After-Eight-Tiramisu

Stellt Euch vor, ich habe vor kurzem mal wieder meine alten Fotos ausgemistet. Hin und wieder muss man einfach Platz schaffen auf den Speichermedien. Und dabei sind mir ein paar „alte“ Fotos in die Hände gefallen. Bevor ich hier meinen Blog ins Leben gerufen habe, hatte ich anfangs mit meiner Facebook-Seite gestartet. Noch ganz unverbindlich – einfach mal schauen was so kommt war meine Devise. Und es hat mir Spaß gemacht.

Mit der Zeit hab ich natürlich auch meine Fotokenntnisse weiterentwickelt und ein deutlich größeres Augenmerk auf die Ausleuchtung der Fotos gelegt. Doch da das Rezept wirklich lecker war und es auch noch ein ganz besonderer Meilenstein in meiner Blogger-Zeit war, möchte ich Euch dieses After-Eight-Tiramisu gerne vorstellen.

Ich liebe ja leckeres Tiramisu und After-Eight ist auch eine meiner liebsten Süßigkeiten. Daher finde ich die Kombination besonders lecker. Wie sieht es bei Euch aus? Darf das Tiramisu kreativ abgewandelt werden oder liebt ihr Tiramisu nur klassisch? 

Das Rezept ging am 5. Februar 2015 online. Und der Grund zur Freude waren meine ersten 5000 Follower bei Facebook. Das war und ist natürlich ein Grund zu feiern. Ich habe den Post nun einfach mal übernommen, ich finde es ist auch eine schöne Möglichkeit in die Vergangenheit zu reisen. Also schnallt Euch fest, die Reise beginnt zurück zum 05. Februar 2015 in drei, zwei, eins… GO: 

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After-Eight-Tiramisu von Mimis Foodblog

In unserer Gesellschaft ist es Brauch, dass bei besonderen Anlässen Kaffee und Kuchen serviert wird.
Somit möchte ich mit Euch gemeinsam meinen besonderen Anlass, die 5000 ✰✰✰ Gefällt mir ✰✰✰ feiern.

Daher bitte ich zu Tisch und serviere Kaffee und Süßes in einem: Ein After-Eight-Tiramisu. <3

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After-Eight-Tiramisu von Mimis Foodblog

 

Zubereitung:

* Löffelbiskuits

* 150ml Espresso

* 8 EL Amaretto

* eine Packung Minz-Schokolade (muss nicht immer die Markenware sein, soll hier ja keine Werbeabteilung werden)

* 500g Mascarpone

* 250g Magerquark

* 50ml Milch

* Pfefferminz-Sirup

* Puderzucker

* Zartbitterschokoladenraspel

* frische Minze (drei Stängel)

Ihr rührt in eurer Küchenmaschine die Creme an. Sie besteht aus der Mascarpone, dem Magerquark, der Milch, der Minz-Schokolade und der frischen Minze (diese sollte klein geschnitten werden). Den Amaretto in den Espresso geben und die Löffelbiskuits kurz eintunken und in die Form schichten.Einen Teil der Mascarponecreme über die Löffelbiskuits streichen. Dann eine neue Schicht Löffelbiskuits kurz in die Amaretto-Espressomischung eintunken, auf die Mascarponecreme geben und wieder mit Mascarponecreme bestreichen. Ich hatte das Tiramisu über Nacht im Kühlschrank.

Kurz vor dem Servieren Tiramisu aus dem Kühlschrank holen und mit Puderzucker bestäuben und mit den Zartbitterschokoladenraspeln bestreuen. Und schon ist das After-Eight-Tiramisu fertig.

Lasst es Euch schmecken <3

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After-Eight Tiramisu

So, nun sind wir also wieder zurück im Jahr 2016. Die nächsten Blogbeiträge werden natürlich wieder in gewohnter Photo-Qualität gemacht – doch ich fand diesen kleinen Ausflug zu meinem After-Eight-Tiramisu wirklich lohnenswert. Vielleicht nehme ich mir demnächst ja mal die Zeit und mache das Rezept selbst noch einmal – dann mit neuen Fotos. Habt alle einen wunderschönen Tag und lasst Euch das After-Eight-Tiramisu gut schmecken! 

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Laktosefreie Sauerkirsch-Törtchen

Heute möchte ich Euch ein leichtes und leckeres Rezept für Laktosefreie Sauerkirsch-Törtchen vorstellen. Es ist perfekt geeignet, wenn sich Besuch angekündigt hat. Ich versuche stets darauf zu achten, dass ich auf die Allergene verzichte, die bei meinen Freundinnen und Freunden negative Auswirkungen haben. Daher heute mal etwas Laktosefreies. Geschmacklich ist die Creme und der Boden nicht zu unterscheiden von den üblichen Milchprodukten. Natürlich ein paar Nuancen anders im Geschmack. Doch das muss nunmal bei diesem Rezept so sein. Die kleinen, feinen Küchlein haben uns alle zu später Stunde noch gemundet. Irgendwie kam es dazu, dass der Abend immer länger und es immer später wurde. So kam das Dessert und der Kaffee erst spät in der Nacht auf den Tisch. Da sich diese kleinen Küchlein jedoch wunderbar vorbereiten lassen, war dies kein Problem. 

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Die Küchlein bestehen aus einem typischen Wiener Boden, abgewandelt mit etwas Lavendelzucker und Margarine anstatt Butter.

Darüber schichtet sich eine vegane Minz-Creme und on the top noch ein veganes Sauerkirschgelee mit Amaretto. Die schöne doppelte rote Schicht ist entstanden, da ich die Sauerkirschen nur pürierte und nicht extra noch passierte. So hat sich die Flüssigkeit vor dem Schaum abgesetzt.

Einfach schön anzusehen!

Zubereitung Wiener Boden: 

* 8 mittelgroße Eier

* 240g Zucker 

* 1 EL Lavendelzucker

* 250g gesiebtes Weizenmehl Typ 450 

* 20g Kakao

* 30g Speisestärke 

* 80g Margarine, flüssig 

* Amaretto

Bevor ihr mit dem Teig beginnt, könnt ihr schon einmal den Tortenreif vorbereiten. Ich hatte das Backpapier über den Boden gespannt und mit dem Reif verklemmt, so dass der Teig nicht am Boden kleben bleibt nach dem Backen und sich anschließend wunderbar lösen lässt.

Die Eier zusammen mit dem Zucker und dem Lavendelzucker so lange schlagen, bis die Eimasse ganz hell und cremig wird. Dafür müsst Ihr Euch etwas Zeit nehmen, denn es dauert etwas.

Nun wird das Mehl und die Speisestärke über die Eimasse gesiebt. Anschließend wird auch noch der Kakao hinzu gesiebt. Anschließend kann die flüssige Margarine gründlich untergerührt werden. Wichtig ist nun, dass ihr das Mehlgemisch schnell unter die Ei-Schoko-Masse hebt und zügig in eine vorbereitete Springform füllt, glatt streichen und im vorgeheiztem Ofen bei 180°C 30-40 Min. backt, bis die Oberfläche schön braun wird. Macht nun die Garprobe und der Kuchenboden kann nun etwas vor der Weiterverarbeitung abkühlen.

Wenn der Boden abgekühlt ist, könnt ihr Dessertringe zum Ausstechen des Bodens nehmen. Lasst den Boden in den Dessertringen und stellt diese auf ein Blech  mit Backpapier. Falls etwas von der Creme später auslaufen sollte, ist dies nicht so tragisch. Nun träufelt ihr auf jeden der kleinen Böden etwa einen Esslöffel Amaretto. Wenn dieser schön in die Böden eingezogen ist, kann die Minz-Creme auf die Böden gefüllt werden.

 

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Zubereitung für die Minz-Creme: 

* 500g Soja-Joghurt

* 200g Zucker

* 20g Lavendelzucker

* drei bis vier Stängel frische Minze mit Blättern

* Abrieb einer unbehandelten Zitrone

* 1,5 TL Agar Agar 

* Saft einer Zitrone

* 200g Sojasahne zum Aufschlagen 

Soja-Joghurt, Zucker und Zitronenabrieb gut verrühren und die Soja-Sahne cremig aufschlagen und die Minze hinzu geben. Ich habe alles einmal in meinem Mixer gemixt. Nun das Agar Agar mit dem Zitronensaft auf ca. 50°C erwärmen. Einen kleinen Teil der Soja-Joghurtmasse zum Agar Agar geben (zur Temperaturangleichung), dann diesen Teil zurück in den übrigen, großen Teil der Soja-Joghurtmasse leeren. Alles gut vermischen und zum Schluss die geschlagene Soja-Sahne unterheben. Diese Creme in die Dessertförmchen auf die bereits vorbereiteten Böden füllen und kalt stellen.

Ich hatte die Creme über Nacht im Kühlschrank stehen, dann war sie am nächsten Morgen perfekt.

 

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Zubereitung Sauerkirschgelee: 

* 300g pürierte Sauerkirschen

* 60g Zucker

* 1 TL Agar Agar

* 20g Amaretto 

Für das Sauerkirschgelee das Agar Ager mit dem Amaretto auf ca. 50°C erwärmen.

Nun einen kleinen Teil des Sauerkirschpürees Flüssigkeit geben (zur Temperaturangleichung), dann diesen Teil zurück in den übrigen, großen Teil der Sauerkirschmasse leeren. Alles gut vermischen und auf die gestockte Minzcreme in den Dessertförmchen geben. Gut abkühlen lassen und dann können die veganen Sauerkirsch-Törtchen auch schon serviert werden.

 

Das Sauerkirschgelee kühlte bei mir ca. 6 Stunden. Dann war es perfekt. Beim Heraustrennen aus den Dessertförmchen bietet sich ein sehr dünnes Messer an. Einmal um den Rand herum schneiden. Wichtig ist, dass ihr das Messer nach jedem Förmchen einmal abwascht, dann gibt es einen sauberen Schnitt. Bei mir ist es leider nicht ganz so perfekt gelungen. Das nächste Mal wird es besser!

Lasst Euch die laktosefreien Sauerkirsch-Törtchen gut schmecken! Wir waren begeistert und es wird sie sicherlich wieder einmal geben! 

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