Selbst gemachte Croissants aus Vollkornmehl ~ lasst uns gemütlich brunchen, vollwertig und lecker

Ich liebe ja frische Brötchen zum Frühstück. Und da darf es bei mir gerne mal ein Vollkornbrötchen sein. Der Geschmack ist einfach immer wieder lecker. Doch es gibt nichts Leckeres als ein Croissant zum Brunch. Knusprig, fluffig und buttrig. Doch am Sonntag Morgen zum Bäcker zu gehen, in der ewig langen Schlange anzustehen und nach gefühlt einer Ewigkeit erst wieder zu Hause an zu kommen, das hört sich nicht wirklich nach einem gemütlichen Sonntagsbrunch an. 

Daher backe ich seit Jahren meine Brötchen frisch und selbst. Und Heute möchte ich Euch etwas ganz besonders Leckeres vorstellen: frische, selbst gebackene Croissants aus Vollkornmehl. Das Schöne ist, dass ihr den Teig am Abend zuvor vorbereiten könnt. Am Sonntag Morgen holt Ihr den Teig aus dem Kühlschrank, rollt ihn aus, schneidet den Teig in Dreiecke, rollte diese zusammen, schiebt das belegte Backblech in den Backofen und nach keinen 25min habt ihr frische, duftende, fluffige und buttrige selbst gemachte Croissants aus Vollkornmehl. 

Alle Räume duften nach dem frischen Gebäck und ich bin mir sicher, dass alle Schlafmützen bei diesem Duft freiwillig an den Frühstückstisch kommen. 

Zutaten selbst gemachte Croissants aus Vollkornmehl:

Rezept für 10 bis 12 Croissants

| 10 Croissants: 360 kcal pro Croissant| 12 Croissants: 300 kcal pro Croissant

* 500g Weizenvollkornmehl

* 20g frische Hefe

* 50g brauner Rohrzucker 

* 10g Salz

* 280ml Wasser (4-6°C)

* 15ml Milch

* 250g Butter (kalt, im Block)

Zubereitung selbst gemachte Croissants aus Vollkornmehl:

Gebt zunächst das Wasser, die Milch und die zerbröckelte Hefe in eine Rührschüssel. Fügt nun das Mehl, das Salz und den Zucker hinzu und vermischt alles 5 Min. auf niedrigster Stufe, dann 3-4 Min. auf mittlerer Stufe.

Wenn der Teig glatt und geschmeidig ist und sich problemlos vom Schüsselrand löst, formen Ihr ihn zu einer lockeren Kugel. Denkt daran, die Teigtemperatur zu messen; sie sollte zwischen 24 und 26°C betragen.

Wallzt die Teigkugel nun mit dem Nudelholz zu einer flachen Platte aus und gebt diese, leicht bemehlt und mit Folie geschützt, mindestens 45 Min. in den Kühlschrank. Um den Kühlvorgang zu beschleunigen, könnt Ihr den Teig auch für 15 Min ins Eisfach geben. Achtet jedoch darauf, dass der Teig nicht gefriert.

Vorbereitungen & Zugeben der Butter für die selbst gemachten Croissants aus Vollkornmehl:

Formt aus Backpapier einen quadratischen Umschlag von jeweils 15cm Kantenlänge.

Nehmt die Butter aus dem Kühlschrank, schlagt sie kräftig, um eine flache Platte zu erhalten, die Ihr dann weiterverarbeiten könnt. Legt die Butter nun ins Innere des Backpapierumschlags und walzt die Butter mit dem Nudelholz zu einem gleichmäßig dicken Quadrat aus.

Nehmt nun Eure Teigplatte aus dem Kühlschrank, und walzt sie, nachdem Ihr die Folie entfernt haben, zu einem Rechteck aus, das doppelt so groß ist wie Euer Butter-Quadrat.

Legt das Butterquadrat in die Mitte der Teigplatte und klappt den Teig darüber. Die Ränder sollten sich berühren, aber nicht überstehen.

Schützt Euren Teig mit Frischhaltefolie und legt ihn für 15 Min. in den Kühlschrank.

Die „Tour Dooble“ – Vierlagigkeit des selbst gemachten Blätterteigs:

Nehmt Eure Teigplatte aus dem Kühlschrank und dreht sie, nachdem Ihr die Folie entfernt habt, so, dass man die „Teignaht“ sieht.

Rollt nun die Teigplatte zu einer Länge von 60-65cm bzw. einer Dicke von ca. 1cm aus. Arbeitet rasch und achtet darauf, dass die Butter nicht schmilzt. (Falls dies passiert, bedeckt die Teigplatte mit Folie und gebt sie erneut in den Kühlschrank.)

Schlagt nun das obere Teigdrittel zur Mitte hin ein, dann das untere. Beide Teile sollten sich berühren, aber nicht überlappen.

Schlagt den Teig dann nochmals ein: So erhaltet Ihr vier Lagen.

Schützt Euren ausgerollten Teig mit Frischhaltefolie und lasst ihn 45 Min. im Kühlschrank ruhen.

Fertigstellen der selbst gemachten Croissants aus Vollkornmehl:

Ich habe mit der Weiterverarbeitung des Blätterteiges bis zum nächsten Morgen gewartet, so lange war der Blätterteig im Kühlschrank. Der Teig wird halbiert. Jede Teighälfte reicht für fünf bis sechs Croissants, je nach dem wie groß Ihr sie rollt.

 

Der Teig wird zu einer Blatte von ca. 30 x 15cm ausgerollt. Sollte Euch der Teig zu klebrig sein, so bestreut ihn noch mit ein wenig Mehl. Diese Teigplatte schneidet Ihr in fünf oder sechs Dreiecke.


Diese Dreiecke nun von der Basis her zur Spitze zu Croissants aufrollen. Anschließend die Seiten noch ein wenig anwinkeln, so dass schöne, gebogene Croissants entstehen. Die Croissants anschließend mit dem Abschluss nach unten, so dass sie sich nicht öffnen können, auf ein Backblech setzen.

 

Backvorbereitung & Backen der selbst gemachten Croissants aus Vollkornmehl:

Legt jeweils 5 Croissants auf ein vorbereitetes Backblech. Diese werden nun bei 180°C für 20-25min Umluft gebacken.

Nachdem Ihre eure Croissants aus dem Ofen genommen habt, solltet Ihr sie noch 5 Min auskühlen lassen.

Tipps zur Aufbewahrung:

Ihr könnt Eure selbst gemachten Croissants aus Vollkornmehl in einem luftdichten Behälter problemlos einen Tag lang aufbewahren – sowohl im Kühlschrank als auch bei Zimmmertemperatur. Wartet aber mindestens 40 Min nach dem Backen, bevor Ihr die Gebäckstücke in das Behältnis geben, damit deren Feuchtigkeit entweichen kann.

 

Lasst Euch die selbst gemachten Croissants aus Vollkornmehl gut schmecken! Bei uns wird es sie sicherlich in den nächsten Wochen mal wieder geben! 

 

 

Facebookpinterestinstagram

Buchweizen-Vollkorn Brötchen ~ gesund und lecker in den Tag

Buchweizen-Vollkorn Brötchen sind knusprige und rustikale Brötchen zum Frühstück, zur Brotzeit oder als Beilage zu Suppen und Eintöpfen. Die Buchweizen-Vollkorn Brötchen sind schnell und leicht gemacht, sollten jedoch ca. 12 Stunden ruhen, dann gehen sie im Backofen wunderbar auf und bilden diese rustikalen Risse in der knackigen Kruste.

Ich backe sehr gerne mit Buchweizenmehl. Es ist so schön nussig im Geschmack. Und auch noch sehr gesund. Das Besondere an Buchweizen ist, dass es eigentlich kein Getreide ist, jedoch wie eines schmeckt und auch so verarbeitet werden kann. Buchweizen ist ein Knöterichgewächs, wie bspw. Sauerampfer. Daher ist Buchweizen auch frei von Gluten und Weizenlektinen. Habt ihr auch schon einmal mit Buchweizen gebacken? Wenn ja, dann bin ich auf eure Erfahrungen sehr gespannt. 

Bisher findet ihr auf meinem Blog beispielsweise meine Blinis mit Lachs und AvocadoDinkel-Buchweizen-Ausstecher in der Weihnachtszeit und gesunde Buchweizen-Schoko-Muffins mit Karotten und Haferflocken (die gehen das ganze Jahr wunderbar). Ihr merkt schon, Buchweizen ist wunderbar flexibel. Ob süß, deftig, salzig oder eben als Buchweizen-Vollkorn Brötchen – Buchweizen lässt sich wunderbar kombinieren. 

Mit meinen Buchweizen-Vollkorn Brötchen startet Ihr gesund und lecker in den Tag. Sie sind klein im Format, jedoch sehr groß im Geschmack. Für mich sind sie einfach die ideale Ergänzung zum Buffet, sowie auch für Suppen und Eintöpfe und im Sommer sollten sie bei keiner Grillparty fehlen. Aus feinstem Buchweizenmehl, Roggenvollkornmehl und etwas Dinkelmehl, Wasser und Hefe wird der Teig geknetet. Das Wichtigste ist jedoch ein halber Tag Ruhe und Zeit zum Gären – dann werden Euch meine Buchweizen-Vollkorn Brötchen begeistern.

Zutaten Buchweizen-Vollkorn Brötchen: 

Ergibt 18 Buchweizen-Vollkorn Brötchen

* 250g Buchweizenmehl 

* 450g Roggenvollkornmehl

* 300g Dinkelmehl Typ 1050

* 1 TL Zucker 

* 2 TL Salz 

* 2 EL Olivenöl

* 550ml Buttermilch 

* 2 x 42g frische Hefe 

* 3EL Wasser, 1/2 TL Salz und 1 EL Olivenöl zum Einfetten und etwas Mehl zum Bestreuen 

Zubereitung Buchweizen-Vollkorn Brötchen:

Zunächst siebt ihr die drei Mehlsorten in eine große Schüssel. Anschließend kommen die Hefe, der Zucker und das Salz hinzu. Verteilt alles gut miteinander. Anschließend könnt ihr das Olivenöl gemeinsam mit der zimmerwarmen Buttermilch zu dem Mehl hinzu geben und alles gut durchkneten.

Falls ihr eine Küchenmaschine verwendet, dann lasst den Teig ca. 5min bei mittlerer Geschwindigkeit kneten. Wenn der Teig eine feste Konsistenz hat, dann bestreut den Teig mit ein wenig Mehl, bedeckt die Schüssel mit einem feuchten Geschirrtuch und lasst den Teig ca. 12 Stunden gären.

Nach den 12 Stunden Ruhezeit, kann der Teig weiter verarbeitet werden. Nehmt ihn aus der Schüssel und teilt ihn in 18 gleich große Stücke.

Diese kleinen Teiglinge formt ihr mit angefeuchteten Händen in kleine, runde Brötchen. So verfahrt ihr mit allen weiteren Teiglingen und legt diese auf ein mit einem Backpapier bedeckten Gitterrost. Die Brötchen können sich gerne auf dem Gitterblech berühren. Bepinselt die Brötchen mit der Wasser-Salz-Ölmischung und bestreut sie jetzt noch Mehl über die feuchten Teiglinge.

Die kleinen Buchweizen-Vollkorn Brötchen sollten jetzt noch ca. 30min an einem warmen Ort gehen, bevor sie in den auf 240°C (Ober- und Unterhitze) vorgeheizten Backofen geschoben werden können.

 

Erhitzt jetzt noch Wasser in einem Waserkocher und schiebt ein Backblech mit dem erhitzten Wasser in die unterste Ofenschiene, bevor ihr die Teiglinge in den Ofen schiebt. Durch den entstehenden heißen Wasserdampf entsteht eine schöne Kruste.

Die Buchweizen-Vollkorn Brötchen sollten nun ca. 30min backen, bis sie knusprig und goldbraun sind. Die Backezeit kann je nach Größe der Teiglinge etwas variieren. Falls Eure Brötchen kleiner sein sollten, dann orientiert Euch bitte eher an 20min Backzeit. Behaltet sie daher etwas im Auge. Daraufhin könnt ihr die Buchweizen-Vollkorn Brötchen auf einem Backrost abkühlen lassen und ihr solltet sie unbedingt noch am selben Tag verzehren. Sie sind einfach so lecker!

Lasst Euch die Buchweizen-Vollkorn Brötchen gut schmecken!

Noch als kleiner Tipp, falls ihr zu viele Brötchen habt, dann könnt ihr diese auch einfrieren. Aufgetaut und kurz im Backofen erwärmt, schmecken sie auch noch Wochen später wunderbar.

Facebookpinterestinstagram

Mini Baguettes ~ ein Kurztripp nach Frankreich

Mini Baguettes sind knusprige und goldbraune Brötchen zum Frühstück, zur Brotzeit oder als Beilage zu Suppen und Eintöpfen. Die Mini Baguettes sind schnell und leicht gemacht, sollten jedoch ca. 12 Stunden ruhen, dann gehen sie im Backofen wunderbar auf und bilden diese klassischen, kleinen Risse in der goldbraunen Kruste.

Sie sind klein im Format, jedoch sehr groß im Geschmack. Die Mini Baguettes sind kleine Brötchen, angelehnt an das originale französische Baguette. Für mich sind sie einfach die ideale Ergänzung zum Buffet, sowie auch für Suppen und Eintöpfe und im Sommer sollten sie bei keiner Grillparty fehlen. Aus feinstem Weizenmehl, etwas Dinkelmehl, Wasser und Hefe wird der Teig geknetet. Das Wichtigste ist jedoch ein halber Tag Ruhe und Zeit zum Gären – dann werden Euch meine Mini Baguettes begeistern.

Zutaten Mini Baguettes: 

Ergibt 9 kleine Mini Baguettes

* 700g Weizenmehl Typ 405

* 300g Dinkelmehl Typ 1050

* 1 TL Zucker 

* 2 (gehäufte) TL Salz 

* 2 EL Olivenöl

* 550ml lauwarmes Wasser

* 2 x 7g Aktiv-Trockenhefe (oder hfrische Hefe) 

* 3EL Wasser, 1/2 TL Salz und 1 EL Olivenöl zum Einfetten 

 

Zubereitung Mini Baguettes:

Zunächst siebt ihr die zwei Mehlsorten in eine große Schüssel. Anschließend kommen die Hefe, der Zucker und das Salz hinzu. Verteilt alles gut miteinander. Anschließend könnt ihr das Olivenöl gemeinsam mit dem lauwarmen Wasser zu dem Mehl hinzu geben und alles gut durchkneten.

Falls ihr eine Küchenmaschine verwendet, dann lasst den Teig ca. 5min bei mittlerer Geschwindigkeit kneten. Wenn der Teig eine feste Konsistenz hat, dann bestreut den Teig mit ein wenig Mehl, bedeckt die Schüssel mit einem feuchten Geschirrtuch und lasst den Teig ca. 12 Stunden gären.

Nach den 12 Stunden Ruhezeit, kann der Teig weiter verarbeitet werden. Nehmt ihn aus der Schüssel und teilt ihn in 9 gleich große Stücke.

Diese kleinen Teiglinge zieht ihr zunächst in eine längliche Form und nehmt dann in jede Hand ein Ende und dreht sie, wie eine Kordel. Und fertig sind die kleinen Mini Baguettes. So verfahrt ihr mit allen weiteren Teiglingen und legt diese auf ein mit einem Backpapier bedeckten Gitterrost.

Die kleinen Mini Baguettes sollten jetzt noch ca. 30min an einem warmen Ort gehen. Bevor sie in den auf 240°C vorgeheizten Backofen geschoben werden können, solltet ihr sie noch mit der Salz-Wasser-Öl-Mischung einpinseln. Diese ist für eine golden-knackige Kruste da.

Erhitzt jetzt noch Wasser in einem Waserkocher und schiebt ein Backblech mit dem erhitzten Wasser in die unterste Ofenschiene, bevor ihr die Teiglinge in den Ofen schiebt. Durch den entstehenden heißen Wasserdampf entsteht eine schöne Kruste.

Die Mini Baguettes sollten nun ca. 18min backen, bis sie knusprig und goldbraun sind. Daraufhin könnt ihr die Mini Baguettes auf einem Backrost abkühlen lassen und ihr solltet sie unbedingt noch am selben Tag verzehren. Sie sind einfach so lecker!

Lasst Euch die knusprigen Brötchen gut schmecken! 

Facebookpinterestinstagram

Serviettenknödel

Serviettenknödel sind eine leckere Beilage für Braten, Gluasch, Geschnetzeltes und sonstige Gerichte mit viel und leckerer Sauce. Sie sind schnell und leicht selbst gemacht. Zudem sind Serviettenknödel eine gute Möglichkeit, um übrig gebliebenes Brot, Brötchen oder Brezeln zu verarbeiten. Auch mit Laugengebäck, Vollkornbrötchen oder anderen Brotsorten schmecken Serviettenknödel sehr gut. 

Ihr könnt bei der Auswahl der Grundzutaten gerne ein wenig variieren. Ich mag Serviettenknödel gerne auch in der Version mit Laugengebäck. Wie ich sie zum Beispiel bei meinem Glasierten Coq au Vin mit Kürbis gemacht habe. Oder Semmelknödel mit Salbei-Champignon-Sauce ist auch ein sehr leckeres Gericht. Wie gesagt, ihr habt sehr viele Kombinationsmöglichkeiten mit dieser wunderbaren Beilage. Ich mag Serviettenknödel auch sehr gerne zu Gulasch , meinem Schoko-Chili Gulasch oder Rollbraten

 

Zubereitung Serviettenknödel: 

* 500g altes Brot (Brötchen, Toastbrot, Brotscheiben etc.) 

* 1 Zwiebel 

* 1 Bund krause Petersilie 

* 1 TL getrockneter Majoran 

* 3 kleine Eier oder zwei sehr große Eier 

* Salz, Pfeffer, Muskatnuss 

* 2-3 EL Butter 

Als erstes solltet ihr die Brötchen, Brotscheiben oder das Laugengebäck in Würfel schneiden. Da ich für Serviettenknödel meist älteres und liegen gebliebenes Brot nehme, das meist sehr hart ist, verwende ich zum Schneiden meine Brotschneidemaschine.

Wenn ihr das ganze Brot geschnitten habt, könnt ihr die Würfel und das entstandene Mehl bzw. die kleinen Krümel, alle zusammen in eine große Schüssel geben.

Erhitzt nun die Milch, bis diese sehr warm ist. Sie sollte jedoch noch nicht kochen. Die Milch wird nun über die Brotwürfel gegossen und alles sollte einige Zeit, ca. 20-30min einweichen.

In der Zwischenzeit könnt ihr die Zwiebel klein schneiden und würfeln. Die Zwiebelstückchen werden in zerlassener Butter glasig angebraten. Nun kommen auch noch die Kräuter und Gewürze mit in die zerlassene Butter.

Diese Mischung könnt ihr nun unter die Brotwürfel einarbeiten. Ich habe dafür die Küchenmaschine mit dem Knethaken verwendet. Jedoch erst, wenn die Masse etwas kälter geworden ist. Schmeckt alles ab und gebt anschließend noch die Eier hinzu.

Lasst die Küchenmaschine ein paar Minuten bei langsamer bis mittlerer Geschwindigkeit den Teig verarbeiten. Oder knetet alles kräftig, bis eine homogene Knödel-Masse entsteht.

Nun kommt der Grund, weshalb die Serviettenknödel auch Serviettenknödel heißen: Sie werden in Servietten, Geschirrtücher oder andere Kochfeste Stoffe gewickelt. Ich persönlich verwende Bewusst Geschirrtücher oder Leinenstoff, den ich später in der Waschmaschine auch kochen kann, da ich meine Lebensmittel nicht in Plastikfolie Kochen möchte.

Die Masse wird nun der Länge nach auf dem Tuch ausgebreitet und als eine Rolle geformt. Macht eure Hände gerne zwischendurch nass, dann lässt sich besser arbeiten. Die Masse zu Serviettenknödeln von etwa 15cm Länge und 4cm Durchmesser zusammenrollen. Achtet jedoch darauf, dass der große Serviettenknödel dann auch in euren Topf passt. Damit der Knödel beim Kochen nicht aufgeht, bindet ihr die Enden und den Knödel mit etwas Küchengarn fest zusammen.

Nun kann der Serviettenknödel auch schon in das gesalzene Kochwasser. Nach ca. 30min sollte der Knödel fertig sein. Lasst das Wasser die ganze Zeit bei mittlerer Temperatur vor sich hin köcheln.

Nach dem Kochen wird der Serviettenknödel ausgepackt und ihr könnt ihn vor dem Servieren in ca. 1-2cm dicke Scheiben schneiden.

 

Viel Freude mit meinem Rezept für selbst gemachte Serviettenknödel! 

Facebookpinterestinstagram

Dinkel-Kürbis Brötchen

Der Oktober verabschiedete sich bei mir bereits gestern, am 30. Oktober so richtig. Denn es war eine schöne und harmonische Verabschiedung. Es gab einen ausgiebigen Brunch mit frischen, selbst gebackenen Dinkel-Kürbis Brötchen, Sonnenschein, gemütliche Stunden und einen ausgedehnten Spaziergang durch die schöne Natur.

_dsc4346

Der Oktober war so freundlich und hat sich mit Sonnenschein, blauem Himmel und lauen Temperaturen (12°C) zu uns gesellt. Diese schönen Stunden waren wirklich ein Geschenk.

_dsc4398

Heute, am Reformationstag – oder eben auch Halloween – jeh nach dem, was gefeiert wird, ist der Oktober schon wieder grau in grau. Die schönen Sonnenstrahlen des goldenen Herbstes sind zum Glück nicht vergessen, sondern können immer noch in Erinnerung gerufen werden. 

_dsc4444

Diesen Herbst ist unsere Kürbis-Ernte so gut ausgefallen, dass wir mehrere Kürbisse einfrieren mussten. Ich friere Kürbisse sehr gerne ein, da man mit den einzelnen Päckchen sehr flexibel kochen und backen kann. So auch bei meinen Dinkel-Kürbis Brötchen. Der Tag begann gestern also mit einem ausgiebigen Brunch.

_dsc4368

Da ich am Abend zuvor bereits den Teig für meine Dinkel-Kürbis Brötchen gemacht habe und dieser in aller Ruhe im Kühlschrank stand, hatte ich morgens nicht viel Arbeit. Eben schnell den Teig in die passende Größe gebracht (und natürlich fotografiert), die Dinkel-Kürbis Brötchen auf dem Backblech verteilt und noch 20min gehen lassen. Dann wurde der Backofen erhitzt und in der Zwischenzeit der Frühstückstisch gedeckt, der Kaffee gekocht und anschließend noch schnell ein paar Dinkel-Kürbis Brötchen fotografiert werden, bevor unser Herbst-Brunch beginnen konnte.

_dsc4358

Zubereitung Dinkel-Kürbis Brötchen: 

Zutaten für ca. 12 Stück

* 300g Kürbis (ohne Kerne und ohne Schale) 

* 80g Butter

* 550g Dinkelmehl 

* 80g Zucker 

* 42g frische Hefe 

* 1 Ei 

* 1 TL Salz 

* eine Prise Muskatnuss, gerieben 

* 1 TL Zimt 

* 100ml Milch 

_dsc4341

Wenn ihr einen frischen Kürbis nehmt, dann sollte dieser geschält, entkernt und in kleine Stücke geschnitten werden. Ich habe mich für meine tiefgerorenen Kürbisse entschieden und musste diese zur Weiterverarbeitung in der Mikrowelle bei 350 Watt in 3-5min auftauen. Falls ihr frische Kürbisse genommen habt, könnt ihr diese mit der Milch, der Butter, der Muskatnuss und dem Zimt in einem Topf köcheln und anschließend wieder abkühlen lassen.

_dsc4372

Bei der tiefgefrorenen Variante erhitzt ihr die Milch mit den Gewürzen ebenfalls und gebt die aufgetauten Kürbisstücke hinzu. Lasst alles zusammen abkühlen, bis die Mischung lauwarm ist.

_dsc4361

Nun wird die Masse püriert. Anschließend kann das Dinkelmehl mit dem Zucker gemischt werden. Zerbröselt die frische Hefe mit in die Mehl-Zuckermischung. Nun kommt die Kürbis-Masse und das Ei mit zum Teig. Verarbeitet alles, bis es ein homogener Teig geworden ist. Falls er euch zu klebrig ist, könnt ihr noch ein wenig Mehl hinzu geben. Ich habe mit Einweghandschuhen gearbeitet, da ich gerne spüre wie die Konsistenz des Teiges ist. Falls ihr lieber eine Küchenmaschine nehmt, geht das sicherlich auch.

_dsc4368

Der Teig wird nun abgedeckt einige Stunden in den Kühlschrank gestellt. Bei mir war es über Nacht. So kann die Hefe langsam aber bedächtig arbeiten. Am nächsten Morgen hatte sich der Teig fast verdoppelt. Daher bietet es sich an, dass ihr eine sehr große Schüssel nehmt.

_dsc4323

Nach der Ruhezeit kann der Teig auf einer bemehlten Fläche halbiert und in zwei längliche Rollen gebracht werden. Mit einem Teigschaber könnt ihr nun den Teig in 12 gleich große Teile zerteilen. Falls kein Teigschaber zur Hand ist, könnt ihr auch ein Messer nehmen.

_dsc4329

Bringt die Dinkel-Kürbis Brötchen in die von Euch gewünschte Form und wälzt sie einmal in Mehl, anschließend könnt ihr die Dinkel-Kürbis Brötchen mit einem scharfen Messer leicht einschneiden. Legt sie anschließend auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und heizt den Backofen auf 50°C auf.

_dsc4372

Nach 20 Minuten müssten sich die Brötchen verdoppelt haben. Jetzt erhöht ihr die Temperatur auf 220°C, stellt noch ein feuerfestes Gefäß mit Wasser in den Backofen und backt die Dinkel-Kürbis Brötchen für 22 Minuten bei Umluft.

Die Backzeit kann sich um ein paar Minuten je nach Ofen und dicke der Dinkel-Kürbis Brötchen unterscheiden. Wenn sie lecker duften und schön gold-gelb geworden sind, sind sie fertig und können direkt frisch zum Brunch aufgetischt werden.

Wir waren begeistert, sie haben sowohl zu süßem als auch herzhaftem Belag wunderbar geschmeckt und selbst am nächsten Tag waren sie noch sehr geschmackvoll.

_dsc4367

Lasst Euch die Dinkel-Kürbis Brötchen gut schmecken! 

Facebookpinterestinstagram

Dinkel-Roggen-Buttermilch-Brötchen mit Sesam

Wenn das Wochenende näher rückt, dann träume ich manchmal insgeheim von einem ausgiebigen Brunch mit meinen Lieben. Und dazu passen perfekt die Dinkel-Roggen-Buttermilch-Brötchen mit Sesam, sie sind ein Traum! Doch dieses mal habe ich sie nicht für einen gemütlichen Brunch gebacken, sondern für ein großes und ausgiebiges Buffet bei unserer Einweihungsfeier mit Nachbarn, Freunden und Familie. 

_DSC3146

Zubereitung Vorteig:

* 150g Dinkelmehl Typ 1050

* 100g Roggenmehl

* 250ml Buttermilch

* 10g frische Hefe

* Zucker

_DSC3134

Zunächst wird der Vorteig angesetzt. Aus Mehl, Buttermilch, Zucker und der frischen Hefe mit wird Hilfe der Küchenmaschine ein Teig geknetet. Dieser sollte nun mit einem Küchentuch abgedeckt werden und an einem warmen Ort für 12 Stunden ruhen. Ich hatte den Vorteig abends angesetzt und ihn bis zum nächsten Morgen ruhen lassen.

 

_DSC3137

 

Zubereitung Teig:

* 500g Vorteig

* 200g Dinkelmehl Typ 1050

* 50g Roggenmehl

* 250ml Buttermilch

* 12g Salz

* Sesam

Nun kommt zu dem Vorteig das restliche Mehl, das Salz und die Buttermilch dazu. Alles wird nun abermals mit der Küchenmaschine zu einem Teig verknetet. Dieser Teig sollte nun wieder abgedeckt einige Stunden ruhen. Bei mir waren es 25 weitere Stunden.
Wenn der Teig zwischenzeitlich etwas zu hoch wird, kann der Teig mit der Küchenmaschine verknetet werden.
Den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche stürzen und den Teig in 10 kleine, gleich große Stücke aufteilen.

_DSC3141

Ihr braucht jedoch sehr flinke Hände, da der Teig sehr, sehr, wirklich sehr flüssig ist. Doch das ist so gewollt. Ihr braucht nun noch etwas Mehl um ihn weiter zu verarbeiten.

Diese nun in eine runde Form bringen und mit Sesam bestreuen, daraufhin auf einem Backblech auf der mittleren Schiene bei 220°C für 25min backen. Ich hatte noch eine hitzebeständige Schale mit Wasser im Backofen stehen.

_DSC3149

Nach dem Backen könnt ihr die Dinkel-Roggen-Buttermilch-Brötchen mit Sesam kurz auf einem Gitterblech auskühlen lassen und dann noch möglichst warm genießen. Jedoch halten sich die Dinkel-Roggen-Buttermilch-Brötchen mit Sesam auch ein paar Tage noch frisch. Wenn ihr sie für ein Buffet backt, könnt ihr sie in aller Ruhe bereits am Morgen oder Vortag backen.

Lasst Euch die Dinkel-Roggen-Buttermilch-Brötchen mit Sesam gut schmecken!

Facebookpinterestinstagram