{Anzeige} Deftiges Kaffee-Gulasch aus dem Dutch Oven ~ Outdoorcooking mit flammo Dutch Oven Feuerschale

Ein deftiges Kaffee-Gulasch aus dem Dutch Oven ist ein zartes und saftiges Fleischgericht, dass jeden Outdoorcooking-Fan begeistern wird. Das Schöne an diesem Gulasch ist, dass Ihr anfangs alle Zutaten zubereitet, die Flüssigkeiten dazu gebt und dann dann das Gulasch langsam vor sich hin kocht und nach knapp zwei Stunden ist es schön sämig – das Fleisch zart und der Geschmack aromatisch. Dazu eine wunderbare Rauchnote von der Zubereitung im Dutch Oven. 

Im Ungarischen bezeichnet der Begriff Gulyás eigentlich den Ausdruck “dem Hirten zugehörig/ von einem Hirten gemacht” und ist eine Suppe, die aus all jenem gekocht wird, was gerade da ist. Es gibt unzählige Versionen und Varianten von Gulasch und ich bin mir sicher, dass Ihr auch ein ganz bestimmtes Lieblings-Gulasch-Rezept habt. Doch traditionell wird Gulasch nicht in der Küche zubereitet, sondern in einem Kessel über dem Feuer gekocht. 

Gulasch im Dutch Oven ist somit richtig nah an der ursprünglichen Zubereitungsweise dran. Das Feeling mi Freien zu Kochen, der rauchige Geschmack von der Zubereitungsweise im Gusseisernen Topf mit Kohle oder Brikett – das geht bei gutem Wetter oder auch bei Schietwetter- wie es hier im Norden heißt. In der kalten Jahreszeit wärmt das deftikge Kaffee-Gulasch aus dem Dutch Oven und bringt heimelige Stimmung mit sich. Aber natürlich könnt Ihr das Gulasch auch in einem normalen Topf kochen. Dieses Rezept ist jetzt jedoch genau auf den Dutch Oven abgestimmt. 

Dank fire & steel durfte ich zur Zubereitung meines deftigen Kaffee-Gulaschs dieses mal noch die flammo Dutch Oven Feuerschale testen. Wenn Ihr gerne mit dem Dutch Oven kocht, dann ist die flammo Dutch Oven Feuerschale eine wunderbare Ergänzung. Die flammo Dutch Oven Feuerschale ist eine Kombination aus Tisch und Feuerschale – dank der 70cm Höhe, müsst Ihr Euch nicht groß Bücken. 

Die ideale Arbeitshöhe könnt Ihr nutzen, damit Ihr während des Kochprozesses das Feuer samt Glut immer gut unter Kontrolle habt. Besonders, da die Glut stets im inneren der Feuerschale bleibt – direkt unter dem Dutch Oven. Das erleichtert den Zubereitungsprozess enorm. 

Die Feuerschale ist zudem auch nicht sehr platzraubend(41cm Durchmesser), jedoch so stabil und groß im Durchmesser, dass Ihr auch nach der Zubereitung des Kaffee-Gulaschs die vorhandene Glut als Grundlage für ein schönes Feuer auf Tischhöhe verwenden könnt. Da die Dutch Oven Feuerschale auf drei starken Beinen steht, kommt sie auch nicht so schnell ins Wackeln und der schwarz lackierte Stahl ist sehr stabil verarbeitet. 

Zutaten deftiges Kaffee-Gulasch im Dutch Oven:

Zutaten für 6 Portionen im Dutch Oven | ca. 370 kcal pro Portion

* 2 EL Butterschmalz

* 600g Rindergulasch 

* 40g fein geschnittener Bauchspeck 

* 3 Lorbeerblätter

* 8 Wachholderbeeren 

* 350g Zwiebeln 

* 500g festkochende Kartoffeln 

* 170g roter Spitzpaprika

* 350g roter Paprika

* 1/2 bis 1 TL Chili Pulver

* 9g Salz 

* 2g Paprikapulver edelsüß

* 2g Paprikapulver scharf

* 500g passierte Tomaten 

* 100ml Weißwein 

* 800ml Kaffee 

* Petersilie zur Dekoration 

* etwas frisch gemahlener Pfeffer 

Zubereitung deftiges Kaffee-Gulasch im Dutch Oven:

Verteilung der Kohlen: 2/3 unter dem Topf und 1/3 auf dem Deckel

Wenn die Glut vorbereitet ist, könnt Ihr mit dem Schnippeln und Schneiden der Zutaten beginnen, so dass alles frisch in den Dutch Oven wandern kann. Zunächst beginnt Ihr mit den Zwiebeln, Kartoffeln und Paprika. Diese werden geschält und in die gewünschte Größe geschnitten. Anschließend könnt Ihr das Fleisch vorbereiten. Ich habe ein Rindergulasch aus der Keule genommen und die Fleischstücke in die gewünschte Größe geschnitten.

Das Fleisch wird nun im Butterschmalz angebraten. Dann gebt Ihr direkt die Gewürze mit in das Butterschmalz, so dass das Fleisch sehr aromatisch angebraten wird. Nach ein bis zwei Minuten könnt Ihr die Zwiebeln hinzu geben. Wenn diese im Dutsch Oven schön glasig geworden sind, könnt ihr den Bauchspeck und die Paprikastückchen hinzu geben. Rührt fleißig um, so dass nichts anbrennt.

Wenn die Zwiebeln eine schöne Farbe bekommen haben, könnt Ihr das Fleisch und Gemüse zunächst mit dem Weißwein ablöschen und dann die passierten Tomaten unterrühren. Wenn alles einmal aufgekocht ist, könnt Ihr den Kaffee hinzu geben. Verrührt alles einmal und schmeckt dann ab. Bedenkt bitte, dass das Gulasch jetzt milder als zum Schluss schmecken sollte, da durch das beständige Einkochen die Aromen intensiver werden. Gerne kann noch ein wenig Chili, Salz, Pfeffer oder Paprikapulver in das Gulasch.

Zum Schluss kommen die klein geschnittenen Kartoffeln in den Dutch Oven. Rührt alles gut um. Dann wird der Topf mit dem Deckel geschlossen. Das Gulasch ist bis auf den Garvorgang fertig. Es braucht jetzt jedoch noch ca. zwei Stunden Zeit. In dieser Phase solltet Ihr etwa jede halbe Stunde umrühren, so dass das Gulasch nicht anbrennt. Ich hatte keine weitere Flüssigkeit hinzu gegeben, dies kann jedoch je nach Geschmack varriiert werden.

Nach etwa zwei Stunden ist das Fleisch saftig, zart und das Gulasch fertig. Grillkohle muss in der Zwischenzeit auch nicht nachgelegt werden.

Ich wünsch Euch mit diesem leckeren Rezept für einen deftigen Kaffee-Gulasch viel Freude und bin auf Eure Erfahrungen gespannt. Kocht Ihr eigentlich selbst häufiger mal im Freien? Wenn ja, nur im Sommer oder auch im Winter? 

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Deftige Paprikasuppe ~ Der aromatisch, würzige Suppenklassiker

In den Sommermonaten gibt es so viele leckere Gemüsesorten, da muss man einfach auch mal eine leckere Gemüsesuppe kochen. Und bei meinem letzten Einkauf haben mich die roten Spitzpaprika besonders angelacht. 

Und dann war auch schnell klar, was es gibt: eine deftige Paprikasuppe, das ist für mich einfach der aromatisch, würzige Suppenklassiker. Abgeschmeckt mit frischen Kräutern, einem Klecks Quark und ein paar Hackfleischbällchen als Einlage. Was will man mehr? Natürlich wäre auch ein Letscho möglich gewesen, doch heute dreht sich alles um meine Paprikasuppe.

Wenn Ihr noch auf der Suche nach einem leckeren Baguette seid, dann kann ich Euch meine kleinen Mini-Baguettes wärmstens ans Herz legen. Die passen dazu einfach wunderbar. Damit am Ende die Hackfleischbällchen und die deftige Paprikasuppe zeitgleich fertig sind, solltet Ihr zunächst die Hackfleischbällchen zubereiten. 

Zutaten Hackfleischbällchen:

* 250g Rinderhackfleisch

* 1 kleines Ei

* 3-4 EL Paniermehl

* 3-2 Chlischoten (nach eurem eigenen Schärfeempfinden) 

* Salz

* Pfeffer

* Paprikapulver edelsüß

* Muskatnuss

* 1/2 gelbe Zwiebel

* 1 Knoblauchzehe 

Zubereitung Hackfleischbällchen:

Zunächst wird die Zwiebel und die Knoblauchzehe in kleine, feine Stückchen geschnitten. Daraufhin werden die Chili in feine Ringe geschnitten. Dieses Gemüse wird nun anschließend mit dem Hackfleisch, dem Ei und den Gewürzen zu einer festen Masse verarbeitet. Anschließend formt ihr daraus die Hackfleischbällchen.  Die Hackfleischbällchen kommen nun auf ein mit Backpapier belegtes Backblech.Das Backblech kommt nun in den Backofen. Der wurde zuvor schon auf 165°C Umluft vorgeheizt. Nach ca. 25 Minuten sind die Hackbällchen fertig. Es kann etwas variieren, da es davon abhängt, wie groß ihr die Hackbällchen formt.

Diese kleinen Häppchen kommen dann als Beilage mit in die deftige Paprikasuppe.

Zutaten deftige Paprikasuppe:

* 2 rote Spitzpaprika

* 1 gelber Paprika 

* 1 Knoblauchzehe

* 2 mittlere Zwiebel

* 1 Dose passierte Tomaten 

* 3 Tomaten 

* 1 EL Olivenöl

* 1 TL geräuchertes Paprikapulver 

* Pfeffer, Salz

* 1/2 TL Chilipulver 

* 1 TL Basilikum (gerne auch ein paar Blätter frisches Basilikum) 

* 1 TL Oregano (gerne auch ein paar Blätter frisches Oregano) 

* 1/2 TL Rosmarin

* etwas Thymian

* 1 TL Gemüsebrühenpulver 

* 1/2 TL Zucker 

* 1 EL Quark für jede Portion zur Dekoration 

* etwas frische Petersilie zur Dekoration 

* 50ml Wasser oder Rotwein, ganz nach Geschmack

Zubereitung deftige Paprikasuppe:

Zunächst wird das Gemüse gewaschen, geschält und in etwa gleich große Stücke (2x2cm) geschnitten. Anschließend wird das Gemüse im Olivenöl in einem Topf angeschwitzt. Wenn die Zwiebeln schön glasig werden, können die Kräuter und Gewürze hinzu gegeben werden.

Lasst alles kurz Farbe bekommen und reduziert dann die Hitze und deckt den Topf mit einem Deckel ab. nach ca. 5min löscht Ihr das Gemüse mit den passierten Tomaten und dem Wasser ab. Anstatt Wasser könnt Ihr auch Rotwein nehmen. Lasst die Suppe nun noch ca. 5 min bei geschlossenen Deckel köcheln und schmeckt dann die deftige Paprikasuppe ab. Ihr könnt je nach eurem individuellen Geschmack mit Chili, Pfeffer, Salz oder Paprikapulver das Gericht abschmecken.

Zum Servieren gebt Ihr auf jeden Teller noch einen Esslöffel Quark, ein paar der heißen Hackbällchen und ein paar frische Kräuter. Und fertig ist die deftige Paprikasuppe.

Ich wünsche Euch viel Freude mit dem Rezept und lasst Euch die deftige Paprikasuppe gut schmecken! 

 

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Gaisburger Marsch

Der Gaisburger Marsch ist in den Winter- und Herbstmonaten bei uns ein stetiger Begleiter. Wir haben in unserem Haushalt zwei unterschiedliche Varianten des Gaisburger Marsches. Die eine mit frisch gemachter Rinderbrühe und gekochtem Rindfleisch und die zweite, die schnellere mit Fleischwurst. Beide Varianten schmecken sehr gut. Doch ich persönlich bin der größere Fan meiner Version des Gaisburger Marsches, der mit der frisch gekochten und kräftigen Rinderbrühe, mit Fleischwürfeln, gekochten Kartoffeln, frischen Spätzle und dazu noch Suppengemüse. Mein Mann hingegen bevorzugt die Variante mit der Fleischwurst – aber wenn das Essen auf dem Tisch steht, dann hat er eigentlich auch keine Einwände. Ihr kennt das sicherlich auch, manche traditionellen Gerichte werden je nach Familie, je nach Ort unterschiedlich zubereitet. So ist es bei uns mit dem Gaisburger Marsch. Das eigentlich besondere am Gaisburger Marsch ist nicht die Fleisch-Einlage sondern die Besonderheit liegt in der Beilagenkombination. Kartoffeln und Spätzle beides miteinander in einem Eintopf vereint. Das macht den Gaisburger Marsch in Schwaben aus. 

Der Gaisburger Marsch kommt auf alle Fälle aus dem Stuttgarter Umfeld. Doch woher genau die Namensgebung kommt, darüber gibt es unterschiedliche Theorien. “Gaisburg” ist ein Stadtteil im Stuttgarter Stadtbezirk Stuttgart-Ost. Dies ist ein historisch sehr stark durch die Industrie geprägte Stadtteil. Der Gaisburger Marsch soll genau aus diesem Stadtteil kommen. Viele Sättigungsbeilagen sind in einem Ort mit anstrengender Körperlicher Arbeit auf alle Fälle nahe liegend. 

Eine Gaststätte in Gaisburg servierte im 19. Jahrhundert anscheinend eine kräftige Ochsenfleischsuppe mit Spätzle und Kartoffeln. Diese soll bei den Stuttgarter Offiziersanwärtern jener Zeit sehr beliebt gewesen sein. Da die Offiziersanwärter auf dem Weg von der Kaserne in die Gaststätte eine militärische Marschordnung einhalten mussten, soll das Gericht den Namen Gaisburger Marsch bekommen haben. 

Eine zweite Version der Namensfindung des Gaisburger Marsches ist, dass die Gaisburger Männer angeblich in Kriegsgefangenschaft waren und es ihren Frauen erlaubt war, sie mit einer Schüssel Essen pro Tag zu versorgen. Daher versuchten die Frauen alles sättigende und gut schmeckende in einem Eintopf zu verbinden. Mit dieser Schüssel “marschierten” nun die Frauen zu ihren Männern und gaben dem Gericht den Namen Gaisburger Marsch. 

Welche Version nun die Richtige ist, lässt sich schwer sagen. Ich persönlich finde es jedoch sehr schön, dass sich um manche Gerichte überhaupt solche Geschichten ranken. Der sättigende und leckere Eintopf hat es auf alle Fälle bis in unsere heutige Zeit geschafft auf der Speisekarte zu bleiben und ich kann ihn Euch sehr empfehlen. Er schmeckt nicht nur in der kalten Zeit als Soulfood, sondern er ist auch kräftigend und wohltuend in Krankheitszeiten, wähnlich wie eine gute Hühnersuppe. Doch nun genug von der Vorgeschichte, kommen wir zu meinem Rezept des Gaisburger Marsches. (Und vielleicht landet die zweite Version in ein paar Monaten auch noch auf dem Blog) 

 

Zubereitung Gaisburger Marsch: 

* 800g Hohe Rippe vom Rind 

* zwei Karotten (ca. 250g) 

* 1/2 Knollensellerie (ca. 400g) 

* 500g festkochende Kartoffeln (ich nehme meist Linda= 

* 2 mittlere Zwiebel

* 4 Eierschalen 

* 4 Lorbeerblätter

* etwas Salz 

* 3 Stangen Lauch 

* Pfefferkörner 

 

Ihr wundert Euch jetzt sicherlich über die Eierschalen. Die Eierschalen sind zum Klären der Rinderbrühe da. Wenn Kartoffelstücke und Eierschalen mit gekocht werden, dann bekommt ihr später eine wunderbar klare Brühe. Das als kleinen Tipp vorne weg.

Zunächst wascht ihr das Fleisch ab. dann kommt es mit 2 Liter Wasser, den Eierschalen, einem Teelöffel Salz, den Pfefferkörnern und den Lorbeerblättern in den Topf. Achtet darauf, dass das Fleisch mit Wasser bedeckt ist. Nun sollte das Wasser einmal kräftig Aufkochen und ihr solltet es abschäumen. Dies macht ihr am Besten mit einem Sieb oder einer Kelle. Beim Kochen von Brühen oder Suppen ist die Bildung weißen Schaums auf der Oberfläche oft unvermeidbar. Verantwortlich sind Proteine, die sich beim ersten Aufkochen aus Fleisch, Knochen oder auch Hülsenfrüchten gelöst haben. Sie setzen sich als Schaum ab. Der bindet mit der Zeit Schwebstoffe aus der Flüssigkeit und wird gräulich. Kann das Eiweiß vollständig gerinnen, flockt es aus und macht die Speise trüb. Besonders bei klaren Brühen und Suppen wird diese Protein-Schicht daher durch Abschäumen entfernt.

Nun sollte die Hitze reduziert werden, so dass das Fleisch bei mittlerer Hitze 2 Stunden sanft vor sich hin köcheln kann.

Nach diesen zwei Stunden werden die Möhren, der Sellerie, der Lauch, die Kartoffeln und die Zwiebeln gesäubert, geschält und in die gewünschte Größe geschnitten.

Bevor das Gemüse mit in den Topf kann, solltet Ihr noch die Pfefferkörner, die Lorbeerblätter und die Eierschalen entfernen. Dann kann anschließend das Gemüse mit in den Topf und es sollte noch ca. 35min vor sich hin köcheln, bis auch die Kartoffeln gar sind.

Wenn nun das Gemüse mit im Topf ist, sollten spätestens die Spätzle gemacht werden.

 

Zubereitung Spätzle: 

* 500g Dinkelmehl Typ 1050

* 4 Eier

* 200ml Wasser

Aus Mehl, Eiern, Salz und Wasser einen festen, glatten Teig herstellen. Und ihn möglichst schnell in ein reichlich kochendes Salzwasser schaben.
Sollte man die Schabtechnik nicht beherrschen, bietet sich auch eine Spätzles-Drucke an. Hier kann der Teig eingefüllt und in das Wasser gedrückt werden. Falls ihr diese Gerätschaft nicht zu Hause habt, könnt ihr auch ein großlöchriges Sieb nehmen, den Teig in das Sieb füllen und mit einem Teigschaber den Teig in das Wasser drücken.
Die Spatzen erst nach dem Aufkochen herausfischen.

Falls ihr die Spätzle noch typisch schwäbisch verfeinern wollt, dann macht noch eine Schmelze dazu. Schmelze auf Spätzle sind im Grunde nichts anderes als in Butter oder Margarine angeröstete Semmelbrösel. Die Schmelze wurde seit jeher bei Festen zubereitet um den Spätzle einen besonders festlichen Touch zu geben. Man braucht dazu einfach 1 EL Butter mit 2 EL Semmelbröseln und eine kleine Pfanne. Die Butter wird erhitzt und darin die Semmelbrösel angebraten. Wenn alles golden ist, kommt die Schmelze über die Spätzle.

Und fertig.

Tipps: 

  • Es können bei Bedarf auch Wasser durch Eier und umgekehrt ersetzt werden. Dabei sollten mindestens 2 Eier auf 500 g Mehl benutzt werden. Das Wasser kann vollständig durch Eier ersetzt werden (wobei man dann auch mehr Eigelb als Eiweiß benutzen kann).
  • Ein Teil des Mehls kann auch durch Hartweizengrieß oder Weizendunst ersetzt werden. Dadurch werden die Spätzle kerniger und fester. Außerdem weichen sie dann nicht so schnell auf, wenn sie länger auf der Platte liegen bleiben. (Das dürfte eigentlich sowieso nicht passieren …)
  • Spätzle lassen sich auf Vorrat machen und tiefkühlen.

 

Am Ende der Garzeit kann das Fleisch heraus genommen und in mundgerechte Würfel zerschnitten werden. Es müsste jetzt eigentlich schon sehr zart sein. Ihr könnt nun auch noch die Brühe abschmecken und gegebenenfalls nachwürzen.

Das Fleisch kann nun wieder in die Brühe gegeben werden. Bei den Spätzle gibt es unterschiedliche Versionen. Ich für meinen Teil lass die Spätzle gerne separat und gebe sie erst mit ins Teller. Jedoch manche geben die fertigen Spätzle auch noch einmal zum Aufkochen mit in den Gaisburger Marsch. Bei mir passiert dies eher am zweiten Tag, wenn der Gaisburger Marsch wieder aufgewärmt wird. Entscheidet einfach selbst.

Gut passt auch noch etwas frische Petersilie dazu. Doch da scheiden sich auch die Geister.

Ich wünsche Euch viel Spaß und Freude mit meinem Rezept für einen Gaisburger Marsch. 

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Kürbis Curry

Ich hatte Euch vor einiger Zeit von meiner großen Kürbisernte diesen Herbst berichtet. Ich habe über 12kg Kürbis in diesem Jahr eingefroren. In kleinen Päckchen, so dass ich stets schnell und unkompliziert meine Gerichte mit Kürbis aufpeppen kann. Besonders im Herbst liebe ich Kürbis in vielerlei Variation. Bei der Überlegung, was ich mit meinem Kürbis anfangen könnte, bin ich einfach mal durch meinen Vorratsschrank gekrochen – ja, ihr lest richtig: gekrochen. Natürlich nicht wortwörtlich auf allen Vieren, jedoch habe ich in diesem Zusammenhang gleich ein mal Ordnung in dem Gewürzschrank geschaffen und war am Ende doch ein paar Stunden beschäftigt. Jedoch hab ich ein paar leckere Gewürze und Ideen für mein heutiges Gericht gefunden. 

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Ich hatte noch etwas scharfes Curry im Schrank. Ihr dürft nicht unterschätzen, dass es eine so große Vielzahl an unterschiedlichen Curry-Mischungen gibt, dass es wirklich auch einen geschmacklichen Unterschied macht, welches Curry man verwendet. Zudem fand ich noch Kichererbsen. Meiner Meinung nach passen diese drei Grundzutaten (Curry, Kichererbsen und Kürbis) doch wunderbar zusammen.Falls ihr gleich eine größere Menge kocht, ist es super zum mehrmaligen Aufwärmen oder kann auch portionsweise eingefroren werden. Außerdem ist dieses Kürbis Curry meiner Meinung nach im Herbst eine wunderbare Alternative für Chili con Carne auf Feiern. Seid doch einfach mal kreativ und überrascht eure Freunde mit einem anderen, leckeren Suppen- bzw. Eintopfgericht. Wunderbar passt ein weiches Brot oder Reis als Beilage dazu. 

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Zubereitung Kürbis Curry: 

* 300g Putenfleisch  

* 400g Kichererbsen (1 Dose) 

* 500g Kürbis 

* 1 Dose zerstückelte Tomaten 

* 3 EL Olivenöl 

* 2 TL scharfes Curry

* 400ml Gemüsebrühe 

* Salz 

* schwarzer Pfeffer

* 2 EL Zitronensaft

* 100ml roter Traubensaft 

* eine Prise Muskatnuss 

* 1 Zwiebel 

* 1 Knoblauchzehe 

* Chili nach Belieben 

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Wenn ihr etwas Zeit habt, könnt ihr das Fleisch schon ein paar Stunden vor der Zubereitung säubern und klein schneiden, daraufhin mit den Gewürzen und dem Öl marinieren und etwas im Kühlschrank ziehen lassen. Dieser Schritt ist nicht unbedingt nötig, verleiht dem Gericht jedoch etwas mehr Intensität.

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Wenn ihr dann mit der Zubereitung beginnt, könnt ihr zunächst das Fleisch mit der Marinade im Topf von allen Seiten kurz anbraten. Achtet darauf, dass die Temperatur nicht zu hoch ist, da ansonsten der Pfeffer bitter werden würde. Anschließend kommen die Kichererbsen, Zwiebeln und die klein geschnittenen Kürbisstücke hinzu. Achtet beim Säubern des Kürbis darauf, dass ihr Handschuhe tragt, da ihr ansonsten unschöne Spuren an euren Händen behalten könnt. Er färbt etwas. Bei allen Kürbissorten bis auf den Hokkaido-Kürbis, solltet ihr die Schale entfernen. Lediglich beim Hokkaido-Kürbis könnt ihr die Schale am Kürbis lassen, da diese sehr dünn ist und mit gegessen werden kann.

Anschließend kommen die Tomatenstücke, die Gemüsebrühe, der Traubensaft und der Zitronensaft hinzu. Lasst alles auf mittlerer Hitze 15-20min garen. Am Ende schmeckt ihr das rote Kürbis Curry noch einmal nach eurem eigenen Geschmack ab und fertig ist ein leckeres Gericht.

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Wer es weniger scharf mag, nimmt mildes Currypulver oder reduziert das scharfe. Currypulver ist eine Mischung aus verschiedenen Gewürzen. Drin stecken u. a. Bockshornklee, Koriander, Kardamom, Chilipulver, Pfeffer, Ingwer, Nelken und meist Kurkuma, welches für eine intensive Gelbfärbung sorgt.

 

Wunderbar passt dazu ein selbst gemachtes Fladenbrot oder ein aromatischer Duftreis.

Seid einfach kreativ. Ich wünsche Euch auf alle Fälle guten Appetit und viel Freude mit meinem roten Kürbis Curry! 

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