Eier in Senfsoße ~ der Klassiker neu interpretiert mit Pistazien, Wirsing und Granatapfel

Eier in Senfsoße ist ein Klassiker der deutschen Küche. Eigentlich muss ich zu diesem Gericht nicht sehr viel erzählen, ich bin mir sicher, dass es viele schon aus ihrer Kindheit kennen. Sei es von den Eltern oder den Großeltern. Man sollte zumindest denken, dass Eier in Senfsoße als eines der typischen Hausmannsgerichte in Deutschland sehr bekannt ist.

Doch ich muss gestehen, dass ich erst durch Pinterest, Instagram und andere Blogger auf dieses Gericht aufmerksam geworden bin. Klar. Eier in Senfsoße habe ich schon einmal gehört, jedoch kam es früher niemals auf unseren Tisch. Das kann gut daran liegen, dass Eier in Senfsoße hauptsächlich im Norden und Nord-Osten Deutschlands verbreitet sind. Aber kulinarisch bin ich ja immer offen und musste mich dann auch an dieser Kombination versuchen.

Unsere ersten Eier in Senfsoße waren ganz klassisch. Mit Kartoffeln, einer Senfsoße und Eiern. Simpel und lecker. Doch für meinen Geschmack wollte ich das Rezept etwas anders ausrichten. So ist diese neue Interpretation entstanden mit Pistazien, Wirsing und Granatapfel.Für meinen Geschmack passen die Eier in Senfsoße so perfekt in den Herbst. 

 

Zutaten Eier in Senfsoße:

Rezept für zwei Personen | kcal pro Portion ca. 500

* 4 Eier 

* Salz, Pfeffer 

* Muskatnuss

* 20g Butter

* 1/2 TL Senfkörner

* 4 TL mittelscharfer Senf 

* 15g Mehl 

* 100ml Gemüsebrühe 

* 200ml Milch (1,5% Fett) 

* 2 Spritzer Weißweinessig

* 2 TL gehackte Pistazien

Zubereitung Eier in Senfsoße:

Zunächst bereitet Ihr die Kartoffeln vor. Diese können entweder normal gekochte oder Salzkartoffeln sein. Ganz nach eurem Geschmack. Während die Kartoffeln und der Wirsing garen, könnt Ihr die Eier kochen und die Senfsoße zubereiten.

Für die Senfsoße zerlasst Ihr in einem Topf die Butter und lasst die zerstoßenen Senfkörner in der Butter ein wenig anschwitzen. Anschließend gebt das Mehl dazu und verrührt alles kräftig mit einem Schneebesen. Gebt jetzt die zwei Spritzer Weißweinessig dazu. Die Mehlschwitze wird zunächst mit der Gemüsebrühe und anschließend mit der Milch abgelöscht. Der Senf und die Gewürze können nun nach eigenem Geschmack hinzu gegeben werden. Lasst die Senfsoße ein wenig vor sich hin köcheln, bevor das Essen serviert wird.

Die gehackten Pistazien kommen abschließend als Dekoration auf das Teller.

Zutaten Wirsing:

* 400g Wirsing

* Granatapfelkerne 

* 500ml Wasser

* 2 Lorbeerblätter

* 1 EL Salz 

* 3 Wachholderbeeren 

* 1 Pfefferkörner 

Zubereitung Wirsing:

Zunächst putzt Ihr den Wirsing und entfernt die äußeren Blätter. Anschließend wird der Wirsing in die gewünschte Größe geschnitten, der Strunk entfernt und die Wirsingblätter dann in den Dampfgarer gegeben.

Für den Sud, der unten im Topf ist, nehmt Ihr das Wasser, die Lorberblätter, die Wachholderbeeren, die zerstoßenen Pfefferkörner und das Salz.

Falls Ihr keinen Dampfgarer habt, dann macht es einfach wie ich. Nehmt einen Topf, füllt in diesen das Wasser und die restlichen Zutaten (außer den Granatapfelkernen) und gebt den Wirsing in ein Sieb. Auf das Sieb kommt ein Deckel und fertig ist ein selbst gebauter Dampfgarer.

Der Wirsing braucht im Dampf ca. 25min – je nach Geschmack und Größe der Wirsingblätter. Abschließend könnt Ihr auf dem Teller noch die Granatapfelkerne über den gedämpften Wirsing streuen.

Lasst Euch meine Eier in Senfsoße ~ der Klassiker neu interpretiert mit Pistazien, Wirsing und Granatapfel gut schmecken! Bei uns werden sie nun in Zukunft häufiger mal auf den Tisch kommen. 

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Gesunde Buchweizen-Schoko-Muffins mit Karotten und Haferflocken

Die gesunden Buchweizen-Schoko-Muffins mit Karotten und Haferflocken schmecken nussig und kommen ganz ohne Zucker aus. Die etwas anderen Schoko-Muffins. Bei diesem Rezept hab ich ganz auf Industriezucker verzichtet und es ist zudem auch noch ganz ohne Weizenmehl. 

Ich koche und backe sehr gerne mit Buchweizenmehl. Besonders gerne Buchweizenpfannkuchen, Buchweizen in Obst-Blechkuchen oder in Brot. Bisher sind die Rezepte jedoch leider noch nicht alle auf dem Blog gelandet, doch das werden sie sicherlich in den nächsten Wochen und Monaten. Das Besondere an Buchweizen ist, dass es eigentlich kein Getreide ist, jedoch wie eines schmeckt und auch so verarbeitet werden kann. Buchweizen ist ein Knöterichgewächs, wie bspw. Sauerampfer. Daher ist Buchweizen auch frei von Gluten und Weizenlektinen. 

Das Gute an diesem Rezept für gesunde Buchweizen-Schoko-Muffins mit Karotten und Haferflocken ist, dass sie mindestens drei Tage saftig, nussig und frisch schmecken. Durch den Buchweizen und die Karotten kommt in die Muffins sehr viel Aroma und Saftigkeit. Und mit Zartbitterschokolade zusammen, schmecken die kleinen Buchweizen-Schoko-Muffins auch richtig gut. Falls ihr keine kleinen Muffins machen wollt, könnt ihr auch einen Kuchen backen. 

Zutaten Buchweizen-Schoko-Muffins:

(reicht für 24 Muffins oder eine Springform mit ca. 26 cm Durchmesser):

* 400g Möhren 

* Butter und Backförmchen für die Muffins 

* 4 Eier 

* 210g Akazienhonig 

* 100g geriebene Mandeln

* 200g Buchweizenmehl

* 50g Haferflocken

* 1 Päckchen Backpulver 

* 1 TL Zimt

* zwei Priesen Kardamom 

* 1 unbehandelte Zitrone

* 5g frischer Ingwer 

* 50ml Milch 

* 150g Zartbitterschokolade

* 1 Priese Salz

Zubereitung Buchweizen-Schoko-Muffins:

Zunächst werden die Möhren gewaschen und mit dem Kartoffelschäler geschält. Mit einer Küchenreibe werden daraufhin die Karotten in feine Streifen geraspelt, in eine Schüssel gegeben. Ebenso kommen die Raspel der Zitrone und des frischen Ingwers direkt mit in die Schüssel. Diese kann nun erst einmal bei Seite gestellt werden.

Jetzt könnt ihr den Backofen auf 175°C (Umluft 160°C) vorheizen und die Muffinförmchen in die Backform stellen.

Trennt nun die Eier. Dabei jedes Eiweiß zuerst einzeln in eine Tasse geben, erst dann (wenn kein Eigelb hineingeraten ist!) in eine Rührschüssel. Das Eigelb in eine zweite Schüssel geben. Das Eiweiß kann nun bis zur weiteren Verarbeitung in den Kühlschrank gestellt werden.

Jetzt wird die Hälfte der Zartbitterschokolade Topf mit der Milch und dem Zitronensaft langsam erhitzt, bis eine relativ flüssige Konsistenz entstanden ist. Anschließend kommt diese Mischung mit dem Honig zum Eigelb. Es wird nun alles schaumig geschlagen.

Die geraspelten Möhren darunter mischen und weitere 3 Minuten schlagen.

Jetzt kommt die Hälfte der Mandeln zum Eigelb-Möhren-Gemisch dazu. Das Backpulver, das Buchweizenmehl, die Haferflocken und das Zimtpulver unterrühren.

Jetzt schlagt Ihr das Eiweiß steif. Hierfür kommt zum Eiweiß noch eine Priese Salz in die Schüssel. Die restlichen geriebenen Mandeln vorsichtig mit einem Teigschaber unter den Eischnee heben. Diesen Mandel-Eischnee zur Eigelbmasse geben und mit dem Teigschaber gut verrühren.

Den Teig könnt ihr nun in die Formen gießen, dabei die Oberfläche mit dem Teigschaber glatt streichen. Jetzt könnt ihr die restliche Zartbitterschokolade in Stücke hacken und über die Muffins streuen, so dass in jedem Muffin ein paar Schoko-Stücke zu finden sind.

Die Muffinförmchen wandern nun für 30-35min bei 175°C (Umluft 160°C) in den Backofen. Wenn die Zeit vorbei ist, könnt ihr die Stäbchenprobe machen. Hängen noch feuchte Krümel an dem Stäbchen, weiterbacken.

Dann den Kuchen mit Topfhandschuhen herausnehmen, kurz abkühlen lassen und fertig sind die Buchweizen-Schoko-Muffins.

Lasst Euch die gesunden Buchweizen-Schoko-Muffins mit Karotten und Haferflocken gut schmecken! 

 

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Raclette-Burger mit Preiselbeeren und selbst gebackenem Dinkel-Mohn-Bun

Wie wäre es mal mit einem Raclette-Burger mit Preiselbeeren und selbst gebackenem Dinkel-Mohn-Bun? Das neue Jahr ist noch nicht sehr alt und somit haben wir noch ein paar Reste von Silvester im Haus. Besser gesagt, wir hatten bis zu unserem Burger-Abend noch ein paar Reste von Silvester im Haus. Jetzt ist nichts mehr – überhaupt kein bisschen – also alles ist ratze putz weg von dem leckeren Raclette-Käse. 

Wir hatten noch einige Scheiben Raclette-Käse von Silvester und Preiselbeeren von Weihnachten im Haus. Was macht man nur damit? Natürlich wäre ein erneutes Raclette auch sehr lecker, doch auf Dauer wird das auch langweilig. Daher haben wir uns für selbst gemachte Raclette-Burger entschieden. 

Natürlich mit selbst gebackenen und frischen Burgerbuns aus Dinkelmehl und als Abwechslung gab es Mohn anstatt Sesam als Dekoration. Ach ich muss Euch sagen, der Raclette-Burger war so lecker, dass wir ihn sicher auch mal unterm Jahr – ganz ohne voran gegangenen Raclette – machen werden. 

Doch nun genug der Worte, kommen wir direkt zum Rezept für meinen Raclette-Burger mit Preiselbeeren und selbst gebackenem Dinkel-Mohn-Bun. 

 

Zubereitung Dinkel-Burger-Brötchen mit Mohn:

* 400g Dinkelmehl

* 1 1/2 Teelöffel Salz

* 1 Teelöffel Zucker

* 2 Päckchen frische Hefe

* 1 EL Sonnenblumenöl

* 300 ml lauwarmes Wasser

* 2 Eier

* Mohn

Mehl, Zucker, Salz, Hefe erst mal miteinander mischen! Danach erst das Öl, ein Ei und das Wasser zugeben und dann ordentlich durchkneten. Falls man eine passende Küchenmaschine hat, kann auch diese hierfür verwendet werden. Achtet auf die richtige Konsistenz des Teiges. Falls er zu trocken ist ein wenig Wasser zugeben – oder Mehl wenn er noch klebt.

Nun lässt man den Teig mit einem Geschirrtuch abgedeckt an einem warmen Ort ruhen, bis er sich in etwa verdoppelt hat. Danach knetet man den Teig noch mal bis fast auf seine ursprüngliche Größe zusammen, formt daraus die Brötchen und legt sie auf ein Backblech. Die Brötchen sollten jedoch eher flache Fladen sein, sonst werden sie insgesamt zu hoch. Also formt schöne flache Teigfladen.

Die Brötchen nun wieder ruhen lassen bis sie sich in ihrer Größe noch einmal verdoppelt haben.
Nun heizt man den Herd mit Ober-Unterhitze auf 220 – 240 Grad vor.
Das Eigelb mit einem Fingerhut Wasser vermischen, die Brötchen mit dem Gemisch bestreichen und dann mit Mohn bestreuen.
Während des Backens sollte eine Tasse voll Wasser mit im Backofen sein. So, dass genügend Luftfeuchtigkeit entsteht und die Brötchen schön aufgehen können.
Die Brötchen am besten auf mittlerer Schiene ca. 20 Minuten lang backen.
Nach dem Backen vom Blech nehmen und auf einem Gitter kurz abkühlen lassen und dann gleich als Raclette-Burger belegen. Besonders, wenn sie noch ofenfrisch sind, schmeckt dies einfach himmlisch und der Käse schmilzt ein wenig besser.

Für das Fleisch:

* 500g Beef Hackfleisch

* 1 Ei

* Pfeffer

* Salz

* Muskatnuss

* Paprika (scharf)

* eine Knoblauchzehe

* 1 EL Paniermehl

 

Die 500g Beef-Hackfleisch werden mit Peffer, Salz, Paprika, Muskatnuss, dem Paniermehl und einer Knoblauchzehe gewürzt. Ein Ei kommt hinzu und alles wird ordentlich durchgeknetet und in Form gebracht. Daraufhin in einer Pfanne von beiden Seiten angebraten.

Anschließend könnt ihr die Fleischpatties noch im Backofen bei 100°C warm halten. Jedoch nicht zu lange, da das Fleisch ansonsten trocken wird. Je nach dem wie durch ihr die Rindfleisch-Patties möchtet, variiert ihr mit der Garzeit.

Für den Belag des Raclette-Burgers:

* Zwiebelringe

* Raclette-Käse

* Preiselbeeren

* Salat

* Feldsalat 

* Tomatenscheiben

Für den Belag kann man natürlich variieren. Ich habe mich dieses mal für einen Raclette-Burger mit Preiselbeeren, Feldsalat, Zwiebeln, Tomaten und wunderbar würzigem Raclette-Käse entschieden. Falls ihr noch ein wenig Mehr Sauce mögt, könnt ihr den Raclette-Burger noch zusätzlich mit etwas frischer Mayonnaise belegen. Ich persönlich würde jedoch nicht noch sehr viel mehr zusätzliche Geschmackskomponenten verwenden.

 

 

Lasst Euch meinen Raclette-Burger mit Preiselbeeren und selbst gebackenem Dinkel-Mohn-Bun gut schmecken! Ich mochte ihn sehr gerne und er war nicht nur „Resteessen“, sondern wird sicherlich noch häufiger bei Burger-Abenden gemacht werden.

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Buttermilch Pancakes mit Ahornsirup

Buttermilch Pancakes mit Ahornsirup sind schnell zubereitet und ein wunderbares Frühstück an langen Wochenenden. Oder auch als süßes Mittagessen. Vor über 20 Jahren war ich als kleines Mädchen das erste und bisher einzige mal in den USA. Besonders beeindruckend und ungewohnt fand ich in den USA die Frühstücksmentalität.

Ich kannte in diesem Alter ein Marmeladebrot, Tee und Obst als Frühstück. Manchmal gab es natürlich auch einen anderen Belag. Aber an sich gab es unter der Woche immer Brot zum Frühstück und am Wochenende hin und wieder frische Brötchen und ein weiches Ei.

Aber ein American Breakfast mit Bacon, kleinen Würstchen, Eierspeisen, Pancakes und Ahornsirup war für mich absolut neu und unbekannt. Ich fand es sehr beeindruckend. Jedoch vermisste ich nach einigen Tagen doch die Brotauswahl, wie wir sie aus Deutschland kennen. Besonders Vollkornbrote, Körnerbrote und unterschiedliche Mehlsorten waren vor über 20 Jahren noch nicht so weit verbreitet.

Doch kommen wir zurück zu den Buttermilch Pancakes mit Ahornsirup. Pfannkuchen zum Frühstück – das war damals ein richtiger Kindertraum. Und ist auch heute noch etwas ganz besonderes, wenn wir an langen Wochenenden hin und wieder morgens einmal Buttermilch Pancakes mit Ahornsirup zum Frühstück machen.

Das ist etwas besonders schönes, wenn beim Aufwachen bereits der duft von frischen Pancakes durch die Räume zieht. Das schöne an diesem Rezept ist, dass es sehr schnell zubereitet ist, leicht zu machen ist und sehr leckere Pancakes dabei raus kommen.

Und das schöne an diesem Rezept für Buttermilch Pancakes mit Ahornsirup ist, dass ihr es in jeder Jahreszeit zubereiten könnt. Denn je nach Jahreszeit könnt ihr mit unterschiedlichen Fruchtsorten als Beilage variieren.

Zubereitung Buttermilch Pancakes: 

Ca. 2 Portionen als Hauptspeise, als Frühstück ca. 4 Portionen

* 250ml Buttermilch 

* 2 EL Pflanzenöl 

* 2 Eier 

* 200g Dinkelmehl Typ 1050 

* 2 TL Backpulver

* 1 TL Natron 

* 1 EL Vanillezucker 

* Ahornsirup 

* Puderzucker

* Butter 

* Obst nach Belieben als Beilage 

Zunächst gebt ihr die Buttermilch, das Öl und die Eier in eine Rührschüssel und verrührt alles mit der Küchenmaschine bei mittlerer Geschwindigkeit.

Anschließend gebt ihr Mehl, Backpulver, Natron und den Vanillezucker in die Rührschüssel und verrührt alles zu einem flüssigen und klumpenfreien Teig.

Wenn der Teig klumpenfrei ist, könnt ihr eine flache Pfanne oder eine Crepe-Pfanne mit etwas Öl erhitzen und Teig für etwa 8cm große Pancakes in die Pfanne geben. Anschließend werden diese ein paar Minuten von jeder Seite gebacken, bis sich Bläschen bilden.

Die Buttermilch Pancakes werden nun auf einem Teller aufeinander gestapelt, mit Ahornsirup, frischen Früchten, Puderzucker und mit etwas Butter angerichtet.

Lasst Euch die Buttermilch Pancakes mit Ahornsirup gut schmecken!

 

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Selbst gemachte Börek

Selbst gemachte Börek sind schnell und leicht gemacht. Die leckeren gefüllten Teigrollen können sowohl mit Hackfleisch, Spinat oder bspw. Frischkäse gefüllt werden. Das heutige Börek-Rezept ist ein Basic-Rezept, das ihr selbst gerne mit vielen unterschiedlichen Füllungs-Varianten abändern könnt. 

Börek kommt urprünglich aus der Türkei bzw. vom Balkan. In den jeweiligen Ländern sind die Börek dann auch unter unterschiedlichen Namen Bekannt. Beispielsweise in Albanen heißen sie Byrek oder Pite, hier werden sie oft mit Kartoffelwürfeln, mit Hackfleisch, mit Spinat oder mit getrocknetem und salzigem Ricotta gefüllt. In Bulgarien sind sie unter dem Namen Baniza bekannt. In Griechenland kennt man sie als Burekki oder Pita. Diese Liste lässt sich sicherlich noch verlängern, da je nach Region ein eigener Name gefunden wurde. Jedoch ähneln sich die Namen schon in gewisser Weise. 

Je nach Füllung sind sie entweder ein Alltags- oder ein Festessen. Zudem können sie auch kalt oder warm gegessen werden. So können Börek eine wunderbare Beilage für ein Buffet, einen Salat oder als Fingerfood für eine Party dienen. Auch auf meinem Blog befinden sich schon unterschiedliche Verwendungsmöglichkeiten von diesen Köstlichkeiten. So beispielsweise meine Rote Linsensuppe mit Börek, ein Türkisch-mediteraner Teller oder meine leckeren Spinat-Börek

 

Zubereitung selbst gemachte Börek:
* 1 Packung Teigblätter dreieckige Yufka-Teigblätter, gibt es in türkischen Läden oder in der Delikatessenabteilung eines gut sortierten Suppermarktes

* 400g Feta-Käse / Ziegenkäse

* 2 Eier

* Muskatnuss

* Pfeffer

* Kreuzkümmel

* 1 Hand voll frische Petersilie 

* Frittierfett

Eines der Eier gemeinsam mit den Gewürzen mit dem Schafskäse gut verkneten, bis eine feste Masse entsteht.

Ein walnussgroßes Häufchen dieser Masse an die breiteste Stelle eines jeden Teigdreieckes setzen. Diese Masse nun länglich auf dem Teig positionieren. Die Seiten des Dreiecks einschlagen und dann den Teig von der Breitseite nach oben zur Spitze hin fest aufrollen.

Das zweite Ei einmal öffnen und in einer Schüssel verrühren. Es dient im weiteren Verlauf als Kleber, um die Röllchen zu zukleben. Dafür die Spitze des Yufka Teigblattes mit feuchten Fingern und dem zweiten Ei noch einmal einpinseln und gut andrücken.

Alle Röllchen in Frittierfett ungefähr 5-7 Minuten frittieren bis sie goldbraun sind, dabei mehrfach wenden. Danach auf ein Küchentuch legen, damit das überschüssige Fett abtropfen kann.

Lasst Euch die selbst gemachten Börek gut schmecken! 

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Serviettenknödel

Serviettenknödel sind eine leckere Beilage für Braten, Gluasch, Geschnetzeltes und sonstige Gerichte mit viel und leckerer Sauce. Sie sind schnell und leicht selbst gemacht. Zudem sind Serviettenknödel eine gute Möglichkeit, um übrig gebliebenes Brot, Brötchen oder Brezeln zu verarbeiten. Auch mit Laugengebäck, Vollkornbrötchen oder anderen Brotsorten schmecken Serviettenknödel sehr gut. 

Ihr könnt bei der Auswahl der Grundzutaten gerne ein wenig variieren. Ich mag Serviettenknödel gerne auch in der Version mit Laugengebäck. Wie ich sie zum Beispiel bei meinem Glasierten Coq au Vin mit Kürbis gemacht habe. Oder Semmelknödel mit Salbei-Champignon-Sauce ist auch ein sehr leckeres Gericht. Wie gesagt, ihr habt sehr viele Kombinationsmöglichkeiten mit dieser wunderbaren Beilage. Ich mag Serviettenknödel auch sehr gerne zu Gulasch , meinem Schoko-Chili Gulasch oder Rollbraten

 

Zubereitung Serviettenknödel: 

* 500g altes Brot (Brötchen, Toastbrot, Brotscheiben etc.) 

* 1 Zwiebel 

* 1 Bund krause Petersilie 

* 1 TL getrockneter Majoran 

* 3 kleine Eier oder zwei sehr große Eier 

* Salz, Pfeffer, Muskatnuss 

* 2-3 EL Butter 

Als erstes solltet ihr die Brötchen, Brotscheiben oder das Laugengebäck in Würfel schneiden. Da ich für Serviettenknödel meist älteres und liegen gebliebenes Brot nehme, das meist sehr hart ist, verwende ich zum Schneiden meine Brotschneidemaschine.

Wenn ihr das ganze Brot geschnitten habt, könnt ihr die Würfel und das entstandene Mehl bzw. die kleinen Krümel, alle zusammen in eine große Schüssel geben.

Erhitzt nun die Milch, bis diese sehr warm ist. Sie sollte jedoch noch nicht kochen. Die Milch wird nun über die Brotwürfel gegossen und alles sollte einige Zeit, ca. 20-30min einweichen.

In der Zwischenzeit könnt ihr die Zwiebel klein schneiden und würfeln. Die Zwiebelstückchen werden in zerlassener Butter glasig angebraten. Nun kommen auch noch die Kräuter und Gewürze mit in die zerlassene Butter.

Diese Mischung könnt ihr nun unter die Brotwürfel einarbeiten. Ich habe dafür die Küchenmaschine mit dem Knethaken verwendet. Jedoch erst, wenn die Masse etwas kälter geworden ist. Schmeckt alles ab und gebt anschließend noch die Eier hinzu.

Lasst die Küchenmaschine ein paar Minuten bei langsamer bis mittlerer Geschwindigkeit den Teig verarbeiten. Oder knetet alles kräftig, bis eine homogene Knödel-Masse entsteht.

Nun kommt der Grund, weshalb die Serviettenknödel auch Serviettenknödel heißen: Sie werden in Servietten, Geschirrtücher oder andere Kochfeste Stoffe gewickelt. Ich persönlich verwende Bewusst Geschirrtücher oder Leinenstoff, den ich später in der Waschmaschine auch kochen kann, da ich meine Lebensmittel nicht in Plastikfolie Kochen möchte.

Die Masse wird nun der Länge nach auf dem Tuch ausgebreitet und als eine Rolle geformt. Macht eure Hände gerne zwischendurch nass, dann lässt sich besser arbeiten. Die Masse zu Serviettenknödeln von etwa 15cm Länge und 4cm Durchmesser zusammenrollen. Achtet jedoch darauf, dass der große Serviettenknödel dann auch in euren Topf passt. Damit der Knödel beim Kochen nicht aufgeht, bindet ihr die Enden und den Knödel mit etwas Küchengarn fest zusammen.

Nun kann der Serviettenknödel auch schon in das gesalzene Kochwasser. Nach ca. 30min sollte der Knödel fertig sein. Lasst das Wasser die ganze Zeit bei mittlerer Temperatur vor sich hin köcheln.

Nach dem Kochen wird der Serviettenknödel ausgepackt und ihr könnt ihn vor dem Servieren in ca. 1-2cm dicke Scheiben schneiden.

 

Viel Freude mit meinem Rezept für selbst gemachte Serviettenknödel! 

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Zitrus-Mandel Konfekt

  • Meine leckeren Weihnachtsplätzchen haben dieses Jahr eine neue Sorte dazu bekommen. Zitrus-Mandel Konfekt. Sehr lecker und schnell gemacht. Mein Zitrus-Mandel Konfekt ähnelt in der Herstellung den klassischen Wienerbögen.

Die Kombination von Zitrusfrüchten, Mandeln, etwas Karamell im Geschmack – ich mag die Kombination sehr gerne. Und es ist auf jedem Plätzchenteller auch optisch eine wahre Bereicherung. 

Dieses leckere Zitrus-Mandel Konfekt möchte ich gerne dem Weihanchtsblogevent von Charlotta widmen. Sie hat diesen Advent ein wunderbares Event #Weihnachtenistüberall auf die Beine gestellt. Schaut doch mal in Ruhe auf ihrem Blog vorbei und lasst Euch inspirieren. Ich bin selbst schon sehr lange ein großer Fan ihres Foodblogs Charlottas Küchentisch – und Weihnachten ist für mich jedes Jahr wieder eine ganz besondere Zeit. 

Blogevent, Weihnachten ist ueberall, Gewinnspiel, Weihnachtsrezepte

Doch kommen wir nun zu meinem leckeren Zitrus-Mandel Konfekt zurück. Zitrusfrüchte waren früher in der Weihnachtsbäckerei etwas ganz besonderes und auch eine sehr kostspielige Zutat. Daher ist es kein Wunder, dass ihr in Lebkuchen, Stollen und weiteren besonderen Weihnachtsgebäcken stets auch Zitrusfrüchte findet. Ich hatte letztes Jahr ein ähnliches Rezept veröffentlicht, meine Orangen-Mandel-Häufchen. Sie ähneln sich in den Zutaten sind jedoch geschmacklich ganz unterschiedlich.

Also lasst Euch von der Optik bitte nicht täuschen. Hier bei diesem Zitrus-Mandel Konfekt steht der Zitronen- und Karamell-Geschmack im Vordergrund. Und die Mandeln sind sehr dezent. Ich muss gestehen, dass ich sie sehr gerne mag. Ich lager sie vorsichtshalber im Kühlschrank, so bleiben sie schön frisch. Doch nun genug der Worte, kommen wir zur Zubereitung des Zitrus-Mandel Konfekts. 

 

Zubereitung Zitrus-Mandel Konfekt: 

* 375g gemahlene Mandeln

* 125g Mandelstifte 

* 375g Puderzucker 

* Zitronenzesten von zwei Zitronen

* Mark von zwei Zitronen ausgedrückt es Fruchtfleisch der Zitronen)

* 8 Eier 

* 60g Zitronat 

* ca. 100 Oblaten 

In einer Pfanne werden die gemahlenen Mandeln, der Puderzucker, die Zitronenzesten, das Mark der zwei Zitronen und die acht Eier gemeinsam, langsam erhitzt.

Unter beständigem Rühren lasst ihr nun die Masse langsam aufkochen. Wenn die Masse köchelt und etwas karamellisierte und braun wurde, könnt ihr die Masse in eine Schüssel geben. Daraufhin rührt ihr in der Schüssel die geschnittenen Mandelstifte und das Zitronat unter.

Wenn ihr die kleinen Oblaten nehmt, solltet ihr auch kleine Kaffeelöffel nehmen, um von der langsam erkalteten Masse, kleine Berge zu formen und diese auf die Oblaten zu setzen.

Diese kommen nun auf ein mit einem Backpapier ausgelegtes Backblech und werden bei 160°C Umluft für 15-20min gebacken. Versucht möglichst viele Backbleche gleichzeitig im Ofen zu haben, so könnt ihr Euch ein wenig Zeit sparen. Die genaue Backdauer hängt von der Dicke eures Zitrus-Mandel Konfektes ab. Im Anschluss an die Backzeit reduziert ihr die Hitze im Backofen auf ca. 50°C und lasst das Zitrus-Mandel Konfekt noch ein wenig austrocknen. Nach ca. 30min müsste es fertig sein. Zum Auskühlen kann das Zitrus-Mandel Konfekt auf ein Kuchengitter. Falls ihr noch ein wenig Schokolade als Verzierung wollt, kann diese auch aufgetragen werden.

Ich habe mich jedoch dazu entschieden das Zitrus-Mandel Konfekt so zu lassen. Ich wünsche Euch allen eine schöne Weihnachtszeit und vor allem Charlotta viel Freude mit ihrem Blogevent. Danke dir für deine Mühe und viel Freude mit meinem Zitrus-Mandel Konfekt.

Lasst Euch mein Zitrus-Mandel Konfekt gut schmecken. Es sollte noch schön saftig sein, also wundert Euch nicht. 

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Kürbis-Spinat Auflauf

Kennt ihr das auch? Manchmal kommt man müde und fertig nach Hause, es ist draußen kalt und dunkel und der Magen knurrt. Dann ein Blick in den Kühlschrank und man weiß nicht so wirklich was man zu Essen kochen möchte. Denn noch ewig in der Küche stehen, auch wenn es nur 30 Minuten sind, möchte man an diesem Abend einfach nicht. 

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Die müden Füße wünschen sich kuschelige Wollsocken, dazu eine Wolldecke und die Herrschaft über die Fernbedienung, denn die Lieblings-Serie läuft diesen Abend im TV. Wenn es dann auch noch Adventszeit ist und man gefühlt nur noch Kekse, Plätzchen und Stollen um sich herum zu essen hat, dann wünscht man sich etwas deftiges, gesundes, mit Gemüse und ganz viel Geschmack – jedoch bitte, wie schon bereits geklärt ohne großen Aufwand. Genau an so einem Abend ist mein Kürbis-Spinat Auflauf entstanden. Ich fand im Kühlschrank noch ein paar gekochte Nudeln, es war Frischkäse, Eier, Milch und Gewürze da. Und im Gefrierfach konnte ich noch ein Paket meines eingefroren Kürbis aus meinem Garten finden. Frisch nach der Ernte eingefroren. Perfekt! Und naja, ich bin ja noch ein sehr großer Spinat-Fan. Somit war für mich klar: heute Abend gibt es einen Kürbis-Spinat Auflauf. Sehr lecker und es war die richtige Entscheidung.

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Außerdem bin ich eine wahre Auflauf-Liebhaberin, es schmeckt immer wieder lecker und ist eine wunderbare Möglichkeit Reste sinnvoll zu verwerten. 

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Zubereitung Kürbis-Spinat Auflauf: 

* 150g gekochte Nudeln, gerne auch vom Vortag 

* 150g Kürbis

* 100g Spinat 

* 2 Eier 

* 3 EL (ca. 100-150g) Frischkäse mit Kräutern 

* 30g Butter

* 1 Knoblauchzehe 

* 1 TL frisch gemahlener weißer Pfeffer

* 2 TL Meersalz 

* etwas Muskatnuss 

* Chili nach eigenem Geschmack 

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Falls ihr für den Kürbis-Spinat Auflauf keine vorgekochten Nudeln vom Vortag übrig haben solltet, dann setzt zuerst Wasser für die Nudeln auf und kocht diese bissfest. Anschließend könnt ihr den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.

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Falls ihr tiefgefrorenen Kürbis und Spinat verwendet, solltet ihr das Gemüse zunächst auftauen, da es ansonsten zu viel Flüssigkeit an den Auflauf abgibt. Einfach in der Microwelle für zwei bis drei Minuten antauen, dann könnt ihr das übrige Wasser abgiesen. Falls ihr frischen Spinat nehmt, sollte dieser kurz gewaschen werden.

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Anschließend schneidet ihr die Knoblauchzehe in kleine Stückchen. Erhitzt die Butter mit den Gewürzen und lasst alles ca. 2 Minuten köcheln.

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Dann gebt ihr den Frischkäse hinzu und verrührt alles miteinander. Jetzt könnt ihr gerne noch abschmecken, da noch keine frischen Eier hinzu gekommen sind. Würzt nach eurem eigenen Geschmack nach. Die Mischung darf ruhig ein wenig überwürzt schmecken, da ja noch die Nudeln und das Gemüse hinzu kommen und so den Geschmack aufnehmen und die Intensität reduzieren. Bedenkt dies beim Abschmecken.

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Nehmt die Mischung vom Herd und rührt die Eier unter.

Die Nudeln, der Kürbis und der Spinat kommen nun in eine Auflaufform. Übergiest die Zutaten mit der Frischkäse-Mischung. Wenn alles verteilt ist, kann der Auflauf bei 180°C Umluft für ca. 25 Minuten in den Backofen, bis er schön gold-gelb geworden ist. Wenn ihr wollt, könnt ihr noch nach ca. 15min etwas geriebenen Käse über den Kürbis-Spinat Auflauf streuen. Ich hatte mich jedoch dagegen entschieden, da der Frischkäse sehr schön cremig geschmeckt hat.

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Besonders gut dazu passt ein frischer Salat. Lasst Euch meinen vegetarischen Kürbis-Spinat Auflauf gut schmecken!  

 

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Süßkartoffel-Speck-Küchlein

Nachtrag: Ich habe hier ein leckeres Rezept von 2014 gefunden, das wollte ich Euch unbedingt in dieser Form vorstellen.

Süßkartoffel-Speck-Küchlein. Es ist eine wunderbare Mischung von Süß und Deftig. Dazu noch eine frische Minz-Note. Probiert doch selbst einmal. Ich gönne mir jetzt noch ein, zwei Küchlein zu einem frischen Salat.

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Zubereitung Süßkartoffel-Speck-Küchlein:
* eine große Süßkartoffel
* drei Eier
* zwei Stängel frische Minze
* ein Teelöffel Salz
* Speck
* eine Zwiebel
* ein Esslöffel Honig
* 150g Vollkorn-Roggen-Mehl
* 50ml Milch

Zunächst wird die Süßkaroffel geschält und klein geschnitten und dann weich gekocht. Ebenso wie normale Kartoffeln. Während dessen werden die Eier getrennt und die Zwiebel geschält, klein geschnitten und kurz glasig angebraten.
Aus dem Eiklar wird Eischnee gemacht. Damit der Eischnee schön steif wird, nehme ich gerne eine Fingerspitze Salz mit in das Eiklar.

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Nun werden die weich gekochten Süßkartoffelstücke zerstampft. Die Süßkartoffeln sollten noch heiß weiter verarbeitet werden. Ebenso wie bei Kartoffelpüree. Die Zwiebeln und das Mehl kommen dazu. Ebenso die Milch. Alles wird zu einem kompakten Teig verarbeitet. Nun, wenn alles etwas abgekühlt ist, kommen die drei Eigelb hinzu. Die frische Minze wird klein geschnitten und kommt nun gemeinsam mit dem Salz und dem Honig in den Teig.

2/3 des Eischnees wird nun unter den Teig gehoben. So, dass eine luftige Masse entsteht.

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Der Backofen wird auf 180°C vorgeheizt. Nun kommen die Muffinförmchen. In jede Muffinform kommt etwas Speck. oben auf kommt nun der Teig. Dieser kommt nun für 20min in den Backofen. Nach den 20min wird das Muffinblech heraus genommen und auf jedes Süßkartoffel-Speck-Küchlein kommt noch ein Klecks Eischnee. Jetzt werden die Küchlein noch weitere 5 bis 10min in den Backofen.

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Lasst Euch die Süßkartoffel-Speck-Küchlein gut schmecken! Ich liebe diese Resteverwertung jetzt schon <3

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Brombeer Käsesahne-Torte

Heute gibt es bei mir auf dem Blog mal wieder etwas Süßes. Viel mehr einen Klassiker. Eine Käsesahne-Torte. Und ich muss Euch gestehen, dass es meine allererste Käsesahne-Torte überhaupt geworden ist. Und naja, ich war schon sehr selbstkritisch mit mir. Wie kommts‘?

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Ganz einfach deshalb, dass ich bisher, über 20 Jahre, einen sehr großen Respekt vor allen Käsesahne-Torten hatte. Meine Tante hatte da die Messlatte in  meiner Kindheit einfach sehr, sehr hoch gelegt. Jedes Jahr zu meinem Geburtstag habe ich früher entweder eine Biskuitrolle oder eine Käsesahne-Torte von meiner Tante bekommen. Das stand jedes Jahr fest. Einzig und allein bei der Füllung durfte und wollte ich mitreden. Denn diese Käsesahne-Torte war einfach immer wieder ein Traum und war ratz-fatz weg. 

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In der Zwischenzeit bin ich umgezogen und wohne leider nicht mehr so nah, dass ein kurzer Besuch zum Geburtstag mit einer Käsesahne-Torte in der Hand so schnell möglich ist. Da ich jedoch vor einer Woche oder so einen Biskuitteig hin bekommen habe, der einfach nur fluffig, nicht trocken und zudem auch noch geschmacklich sehr, sehr gut war, habe ich mich nun das erste mal selbst an eine Käsesahne-Torte heran getraut. Besser gesagt an eine Brombeer Käsesahne-Torte. Und da sie auf anhieb etwas geworden ist, ich fleißig während des Backens meine Notizen gemacht habe und zum Glück genügend Tageslicht da war, als ich endlich fertig wurde, kann ich Euch heute voller Stolz meine erste selbst gebackene Brombeer Käsesahne-Torte vorstellen. Natürlich kann es sein, dass ich in den nächsten Jahren noch etwas an den Rezepten „verfeinere“ – doch mir, der Qualitätskontrolle und den restlichen Testpersonen hat die Brombeer Käsesahne-Torte so gut geschmeckt, dass schwubb-di-wubb alles weg war. 

Daher kommen wir nun direkt zum Rezept. 

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Zubereitung Biskuitboden: 

Ergibt einen schönen Tortenboden (ca. 24-26 cm im Durchmesser) oder eine dickere Roulade auf einem haushaltsüblichen Backblech. Falls der Biskuitboden für eine Torte mit mehreren Böden gemacht wird, könnt ihr die Zutaten einfach verdoppeln und die Backzeit verlängert sich.

* 5 Eier 

* 150g Zucker

* Salz

* Vanillezucker

* Abrieb einer unbehandelten Zitrone

* 100g Mehl Typ 405 

* 50g Stärke 

* 35g Rapsöl 

 

Zunächst siebt ihr das Mehl. Für ein fluffiges Ergebnis des Biskuitbodens ist gesiebtes Mehl sehr hilfreich. Dafür nehmt ihr am besten ein feines Mehlsieb.

Anschließend wird in einer zweiten Schüssel mit der Zubereitung des Teiges begonnen. Die Eier mit dem Zucker und den Gewürzen aufschlagen bis sich Blasen bilden.

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Wenn die Eiermischung schön schaumig ist, könnt ihr das Mehl unterheben.

Rührt alles noch ein wenig durch, bis kein Mehl mehr zu sehen ist.

Zum Schluss des Mischvorgangs das Öl in den Teig rühren. Anschließend kann der Teig in die gewünschte Form gegossen werden. Ich verwende gerne eine mit Backpapier ausgelegte Kuchenform, so lässt sich der Biskuitboden später besser wieder aus der Form lösen.

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Wichtig ist nun das Backen. Denn das Backen entscheidet maßgeblich über das Gelingen des Biskutibodens. Als Faustregel für Biskuitteig gilt: flache, kleine Gebäcke werden heiß aber dafür kurz gebacken. Zum Beispiel Rouladen oder Biskotten.

Dickere und große Biskuitteige werden bei niedrigerer Temperatur etwas länger gebacken. So beispielsweise Tortenböden.

Kleiner Biskuitboden: 190-210°C Umluft für ca. 15-20 Minuten

Großer Biskuitboden: 160-175°C Umluft für ca. 30-60 Minuten

 

Da ich hier ein Rezept für Biskuitböden für Torten vorstelle, war meine Backzeit bei 160°C Umluft für 45 Minuten. Die genaue Backdauer müsst ihr je nach Gebäck etwas variieren.

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Bevor der Biskuitboden geschnitten und weiter verarbeitet werden kann, sollte er auf einem Kuchengitter auskühlen. Denn warm lässt er sich nicht ideal schneiden.

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Biskuitboden in Tortenboden schneiden: 

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten den Biskuitboden zu schneiden. Sei es freihand mit einem großen Messer, mit einem Faden oder wie ich es Euch heute zeige mit der Tortenbodenschneidehilfe.

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Zunächst einmal zur freihand-Version:

Den Biskuitboden so auf einen Bogen Papier oder eine Tortengarnierscheibe legen, dass die Unterseite, die besonders schön glatt ist, nach oben kommt. Der Boden kann mit einem Zwirnsfaden oder großen Messer in Schichten geteilt werden. Damit die Schichten gleichmäßig dick werden, den Tortenrand vorher mit einem kleinen spitzen Messer ringsherum etwa 1 cm tief einschneiden.

 

Tortenboden mit Faden schneiden: 

Einen Zwirnsfaden in den Einschnitt legen, die Enden des Zwirnsfadens über Kreuz legen und fest anziehen, dabei durchschneidet der Faden das Gebäck. Der Boden lässt sich am besten teilen, wenn er am Vortag gebacken wurde.
Damit die Tortenbodenschicht nicht bricht, sie mit einem Papier oder einer Tortengarnierscheibe abheben. Dazu das Papier an der vorderen Kante nach unten knicken und unter die obere Schicht schieben. Mit den Zeigefingern ab und zu an die obere Schicht fassen, damit das Papier nachgezogen wird. Die obere Schicht abheben. Beim Abheben der Schicht darauf achten, dass das Papier möglichst waagerecht gehalten wird, da der Biskuitboden ansonsten leicht durchbrechen kann.
Soll der Biskuitboden mit einem Messer geteilt werden, zuerst ringsherum etwa 1 cm tief einschneiden. Dann am besten ein Messer nehmen, das länger ist als der Boden, es waagerecht halten und durch Drehen des Boden weiter zur Mitte durchschneiden.
Schneidehilfe: 

Ich persönlich finde das sehr praktisch, da mit dem Heber die einzelnen Böden gut gehoben werden können und das Messer schön dünn ist.

Hierfür wird der Tortenring um den Boden gelegt, befestigt und fest verschlossen. Anschließend kann mit dem langen Messer die gewünschte Bodendicke geschnitten werden.

Wichtig ist jedoch, dass der Kuchen auch ein wenig gedreht wird, da die Schneide-Hilfe nicht durchgängig ist.

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Zubereitung Käsesahne-Creme: 

* 300g Quark

* 200g Joghurt 

* 100g Zucker 

* Abrieb einer unbehandelten Zitrone

* Abrieb einer halben unbehandelten Grapefruit 

* Saft der beiden Früchte 

* 8 Blatt Gelatine 

* 500g Schlagsahne 

Zunächst weicht ihr die Gelatine in kaltem Wasser ein und schlagt anschließend die Sahne steif. Nun kann der Quark, der Joghurt, der Zucker und die Zitrusschalen verrührt werden. Die Gelatine wird gemeinsam mit dem Saft der Früchte in einem Topf langsam erhitzt, so dass sich die Gelatine auflöst. Einen Teil der Quark-Mischung in den Topf geben und so die Masse auf eine ähnliche Temperatur bringen. Alles gut durchrühren und nun unter die Quark-Mischung heben. Alles gut durchrühren. Nun wird auch die geschlagene Sahne untergehoben.

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Weiterverarbeitung: 

* 300g Brombeeren 

Der geschnittene Tortenboden wird nun wieder in die Backform gegeben und mit den gewaschenen, frischen Brombeeren belegt. Anschließend wird die Creme daraufgeleert und gleichmäßig verstrichen. Abschließend kommt die zweite Biskuitlage auf die Creme.

 

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Die Brombeer Käsesahne-Torte kann nun bis zum Servieren für einige Stunden in den Kühlschrank, so kann die Creme aushärten.

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Streut vor dem Servieren noch etwas Puderzucker über die Brombeer Käsesahne-Torte und schon könnt Ihr Euch gemütlich an den Kaffeetisch setzen und die Käsesahne-Torte genießen. Guten Appetit, ich bin auf alle Fälle begeistert! 

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