Pflaumenkuchen mit Rahmguss

Steht ihr auch immer mal wieder vor der Frage: Was kann ich denn als Kuchen für ein Buffet mitbringen? Sei es im Kindergarten, für einen Flohmarkt, für den Kuchenverkauf in der Schule, für einen Geburtstag oder einfach so als Mitbringsel?

So ging es mir vor Kurzem auch mal wieder. Und zudem hatte  ich irgendwie Lust auf Pflaumen. Auch wenn die Pflaumen noch nicht ganz reif sind, so habe ich doch schon mal mein erstes Pflaumenrezept in diesem Jahr ausprobiert. Mal eine kleine und feine Abwandlung des Klassikers. Daher möchte ich Euch heute meinen Pflaumenkuchen mit Rahmguss und Pistazien vorstellen. Sehr lecker, jedoch ein wenig zeitaufwändig, dafür lohnt sich die Mühe allemal. 

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Das Rezept ergibt entweder zwei kleine ca. 18 cm Durchmesser Tartes, eine große Tarte oder ein Blech.

 

Zubereitung Teig: 

* 200g Mehl

* 100g Butter

* 4g Salz 

* 20g Zucker 

* 80g Wasser 

Zunächst wird die zimmerwarme Butter zusammen mit dem Mehl, Wasser, Zucker und Salz verrieben und nur sehr kurz verknetet. Der Teig sollte nun kurz ruhen und daraufhin zu einem ca. 3mm dicken Boden ausgerollt und in die Form gelegt werden.

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Zubereitung Pflaumenfüllung: 

* 170g Dörrpflaumen (170g ist das Ausgangsgewicht

* Zimtstangen 

* Wasser 

* 20g Zucker 

* 1/2 TL Lebkuchengewürz 

* 40g Sultaninen 

* 40g gehackte Mandeln 

* 30g Pflaumengenschnaps 

* 40g Apfelsaft

* 10g echter Vanillezucker 

 

Die Dörrpflaumen werden mit den Zimtstangen und dem Wasser einige Stunden weich gekocht. Gebt genügend Wasser in Topf und lasst den Sud sehr, sehr langsam vor sich hin köcheln, nicht, dass es aus versehen noch anbrennt.

Sobald die Pflaumen weich sind, diese faschieren oder ganz fein mixen und die restlichen Zutaten in die Masse unterrühren. Nun sollte eine geschmeidige Masse entstanden sein. Falls die Konsistenz jedoch zu fest sein sollte, kann noch mit dem restlichen Kochwasser der Dörrpflaumen aufgefüllt und verflüssigt werden. Falls die Füllung zu weich geworden sein sollte, kann diese mit weiteren Mandeln oder Bröseln eingedickt werden. Die Füllung kommt nun in einen Dressierbeutel und kann auf dem Teig verteilt werden.

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Zubereitung Rahmguss: 

* 25g Zucker

* 1g Salz 

* 1 EL Vanillepuddingpulver

* 10g Vanillezucker

* 3 Eigelb

* 2 Eier 

* 320g Milch (40°C) 

* 135g Sahne (40°C) 

* Pistazienkerne und Mandelkerne gehackt 

Bis auf die Pistazienkerne werden nun alle Zutaten für den Rahmguss miteinander verrührt, ohne den Guss dabei zu schaumig zu schlagen.

Der Guss wird nun auf die Pflaumenfüllung geleert und bei 175°C zunächst einmal 25min gebacken. Jetzt werden die gehackten Pistazien- und Mandelkerne auf dem Pflaumenkuchen mit Rahmguss verteilt und der Kuchen wird noch so lange weiter gebacken, bis der Teig hellbraun wird und der Guss stockt.

 

Lasst Euch den Pflaumenkuchen mit Rahmguss und den leckeren Pistazienkernen gut schmecken! 

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Kräuter-Mayonnaise

Einer der Klassiker in der Grillsaison ist meiner Meinung nach selbst gemachte Mayonnaise. Und da derzeit so viele frische und leckere Kräuter in den Gärten wachsen und auf dem Markt zu kaufen sind, gibt es bei mir dieses Wochenende eine Kräuter-Mayonnaise.

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Und diese möglichst frisch aufgeschlagen.

Ein Traum!

Hier möchte ich Euch gerne mein derzeitiges Lieblingsrezept vorstellen. 

 

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Ach ja, als heutige Kulisse für meine Fotos habe ich mein neuestes Schmuckstück genommen. Das ist ein alter Stuhl, den ich noch von meinen Urgroßeltern habe. Also ein richtig kleines Erbstück – dieses habe ich die letzten Tage weiß lackiert und noch ein wenig nachbearbeitet – shabby chic hat bei uns also Einzug gehabt. doch mit der schönen Geschichte meines Familienerbstückes ist der Stuhl etwas ganz besonderes geworden. 

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Doch genug von meinen neuesten Versuchen und zurück zum Rezept der Kräuter-Mayonnaise. Die steht heute ja im Mittelpunkt! 

Zubereitung: 

*  1Eigelb

* 2TL Senf

* 1TL Salz 

* 2TL weißer Balsamico-Essig

* 125ml Sonnenblumenöl 

* Dillspitzen

* ein paar Blätter Basilikum

* Schnittlauch 

* eine kleine Stange Liebstöckel

* eine kleine Hand voll Petersilie 

* eine kleine Knoblauchzehe 

* Zucker 

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Bei der Herstellung von Mayonnaise ist es wichtig, daß die Zutaten alle die gleiche Temperatur haben. Bitte unbedingt darauf achten, daß man nur sehr frische Eier dafür verwendet, damit der Gefahr einer Salmonelleninfektion entgeht. Auf äußerste Sauberkeit bei der Zubereitung sollte selbstverständlich geachtet werden.

Das Eigelb, den Senf, das Salz und den Balsamico-Essig so lange aufschlagen bis eine dicke Masse entstanden ist. Hierfür habe ich einfach meinen Pürierstab genommen.

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Während ich fleißig die ganze Zeit weiter püriere, kommt das Sonnenblumenöl hinzu. Achtet jedoch darauf, dass nicht das gesamte Öl auf einmal hinzu kommt, sondern immer nur ein paar Esslöffel auf einmal. Wenn die Mayonnaise schön fest ist, können die Kräuter hinzu.

Nun kommen die klein geschnittenen Kräuter und die Knoblauchzehe hinzu.

Dann nach Geschmack etwas Zucker hinzugeben und alles noch einmal aufschlagen. Die Kräuter-Mayonnaise sollte immer gut gekühlt und verschlossen aufbewahrt werden. Dann ist die selbstgemachte Mayonnaise ca. 8-10 Tage haltbar.

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Lasst es Euch schmecken! Die Kräuter-Mayonnaise gibt es bei mir immer mal wieder. 

gibt es bei mir immer mal wieder. 

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Spargelpfannkuchen

Endlich ist wieder Spargelzeit: Wenn das zarte Frühlingsgemüse Saison hat, möchten wir es am liebsten jeden Tag kochen!

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Einer der Klassiker in der Spargelzeit sind für mich Spargelpfannkuchen mit gekochtem Schinken, Sauce Hollandaise und frischen Erdbeeren. Ein Traum im Mai und Ende April. So lecker, so einfach und ein wahrer Sonntagsschmaus. 

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Zubereitung Pfannkuchen (6-8 Stück): 

* 4 Eier 

* 350 Gramm Mehl Typ 405

* 500ml Milch 

* eine Priese Salz 

* eine Priese Zucker 

* Pfeffer

* Butterfett oder gutes Öl zum ausbacken der Pfannkuchen

 

Der Pfannkuchenteig sollte weder zu süß noch zu salzig zubereitet werden. Jeweils eine Briese Zucker und Salz zum Würzen ist ideal.

Der Pfannkuchenteig kann hier gerne etwas gewürzt werden. Pfeffer, Salz und eine Briese scharfes Paprikapulver verleihen dem herkömmlichenPfannkuchen gleich eine ganz andere Note.

Zunächst werden die Eier aufgeschlagen und mit dem Schneebesen in einer Schüssel gut verrührt. Daraufhin wird die Milch zu den Eiern gegeben und alles gut verrührt. Nun könnt ihr mit der Priese Salz und Zucker würzen. Eventuell, ganz nach Wunsch, noch etwas Pfeffer dazu. Jetzt wird das Mehl dazu gegeben. Dieses siebe ich gerne, so dass keine Klumpen entstehen. Rührt den Teig so lange weiter, bis dieser klumpenfrei ist und sich leichte Blasen bilden.

Jetzt Sollte der Teig etwas ruhen. Danach kann dieser noch einmal gerührt werden, bis er schön glatt ist. Heizt nun die Pfanne schon einmal auf. Gebt das Butterfett oder das Öl zum ausbacken hinzu.

Wenn die Pfanne gut erhitzt ist, kommt ein Schöpflöffel Teig in das heiße Butterfett und der Pfannkuchen wird so lange gebacken, bis der Teig oben zu stocken beginnt. Dann den Pfannkuchen wenden und fertig backen.
So verfahrt ihr, bis der gesamte Teig aufgebraucht ist.

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Im Idealfall kann der Spargel schön während der Pfannkuchenzubereitung vor sich hin köcheln, dann dauert das Essen insgesamt nicht zu lange.

 

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Zubereitung Spargel: 

Bevor ihr den Spargel kochen könnt, müssen sowohl der Weiß- als auch Grünspargel gründlich gewaschen werden, da sich in den Köpfen Sand festsetzen kann. Die faserreiche und leicht bittere Schale des weißen Spargels kann nicht verzehrt werden – dieser muss immer geschält werden!

Wenn ihr den Spargel kocht, sollten ihr ihn möglichst frisch verarbeiten. Je länger Spargel lagert, desto mehr Aroma und Feuchtigkeit verliert er.

 

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Noch ein Tipp von mir: Schlagt den Spargel nach dem Einkauf in ein feuchtes Geschirrhandtuch ein. So bleibt er länger frisch und lässt sich so ideal im Kühlschrank lagern.

Es gibt viele Möglichkeiten, Spargel zu kochen. Für die klassische Zubereitung kommen folgende Zutaten ins Kochwasser:

* Spargel 

* Salz

* eine gute Prise Zucker – mildert eventuelle Bitterstoffe

* ein Spritzer Zitronensaft – sorgt für ein strahlendes Weiß der Stangen

* ein Löffel Butter – hebt den Geschmack

Gebt alle Zutaten in einen ausreichend großen Topf und bringt das Wasser zum Kochen. Anschließend den Spragel hineinlegen. Je nach Dicke der Stangen kann die Garzeit variieren – in der Regel muss der Spargel etwa 20 Minuten ziehen.

Tipp: Die Schalen und abgeschnittenen Enden der Stangen vor dem Spargel ins kochende Wasser geben und etwa 10 Minuten darin ziehen lassen. Das intensiviert den Spargelgeschmack und aus dem Sud lässt sich eine wunderbare Spargelsuppe zubereiten (oder der Sud lässt sich auch als Grundlage für andere Gemüsesuppen am nächsten Tag verwenden).

 

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Zubereitung Sauce Hollandaise: 

* 200g Butter

* 3 Eigelb

* 100ml trockener Weißwein 

* 1 Priese Zucker 

* 1 Priese Salz

* 1 Priese weißer Pfeffer 

Für die Sauce Hollandaise würfelt ihr zunächst die Butter und lasst sie in einem Topf langsam schmelzen. Nun wird die Butter vom Herd genommen, durch ein feines Sieb gegossen und sie darf nun etwas abkühlen. Eigelbe und Weißwein über einem heißen Wasserbad schaumig aufschlagen. Flüssige Butter nach und nach darunterschlagen. Abschließend könnt ihr die Sauce Hollondaise mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.

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Wenn nun alles fertig ist, könnt ihr die Pfannkuchen gemeinsam mit dem Kochschinken, den frischen Erdbeeren und der selbst gemachten Sauce Hollandaise genießen.

Lasst Euch die Spargelpfannkuchen gut schmecken! 

 

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Hühnerfrikassee

Frisch gekochtes Hühnerfrikassee mit frischer Hühnersuppe – duftet fast genauso gut, wie es schmeckt. Frikassee heißen alle hellen Ragouts mit weißem Fleisch wie Hühnchen, Kalb oder Kaninchen.  Richtig zubereitet ist Hühnerfrikassee recht aufwändig und durchaus etwas für Feinschmecker, es lässt sich aber gut vorbereiten und später auch in kleinen Portionen einfrieren. Leider bleibt bei mir irgendwie nie etwas zum Einfrieren übrig – da gibt es das leckere Hühnerfrikassee lieber am nächsten Tag noch einmal.

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Ich möchte Euch heute eine sehr klassische Version des Hühnerfrikassees vorstellen. Mit Erbsen und grünen Kapern. Dazu etwas Reis – und fertig ist ein wunderbar leckeres Sonntagsgericht! 

 

Zubereitung:

* Ein Suppenhuhn

* ein EL Leinsamenöl

* eine Zwiebel 

* eine Karotte 

* ein Viertel Lauch 

* ein Achtel Sellerie 

* Erbsen 

* Kapern 

* 50ml trockener Weißwein 

* 100ml Sahne 

* Pfeffer 

* Salz 

* zwei Eigelb 

* Reis 

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Ich habe zunächst das Suppenhuhn gesäubert und dann in einem Topf von allen Seiten angebraten. Dann kamen eine Zwiebel, eine Karotte, ein Viertel Lauch, und ein Achtel Sellerie (alles klein geschnitten) mit in den Topf und es wurde mit Wasser abgelöscht.
Die Hühnersuppe darf nun gerne ein bis zwei Stunden vor sich hin kochen. Dann wird das Fleisch der Hühnerbrust von den Knochen und der Haut getrennt und in kleine Stückchen geschnitten.
Nun wird die Hühnersuppe abgesiebt, so dass kein Gemüse mehr in der nun glaren Brühe ist. Es kommen Erbsen und grüne Kapern hinzu, ein Schuss Weißwein, etwas Sahne, Pfeffer und Salz. die Soße wird nun einmal aufgekocht. Bevor das Hühnerfleisch mit in die Soße kommt, wird die Soße noch mit zwei Eigelb legiert.
Zum Legieren verrührt man das Eigelb mit etwas Sahne oder einem Teil der heißen Soße. Das verquirlte Eigelb dann mit einem Schneebesen unter die heiße Soße rühren. Wichtig beim Legieren: Nach der Zugabe des Eigelbs darf die Soße nicht mehr kochen, sonst kann es gerinnen. Zieht deshalb am besten den heißen Topf vom Herd und legiert erst dann.
Zu letzt kommt nun noch das klein geschnittene Hühnerfleisch mit in die Soße. Perfekt dazu passt Reis. Einfach nur lecker, besonders die Verbindung Kapern, Weißwein und Erbsen. Mhmm.

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Lasst Euch das Hühnerfrikassee gut schmecken! 

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Curry-Papaya-Mayonnaise

Wie wäre es mal wieder mit selbst gemachter Mayonnaise? Und nein, eine selbst gemachte Mayonnaise ist kein großer Aufwand. Es geht schnell, schmeckt lecker und man kann natürlich mit dem Geschmack ganz individuell variieren.

Und ein wenig fruchtig darf sie auch gerne sein. Da ich gerne Abwechslungen in der Küche habe, entstand diese Curry-Papaya-Mayonnaise. 

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Die Papaya ist auch als Baummelone bekannt, aber sie ist dadurch nicht mit der echten Melone verwandt. Die unzähligen kleinen, kugeligen und schwarzen Samen sind in der Mitte der Frucht in einer geleeartigen Masse eingebettet. Die Kerne haben einen beißend scharfen Geschmack und sollten daher nicht unbedingt gegessen werden. Die Papaya hat einen sehr süßen Geschmack nach Waldmeister, Himbeeren und Aprikosen und stellt somit einen wunderbaren Kontrast zum Geflügel und Curry her. Ein deftig-süßer Traum. 

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Zubereitung Curry-Papaya-Mayonnaise: 

*  1 Eigelb

* 2 TL Senf

* 0.5 TL Salz 

* 2TL weißer Balsamico-Essig

* 1 EL Currypulver

* 125ml Sonnenblumenöl 

* Fruchtfleisch einer Papaya, entkernt und geschält 

 

Das Eigelb, den Senf, das Salz und den Balsamico-Essig so lange aufschlagen bis eine dicke Masse entstanden ist. Hierfür habe ich einfach meinen Pürierstab genommen. Nun kommt die klein geschnittene Papaya hinzu. Anschließend, während ich fleißig die ganze Zeit weiter püriere, kommt das Sonnenblumenöl hinzu.

Die Mayonnaise könnt ihr natürlich als Dipp essen oder verwendet sie um Salate oder andere Gerichte zu verfeinern.

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Lasst Euch die Curry-Papaya-Mayonnaise gut schmecken! 

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Geflügelsalat mit Papaya

Es gibt so Tage, zum Beispiel Silvester oder Geburtstage, an denen möchte man seine Gäste und seine Lieben mit etwas ganz besonders Leckerem überraschen. Daher habe ich mir einen wunderbar fruchtigen und leicht zu machenenden Geflügelsalat mit Papaya überlegt und für heute Abend – Silvester – zubereitet. Die Papaya ist auch als Baummelone bekannt, aber sie ist dadurch nicht mit der echten Melone verwandt. Die unzähligen kleinen, kugeligen und schwarzen Samen sind in der Mitte der Frucht in einer geleeartigen Masse eingebettet. Die Kerne haben einen beißend scharfen Geschmack und sollten daher nicht unbedingt gegessen werden. Die Papaya hat einen sehr süßen Geschmack nach Waldmeister, Himbeeren und Aprikosen und stellt somit einen wunderbaren Kontrast zum Geflügel und Curry her. Ein deftig-süßer Traum. 

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Der Geflügelsalat mit der fruchtigen Note der Papaya passt super zu Raclette, für Buffets oder auch einfach so als ein ausgefallener Brotbelag. Falls ihr am Tag zuvor noch etwas Hähnchen oder anderes Geflügel übrig habt, dann passt es super. Ansonsten habt ihr etwas mehr Arbeit. Doch es hält sich alles im Rahmen. 

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Zubereitung Curry-Papaya-Mayonnaise: 

*  1 Eigelb

* 2 TL Senf

* 0.5 TL Salz 

* 2TL weißer Balsamico-Essig

* 1 EL Currypulver

* 125ml Sonnenblumenöl 

* Fruchtfleisch einer Papaya, entkernt und geschält 

 

Das Eigelb, den Senf, das Salz und den Balsamico-Essig so lange aufschlagen bis eine dicke Masse entstanden ist. Hierfür habe ich einfach meinen Pürierstab genommen. Nun kommt die klein geschnittene Papaya hinzu. Anschließend, während ich fleißig die ganze Zeit weiter püriere, kommt das Sonnenblumenöl hinzu.

Diese Curry-Papaya-Mayonnaise ist die Grundlage für den Geflügelsalat mit Papaya. Die Mayonnaise könnt ihr natürlich auch als Dipp essen.

 

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Weiterverarbeitung: 

* 500g Geflügelfleisch (gekocht) 

* ein Glas weißer Spargel

* eine Dose Erbsen und Karotten 

* zwei EL Essig

* Pfeffer 

Das gekochte Geflügelfleisch wird klein geschnitten. Es kommt der klein geschnittene Spargel und die Erbsen und Karotten aus der Dose hinzu.

Der halbe Saft der Dose von den Erbsen und Karotten kommt mit der Mayonnaise und zwei Esslöffel Essig zusammen in den Mixer. Ebenso kommt nun etwas Pfeffer hinzu. Wenn alles eine schöne Konsistenz hat, kommt die Salatsauce mit in die Schüssel und es wird gut durchmischt. Dieser Salat sollte nun möglichst schnell bis zum Verzehr in den Kühlschrank, da ja frische Mayonnaise verarbeitet wurde.

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Bei uns gibt es diesen Geflügelsalat als Beilage zum silvesterlichen Raclette.

Lasst Euch den Geflügelsalat mit Papaya gut schmecken! 

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Kümmel-Käse Häppchen

Plant ihr mal wieder einen gemütlichen Abend zu zweit zu Hause. Oder seid ihr noch auf der Suche nach einer schönen Ergänzung für euer nächstes Buffet? Da hätte ich eine kleine, feine Leckerei für Euch. Kümmel-Käse Häppchen, schön zart im Blätterteig. Dazu noch ein paar Himbeeren und es kann sogar als ein deftig-süßes Dessert verzaubern. Simpel und schnell. Ein wahrer Küchentraum. 

Besonders da ich die Kombination Kümmel und Käse – besonders mit einer frischen und fruchtigen Variante sehr empfehlen kann. 

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Zubereitung: 

* Blätterteig 

* Weikäse / weißer Schimmelkäse 

* zwei Eigelb

* zwei Esslöffel Milch

* ein Esslöffel Sonnenblumenöl

* schwarzer Kümmel (nach Belieben) 

* grobes Meersalz 

Für die leckeren Kümmel-Käse Häppchen müsst ihr nicht sonderlich viel Vorbereitungszeit einplanen. Ganz im Gegenteil, wenn die Zutaten zu Hause sind, dann ist dies eine schnelle und leckere Nascherei – bzw. ein wunderbares Dessert.

Zunächst schneidet ihr den Käse in die gewünschte Häppchengröße. Ich hatte so 2,5 x 2,5 cm Stückchen. Diese werden nun mit dem Blätterteig eingepackt. Achtet darauf, dass alle Seiten der kleinen Käse-Häppchen mit Blätterteig eingepackt sind, sonst läuft zu viel Käse aus.

Diese kleinen Häppchen kommen anschließend auf ein mit Backpapier belegtes Backblech.

Nun wird das Eigelb mit der Milch und dem Öl in einem kleinen Schüsselchen verrührt und mit einem Pinsel auf den Blätterteig aufgetragen.

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Die bestrichenen Kümmel- Käse Häppchen werden nun nach Belieben mit Meersalz und schwarzem Kümmel bestreut.

Das Blech mit den vorbereiteten kleinen Häppchen kommt nun in den auf 130°C vorgeheizten Backofen. Nach 12 bis 15 Minuten müssten sie fertig und servierbereit sein.

Dazu kann ich wunderbar frische Himbeeren und einen fruchtigen Weißwein empfehlen. Natürlich solltet ihr vor dem Servieren die frischen Himbeeren noch kurz abwaschen. Doch das war es dann auch schon an Vorbereitung.

Lasst Euch die Kümmel-Käse Häppchen gut schmecken!

Egal ob an einem gemütlichen Fernsehabend, als Dessert oder als Buffet-Ergänzung – sie sind immer wunderbar lecker. Ihr habt die Wahl, ob ihr die Häppchen wieder erkalten lassen wollt oder sie direkt mit dem flüssigen Käse-Kern genießt. Beides schmeckt sehr gut!

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Dinkel-Buchweizen-Ausstecher

“Fröhliche Weihnacht überall
Tönet durch die Lüfte froher Schall.
Weihnachtston, Weihnachtsbaum,
Weihnachtsduft in jedem Raum.”

Weihnachtsduft in jedem Raum. Da muss ich immer an leckere Plätzchen denken. 

An welche Plätzchen denkt ihr als erstes, wenn ihr an Weihnachtsgebäck denkt? Bei mir sind es die Ausstecher. 

Das liegt vermutlich daran, dass ich als kleines Mädchen schon immer wieder gerne mit meiner Mutter zusammen in der Adventszeit gebacken habe. Als kleiner Drei-Käse-Hoch hatte ich natürlich auch eine Küchenschürze umgebunden, auch wenn sie mir viel zu groß war. Ich musste sie mir immer wie ein zu langes Kleid beim Gehen hoch halten – und irgendwie war es ein kleines Prinzessinnengefühl. Eine mit Mehl und Teig verschmierte Prinzessin eben. Ihr kennt ja solche Kinderträume.

In der Weihnachtsbäckerei lief natürlich auch immer Weinachtsmusik – Und bei “Fröhliche Weihnacht überall..” möchte ich direkt mitsingen und mir meine Backschürze umbinden. 

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. Und was gibt es schöneres für kleine Kinder als Ausstecher? Da kann man wunderschöne Formen ausstechen. Sie anschließend so bunt und lecker dekorieren und sie schmecken einfach immer wieder gut. Diese Nascherei könnte man schon fast als gesunde Plätzchen bezeichnen. Aber wirklich nur fast. Mit Dinkel und Buchweizen ist der Teig neu interpretiert und schmeckt wunderbar nussig. Eine schöne Variante für alle, die in ihrer Backstube etwas kreativ sein möchten und zudem noch auf Weizenmehl verzichten möchten. 

Buchweizen ist für mich in der Adventszeit eine wunderbare Ergänzung. Es gibt einen kernig, nussigen Geschmack und ist so eine leckere Nuss-Alternative für Allergiker. 

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Zubereitung: 

* 100g Zucker

* 200g kalte Butter, oder Sanella

* 200g Dinkelmehl

* 100 g Buchweizenmehl

* 3 Eigelb

* Salz

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1. Butter würfeln
Die kalte Butter in Würfel schneiden, mit Zucker und Ei mit den Knethaken des Handrührgerätes oder mit den Händen verkneten.

2. Butter, Zucker, Eigelb, Mehl verkneten
Mehl dazu geben und flott mit kalten Händen glatt verkneten damit der Teig geschmeidig bleibt.

3. Teig-Ziegel in Folie wickeln
Den Mürbteig zu einem flachen Ziegel formen, in Folie wickeln und für 15 bis 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.

4. Teig ausrollen
Den kalten Mürbteig mit den Händen auf der bemehlten Arbeitsfläche kurz durchkneten, dann mit einem Rollholz von der Mitte nach außen ausrollen.

5. Teig bewegen
Beim Ausrollen den Teig zwischendurch hoch heben und in Bewegung halten, damit der Teig nicht auf der Arbeitsfläche kleben bleibt.

6. Kekse ausstechen
Mit Hilfe der Ausstecherförmlein nun den Teig ausstechen.

Die Kekse nun für 12 bis 15min bei 180°C Umluft backen. Nach dem Backen auf einem Backrost abkühlen lassen. Wenn sie wieder abgekühlt sind, können sie nach belieben dekoriert werden. Ich habe mich dieses Jahr für eine Variante mit Fondant, eine mit klassischem Schokoladenüberzug und dann noch für die Doppeldeckervariante mit Glühweingelee entschieden. Alle drei Varianten sind sehr, sehr lecker!

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Lasst Euch die Dinkel-Buchweizen-Ausstecher gut schmecken und viel Spaß beim Nachbacken!

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Kirschchili-Mayonnaise mit Kirschen

In der Grillsaison sind unterschiedliche Dipps und Grillsaucen immer wieder eine wahre Freude. Manche Versuche der Neukreationen gelingen und andere leider nicht. Hier möchte ich Euch nun meine Kirschchili-Mayonnaise mit Kirschen vorstellen. Diese Mayonnaise gehört zu denen, die wunderbar geklappt hat. Manchmal habe ich einfach einen Geschmack im Kopf und versuche diesen dann auch zu kreiieren. Mit den Kirschchilis, die mir Pepperworldhotshop zum Testen geschickt hat, ist die Mayonnaise wunderbar gelungen. Und ich habe sogar noch einige Kirschchilils übrig, damit ich noch ein paar weitere Rezepte zaubern kann. 

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Lasst Euch von der lieblichen Farbe der Kirschchili-Mayonnaise mit Kirschen nicht täuschen. Auch wenn die Mayo in einem zarten Hellrosa auf dem Teller erscheint, hat sie dennoch eine angenehme Schärfe und ist eine wunderbar fruchtige Abwechslung zu den üblichen Grillsaucen. 

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Zubereitung: 

*  1 Eigelb

* 2 TL Senf

* 1TL Salz 

* 2TL Balsamico-Essig

* 3 frische Kirschchili-Schoten 

* 125ml Sonnenblumenöl 

* 5-6 entkernte Sauerkirschen 

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Das Eigelb, den Senf, das Salz und den Balsamico-Essig so lange aufschlagen bis eine dicke Masse entstanden ist. Hierfür habe ich einfach meinen Pürierstab genommen. Nun kommen die klein geschnittenen Kirschchili-Schoten hinzu. Anschließend, während ich fleißig die ganze Zeit weiter püriere, kommt das Sonnenblumenöl hinzu. Nun könnt Ihr noch die entkernten Sauerkirschen hinzugeben und alles noch einmal aufschlagen.

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Lasst es Euch schmecken! Die Kirschchili-Mayonnaise mit Kirschen wird es bei mir immer mal wieder geben, sie hat mich geschmacklich sehr überzeugt.

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