gelernt: Bei Pizza ist weniger Belag meist mehr Geschmack!

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Zubereitung Teig:

* 500g Pizzamehl Typ 00

* 250ml lauwarmes Wasser

* 13g Meersalz

* 10g frische Hefe

* 1 TL Rapsöl

* 2 TL Sonnenblumenöl

Hefe in lauwarmen Wasser auflösen. Pizzamehl den Ölen und Salz vermengen. Die aufgelöste Hefe dazugeben und 10 Min quellen lassen. Anschließend sollte der Teig 15 Min geknetet werden, entweder mit der Hand oder mit der Küchenmaschine. Ich nehme die Küchenmaschine, weil der Teig dann gleichmäßiger wird. Falls ihr von Hand knetet hier noch ein kleiner Tipp: Einweghandschuhe verhindern, dass der ganze Teig an euren Fingern kleben bleibt.

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Den Teig mindestens 8 h, besser 24 h in den Kühlschrank geben. Danach zu faustgroßen Kugeln (ca. 200 g) schleifen und mit einem feuchten Küchenhandtuch abgedeckt ca. 90 Min bei Zimmertemperatur gehen lassen. Dann ausformen und belegen.

Wenn man den Teig einen Tag vorher oder morgens, bevor man zur Arbeit geht, vorbereitet, ist es kein großer Mehraufwand. Planung ist bei einem guten Teig alles._DSC9016

 

Zubereitung Soße:

* 250g passierte Tomaten 

* Meersalz, grobkörnig

* Pfeffer, geschrotet

* frische Kräuter: Basilikum, Oregano, Rosmarin

* Olivenöl, kalt gepresst

* 1 Zehe Knoblauch, zerdrückt

* 2 ELTomatenmark

* 1/4 TL Zucker

* eine fein gehackte Zwiebel

Für die Pizzasauce die Zwiebel in heißem Öl glasig werden lassen. Die Tomaten, passierte, dazu geben und aufkochen lassen. Die restlichen Zutaten dazu geben und für ca. 15-20 min leicht köcheln lassen. Nun solltet ihr auch den Backofen auf 220°C Umluft vorheizen.

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Zubereitugn Belag a la Mimi:
Salami dünn geschnitten

Mozzarella

* Bergkäse 

* ein Klecks Sauce-Hollondaise

Der dünn ausgerollte Pizzaboden kommt nun am besten auf ein Pizzablech (mit Löchern im Boden). Es kommt ein wenig von der Pizza-Soße drauf. Nicht zu viel, sonst wird der Teig matschig. Ich hatte ca. 1,5 bis 2 Esslöffel genommen und diese gut verteilt. Nun kommt noch ein Klecks Sauce-Hollondaise dazu und die Pizza wird mit den restlichen Zutaten schön belegt. Legt den Mozarella nicht oben auf die Zutaten, sondern eher unter die Zutaten oder mit ihnen gemeinsam auf die Pizza, so verteilt sich alles besser.

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Wenn der Backofen 220°C erreicht hat, kann die Pizza auf einem Gitterrost in den vorgeheizten Backofen. Da der Boden sehr dünn ist, braucht die Pizza auch nicht lange. Nach 10-15min ist sie auch schon fertig.

Lasst Euch die Salami-Pizza schmecken!

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Süßkartoffel mit Mangold-Füllung

Ich bin so glücklich zur Zeit, meine erste eigene Ernte im Garten gedeiht und schmeckt. Und immer wieder stehe ich vor der Frage: was zaubere ich denn aus dem selbst angebauten Gemüse leckeres zu Essen? Denn wenn man das Gemüse schon Monate lang begleitet und hegt und pflegt, ist es schon fast ein Muss, dass es etwas Besonderes wird. 

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Daher heute die Frage: was mache ich mit meiner leckeren Mangold-Ernte? 

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Mit ihrem süß-nussigen Geschmack harmoniert die Süßkartoffel wunderbar mit dem Mangold aus eigenem Anbau – dazu passt perfekt ein würziger Bergkäse. Frische Würze bringen Dill, Oregano und Thymian.

Daher gab es eine leckere Süßkartoffel mit Mangold-Füllung. 

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Zubereitung Süßkartoffel mit Mangold-Füllung für 4 Personen:

* 2 Knoblauchzehen 

* 4 Süßkartoffeln (à ca. 300g) 

* 4 EL Olivenöl 

* Salz

* Pfeffer

* Mangold 

* 100g Bergkäse 

* Dill 

* Oregano 

* 5 Stiele Thymian 

* 1 Ei 

* 200g Quark 

 

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Zunächst werden die Knoblauchzehen halbiert und angedrückt. Daraufhin solltet ihr die Süßkartoffeln sehr gründlich waschen, da die Schale an den Süßkartoffeln dran bleibt. Legt jede der Süßkartoffeln nun auf eine Alufolie, beträufelt sie mit einem halben Esslöffel Olivenöl und legt die halbe Knoblauchzehe mit dazu. Würzt nun mit Salz und Pfeffer. Daraufhin könnt ihr die Folie um die Süßkartoffel wickeln und diese im vorgeheizten Backofen bei 220°C ca. 30min backen und so schön weich garen.

In der Zwischenzeit könnt ihr den Mangold putzen, waschen und in dünne Scheiben schneiden. Raspelt den Bergkäse klein und vermengt nun die restlichen Zutaten alle miteinander. So entsteht eine Quark-Mangold-Masse, die später als Füllung für die Süßkartoffeln dient.

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Nach den 30min Backzeit könnt ihr die Kartoffeln aus der Folie nehmen, den Knoblauch entfernen und die Süßkartoffeln längs einschneiden, vorsichtig auseinanderdrücken und in eine ofenfeste Form geben.

Nun könnt ihr die Süßkartoffeln ein wenig aushöhlen, so dass ihr die Füllung einfüllen könnt. Streut noch ein wenig Bergkäse über die Süßkartoffeln und beträufelt sie mit dem restlichen Olivenöl. Unter dem vorgeheizten Backofengrill werden die Süßkartoffel mit Mangold-Füllung nun noch 20min überbacken.

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Lasst es Euch gut schmecken! Besonders gut passen die Süßkartoffel mit Mangold-Füllung zu einem frischen Salat! 

 

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