Pizza Spinat

Pizza – ein Dauerrenner in fast jeder Küche. So auch bei mir. Pizza in allen möglichen Variationen ist bei uns stets beliebt – und man bekommt selten mal die ganze Pizza nur für sich. Außer – ja außer ich backe mir eine Pizza Spinat. Zum Glück – oder leider auch nicht… hängt immer vom Blickwinkel ab – bin ich bei uns zu Hause die einzige Spinat-Liebhaberin. So bleibt  mir stets meine Pizza Spinat ganz für mich alleine. Das ist doch auch mal schön. 

Daher möchte ich Euch Heute mein Rezept der Pizza Spinat vorstellen. 

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Die Zutaten reichen für 3-5 dünn ausgerollte Pizzen. Hängt natürlich davon ab, wie dick ihr den Teig macht und wie viel Belag ihr auf die jeweilige Pizza tut.

Ich habe durch Erfahrung gelernt: Bei Pizza ist weniger Belag meist mehr Geschmack!

 

Zubereitung Teig:

* 500g Pizzamehl Typ 00

* 250ml lauwarmes Wasser

* 13g Meersalz

* 10g frische Hefe

* 1 TL Rapsöl

* 2 TL Sonnenblumenöl


Hefe in lauwarmen Wasser auflösen. Pizzamehl mit den Ölen und dem Salz vermengen. Die aufgelöste Hefe dazugeben und 10 Min quellen lassen. Anschließend sollte der Teig 15 Min geknetet werden, entweder mit der Hand oder mit der Küchenmaschine. Ich nehme die Küchenmaschine, da der Teig dann gleichmäßiger wird. Falls ihr von Hand knetet hier noch ein kleiner Tipp: Einweghandschuhe verhindern, dass der ganze Teig an euren Fingern kleben bleibt.

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Den Teig mindestens 8 h, besser 24 h in den Kühlschrank geben. Danach zu faustgroßen Kugeln (ca. 200 g) schleifen und mit einem feuchten Küchenhandtuch abgedeckt ca. 90 Min bei Zimmertemperatur gehen lassen. Dann ausformen und belegen.


Wenn man den Teig einen Tag vorher oder morgens, bevor man zur Arbeit geht, vorbereitet, ist es kein großer Mehraufwand. Planung ist bei einem guten Teig alles.

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Zubereitung Soße:

* 250g passierte Tomaten Tomate(n), passiert

* Meersalz, grobkörnig

* Pfeffer, geschrotet / zerstoßen

* frische Kräuter: Basilikum, Oregano, Rosmarin

* Olivenöl, kalt gepresst

* 1 Zehe Knoblauch, zerdrückt

* 2 ELTomatenmark

* 1/4 TL Zucker

* eine fein gehackte Zwiebel

Für die Pizzasauce die Zwiebel in heißem Öl glasig werden lassen. Die Tomaten, passierte, dazu geben und aufkochen lassen. Die restlichen Zutaten dazu geben und für ca. 15-20 min leicht köcheln lassen. Nun solltet ihr auch den Backofen auf 220°C Umluft vorheizen.

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Zubereitung Belag:

* eine Hand voll aufgetauter Blattspinat / oder 200g frischer Blattspinat

* 50g Parmesan

* 1 Frühlingszwiebel

* 1 Tomate

* Pfeffer, Salz, Basilikum, Olivenöl

* Sauce Hollondaise

* 1/2 Mozzarella 

Nicht zu viel Soße, ansonsten wird die Pizza zu matschig. Jetzt kommt eine Schicht Parmesan auf die Soße. Darauf der frische oder frisch aufgetaute Blattspinat. Hinzu kommen Frühlingszwiebel und ein paar Tomatenstückchen. Ich mag es gerne etwas tomatig. Der Belag wird nun mit Pfeffer, Salz, Basilikum und Olivenöl noch leicht gewürzt. Jetzt kommen noch ein paar Klekse Sauce Hollondaise und ein halber, klein gezupfter Mozzarella auf die Pizza. Die Pizza kommt für 20min bei 220°C Umluft in den Backofen.

Nach 15min kommt noch ein wenig frisch geriebener Parmesan auf die Pizza. Vor dem Verzehr noch ein paar frische Blätter Basilikum auf die Pizza und dann guten Appetit!

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Lasst Euch die Pizza Spinat gut schmecken! 

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Blattspinateintopf

Der Echte Spinat, auch Gemüsespinat, Gartenspinat oder kurz Spinat genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Spinat innerhalb der Familie der Fuchsschwanzgewächse – und gehört zu meinen liebsten Gemüsesorten. Ich liebe Spinat ganz klassisch mit Kartoffeln und Spiegelei, in Ravioli, in Lassagne, als Gemüse oder als ein wunderbarer Eintopf. 

Heute ist mal wieder ein Spinattag. Daher möchte ich Euch gerne meinen Blattspinateintopf vorstellen. 
Auch ganz vegetarisch zubereitet, passt also perfekt.

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Zubereitung:

* 500g frischer Blattspinat

* eine Knoblauchzehe

* eine kleine Schalotte

* 4 mittelgroße Kartoffeln

* zwei Tomaten

* selbst gemachter Gemüsefond (oder auch Gemüsebrühe)

* Muskatnuss

* Pfeffer und Salz

* ein Spritzer Zitronensaft

* ein EL Weißwein

* etwas Butter zum Anschmoren

Zunächst werden die Kartoffeln, der Knoblauch und die Schalotten geputzt und klein geschnitten. Darauf hin werden sie in etwas Butter in einer hohen Pfanne angeschmort und mit dem Gemüsefond abgelöscht, wenn die Schalotten leicht glasig sind. Die Menge der Flüssigkeit könnt ihr variieren, je nach dem wie flüssig ihr euren Spinat mögt. Das ganze lasst ihr bei mittlerer Temperatur in der abgedeckten Pfanne köcheln, bis die Kartoffelstückchen gar sind. Nun würzt ihr mit den Gewürzen nach und könnt den geputzten und gewaschen Spinat hinzu tun. Falls die Kartoffeln zu viel Flüssigkeit aufgesogen haben, könnt ihr ein wenig Gemüsefond nachschütten.
Ich habe immer etwas selbst gemachten Gemüsefond in der Tiefkühltruhe vorrätig, da ich auf Gemüsebrühenpulver etc. beim Kochen gänzlich verzichte. Nun könnt ihr auch die Tomaten waschen, klein schneiden und der Gemüsepfanne beifügen. So sind sie noch ein wenig bissfest und nicht zu verkocht.
Wenn der Spinat gegart ist, könnt ihr das Gericht noch mit einem Spritzer Zitrone und einem Esslöffel Weißwein abschmecken.

Lasst Euch den Blattspinateintopf gut schmecken! 

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Roggen-Hartweizengries-Kürbiskernöl-Ravioli mit Spinatfüllung

Einfach mal wieder Spinat in einer leckeren, selbst gemachten Pasta ♡
Selbst gemachte Roggen-Hartweizengries-Kürbiskernöl-Ravioli mit Spinatfüllung.
Was wünscht das Schlemmerherz mehr? ♡

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Zubereitung Teig:
* 300g Roggenmehl

* 150g Hartweizengries

* drei Eier (M)

* ein Teelöffel Kürbiskernöl

* 50ml Wasser

* Salz

Mehl, Hartweizengries und Kürbiskernöl mit den Eiern und dem Salz verkneten, zudecken und 30 Minuten ruhen lassen.

Zubereitung Füllung:
* Blattspinat

* eine Knoblauchzehe

* etwas Speck

* Muskatnuss

Die Knoblauchzehe wird klein geschnitten und gemeinsam mit dem Speck in einer Pfanne angebraten. Nun kommt der frische Blattspinat und etwas Muskatnuss hinzu. Und fertig. Ihr könnt gerne etwas mehr von dieser Spinatfüllung machen, denn sie passt auch wunderbar zu den fertigen Ravioli als kleine Beilage.

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Weiterverarbeitung:
Den Teig nun portionsweise auf einer bemehlten Fläche ausrollen und mit einer Ausstechform oder einem Glas (Ø 5 cm) Kreise ausstechen.Falls der Teig etwas zu klebrig werden sollte, dann nehmt bitte etwas Hartweizengries hinzu, bis die Konsistenz wieder etwas fester wird. Wichtig ist, dass sowohl das Wellholz als auch die Arbeitsfläche gut bemehlt sind.
Jeweils in die Mitte der Kreise 1 TL Füllung geben und die Kreise darauf hin zusammenklappen.
Für Ravioli werden nun die Ränder mit einer Gabel festgedrückt.Darauf hin werden die Ravilio in kochendem Salzwasser in 3 min bissfest gegart.

Hier noch ein kleiner Tipp:
Ihr könnt die Ravioli ganz einfach auf Vorrat produzieren: Ravioliteig zubereiten, mit der gewünschten Füllung füllen. Die Ravioli auf ein Brett legen, dieses in den Tiefkühlschrank geben und tiefgefrieren, bis die Ravioli fest sind. Nun können die Ravioli in Gefrierbeutel gefüllt werden und halten sich im Tiefkühler 4 Monate frisch. Zum Servieren gebt ihr die Ravioli einfach ganz normal in kochendes Wasser und kocht sie 1-2 Minuten länger als normal, also ca. 4-5 Minuten.

Über den frisch gekochten Ravioli verteilen und je nach Geschmack mit Parmesan und Resten der Füllung verfeinern.

Lasst es Euch schmecken! ♡

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