Königsberger Klopse ~ die herzhafte, ostpreußische Hausmannskost

Königsberger Klopse sind eine ostpreußische Spezialität aus gekochten Fleischklößchen in weißer Sauce mit Kapern. Deftig, lecker ~ herzhafte Hausmannskost. Bisher kannte ich das Gericht nur vom Hörensagen. Irgendwie hat es dieses für mich typisch norddeutsche Gericht bisher noch nicht auf meinen Speiseplan geschafft. Ich bin eigentlich ein sehr großer Kapern-Fan. Das sieht man eigentlich auch an  meinen Rezepten. Mein Süßkartoffel-Zitronen-Kapern-Auflauf, das klassische Hühnerfrikassee, meine Rinderrouladen mit einer Sherry-Rotwein-Sauce, die Romanesco Spaghetti, mein Büro-tauglicher Rohkostsalat mit Thunfisch und Kokosknusper, der Klassiker Pizza Napoli und meine Kräuterroulade sind eine Auswahl an Kapern-Rezepten auf meinem Blog. 

Doch nun zurück zu diesem herzhaften, ostpreußischen Hausmannskost-Klassiker. Ihr findet mich ja auch auf Pinterest. Und immer wieder, wenn ich mal durch die unterschiedlichen Pins scrolle, finde ich ja auch Inspiration. Und besonder häufig bekommt man Appetit auf ein Gericht, möchte es selbst einmal kochen. So geht es Euch sicherlich auch. Auf alle Fälle habe ich vor über einer Woche mal ein so schmackhaftes Foto von Königsberger Klopsen gesehen, dass es direkt gepinnt wurde. Herzlichen Dank an Miho von Herzelieb.de für diese leckere Inspiration. Ihr Rezept findet ihr übrigens hier: KÖNIGSBERGER KLOPSE – EINE KINDHEITSERINNERUNG <3 Schaut unbedingt mal vorbei und lasst euch inspirieren. Somit kam dieses leckere Gericht auf meine: Unbedingt-mal-kochen-To-Do-Liste. Solche Listen habt ihr doch sicherlich auch. Was steht denn bei Euch so drauf? 

Nach dem ich mir vorgenommen hatte, dass ich dieses Gericht unbedingt einmal selbst kochen möchte, begann natürlich meine Recherche. Ich las mir zig unterschiedliche Rezepte durch, googelte, wälzte alte Kochbücher und erstellte mir einfach mal eine Einkaufsliste. Das Rezept entstand dann während des Kochens. Ich hab einfach meine Arbeitsschritte aufgeschrieben, verbessert und notiert. Eigentlich – ja eigentlich hatten wir vor, dass wir die übrigen Portionen (ich hab extra viel gekocht) einfrieren, so dass wir ein schnelles und Leckeres Gericht im Tiefkühlschrank haben. Doch irgendwie ging das schief. Wir haben einfach drei Tage in Folge Königsberger Klopse gegessen. Schon irgendwie seltsam. Doch es war nunmal so lecker und wir haben uns gegen das „Einfrieren“ entschieden.

Zutaten Königsberger Klopse:

* 650g gemischtes Hackfleisch 

* 1 1/2 alte Brötchen 

* 300ml lauwarme Milch 

* 2 EL Butter

* 1 Zwiebel 

* 2 Eier 

* 1/2 TL Majoran 

* 65g Sardellenfilets (Abtropfgewicht)

* 1 TL mittelscharfer Senf 

* 1 Prise Muskatnuss 

* etwas weißer Pfeffer

* Fleischbrühe zum Kochen für den Sud 

* 5 EL Essig für den Sud 

* 5 Lorbeerblätter für den Sud 

* 1 mittelgroße Zwiebel für den Sud 

* 8 Nelken für den Sud

 

Zubereitung Königsberger Klopse:

Zunächst schneidet ihr die alten Brötchen klein. Ich habe hierfür die Brotschneidemaschine genommen und sie möglichst fein eingestellt. So ist eine Mischung aus Brot-Stückchen und Paniermehl entstanden. Dann schält und schneidet ihr die Zwiebel in feine Stückchen. Die Zwiebel bratet ihr in der Butter glasig an. Dann kommen die Brotstückchen und abschließend die Milch dazu. Reduziert die Hitze und lasst die Brötchen die gesamte Flüssigkeit aufnehmen.

Gebt diese Mischung nun in eine große Schüssel. Hinzu kommen nun der Majoran, die fein geschnittenen Sardellenfilets, der Senf, Muskatnuss und etwas weißer Pfeffer. Verrührt alles gut. Nun könnt ihr das Hackfleisch mit in die Mischung einarbeiten. Und natürlich auch die zwei Eier mit dazu geben. Knetet es ordentlich durch.

Anschließend könnt ihr die Königsberger Klopse formen. Sie sollten alle in etwa gleich groß sein (ca. 3-4cm im Durchmesser maximal).

Anschließend solltet ihr in einem großen Topf die Fleischbrühe erhitzten. Bedenkt, dass ihr genügend Flüssigkeit benötigt, dass die Königsberger Klopse in Ruhe schwimmen und garen können.

Gebt nun den Essig und die Lorbeerblätter mit in den Sud. Schält die Zwiebel und viertelt sie. Ich habe in jedes Viertel zwei Nelken gesteckt, so schwimmen diese nicht lose im Kochsud herum und ihr habt sie später nicht an euren Klopsen kleben. Kocht alles zusammen. Wenn das Wasser sprudelt, könnt ihr die Klopse mit einer Schaumkelle in den Sud geben.

Danach könnt ihr die Temperatur reduzieren (mittlere Temperatur). Lasst die Königsberger Klopse so lange kochen, bis sie an der Oberfläche schwimmen. Falls ihr Euch unsicher seit, könnt ihr einen Klops zum Testen schon mal heraus fischen und probieren. Sollte dieser noch rosa in der Mitte sein, dann dürfen die Klopse noch etwas im Sud schwimmen und weiter garen.

Nehmt die Klopse mit einer Schaumkelle heraus und siebt den Sud, so dass ihr mit der Flüssigkeit die Sauce ansetzen könnt.

Zutaten Sauce für Königsberger Klopse:

* 120g Butter 

* 90g Mehl 

* 500ml Sahne 

* ca. 1 L abgesiebter Sud 

* 1 großes Glas Kapern 

* Saft einer halben Zitrone 

* Salz und Pfeffer zum Abschmecken 

* 1 Prise Muskatnuss 

Zubereitung Sauce für Königsberger Klopse:

Ich habe mich für die Zubereitung der Sauce für einen großen Bräter entschieden, da die Klopse noch mit in die Sauce kommen. Zunächst macht ihr mit der Butter und dem Mehl eine Mehlschwitze. Die klassische Mehlschwitze besteht aus Mehl und geschmolzener Butter und wird hauptsächlich als Bindemittel für Soßen verwendet. Achtet bitte darauf, dass das Mehl und die Butter nicht zu dunkel sind, da es eine weiße Mehlschwitze werden soll. Gießt die Mehlschwitze langsam mit dem Sud auf. Abschließend kommt noch die Sahne hinzu. Wenn die Sauce die gewünschte Konsistenz hat, könnt ihr die Kapern, den Zitronensaft und die Gewürze hinzu geben. Lasst die Sauce nun nicht mehr stark kochen, sondern nur noch auf niedriger Hitze langsam vor sich hin blubbern.

Schmeckt die Sauce noch einmal ab und dann dürfen auch die Königsberger Klopse in die Sauce. Lasst alles gemeinsam noch ein paar Minuten köcheln und dann könnt ihr das Essen auch schon servieren.

Als Beilage passt wunderbar eine Salzkartoffel mit ein wenig frischer Petersilie. Jedoch schmeckt auch Reis sehr gut zu diesem Gericht!

Ich wünsche Euch auf alle Fälle guten Appetit und viel Freude mit den Königsberger Klopsen! 

 

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Rinderrouladen mit einer Sherry-Rotwein-Sauce

Dieses Rezept für Rinderrouladen mit einer Sherry-Rotwein-Sauce ist meine liebste Version des Klassikers Rinderrouladen. Dazu gibt es Knöplfe und Rosenkohl. 

Sind wir doch mal ehrlich, fast jeder kennt bei uns gefüllte Rinderrouladen. Und jede Mutter, Großmutter, jeder Haushalt hat sein eigenes Lieblingsrezept. Die Füllungen unterscheiden sich, die Saucen und natürlich auch die Beilagen. In einem sind wir uns jedoch alle einig: es ist ein Festtagsessen. Dieser Klassiker der Schmorgerichte schmeckt einfach wunderbar und ist ein Gericht für besondere Tage. 

Mein Rezept für Rinderrouladen mit einer Sherry-Rotwein-Sauce ist eigentlich ganz simpel – ihr braucht lediglich Zeit. Denn zarte und schmackhafte Rinderrouladen benötigen Zeit, wenig Hitze und dann nocheinmal Zeit. In der Zwischenzeit könnt Ihr in aller Ruhe die Beilagen vorbereiten oder Euch mit Euren Lieben beschäftigen. Ich hatte mich für Rosenkohl und ein frisches Knöpfle entschieden. Doch es passen auch Knödel, Spätzle, breite Nudeln oder Rotkohl wunderbar als Beilage. Da könnt ihr ganz kreativ sein.

Da ich als Exil-Schwäbin immer mal wieder gerne meine heimische Küche genieße, darf bei Rinderrouladen natürlich ein Knöpfle nicht fehlen. Das Schwäbische Knöpfle, ein großer in Salzwasser gekochter Hefeklos, gibt es eigentlich nur in einer sehr kleinen Region – auf der Schwäbischen Alb, genauer gesagt auf der Ost-Alb im Heidenheimer Raum. Falls Ihr Interesse an der Geschichte des Knöpfles habt, dann lest Euch in Ruhe meinen Blogbeitrag dazu durch. 

Das schöne am Knöpfle ist, dass es wunderbar die leckere Sherry-Rotwein-Sauce aufsaugt. Und wenn es eines gibt, was fast alle Schwaben lieben, dann ist es Sauce und noch mehr Sauce. Vielleicht kann ich Euch ja mit meiner leckeren und einfachen Sherry-Rotwein-Sauce auch für die Saucen-Liebe begeistern. Die selbe Sauce passt auch wunderbar zu Rinderbraten. 

Doch nun genug der Worte, kommen wir zum Rezept der Rinderrouladen mit einer Sherry-Rotwein-Sauce.

Zutaten Rinderrouladen mit einer Sherry-Rotwein-Sauce

{für vier Personen}:

* 4-5 Scheiben Rinderrouladen 

* pro Rinderroulade ca. 1 TL mittelscharfer Senf 

* pro Rinderroulade 1 EL durchwachene, geräucherte Speckwürfel 

* pro Rinderroualde 1 EL Kapern 

* 2 mittelgroße Zwiebel für die Füllung 

* 4 mittelgroße Zwiebel für die Sauce 

* 1 Chili-Schote (entscheidet nach eurem eigenen Schärfe-Empfinden) 

* 1 Knoblauchzehe 

* ein paar Pfefferkörner 

* 1-2 TL Gemüsebrühe (Pulver – entweder selbst gemacht oder gekauftes) 

* Butterschmalz zum Anbraten 

* 1,5 L trockener Rotwein 

* 0,5 L Wasser

Zubereitung Rinderrouladen: 

Zunächst bereitet ihr die Rinderrouladen zu. Hierfür werden die Fleischscheiben auf einer Arbeitsfläche glatt hingelegt und gleichmäßig mit Senf bestrichen. In der Zwischenzeit bratet ihr die Zwiebel in einer Pfanne glasig an. Die Zwiebeln werden nun gemeinsam mit den Kapern und den Speckwürfeln auf der Roulade verteilt.

Die fertig gerollte Roulade wird nun mit einem Küchengarn zusammen geschnürt. Wer Rouladenklammern hat, kann auch diese verwenden oder die Rouladen mit Zahnstochern fixieren. Falls ihr ein Küchengarn genommen habt, sollte dies vor dem Verspeisen entfernt werden.

Nun werden die Rinderrouladen im Schweineschmalz schön kräftig angebraten. Achtet darauf, dass sie eine schön dunkle Färbung und somit viele Röstaromen bekommen. Jedoch sollten sie auch nicht anbrennen. Wenn die Rinderrouladen von allen Seiten angebraten sind, könnt ihr die klein geschnittenen Zwiebeln und die Knoblauchzehe gemeinsam mit den Pfefferkörnern und der Chili-Schote mit in den Topf geben. Bratet alles noch ein wenig an, bis die Zwiebeln glasig sind. Nun könnt ihr die Rinderrouladen mit dem Rotwein und dem Wasser ablöschen. Wenn die Flüssigkeit leicht brodelt, kommt das Gemüsebrühpulver hinzu.

Jetzt müsst ihr die Temperatur reduzieren und die Rouladen ca. 3-4 Stunden langsam vor sich hin köcheln lassen. Zwischendurch solltet ihr die Rouladen noch hin und wieder wenden, so dass sie von allen Seiten mit Flüssigkeit in Kontakt kommen. Mit der Zeit wird die Flüssigkeit wenig und die reduzierte Sauce wird immer schmackhafter.

 

Zubereitung Rosenkohl:

* 500g Rosenkohl 

* Salz 

Der Rosenkohl ist schnell und einfach zubereitet. Zunächst wird er geputzt. Das heißt, ihr entfernt die äußersten, etwas schmutzen Blätter und schneidet ein paar Millimeter des Strunks ab. Nun kommen sie in einen Schnellkochtopf und werden dort mit Salz-Wasser gedämpft. Ich habe den Schnellkochtopf nur einmal aufkochen lassen und dann die Hitze abgestellt, so dass der Rosenkohl noch schön grün ist. Wenn ihr mögt, könnt ihr den Rosenkohl noch mit etwas zerlassener Butter übergießen, bevor ihr ihn serviert. Das ist jedoch kein Muss. Der frische Rosenkohl schmeckt gedämpft auch wunderbar als Beilage.

 

Zubereitung Schwäbisches Knöpfle:

{Reicht für zwei große Knöpfle}

* 1 kg Weizenmehl Typ 405

* 1 Würfel frische Hefe

* Zucker

* Salz 

* ein Ei 

* lauwarmes Wasser

Der Hefeteig wird mit der Briese Zucker und etwas Wasser angesetzt. Mit einem Geschirrtuch abgedeckt und 1 Stunde an einem warmen, windgeschützten Ort ruhen gelassen. Nach dieser Stunde kommt das Ei und die Briese Salz, sowie weiteres Wasser hinzu. Der Teig wird so lange geknetet, bis alles Mehl in der Schüssel aufgebraucht ist. Darauf hin ruht der Teig noch einmal 30min.

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Während dessen wird ein großer Topf mit Wasser erhitzt. Wenn das Wasser kocht, kommt Salz in das Wasser. Das Knöpfle (der Teig) darf nun nicht mehr geknetet werden, sondern wird halbiert und jeder Teil kommt sehr behutsam einen Topf mit sprudelndem Wasser.

Der Deckel kommt wieder auf den Topf und die Temperatur wird so eingestellt, dass das Wasser weiterhin leicht blubbert, jedoch nicht überkocht. Zur Not kann der Deckel beschwert werden. Es darf jedoch während der Kochzeit der Deckel nicht geöffnet werden!
Das Knöpfle muss nun genau 35min im sprudelnden Wasser bleiben. Wenn diese Zeit vorbei ist, kann das Knöpfle mit einer großen Kelle aus dem Wasser heraus gehoben und auf einem Schneidebrett abgelegt werden. Das Knöpfle wird nun in Scheiben geschnitten und kann serviert werden.

 

 

Weiterverarbeitung der Sherry-Rotwein-Sauce: 

* 50ml Milch 

* 100ml Sherry 

* 1 EL Speisestärke zum Binden 

Wenn die Rinderrouladen 3-4 Stunden vor sich hin geköchelt haben, könnt ihr die Sherry-Rotwein-Sauce zubereiten. Hierfür nehmt ihr die Rinderroualden aus der Sauce. Gebt die Milch, den Sherry und die Speisestärke hinzu. Die Speisestärke ist kein Muss, sie ist nur nötig, wenn ihr eine dickflüssige Sauce möchtet. Alles wird nun so lange gemixt, bis keine Bestandteile der Zwiebeln mehr erkennbar sind. Ihr könnt die Sauce nun noch mit Pfeffer und Salz abschmecken. Falls ihr einen intensiveren Sherry-Geschmack möchtet, gebt einfach noch ein wenig Sherry hinzu. Und fertig ist die Sherry-Rotwein-Sauce. Jetzt können die Rouladen wieder zurück in die Sauce, bis das Essen serviert wird.

Und schon ist ein wahrer Klassiker der Schmorgerichte fertig. Eine richtige Hausmannskost.

Lasst Euch die Rinderrouladen mit einer Sherry-Rotwein-Sauce, Schwäbischem Knöpfle und Rosenkohl gut schmecken! 

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Romanesco Spaghetti #essenfürallegeschlechter

Bevor es gleich zum Rezept der Romanesco Spaghetti geht, möchte ich gerne mit Euch ein paar Gedanken teilen und gerne auch einen Gedankenaustausch starten.

Mich bewegt zur Zeit eine Werbekampagne besonders. Das neue Männer-Marzipan. Warum bitte schön gibt es ein Marzipan nur für Männer? Ich persönlich liebe ja das Niederegger Marzipan sehr. Doch nun, da diese zielgerichtete Geschlechter-Campagne auf den Markt gekommen ist, gehe ich immer häufiger an den Regalen von Niederegger vorbei. Um jedoch von vorne anzufangen, springen wir ein paar Jahre zurück.

Euch ist sicherlich vor Jahren schon die Debatte über die Rosa Ü-Eier aufgefallen. Ja, das zielgerichtete Marketing extra für Mädchen. Dieses in Rosa getauchte Klischee von Prinzessin Lillifee, ein Stereotyp für die kleinen Mädchen. Es signalisiert der Zielgruppe, hier den kleinen Mädchen: „Diese Süßigkeit ist explizit für Euch“.

„Spiel, Spaß und Sexismus: Der Süßwarenkonzern Ferrero („Nutella“) wirbt seit einiger Zeit für eine neue Variante seines Klassikers „Überraschungsei“: Auf übergroßen Plakaten prangt der Slogan „Ei love rosa“, darunter steht ein mit rosa Blumen verziertes Schoko-Ei „nur für Mädchen“. Dann sehen wir uns mal das Spielzeug an, welches sich in den Rosa Ü-Eiern findet. „Die Puppen haben ein total sexualisiertes Image“, schimpft Genderforscherin Stevie Schmiedel, die lange Jahre an der Hamburger Universität lehrte. Mit solchen Frauenbildern dränge man Mädchen in altbekannte Rollen und erziehe sie zu kleinen Konsumentinnen. Diese Kampagne sei „ein absoluter Rückschritt und nicht kindgerecht“, moniert die Deutsch-Britin. Sie sieht in den Figuren sogar eine Einstiegsdroge zum Magerwahn.“(SZ: Feministen beschuldigen Ferrero der Verdummung von Mädchen)

Nachdem das Rosa-Ü-Ei nun schon seit Jahren auf dem Markt ist, es weiterhin die „noramlen Ü-Eier“ und dann noch die für „Mädchen in Rosa“ gibt, taucht bei mir immer wieder die Frage auf: „Wenn die normalen Ü-Eier die für Jungs, nicht Mädchen oder für die Erwachsenen sind, sind dann Mädchen nicht normal für die Marketingexperten?“. Soll es also normales Essen für Jungs und Männer geben und dann noch eine Extra-Essens-Nische für Frauen? Ist diese Unterscheidung bei Nahrungsmitteln und Süßigkeiten nötig? Was ist denn bitte weibliche, männliche oder normale Nahrung oder was sind dann normale Süßigkeiten? Müssen wir unseren Süßigkeitenkonsum und unsere Nahrungsmittelaufnahme unserem Geschlecht unterordnen? Sind wir als Konsumenten und Konsumentinnen so sehr von der Werbung beeinflussbar, dass es nun im neuen Geschlechter-Süßigkeiten-Diskurs – beim Männer-Marzipan – wirklich nötig und sinnvoll ist, dass wir uns bei Geschmacksrichtungen leiten lassen?

Ich für meinen Teil beantworte diese Fragen mit einem deutlichen: NEIN!

Essen soll nicht durch Farben und Gender-Marketing beeinflusst werden. Ich möchte meine Geschmacksrichtungen und mein Essen frei wählen können. Mich nicht durch Stereotype definieren lassen. Jedoch möchte ich hinzufügen, dass es sehr wohl Phasen im Leben gibt, sei es in der Schwangerschaft oder in der Stillzeit, in der Frauen auf andere Lebensmittel achten als Männer. Seien es Gelüste oder eben auch eine bewusstere Ernährung in dieser Phase. Jedoch greift dieses Argument nicht, wenn es um das Thema Geschlechter-Süßigkeiten geht.

Ich sehe Essen nicht als eine Geschlechterfrage. Ich möchte auch vermeiden, dass mein Blog als ein typisches Frauen-Klischee gilt. Ganz im Gegenteil. Es sind mit der Zeit immer mehr Männer, die sich für Kochen, Backen und Braten interessieren. Die Zubereitung von gutem Essen, die Geselligkeit und der Genuss sowie die bewusste Auswahl von Lebensmitteln sind meiner Meinung nach geschlechtsunabhängig. Daher möchte ich zu einem deutlichen Zeichen Aufrufen liebe Bloggerkolleginnen und Bloggerkollegen: #essenfürallegeschlechter

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Mit diesem Hashtack möchte ich in Zukunft meine Beiträge bei Instagram versehen. Es wäre schön, wenn einige von Euch mit dabei sind. Je mehr mit machen, umso mehr setzen wir ein Zeichen dafür, dass Essen, Kochen, Backen und Naschen nicht in eine Geschlechterrolle gesteckt werden kann. Das Vorurteil, dass Frauen nur Salat und Männer nur Fastfood und Steak essen, gilt einfach nicht mehr. Es ist überholt. Eine bewusste, abwechslungsreiche und leckere Ernährung sieht anders aus und lässt sich nicht in Geschlechterschubladen stecken.

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Doch nun kommen wir zu meinem heutigen Gericht. Bisher sind meine Romanesco Spaghetti in diesem Blogbeitrag ein wenig in den Hintergrund geraten, doch das soll nun geändert werden. Also kommen wir am besten direkt zum Rezept.

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Zubereitung Romanesco Spaghetti: 

* 400g Romanesco

* Spaghetti 

* 1 Knoblauchzehe 

* 2 TL Kapern 

* Salz und Pfeffer nach Belieben 

* 120g Bergkäse 

* 4 kleine Zweige Thymian 

* eine Hand voll frisches Basilikum

* Natives Olivenöl 

* Nach eigenem Belieben Chilischoten 

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Zunächst werden die Röschen des Romanesco gewaschen, halbiert und einige Minuten in Salzwasser blanchiert. So, dass sie noch schön bissfest sind.

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Anschließend wird in einer Pfanne 3 EL Olivenöl erhitzt. Wenn das Öl heiß ist, den gehackten Knoblauch und die Kapern hinzu geben. Diese werden so lange angedünstet, bis der Knoblauch leicht Farbe annimmt. Achtet jedoch darauf, dass er nicht zu dunkel wird. Gebt nun den Romanesco hinzu und lasst diesen noch ein bis zwei Minuten ziehen, nach Belieben mit Salz und Pfeffer abschmecken und von der Hitze nehmen.

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In der Zwischenzeit die Vollkornspaghetti in reichlich Salzwasser all dente kochen. Vermengt nun die Nudeln in der Pfanne mit der vorbereiteten Sauce. Gebt die restlichen frischen Kräuter hinzu und noch einen Schuss Olivenöl und den geriebenen Bergkäse. Alternativ geht natürlich auch geriebener Percorino.

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Und fertig ist ein schnelles und leckeres Pastagericht. Lasst Euch die Romanesco Spaghetti gut schmecken! 

 

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Rohkostsalat mit Thunfisch und Kokosknusper als Test für den Nicer Dicer Magic Cube

Ich arbeite in der Küche hauptsächlich mit dem Messer und noch einer ganz klassischen Käsereibe. Ich überlege mir schon seit langer Zeit mir einmal etwas Hilfe für diese ganzen Schnibbel- und Reibearbeiten anzuschaffen. Daher kam die Anfrage von Nicer Dicer, ob ich ihre Weltneuheit den Nicer Dicer Magic Cube einmal kosten- und bedingungslos testen möchte, wie gerufen. 

Daher ist dieser Blogartikel heute ein kleiner Produkttest. Für den Test wollte ich natürlich auch noch ein Gericht zaubern, denn einfach nur so Gemüse in kleine Größen zu verarbeiten, wäre ja auch witzlos gewesen.

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Doch bevor es nun zum Rezept, einen Rohkostsalat mit Thunfisch und Kokosknusper, geht, möchte ich Euch gerne den Nicer Dicer Magic Cube vorstellen und Euch gleich noch meine persönliche Einschätzung dieser Küchenhilfe sagen. 

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Allgemeine Infos zum Nicer Dicer Magic Cube:

Die Nicer Dicer Schneidgeräte habe ich eigentlich das erste mal im Werbefernsehen wahr genommen. Nach etwas Recherche habe ich dann heraus gefunden, dass sie nun schon mehrere unterschiedliche Editionen der Küchenhelfer auf den Markt gebracht haben. Der Nicer Dicer Magic Cube ist nun seit dem 1. September auf dem Markt erhältlich.

Es gibt ihn in den folgenden drei Ausführungen::

  • Nicer Dicer Magic Cube, 12-teilig (UVP: EUR 89,90)
  • Nicer Dicer Magic Cube Deluxe-Set, 31-teilig (UVP: EUR 210,00)
  • Nicer Dicer Magic Cube gourmet, 9-teilig (UVP: EUR 49,95)

Vorteilhaft und eine Besonderheit ist, dass bei diesem Küchenhelfer alle vier Seiten genutzt werden können. Das ist einerseits platzsparend im Schrank. Die einzelnen Raspelteile können auch heraus genommen werden. Dies würde ich Euch bei der Verwendung dringend ans Herz legen, da beim Arbeiten gerne mal ein paar Raspel neben dem Auffangbehältnis landet und so die anderen Raspeln im Anschluss auch noch einmal gereingt werden müssen.

Wenn man sich an diesen kleinen Tipp hält, ist das Gerät sehr hilfreich und praktisch. Es ist spülmaschinenfest und lässt sich gut verstauen.

Nähere Infos zum Nicer Dicer Magic Cube und die jeweiligen Ausführungen findet ihr im Online-Shop von Genius.

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Der erste Eindruck vom Nicer Dicer Magic Cube:

Durch die kompakte Bauform lassen sich viele unterschiedliche Raspel- und Verarbeitungselemente integrieren. Es können Zwiebel in feine Stücke geschnitten werden, Gemüse-Spaghetti sind möglich, Käse kann gerieben werden und vieles mehr.

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Das Schneidegitter funktioniert sehr gut bei Paprika und weicherem Gemüse. Für Karotten würde ich es nicht verwenden, da bereits bei Zwiebeln und Schalotten ein sehr lautes Geräusch entsteht und man noch einmal kräftig nachdrücken muss, bis die Zwiebel wirklich durch das Schneidegitter im Auffangbehältnis gelandet ist.

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Für den täglichen Gebrauch wäre es mir persönlich zu laut und zu reinigungsintensiv, wenn es nur für eine Zwiebel verwendet wird. Falls jedoch ein Zwiebelkuchen oder ein Rohkost-Salat mit vielen Schneide- und Reibevorgängen ansteht, dann ist es schon sehr hilfreich den Nicer Dicer Magic Cube zu verwenden.

Die sehr leuchtende Farbe ist praktisch, da man auf alle Fälle sofort weiß welche Teile im Schrank dazu gehören. Es ist auf alle Fälle ein sehr guter Wiedererkennungseffekt.

Die ersten paar mal, die ich die Messer, Reiben und Würfel-Gitter verwendet habe, waren sie scharf. Der Spiral-Einsatz für Julietti eignete sich bei mir wunderbar für Zucchini.

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Wenn man jedoch viel, schnell und sehr routiniert in der Küche arbeitet, erscheinen die Gemüsereiben etwas instabil. Ich für meinen Teil war etwas erstaunt, dass die Reiben bereits bei Karotten nachgaben und sich nach unten bogen._dsc3351

Der Spiral-Einsatz für Julietti hat mich wirklich überzeugt. Es ging schnell, sauber und ist eine schöne Bereicherung für die Küche. Nachdem ich Euch nun die Vor- und Nachteile des Nicer Dicer Magic Cube aus meiner Sicht erläutert habe, möchte ich Euch gerne meinen Rohkostsalat mit Thunfisch und Kokosknusper vorstellen, den ich für den Test des Nicer Dicer Magic Cubes gemacht habe.

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Zubereitung Rohkostsalat mit Thunfisch und Kokosknusper: 

* 1 violette Karotte 

* 1/2 roter Paprika

* 1 Zwiebel

* 1 grüne Zucchini 

* ein paar getrocknete Kokosnuss-Raspel 

Das Gemüse wird in die gewünschte Form verarbeitet. Ich hatte mich bei der violetten Karotte für feine Raspel entscheiden. Die rote Paprika wurde in größere Stücke gewürfelt und die Zwiebel in kleine, feine Stücke.

Die Zucchini wurde mit Hilfe Spiral-Einsatzes in schöne und appetitliche Gemüse-Spaghetti verarbeitet.

Das Gemüse wird nun einmal bei Seite gestellt, da bevor der Rohkostsalat geschichtet werden kann, noch die Thunfisch-Curry-Mayonnaise mit Kapern gemacht werden muss, da dies ebenfalls eine Schicht wird.

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Zubereitung Thunfisch-Curry-Mayonnaise mit Kapern: 

*  1 Eigelb

* 2 TL Senf

* 0.5 TL Salz 

* 2TL weißer Balsamico-Essig

* 1 EL Currypulver

* 125ml Sonnenblumenöl 

* eine Dose Thunfisch 

* 1 TL Kapern  

 

Das Eigelb, den Senf, das Salz und den Balsamico-Essig so lange aufschlagen bis eine dicke Masse entstanden ist. Hierfür habe ich einfach meinen Pürierstab genommen. Anschließend, während ich fleißig die ganze Zeit weiter püriere, kommt das Sonnenblumenöl hinzu.

Wenn die Mayonnaise fertig ist, wird der Thunfisch und die Kapern gut mit der Mayonnaise vermengt und fertig ist die Thunfisch-Curry-Mayonnaise mit Kapern für den Rohkostsalat.

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Jetzt könnt ihr die einzelnen Bestandteile des Rohkostsalates schichten, bis euer gewünschtes Gesamtbild entsteht. Vergesst nicht die knusprigen Kokos-Chips, die müssen unbedingt noch mit in den Salat. So könnt ihr diesen Salat einfach in ein verschließbares Glas packen und habt ein leckeres Mittagessen für unterwegs.

Lasst Euch den Rohkostsalat mit Thunfisch und Kokosknusper gut schmecken! Und ich hoffe, dass ich Euch mit meinem kleinen Test den Nicer Dicer Magic Cube gut vorstellen konnte! 

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Pizza-Napoli

Hier nun mein neuestes Pizza-Rezept. Eine luftig, leichter Boden. Knusprig und so leicht, dass er richtig aufgegangen ist. Beim Essen kam direkt Urlaubsfeeling auf. Die Pizza-Napoli mit Sardellen, Oliven und Kapern ist für mich als Pizza-Fan ein wahrer Genuss. Doch nun genug geschnackt, jetzt geht es ohne Umschweife direkt ans Rezept!

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Die Zutaten reichen für 4-6 dünn ausgerollte Pizzen. Hängt natürlich davon ab, wie dick ihr den Teig macht und wie viel Belag ihr auf die jeweilige Pizza tut. Ich habe durch Erfahrung gelernt: Bei Pizza ist weniger Belag meist mehr Geschmack!

 

Zubereitung Teig:

* 500g Pizzamehl Typ 00

* 250ml lauwarmes Wasser

* 13g Meersalz

* 10g frische Hefe

* 1 TL Rapsöl

* 2 TL Sonnenblumenöl

 

Hefe in lauwarmen Wasser auflösen. Pizzamehl den Ölen und Salz vermengen. Die aufgelöste Hefe dazugeben und 10 Min quellen lassen. Anschließend sollte der Teig 15 Min geknetet werden, entweder mit der Hand oder mit der Küchenmaschine. Ich nehme die Küchenmaschine, weil der Teig dann gleichmäßiger wird. Falls ihr von Hand knetet hier noch ein kleiner Tipp: Einweghandschuhe verhindern, dass der ganze Teig an euren Fingern kleben bleibt.

Den Teig mindestens 8 h, besser 24 h in den Kühlschrank geben. Danach zu faustgroßen Kugeln (ca. 200 g) schleifen und mit einem feuchten Küchenhandtuch abgedeckt ca. 90 Min bei Zimmertemperatur gehen lassen. Dann ausformen und belegen.

Wenn man den Teig einen Tag vorher oder morgens, bevor man zur Arbeit geht, vorbereitet, ist es kein großer Mehraufwand. Planung ist bei einem guten Teig alles.

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Zubereitung Soße:

* 250g passierte Tomaten Tomate(n), passiert

* Meersalz, grobkörnig

* Pfeffer, geschrotet

* frische Kräuter: Basilikum, Oregano, Rosmarin

* Olivenöl, kalt gepresst

* 1 Zehe Knoblauch, zerdrückt

* 2 ELTomatenmark

* 1/4 TL Zucker

* eine fein gehackte Zwiebel

 

Für die Pizzasauce die Zwiebel in heißem Öl glasig werden lassen. Die Tomaten, passierte, dazu geben und aufkochen lassen. Die restlichen Zutaten dazu geben und für ca. 15-20 min leicht köcheln lassen. Nun solltet ihr auch den Backofen auf 220°C Umluft vorheizen.

 

Zubereitugn Belag Pizza Napoli:

* grüne und schwarze Oliven

* Sardellen

* Kapern

* Mozarella

* ein Klecks Sauce-Hollondaise

 

Der dünn ausgerollte Pizzaboden kommt nun am besten auf ein Pizzablech (mit Löchern im Boden). Es kommt ein wenig von der Pizza-Soße drauf. Nicht zu viel, sonst wird der Teig matschig. Ich hatte ca. 1,5 bis 2 Esslöffel genommen und diese gut verteilt. Nun kommt noch ein Klecks Sauce-Hollondaise dazu und die Pizza wird mit den restlichen Zutaten schön belegt. Legt den Mozarella nicht oben auf die Zutaten, sondern eher unter die Zutaten oder mit ihnen gemeinsam auf die Pizza, so verteilt sich alles besser.

 

Wenn der Backofen 220°C erreicht hat, kann die Pizza auf einem Gitterrost in den vorgeheizten Backofen. Da der Boden sehr dünn ist, braucht die Pizza auch nicht lange. Nach 10-15min ist sie auch schon fertig.

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Lasst Euch die Pizza-Napoli gut schmecken! 

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Hühnerfrikassee

Frisch gekochtes Hühnerfrikassee mit frischer Hühnersuppe – duftet fast genauso gut, wie es schmeckt. Frikassee heißen alle hellen Ragouts mit weißem Fleisch wie Hühnchen, Kalb oder Kaninchen.  Richtig zubereitet ist Hühnerfrikassee recht aufwändig und durchaus etwas für Feinschmecker, es lässt sich aber gut vorbereiten und später auch in kleinen Portionen einfrieren. Leider bleibt bei mir irgendwie nie etwas zum Einfrieren übrig – da gibt es das leckere Hühnerfrikassee lieber am nächsten Tag noch einmal.

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Ich möchte Euch heute eine sehr klassische Version des Hühnerfrikassees vorstellen. Mit Erbsen und grünen Kapern. Dazu etwas Reis – und fertig ist ein wunderbar leckeres Sonntagsgericht! 

 

Zubereitung:

* Ein Suppenhuhn

* ein EL Leinsamenöl

* eine Zwiebel 

* eine Karotte 

* ein Viertel Lauch 

* ein Achtel Sellerie 

* Erbsen 

* Kapern 

* 50ml trockener Weißwein 

* 100ml Sahne 

* Pfeffer 

* Salz 

* zwei Eigelb 

* Reis 

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Ich habe zunächst das Suppenhuhn gesäubert und dann in einem Topf von allen Seiten angebraten. Dann kamen eine Zwiebel, eine Karotte, ein Viertel Lauch, und ein Achtel Sellerie (alles klein geschnitten) mit in den Topf und es wurde mit Wasser abgelöscht.
Die Hühnersuppe darf nun gerne ein bis zwei Stunden vor sich hin kochen. Dann wird das Fleisch der Hühnerbrust von den Knochen und der Haut getrennt und in kleine Stückchen geschnitten.
Nun wird die Hühnersuppe abgesiebt, so dass kein Gemüse mehr in der nun glaren Brühe ist. Es kommen Erbsen und grüne Kapern hinzu, ein Schuss Weißwein, etwas Sahne, Pfeffer und Salz. die Soße wird nun einmal aufgekocht. Bevor das Hühnerfleisch mit in die Soße kommt, wird die Soße noch mit zwei Eigelb legiert.
Zum Legieren verrührt man das Eigelb mit etwas Sahne oder einem Teil der heißen Soße. Das verquirlte Eigelb dann mit einem Schneebesen unter die heiße Soße rühren. Wichtig beim Legieren: Nach der Zugabe des Eigelbs darf die Soße nicht mehr kochen, sonst kann es gerinnen. Zieht deshalb am besten den heißen Topf vom Herd und legiert erst dann.
Zu letzt kommt nun noch das klein geschnittene Hühnerfleisch mit in die Soße. Perfekt dazu passt Reis. Einfach nur lecker, besonders die Verbindung Kapern, Weißwein und Erbsen. Mhmm.

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Lasst Euch das Hühnerfrikassee gut schmecken! 

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Kräuterroulade

Rindsrouladen sind ein leckerer Klassiker. Und ich liebe das Gericht sehr, besonders die Soße ist für mich stets ein Highlight. Wenn man die typische Rindsroulade mal ein wenig variieren möchte, dann bietet sich diese Kräutervariante an.

Die Kräuterroulade ist eine leckere und schnelle Abwandlung des Klassikers der Rindsroulade. Sie bringt etwas frische in die bodenständige Küche und stellt eine leckere Ergänzung der Hausmannskost dar. 

 

Kräuterroulade

Die Zutaten für meine Kräuterroulade

Zubereitung Füllung für die Kräuterroulade: 

* eine Zwiebel 

* eine Knoblauchzehe 

* Thymian

* Majoran

* Dill 

* Kapern

* zwei Esslöffel Olivenöl 

* Bacon

Kräuterroulade

Die frischen Kräuter

Für die Füllung der Rindsrouladen ( vier Stück) wird eine Zwiebel, eine Knoblauchzehe, Thymian, Majoran und Dill klein geschnitten. Hinzu kommen Kapern und zwei Esslöffel Olivenöl. Dies wird nun püriert und als Füllung auf die Rindsroulade gestrichen. zusätzlich kommen noch zwei scheiben Bacon auf die Füllung. Die Rindsrouladen werden wie gewohnt gerollt und verschnürt.

 

Kräuterroulade

Die Rouladen werden jetzt von allen Seiten kräftig angebraten und dann in eine Auflaufform gelegt und mit Alufolie bedeckt. Diese Auflaufform kommt jetzt für 50 bis 60min bei 160°C in den Backofen. Wenn von der Füllung etwas übrig geblieben ist, kann diese später als eine Art Pesto oder Soße zur Roulade gegessen werden. Sehr gut dazu passt Ruccolasalat und Tomaten, Paprika und Zwiebeln aus dem Backofen.

Als Beilage zur Kräuterroulade könnt ihr entweder ganz klassisch Salzkartoffeln, Kartoffelbrei oder auch Kartoffelrösti machen. Oder wenn es leicht und frisch sein soll, dann passt ein bunter und frischer Salat wunderbar zur Kräuterroulade. Zum Beispiel der Schwäbische Kartoffelsalat wäre eine leckere Ergänzung zur Kräuterroulade. Ich bin mir sicher, dass sie Euch gut schmecken wird. Ich war auf alle Fälle begeistert und werde das Rezept selbst noch ein oder zwei mal nach kochen.

Lasst Euch die Kräuterroulade gut schmecken!

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