Wintersalat mit Rotkohl, Granatapfel mit gebratenem Chicoree

Der selbst und frisch gemachte Wintersalat mit Rotkohl, Granatapfel und gebratener Chicoree ist eine fruchtig-frische Abwechslung auf dem Esstisch. Ich hatte noch etwas Rotkohl übrig. Also frischen Rotkohl, der durfte mal wieder mit in meinen Wintersalat. Ich versuche ja immer sehr auf die saisonalen Gerichte und Zutaten zu achten. So auch bei meinen Salaten. Klar schmecken Paprika, Tomaten und Gurken super lecker. Doch leider sind sie in den Wintermonaten geschmacklich nicht so intensiv wie in den Sommermonaten.

Jedoch finden sich auf dem Markt viele andere und leckere Möglichkeiten, so dass wir auch im Dezember, Januar und Februar leckere Wintersalate machen können. Beispielsweise sind die Kohle derzeit sehr schmackhaft. Oder frisch gezogene Sprossen. Oder auch Chicoree, Granatapfel und Endivie schmecken im Winter besonders gut. Nach diesen typischen Wintersalaten sucht man im Sommer häufig vergebens. Ich bin so oder so ein großer Endivie-Fan. Er ist sehr gesund und hat einen relativ hohen Gehalt an Mineralstoffen (Kalium und Kalzium) und besonders die Folsäure und das Vitamin A, sowie sein hoher Gehalt an Ballaststoffen, Vitamin C und der Bitterstoff Lactucoprikrin sind für seinen eigenen Geschmack verantwortlich. 

Ebenso verhält es sich mit dem Radicchio. Auch er ist eine wunderbare Geschmackskomponente in Wintersalaten. Er bringt eine leicht bittere Note mit und ist so eine schöne Variation zu den süßen Granatapfelkernen. Ach ja, falls Ihr noch auf der Suche nach anderen leckeren Wintersalaten seid, dann habe ich hier noch meinen Friséesalat mit Granatapfel und Rinderstreifen für Euch. Oder ihr seht Euch in aller Ruhe hier in meinem Salat-Archiv um. 

Zutaten Wintersalat:

* 1/4 Kopf Endiviesalat (hängt von der Größe ab) 

* 1/2 Kopf Radicchio Salat 

* 1/2 Bund Radieschen 

* 1 Tomate

* 1/4 Gurke 

* 200g geschnittener Rotkohl 

* Kerne eines halben Granatapfels 

Zubereitung Wintersalat:

Die einzelnen Zutaten werden geputzt, gewaschen und in die gewünschte Größe geschnitten. Alles kommt nun zusammen in eine große Schüssel. Häufig wird der Endivie und der Radicchio noch in warmes Wasser gelegt, um den Bitterstoffen entgegen zu wirken. Ich habe mich dagegen entschieden, da ich die leicht bittere Geschmacksnote sehr gerne mag.

Daraufhin könnt ihr die Granatapfelkerne über den Salat streuen und mischt alles einmal durch.

Gebratener Chicoree:

* Pro Person ein Chicoree

* pro Person ca. 50g Bergkäse

1 EL Olivenöl

* etwas frisch geriebene Muskatnuss

* 1 TL Paprika geräuchert

* eine kleine Zehe Knoblauch

* 1 EL Honig 

* 1 TL zerstoßener schwarzer Pfeffer

Zubereitung gebratener Chicoree:

Zunächst wird der Chicoree gesäubert und halbiert. Nun wird aus den restlichen Zutaten (außer dem Käse) eine Marinade gemacht und der Chicoree kurz darin mariniert. Im Anschluss daran wird der Chicoree in einer Pfanne schön knusprig angebraten. Falls etwas Marinade in der Schüssel geblieben sein sollte, kann diese während des Anbratens über den Chicoree geträufelt werden. Wenn ihr den Chicoree das zweite mal gewendet habt, könnt Ihr die Bergkäse-Streifen über den Chicoree legen, so dass diese leicht schmelzen. Den restlichen Käse könnt ihr über den Salat verteilen.

Zubereitung Vinaigrette : 

* 1 Schalotte

* 3 EL Himbeeressig

* 5 EL Olivenöl

* 1 TL Dijon-Senf

* bunter Pfeffer, frisch gemahlen

* Salz

Zunächst schält ihr die Schalotte und würfelt diese anschließend fein. Nun kommen der Essig, das Öl, Senf, Salz und Pfeffer mit in eine kleine Schale. Verrührt alles kräftig mit einem Schneebesen oder einer Gabel und fertig ist die Vinaigrette. Diese kann nun über den angerichteten Salat gegeben werden.

Ich wünsche Euch viel Freude mit meinem Wintersalat mit Rotkohl, Granatapfel mit gebratenem Chicoree. Mir hat er sehr gut geschmeckt und die Farben sind doch der reinste Augenschmaus. 

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Friséesalat mit Granatapfel und Rinderstreifen

Friséesalat mit Granatapfel und Rinderstreifen ist ein leckerer Wintersalat. Mit Orangensaft abgeschmeckt ist der Salat fruchtig frisch im Geschmack. Auch im Winter finden wir viele leckere Salat-Variationen, die schnell zubereitet sind und ein wunderbares Hauptgericht oder eine leckere Beilage sind. Ich mag in den kalten Wintermonaten gerne mal einen frischen und knackigen Salat. Vitamine sind in der dunklen Jahreszeit so wichtig für uns. Und besonders der Friséesalat ist in den Wintermonaten bei uns ein gern gesehener Salat. 

Der Friséesalat ist eigentlich ein krausblättriger Endivie. Die Blätter sind hier stark geschlitzt, etwas lockig, kraus und gefiedert. Es ist immer wieder schön diesen Salat anzusehen. Außen sind die Blätter hellgrün und im inneren hellgelb, zart-grün. Wenn ihr einen Friséesalat kauft, dann achtet bitte darauf, dass der gelbe Herzanteil mindestens ein Drittel des Salatkopfes ausmacht, daran erkennt ihr qualitativ hochwertige Ware. Falls ihr den Friséesalat vor eurem Verzehr noch ein paar Tage im Kühlschrank lagern wollt, dann schlagt ihn in ein feuchtes Tuch, bspw. ein feuchtes Geschirrtuch ein, dann hält er sich länger. So ca. 2-3 Tage im Gemüsefach. 

Der Friséesalat und auch der Endivie sind sehr gesund und haben einen relativ hohen Gehalt an Mineralstoffen (Kalium und Kalzium) und besonders die Folsäure und das Vitamin A, sowie sein hoher Gehalt an Ballaststoffen, Vitamin C und der Bitterstoff Lactucoprikrin sind für seinen eigenen Geschmack verantwortlich. 

In Kombination mit Orange, Granatapfel, Tomate, Paprika und den kurz angebratenen Rinder-Streifen sorgen für einen runden Geschmack. Ich mag die Kombination fruchtig – deftig besonders bei Salaten sehr gerne. Dazu noch eine leckere Orangen-Vinaigrette und fertig ist ein wunderbares und schnelles Gericht.

Zutaten Friséesalat mit Granatapfel:

* 1/2 Kopf Friséesalat

* 2 Tomaten

* 1/2 Gurke

* Kerne von einem halben Granatapfel

* Sonnenblumenkerne

Zubereitung Friséesalat mit Granatapfel:

Die einzelnen Zutaten werden geputzt, gewaschen und in die gewünschte Größe geschnitten. Alles kommt nun zusammen in eine große Schüssel. Häufig wird der Friséesalat noch in warmes Wasser gelegt, um den Bitterstoffen entgegen zu wirken. Ich habe mich dagegen entschieden, da ich die leicht bittere Geschmacksnote sehr gerne mag.

Daraufhin könnt ihr die Sonnenblumenkerne und die Granatapfelkerne über den Salat streuen und mischt alles einmal durch.

Zutaten Rindfleisch-Streifen:

* 200g Rindergulasch 

* 1 EL Olivenöl

* etwas frisch geriebene Muskatnuss

* eine kleine Zehe Knoblauch

* 1 TL zerstoßener schwarzer Pfeffer

* 1 TL Paprika geräuchert

* 1 EL Honig 

Zubereitung Rindfleisch-Streifen:

Zunächst wird das Fleisch gesäubert und klein geschnitten. Nun wird aus den restlichen Zutaten eine Marinade gemacht und das Fleisch eine Stunde mariniert. Im Anschluss daran wird das Fleisch in einer Pfanne schön knusprig angebraten. Falls etwas Marinade in der Schüssel geblieben sein sollte, kann diese während des Anbratens über das Fleisch geträufelt werden. Nun kommt das Fleisch mit in die Salatschüssel.

 

Zubereitung Orangen-Vinaigrette : 

* Orangensaft

* Orangenzesten

* Olivenöl

* Weißweinessig

* Himbeeressig

* Salz

* schwarzer, zerstoßener Pfeffer

* Zucker 

Aus Orangensaft, Orangenzesten, Olivenöl, Weißwein- und Himbeeressig, Salz, schwarzem zerstoßenem Pfeffer und Zucker eine Vinaigrette rühren und über den Salat geben. Schmeckt die Vinaigrette bitte nach eurem persönlichen Geschmack ab.

Lasst Euch den Friséesalat mit Granatapfel und Rinderstreifen und Orangen-Vinaigrette gut schmecken! 

 

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Traum in Pink mit Spekulatius und Granatapfel

Mein Traum in Pink mit Spekulatius und Granatapfel…. Doch wo fange ich nur am Besten an?

Eigentlich habe ich immer einen sehr großen Respekt vor Torten, Kuchen und sämtlichem süßen Gebäck. Ich mag Süßes zwar sehr gerne, doch ich traue mich seit Jahren nur sehr selten ran – somit fehlt mir oft auch die Übung (im Vergleich zum Kochen, denn das mache ich ja tagtäglich…) Vielleicht kennt ihr das ja. Und wenn ich dann doch mal etwas süßes backe und es gelingt, dann freue ich mich immer wie eine kleine Schneekönigin. 

Meine Torten- und Kuchenansprüche sind an mich selbst schon etwas hoch. Das muss ich zugeben. Meine Tante backt für ihr Leben gerne und wirklich sehr, sehr gut. Egal welche Torte oder welche Süßspeiße man sich wünscht – besonders an Geburtstagen – sie überrascht einen damit. Mein Standardwunsch war jedes Jahr wieder eine Bisquitrolle – und jedes Jahr gab es eine andere Variation – ich wusste garnicht, welche denn die Beste war. 

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Sie war auch diejenige, die in meiner Kindheit hin und wieder auf mich aufpasste. Und häufig waren wir dann zu zweit in der Küche – ich half ihr beim Kochen, deckte den Tisch und faltete Servietten. Egal welcher Wochentag es war. Daran erinnert sie sich noch heute, dass es mir stets sehr wichtig war eine schöne Atmosphäre für ihr Essen oder ihren Kuchen zu zaubern. Daher verwunderte sie es auch nicht, dass ich nun meinen eigenen Foodblog habe. Auch wenn sie damit nicht sehr viel anfangen kann, mit weit über 70 ist sie noch nicht sonderlich internetaffin. Doch sie freut sich und das bereitete mir auch eine sehr große Freude. 

Doch nun zurück zum Backen von Torten, Kuchen und anderen Leckereien. Immer wieder wenn ich eine besonders leckere Torte oder einen Kuchen fertig habe, denke ich im Stillen bei mir „Der würde Tante Frieda sicherlich auch schmecken“. Und genau so ein Tante Frieda Kuchen ist dieser Traum in Pink mit Spekulatius und Granatapfel. Ein knuspriger Spekulatiusboden mit einer Quarkcreme und oben drauf noch eine Schicht Joghurt-Granatapfel-Creme. Lecker winterlich und perfekt um die letzten Spekuliatiuskekse im Haushalt zu verwerten. 

Ach ja, noch zu den Fotos. Wundert Euch nicht – leider hatte ich mich in der Zeit etwas verschätzt und das Sonnenlicht war schon wieder weg – Winter eben – somit ist die Belichtung nicht ganz optimal geworden. Doch wie ich meine Qualitätskontrolle so gerne in diesem Falle zitiere: „meeegggaaaaa lecker!“

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Zubereitung Spekulatiusboden: 

* 100g Kristallzucker

* 200g weiche Butter

* 1 Ei

* 300g feine Spekulatiusstreusel 

* Salz

* Zitrone 

Zunächst kommen die Spekulatiuskekse in einen Gefrierbeutel, dieser wird verschlossen und mit einem Wellholz so lange bearbeitet, bis Spekulatiusstreusel oder auch Spekulatiusmehl entstanden ist. Falls ihr eine andere Methode verwendet, geht das natürlich auch 😉

Die weiche Butter mit dem Zucker, den Gewürzen und dem Ei verkneten, dann die feinen Spekulatiusstreusel unterkneten, bis ein glatter Teig entsteht. Ich hatte bei der Zitrone die abgeriebenen Zesten einer Zitrone genommen und dann noch eine Prise Salz.

Diesen Teig nun kühlen und wenn er fest ist, mit einer groben Haushaltsreibe reiben. Ich hab den Teig kurzerhand in das Gefrierfach gepackt und als er schön fest war, wurde er sowohl geraspelt, als auch mit einem großen Messer in Stücke gehackt.

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Nun wird der Tortenreif eingefettet. Darauf hin die Krümel in dem Tortenreif verteilen und bei ca. 165°C knusprig backen. Wie lange genau die Backzeit ist, kann etwas variieren, jeh nach dem wie kalt die Krümel vor dem Backen sind und wie dick sie auch geraspelt sind. Achtet bitte darauf, dass der Boden nicht verbrennt, jedoch eine schöne knusprige Konsistenz bekommt.

Die Krümel backen zusammen und ergeben so den Boden von der Torte.

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Zubereitung Quark-Creme: 

* 250g Joghurt

* 250g Quark 40% 

* 220g Zucker

* Abrieb einer unbehandelten Zitrone

* 7 Blatt Gelantine

* Saft einer Zitrone

* 500g Schlagsahne

Für die Quark-Creme wird die Gelantine in sehr kaltem Wasser eingeweicht. Dann Quark, Joghurt, Zucker und Zitronenabrieb gut verrühren. Die aufgeschlagene Sahne wird unter gehoben. Nun die Gelatine gut ausdrücken und  mit dem Zitronensaft auf ca. 50°C erwärmen. Einen kleinen Teil der Joghurtmasse zur Gelantine geben (zur Temperaturangleichung), dann diesen Teil zurück in den übrigen, großen Teil der Joghurtmasse leeren. Alles gut vermischen und zum Schluss die geschlagene Sahne unterheben. diese Creme in die Tortenform füllen und kalt stellen.

Ich hatte die Creme über Nacht im Kühlschrank stehen, dann war sie am nächsten Morgen perfekt.

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Zubereitung Joghurt-Granatapfel Creme: 

* 150g pürierte, passierte Granatapfelkerne

* 150ml Naturjoghurt

* 60g Zucker

* 4 Blatt Gelantine

* 20g Cointreau 

Für die Joghurt-Granatapfel Creme die Gelantine in sehr kaltem Wasser einweichen, dann gut ausdrücken und mit dem Cointreau auf ca. 50°C erwärmen.

Aus den pürierten und passierten Granatapfelkernen wird zusammen mit dem Joghurt und dem Zucker eine homogene Masse im Mixer hergestellt.

Nun einen kleinen Teil der Masse zur Gelantine geben (zur Temperaturangleichung), dann diesen Teil zurück in den übrigen, großen Teil der Masse leeren. Alles gut vermischen und auf die gestockte Quark-Creme geben. Gut abkühlen lassen und im Idealfall noch dekorieren, bevor die Torte serviert werden kann. Bei mir reichte es leider zeitlich nicht mehr für die Dekoration. Ich kann mir jedoch sehr schön ein paar vereinzelte Granatapfelkerne darauf vorstellen.

Die Joghurt-Granatapfel Creme kühlte bei mir ca. 6 Stunden. Dann war es perfekt.

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Noch eine Idee am Rande: Falls ihr die Gelantine durch eine vegetarische Alternative ersetzt, gelingt diese Torte sicherlich auch!

 

Lasst Euch den Traum in Pink mit Spekulatius und Granatapfel gut schmecken! Wir waren begeistert und es wird sie sicherlich wieder einmal geben! 

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