Wirsingsuppe mit Kürbiskernen und Weißwein ~ eine geschmeidige Suppe zum Bloggeburtstag von Geschmeidige Köstlichkeiten

Ich bin ein großer Fan von einfacher und leckerer Hausmannskost. Besonders saisonale Gerichte kommen bei uns immer wieder auf den Tisch. So kann man die Jahreszeiten auch kulinarisch mit erleben. Daher gibt es bei uns heute Wirsing. Der zarte Kohl mit den lockeren, krausen Blättern schmeckt besonders fein – und so kann auch ein feines Süppchen entstehen. 

Vegetarische Gerichte, Eintöpfe, Gemüsebeilagen und Aufläufe, aber auch Fleischgerichte lassen sich mit Wirsing nicht nur lecker verfeinern, sondern der zarte Kohl darf meiner Meinung nach auch gerne mal im Fokus der Gerichte stehen. Außerdem überzeugt der Wirsing mit seinen guten Inhaltsstoffen: 100 g der Blätter enthalten nur 25 kcal, dafür viel Vitamin C und K, Folsäure und Beta-Carotin.

Meine heutige leichte Wirsingsuppe mit Kürbiskernen und Weißwein möchte ich der lieben Claudia Braunstein von dem Foodblog Geschmeidige Köstlichkeiten zu ihrem 5. Bloggeburtstag als kleines Geschenk mit bringen.

Sie hat zur Zeit im Rahmen ihres Bloggeburtstages ein Event, indem Sie sich leckere Suppen – also geschmeidige Köstlichkeiten wünscht. Da war für mich sehr schnell klar, dass ich gerne mit dabei bin. Ich kann Euch ihren Blog nur wärmstens ans Herz legen. Schaut doch mal bei Claudia auf Ihrem Blog Geschmeidige Köstlichkeiten vorbei – ich bin immer wieder begeistert! 

Zutaten Wirsingsuppe mit Kürbiskernen und Weißwein:

Für vier Personen

* 1/2 Wirsingkopf (ca. 600g)

* 2 Schalotten 

* 200g Kartoffeln 

* 150g Karotten 

* 2 EL Butter

* Salz 

* 2-3 EL Gemüsebrühpulver

* 1 Knoblauchzehe

* 1L Wasser 

* 200ml Weißwein (Pinot grigio) 

* 3 Scheiben Toastbrot 

* 4 Kochwürste 

* Kürbiskerne

* klein geschnittene Wirsingblätter und fein geschnittene Karotte als Dekoration 

Zubereitung Wirsingsuppe mit Kürbiskernen und Weißwein:

Zunächst wird der Wirsing geputzt, gewaschen, geviertelt und vom Strunk befreit. Anschließend schneidet Ihr den Wirsing in grobe Stücke. Das muss jetzt nicht alles ganz fein geschnitten werden, da die Suppe am Ende noch püriert wird. Anschließend werden die Kartoffeln, Karotten, Schalotten und die Knoblauchzehe geschält und in grobe Stücke geschnitten.

Jetzt könnt Ihr in einem großen Topf 1 EL der Butter erhitzten, die Zwiebeln und den Wirsing darin unter Rühren ca. 5 Minuten andünsten. Anschließend kommen die Kartoffeln, die Karotten, die Gemüsebrühpulver, das Salz und 1L Wasser hinzu. Lasst zugedeckt alles ca. 20min köcheln.

Danach könnt Ihr den Wein der Suppe hinzu geben und anschließend die Suppe fein pürieren. Gebt jetzt auch die Kochwürste mit in die Suppe und lasst diese bei mittlerer Hitze noch ca. 15 Minuten vor sich hin köcheln.

In der Zwischenzeit würfelt Ihr das Brot und erhitzt 1 EL Butter in einer Pfanne. Darin wird das Brot unter ständigem Wenden geröstet. Das Brot könnt Ihr gerne mit ein wenig Salz würzen.

Abschließend schmeckt Ihr die Suppe mit Pfeffer und Salz ab und richtet die Suppe mit den Croûtons, Kürbiskernen und dem fein geschnittenen Wirsing und den fein geschnittenen Karotten an.

Lasst Euch die Wirsingsuppe mit Kürbiskernen und Weißwein, Kürbiskernen und Croûtons gut schmecken! 

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Resteverwertung ~ fruchtig scharfer Brotauflauf mit Baked Beans

Zur Resteverwertung eignen sich Aufläufe wunderbar. Ihr habt Brot, Tomaten und Kidneybohnen da, dann ist ein scharfer Brotauflauf mit Baked Beans perfekt. Mein Brotauflauf hat sich in der ersten Januar- Woche nach Silvester ergeben, da wir von Silvester noch ganz viele Lebensmittel von unserem Raclette übrig hatten. 

Resteverwertung, bzw. Restessen ist doch eigentlich etwas ganz leckeres. Pizza, Auflauf, Pasta, Omelette – es lässt sich so viel aus übrig gebliebenen Lebensmittel machen und man muss nicht immer alles neu kaufen. 

Seht das heutige Rezept daher viel mehr als eine Inspiration an. Mein Brotauflauf ist fruchtig scharf, da ich mit Tomaten, noch etwas Chili, einem Schuss Traubensaft und Kräutern gearbeitet habe. Solltet ihr das Rezept noch mit weiteren Zutaten ergänzen, so ist dies jederzeit möglich. Hauptsache es schmeckt Euch. 

Dieser Brotauflauf mit Baked Beans ist eine Anlehnung an das klassische Baked Beans. Die ursprünglichen Baked Beans sind ein traditionelles britisches und amerikanisches Gericht aus weißen Bohnen, die mit Tomatensauce oder Ketchup im Ofen gebacken und als Frühstück gegessen werden. In den USA sind Baked Beans eher als Beilage zum BBQ bekannt und verbreitet und in Großbritannien gehören sie zum typischen englischen Frühstück mit dazu. 

Da in unserer Gegend eigentlich eher selten solch ein deftiges Gericht zum Frühstück serviert wird, haben es Baked Beans in Abwandlung häufiger mal als Beilage zum Mittagessen auf unseren Speiseplan geschafft. 

Der heutige Brotauflauf mit Baked Beans ist daher eine Abwandlung des Klassikers. Zum einen habe ich Kidney Bohnen und keine weiße Bohnen verwendet und zum Anderen ist diese Resteverwetung eigentlich nicht als Frühstück gedacht. Doch natürlich könnt ihr das Gericht zu jeder Tages- und Nachtzeit zubereiten. 

Zutaten Brotauflauf mit Baked Beans:

* 1/2 Baguette

* ca. 1 Zwiebel 

* 1/2 Dose Kidney Bohnen 

* 2/3 Dose Mais 

* 1 frische Tomate 

* 2/3 Dose Tomaten 

* Raclettekäse 

* 1/2 EL Bruschetta Gewürz 

* 100ml roter Traubensaft

* 100ml Gemüsebrühe 

* Pfeffer, Salz, Chili 

Zubereitung Brotauflauf mit Baked Beans:

Zunächst schneidet ihr das Baguette in die gewünschte Dicke oder ihr nehmt bereits geschnitte Brot- oder Brötchenstücke. Diese können auch schon etwas härter sein, die Feuchtigkeit des Auflaufs wird das Brot wieder aufweichen. Somit müsst ihr kein frisches “Brot” dafür verwenden. Schichtet das Brot in eine Auflaufform und verteilt den Mais, die Kidney Bohnen und eventuell andere “Reste” die ihr noch verarbeiten wollt, auf dem Brot.

Nun gebt ihr die Tomaten, die Zwiebel, die Flüssigkeiten und Gewürze in einen Mixer. Mixt alles gut durch und verteilt die Flüssigkeit über dem Brot und den Auflaufzutaten. Anschließend wandert die Auflaufform für ca. 25min bei 180°C Umluft in den Backofen. Jetzt könnt ihr den übrig geblieben Raclettekäse oder auch anderen Käse über dem Brotauflauf verteilen.

Lasst den Auflauf jetzt noch einige Minuten im Backofen, bis sich der Käse so verteilt hat, wie ihr es Euch wünscht.

Und fertig ist ein schnelles und leckeres Resteverwertungs-Gericht. Dazu ein leckerer und frischer Salat und schon steht ein Mittagessen auf dem Tisch. Lasst es Euch gut schmecken und viel Freude bei weiteren Reste-Essens-Experimenten. 

 

 

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Schwäbischer Kartoffelsalat

Als Exil-Schwäbin in Norddeutschland gibt es ja so ein paar Dinge, die ich wirklich vermisse. Abgesehen von den Bergen und Hügeln (die sehr gut durch das Meer, den weiten Himmel und den frischen Wind ausgeglichen werden können), werde ich irgendwie mit den schweren Mayo-lastigen Kartoffelsalaten in Norddeutschland nicht so wirklich warm. Doch jede Region ist nun einmal unterschiedlich und hat auch unterschiedliche Vorzüge. Da gibt es kein “besser” oder “schlechter”.

Natürlich schmecken mir die anderen Kartoffelsalatvariationen auch sehr gut, doch mir geht immer wieder mein kleines, kulinarisches Herz auf, wenn es bei uns eine typische schwäbische Speise gibt. So ist es auch bei meinem Kartoffelsalat. Schwäbischer Kartoffelsalat – am besten noch warm – und schön “schlonzig” wie er auf der Alb eben sein muss, ist einfach etwas ganz besonderes. 

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Es gibt im Schwabenland zig unterschiedliche, meist von Dorf zu Dorf oder von Familie zu Familie, unterschiedliche Rezepte für “den Schwäbischen Kartoffelsalat”. Und natürlich sind alle auch genau richtig. Sie unterscheiden sich meist in Nuancen und schmecken alle wunderbar. Jeder kennt das doch, so wie bei der eigenen Großmutter oder Mutter schmeckt es eben nirgends. Da kommt einfach kein Restaurant ran. Auch wenn kreative Experimente immer wieder lecker sind, so besinne ich mich gerne auf die bodenständigen und leckeren Familienrezepte. 

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Die Frage der Frage: Welche Kartoffelsorte?

Um einen Kartoffelsalat so richtig “schlonzig” hin zu bekommen, beginnt schon alles bei der Kartoffelauswahl beim Einkauf. Nicht jede Sorte hat das gleiche Ergebnis, jede Sorte schmeckt auch noch einmal etwas anders und unterscheidet sich in der Verarbeitungskonsistenz.

Schwäbischer Kartoffelsalat – da muss es bei mir auf alle Fälle die Kartoffelsorte Linda sein. Die Kartoffelsorte Linda ist eigentlich eine festkochende Kartoffel, jedoch wird sie mit der Zeit der Lagerung mehligkochend. Das heißt, ich nehme für den schwäbischen Kartoffelsalat abgelagerte Kartoffeln der Sorte Linda. Leider ist der Marktanteil dieser Sorte sehr gering und ihr findet sie vermutlich nur auf dem Wochenmarkt oder direkt beim Bauern. Das besondere ist, dass sie tiefgelb ist und besonders aromatisch im geschmack. Also perfekt für einen Kartoffelsalat. Ansonsten, falls ihr die Sorte nicht finden solltet, könnt ihr auch eine andere, mehlig kochende Kartoffelsorte kaufen.

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Zubereitung Schwäbischer Kartoffelsalat: 

* 1kg mehlig kochende Kartoffeln (im Idealfall die Sorte Linda) 

* 1 mittelgroße Zwiebel 

* 2-3 EL Weißweinessig

* 3 EL Sonnenblumenöl

* 1 EL Salz 

* 1 TL Pfefferkörner

* 1-2 TL Senfkörner 

* 1 Tasse Fleischbrühe / alternativ geht auch Gemüsebrühe 

 

Zunächst werden die Kartoffeln in einem Dampfkochtopf gegart. Wenn diese noch warm sind, könnt ihr sie schälen und in gleichmäßige Scheiben schneiden. Nicht zu dünn und nicht zu dick ist hier die Devise.

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Ich verwende meist einen Eierschneider um die Kartoffeln in gleichmäßige Scheiben zu schneiden. Das geht erstens schneller und zweitens sind die Scheiben auch noch gleich dick.

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Wenn nun die Kartoffeln geschnitten sind, geht es an die Zubereitung der Sauce. Zunächst wandern die Pfefferkörner und Senfkörner in den Mörser und werden fein zermalen. Stellt diese Mischung kurz beiseite, denn sie kommt gleich zum Einsatz.

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Anschließend wird die Zwiebel in kleine, feine Stücke geschnitten. Die Zwiebelstückchen werden daraufhin in dem Sonnenblumenöl kurz glasig angebraten und dann mit den Gewürzen und der Brühe abgelöscht.

Die Zwiebel können nun in der gewürzten Brühe etwas ziehen. So ca. 2-3min. Danach kommt die Brühe auf die geschnittenen Kartoffeln. Der Salat wird mit Essig und Salz angemacht und abgeschmeckt. Die Brühe darf gerne etwas mehr als die übliche Salatsaucenmenge sein, die Kartoffeln saugen die Flüssigkeit sehr schnell auf.

Nun habt ihr die Wahl, lasst ihr den Kartoffelsalat noch ein wenig ziehen oder esst ihr ihn direkt warm? Ich persönlich bevorzuge ihn ja warm. Also nach so ca. 5-10min Ziehzeit.

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Dekoration Schwäbischer Kartoffelsalat: 

* Schnittlauch

* gekochtes Ei 

Typischer Weise wird der schwäbische Kartoffelsalt mit einem hart gekochten Ei und Schnittlauch dekoriert. Beides wird klein geschnitten und auf dem Salat schön drapiert. Und wenn ihr genau so gerne wie ich weiche Eier mögt, dann könnt ihr auch ein frisch gekochtes, weiches – noch flüssiges Ei auf den Schwäbischen Kartoffelsalat legen.

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Ich hoffe, dass Euch der Schwäbische Kartoffelsalat schmeckt! Viel Spaß und Freude an der ganz typischen Hausmannskost. 

 

 

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Kokos-Romanesco Süppchen

Der Romanesco ist eigentlich eine sehr ursprüngliche Form des Blumenkohls. Er ist geschmacklich ein Zwischending zwischen Blumenkohl und Brokkoli.

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Irgendwie bin ich kein großer Blumenkohlfan, den Brokkoli liebe ich jedoch genau so sehr wie den Romanesco. Außerdem übertrifft der Romanesco den Blumenkohl sehr deutlich an Vitamin-C Gehalt.

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Also perfekt für mich kleinen Blumenkohlmuffel. Ich habe mich selbst dieses Jahr dazu entschlossen meine ersten Pflanzversuche mit Romanesco im Garten zu starten. 

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Da jedoch die Romanesco-Ernte noch in weiter Ferne ist und es derzeit noch leckeren Romanesco zu kaufen gibt, gibt es bei mir diese leckere Kokos-Romanesco Süppchen  als kleine Vorfreude auf die Romanesco-Ernte. 

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Das heutige Kokos-Romanesco Süppchen bringt eine ordentliche Schärfe durch die Chili mit und gleichzeitig eine wunderbare Cremigkeit durch die Kokosnussmilch. Schön abgerundet durch etwas frisch geriebene Zitronenzeste – und schon ist noch eine frische, frühlingshafte Note im Gericht. 

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Zubereitung: 

* 1 Romanesco

* 3 kleine Karotten 

* 1 Habanero (oder falls milder gewünscht 1-2 Piri Piri) 

* 2L Spargelsud (falls vom Vortag kein Spargelsud vorhanden ist, kann auch eine Gemüssebrühe genommen werden) 

* 1 Dose Kokosnussmilch 

* Zitronenzesten 

* 1 TL Quark pro Teller 

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Der Romanesco, die Karotten und der Habanero werden klein geschnitten und in der Brühe (entweder im Spargelsud oder in der Gemüsebrühe) erhitzt. Falls ihr die Gemüsebrühe nehmen solltet, dann süßt die Suppe noch ein wenig mit Zucker nach.

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Wenn das Gemüse verkocht ist, wird dieses in einem Mixer püriert.

Daraufhin kommt das Kokos-Romanesco Süppchen wieder zurück in den Topf und wird gemeinsam mit der Kokosnussmilch erhitzt. Wenn das Kokos-Romanesco Süppchen  einmal aufgekocht ist, kann die Suppe serviert werden.

Ich hatte mich dazu entschieden noch etwas Zitronenzesten und einen Klecks Quark auf jede Portion zu geben.

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Achtet bitte auf euer eigenes Schärfeempfinden. Der Habanero hat es echt in sich, wenn ihr die Schärfe nicht kennt oder nicht so gut vertragt, rate ich Euch einen Chili “eures Vertrauens” für die Zubereitung zu nehmen.

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Wie ihr seht, kommen sehr wenig Gewürze in die Suppe – sie lebt hauptsächlich von den Zutaten.

Lasst Euch das Kokos-Romanesco Süppchen gut schmecken! 

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Schwäbische Kartoffelsuppe

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Dieses Rezept für eine Schwäbische Kartoffelsuppe ist eine Liebeserklärung an die schwäbische Hausmannskost. Eine frische Kartoffelsuppe mit guten Zutaten, ein paar frischen Kräutern und einem dünnen Hauch von Lachsschinken lässt ganz schnell mein Schlemmerherz höher schlagen. Diese köstliche und cremige Kartoffelsuppe ist sowohl als Hauptgericht, mit einer sättigende Beilage wie bspw. einem frischen Brot oder auch als Vorspeise geeignet. Mit frischen Kräutern aus dem Garten bekommt die Schwäbische Kartoffelsuppe auch eine Frühlingsnote. 

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Ich habe schon viele unterschiedliche Rezepte der Schwäbische Kartoffelsuppe im Internet gefunden. Häufig immer wieder mit Hackfleisch angesetzt. Doch irgendwie passen diese Rezepte nicht zu meiner Kinderheitserinnerung im Schwabenland. So etwas “aufhausiges” (teures, übertriebenes) wie das “teure” Hackfleisch in einer simplen Schwäbischen Kartoffelsuppe zu verarbeiten, widerspricht der schwäbisch, sparsamen Grundeinstellung. Doch genug von den Vorurteilen. In der schwäbischen Küchen wird häufig bodenständig und mit einfachen, guten und frischen Zutaten gekocht. Ein wenig deftig darf es natürlich auch immer sein. 

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Zubereitung: 

* 500g Kartoffeln 

* 1 Spitzpaprika

* 3 Karotten 

* 2 Schalotten 

* 15g frischer Ingwer 

* 1l Gemüsebrühe 

* 50ml Milch 

* 2 Lorbeerblätter 

* 1 EL Knoblauchöl

* Salz

* Pfeffer 

* 1 Priese Muskatnuss

* 1/2 TL Paprikapulver geräuchert 

* frische Gartenkräuter 

* Lachsschinken für die Garnitur 

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Zunächst wird das Gemüse gewaschen, geschält und in kleine Stückchen geschnitten. Anschließend werden zunächst die Zwiebel und Karotten im Knoblauchöl angebraten, bis die Zwiebel schön glasig gegart sind. Daraufhin kommen die Kartoffeln und der Ingwer hinzu. Alles wird noch ein, zwei Minuten angebraten und dann mit der Gemüsebrühe abgelöscht.

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Die Gewürze kommen nun auch mit in den Topf. Da ich normaler Weise Suppen im Schnellkochtopf koche, geht dies meist sehr schnell. Nach ca. 30min kann die Suppe püriert werden.

Schmeckt sie noch einmal nach eurem eigenen Geschmack ab, gebt ein wenig Milch hinzu und fertig ist die leckere und leicht zu kochende Schwäbische Kartoffelsuppe.

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Wenn die Suppe etwas leichter werden soll, dann reduziert einfach die Kartoffelmenge. Und schon wird das Süpplein etwas leichter im Geschmack.

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Lasst Euch die Schwäbische Kartoffelsuppe gut schmecken! 

 

 

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Chili-Feta-Dinkelbratlinge mit Haferflocken

Ein gesundes und schnelles Fastfoodgericht ist an manchen stressigen Tagen doch genau das Richtige. Ja, ihr lest richtig: gesund und Fastfood. Fastfood muss nicht immer ungesund sein. Ich für meinen Teil sehe Fastfood in meiner Küche als die schnellen Gerichte an. Gerne auch von den klassischen Fastfoodgerichten inspiriert und neu, gerne mit vollwertigen Zutaten interpretiert. So kommt gleich noch eine frische und knackige Briese mit ins Essen. Zudem sättigt es meist besser und es kommen keinen kleinen, fießen Heißhungerattacken. 

Einer dieser All-Rounder ist der Hafer – oder eben auch die Haferflocke. Nein, Haferflocken und Hafer gehören nicht nur in die dekorativen Frühstück-Bowls bei Instagram – sondern auch auf den Tisch und in die Küche. Es gibt so viele Hafervariationen und Verwendungsmöglichkeiten. Da weiß man garnicht wo man anfangen soll. Außerdem bringt Hafer gleich noch einen kernigen Geschmack in die Nahrung und wirkt sich positiv auf unser Imunsystem aus.

Doch heute geht es ja ums Fastfood – die gesunde Variante. Daher möchte ich Euch heute einen Bratling vorstellen, den könnt ihr natürlich auch als Grundlage für einen Burger nehmen, anstatt eines Fleischküchleins oder eben schon erkaltet als leckerer Finger-Foodsnack im Büro, in der Schule oder bei der nächsten Party als Buffet-Ergänzung. 

Schnell zu machen, hammer lecker, gesund und super zum Einfrieren: Chili-Feta-Dinkelbratlinge mit Haferflocken ♡

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Zubereitung:

* 100g Dinkelflocken

* 20g Dinkelvollkorngrieß

* 30g Dinkelschrot (am besten frisch geschrotet)

* Ein EL Sesamkörner

* eine kleine Schalotte

* Etwas Schnittlauch

* Ein EL Haferflocken

* Ein EL Paniermehl

* ein Chili

* ein Ei (M)

* Muskatnuss

* Pfeffer

* Salz

* Feta

* 225ml kochende Gemüsebrühe

* Sonnenblumen-Öl zum Anbraten

Zunächst wird die Schalotte geschält und ganz klein geschnitten. diese wird nun in einer Pfanne glasig angebraten. Dann kommen die Sesamkörner und der klein geschnittene Chili hinzu und werden auch kurz angeröstet. Die Schalotten, der Chili und der Sesam kommen nun in eine Schüssel.
Jetzt kommen die Dinkelflocken, der Dinkelgrieß, der Dinkelschrot, die Haferflocken, das Paniermehl und die Gewürze hinzu.
Alle Zutaten werden nun einmal ordentlich vermischt.

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Gebt nun zu dieser Mischung die kochende Gemüsebrühe hinzu und verrührt in der Schüssel alles ordentlich. Wenn die Masse leicht abgekühlt ist, kommt das Ei hinzu. Bitte nicht früher, da sonst das Ei direkt durch die Gemüsebrühe gegart wird.
Lasst den Teig nun noch fünf Minuten quellen. Während dessen könnt ihr schon einmal die Feta-Stückchen in kleine Viereckchen schneiden. Achtet jedoch darauf, dass sie eher flach sind, so kann man im Anschluss schöne Bratlinge formen.
Stecht un mit dem Esslöffel ca. 6 bis 8 gleich große Bratlinge ab und formt sie mit den Feta-Stückchen mit angefeuchteter Hand zu Bratlingen.

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Erhitzt ein Sonnenblumen-Öl in einer Pfanne. Setzt nun die Bratlinge in die Pfanne und drückt sie leicht an. Bei mittlerer Hitze werden sie nun von beiden Seiten goldbraun angebraten.
Bei uns gab es dazu gedünsteten Brokkoli.

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Lecker & schnell gemacht diese Chili-Feta-Dinkelbratlinge mit Haferflocken ♡

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Pizzastrudel mit Rauchnote

Einen Strudel kennt doch jeder. Es ist eine Mehlspeise aus einer gefüllten und gebackenen oder gekochten Teigrolle. Soweit sind wir uns alle vermutlich einig. Am bekanntesten sind sicherlich die österreichischen Varianten des Apfelstrudels. Ich persönlich verbinde mit dem Begriff Strudel häufig eine Nachspeißen-Assoziation. Also für mich gilt meistens: Strudel = süß. 

Wenn ich an einen leckeren Apfelstrudel denke, dann schließe ich meine Augen und bin wieder fünf Jahre alt. Im Urlaub am Mondsee. Tagsüber erforschte ich die Eisriesenwelt, eine Eishöhle in der Nähe des Mondsees. Falls ihr mal in der Gegend sein solltet, müsst ihr die Höhle unbedingt besuchen! Und abends wurde am Ufer des Mondsees gespielt, bis es Abendessen gab. Und an einem dieser schönen Tage gab es als Dessert einen Apfelstrudel, einen warmen Apfelstrudel mit einem leckeren Vanille-Eis.

Das ist meine erste bewusste Erinnerung an einen Strudel. Solche Momente fallen einem plötzlich wieder ein – wie mir gerade – , wenn man eigentlich einen Beitrag zu einem Pizzastrudel mit Rauchnote  schreiben möchte. 

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Doch der Strudel ist sehr facettenreich und kann natürlich auch abgewandelt werden. Der eigentlich typische Strudelteig ist entweder ein Quarkteig oder ein Kartoffelteig. Mein Pizzastrudel mit Rauchnote  ist jedoch ein wenig anders. Ein deftiger Teig – hier sind die Aromen bereits im Teig – und dazu eine aromatische Tomatensauce, leckere Pilze und ein kräftiger Käse. Alles zusammen gerollt – knusprig heraus gebacken und einfach frisch genießen. 

So, nun habe ich genug von meinem leckeren Pizzastrudel mit Rauchnote geschwärmt. Kommen wir zum Rezept. 

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Zubereitung Teig:

* 500g Pizzamehl Typ 00

* 250ml lauwarme Gemüsebrühe 

* 3g Meersalz

* 15g frische Hefe

* 1 TL Rapsöl

* 2 TL Sonnenblumenöl


Hefe in lauwarmen Wasser auflösen. Pizzamehl mit den Ölen und dem Salz vermengen. Die aufgelöste Hefe dazugeben und 10 Min quellen lassen. Anschließend sollte der Teig 15 Min geknetet werden, entweder mit der Hand oder mit der Küchenmaschine. Ich nehme die Küchenmaschine, da der Teig dann gleichmäßiger wird. Falls ihr von Hand knetet hier noch ein kleiner Tipp: Einweghandschuhe verhindern, dass der ganze Teig an euren Fingern kleben bleibt.

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Den Teig mindestens 8 h, besser 24 h in den Kühlschrank geben. Danach zu faustgroßen Kugeln (ca. 200 g) schleifen und mit einem feuchten Küchenhandtuch abgedeckt ca. 90 Min bei Zimmertemperatur gehen lassen. Dann ausformen und belegen.


Wenn man den Teig einen Tag vorher oder morgens, bevor man zur Arbeit geht, vorbereitet, ist es kein großer Mehraufwand. Planung ist bei einem guten Teig alles.

 

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Zubereitung Soße:

* 250g passierte Tomaten Tomate(n), passiert

* Meersalz, grobkörnig

* Pfeffer, geschrotet / zerstoßen

* frische Kräuter: Basilikum, Oregano, Rosmarin

* Olivenöl, kalt gepresst

* 1 Zehe Knoblauch, zerdrückt

* 2 ELTomatenmark

* 1/4 TL Zucker

* eine fein gehackte Zwiebel

Für die Pizzasauce die Zwiebel in heißem Öl glasig werden lassen. Die Tomaten, passierte, dazu geben und aufkochen lassen. Die restlichen Zutaten dazu geben und für ca. 15-20 min leicht köcheln lassen. Nun solltet ihr auch den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen.

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Weiterverarbeitung:

* Bergkäse

* Parmesan

* Pilze

* Zwiebel

* 1 EL Paprikapulver geräuchert

* 2 EL Olivenöl

* 1 TL Chilipulver

Nun wird der Teig (die Teigmenge müsste für zwei große oder drei kleinere Strudel ausreichen) flach ausgerollt und mit der Soße dünn bestrichen. Belegt den Teig nun mit dem gehobelten Käse, den Pilzen und den klein geschnittenen Zwiebeln.

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Anschließend rollt ihr den Teig zu einer Strudelrolle zusammen. Aus dem Olivenöl, dem Paprikapulver und dem Chilipulver rührt ihr eine Soße an. Diese wird nun vor dem Backen auf den Strudel gepinselt.

Die Strudel kommen nun auf ein mit einem Backpapier vorbereitetes Backblech und werden 45min bei 200°C Umluft gebacken. Ihr könnt zwischendurch den Strudel noch einmal mit der Öl-Paprika-Chili-Mischung bestreichen. Die Mischung wird oben drauf zwar etwas dunkel, doch der Strudel ist nicht verbrannt. Er bekommt so einen intensiven Rauch-Geschmack. Sehr lecker!

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Dazu passt ein frischer und knackiger Salat. Eventuell noch ein selbst gemachter Dipp – und fertig ist ein leckeres Gericht!

Lasst Euch den Pizzastrudel mit Rauchnote  gut schmecken! 

 

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Schweinefilet mit Spekulatiuskruste

Das Filet, oder auch die Lende, ist ein besonders zartes, mageres und saftiges Fleisch. Es gibt so viele leckere Zubereitungsmöglichkeiten für Filet, dass ich garnicht weiß, wo ich anfangen soll.

Doch ich hatte einfach mal wieder Lust auf ein wenig Abwechslung und Kreativität in meinem Kochtopf und somit habe ich mich an einem mit Honig, Sherry und Pfeffer glasiertem Schweinefilet mit selbst gemachter Spekulatiuskruste, dazu Käse-Spätzla und gedämpftem Rosenkohl versucht. Und ich muss Euch gestehen, es ist mir sehr gut gelungen. Die pikante Mischung aus Süß, Bitter und Salzig war ein Traum. Hinzu kam, dass das Filet auf den Punkt Medium wurde. Ich war wirklich von meiner Filet-Kunst begeistert.

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Um es zu erläutern, es war mein zweites Filet, dass ich selbst zubereitet habe. Bisher war ich beim Filet immer nur der „Hilfskoch“. Daher war ich auch ein wenig stolz auf das gelungen Essen. Normaler Weise hat mein Mann stets Lust und Laune das Fleisch zu grillen oder anzubraten. Steak, Filet und alles Grillgut fällt eigentlich in seinen Interessenbereich. Etwas klischeehaft ich weiß –  doch irgendwie hat es sich in den letzten Jahren so eingespielt. So war ich umso glücklicher, dass mir dieses Rezept gelungen ist. Und es ist sicherlich eines jener Rezepte, die ich selbst gerne wieder kochen möchte. 

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Zubereitung glasiertes Schweinefilet:
* ein Schweinefilet

* eine Schalotte

* zwei Zehen Knoblauch

* drei EL Honig

* drei EL Sherry, ich hatte den Sherry von von Marqués Campoalto

ein EL schwarze Pfefferkörner

* eine Chilischote

* Öl zum Anbraten

* ein EL Butter

* 6 Spekulatuis

Zunächst befreit ihr das Schweinefilet von Fettresten und der Silberhaut. Nun reibt ihr das Schweinefilet mit Knoblauch und einem EL Öl ein und lasst es in einem luftdichten Gefäß im Kühlschrank circa eine Stunde ruhen.

Zwischendurch könnt ihr die Marinade zubereiten:
Ihr nehmt alle Zutaten und mixt sie mit einander. So lange, bis eine flüssige Konsistenz entsteht.

Nun könnt ihr das Filet auf geringer Hitze rundherum anbraten. Während des Anbratens könnt ihr Löffelweise die Marinade über das Filet tröpfeln. Es ist wichtig, dass ihr das Filet regelmäßig umdreht. So verfahrt ihr für ca. 5min.

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Weiterverarbeitung und Spekulatiuskruste: 
Am Ende ist das Fleisch glänzen überzogen und die Soße hat eine sirupartige Konsistenz. Aus der Butter und den Spekulatius arbeitet ihr eine Art Teig. Zerbröselt die Kekse und mischt sie mit der Butter. Diese Masse kommt nun als Kruste auf das Schweinefilet.
Nun wird das Filet in Backpapier in eine Auflaufform gepackt, zu einem kleinen Päckchen verschnürt und im auf 120°C vorgeheizten Backofen noch ca. 25-30 Minuten ziehen gelassen.

 

Zubereitung Käse-Spätzle:
* 500g Dinkelmehl Typ 1050

* 4 Eier

* 200ml Wasser

* 100ml Milch

* Pfeffer

* Salz

* Muskatnuss

* 150g Käse 

* eine Schalotte

* Butter zum Anbraten 

* Röstzwiebel 

Aus Mehl, Eiern, Salz und Wasser einen festen, glatten Teig herstellen. Und ihn möglichst schnell in ein reichlich kochendes Salzwasser schaben.
Sollte man die Schabtechnik nicht beherrschen, bietet sich auch eine Spätzles-Drucke an. Hier kann der Teig eingefüllt und in das Wasser gedrückt werden. Falls ihr diese Gerätschaft nicht zu Hause habt, könnt ihr auch ein großlöchriges Sieb nehmen, den Teig in das Sieb füllen und mit einem Teigschaber den Teig in das Wasser drücken.
Die Spatzen erst nach dem Aufkochen herausfischen. Und fertig.

Diese Spätle werden nun mit den klein geschnitten Schalottenstückchen in Butter angeschwitzt,  mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss gewürzt und mit der Milch abgelöscht. Die Milch wird nun so lange mit gekocht, bis fast keine Milch mehr da ist. Nun reduziert ihr die Hitze, gebt den klein geriebenen Käse hinzu und deckt die Pfanne mit einem Deckel ab. Nach ein paar Minuten sind die Käse-Spätzle fertig. Mit etwas Röstzwiebel servieren – so lecker.

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Zubereitung gedämpfter Rosenkohl: 

* Rosenkohl

* 200ml Gemüsebrühe

* Saft einer Zitrone 

Der Rosenkohl wird zunächst geputzt und die dreckigen Blätter werden weg geschnitten. die Gemüsebrühe und der Zitronensaft kommen nun gemeinsam im einen Schnellkochtopf. Auf das eingelegte Gitter kommt nun der Rosenkohl in den Schnellkochtopf. Dieser wird einmal richtig stark erhitzt, dann wird die Hitze reduziert bzw. ausgeschaltet und nach ca. 15 min kann der Topf geöffnet werden und der Rosenkohl ist bissfest fertig. Eine wunderbar leichte Rosenkohl-Variation.

 

Lasst Euch das Schweinefilet mit Spekulatiuskruste gut schmecken! Wir waren begeistert und überlegen das ganze mit einem Rinderfilet eventuell an Weihnachten zu testen. 

 

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Hähnchenbrust in Weißweinmarinade aus dem Ofen mit Currysauce

Wenn man abends mal wieder nach Hause kommt, hunger hat und es einfach mal wieder schnell gehen muss, weil man am liebsten auf dem Sofa die Füße hoch legen möchte und sich auf ein gemütliches Abendessen mit seinen Lieben freut, dann ist ein aufwändiges Essen genau das Falsche. Richtig ist dann ein Essen, dass ohne große Vorbereitung einfach und leicht gekocht ist, herzhaft schmeckt und einen gemütlichen Abend einläutet. Daher hier mein heutiger Vorschlag für ein schnelles, leckeres Ofengericht: Hähnchenbrust in Weißweinmarinade aus dem Ofen mit Currysauce ist ein leckeres und schnelles Gericht für die kalten Tage. Deftig, herzhaft und lecker. 

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Zubereitung: 

* 250g Hähnchenbrust

* eine Stange Lauch

* eine Dose Mais

* Kartoffeln 

* Cocktailtomaten

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Zutaten Marinade: 

* 100ml Weißwein

* 10ml Olivenöl

* 1/2 TL Salz

* 1/2 TL Knoblauchpulver

* 1/2 TL Paprika edelsüß

* 1/2 TL Kräuter der Provence 

Alle Zutaten für die Marinade in einer Glasschale mit dem Schneebesen unterschlagen, so dass eine Marinade entsteht. Die Hähnchenbrust in kleine Stückchen schneiden und in der Marinade einlegen.

Nun werden die Kartoffeln und der Lauch in die gewünschte Größe geschnitten. Zuvor noch waschen. Die marinierte Hähnchenbrust, die Kartoffeln, der Lauch und der Dosenmais kommen nun gemeinsam auf ein mit einem Backpapier ausgelegtes Backblech und in den auf 200°C vorgeheizten Backofen.

Nach 30min kommen nun die Cocktailtomanten mit dazu. Zuvor hin und wieder mit einem Kochlöffel alles wenden, so dass der Backofenschmaus eine gleichmäßige Färbung bekommt.

Nach weiteren fünf bis 10 Minuten ist das Essen fertig. Während dessen könnt ihr noch kurz die Curry-Sauce vorbereiten.

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Zubereitung Curry-Sauce: 

* 1/2 Zwiebel

* 1 EL Öl 

* 300ml Gemüsebrühe 

* 100ml Kokosmilch

* 70ml Ananassaft

* 80g Sahne

* 2 EL Currypulver

* 1/2 Knoblauchzehe gehackt

* 1 TL Ingwer, gehackt

* 1 Banane, zerdrückt

* 1 Apfel, in Stückchen

* 1 EL Tomatenmark 

* Chili 

Die halbe Zwiebel schälen und in keine Würfel schneiden. Die Zwiebelwürfel sowie die Banane, Apfel, mit dem Tomatenmark und dem Curry in Öl glasig andünsten und die Brühe mit der Kokosmilch dazugeben und 10 Minuten köcheln lassen. Mit einem Schneebesen kräftig umrühren.
Ananassaft, Knoblauch, Ingwer und Sahne hinzufügen und alles im Küchenmixer oder mit dem Stabmixer pürieren.
Durch ein grobes Sieb passieren, nach Belieben salzen und mit etwas Chili abschmecken.

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Lasst Euch die Hähnchenbrust in Weißweinmarinade aus dem Ofen mit Currysauce gut schmecken und habt einen gemütlichen Abend! 

 

 

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Kartoffel -Eintopf

Kleinehummelhexe’s Blog steuert zu meinem Goldenen Herbst einen wunderbar deftigen Kartoffel-Eintopf bei. Der ist perfekt für die grauen und trüben Herbsttage. 

Auf Facebook findet ihr hier die Kleine Hummelhexe

 

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Zutaten für 4 Personen

* 500 g Kartoffeln
* 2 Bund Suppengrün
* 2 Lorbeerblätter
* Ca 1,5 -2 l Brühe
* Pfeffer
* Salz
* Muskat
* 6 Mettendchen
* Öl
* Kürbiskernöl

Zubereitung

Kartoffeln und Suppengrün schälen und in gleich große Würfel schneiden.
In einem großen Topf etwas Öl erhitzen und darin die Kartoffeln und das Suppengrün anschwitzen.
Nun alles mit der Brühe übergießen  ( soviel Brühe nehmen bis alles gut bedeckt ist ) und die Lorbeerblätter dazu geben.
Das ganze einmal aufkochen und bei mittlerer Hitze eine Stunde köcheln lassen.

Nun die Mettendchen klein schneiden und in einer Pfanne knusprig ausbraten.

Nach einer Stunde können die Lorbeerblätter rausgenommen werden.
Nun 2/3 des Eintopfes in ein hohes Gegäß geben und mit einem Starbmixer pürieren und wieder zu dem Rest in den Topf geben. .
Sollte der Eintopf zu dick sein kann noch etwas Wasser dazu geben.
Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Nun in die Teller die angebratenen Mettendchen verteilen und den Eintopf darüber geben.
Wer mag kann noch etwas Kürbiskernöl drüber träufeln.

 

Fertig!

Also ran an die Kochlöffel und einfach mal nach machen..denn so langsam steht der Herbst vor der Tür

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachmachen  😉

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