Schokoladensahnetorte ~ Black and White ~ Der doppelte Schokoladentraum

Diese Schokoladensahnetorte mit mit weißer und schwarzer Schokolade ist der reinste Schokoladentraum und ein Muss für alle Schoko-Fans. Die Biskuitböden sind selbst gebacken und auch der knusprige Tortenboden aus Mürbeteig ist ruckzuck fertig. Das schöne an dieser Schokoladensahnetorte ist, dass ihr sie ohne Probleme bereits einen Tag vorher zubereiten könnt und sie dennoch am nächsten Tag wunderbar schmeckt, noch in Form steht und nicht schmilzt. 

Ich habe diesen Schokoladensahnetorten Traum vor kurzem für einen Kuchenverkauf gebacken. Und die Torte war ruck-zuck verkauft. Also optisch und geschmacklich ist sie gut angekommen. 

Leider, wirklich leider konnte ich nur die einzelnen Komponenten (Schokoladen-Sahne-Creme, Biskuitböden und Dekoration) selbst testen, denn vom fertigen Kuchen habe ich leider nichts mehr abbekommen. Auch sowas kommt hin und wieder mal vor. Doch besser so als anders herum. 

Zutaten Biskuitböden für die Schokoladensahnetorte:

Ergibt die Biskuitböden für eine hohe Torte, Durchmesser der Backform 26cm

* 8 Eier 

* 220g Zucker

* Salz

* Mark einer Vanilleschote

* Abrieb einer unbehandelten Zitrone

* 200g Mehl Typ 405 

* 1 Päckchen Backpulver 

* 35g Rapsöl 

 

Zubereitung Biskuitböden für die Schokoladensahnetorte:

Zunächst siebt ihr das Mehl. Für ein fluffiges Ergebnis des Biskuitbodens ist gesiebtes Mehl sehr hilfreich. Dafür nehmt ihr am besten ein feines Mehlsieb.

Anschließend wird in einer zweiten Schüssel mit der Zubereitung des Teiges begonnen. Die Eier mit dem Zucker und den Gewürzen aufschlagen bis sich Blasen bilden.

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Wenn die Eiermischung schön schaumig ist, könnt ihr das Mehl unterheben.

Rührt alles noch ein wenig durch, bis kein Mehl mehr zu sehen ist.

Zum Schluss des Mischvorgangs das Öl in den Teig rühren. Anschließend kann der Teig in die gewünschte Form gegossen werden. Ich verwende gerne eine mit Backpapier ausgelegte Kuchenform, so lässt sich der Biskuitboden später besser wieder aus der Form lösen.

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Wichtig ist nun das Backen. Denn das Backen entscheidet maßgeblich über das Gelingen des Biskutibodens. Als Faustregel für Biskuitteig gilt: flache, kleine Gebäcke werden heiß aber dafür kurz gebacken. Zum Beispiel Rouladen oder Biskotten.

Dickere und große Biskuitteige werden bei niedrigerer Temperatur etwas länger gebacken. So beispielsweise Tortenböden.

Backzeit: 160°C  Umluft für ca. 60 Minuten

Danach kann der Kuchen im warmen Backofen bei geöffneter Backofentür noch weitere 60min auskühlen.

 

 

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Bevor der Biskuitboden geschnitten und weiter verarbeitet werden kann, sollte er auf einem Kuchengitter auskühlen. Denn warm lässt er sich nicht ideal schneiden.

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Biskuitboden in Tortenboden schneiden: 

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten den Biskuitboden zu schneiden. Sei es freihand mit einem großen Messer, mit einem Faden oder wie ich es Euch heute zeige mit der Tortenbodenschneidehilfe.

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Zunächst einmal zur freihand-Version:

Den Biskuitboden so auf einen Bogen Papier oder eine Tortengarnierscheibe legen, dass die Unterseite, die besonders schön glatt ist, nach oben kommt. Der Boden kann mit einem Zwirnsfaden oder großen Messer in Schichten geteilt werden. Damit die Schichten gleichmäßig dick werden, den Tortenrand vorher mit einem kleinen spitzen Messer ringsherum etwa 1 cm tief einschneiden.

 

Tortenboden mit Faden schneiden: 

Einen Zwirnsfaden in den Einschnitt legen, die Enden des Zwirnsfadens über Kreuz legen und fest anziehen, dabei durchschneidet der Faden das Gebäck. Der Boden lässt sich am besten teilen, wenn er am Vortag gebacken wurde.
Damit die Tortenbodenschicht nicht bricht, sie mit einem Papier oder einer Tortengarnierscheibe abheben. Dazu das Papier an der vorderen Kante nach unten knicken und unter die obere Schicht schieben. Mit den Zeigefingern ab und zu an die obere Schicht fassen, damit das Papier nachgezogen wird. Die obere Schicht abheben. Beim Abheben der Schicht darauf achten, dass das Papier möglichst waagerecht gehalten wird, da der Biskuitboden ansonsten leicht durchbrechen kann.
Soll der Biskuitboden mit einem Messer geteilt werden, zuerst ringsherum etwa 1 cm tief einschneiden. Dann am besten ein Messer nehmen, das länger ist als der Boden, es waagerecht halten und durch Drehen des Boden weiter zur Mitte durchschneiden.

Schneidehilfe: 

Ich persönlich finde das sehr praktisch, da mit dem Heber die einzelnen Böden gut gehoben werden können und das Messer schön dünn ist.

Hierfür wird der Tortenring um den Boden gelegt, befestigt und fest verschlossen. Anschließend kann mit dem langen Messer die gewünschte Bodendicke geschnitten werden.

Wichtig ist jedoch, dass der Kuchen auch ein wenig gedreht wird, da die Schneide-Hilfe nicht durchgängig ist.

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Zutaten Mürbeteigboden für die Schokoladensahnetorte:

Kuchenform 26cm

* 200g weiche Butter

* 85g gesiebter Puderzucker 

* 10g Vanillezucker

* Prise Salz 

* Abrieb einer unbehandelten Zitrone 

* 1 Ei 

* 300g Mehl 

Zubereitung Mürbeteigboden für die Schokoladensahnetorte:

Der Teig ist in etwa die doppelte Menge, die eigentlich benötigt wird. Ich friere dann stets den halben Teig ein, wenn ich ihn nicht für eine zweite Torte oder Kekse benötige.

In die weiche Butter das Ei und die Gewürze einkneten, danach könnt ihr das gesiebte Mehl und den gesiebten Puderzucker unterkneten.

Knetet jedoch nicht zu lange, da der Teig ansonsten nichts wird, da er an Bindung verliert. Schlag den Teig in Folie ein und legt ihn ein paar Stunden in den Kühlschrank.

Beim Ausrollen solltet ihr den Teig kurz ankneten und dann mit gesiebtem Mehl in die gewünschte Dicke (2-3mm) ausrollen.

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Legt den Teig in die Backform und stupft mit der Gabel ein paar mal in den Teig. Ich habe unter den Teig Backpapier gelegt, so löst sich der Tortenboden später ideal. Backt den Teig nun bei 170°C im vorgeheizten Backofen, bis er goldgelb ist.

 

Zutaten weiße Schokoladensahne-Creme:

* 500ml Konditorsahne (mindestens 35% Fettanteil) 

* 300g weiße Schokolade

* 2 Päckchen Sahnesteif 

Zubereitung weiße Schokoladensahne-Creme:

Zunächst erwärmt Ihr die Sahne langsam in einem Topf. Achtet darauf, dass die Sahne nicht mehr als 40°C erreicht. Dann kann die zerkleinerte weiße Schokolade mit in den Topf und unter ständigem Rühren langsam geschmolzen werden.

Wenn die Sahne zerschmolzen ist, könnt Ihr sie in eine Schüssel umfüllen und zum Auskühlen bei Seite stellen. Wenn die Schokoladensahne Zimmertemperatur erreicht hat, kann sie noch für eine Stunde in den Kühlschrank.

Die gekühlte Schokoladensahne wird anschließend zusamenn mit dem Sahnesteif in der Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät zu einer steifen Schokoladensahne-Creme geschlagen. Dies kann einige Minuten dauern. Wenn zunächst die Schokolade ausflockt, lasst Euch nicht irritieren und schlagt einfach weiter, bis eine steife, homogene Masse entstanden ist.

Zutaten weiße Schokoladensahne-Creme:

* 500ml  Konditorsahne (mindestens 35% Fettanteil) 

* 400g Zartbitterschokolade

* 2 Päckchen Sahnesteif 

Zubereitung schwarze Schokoladensahne-Creme:

Zunächst erwärmt Ihr die Sahne langsam in einem Topf. Achtet darauf, dass die Sahne nicht mehr als 40°C erreicht. Dann kann die zerkleinerte Zartbitterschokolade mit in den Topf und unter ständigem Rühren langsam geschmolzen werden.

Wenn die Sahne zerschmolzen ist, könnt Ihr sie in eine Schüssel umfüllen und zum Auskühlen bei Seite stellen. Wenn die Schokoladensahne Zimmertemperatur erreicht hat, kann sie noch für eine Stunde in den Kühlschrank.

Die gekühlte Schokoladensahne wird anschließend zusamenn mit dem Sahnesteif in der Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät zu einer steifen Schokoladensahne-Creme geschlagen. Dies kann einige Minuten dauern. Wenn zunächst die Schokolade ausflockt, lasst Euch nicht irritieren und schlagt einfach weiter, bis eine steife, homogene Masse entstanden ist.

Dekoration der Schokoladensahnetorte:

Die Grundlage der Torte ist der Mürbeteigboden. Auf diesem wird die erste Schicht mit der weißen Schokoladensahne-Creme mit Hilfe eines Spritzbeutels aufgetragen.

Anschließend kommt eine Biskuitboden und auf diesem wird dann eine Schicht von der schwarzen Schokoladensahne-Creme mit dem Spritzbeutel aufgetragen. So verfahrt Ihr immer abwechselnd, bis die Biskuitböden aufgebraucht bzw. die gewünschte Tortenhöhe erreicht ist.

Anschließend wird mit der restlichen Schokoladensahne-Creme die Torte dekoriert. Ich habe die Tortenverkleidung zweifarbig, abwechselnd schwarz und weiß, dekorieren. Als weitere Tortendekorations-Idee könnt Ihr noch etwas schwarze und weiße Schokoladenraspel auf der Schokoladensahnetorte verteilen.

 

Nach der Dekoration der Torte, sollte die Schokoladensahnetorte bis zum Verzehr in den Kühlschrank gestellt werden. Lasst Euch diese Schokoladenköstlichkeit gut schmecken! 

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Brombeertorte mit Windbeuteln ~ optisch der Hit auf jeder Kuchentafel

Falls Ihr noch auf der Suche nach einer ausgefallenen Torte für Ostern, Pfingsten oder den Sommer seid, dann ist die Brombeertorte mit Windbeuteln genau das Richtige für Euch.

Sie ist saftig, fruchtig und so lecker, dass man gerne mal ein zweites Stück isst. Die Brombeertorte mit Windbeuteln ist nicht nur sehr lecker, sondern auch optisch der Hit auf jeder Kuchentafel. Fruchtig, cremig mit Sahne und Windbeuteln.

Zubereitung Biskuitboden: 

Ergibt einen schönen Tortenboden (ca. 24-26 cm im Durchmesser) oder eine dickere Roulade auf einem haushaltsüblichen Backblech. Falls der Biskuitboden für eine Torte mit mehreren Böden gemacht wird, könnt ihr die Zutaten einfach verdoppeln und die Backzeit verlängert sich.

* 5 Eier 

* 150g Zucker

* Salz

* Vanillezucker

* Abrieb einer unbehandelten Zitrone

* 100g Mehl Typ 405 

* 50g Stärke 

* 35g Rapsöl 

Zunächst siebt ihr das Mehl. Für ein fluffiges Ergebnis des Biskuitbodens ist gesiebtes Mehl sehr hilfreich. Dafür nehmt ihr am besten ein feines Mehlsieb.

Anschließend wird in einer zweiten Schüssel mit der Zubereitung des Teiges begonnen. Die Eier mit dem Zucker und den Gewürzen aufschlagen bis sich Blasen bilden.

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Wenn die Eiermischung schön schaumig ist, könnt ihr das Mehl unterheben.

Rührt alles noch ein wenig durch, bis kein Mehl mehr zu sehen ist.

Zum Schluss des Mischvorgangs das Öl in den Teig rühren. Anschließend kann der Teig in die gewünschte Form gegossen werden. Ich verwende gerne eine mit Backpapier ausgelegte Kuchenform, so lässt sich der Biskuitboden später besser wieder aus der Form lösen.

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Wichtig ist nun das Backen. Denn das Backen entscheidet maßgeblich über das Gelingen des Biskutibodens. Als Faustregel für Biskuitteig gilt: flache, kleine Gebäcke werden heiß aber dafür kurz gebacken. Zum Beispiel Rouladen oder Biskotten.

Dickere und große Biskuitteige werden bei niedrigerer Temperatur etwas länger gebacken. So beispielsweise Tortenböden.

Kleiner Biskuitboden: 190-210°C Umluft für ca. 15-20 Minuten

Großer Biskuitboden: 160-175°C Umluft für ca. 30-60 Minuten

Da ich hier ein Rezept für Biskuitböden für Torten vorstelle, war meine Backzeit bei 160°C Umluft für 45 Minuten. Die genaue Backdauer müsst ihr je nach Gebäck etwas variieren.

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Bevor der Biskuitboden geschnitten und weiter verarbeitet werden kann, sollte er auf einem Kuchengitter auskühlen. Denn warm lässt er sich nicht ideal schneiden.

 

 

Biskuitboden in Tortenboden schneiden: 

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten den Biskuitboden zu schneiden. Sei es freihand mit einem großen Messer, mit einem Faden oder wie ich es Euch heute zeige mit der Tortenbodenschneidehilfe.

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Zunächst einmal zur freihand-Version:

Den Biskuitboden so auf einen Bogen Papier oder eine Tortengarnierscheibe legen, dass die Unterseite, die besonders schön glatt ist, nach oben kommt. Der Boden kann mit einem Zwirnsfaden oder großen Messer in Schichten geteilt werden. Damit die Schichten gleichmäßig dick werden, den Tortenrand vorher mit einem kleinen spitzen Messer ringsherum etwa 1 cm tief einschneiden.

 

Tortenboden mit Faden schneiden: 

Einen Zwirnsfaden in den Einschnitt legen, die Enden des Zwirnsfadens über Kreuz legen und fest anziehen, dabei durchschneidet der Faden das Gebäck. Der Boden lässt sich am besten teilen, wenn er am Vortag gebacken wurde.
Damit die Tortenbodenschicht nicht bricht, sie mit einem Papier oder einer Tortengarnierscheibe abheben. Dazu das Papier an der vorderen Kante nach unten knicken und unter die obere Schicht schieben. Mit den Zeigefingern ab und zu an die obere Schicht fassen, damit das Papier nachgezogen wird. Die obere Schicht abheben. Beim Abheben der Schicht darauf achten, dass das Papier möglichst waagerecht gehalten wird, da der Biskuitboden ansonsten leicht durchbrechen kann.
Soll der Biskuitboden mit einem Messer geteilt werden, zuerst ringsherum etwa 1 cm tief einschneiden. Dann am besten ein Messer nehmen, das länger ist als der Boden, es waagerecht halten und durch Drehen des Boden weiter zur Mitte durchschneiden.
 

Schneidehilfe: 

Ich persönlich finde das sehr praktisch, da mit dem Heber die einzelnen Böden gut gehoben werden können und das Messer schön dünn ist.

Hierfür wird der Tortenring um den Boden gelegt, befestigt und fest verschlossen. Anschließend kann mit dem langen Messer die gewünschte Bodendicke geschnitten werden.

Wichtig ist jedoch, dass der Kuchen auch ein wenig gedreht wird, da die Schneide-Hilfe nicht durchgängig ist.

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Weiterverarbeitung: 

Nun kommt der Biskuitboden wieder in die Kuchenbackform und es werden Miniwindbeutel auf dem Boden verteilt. Natürlich könnt Ihr die Windbeutel auch selbst machen, doch ich habe mich für die schnelle Variante entschieden.

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Zubereitung Brombeercreme mit Liqueur: 

* 500g Himbeeren 

* 110g Zucker 

* 8 Blatt Gelantine 

* 20ml Brombeerliquer

* 500g geschlagene Sahne 

* Saft einer Zitrone

Für die Brombeercreme mit Liqueur die Gelantine in kaltem Wasser einweichen und die Sahne cremig aufschlagen. Nun werden die Brombeeren püriert und mit dem Zucker verrührt. Die Gelantine wird ausgedrückt und mit dem Zitronensaft und dem Brombeerliqueuer auf ca. 50°C in einem kleinen Topf erhitzt. Einen kleinen Teil des Brombeermarks zur aufgelösten Gelantine geben und gut verrühren. Dies dient der Temperaturangleichung. Anschließend kann die Gelantine-Mischung zum restlichen Brombeermark gegeben werden und dies sollte nun gut verrührt werden.

Nun könnt Ihr die geschlagene Sahne unterheben und die Masse vorsichtig über die Windbeutel verteilen. Die Torte sollte nun für einige Stunden in den Kühlschrank zum Einkühlen.

Wenn die Brombeercreme schön fest geworden ist, könnt ihr sie vorsichtig aus der Kuchenform lösen und dekorieren.

Dekoration:

* gefrorene Brombeeren 

* Windbeutel 

* geschlagene Sahne 

Zunächst verteilt ihr die geschlagene Sahne auf der fest gewordenen Brombeercreme. Anschließend könnt ihr die Torte mit den Windbeuteln und den gefrorenen Brombeeren dekorieren. Und fertig ist die Brombeertorte mit Windbeuteln.

Lasst Euch die Brombeertorte mit Windbeuteln gut schmecken! 

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Schwarzwälder Kirschtorte

Die Schwarzwälder Kirschtorte kennt doch eigentlich jeder. Leckere Schichten mit Schokobiskuit – durchtränkt mit Kirschwasser oder Kirschlikör. Viel Sahne, sehr viel Sahne und alles auf einem Knusprigen Boden. Dazu ganz viel dunkle Schokolade. Ein wenig erinnert mich die Farbkombination auch an Schneewittchen. Das Rot der Kirschen, Schwarz wie Ebenholz und Weiß wie Schnee. 

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Wir hatten dieses Wochenende einen Lieben Besuch zu Gast. Zwei Freunde, die uns in den letzten Jahren sehr ans Herz gewachsen sind. Und meinem Mann und mir war es wichtig, dass wir etwas ganz besonders Leckeres aus unserer kulinarischen Heimat auf den Kaffeetisch stellen können. Klar gibt es hier in Norddeutschland auch sehr viele und leckere Schwarzwälder Kirschtorten, doch jede und jeder hat eben so sein eigenen Rezept. 

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Daher möchte ich Euch heute unser Rezept für eine Schwarzwälder Kirschtorte vorstellen. Ganz in dem Sinne: Rot wie die Kirschen, Schwarz wie Ebenholz und Weiß wie Schnee.

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Falls ihr für die Dekoration und die Vorbereitung der Böden etwas Zeit einplant, dann kann die Schwarzwälder Kirschtorte ganz ohne Stress zubereitet werden. Ich backe die Böden stets einen Tag vorher, so können sie in Ruhe auskühlen.

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Zubereitung Buttermürbteig als Tortenboden für eine 26cm Form: 

* 200g weiche Butter

* 85g gesiebter Puderzucker 

* 10g Vanillezucker

* Prise Salz 

* Abrieb einer unbehandelten Zitrone 

* 1 Ei 

* 300g Mehl 

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Der Teig ist in etwa die doppelte Menge, die eigentlich benötigt wird. Ich friere dann stets den halben Teig ein, wenn ich ihn nicht für eine zweite Torte oder Kekse benötige.

In die weiche Butter das Ei und die Gewürze einkneten, danach könnt ihr das gesiebte Mehl und den gesiebten Puderzucker unterkneten.

Knetet jedoch nicht zu lange, da der Teig ansonsten nichts wird, da er an Bindung verliert. Schlag den Teig in Folie ein und legt ihn ein paar Stunden in den Kühlschrank.

Beim Ausrollen solltet ihr den Teig kurz ankneten und dann mit gesiebtem Mehl in die gewünschte Dicke (2-3mm) ausrollen.

Legt den Teig in die Backform und stupft mit der Gabel ein paar mal in den Teig. Ich habe unter den Teig Backpapier gelegt, so löst sich der Tortenboden später ideal. Backt den Teig nun bei 170°C im vorgeheizten Backofen, bis er goldgelb ist.

Zubereitung Kakao-Biskuitböden: 

* 5 Eier 

* 150g Puderzucker

* 1 Prise Salz 

* Vanille Zucker

* 90g Mehl 

* 25g Stärke

* 40g Kakao

* Zimt 

* Abrieb einer unbehandelten Zitrone

* 25g Öl

* 35g Milch 

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Siebt das Mehl zusammen mit dem Puderzucker und dem Kakao. Die Eier könnt ihr in einer separaten Schüssel mit dem Zucker und den Gewürzen verrühren, bis eine schaumige Mischung entsteht. Nun könnt ihr das Mehl unterheben. Zum Schluss des Mischvorgangs könnt ihr die Milch und das Öl noch in den Teig einrühren.

Anschließend kann der Teig in die gewünschte Form gegossen werden. Ich verwende gerne eine mit Backpapier ausgelegte Kuchenform, so lässt sich der Biskuitboden später besser wieder aus der Form lösen.

Wichtig ist nun das Backen. Denn das Backen entscheidet maßgeblich über das Gelingen des Biskutibodens. Als Faustregel für Biskuitteig gilt: flache, kleine Gebäcke werden heiß aber dafür kurz gebacken. Zum Beispiel Rouladen oder Biskotten.

Dickere und große Biskuitteige werden bei niedrigerer Temperatur etwas länger gebacken. So beispielsweise Tortenböden. Da ich hier ein Rezept für Biskuitböden für Torten vorstelle, war meine Backzeit bei 160°C Umluft für 45 Minuten. Die genaue Backdauer müsst ihr je nach Gebäck etwas variieren.

Bevor der Biskuitboden geschnitten und weiter verarbeitet werden kann, sollte er auf einem Kuchengitter auskühlen. Denn warm lässt er sich nicht ideal schneiden.

Wenn der Kakao-Biskuit ausgekühlt ist, kann dieser in drei dünne Tortenböden geschnitten werden. Wenn der dritte etwas dünner ist, ist das nicht so tragisch. Falls der Boden nur für zwei reicht, dann ist das nicht so problematisch, dann wird die Schwarzwälder Kirschtorte einfach ein wenig flacher. Alles kein Problem. Oder ihr gleicht später noch mit etwas mehr Sahne die Höhe aus.

 

Weiterverarbeitung Schwarzwälder Kirschtorte: 

Zunächst müssen wir die Füllung der Schwarzwälder Kirschtorte vorbereiten. Einerseits die Kirschen und dann noch die Sahne.

Füllung Kirschen: 

* 700g Sauerkirschen 

* Saurkirschsaft (aus dem Glas) 

* 2 EL Zucker

* 1 Zimtstange 

* 5cl Kirschlikör 

* 4 Blätter Gelatine 

Füllt die Sauerkirschen mit dem Saft zusammen mit den restlichen Zutaten (außer der Gelatine) in einen Topf und lasst alles zusammen vor sich hin köcheln. In der Zwischenzeit kommen die Gelatine-Blätter in kaltes Wasser. Wenn sie schön weich geworden sind, können sie mit in den Topf. Reduziert nun die Hitze und lasst die Kirsch-Mischung erkalten.

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Für die Weiterverarbeitung könnt ihr die Kirschen von der Flüssigkeit trennen. Bewahrt jedoch die Flüssigkeit gut auf. Diese wird noch benötigt. Sortiert die 20 schönsten Kirschen heraus. Diese legt ihr bitte bei Seite, da sie für die Dekoration der Torte dienen.

 

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Füllung Sahne: 

* 1250g Konditor Sahne

* 3 EL Puderzucker, fein gesiebt

* eine Prise Salz 

* 5 Päckchen Sahnesteif 

Schlagt die Sahne, bis sie steif ist. Dann kann der Puderzucker gemischt mit dem Salz und dem Sahnesteif noch untergemischt werden. Und fertig ist die Sahnefüllung. Achtet jedoch darauf, dass es Konditor-Sahne ist. Sie hat zwar mehr Fett, ist jedoch standfester und schneller steif zu schlagen.

 

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Aufschichten der Schwarzwälder Kirschtorte: 

* Böden 

* 3-4 EL Sauerkirschkonfitüre 

* Sahne 

* Kirschen 

* Kirschlikör 

* Kirschflüssigkeit

Die unterste Schicht bildet der helle Buttermürbteig-Tortenboden. Auf diesem könnt ihr nun die Sauerkirschkonfitüre verteilen.

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Anschließend kommt die erste Lage mit dem Kakao-Biskuitboden. Dieser wird mit ein paar Esslöffel Kirschlikör und mit der Kirschflüssigkeit getränkt bzw. beträufelt, so dass der Boden die Flüssigkeiten gut aufnehmen kann.

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Die Sahne in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle geben und drei Ringe auf den Tortenboden spritzen. Die entstandenen Zwischenräume mit den angedickten Kirschen füllen.

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So verfahrt ihr nun auch mit den weiteren Böden. Den zweiten Tortenboden auflegen und mit 3 EL Kirschlikör und der Kirschflüssigkeit beträufeln. Erneut drei Sahneringe auftragen und die Zwischenräume mit Kirschen füllen. Den letzten Boden auflegen und abermals mit den Flüßigkeiten bestreichen.

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Dekoration der Schwarzwälder Kirschtorte: 

* 200g Zartbitter Schokolade

* zuvor beiseite gestellte und eingelegte Kirschen 

Zunächst wird die Torte rundherum mit der Sahne bestrichen. Achtet darauf, das dies relativ geleichmäßig geschieht und ihr eine gerade Oberfläche bekommt. Hierfür bieten sich Spachtel an.

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Für die Dekoration mit den schwarzen, schokoladigen Eisbergen müsst ihr die Schokolade schmelzen und mit einem Löffel auf Backpapier verstreichen.

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Wenn die Schokostücke hart geworden sind (ihr solltet schon eine Stunde einplanen), könnt ihr sie an den Tortenrand stellen.

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Nehmt die restliche Sahne und macht oben auf dem Tortenrand in regelmäßigen Abständen Sahnenocken.

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Diese werden mit den Sauerkirchen belegt. In die Mitte der Torte könnt ihr zerbrochen Schokoladenstücke streuen.

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Und fertig ist meine Schwarzwälder Kirschtorte. Lasst sie Euch gut schmecken! 

 

 

 

 

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Brombeer Käsesahne-Torte

Heute gibt es bei mir auf dem Blog mal wieder etwas Süßes. Viel mehr einen Klassiker. Eine Käsesahne-Torte. Und ich muss Euch gestehen, dass es meine allererste Käsesahne-Torte überhaupt geworden ist. Und naja, ich war schon sehr selbstkritisch mit mir. Wie kommts’?

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Ganz einfach deshalb, dass ich bisher, über 20 Jahre, einen sehr großen Respekt vor allen Käsesahne-Torten hatte. Meine Tante hatte da die Messlatte in  meiner Kindheit einfach sehr, sehr hoch gelegt. Jedes Jahr zu meinem Geburtstag habe ich früher entweder eine Biskuitrolle oder eine Käsesahne-Torte von meiner Tante bekommen. Das stand jedes Jahr fest. Einzig und allein bei der Füllung durfte und wollte ich mitreden. Denn diese Käsesahne-Torte war einfach immer wieder ein Traum und war ratz-fatz weg. 

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In der Zwischenzeit bin ich umgezogen und wohne leider nicht mehr so nah, dass ein kurzer Besuch zum Geburtstag mit einer Käsesahne-Torte in der Hand so schnell möglich ist. Da ich jedoch vor einer Woche oder so einen Biskuitteig hin bekommen habe, der einfach nur fluffig, nicht trocken und zudem auch noch geschmacklich sehr, sehr gut war, habe ich mich nun das erste mal selbst an eine Käsesahne-Torte heran getraut. Besser gesagt an eine Brombeer Käsesahne-Torte. Und da sie auf anhieb etwas geworden ist, ich fleißig während des Backens meine Notizen gemacht habe und zum Glück genügend Tageslicht da war, als ich endlich fertig wurde, kann ich Euch heute voller Stolz meine erste selbst gebackene Brombeer Käsesahne-Torte vorstellen. Natürlich kann es sein, dass ich in den nächsten Jahren noch etwas an den Rezepten “verfeinere” – doch mir, der Qualitätskontrolle und den restlichen Testpersonen hat die Brombeer Käsesahne-Torte so gut geschmeckt, dass schwubb-di-wubb alles weg war. 

Daher kommen wir nun direkt zum Rezept. 

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Zubereitung Biskuitboden: 

Ergibt einen schönen Tortenboden (ca. 24-26 cm im Durchmesser) oder eine dickere Roulade auf einem haushaltsüblichen Backblech. Falls der Biskuitboden für eine Torte mit mehreren Böden gemacht wird, könnt ihr die Zutaten einfach verdoppeln und die Backzeit verlängert sich.

* 5 Eier 

* 150g Zucker

* Salz

* Vanillezucker

* Abrieb einer unbehandelten Zitrone

* 100g Mehl Typ 405 

* 50g Stärke 

* 35g Rapsöl 

 

Zunächst siebt ihr das Mehl. Für ein fluffiges Ergebnis des Biskuitbodens ist gesiebtes Mehl sehr hilfreich. Dafür nehmt ihr am besten ein feines Mehlsieb.

Anschließend wird in einer zweiten Schüssel mit der Zubereitung des Teiges begonnen. Die Eier mit dem Zucker und den Gewürzen aufschlagen bis sich Blasen bilden.

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Wenn die Eiermischung schön schaumig ist, könnt ihr das Mehl unterheben.

Rührt alles noch ein wenig durch, bis kein Mehl mehr zu sehen ist.

Zum Schluss des Mischvorgangs das Öl in den Teig rühren. Anschließend kann der Teig in die gewünschte Form gegossen werden. Ich verwende gerne eine mit Backpapier ausgelegte Kuchenform, so lässt sich der Biskuitboden später besser wieder aus der Form lösen.

_dsc3593

Wichtig ist nun das Backen. Denn das Backen entscheidet maßgeblich über das Gelingen des Biskutibodens. Als Faustregel für Biskuitteig gilt: flache, kleine Gebäcke werden heiß aber dafür kurz gebacken. Zum Beispiel Rouladen oder Biskotten.

Dickere und große Biskuitteige werden bei niedrigerer Temperatur etwas länger gebacken. So beispielsweise Tortenböden.

Kleiner Biskuitboden: 190-210°C Umluft für ca. 15-20 Minuten

Großer Biskuitboden: 160-175°C Umluft für ca. 30-60 Minuten

 

Da ich hier ein Rezept für Biskuitböden für Torten vorstelle, war meine Backzeit bei 160°C Umluft für 45 Minuten. Die genaue Backdauer müsst ihr je nach Gebäck etwas variieren.

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Bevor der Biskuitboden geschnitten und weiter verarbeitet werden kann, sollte er auf einem Kuchengitter auskühlen. Denn warm lässt er sich nicht ideal schneiden.

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Biskuitboden in Tortenboden schneiden: 

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten den Biskuitboden zu schneiden. Sei es freihand mit einem großen Messer, mit einem Faden oder wie ich es Euch heute zeige mit der Tortenbodenschneidehilfe.

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Zunächst einmal zur freihand-Version:

Den Biskuitboden so auf einen Bogen Papier oder eine Tortengarnierscheibe legen, dass die Unterseite, die besonders schön glatt ist, nach oben kommt. Der Boden kann mit einem Zwirnsfaden oder großen Messer in Schichten geteilt werden. Damit die Schichten gleichmäßig dick werden, den Tortenrand vorher mit einem kleinen spitzen Messer ringsherum etwa 1 cm tief einschneiden.

 

Tortenboden mit Faden schneiden: 

Einen Zwirnsfaden in den Einschnitt legen, die Enden des Zwirnsfadens über Kreuz legen und fest anziehen, dabei durchschneidet der Faden das Gebäck. Der Boden lässt sich am besten teilen, wenn er am Vortag gebacken wurde.
Damit die Tortenbodenschicht nicht bricht, sie mit einem Papier oder einer Tortengarnierscheibe abheben. Dazu das Papier an der vorderen Kante nach unten knicken und unter die obere Schicht schieben. Mit den Zeigefingern ab und zu an die obere Schicht fassen, damit das Papier nachgezogen wird. Die obere Schicht abheben. Beim Abheben der Schicht darauf achten, dass das Papier möglichst waagerecht gehalten wird, da der Biskuitboden ansonsten leicht durchbrechen kann.
Soll der Biskuitboden mit einem Messer geteilt werden, zuerst ringsherum etwa 1 cm tief einschneiden. Dann am besten ein Messer nehmen, das länger ist als der Boden, es waagerecht halten und durch Drehen des Boden weiter zur Mitte durchschneiden.
Schneidehilfe: 

Ich persönlich finde das sehr praktisch, da mit dem Heber die einzelnen Böden gut gehoben werden können und das Messer schön dünn ist.

Hierfür wird der Tortenring um den Boden gelegt, befestigt und fest verschlossen. Anschließend kann mit dem langen Messer die gewünschte Bodendicke geschnitten werden.

Wichtig ist jedoch, dass der Kuchen auch ein wenig gedreht wird, da die Schneide-Hilfe nicht durchgängig ist.

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Zubereitung Käsesahne-Creme: 

* 300g Quark

* 200g Joghurt 

* 100g Zucker 

* Abrieb einer unbehandelten Zitrone

* Abrieb einer halben unbehandelten Grapefruit 

* Saft der beiden Früchte 

* 8 Blatt Gelatine 

* 500g Schlagsahne 

Zunächst weicht ihr die Gelatine in kaltem Wasser ein und schlagt anschließend die Sahne steif. Nun kann der Quark, der Joghurt, der Zucker und die Zitrusschalen verrührt werden. Die Gelatine wird gemeinsam mit dem Saft der Früchte in einem Topf langsam erhitzt, so dass sich die Gelatine auflöst. Einen Teil der Quark-Mischung in den Topf geben und so die Masse auf eine ähnliche Temperatur bringen. Alles gut durchrühren und nun unter die Quark-Mischung heben. Alles gut durchrühren. Nun wird auch die geschlagene Sahne untergehoben.

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Weiterverarbeitung: 

* 300g Brombeeren 

Der geschnittene Tortenboden wird nun wieder in die Backform gegeben und mit den gewaschenen, frischen Brombeeren belegt. Anschließend wird die Creme daraufgeleert und gleichmäßig verstrichen. Abschließend kommt die zweite Biskuitlage auf die Creme.

 

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Die Brombeer Käsesahne-Torte kann nun bis zum Servieren für einige Stunden in den Kühlschrank, so kann die Creme aushärten.

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Streut vor dem Servieren noch etwas Puderzucker über die Brombeer Käsesahne-Torte und schon könnt Ihr Euch gemütlich an den Kaffeetisch setzen und die Käsesahne-Torte genießen. Guten Appetit, ich bin auf alle Fälle begeistert! 

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Himbeer-Vanille-Wolke mit Liqueur [enthält Werbung]

Meine Himbeer-Vanille-Wolke mit Liqueur ist mit einem ganz besonderen Liqueur gemacht. Mit einem Himbeerliqueur von Schladerer, der Schwarzwälder Hausbrennerei. Vor einigen Wochen erreichte mich die Anfrage, ob ich nicht einmal die neuen Liquere von Schladerer testen und Euch vorstellen möchte. Da hab ich nicht lange überleg und gleich ganz laut JA gesagt. 

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Dazu müsst Ihr wissen, dass ich persönlich mit den Wässern und Geister von Schladerer positive Assoziationen verbinde. Insbesondere muss ich bei Schladerer sofort an Weihnachten denken.  Ursprünglich komme ich aus dem Schwabenländle und es hat mich über Umwege in den Norden verschlagen, doch wenn es bei mir mal eine Schwarzwälder Kirschtorte gibt, dann greife ich nur zu einem Kirschwasser – dem von Schladerer. Es ist einfach aromatisch und voll Frucht im Geschmack. Doch warum muss ich bei Schladerer nun an Weihnachten denken?

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Auf der Alb gibt es einen Brauch, das Christbaum-Gschauba. Auf Hochdeutsch kann man es in etwa mit Christbaum-Loben, Christbaum-Betrachten übersetzen. Beim Christbaum-Gschauba besucht man in der Weihnachtszeit, zwischen Heiligabend und Neujahr, Verwandte, Nachbarn und Freunde und lobt den Christbaum. Das heißt, man lobt den Christbaum mit dem Satz “Isch dees aber a scherna Krischtbaum!” – dabei ist es ganz egal, wirklich ganz egal wie der Baum aussieht. Egal wie er gewachsen ist, wie er geschmückt ist, wie groß oder klein er ist – schließlich ist das ja alles Geschmackssache – er wird gelobt! 

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Nach diesem obligatorischen Satz: “Isch dees aber a scherna Krischtbaum!” geht der Hausherr oder die Hausdame – das ist relativ egal, zur Hausbar und holt einen Geist, ein Wasser oder einen Liqueur heraus. Dieser wird dann dem lobenden Gast angeboten und man stößt gemeinsam auf den Christbaum (Weihnachtsbaum) an. Bei uns war das in der Regel irgendetwas von Schladerer. So wurde jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit bewusst ein Obstler von Schladerer gekauft. Natürlich hab ich beim Christbaumgschauba als Kind keinen Alkohl bekommen, für Kinder springt da eher ein Glas Cola, Fanta oder ein leckerer Saft ab. Doch seit dieser Zeit gehört für mich persönlich Schladerer zur Weihnachtszeit einfach mit dazu. Und Weihnachten ist für mich die schönste Zeit im Jahr. Ich überlege jetzt schon die ganze Zeit, was für leckere Rezepte ich dieses Jahr testen könnte. 

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Doch nun genug der Worte von der Weihnachtszeit. Ich möchte Euch gerne noch die drei Liqueure vorstellen, die ich von Schladerer testen durfte. Die drei Liquere sind farblich wunderschön anzusehen und zudem eine schöne Bereicherung der persönlichen Hausbar. Es gibt die Sorten Himbeere, Kirsche und Wiliams. Alle drei Geschmacksrichtungen sind die Klassiker von Schladerer schon im Obstlerbereich. Sie sind also auf der Basis der hauseigenen Obstgeiste hergestellt und schmecken genau so lecker, wie sie schon duften. Schaut doch einfach mal auf der Homepage vorbei. 

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Besonders angesprochen hat mich der Himbeerliqueur. Ich hab mit vielen frischen Himbeeren, ein paar fluffigen Windbeuteln und dem Himbeerliqueur eine richtige Leckerei gezaubert. Eine Himbeer-Vanille-Wolke mit Liqueur. 

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Herzlichen Dank an Schladerer Schwarzwälder Hausbrennerei, dass ich diese leckeren Liqueure testen und vorstellen durfte.

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Zubereitung Biskuitboden: 

Ergibt einen schönen Tortenboden (ca. 24-26 cm im Durchmesser) oder eine dickere Roulade auf einem haushaltsüblichen Backblech. Falls der Biskuitboden für eine Torte mit mehreren Böden gemacht wird, könnt ihr die Zutaten einfach verdoppeln und die Backzeit verlängert sich.

* 5 Eier 

* 150g Zucker

* Salz

* Vanillezucker

* Abrieb einer unbehandelten Zitrone

* 100g Mehl Typ 405 

* 50g Stärke 

* 35g Rapsöl 

 

Zunächst siebt ihr das Mehl. Für ein fluffiges Ergebnis des Biskuitbodens ist gesiebtes Mehl sehr hilfreich. Dafür nehmt ihr am besten ein feines Mehlsieb.

Anschließend wird in einer zweiten Schüssel mit der Zubereitung des Teiges begonnen. Die Eier mit dem Zucker und den Gewürzen aufschlagen bis sich Blasen bilden.

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Wenn die Eiermischung schön schaumig ist, könnt ihr das Mehl unterheben.

Rührt alles noch ein wenig durch, bis kein Mehl mehr zu sehen ist.

Zum Schluss des Mischvorgangs das Öl in den Teig rühren. Anschließend kann der Teig in die gewünschte Form gegossen werden. Ich verwende gerne eine mit Backpapier ausgelegte Kuchenform, so lässt sich der Biskuitboden später besser wieder aus der Form lösen.

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Wichtig ist nun das Backen. Denn das Backen entscheidet maßgeblich über das Gelingen des Biskutibodens. Als Faustregel für Biskuitteig gilt: flache, kleine Gebäcke werden heiß aber dafür kurz gebacken. Zum Beispiel Rouladen oder Biskotten.

Dickere und große Biskuitteige werden bei niedrigerer Temperatur etwas länger gebacken. So beispielsweise Tortenböden.

Kleiner Biskuitboden: 190-210°C Umluft für ca. 15-20 Minuten

Großer Biskuitboden: 160-175°C Umluft für ca. 30-60 Minuten

 

Da ich hier ein Rezept für Biskuitböden für Torten vorstelle, war meine Backzeit bei 160°C Umluft für 45 Minuten. Die genaue Backdauer müsst ihr je nach Gebäck etwas variieren.

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Bevor der Biskuitboden geschnitten und weiter verarbeitet werden kann, sollte er auf einem Kuchengitter auskühlen. Denn warm lässt er sich nicht ideal schneiden.

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Biskuitboden in Tortenboden schneiden: 

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten den Biskuitboden zu schneiden. Sei es freihand mit einem großen Messer, mit einem Faden oder wie ich es Euch heute zeige mit der Tortenbodenschneidehilfe.

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Zunächst einmal zur freihand-Version:

Den Biskuitboden so auf einen Bogen Papier oder eine Tortengarnierscheibe legen, dass die Unterseite, die besonders schön glatt ist, nach oben kommt. Der Boden kann mit einem Zwirnsfaden oder großen Messer in Schichten geteilt werden. Damit die Schichten gleichmäßig dick werden, den Tortenrand vorher mit einem kleinen spitzen Messer ringsherum etwa 1 cm tief einschneiden.

 

Tortenboden mit Faden schneiden: 

Einen Zwirnsfaden in den Einschnitt legen, die Enden des Zwirnsfadens über Kreuz legen und fest anziehen, dabei durchschneidet der Faden das Gebäck. Der Boden lässt sich am besten teilen, wenn er am Vortag gebacken wurde.
Damit die Tortenbodenschicht nicht bricht, sie mit einem Papier oder einer Tortengarnierscheibe abheben. Dazu das Papier an der vorderen Kante nach unten knicken und unter die obere Schicht schieben. Mit den Zeigefingern ab und zu an die obere Schicht fassen, damit das Papier nachgezogen wird. Die obere Schicht abheben. Beim Abheben der Schicht darauf achten, dass das Papier möglichst waagerecht gehalten wird, da der Biskuitboden ansonsten leicht durchbrechen kann.
Soll der Biskuitboden mit einem Messer geteilt werden, zuerst ringsherum etwa 1 cm tief einschneiden. Dann am besten ein Messer nehmen, das länger ist als der Boden, es waagerecht halten und durch Drehen des Boden weiter zur Mitte durchschneiden.
Schneidehilfe: 
Ich persönlich finde das sehr praktisch, da mit dem Heber die einzelnen Böden gut gehoben werden können und das Messer schön dünn ist.

Hierfür wird der Tortenring um den Boden gelegt, befestigt und fest verschlossen. Anschließend kann mit dem langen Messer die gewünschte Bodendicke geschnitten werden.

Wichtig ist jedoch, dass der Kuchen auch ein wenig gedreht wird, da die Schneide-Hilfe nicht durchgängig ist.

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Weiterverarbeitung: 

Nun kommt der Biskuitboden wieder in die Kuchenbackform und es werden Miniwindbeutel auf dem Boden verteilt. Natürlich könnt Ihr die Windbeutel auch selbst machen, doch ich habe mich für die schnelle Variante entschieden.

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Zubereitung Himbeercreme mit Liqueur: 

* 500g Himbeeren 

* 110g Zucker 

* 8 Blatt Gelantine 

* 20ml Himbeer Liqueur von Schladerer 

* 500g geschlagene Sahne 

* Saft einer Zitrone

Für die Himbeercreme mit Liqueur die Gelantine in kaltem Wasser einweichen und die Sahne cremig aufschlagen. Nun werden die Himbeeren püriert und mit dem Zucker verrührt. Die Gelantine wird ausgedrückt und mit dem Zitronensaft und dem Himbeer Liqueuer auf ca. 50°C in einem kleinen Topf erhitzt. Einen kleinen Teil des Himbeermarks zur aufgelösten Gelantine geben und gut verrühren. Dies dient der Temperaturangleichung. Anschließend kann die Gelantine-Mischung zum restlichen Himbeermark gegeben werden und dies sollte nun gut verrührt werden.

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Nun könnt Ihr die geschlagene Sahne unterheben und die Masse vorsichtig über die Windbeutel verteilen. Die Torte sollte nun für einige Stunden in den Kühlschrank zum Einkühlen.

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Wenn die Himbeer-Vanille-Wolke mit Liqueur schön fest geworden ist, könnt ihr sie vorsichtig aus der Kuchenform lösen und dekorieren. Ich habe zur Dekoration noch übrig gebliebene Windbeutel genommen. Einige halbiert und die restlichen Ganz gelassen. Türmt sie schön auf und mischt das Bild noch mit ein paar frischen Himbeeren. Und fertig ist die Himbeer-Vanille-Wolke mit Liqueur!

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Lasst Euch die Himbeer-Vanille-Wolke mit Liqueur gut schmecken! 

 

 

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Biskuitboden

Ein Biskuitboden gehört zu den Basics in der süßen Küche. Man kann den Biskuitboden für Torten, kleine Desserts, für Biskuitrollen oder auch für Blech- und Obstkuchen verwenden. Also es gibt wirklich viele Einsatzmöglichkeiten. 

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Heute möchte Ich Euch in meiner Kategorie Basics daher einen simplen, schnellen und leckeren Biskuitboden vorstellen. Das Rezept werdet ihr sicher hin und wieder in Abwandlung auf meinem Blog wieder finden, doch dieses Grundrezept ist wirklich wunderbar. 

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Zubereitung Biskuitboden: 

Ergibt einen schönen Tortenboden (ca. 24-26 cm im Durchmesser) oder eine dickere Roulade auf einem haushaltsüblichen Backblech. Falls der Biskuitboden für eine Torte mit mehreren Böden gemacht wird, könnt ihr die Zutaten einfach verdoppeln und die Backzeit verlängert sich.

* 5 Eier 

* 150g Zucker

* Salz

* Vanillezucker

* Abrieb einer unbehandelten Zitrone

* 100g Mehl Typ 405 

* 50g Stärke 

* 35g Rapsöl 

 

Zunächst siebt ihr das Mehl. Für ein fluffiges Ergebnis des Biskuitbodens ist gesiebtes Mehl sehr hilfreich. Dafür nehmt ihr am besten ein feines Mehlsieb.

Anschließend wird in einer zweiten Schüssel mit der Zubereitung des Teiges begonnen. Die Eier mit dem Zucker und den Gewürzen aufschlagen bis sich Blasen bilden.

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Wenn die Eiermischung schön schaumig ist, könnt ihr das Mehl unterheben.

Rührt alles noch ein wenig durch, bis kein Mehl mehr zu sehen ist.

Zum Schluss des Mischvorgangs das Öl in den Teig rühren. Anschließend kann der Teig in die gewünschte Form gegossen werden. Ich verwende gerne eine mit Backpapier ausgelegte Kuchenform, so lässt sich der Biskuitboden später besser wieder aus der Form lösen.

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Wichtig ist nun das Backen. Denn das Backen entscheidet maßgeblich über das Gelingen des Biskutibodens. Als Faustregel für Biskuitteig gilt: flache, kleine Gebäcke werden heiß aber dafür kurz gebacken. Zum Beispiel Rouladen oder Biskotten.

Dickere und große Biskuitteige werden bei niedrigerer Temperatur etwas länger gebacken. So beispielsweise Tortenböden.

Kleiner Biskuitboden: 190-210°C Umluft für ca. 15-20 Minuten

Großer Biskuitboden: 160-175°C Umluft für ca. 30-60 Minuten

 

Da ich hier ein Rezept für Biskuitböden für Torten vorstelle, war meine Backzeit bei 160°C Umluft für 45 Minuten. Die genaue Backdauer müsst ihr je nach Gebäck etwas variieren.

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Bevor der Biskuitboden geschnitten und weiter verarbeitet werden kann, sollte er auf einem Kuchengitter auskühlen. Denn warm lässt er sich nicht ideal schneiden.

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Biskuitboden in Tortenboden schneiden: 

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten den Biskuitboden zu schneiden. Sei es freihand mit einem großen Messer, mit einem Faden oder wie ich es Euch heute zeige mit der Tortenbodenschneidehilfe.

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Zunächst einmal zur freihand-Version:

Den Biskuitboden so auf einen Bogen Papier oder eine Tortengarnierscheibe legen, dass die Unterseite, die besonders schön glatt ist, nach oben kommt. Der Boden kann mit einem Zwirnsfaden oder großen Messer in Schichten geteilt werden. Damit die Schichten gleichmäßig dick werden, den Tortenrand vorher mit einem kleinen spitzen Messer ringsherum etwa 1 cm tief einschneiden.

 

Tortenboden mit Faden schneiden: 

Einen Zwirnsfaden in den Einschnitt legen, die Enden des Zwirnsfadens über Kreuz legen und fest anziehen, dabei durchschneidet der Faden das Gebäck. Der Boden lässt sich am besten teilen, wenn er am Vortag gebacken wurde.
Damit die Tortenbodenschicht nicht bricht, sie mit einem Papier oder einer Tortengarnierscheibe abheben. Dazu das Papier an der vorderen Kante nach unten knicken und unter die obere Schicht schieben. Mit den Zeigefingern ab und zu an die obere Schicht fassen, damit das Papier nachgezogen wird. Die obere Schicht abheben. Beim Abheben der Schicht darauf achten, dass das Papier möglichst waagerecht gehalten wird, da der Biskuitboden ansonsten leicht durchbrechen kann.
Soll der Biskuitboden mit einem Messer geteilt werden, zuerst ringsherum etwa 1 cm tief einschneiden. Dann am besten ein Messer nehmen, das länger ist als der Boden, es waagerecht halten und durch Drehen des Boden weiter zur Mitte durchschneiden.
Schneidehilfe: 

Ich persönlich finde das sehr praktisch, da mit dem Heber die einzelnen Böden gut gehoben werden können und das Messer schön dünn ist.

Hierfür wird der Tortenring um den Boden gelegt, befestigt und fest verschlossen. Anschließend kann mit dem langen Messer die gewünschte Bodendicke geschnitten werden.

Wichtig ist jedoch, dass der Kuchen auch ein wenig gedreht wird, da die Schneide-Hilfe nicht durchgängig ist.

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Ich wünsche Euch viel Spaß und Experimentierfreude mit den selbst gemachten Biskuitböden! 

 

 

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