Gefüllte Linzer Plätzchen aus Dinkelmehl ~ die buttrig, zarten Klassiker im Advent

Gefüllte Linzer Plätzchen aus Dinkelmehl, sie dürfen auf keinem Plätzchenteller fehlen, denn sie sind für mich die buttrig, zarten Klassiker im Advent. Und da ich dieses Jahr schon sehr früh in Weihnachtsstimmung bin, habe ich bereits Mitte November die ersten Plätzchen gebacken.

Normalerweise geht bei mir die Weihnachtsbäckerei erst im Advent los – doch irgendwie sind meine kommenden Wochenenden sehr voll und ich wollte im Advent mit ein paar leckeren Linzer Plätzchen aus Dinkelmehl starten können. 

Das schöne an Linzer Plätzchen ist, dass sie nicht nur optisch so schön sind, dass sie auf keinem Plätzchenteller fehlen dürfen, sondern dass sie geschmacklich immer wieder überzeugen. Auch nach ein paar Wochen in der Plätzchendose schmecken sie noch wunderbar und werden nicht zu trocken. 

Und dieses Rezept für gefüllte Linzer Plätzchen aus Dinkelmehl bringt durch das Dinkelmehl und den Anteil von Dinkelvollkornmehl noch eine schön saftige und nussige Komponente mit. Ich backe auch in der Weihnachtszeit sehr gerne mit Dinkelmehl. Wie sieht es bei Euch aus? 

Zutaten Gefüllte Linzer Plätzchen aus Dinkelmehl:

* 160g weiche Butter 

* 60g Puderzucker 

* Mark einer 1/2 Vanilleschote 

* Abrieb einer 1/2 Zitrone

* 1g Salz 

* 1 Ei 

* 180g Dinkelmehl Typ 1050

* 75g Dinkelvollkornmehl 

* 1/2 TL Zimt

 

Zubereitung Gefüllte Linzer Plätzchen aus Dinkelmehl:

In die weiche Butter das Ei und die Gewürze einkneten, danach könnt ihr das gesiebte Mehl und den gesiebten Puderzucker unterkneten.

Knetet jedoch nicht zu lange, da der Teig ansonsten nichts wird, da er an Bindung verliert. Schlagt den Teig in Folie ein und legt ihn ein paar Stunden in den Kühlschrank.

Tipp: Wenn es besonders schnell gehen soll, kann der Teig auch für 20-30min in das Gefrierfach.

Beim Ausrollen solltet ihr den Teig kurz ankneten und dann mit gesiebtem Mehl in die gewünschte Dicke (2-3mm) ausrollen.

Ca. 50 Kreise (ca. 5 cm Ø) ausstechen. Aus der Hälfte in der Mitte kleinere Sterne, Herzen und Monde ausstechen, evtl. als Teigreste weiterverarbeiten. Plätzchen auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen. Im vorgeheizten Backofen können nun die Linzer Plätzchen aus Dinkelmehl (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 150 °C/Gas: Stufe 2) ca. 12 Minuten backen.

Ich persönlich lasse die Linzer Plätzchen nicht auskühlen, sondern stapel sie direkt auf ein Gitterblech und beginne direkt mit der Weiterverarbeitung, so dass die Füllung schön mit den warmen Plätzchen verschmilzt.

Füllung für die Linzer Plätzchen:

* Erdbeergelee

* Zimt 

* 1 EL Rum 

Jetzt solltet Ihr das Gelee erwärmen. Würzt es mit etwas Zimt und gebt einen Esslöffel Rum für die besondere Note hinzu. Gerne könnt Ihr je nach eurem Geschmack das Gelee noch mit Nelke oder Vanille verfeinern. Schmeckt es nach eurem persönlichen Geschmack ab. Die ganzen Kekse damit bestreichen und je ein Keks mit Loch darauf legen. Das Loch könnt Ihr noch mit etwas Gelee auffüllen. Abschließend könnt Ihr die Linzer Plätzchen mit Puderzucker bestäuben. Und fertig sind die leckeren gefüllten Linzer Plätzchen aus Dinkelmehl. Dann können die Linzer Plätzchen in Ruhe auskühlen.

Lasst Euch meine gefüllten Linzer Plätzchen aus Dinkelmehl gut schmecken. Für mich sind die buttrig, zarten Klassiker im Advent einfach nicht weg zu denken. <3

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Kleines und schnelles Bauernbrot ~ perfekt für ein rustikales Abendbrot

Dieses kleine und schnelle Bauernbrot ist perfekt für ein rustikales Abendbrot. Käse, Wurst, Tomate, Gurke und deftiger Belag passen wunderbar. 

Dieses kleine Bauernbrot habe ich als Mitbringsel gebacken. Da ich leider sehr in Eile war, habe ich das Brot ein paar Minuten zu früh aus dem Backofen genommen und so war es noch leicht feucht in der Mitte. Damit dieses leckere und schnelle Bauernbrot jedoch ideal gelingt und geschmacklich, optisch und in der Konsistenz überzeugt, habe ich die Backzeit in diesem Rezept etwas angepasst. 

Aber das kann natürlich immer mal passieren. Daher gebe ich in meinen Rezepten meist ca.-Angaben bei der Backzeit an. Ihr kennt das sicherlich, kaum ist ein Brot mal etwas voluminöser und nicht ganz so flach, schon variiert die Backzeit. 

Aber geschmacklich war es sehr lecker und ich möchte Euch jetzt direkt das Rezept vorstellen. 

Zutaten kleines und schnelles Bauernbrot:

* 1 Würfel frische Hefe 

* 1 TL Rübensirup (22g) 

* 2 TL Salz 

* 450g Dinkelvollkorn Mehl 

* 250g Weizenmehl Typ 405

* 5g Brotgewürz 

* 450g Buttermilch 

* 50g lauwarmes Wasser 

Zubereitung kleines und schnelles Bauernbrot:

Lasst zunächst die klein gewürfelte Hefe in dem lauwarmen Wasser gemeinsam mit dem Sirup gehen.

Während die Hefe vor sich hin arbeitet und langsam beginnt zu schäumen, könnt ihr in einer Schüssel das Mehl sieben und das Salz unterheben.

Wenn die Hefe Blasen geschlagen hat, kann die Buttermilch mit in die Flüssigkeit. Verrührt alles kräftig. Der Teig kann nun entweder von Hand oder mit der Küchenmaschine verarbeitet werden. Achtet bitte darauf, dass eure Küchenmaschine auch einen so schweren Teig verarbeiten kann. Oder Ihr knetet von Hand.

Deckt die Schüssel mit einem feuchten Tuch ab und lasst den Teig an einem warmen Ort ca. eine Stunde gehen. Anschließend könnt ihr den Teig in eine Brotform geben oder einen Laib formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Jetzt wurden bei uns die Rauten-Muster in das kleine und schnelle Bauernbrot geschnitten. Schneidet nicht zu tief, da ansonsten eine zu tiefe Kerbe in der Brotkruste entsteht und es anschließend schwer ist, gleichmäßige Brotscheiben zu schneiden.

Den Laib könnt ihr nun im Backofen bei maximal 40°C noch 30min gehen lassen. Natürlich kann der Brotteig auch an einem anderen warmen Ort ruhen. Wenn die Zeit vorbei ist und der Laib aufgegangen ist, könnt ihr ihn noch einmal mit einer Wasser-Salz-Mischung bestreichen und etwas Mehl über den Laib streuen.

 

Anschließend wird das Bauernbrot noch ca 40 Minuten bei 240°C gebacken. Ihr erkennt, dass das Brot fertig ist, wenn ihr auf das Brot mit einem Kochlöffel klopft und es hohl / dumpf klingt.  Anschließend sollte es noch auf einem Backrost auskühlen.

So ihr Lieben, ich hoffe, dass ich Euch ein wenig für selbst gebackenes, frisches Brot begeistern konnte und wünsche Euch allen viel Freude mit meinem kleinen und schnellen Bauernbrot . Und natürlich eine schöne Zeit mit euren Lieben! 

 

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Gesundes Naan mit Dinkelvollkornmehl ~ das fluffige Fladenbrot mit Koriander und Pfeffer

Naan ist ein weiches, fluffiges Fladenbrot, das in vielen Teilen Südasiens, Zentralasien sowie im vorderen Orient als Beilage zu heißen Speisen und Eintöpfen jeglicher Art gegessen wird. Naan hat die typischen knusprig-braunen Flecken. Die typischen braunen Flecken enstehen, wenn man das Brot so heiß wie möglich backt. Traditioneller Weise wird Nann über offener Glut in einem Tandur gebacken. Dafür eignet sich bei uns perfekt eine gusseiserne Pfanne, da die hohen Temperaturen hier sehr gut erreicht werden. 

Das besondere an Naan ist, dass es aus gesäuertem Teig hergestellt wird. Häufig wird hierfür Joghurt gearbeitet. Naan-Brote passen wunderbar zu suppigen Gerichten oder auch zu Currys. Beispielsweise zu meinem Kürbis-Curry  oder zu meinem Indischen Märchen.

Zutaten gesundes Naan mit Dinkelvollkornmehl:

* 42g frische Hefe

* 60ml warme Milch 

* 300g Dinkelvollkornmehl

* 200g Dinkelmehl Typ 630

* 1 TL brauner Zucker

* 2 TL Schwarzkümmel

* 450ml warme Milch 

* 2 TL gemahlener Koriander 

* 2 EL zerlassene Buter

* 50ml Naturjoghurt

* 1 Ei (L/XL) 

* 2 EL frischer, gehackter Koriander zum Garnieren 

* Salz und Pfeffer zum Abschmecken 

Zubereitung gesundes Naan mit Dinkelvollkornmehl:

Zunächst wird die frische Hefe mit etwas warmer Milch in einer Schüssel vermischt und mit dem Zucker zusammen verrührt. Diese Hefemischung sollte nun 10min ruhen. Anschließend kann das Mehl, die Gewürze und die Hefemischung zusammen mit der warmen Milch, dem Ei und dem Joghurt in eine Schüssel. Verknetet alles ordentlich, bis ein homogener Teig entsteht. Bei einer Küchenmaschine kann der Teig mit dem Knethacken bei mittlerer Geschwindigkeit arbeiten. Während des Knetens kann nun Salz und Pfeffer hinzu.

Anschließend sollte der Teig in der Schüssel ruhen. Deckt die Schüssel mit einem feuchten Tuch ab und lasst den Teig eine Stunde ruhen. Falls der Teig zu feucht sein sollte, könnt ihr nach der Ruhezeit noch ein bis zwei Esslöffel Mehl hinzu geben. Falls ihr den Vollkornmehlanteil im Brot erhöht habt, dann wird der Teig etwas trockener sein, da Vollkornmehl immer “durstiger” ist. In diesem Fall solltet ihr etwas mehr Flüssigkeit hinzu geben.

Weiterverarbeitung Naan:

Nun wird die Arbeitsfläche großzügig mit Mehl bestreut. Nehmt Handtelelr große Stücke des Naan-Teiges. Diese sollten in Tränenform 1cm dick oder auch dünner ausgerollt werden. Bestreut diese mit gemahlenem Pfeffer. Vor der Weiterverarbeitung sollten die Naan-Fladen noch ein paar Minuten ruhen, so dass die Hefe wieder etwas arbeiten kann.

Erhitzt jetzt die gusseiserne Pfanne. Natürlich könnt ihr auch eine andere, flache Pfanne nehmen. Bspw. bietet sich auch eine Crêpepfanne an. Ihr könnt ein paar Tropfen Öl in die Pfanne geben. Dann gebt ihr den Laib Naan in die heiße Pfanne.

Die Naan-Brote sollten von jeder Seite ca. eine Minute in der Pfanne backen, bis die Oberfläche Blasen schlägt und braun wird.

Anschließend nehmt ihr das Naan-Brot aus der Pfanne und haltet es im vorgeheizten Backofen warm. In der Zwischenzeit können die restlichen Naan-Brote in der Pfanne gebacken werden.

Mit zerlassener Butter bestreichen, den frischen Koriander, etwas frischen, zerdrückten Knoblauch und Pfeffer drüber streuen und fertig sind die Naanbrote. Sie sind der perfekte Begleiter für einen Eintopf oder ein Curry eurer Wahl.

 

Ich wünsche Euch viel Spaß mit dem Rezept und lasst Euch die Naan-Brote gut schmecken! 

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Dinkel-Pesto-Schnecken ~ die kleinen Snacks zum Grillen

Dinkel-Pesto-Schnecken sind kleine, herzhafte Snacks mit Pesto und Parmesan. Sie schmecken wunderbar als Beilage zum Grillen, zu Salaten oder Suppen. Wie ihr sicherlich schon häufiger mitbekommen habt, backe ich sehr gerne mit Dinkelmehl. Beispielsweise meine Mini Baguettes, meine Dinkel-Buttermilch-Brötchen, meine Lauch Quiche mit Dinkelteig, die schwäbischen Vollkorn-Dinkel-Seelen. Um nur ein paar deftige Rezepte mit Dinkelmehl zu nennen. Doch man kann nicht nur deftig / salzig mit Dinkelmehl backen. Zum Beispiel meine Dinkel-Gewürzwaffeln sind auch sehr lecker. 

Doch warum backe ich so gerne mit Dinkelmehl? Dinkel werden mitunter besondere gesundheitliche Vorteile (im Vergleich zum Weizen oder anderen Getreidesorten) zugeschrieben. Bereits Hildegard von Bingen hat in ihrem Buch ‘Physika’ auf die gesundheitlichen Vorteile von Dinkel hingewiesen. Besonders der Kiselsäuregehalt des Dinkels ist deutlich höher als der des Weizens. Jedoch ist Dinkel nicht glutenfrei, das sollte auf alle Fälle bedacht werden. Doch ich backe aufgrund des Geschmacks sehr gerne mit Dinkel. Ihr müsst jedoch bedenken, dass die backtechnischen Eigenschaften des Dinkels andere sind als die des Weizens. Dinkelteige sind geschmeidig und sehr gut dehnbar, aber weniger formstabil und reißempfindlich. Dadurch besteht die Gefahr einer Überknetung. 

Da das Gebäck aus Dinkel im Vergleich zu Weizen- und Roggengebäcken schon nach kurzer Zeit trocken und hart wird, solltet Ihr dies bedenken und die Dinkelgebäcke nicht zu lange langern. Doch nun genug der Worte zu Dinkel und Dinkelgebäcken, kommen wir zurück zu meinen kleinen Dinkel-Pesto-Schnecken.  

Diese kleinen Leckereien habe ich vor Kurzem gebacken, als wir bei Nachbarn zum Grillen eingeladen waren. Mit etwas Vorbereitungszeit eingerechnet, sind sie ruck-zuck fertig und schmecken sehr lecker. Und das schöne war, dass die ganzen kleinen Leckereien alle noch am selben Abend aufgefuttert wurden. 

Zutaten Dinkel-Pesto-Schnecken Teig:

14 Stück | Pro Stück ca. 190 kcal | Pro Stück ca. 1,1 BE

* 350g Dinkelmehl Typ 1050

* 150g Weizenmehl Typ 405

* 1/2 TL Zucker

* 1-2 TL Salz

* 1 EL Olivenöl

* 225ml lauwarmes Wasser

* 1 Würfel frische Hefe (42g)

* 150g Parmesan

* ca. 60g Pesto (grün und rot)

Zubereitung Dinkel-Pesto-Schnecken:

Zunächst siebt ihr die zwei Mehlsorten in eine große Schüssel. Anschließend kommen die Hefe, der Zucker und das Salz hinzu. Verteilt alles gut miteinander. Anschließend könnt ihr das Olivenöl gemeinsam mit dem lauwarmen Wasser zu dem Mehl hinzu geben und alles gut durchkneten.

Falls ihr eine Küchenmaschine verwendet, dann lasst den Teig ca. 5min bei mittlerer Geschwindigkeit kneten. Wenn der Teig eine feste Konsistenz hat, dann bestreut den Teig mit ein wenig Mehl, bedeckt die Schüssel mit einem feuchten Geschirrtuch und lasst den Teig ca. 12 Stunden gären.

Nach den 12 Stunden Ruhezeit, kann der Teig weiter verarbeitet werden. Nehmt ihn aus der Schüssel und rollt ihn auf einer bemehlten Fläche sehr dünn aus. Bestreicht den Teig daraufhin mit Pesto.

Falls ihr zwei Sorten Pesto verwenden wollt, dann verteilt das rote Pesto bspw. auf der linken Teighälfte und das grüne Pesto auf der rechten Teighälfte. Anschließend bestreut Ihr alles mit Parmesan.

Rollt den Teig nun zu einer Rolle zusammen, ähnlich wie eine Strudelrolle. Diese Teigrolle schneidet ihr darauf hin in 14 gleich große Teile. Diese Dinkel-Pesto-Schnecken könnt ihr jetzt entweder in eine beschichtete Muffinform legen oder auf ein mit Backpapier belegtes Backblech.

Die Dinkel-Pesto-Schnecken können jetzt noch 30min an einem warmen Ort gehen. Dieser Arbeitsschritt ist jedoch nicht zwingend nötig, ich habe es jedoch gemacht, damit sie ein wenig fluffiger werden.

Dann können sie in den auf 240°C vorgeheizten Backofen geschoben werden.

Die Dinkel-Pesto-Schnecken nun ca. 14min backen, bis sie knusprig und goldbraun sind. Daraufhin könnt ihr die Dinkel-Pesto-Schnecken auf einem Gitterblech abkühlen lassen und ihr solltet sie unbedingt noch am selben Tag verzehren. Sie sind einfach so lecker!

Lasst Euch die Dinkel-Pesto-Schnecken gut schmecken! 

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Versunkener Apfel-Käsekuchen ~ rustikaler Flair auf dem Kaffeetisch

Der versunkene Apfel-Käsekuchen ist saftig im Geschmack, schnell und leicht gemacht. Mit diesem rustikalen Kuchen bereichert Ihr jedes Picknick, jede Kuchentafel und jeden Kaffeeklatsch. Dieser Apfel-Käsekuchen ist für jeden Apfelkuchen-Fan ein absolutes Muss und die Cheese-Cake-Fans werden ebenfalls begeistert sein. Die Mischung machts! 

Für ein gemütliches Kaffeetrinken an einem Sonntagnachmittag, für den spontanen Kuchenhunger oder für die Kollegen im Büro – der Kuchen geht einfach immer und überall. Da in diesem Rezept auf Nüsse und Rosinen verzichtet wurde, gibt es auch keine großen Probleme mit Allergien. Zudem habe ich bei diesem Rezept auf Weizenmehl verzichtet, denn ich finde, dass Dinkelmehl eine wunderbare Geschmacksvariante bei süßen Leckereien ist. Dinkelmehl geht nicht nur deftig, sondern auch süß! 

Zutaten Teig – versunkener Apfel-Käsekuchen:

* 225g Dinkelmehl Typ 630

* 1,5 TL Backpulver

* 100g Zucker

* 1 EL Vanille-Zucker

* 130g Butter

* 1 Prise Salz

* 1 TL Zimt

* 1 TL Nelken

* Abrieb einer Bio-Zitrone

* 3 Eier (Größe L)

* 3 EL Milch

* 1 Kg säuerliche Äpfel

Zutaten Füllung – versunkener Apfel-Käsekuchen:

* 125g Quark

* 100g Frischkäse

* 2 Eier (Größe M)

* 70g Zucker

* 50g Speisestärke

* Vanille einer Vanilleschote

Vorbereitungen versunkener Apfel-Käsekuchen:

Zunächst solltet ihr den Boden der Springform einfetten. Dann für den Belag die Äpfel schälen und in jeweils 16 Teile schneiden. Anschließend könnt ihr schon einmal den Backofen vorheizen.

Ober-/Unterhitze: etwa 180°C

Heißluft: etwa 160°C

Zubereitung versunkener Apfel-Käsekuchen:

Nun geht es zunächst an den Rührteig. Hierfür solltet ihr die Butter (alternativ geht auch Margarine) in einer Rührschüssel mit einem Mixer / Rührstab geschmeidig rühren. Nach und nach Zucker, Gewürze, Salz, Milch und Zitronenabrieb hinzu geben, bis eine gebundene Masse entstanden ist. Anschließend könnt ihr das Mehl mit dem Backpulver mischen und beides zusammen in den Teig sieben. Unter beständigem Rühren entsteht der Teig. Daraufhin könnt Ihr in die eingefettete Springform füllen und glatt streichen. Die Apfelstücke könnt ihr auf den Teig legen. Die Form kommt nun auf dem Rost für ca. 20min in den Backofen.

In der Zwischenzeit könnt Ihr die Käsekuchen-Füllung für den versunkenen Apfel-Käsekuchen vorbereiten. Hierfür verrührt Ihr alle Zutaten der Käsekuchen-Füllung zu einer cremigen Masse. Wenn der Rührteig  mit den Äpfeln 20min im Backofen war, kann dieser kurz heraus genommen werden. Nun füllt Ihr die Käsekuchen-Füllung über den Rührteigboden. Jetzt vermischen sich die Schichten ein wenig und die Äpfel versinken. Der Kuchen kommt nun für weitere 35-45 Minuten in den Backofen, bis die Käsemenge gestockt ist. Der versunkene Apfel-Käsekuchen sollte in der Springform auskühlen, bevor Ihr vorsichtig den Rand lösen könnt.

Lasst Euch den versunkenen Apfel-Käsekuchen gut schmecken!

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Mischbrot mit Roggen und Vollkornweizen

Mein Mischbrot mit Roggen und Vollkornweizen ist ein rustikales Landbrot. Es schmeckt herzhaft, hat eine wunderbare Kruste und ist auch noch nach ein paar Tagen lecker. Das Rezept ist entstanden, da wir vor einiger Zeit noch restlichen Teig von meinen Mini Baguettes übrig hatten. Und wenn der Grundteig schon ein, zwei oder drei Tage estanden hat, dann schmeckt ein Brot besonders aromatisch. So ist dieses Mischbrot mit Roggen und Vollkornweizen kein klassisches Sauerteigbrot, jedoch schon sehr nah dran.

Falls Ihr das Brotrezept ein wenig abändern wollt, dann könnt Ihr natürlich gerne anstatt meines Grundteiges ganz klassischen Roggen- oder Dinkelsauerteig nehmen. Das müsste (denke ich) genau so gut klappen. Doch heute möchte ich Euch mein Rezept für das Mischbrot mit Roggen und Vollkornweizen vorstellen. Manche Rezepte entwickeln sich einfach aus der Situation heraus. So auch bei diesem leckeren Brot – ich koche und backe ja gerne einfach mal drauf los. Und wenn ich mir dann noch Notizen machen kann, das Ergebnis uns überzeugt, dann landet das Rezept auf meinem Blog. So auch bei diesem Mischbrot mit Roggen und Vollkornweizen.

Zutaten Grundteig für das Mischbrot mit Roggen und Vollkornweizen:

* 350g Weizenmehl Typ 405

* 150g Dinkelmehl Typ 1050

* 1/2 TL Zucker

* 1 gehäufter TL Salz

* 1 EL Olivenöl

* 275ml lauwarmes Wasser

* 1/2 Würfel frische Hefe

Zubereitung Grundteig für das Mischbrot mit Roggen und Vollkornweizen:

Zunächst siebt ihr die zwei Mehlsorten in eine große Schüssel. Verteilt alles gut miteinander. Die Hefe, der Zucker  und das lauwarme Wasser sollten ein paar Minuten an einem warmen Ort stehen, bis die Hefe zu arbeiten beginnt. Diese Zucker-Hefe-Wasser-Mischung kommt nun zum Mehl dazu. Ebenso Salz und Olivenöl. Die Teigmischung sollte nun gut durchgeknetet werden.

Falls ihr eine Küchenmaschine verwendet, dann lasst den Teig ca. 5min bei mittlerer Geschwindigkeit kneten. Wenn der Teig eine feste Konsistenz hat, dann bestreut den Teig mit ein wenig Mehl, bedeckt die Schüssel mit einem feuchten Geschirrtuch und lasst den Teig ca. 48 Stunden gären.

Zutaten für die Weiterverarbeitung Mischbrot mit Roggen und Vollkornweizen:

* Grundteig

* 680g Weizenvollkornmehl

* 220g Roggenvollkornmehl

* 10g Brotgewürz

* 10g Zucker

* 15g Salz

* 42g Hefe

* 330ml dunkles Hefeweizen

* 330ml lauwarmes Wasser

Weiterverarbeitung Mischbrot mit Roggen und Vollkornweizen:

Lasst zunächst die klein gewürfelte Hefe dem lauwarmen Wasser gemeinsam mit dem Zucker gehen.

Während die Hefe vor sich hin arbeitet und langsam beginnt zu schäumen, könnt ihr in einer Schüssel das Mehl sieben, das Salz und Brotgewürz unterheben.

Wenn die Hefe Blasen geschlagen hat, kann die Wasser-Hefemischung und das Bier in die Schüssel zum Mehl und den restlichen Zutaten.

Nun kann die Flüssigkeit mit der Mehlmischung verarbeitet werden. Arbeitet jetzt auch den Grundteig oder ggf. Sauerteig unter. Entweder lasst ihr alles in der Küchenmaschine bei mittlerer Geschwindigkeit mit dem Teighaken ca. 10 Minuten kneten oder ihr müsst von Hand so lange kneten, bis ein relativ flüssiger / feuchter und homogener Teig entsteht.

Denkt bitte daran, dass Vollkornmehl immer ein wenig „durstiger“ als normales Mehl ist.

Deckt die Schüssel mit einem feuchten Tuch ab und lasst den Teig an einem warmen Ort ca. eine Stunde gehen. Anschließend könnt ihr den Teig bemehlen und in eine Brotform geben oder einen Laib formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Bestreut den Brotlaib mit etwas Mehl und ritzt ein ein Muster oder drei Streifen in den Brotlaib.

Den Laib könnt ihr nun im Backofen bei maximal 40°C noch 30min gehen lassen. Natürlich kann der Brotteig auch an einem anderen warmen Ort ruhen.

Anschließend wird das Mischbrot mit Roggen und Vollkornweizen noch ca 10 Minuten bei 240°C gebacken. Anschließend reduziert ihr die Hitze für ca. 60 Minuten auf 180°C. Ihr erkennt, dass das Brot fertig ist, wenn ihr auf das Brot mit einem Kochlöffel klopft und es hohl / dumpf klingt.  Anschließend sollte es noch auf einem Backrost auskühlen.

So ihr Lieben, ich hoffe, dass ich Euch ein wenig für selbst gebackenes, frisches Brot begeistern konnte und wünsche Euch allen viel Freude mit meinem Mischbrot mit Roggen und Vollkornweizen. Und natürlich eine schöne Zeit mit euren Lieben! 

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Buchweizen-Vollkorn Brötchen ~ gesund und lecker in den Tag

Buchweizen-Vollkorn Brötchen sind knusprige und rustikale Brötchen zum Frühstück, zur Brotzeit oder als Beilage zu Suppen und Eintöpfen. Die Buchweizen-Vollkorn Brötchen sind schnell und leicht gemacht, sollten jedoch ca. 12 Stunden ruhen, dann gehen sie im Backofen wunderbar auf und bilden diese rustikalen Risse in der knackigen Kruste.

Ich backe sehr gerne mit Buchweizenmehl. Es ist so schön nussig im Geschmack. Und auch noch sehr gesund. Das Besondere an Buchweizen ist, dass es eigentlich kein Getreide ist, jedoch wie eines schmeckt und auch so verarbeitet werden kann. Buchweizen ist ein Knöterichgewächs, wie bspw. Sauerampfer. Daher ist Buchweizen auch frei von Gluten und Weizenlektinen. Habt ihr auch schon einmal mit Buchweizen gebacken? Wenn ja, dann bin ich auf eure Erfahrungen sehr gespannt. 

Bisher findet ihr auf meinem Blog beispielsweise meine Blinis mit Lachs und AvocadoDinkel-Buchweizen-Ausstecher in der Weihnachtszeit und gesunde Buchweizen-Schoko-Muffins mit Karotten und Haferflocken (die gehen das ganze Jahr wunderbar). Ihr merkt schon, Buchweizen ist wunderbar flexibel. Ob süß, deftig, salzig oder eben als Buchweizen-Vollkorn Brötchen – Buchweizen lässt sich wunderbar kombinieren. 

Mit meinen Buchweizen-Vollkorn Brötchen startet Ihr gesund und lecker in den Tag. Sie sind klein im Format, jedoch sehr groß im Geschmack. Für mich sind sie einfach die ideale Ergänzung zum Buffet, sowie auch für Suppen und Eintöpfe und im Sommer sollten sie bei keiner Grillparty fehlen. Aus feinstem Buchweizenmehl, Roggenvollkornmehl und etwas Dinkelmehl, Wasser und Hefe wird der Teig geknetet. Das Wichtigste ist jedoch ein halber Tag Ruhe und Zeit zum Gären – dann werden Euch meine Buchweizen-Vollkorn Brötchen begeistern.

Zutaten Buchweizen-Vollkorn Brötchen: 

Ergibt 18 Buchweizen-Vollkorn Brötchen

* 250g Buchweizenmehl 

* 450g Roggenvollkornmehl

* 300g Dinkelmehl Typ 1050

* 1 TL Zucker 

* 2 TL Salz 

* 2 EL Olivenöl

* 550ml Buttermilch 

* 2 x 42g frische Hefe 

* 3EL Wasser, 1/2 TL Salz und 1 EL Olivenöl zum Einfetten und etwas Mehl zum Bestreuen 

Zubereitung Buchweizen-Vollkorn Brötchen:

Zunächst siebt ihr die drei Mehlsorten in eine große Schüssel. Anschließend kommen die Hefe, der Zucker und das Salz hinzu. Verteilt alles gut miteinander. Anschließend könnt ihr das Olivenöl gemeinsam mit der zimmerwarmen Buttermilch zu dem Mehl hinzu geben und alles gut durchkneten.

Falls ihr eine Küchenmaschine verwendet, dann lasst den Teig ca. 5min bei mittlerer Geschwindigkeit kneten. Wenn der Teig eine feste Konsistenz hat, dann bestreut den Teig mit ein wenig Mehl, bedeckt die Schüssel mit einem feuchten Geschirrtuch und lasst den Teig ca. 12 Stunden gären.

Nach den 12 Stunden Ruhezeit, kann der Teig weiter verarbeitet werden. Nehmt ihn aus der Schüssel und teilt ihn in 18 gleich große Stücke.

Diese kleinen Teiglinge formt ihr mit angefeuchteten Händen in kleine, runde Brötchen. So verfahrt ihr mit allen weiteren Teiglingen und legt diese auf ein mit einem Backpapier bedeckten Gitterrost. Die Brötchen können sich gerne auf dem Gitterblech berühren. Bepinselt die Brötchen mit der Wasser-Salz-Ölmischung und bestreut sie jetzt noch Mehl über die feuchten Teiglinge.

Die kleinen Buchweizen-Vollkorn Brötchen sollten jetzt noch ca. 30min an einem warmen Ort gehen, bevor sie in den auf 240°C (Ober- und Unterhitze) vorgeheizten Backofen geschoben werden können.

 

Erhitzt jetzt noch Wasser in einem Waserkocher und schiebt ein Backblech mit dem erhitzten Wasser in die unterste Ofenschiene, bevor ihr die Teiglinge in den Ofen schiebt. Durch den entstehenden heißen Wasserdampf entsteht eine schöne Kruste.

Die Buchweizen-Vollkorn Brötchen sollten nun ca. 30min backen, bis sie knusprig und goldbraun sind. Die Backezeit kann je nach Größe der Teiglinge etwas variieren. Falls Eure Brötchen kleiner sein sollten, dann orientiert Euch bitte eher an 20min Backzeit. Behaltet sie daher etwas im Auge. Daraufhin könnt ihr die Buchweizen-Vollkorn Brötchen auf einem Backrost abkühlen lassen und ihr solltet sie unbedingt noch am selben Tag verzehren. Sie sind einfach so lecker!

Lasst Euch die Buchweizen-Vollkorn Brötchen gut schmecken!

Noch als kleiner Tipp, falls ihr zu viele Brötchen habt, dann könnt ihr diese auch einfrieren. Aufgetaut und kurz im Backofen erwärmt, schmecken sie auch noch Wochen später wunderbar.

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Mini Baguettes ~ ein Kurztripp nach Frankreich

Mini Baguettes sind knusprige und goldbraune Brötchen zum Frühstück, zur Brotzeit oder als Beilage zu Suppen und Eintöpfen. Die Mini Baguettes sind schnell und leicht gemacht, sollten jedoch ca. 12 Stunden ruhen, dann gehen sie im Backofen wunderbar auf und bilden diese klassischen, kleinen Risse in der goldbraunen Kruste.

Sie sind klein im Format, jedoch sehr groß im Geschmack. Die Mini Baguettes sind kleine Brötchen, angelehnt an das originale französische Baguette. Für mich sind sie einfach die ideale Ergänzung zum Buffet, sowie auch für Suppen und Eintöpfe und im Sommer sollten sie bei keiner Grillparty fehlen. Aus feinstem Weizenmehl, etwas Dinkelmehl, Wasser und Hefe wird der Teig geknetet. Das Wichtigste ist jedoch ein halber Tag Ruhe und Zeit zum Gären – dann werden Euch meine Mini Baguettes begeistern.

Zutaten Mini Baguettes: 

Ergibt 9 kleine Mini Baguettes

* 700g Weizenmehl Typ 405

* 300g Dinkelmehl Typ 1050

* 1 TL Zucker 

* 2 (gehäufte) TL Salz 

* 2 EL Olivenöl

* 550ml lauwarmes Wasser

* 2 x 7g Aktiv-Trockenhefe (oder hfrische Hefe) 

* 3EL Wasser, 1/2 TL Salz und 1 EL Olivenöl zum Einfetten 

 

Zubereitung Mini Baguettes:

Zunächst siebt ihr die zwei Mehlsorten in eine große Schüssel. Anschließend kommen die Hefe, der Zucker und das Salz hinzu. Verteilt alles gut miteinander. Anschließend könnt ihr das Olivenöl gemeinsam mit dem lauwarmen Wasser zu dem Mehl hinzu geben und alles gut durchkneten.

Falls ihr eine Küchenmaschine verwendet, dann lasst den Teig ca. 5min bei mittlerer Geschwindigkeit kneten. Wenn der Teig eine feste Konsistenz hat, dann bestreut den Teig mit ein wenig Mehl, bedeckt die Schüssel mit einem feuchten Geschirrtuch und lasst den Teig ca. 12 Stunden gären.

Nach den 12 Stunden Ruhezeit, kann der Teig weiter verarbeitet werden. Nehmt ihn aus der Schüssel und teilt ihn in 9 gleich große Stücke.

Diese kleinen Teiglinge zieht ihr zunächst in eine längliche Form und nehmt dann in jede Hand ein Ende und dreht sie, wie eine Kordel. Und fertig sind die kleinen Mini Baguettes. So verfahrt ihr mit allen weiteren Teiglingen und legt diese auf ein mit einem Backpapier bedeckten Gitterrost.

Die kleinen Mini Baguettes sollten jetzt noch ca. 30min an einem warmen Ort gehen. Bevor sie in den auf 240°C vorgeheizten Backofen geschoben werden können, solltet ihr sie noch mit der Salz-Wasser-Öl-Mischung einpinseln. Diese ist für eine golden-knackige Kruste da.

Erhitzt jetzt noch Wasser in einem Waserkocher und schiebt ein Backblech mit dem erhitzten Wasser in die unterste Ofenschiene, bevor ihr die Teiglinge in den Ofen schiebt. Durch den entstehenden heißen Wasserdampf entsteht eine schöne Kruste.

Die Mini Baguettes sollten nun ca. 18min backen, bis sie knusprig und goldbraun sind. Daraufhin könnt ihr die Mini Baguettes auf einem Backrost abkühlen lassen und ihr solltet sie unbedingt noch am selben Tag verzehren. Sie sind einfach so lecker!

Lasst Euch die knusprigen Brötchen gut schmecken! 

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Roggen-Joghurt-Brot

Roggen-Joghurt-Brot ist ein leckeres und schnelles Mischbrot. Die Portion reicht für eine kleine Familie oder einen Zwei-Personen-Haushalt. Ihr kennt das sicherlich auch, ihr habt Lust auf ein frisches Brot, doch ihr habt keine Zeit. Das denkt ihr zumindest.

Für ein leckeres und frisches Brot braucht ihr nicht unbedingt sehr viel Zeit, sondern vor allem eines: gute Planung. Wenn ihr die Geh-Zeiten und Back-Zeiten mit einplant, dann ist es gar nicht so aufwändig. Und zudem habt ihr ein leckeres und gesundes Brot, das ihr mit euren Lieben essen könnt. 

Dieses Roggen-Joghurt-Brot schmeckt auch noch nach ein paar Tagen gut. Besonders der Joghurt und der Roggen sind hierfür hilfreich. Ich bin dieses Jahr mal wieder ein wenig häufiger unter die Brotbäcker gegangen, da ich den Geruch von frisch gebackenem Brot einfach so sehr liebe.

Zutaten Roggen-Joghurt-Brot:

* 270ml Naturjoghurt 

* 230ml lauwarmes Wasser 

* 450g Roggenmehl 

* 250g Dinkelmehl 

* 1 Würfel frische Hefe 

* 1 TL Zucker

* 2 TL Salz 

Zubereitung Roggen-Joghurt-Brot:

Lasst zunächst die klein gewürfelte Hefe in dem lauwarmen Wasser gemeinsam mit dem Zucker gehen.

Während die Hefe vor sich hin arbeitet und langsam beginnt zu schäumen, könnt ihr in einer Schüssel das Mehl sieben und das Salz unterheben.

Wenn die Hefe Blasen geschlagen hat, kann der Naturjoghurt mit in die Flüssigkeit. Verrührt alles kräftig. Der Teig kann nun entweder von Hand oder mit der Küchenmaschine verarbeitet werden. Achtet bitte darauf, dass eure Küchenmaschine auch einen so schweren Teig verarbeiten kann. Oder Ihr knetet von Hand.

Deckt die Schüssel mit einem feuchten Tuch ab und lasst den Teig an einem warmen Ort ca. eine Stunde gehen. Anschließend könnt ihr den Teig in eine Brotform geben oder einen Laib formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Jetzt wurden bei uns die Rauten-Muster in das Roggen-Joghurt-Brot geschnitten. Schneidet nicht zu tief, da ansonsten eine zu tiefe Kerbe in der Brotkruste entsteht und es anschließend schwer ist, gleichmäßige Brotscheiben zu schneiden.

Den Laib könnt ihr nun im Backofen bei maximal 40°C noch 30min gehen lassen. Natürlich kann der Brotteig auch an einem anderen warmen Ort ruhen. Wenn die Zeit vorbei ist und der Laib aufgegangen ist, könnt ihr ihn noch einmal mit einer Wasser-Salz-Mischung bestreichen und etwas Mehl über den Laib streuen.

Anschließend wird das Roggen-Joghurt-Brot noch ca 35 Minuten bei 240°C gebacken. Ihr erkennt, dass das Brot fertig ist, wenn ihr auf das Brot mit einem Kochlöffel klopft und es hohl / dumpf klingt.  Anschließend sollte es noch auf einem Backrost auskühlen.

 

So ihr Lieben, ich hoffe, dass ich Euch ein wenig für selbst gebackenes, frisches Brot begeistern konnte und wünsche Euch allen viel Freude mit meinem Roggen-Joghurt-Brot. Und natürlich eine schöne Zeit mit euren Lieben! 

 

 

 

 

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Raclette-Burger mit Preiselbeeren und selbst gebackenem Dinkel-Mohn-Bun

Wie wäre es mal mit einem Raclette-Burger mit Preiselbeeren und selbst gebackenem Dinkel-Mohn-Bun? Das neue Jahr ist noch nicht sehr alt und somit haben wir noch ein paar Reste von Silvester im Haus. Besser gesagt, wir hatten bis zu unserem Burger-Abend noch ein paar Reste von Silvester im Haus. Jetzt ist nichts mehr – überhaupt kein bisschen – also alles ist ratze putz weg von dem leckeren Raclette-Käse. 

Wir hatten noch einige Scheiben Raclette-Käse von Silvester und Preiselbeeren von Weihnachten im Haus. Was macht man nur damit? Natürlich wäre ein erneutes Raclette auch sehr lecker, doch auf Dauer wird das auch langweilig. Daher haben wir uns für selbst gemachte Raclette-Burger entschieden. 

Natürlich mit selbst gebackenen und frischen Burgerbuns aus Dinkelmehl und als Abwechslung gab es Mohn anstatt Sesam als Dekoration. Ach ich muss Euch sagen, der Raclette-Burger war so lecker, dass wir ihn sicher auch mal unterm Jahr – ganz ohne voran gegangenen Raclette – machen werden. 

Doch nun genug der Worte, kommen wir direkt zum Rezept für meinen Raclette-Burger mit Preiselbeeren und selbst gebackenem Dinkel-Mohn-Bun. 

 

Zubereitung Dinkel-Burger-Brötchen mit Mohn:

* 400g Dinkelmehl

* 1 1/2 Teelöffel Salz

* 1 Teelöffel Zucker

* 2 Päckchen frische Hefe

* 1 EL Sonnenblumenöl

* 300 ml lauwarmes Wasser

* 2 Eier

* Mohn

Mehl, Zucker, Salz, Hefe erst mal miteinander mischen! Danach erst das Öl, ein Ei und das Wasser zugeben und dann ordentlich durchkneten. Falls man eine passende Küchenmaschine hat, kann auch diese hierfür verwendet werden. Achtet auf die richtige Konsistenz des Teiges. Falls er zu trocken ist ein wenig Wasser zugeben – oder Mehl wenn er noch klebt.

Nun lässt man den Teig mit einem Geschirrtuch abgedeckt an einem warmen Ort ruhen, bis er sich in etwa verdoppelt hat. Danach knetet man den Teig noch mal bis fast auf seine ursprüngliche Größe zusammen, formt daraus die Brötchen und legt sie auf ein Backblech. Die Brötchen sollten jedoch eher flache Fladen sein, sonst werden sie insgesamt zu hoch. Also formt schöne flache Teigfladen.

Die Brötchen nun wieder ruhen lassen bis sie sich in ihrer Größe noch einmal verdoppelt haben.
Nun heizt man den Herd mit Ober-Unterhitze auf 220 – 240 Grad vor.
Das Eigelb mit einem Fingerhut Wasser vermischen, die Brötchen mit dem Gemisch bestreichen und dann mit Mohn bestreuen.
Während des Backens sollte eine Tasse voll Wasser mit im Backofen sein. So, dass genügend Luftfeuchtigkeit entsteht und die Brötchen schön aufgehen können.
Die Brötchen am besten auf mittlerer Schiene ca. 20 Minuten lang backen.
Nach dem Backen vom Blech nehmen und auf einem Gitter kurz abkühlen lassen und dann gleich als Raclette-Burger belegen. Besonders, wenn sie noch ofenfrisch sind, schmeckt dies einfach himmlisch und der Käse schmilzt ein wenig besser.

Für das Fleisch:

* 500g Beef Hackfleisch

* 1 Ei

* Pfeffer

* Salz

* Muskatnuss

* Paprika (scharf)

* eine Knoblauchzehe

* 1 EL Paniermehl

 

Die 500g Beef-Hackfleisch werden mit Peffer, Salz, Paprika, Muskatnuss, dem Paniermehl und einer Knoblauchzehe gewürzt. Ein Ei kommt hinzu und alles wird ordentlich durchgeknetet und in Form gebracht. Daraufhin in einer Pfanne von beiden Seiten angebraten.

Anschließend könnt ihr die Fleischpatties noch im Backofen bei 100°C warm halten. Jedoch nicht zu lange, da das Fleisch ansonsten trocken wird. Je nach dem wie durch ihr die Rindfleisch-Patties möchtet, variiert ihr mit der Garzeit.

Für den Belag des Raclette-Burgers:

* Zwiebelringe

* Raclette-Käse

* Preiselbeeren

* Salat

* Feldsalat 

* Tomatenscheiben

Für den Belag kann man natürlich variieren. Ich habe mich dieses mal für einen Raclette-Burger mit Preiselbeeren, Feldsalat, Zwiebeln, Tomaten und wunderbar würzigem Raclette-Käse entschieden. Falls ihr noch ein wenig Mehr Sauce mögt, könnt ihr den Raclette-Burger noch zusätzlich mit etwas frischer Mayonnaise belegen. Ich persönlich würde jedoch nicht noch sehr viel mehr zusätzliche Geschmackskomponenten verwenden.

 

 

Lasst Euch meinen Raclette-Burger mit Preiselbeeren und selbst gebackenem Dinkel-Mohn-Bun gut schmecken! Ich mochte ihn sehr gerne und er war nicht nur “Resteessen”, sondern wird sicherlich noch häufiger bei Burger-Abenden gemacht werden.

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