Buchweizen-Vollkorn Brötchen ~ gesund und lecker in den Tag

Buchweizen-Vollkorn Brötchen sind knusprige und rustikale Brötchen zum Frühstück, zur Brotzeit oder als Beilage zu Suppen und Eintöpfen. Die Buchweizen-Vollkorn Brötchen sind schnell und leicht gemacht, sollten jedoch ca. 12 Stunden ruhen, dann gehen sie im Backofen wunderbar auf und bilden diese rustikalen Risse in der knackigen Kruste.

Ich backe sehr gerne mit Buchweizenmehl. Es ist so schön nussig im Geschmack. Und auch noch sehr gesund. Das Besondere an Buchweizen ist, dass es eigentlich kein Getreide ist, jedoch wie eines schmeckt und auch so verarbeitet werden kann. Buchweizen ist ein Knöterichgewächs, wie bspw. Sauerampfer. Daher ist Buchweizen auch frei von Gluten und Weizenlektinen. Habt ihr auch schon einmal mit Buchweizen gebacken? Wenn ja, dann bin ich auf eure Erfahrungen sehr gespannt. 

Bisher findet ihr auf meinem Blog beispielsweise meine Blinis mit Lachs und AvocadoDinkel-Buchweizen-Ausstecher in der Weihnachtszeit und gesunde Buchweizen-Schoko-Muffins mit Karotten und Haferflocken (die gehen das ganze Jahr wunderbar). Ihr merkt schon, Buchweizen ist wunderbar flexibel. Ob süß, deftig, salzig oder eben als Buchweizen-Vollkorn Brötchen – Buchweizen lässt sich wunderbar kombinieren. 

Mit meinen Buchweizen-Vollkorn Brötchen startet Ihr gesund und lecker in den Tag. Sie sind klein im Format, jedoch sehr groß im Geschmack. Für mich sind sie einfach die ideale Ergänzung zum Buffet, sowie auch für Suppen und Eintöpfe und im Sommer sollten sie bei keiner Grillparty fehlen. Aus feinstem Buchweizenmehl, Roggenvollkornmehl und etwas Dinkelmehl, Wasser und Hefe wird der Teig geknetet. Das Wichtigste ist jedoch ein halber Tag Ruhe und Zeit zum Gären – dann werden Euch meine Buchweizen-Vollkorn Brötchen begeistern.

Zutaten Buchweizen-Vollkorn Brötchen: 

Ergibt 18 Buchweizen-Vollkorn Brötchen

* 250g Buchweizenmehl 

* 450g Roggenvollkornmehl

* 300g Dinkelmehl Typ 1050

* 1 TL Zucker 

* 2 TL Salz 

* 2 EL Olivenöl

* 550ml Buttermilch 

* 2 x 42g frische Hefe 

* 3EL Wasser, 1/2 TL Salz und 1 EL Olivenöl zum Einfetten und etwas Mehl zum Bestreuen 

Zubereitung Buchweizen-Vollkorn Brötchen:

Zunächst siebt ihr die drei Mehlsorten in eine große Schüssel. Anschließend kommen die Hefe, der Zucker und das Salz hinzu. Verteilt alles gut miteinander. Anschließend könnt ihr das Olivenöl gemeinsam mit der zimmerwarmen Buttermilch zu dem Mehl hinzu geben und alles gut durchkneten.

Falls ihr eine Küchenmaschine verwendet, dann lasst den Teig ca. 5min bei mittlerer Geschwindigkeit kneten. Wenn der Teig eine feste Konsistenz hat, dann bestreut den Teig mit ein wenig Mehl, bedeckt die Schüssel mit einem feuchten Geschirrtuch und lasst den Teig ca. 12 Stunden gären.

Nach den 12 Stunden Ruhezeit, kann der Teig weiter verarbeitet werden. Nehmt ihn aus der Schüssel und teilt ihn in 18 gleich große Stücke.

Diese kleinen Teiglinge formt ihr mit angefeuchteten Händen in kleine, runde Brötchen. So verfahrt ihr mit allen weiteren Teiglingen und legt diese auf ein mit einem Backpapier bedeckten Gitterrost. Die Brötchen können sich gerne auf dem Gitterblech berühren. Streut jetzt noch Mehl über die feuchten Teiglinge.

Die kleinen Buchweizen-Vollkorn Brötchen sollten jetzt noch ca. 30min an einem warmen Ort gehen, bevor sie in den auf 240°C (Ober- und Unterhitze) vorgeheizten Backofen geschoben werden können.

 

Erhitzt jetzt noch Wasser in einem Waserkocher und schiebt ein Backblech mit dem erhitzten Wasser in die unterste Ofenschiene, bevor ihr die Teiglinge in den Ofen schiebt. Durch den entstehenden heißen Wasserdampf entsteht eine schöne Kruste.

Die Buchweizen-Vollkorn Brötchen sollten nun ca. 30min backen, bis sie knusprig und goldbraun sind. Die Backezeit kann je nach Größe der Teiglinge etwas variieren. Falls Eure Brötchen kleiner sein sollten, dann orientiert Euch bitte eher an 20min Backzeit. Behaltet sie daher etwas im Auge. Daraufhin könnt ihr die Buchweizen-Vollkorn Brötchen auf einem Backrost abkühlen lassen und ihr solltet sie unbedingt noch am selben Tag verzehren. Sie sind einfach so lecker!

Lasst Euch die Buchweizen-Vollkorn Brötchen gut schmecken!

Noch als kleiner Tipp, falls ihr zu viele Brötchen habt, dann könnt ihr diese auch einfrieren. Aufgetaut und kurz im Backofen erwärmt, schmecken sie auch noch Wochen später wunderbar.

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Mini Baguettes ~ ein Kurztripp nach Frankreich

Mini Baguettes sind knusprige und goldbraune Brötchen zum Frühstück, zur Brotzeit oder als Beilage zu Suppen und Eintöpfen. Die Mini Baguettes sind schnell und leicht gemacht, sollten jedoch ca. 12 Stunden ruhen, dann gehen sie im Backofen wunderbar auf und bilden diese klassischen, kleinen Risse in der goldbraunen Kruste.

Sie sind klein im Format, jedoch sehr groß im Geschmack. Die Mini Baguettes sind kleine Brötchen, angelehnt an das originale französische Baguette. Für mich sind sie einfach die ideale Ergänzung zum Buffet, sowie auch für Suppen und Eintöpfe und im Sommer sollten sie bei keiner Grillparty fehlen. Aus feinstem Weizenmehl, etwas Dinkelmehl, Wasser und Hefe wird der Teig geknetet. Das Wichtigste ist jedoch ein halber Tag Ruhe und Zeit zum Gären – dann werden Euch meine Mini Baguettes begeistern.

Zutaten Mini Baguettes: 

Ergibt 9 kleine Mini Baguettes

* 700g Weizenmehl Typ 405

* 300g Dinkelmehl Typ 1050

* 1 TL Zucker 

* 2 TL Salz 

* 2 EL Olivenöl

* 550ml lauwarmes Wasser

* 2 x 7g Aktiv-Trockenhefe 

* 3EL Wasser, 1/2 TL Salz und 1 EL Olivenöl zum Einfetten 

 

Zubereitung Mini Baguettes:

Zunächst siebt ihr die zwei Mehlsorten in eine große Schüssel. Anschließend kommen die Hefe, der Zucker und das Salz hinzu. Verteilt alles gut miteinander. Anschließend könnt ihr das Olivenöl gemeinsam mit dem lauwarmen Wasser zu dem Mehl hinzu geben und alles gut durchkneten.

Falls ihr eine Küchenmaschine verwendet, dann lasst den Teig ca. 5min bei mittlerer Geschwindigkeit kneten. Wenn der Teig eine feste Konsistenz hat, dann bestreut den Teig mit ein wenig Mehl, bedeckt die Schüssel mit einem feuchten Geschirrtuch und lasst den Teig ca. 12 Stunden gären.

Nach den 12 Stunden Ruhezeit, kann der Teig weiter verarbeitet werden. Nehmt ihn aus der Schüssel und teilt ihn in 9 gleich große Stücke.

Diese kleinen Teiglinge zieht ihr zunächst in eine längliche Form und nehmt dann in jede Hand ein Ende und dreht sie, wie eine Kordel. Und fertig sind die kleinen Mini Baguettes. So verfahrt ihr mit allen weiteren Teiglingen und legt diese auf ein mit einem Backpapier bedeckten Gitterrost.

Die kleinen Mini Baguettes sollten jetzt noch ca. 30min an einem warmen Ort gehen. Bevor sie in den auf 240°C vorgeheizten Backofen geschoben werden können, solltet ihr sie noch mit der Salz-Wasser-Öl-Mischung einpinseln. Diese ist für eine golden-knackige Kruste da.

Erhitzt jetzt noch Wasser in einem Waserkocher und schiebt ein Backblech mit dem erhitzten Wasser in die unterste Ofenschiene, bevor ihr die Teiglinge in den Ofen schiebt. Durch den entstehenden heißen Wasserdampf entsteht eine schöne Kruste.

Die Mini Baguettes sollten nun ca. 18min backen, bis sie knusprig und goldbraun sind. Daraufhin könnt ihr die Mini Baguettes auf einem Backrost abkühlen lassen und ihr solltet sie unbedingt noch am selben Tag verzehren. Sie sind einfach so lecker!

Lasst Euch die knusprigen Brötchen gut schmecken! 

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Roggen-Joghurt-Brot

Roggen-Joghurt-Brot ist ein leckeres und schnelles Mischbrot. Die Portion reicht für eine kleine Familie oder einen Zwei-Personen-Haushalt. Ihr kennt das sicherlich auch, ihr habt Lust auf ein frisches Brot, doch ihr habt keine Zeit. Das denkt ihr zumindest. Für ein leckeres und frisches Brot braucht ihr nicht unbedingt sehr viel Zeit, sondern vor allem eines: gute Planung. Wenn ihr die Geh-Zeiten und Back-Zeiten mit einplant, dann ist es gar nicht so aufwändig. Und zudem habt ihr ein leckeres und gesundes Brot, das ihr mit euren Lieben essen könnt. 

Dieses Roggen-Joghurt-Brot schmeckt auch noch nach ein paar Tagen gut. Besonders der Joghurt und der Roggen sind hierfür hilfreich. Ich bin dieses Jahr mal wieder ein wenig häufiger unter die Brotbäcker gegangen, da ich den Geruch von frisch gebackenem Brot einfach so sehr liebe.

Zutaten Roggen-Joghurt-Brot:

* 270ml Naturjoghurt 

* 230ml lauwarmes Wasser 

* 450g Roggenmehl 

* 250g Dinkelmehl 

* 1 Würfel frische Hefe 

* 1 TL Zucker

* 2 TL Salz 

Zubereitung Roggen-Joghurt-Brot:

Lasst zunächst die klein gewürfelte Hefe in dem lauwarmen Wasser gemeinsam mit dem Zucker gehen.

Während die Hefe vor sich hin arbeitet und langsam beginnt zu schäumen, könnt ihr in einer Schüssel das Mehl sieben und das Salz unterheben.

Wenn die Hefe Blasen geschlagen hat, kann der Naturjoghurt mit in die Flüssigkeit. Verrührt alles kräftig.

Nun kann die Flüssigkeit mit der Mehlmischung verarbeitet werden. Entweder lasst ihr alles in der Küchenmaschine bei mittlerer Geschwindigkeit mit dem Teighacken ca. 10 Minuten kneten oder ihr müsst von Hand so lange kneten, bis ein fester und homogener Teig entsteht.

Deckt die Schüssel mit einem feuchten Tuch ab und lasst den Teig an einem warmen Ort ca. eine Stunde gehen. Anschließend könnt ihr den Teig in eine Brotform geben oder einen Laib formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Jetzt wurden bei uns die Rauten-Muster in das Roggen-Joghurt-Brot geschnitten. Schneidet nicht zu tief, da ansonsten eine zu tiefe Kerbe in der Brotkruste entsteht und es anschließend schwer ist, gleichmäßige Brotscheiben zu schneiden.

Den Laib könnt ihr nun im Backofen bei maximal 40°C noch 30min gehen lassen. Natürlich kann der Brotteig auch an einem anderen warmen Ort ruhen. Wenn die Zeit vorbei ist und der Laib aufgegangen ist, könnt ihr ihn noch einmal mit einer Wasser-Salz-Mischung bestreichen und etwas Mehl über den Laib streuen.

Anschließend wird das Roggen-Joghurt-Brot noch ca 35 Minuten bei 240°C gebacken. Ihr erkennt, dass das Brot fertig ist, wenn ihr auf das Brot mit einem Kochlöffel klopft und es hohl / dumpf klingt.  Anschließend sollte es noch auf einem Backrost auskühlen.

 

So ihr Lieben, ich hoffe, dass ich Euch ein wenig für selbst gebackenes, frisches Brot begeistern konnte und wünsche Euch allen viel Freude mit meinem Roggen-Joghurt-Brot. Und natürlich eine schöne Zeit mit euren Lieben! 

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Raclette-Burger mit Preiselbeeren und selbst gebackenem Dinkel-Mohn-Bun

Wie wäre es mal mit einem Raclette-Burger mit Preiselbeeren und selbst gebackenem Dinkel-Mohn-Bun? Das neue Jahr ist noch nicht sehr alt und somit haben wir noch ein paar Reste von Silvester im Haus. Besser gesagt, wir hatten bis zu unserem Burger-Abend noch ein paar Reste von Silvester im Haus. Jetzt ist nichts mehr – überhaupt kein bisschen – also alles ist ratze putz weg von dem leckeren Raclette-Käse. 

Wir hatten noch einige Scheiben Raclette-Käse von Silvester und Preiselbeeren von Weihnachten im Haus. Was macht man nur damit? Natürlich wäre ein erneutes Raclette auch sehr lecker, doch auf Dauer wird das auch langweilig. Daher haben wir uns für selbst gemachte Raclette-Burger entschieden. 

Natürlich mit selbst gebackenen und frischen Burgerbuns aus Dinkelmehl und als Abwechslung gab es Mohn anstatt Sesam als Dekoration. Ach ich muss Euch sagen, der Raclette-Burger war so lecker, dass wir ihn sicher auch mal unterm Jahr – ganz ohne voran gegangenen Raclette – machen werden. 

Doch nun genug der Worte, kommen wir direkt zum Rezept für meinen Raclette-Burger mit Preiselbeeren und selbst gebackenem Dinkel-Mohn-Bun. 

 

Zubereitung Dinkel-Burger-Brötchen mit Mohn:

* 400g Dinkelmehl

* 1 1/2 Teelöffel Salz

* 1 Teelöffel Zucker

* 2 Päckchen frische Hefe

* 1 EL Sonnenblumenöl

* 300 ml lauwarmes Wasser

* 2 Eier

* Mohn

Mehl, Zucker, Salz, Hefe erst mal miteinander mischen! Danach erst das Öl, ein Ei und das Wasser zugeben und dann ordentlich durchkneten. Falls man eine passende Küchenmaschine hat, kann auch diese hierfür verwendet werden. Achtet auf die richtige Konsistenz des Teiges. Falls er zu trocken ist ein wenig Wasser zugeben – oder Mehl wenn er noch klebt.

Nun lässt man den Teig mit einem Geschirrtuch abgedeckt an einem warmen Ort ruhen, bis er sich in etwa verdoppelt hat. Danach knetet man den Teig noch mal bis fast auf seine ursprüngliche Größe zusammen, formt daraus die Brötchen und legt sie auf ein Backblech. Die Brötchen sollten jedoch eher flache Fladen sein, sonst werden sie insgesamt zu hoch. Also formt schöne flache Teigfladen.

Die Brötchen nun wieder ruhen lassen bis sie sich in ihrer Größe noch einmal verdoppelt haben.
Nun heizt man den Herd mit Ober-Unterhitze auf 220 – 240 Grad vor.
Das Eigelb mit einem Fingerhut Wasser vermischen, die Brötchen mit dem Gemisch bestreichen und dann mit Mohn bestreuen.
Während des Backens sollte eine Tasse voll Wasser mit im Backofen sein. So, dass genügend Luftfeuchtigkeit entsteht und die Brötchen schön aufgehen können.
Die Brötchen am besten auf mittlerer Schiene ca. 20 Minuten lang backen.
Nach dem Backen vom Blech nehmen und auf einem Gitter kurz abkühlen lassen und dann gleich als Raclette-Burger belegen. Besonders, wenn sie noch ofenfrisch sind, schmeckt dies einfach himmlisch und der Käse schmilzt ein wenig besser.

Für das Fleisch:

* 500g Beef Hackfleisch

* 1 Ei

* Pfeffer

* Salz

* Muskatnuss

* Paprika (scharf)

* eine Knoblauchzehe

* 1 EL Paniermehl

 

Die 500g Beef-Hackfleisch werden mit Peffer, Salz, Paprika, Muskatnuss, dem Paniermehl und einer Knoblauchzehe gewürzt. Ein Ei kommt hinzu und alles wird ordentlich durchgeknetet und in Form gebracht. Daraufhin in einer Pfanne von beiden Seiten angebraten.

Anschließend könnt ihr die Fleischpatties noch im Backofen bei 100°C warm halten. Jedoch nicht zu lange, da das Fleisch ansonsten trocken wird. Je nach dem wie durch ihr die Rindfleisch-Patties möchtet, variiert ihr mit der Garzeit.

Für den Belag des Raclette-Burgers:

* Zwiebelringe

* Raclette-Käse

* Preiselbeeren

* Salat

* Feldsalat 

* Tomatenscheiben

Für den Belag kann man natürlich variieren. Ich habe mich dieses mal für einen Raclette-Burger mit Preiselbeeren, Feldsalat, Zwiebeln, Tomaten und wunderbar würzigem Raclette-Käse entschieden. Falls ihr noch ein wenig Mehr Sauce mögt, könnt ihr den Raclette-Burger noch zusätzlich mit etwas frischer Mayonnaise belegen. Ich persönlich würde jedoch nicht noch sehr viel mehr zusätzliche Geschmackskomponenten verwenden.

 

 

Lasst Euch meinen Raclette-Burger mit Preiselbeeren und selbst gebackenem Dinkel-Mohn-Bun gut schmecken! Ich mochte ihn sehr gerne und er war nicht nur „Resteessen“, sondern wird sicherlich noch häufiger bei Burger-Abenden gemacht werden.

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{Werbung} Norwegische Skillingsboller eine Winteridee mit Kandis von Diamantzucker

Graue und kurze Tage. Viel Kälte und Kerzenschein in Verbindung mit Schnee, Eis und frostigem Wind. Hohe Berge und eisige Fjorde. Diese Assoziationen kommen mir bei einem norwegischen Winter. Da gehört ein heißer Tee, ein süßes Gebäck und ein knisternder Kandis einfach mit dazu, wenn man durchgefroren nach Hause kommt.

Für solche Wintertage eigenen sich perfekt die Norwegischen Skillingsboller mit Kandis, sie sind ein leckerer und aromatischer Begleiter zum heißen Tee. Ob frisch oder aufgewärmt, sie schmecken mit Kandis wunderbar. Der Kandis ist hier nicht nur ein Begleiter im Früchtetee, sondern auch ein Bestandteil der Norwegischen Skillingboller.

Diese kleinen Köstlichkeiten ähneln unseren in Deutschland bekannten Zimtschnecken nur entfernt. Einerseits werden sie nicht nur mit Zimt, sondern auch noch mit Kardamom, Nelken und zerbröseltem Kandis gebacken und andererseits gleicht die Form viel mehr einem Knoten als einer Schnecke.

Für mein heutiges Rezept der Norwegischen Skillingboller habe ich den braunen Diamant Krusten Kandis von Diamant Zucker verwendet. Das goldbraune Farben- und Formenspiel des Krusten Kandis harmoniert farblich und geschmacklich mit den Norwegischen Skillingboller und ist eine leckere Kandis Winteridee. Da der Diamant Krusten Kandis von Diamant Zucker einen leichten Karamellgeschmack hat, passt er geschmacklich sehr gut zu den süßen Skillingbollern. Besonders gut schmecken die würzigen Knoten frisch aus dem Backofen.

Wenn ihr sie jedoch ein oder zwei Tage liegen lasst, dann könnt ihr sie kurz in den heißen Backofen schieben und schon schmecken sie wieder wunderbar. So habe ich es mit den Norwegischen Skillingbollern an unserem Hochzeitstag gemacht. Die würzig-süßen Knoten mit Kandis reichte ich gemeinsam mit salzigen Knabbereien zum kleinen Sektempfang von Freunden und Familie. Und besonders der knusprige Effekt des Kandis in Kombination mit Nelke, Zimt und Kardamom kam bei meinen Gästen sehr gut an. Daher möchte ich Euch diese Kandis Winteridee wärmstens ans Herz legen. 

Zutaten für den Teig der Norwegischen Skillingboller mit Kandis:

* 500g Dinkelmehl Typ 1050

* 500g Weizenmehl Typ 405 

* 42g frische Hefe 

* 150g Zucker 

* 15g Kardamom 

* 5g Nelken 

* 5g Zimt 

* 12g Salz 

* 1 Ei 

* 40g Butter

* 140g Sonnenblumenöl 

* 550ml Milch 

Zutaten für die Füllung der der Norwegischen Skillingboller mit Kandis:

* 125g Butter, zimmerwarm

* 125g Diamant Krusten Kandis 

* 14g Zimt 

* 10g Kardamom 

Zubereitung der Norwegischen Skillingboller mit Kandis:

Für den Teig mischt ihr alle Zutaten und verknetet diese kräftig miteinander. Wenn der Teig fertig ist, wird dieser mittelweich und etwas klebrig sein.

Diesen könnt ihr mit ein wenig Dinkelmehl bestäuben, mit einem Geschirrtuch bedecken und ca. 30min an einem warmen Ort gehen lassen.

Anschließend könnt ihr die Füllung für die Norwegischen Skillingboller mit Kandis zubereiten. Hierfür schneidet ihr die zimmerwarme Butter in kleine Stückchen und zerkleinert den Kandis in einem Mörser ein wenig.

Alle Zutaten der Füllung werden nun miteinander vermengt.

Wenn der Teig etwas Volumen bekommen hat, kann dieser nach der Ruhezeit weiter verarbeitet werden. Teilt den Teig in drei gleich große Teile auf. Nehmt den ersten Teigklumpen und rollt diesen auf einer bemehlten Fläche aus. Verteilt nun ein Drittel der Füllung auf dem ausgerollten Teig und rollt diesen der Länge nach zusammen.

Diese Rolle wird nun einem Teigschaber in ca. 8-10 gleich breite Stücke geschnitten. Anschließend werden die Teigstückchen werden wie zu einer Kordel gedreht und dann zu einem Knoten gebunden.

Nun kommen die Norwegischen Skillingboller mit Kandis auf ein mit einem Backpapier belegtes Backblech und werden mit einem Tuch abgedeckt, so dass sie erneut für 30-45min an einem warmen Ort gehen können.

So verfahrt Ihr mit allen drei Teigstücken.

Die Teiglinge können nun im vorgeheizten Backofen bei 225°C Ober- und Unterhitze auf der mittleren Schiene für 10-12min backen. Achtet darauf, dass sie eine schöne, braune Färbung bekommen.

Anschließend können die Norwegischen Skillingboller mit Kandis auf einem Rost unabgedeckt auskühlen – oder noch warm gegessen werden.

Ich wünsche Euch mit diesem Rezept viel Freude! Lasst Euch die Norwegischen Skillingboller mit Kandis gut schmecken! 

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Buttermilch Pancakes mit Ahornsirup

Buttermilch Pancakes mit Ahornsirup sind schnell zubereitet und ein wunderbares Frühstück an langen Wochenenden. Oder auch als süßes Mittagessen. Vor über 20 Jahren war ich als kleines Mädchen das erste und bisher einzige mal in den USA. Besonders beeindruckend und ungewohnt fand ich in den USA die Frühstücksmentalität.

Ich kannte in diesem Alter ein Marmeladebrot, Tee und Obst als Frühstück. Manchmal gab es natürlich auch einen anderen Belag. Aber an sich gab es unter der Woche immer Brot zum Frühstück und am Wochenende hin und wieder frische Brötchen und ein weiches Ei.

Aber ein American Breakfast mit Bacon, kleinen Würstchen, Eierspeisen, Pancakes und Ahornsirup war für mich absolut neu und unbekannt. Ich fand es sehr beeindruckend. Jedoch vermisste ich nach einigen Tagen doch die Brotauswahl, wie wir sie aus Deutschland kennen. Besonders Vollkornbrote, Körnerbrote und unterschiedliche Mehlsorten waren vor über 20 Jahren noch nicht so weit verbreitet.

Doch kommen wir zurück zu den Buttermilch Pancakes mit Ahornsirup. Pfannkuchen zum Frühstück – das war damals ein richtiger Kindertraum. Und ist auch heute noch etwas ganz besonderes, wenn wir an langen Wochenenden hin und wieder morgens einmal Buttermilch Pancakes mit Ahornsirup zum Frühstück machen.

Das ist etwas besonders schönes, wenn beim Aufwachen bereits der duft von frischen Pancakes durch die Räume zieht. Das schöne an diesem Rezept ist, dass es sehr schnell zubereitet ist, leicht zu machen ist und sehr leckere Pancakes dabei raus kommen.

Und das schöne an diesem Rezept für Buttermilch Pancakes mit Ahornsirup ist, dass ihr es in jeder Jahreszeit zubereiten könnt. Denn je nach Jahreszeit könnt ihr mit unterschiedlichen Fruchtsorten als Beilage variieren.

Zubereitung Buttermilch Pancakes: 

Ca. 2 Portionen als Hauptspeise, als Frühstück ca. 4 Portionen

* 250ml Buttermilch 

* 2 EL Pflanzenöl 

* 2 Eier 

* 200g Dinkelmehl Typ 1050 

* 2 TL Backpulver

* 1 TL Natron 

* 1 EL Vanillezucker 

* Ahornsirup 

* Puderzucker

* Butter 

* Obst nach Belieben als Beilage 

Zunächst gebt ihr die Buttermilch, das Öl und die Eier in eine Rührschüssel und verrührt alles mit der Küchenmaschine bei mittlerer Geschwindigkeit.

Anschließend gebt ihr Mehl, Backpulver, Natron und den Vanillezucker in die Rührschüssel und verrührt alles zu einem flüssigen und klumpenfreien Teig.

Wenn der Teig klumpenfrei ist, könnt ihr eine flache Pfanne oder eine Crepe-Pfanne mit etwas Öl erhitzen und Teig für etwa 8cm große Pancakes in die Pfanne geben. Anschließend werden diese ein paar Minuten von jeder Seite gebacken, bis sich Bläschen bilden.

Die Buttermilch Pancakes werden nun auf einem Teller aufeinander gestapelt, mit Ahornsirup, frischen Früchten, Puderzucker und mit etwas Butter angerichtet.

Lasst Euch die Buttermilch Pancakes mit Ahornsirup gut schmecken!

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Knusper-Stangen mit Roggenmehl und Bacon

Die Knusper-Stangen mit Roggenmehl und Bacon sind schnell zubereitet, lecker und knusprig im Geschmack und mit der Dinkel-Roggenmehl Kombination auch noch gesund. Zudem kommen viele leckere Körner und unzählig viele Füllkombinationen hinzu. Meine Knusper-Stangen mit Roggenmehl und Bacon habe ich letztes Wochenende als kleine Snacks für einen Umzug gebacken.

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Das Fingerfood eignet sich wunderbar um zwischendurch etwas leckeres und auch sättigendes zu essen. Aber die Dinkel-Roggen Knusper-Stangen sind auch eine leckere Ergänzung für ein Büffet, einen gemütlichen Fernsehabend oder auch eine schöne und gesunde Beilage für Salate, zum Grillen oder was Euch sonst noch so einfällt. Da die Knusper-Stangen aus Dinkel- und Roggenmehl so leicht und schnell gemacht sind, findet ihr das Rezept bei meinen Basics.

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Die Füllung könnt ihr nach eurem eigenen Geschmack anpassen. So habe ich einmal Bacon und Käse und dann als zweite Variante noch Gemüse mit Käse gewählt. Wobei, wenn ihr wisst, dass Vegetarier da sind, solltet ihr die unterschiedlichen Varianten vielleicht von außen etwas kennzeichnen. Einer der Umzugshelfer, kein Vegetarierer, sondern ein großer Bacon-Fan, meinte zu mir: „Die Stangen waren sehr lecker, nur wieso kann man die vegetarische Variante von der anderen nicht unterscheiden, voll unfair!“. So kam es wohl zu ein paar unbeabsichtigten Vitamin-Aufnahmen. 😉 

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Zubereitung Knusper-Stangen mit Roggenmehl und Bacon: 

(Menge reicht für 32 Knusper-Stangen mit Roggenmehl und Bacon)

* 500g Roggenmehl Typ 1150

* 500g Dinkelmehl Typ 1050

* 42g frische Hefe

* eine Prise Zucker 

* zwei Prisen Salz 

* frischer Pfeffer 

* lauwarmes Wasser

* 1 EL Olivenöl 

 

Für den Teig 500gr Roggenmehl Typ 1150 und 500gr Dinkelmehl Typ 1050 mit frischer Hefe und ein wenig Zucker, Pfeffer, Olivenöl und Salz zu einem schönen Hefeteig verarbeiten. Hierfür  nehmt ihr bitte nur so viel lauwarmes Wasser, dass ein fester Teig entsteht. Ich hatte die Hefe zusammen mit dem Zucker in drei Esslöffel lauwarmem Wasser aufgelöst und diesen zunächst zum Mehl hinzu gegeben. Daraufhin Esslöffelweise so viel Wasser hinzu gefügt, dass ein fester, nicht mehr klebriger Hefeteig entstand.

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Weiterverarbeitung: 

* Sesamkörner

* Leinsamen 

* Mohn 

* Bacon (für die vegetarische Variante alternativ Tomaten, Zwiebel und Paprika in kleinen Stückchen) 

* kräftiger Hartkäse 

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Der Teig wird in 32 gleich große Stücke aufgeteilt. Bereitet die Körner alle auf einem Teller vor. Die Teigstücke werden nun von allen Seiten in die Körner gedrückt, so dass diese im Teig bleiben. Anschließend kann der Teig sehr dünn auf einer bemehlten Fläche länglich ausgerollt werden.

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Wenn ein länglicher Teigfladen entstanden ist, könnt ihr diesen füllen. Entweder mit Bacon und Käse oder mit der vegetarischen Variante. Ich hatte hierfür Tomaten, Zwiebel und Paprika genommen. Klappt den Fladen längs zusammen und dreht diesen, bis eine knusprige, gedrehte Stange entsteht. Diese Stangen kommen nun alle auf ein Backgitter mit Backpapier und kommen für 20min in den vorgeheizten Backofen bei 220°C. Gerne bis sie etwas Farbe bekommen, sie sollen ja auch schön knuspern.

Wenn die Knusper-Stangen mit Roggenmehl und Bacon aus dem Backofen kommen, sollten sie erst mal etwas auskühlen. Dann sind sie besonders knusprig. Sie eignen sich nicht nur als Fingerfood beim Umzug, sondern die Knusper-Stangen mit Roggenmehl und Bacon sind lecker-deftige Knabbereien für den gemütlichen Fernsehabend, als Fingerfood bei Partys oder für ein Picknick mit Freunden.

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Lasst Euch die Dinkel-Roggen Knusper-Stangen gut schmecken! Ich liebe diese Kombinationsmöglichkeiten auf alle Fälle sehr. 

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Lauch Quiche mit Dinkelteig

Ihr kennt sicher alle den Klassiker der französischen Küche, die Quiche – ein sehr leckeres, französisches Gericht, das sowohl warm als auch kalt ein wunderbares Essen ist. 

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Ursprünglich kommt die Quiche aus dem Raum Lothringen. Hierbei handelt es sich um einen in einer runden, meist flachen Form gebackenen herzhaften Mürbeteig, der mit einer würzigen Füllung oder Auflage belegt ist. Möglich sind alle Variationen an Gemüse, Fleisch, Wurst was Euch so einfällt. Abgeschlossen wird die Quiche mit einem Gemisch aus Eiern und Milch. 

Die französische Bezeichnung „Quiche“ wurde im Laufe der Geschichte vom elsässischen Wort Kichel bzw. Kuechel abgeleitet. Dieses ist ein gleichbedeutend mit dem hochdeutschen Wort Kuchen. Dazu müsst ihr wissen, dass dieser östliche Teil Frankreichs direkt an Deutschland und im Süden an die Schweiz grenzt. Die politischen Grenzen, welche das Elsass definieren haben sich im Verlauf der Geschichte häufig verändert. Seit dem 17. Jahrhundert wechselte das Elsass häufig die politische Zugehörigkeit von Frankreich zum Deutschen Reich und umgekehrt. So ist es nicht verwunderlich, dass das elsässische Wort Kichel bzw. Kuechel so sehr dem hochdeutschen Wort Kuchen gleicht. Ursprünglich wurde die Quiche jedoch, ähnlich wie der schwäbische Zwiebelkuchen auch, aus Brotteig hergestellt, in der modernen Küche wurde dieser jedoch bei beiden Gerichten durch Mürbeteig ersetzt. Dies zeigt noch einmal zusätzlich zur sprachlichen Nähe auch Überschneidungen in der Küche. Essen verbindet eben auch über Grenzen und Jahrhunderte hinweg. 

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Doch nun zurück nach dem kleinen historischen Ausflug zum eigentlichen Hauptdarsteller heute, der Quiche. Ich möchte Euch heute eine Lauch Quiche mit Dinkelteig vorstellen. Sie kann warm als Vorspeise oder Hauptgericht verzehrt werden. 

 

Zubereitung Lauch Quiche mit Dinkelteig: 

Die Lauch Quiche mit Dinkelteig reicht als Vorspeise gut für 8 Personen. Als Hauptgericht mit Salatbeilage würde ich je nach Hunger zwischen 4 bis 6 Personen rechnen.

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Zubereitung Dinkelteig: 

* 200g weiche Butter

* eine Prise Zucker 

* zwei bis drei Prisen Salz 

* eine Prise Pfeffer 

* 1 TL Kräuter der Provence 

* Abrieb einer halben, unbehandelten Zitrone 

* 1 Ei

* 300g Dinkelmehl 

In die weiche Butter wird das Ei und die Gewürze, ebenso der Zucker eingeknetet. Anschließend wird das Mehl feingesiebt fest zu einem Teig mit den weiteren Zutaten verarbeitet.

Ihr solltet jedoch nicht zu lange kneten, da der Teig sonst die Bindung verliert. Den Teig solltet ihr nun in Folie einwickeln und im Idealfall über Nacht kühlen. Ein paar Stunden sollten jedoch auch ausreichen. Es bietet sich an den Teig bereits morgen zu machen und kalt zu stellen, bis man dann tagsüber oder abends die Lauch Quiche mit Dinkelteig zubereiten möchte.

Nach der Kühlung des Dinkelteigs solltet ihr den Teig kurz ankneten und dann mit möglichst wenig Mehl ausrollen und in die gewünschte Teigdicke bringen. Legt diesen Teig nun in die Backform und stupft mit der Gabel ein paar Löcher in den Teig.

Jetzt könnt ihr auch den Backofen auf 200 Grad, Umluft 180 Grad, Gas Stufe 4 vorheizen.

 

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Zubereitung Belag der Lauch Quiche mit Dinkelteig: 

* 400g Lauch 

* 1 Knoblauchzehe

* 1 Schalotte 

* 1 Roter Spitzpaprika

* 8 Cocktailtomaten 

* eine halbe, kleine Zucchini 

* 2 EL Butter

* Pfeffer, frisch zerstoßen 

* Muskat

* 100g Bergkäse 

* 3 Eier 

* 75g Schlagsahne

* 150g Crème fraîche

 

Zunächst wascht und putzt ihr den Lauch. Das Weiße und Hellgrüne in dünne Ringe schneiden, die Tomaten würfeln. Ebenso das restliche Gemüse, den Knoblauch und die Schalotte putzen und klein schneiden. Alles zusammen dann kurz in einer Pfanne mit Butter andünsten, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und abschmecken und auf den Dinkelteig in der Backform schichten.

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Nun könnt ihr aus den Eiern, der Sahne und dem Crème fraîche, den fein geriebenen Bergkäse und noch etwas Pfeffer, Salz und Muskatnuss den Guss für die Lauch Quiche mit Dinkelteig machen. Wenn alles gut verquirlt ist, könnt ihr die Mischung über das Gemüse gießen.

 Die Lauch Quiche mit Dinkelteig kommt nun auf einem Rost in den auf 200 Grad vorgeheizten Backofen. Nach 40 bis 45 Minuten sollte die Quiche fertig sein. Dann sollte die Lauch Quiche mit Dinkelteig noch in der Form auskühlen, bevor sie aus der Form gelöst und serviert werden kann.
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Lasst Euch die Lauch Quiche mit Dinkelteig gut schmecken! 

 

 

 

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Brokkoli-Curry Küchlein

Resteverwertung kann ja so etwas Leckeres sein! Von wegen einfach nur das Essen vom Vortag aufwärmen. Nein! Man kann auch ganz leckere, neue Rezepte aus den Resten zaubern.

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So habe ich heute leckere Brokkoli-Curry Küchlein gemacht. Diese leckeren, vegetarischen Brokkoli-Curry Küchlein schmecken wunderbar mit einer Mango und Kaki zusammen. Dieser fruchtig-frische Kontrast war sehr lecker und passt perfekt zur Curry-Note bei den kleinen Küchlein. 

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Zubereitung: 

* gekochter Brokkoli

* gekochte Karotte 

* Muskatnuss

* ein Ei 

* etwas Dinkelmehl 

* ein paar kleine Stücke Fetakäse

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Beilage: 

* Mango

* Kaki 

Ich habe die restliche feste Masse des Brokkoli-Curry-Süppchens als Grundlage genommen. 
(Falls man dieses Gericht direkt zubereiten möchte, muss man Brokkoli und eine Karotte weich kochen, diese pürieren und dann mit Curry würzen und nun ab diesem Schritt weiter arbeiten.)

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Das Ei, das Mehl und etwas Muskatnuss kamen in den Gemüsebrei und dann wurde alles mit der Küchenmaschine zu einem festen Teig verarbeitet. Darauf hin wurde die Masse in kleine Förmchen gefüllt, mit einem Stück Fetakäse dekoriert und für 45min bei 180°C gebacken. 
Dazu habe ich eine frische Mango und eine Kaki geschält und in dünne Scheiben geschnitten. Die Kombination war sehr lecker. Ein Salat oder etwas Fleisch passen sicherlich auch sehr gut dazu.

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Dann lasst Euch die leckeren, vegetarischen Brokkoli-Curry Küchlein gut schmecken! 

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Spargelburger mit Dinkel-Roggen Bun und Cheese-Sauce

Ich möchte Euch meinen Spargelburger mit einem Dinkel-Roggen Bun und einer leckeren, scharfen Cheese-Sauce gerne als Geburtstagsgeschenk für den Blog von Tina – Lecker & Co – präsentieren. 

Zu Ihrem 2. Bloggeburtstag feiert sie groß und hat alle Foodblogger recht herzlich eingeladen. Und was gibt es leckeres zu Essen? Burger!

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Absolut lecker – und immer wieder gern gesehen. Daher bin ich natürlich bei Ihrem Event gerne mit dabei. Hier findet ihr weitere Informationen: BURGER&Co – 5. Blogevent zum 2. Bloggeburtstag

Doch jetzt kommen wir mal zu meinem Spargelburger mit einem Dinkel-Roggen Bun mit Cheese-Sauce. Grüner Spargel ist im April und Mai bei mir einfach ein Muss auf der Speisekarte.

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Lecker – knackig im Geschmack und angebraten einfach ein Traum. Dazu ein frisch gebackenes Burgerbrötchen aus Dinkel- und Roggenmehl, bestreut mit ein par Chia-Samen, Leinsamen, Sesam und Amarant – belegt mit Käse, Tomaten, Salat, Röstzwiebeln und einer selbst gemachten Cheese-Sauce – ein wahrer Burgertraum! 

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Zubereitung Dinkel-Roggen Buns: 

* 300g Dinkelmehl Typ 1050

* 100g Roggemehl Typ 1050 

* 1 1/2 Teelöffel Salz

* 1 Teelöffel Zucker

* 2 Päckchen frische Hefe

* 1 EL Sonnenblumenöl

* 400 ml lauwarmes Wasser

* 1 Ei

* Sesam

* Chia-Samen

* Leinsamen

* Amarant 

Mehl, Zucker, Salz, Hefe erst mal miteinander mischen! Danach erst das Öl und das Wasser zugeben und dann ordentlich durchkneten. Falls man eine passende Küchenmaschine hat, kann auch diese hierfür verwendet werden. Doch ich persönlich spüre gerne, wie die Konsistenz des Teiges ist.
Der Teig sollte nicht mehr an den Händen kleben sondern er sollte sich trocken anfühlen. Falls er zu trocken ist ein wenig Wasser zugeben – oder Mehl wenn er noch klebt.

Nun lässt man den Teig mit einem Geschirrtuch abgedeckt an einem warmen Ort ruhen, bis er sich in etwa verdoppelt hat. Danach knetet man den Teig noch mal bis fast auf seine ursprüngliche Größe zusammen, formt daraus die Brötchen und legt sie auf ein Backblech. Die Brötchen sollten jedoch ehe flache Fladen sein, sonst werden sie insgesamt zu hoch. Also formt schöne flache Teigfladen.

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Die Brötchen nun wieder ruhen lassen bis sie sich in ihrer Größe noch einmal verdoppelt haben.
Nun heizt man den Herd mit Ober-Unterhitze auf 220 – 240 Grad vor.
Das Eigelb mit einem Fingerhut Wasser vermischen, die Brötchen mit dem Gemisch bestreichen und dann mit den Körnern bestreuen.
Während des Backens sollte eine Tasse voll Wasser mit im Backofen sein. So, dass genügend Luftfeuchtigkeit entsteht und die Brötchen schön aufgehen können.
Die Brötchen am besten auf mittlerer Schiene ca. 20 Minuten lang backen.
Nach dem Backen vom Blech nehmen und auf einem Gitter kurz abkühlen lassen und dann gleich als Burger belegen. Besonders, wenn sie noch ofenfrisch sind, schmeckt dies einfach himmlisch.

 

Zubereitung Spargel: 

* Grüner Spargel 

* Orangenscheiben

* 1 EL Olivenöl

* 2 confierte Knoblauchzehen 

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Zunächst wird der Spargel gesäubert. Schälen war bei mir nach einer gründlichen Wäsche nicht nötig. Dann hatte ich in einer Steakpfanne das Öl erhitzt und den Grünen Spargel von allen Seiten angebraten. Mit in die Pfanne kommen die zwei confierten Knoblauchzehen. Und auf den Spargel ein paar Orangenscheiben. Diese geben dem Spargel eine leicht fruchtige Note und werden direkt mit gegart.

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Für das Fleisch:
* 500g Beef Hackfleisch

* 1 Ei

* Pfeffer

* Salz

* Muskatnuss

* Paprika (scharf)

* eine Knoblauchzehe

 

Die 500g Beef-Hackfleisch werden mit Peffer, Salz, Paprika, Muskatnuss und einer Knoblauchzehe gewürzt. Ein Ei kommt hinzu und alles wird ordentlich durchgeknetet und in Form gebracht. Daraufhin in einer Pfanne von beiden Seiten angebraten.

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Zubereitung Cheese-Sauce: 

* 100g Kondensmilch

* 6 Scheiben Schmelzkäse (Chester) 

* 2 EL Tabasco, grün 

* 1 Priese Zucker 

Zunächst wird die Kondensmilch in einem kleinen Topf erhitzt, achtet jedoch darauf, dass sie nicht kocht. Danach kommt nach und nach der Schmelzkäse hinzu. Anschließend noch mit Tabasco und Zucker würzen. Falls Euch die Konsistenz der Sauce zu flüssig ist, könnt ihr noch etwas Käse hinzu geben. Und fertig ist die selbst gemachte Cheese-Sauce.

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Nun könnt ihr Eure Burger ganz nach eurem Geschmack belegen. Bei mir gab es doppelt Käse, etwas Cheese-Sauce, den grünen, gegrillten Spargel, etwas Salat, Tomatenscheiben und noch ein paar Röstzwiebel. Da der Burger doch sehr hoch und wacklig – aber soooo lecker – wurde, musste ein Spieß für den Halt sorgen.

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Lasst Euch den Spargelburger mit Dinkel-Roggen Bun und Cheese-Sauce gut schmecken! 

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