Auberginen-Dip nach Sandra Franitza ~ Koch dich glücklich durchs ganze Jahr

Der Auberginen-Dip nach Sandra Franitza aus ihrem Kochbuch „Koch dich glücklich durchs ganze Jahr“ ist ein mediteraner, kulniarischer Kurztripp.

Sandra gehört zu den Bloggern, die ich sehr schätze, deren Rezepte ich selbst gerne mal teste und die ich auch schon persönlich kennen gelernt habe. Eine sehr liebe, sympathische und offene Person! Und ihr Blog ist sehr authentisch, also wenn Ihr ihren Blog noch nicht kennt, dann schaut unbedingt mal bei ihr rein. Die liebe Sandra von Sandras Kocbblog war so lieb und hat mir schon vor ein paar Wochen ein Exemplar ihres Kochbuches zugeschickt. Und ich bin von ihrem Kochbuch sehr begeistert. Es nimmt einen mit durch das ganze Jahr – ein kulinarischer Jahresdurchlauf. Viele leckere und gesunde Rezepte. Von süß bis deftig ist alles mit dabei. Und da ich ihre Rezepte schon von ihrem Blog kenne, bin ich mir sicher, dass auch diese Rezepte wunderbar umzusetzen und nach zu kochen sind. Ich habe mich über das Kochbuch auf alle Fälle sehr gefreut. Was für eine Freude, besonders wenn ich ihre Widmung lese. Doch lest selbst: 

„Liebe Melanie, 

ich wünsche Dir ganz viel Freude mit dem Buch und es ist mir eine große Ehre, dass Du es jetzt in den Händen hältst. 

Denn ich mag Deine Rezepte und Ideen sehr, sehr gerne. 

Ich freue mich, wenn wir uns hoffentlich bald nochmal persönlich sehen. 

Alles Liebe, 

Sandra <3″ 

Doch nun möchte ich mich dem Auberginen-Dip widmen. Denn schließlich geht es heute um dieses leckere Rezept.

Der Auberginen-Dip ist ein wenig aufwänding in der Vorbereitung, doch das Ergebnis lohnt die Mühe. Ich habe diesen Auberginen-Dip letzte Woche an Himmelfahrt / Vatertag für ein gemütliches Grillen gemacht. Der Dip passt wunderbar zu frisch gebackenem Brot und zum Grillen. Und der Dip ist selbst bei Nicht-Auberginen-Fans sehr gut angekommen. Das heißt doch schon mal etwas. So, und nun komme ich direkt zum Rezept von Sandra. 

Zutaten Auberginen-Dip:

* 1kg Auberginen

* 1 EL Olivenöl

* 200g Griechischer Joghurt 

* 1 Knoblauchzehe 

* 1 Zitrone, Saft

* Salz, Pfeffer 

Zubereitung Auberginen-Dip:

Den Backofen auf 225°C Ober- / Unterhitze vorheizen.

Auberginen längs halbieren, etwas einschneiden, mit Öl bepinseln, leicht salzen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Für ca. 50 Minuten in den Backofen geben, bis sie weich sind.

Danach mit einem Löffel aushölen, das Fruchtfleisch in einer Schüssel abkühlen lassen.

Mit dem vorher gepressten Knoblauch, Zitronensaft, Joghurt, etwas Salz und Pfeffer vermengen.

Und schon ist der leckere Auberginen-Dip fertig. Lasst ihn Euch gut schmecken, ich bin auf alle Fälle begeistert und werde den leckeren Auberginen-Dip nach Sandras Rezept sicherlich häufiger machen.

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Versunkener Apfel-Käsekuchen ~ rustikaler Flair auf dem Kaffeetisch

Der versunkene Apfel-Käsekuchen ist saftig im Geschmack, schnell und leicht gemacht. Mit diesem rustikalen Kuchen bereichert Ihr jedes Picknick, jede Kuchentafel und jeden Kaffeeklatsch. Dieser Apfel-Käsekuchen ist für jeden Apfelkuchen-Fan ein absolutes Muss und die Cheese-Cake-Fans werden ebenfalls begeistert sein. Die Mischung machts! 

Für ein gemütliches Kaffeetrinken an einem Sonntagnachmittag, für den spontanen Kuchenhunger oder für die Kollegen im Büro – der Kuchen geht einfach immer und überall. Da in diesem Rezept auf Nüsse und Rosinen verzichtet wurde, gibt es auch keine großen Probleme mit Allergien. Zudem habe ich bei diesem Rezept auf Weizenmehl verzichtet, denn ich finde, dass Dinkelmehl eine wunderbare Geschmacksvariante bei süßen Leckereien ist. Dinkelmehl geht nicht nur deftig, sondern auch süß! 

Zutaten Teig – versunkener Apfel-Käsekuchen:

* 225g Dinkelmehl Typ 630

* 1,5 TL Backpulver

* 100g Zucker

* 1 EL Vanille-Zucker

* 130g Butter

* 1 Prise Salz

* 1 TL Zimt

* 1 TL Nelken

* Abrieb einer Bio-Zitrone

* 3 Eier (Größe L)

* 3 EL Milch

* 1 Kg säuerliche Äpfel

Zutaten Füllung – versunkener Apfel-Käsekuchen:

* 125g Quark

* 100g Frischkäse

* 2 Eier (Größe M)

* 70g Zucker

* 50g Speisestärke

* Vanille einer Vanilleschote

Vorbereitungen versunkener Apfel-Käsekuchen:

Zunächst solltet ihr den Boden der Springform einfetten. Dann für den Belag die Äpfel schälen und in jeweils 16 Teile schneiden. Anschließend könnt ihr schon einmal den Backofen vorheizen.

Ober-/Unterhitze: etwa 180°C

Heißluft: etwa 160°C

Zubereitung versunkener Apfel-Käsekuchen:

Nun geht es zunächst an den Rührteig. Hierfür solltet ihr die Butter (alternativ geht auch Margarine) in einer Rührschüssel mit einem Mixer / Rührstab geschmeidig rühren. Nach und nach Zucker, Gewürze, Salz, Milch und Zitronenabrieb hinzu geben, bis eine gebundene Masse entstanden ist. Anschließend könnt ihr das Mehl mit dem Backpulver mischen und beides zusammen in den Teig sieben. Unter beständigem Rühren entsteht der Teig. Daraufhin könnt Ihr in die eingefettete Springform füllen und glatt streichen. Die Apfelstücke könnt ihr auf den Teig legen. Die Form kommt nun auf dem Rost für ca. 20min in den Backofen.

In der Zwischenzeit könnt Ihr die Käsekuchen-Füllung für den versunkenen Apfel-Käsekuchen vorbereiten. Hierfür verrührt Ihr alle Zutaten der Käsekuchen-Füllung zu einer cremigen Masse. Wenn der Rührteig  mit den Äpfeln 20min im Backofen war, kann dieser kurz heraus genommen werden. Nun füllt Ihr die Käsekuchen-Füllung über den Rührteigboden. Jetzt vermischen sich die Schichten ein wenig und die Äpfel versinken. Der Kuchen kommt nun für weitere 35-45 Minuten in den Backofen, bis die Käsemenge gestockt ist. Der versunkene Apfel-Käsekuchen sollte in der Springform auskühlen, bevor Ihr vorsichtig den Rand lösen könnt.

Lasst Euch den versunkenen Apfel-Käsekuchen gut schmecken!

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Mischbrot mit Roggen und Vollkornweizen

Mein Mischbrot mit Roggen und Vollkornweizen ist ein rustikales Landbrot. Es schmeckt herzhaft, hat eine wunderbare Kruste und ist auch noch nach ein paar Tagen lecker. Das Rezept ist entstanden, da wir vor einiger Zeit noch restlichen Teig von meinen Mini Baguettes übrig hatten. Und wenn der Grundteig schon ein, zwei oder drei Tage estanden hat, dann schmeckt ein Brot besonders aromatisch. So ist dieses Mischbrot mit Roggen und Vollkornweizen kein klassisches Sauerteigbrot, jedoch schon sehr nah dran.

Falls Ihr das Brotrezept ein wenig abändern wollt, dann könnt Ihr natürlich gerne anstatt meines Grundteiges ganz klassischen Roggen- oder Dinkelsauerteig nehmen. Das müsste (denke ich) genau so gut klappen. Doch heute möchte ich Euch mein Rezept für das Mischbrot mit Roggen und Vollkornweizen vorstellen. Manche Rezepte entwickeln sich einfach aus der Situation heraus. So auch bei diesem leckeren Brot – ich koche und backe ja gerne einfach mal drauf los. Und wenn ich mir dann noch Notizen machen kann, das Ergebnis uns überzeugt, dann landet das Rezept auf meinem Blog. So auch bei diesem Mischbrot mit Roggen und Vollkornweizen.

Zutaten Grundteig für das Mischbrot mit Roggen und Vollkornweizen:

* 350g Weizenmehl Typ 405

* 150g Dinkelmehl Typ 1050

* 1/2 TL Zucker

* 1 gehäufter TL Salz

* 1 EL Olivenöl

* 275ml lauwarmes Wasser

* 1/2 Würfel frische Hefe

Zubereitung Grundteig für das Mischbrot mit Roggen und Vollkornweizen:

Zunächst siebt ihr die zwei Mehlsorten in eine große Schüssel. Verteilt alles gut miteinander. Die Hefe, der Zucker  und das lauwarme Wasser sollten ein paar Minuten an einem warmen Ort stehen, bis die Hefe zu arbeiten beginnt. Diese Zucker-Hefe-Wasser-Mischung kommt nun zum Mehl dazu. Ebenso Salz und Olivenöl. Die Teigmischung sollte nun gut durchgeknetet werden.

Falls ihr eine Küchenmaschine verwendet, dann lasst den Teig ca. 5min bei mittlerer Geschwindigkeit kneten. Wenn der Teig eine feste Konsistenz hat, dann bestreut den Teig mit ein wenig Mehl, bedeckt die Schüssel mit einem feuchten Geschirrtuch und lasst den Teig ca. 48 Stunden gären.

Zutaten für die Weiterverarbeitung Mischbrot mit Roggen und Vollkornweizen:

* Grundteig

* 680g Weizenvollkornmehl

* 220g Roggenvollkornmehl

* 10g Brotgewürz

* 10g Zucker

* 15g Salz

* 42g Hefe

* 330ml dunkles Hefeweizen

* 330ml lauwarmes Wasser

Weiterverarbeitung Mischbrot mit Roggen und Vollkornweizen:

Lasst zunächst die klein gewürfelte Hefe dem lauwarmen Wasser gemeinsam mit dem Zucker gehen.

Während die Hefe vor sich hin arbeitet und langsam beginnt zu schäumen, könnt ihr in einer Schüssel das Mehl sieben, das Salz und Brotgewürz unterheben.

Wenn die Hefe Blasen geschlagen hat, kann die Wasser-Hefemischung und das Bier in die Schüssel zum Mehl und den restlichen Zutaten.

Nun kann die Flüssigkeit mit der Mehlmischung verarbeitet werden. Arbeitet jetzt auch den Grundteig oder ggf. Sauerteig unter. Entweder lasst ihr alles in der Küchenmaschine bei mittlerer Geschwindigkeit mit dem Teighaken ca. 10 Minuten kneten oder ihr müsst von Hand so lange kneten, bis ein relativ flüssiger / feuchter und homogener Teig entsteht.

Denkt bitte daran, dass Vollkornmehl immer ein wenig „durstiger“ als normales Mehl ist.

Deckt die Schüssel mit einem feuchten Tuch ab und lasst den Teig an einem warmen Ort ca. eine Stunde gehen. Anschließend könnt ihr den Teig bemehlen und in eine Brotform geben oder einen Laib formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Bestreut den Brotlaib mit etwas Mehl und ritzt ein ein Muster oder drei Streifen in den Brotlaib.

Den Laib könnt ihr nun im Backofen bei maximal 40°C noch 30min gehen lassen. Natürlich kann der Brotteig auch an einem anderen warmen Ort ruhen.

Anschließend wird das Mischbrot mit Roggen und Vollkornweizen noch ca 10 Minuten bei 240°C gebacken. Anschließend reduziert ihr die Hitze für ca. 60 Minuten auf 180°C. Ihr erkennt, dass das Brot fertig ist, wenn ihr auf das Brot mit einem Kochlöffel klopft und es hohl / dumpf klingt.  Anschließend sollte es noch auf einem Backrost auskühlen.

So ihr Lieben, ich hoffe, dass ich Euch ein wenig für selbst gebackenes, frisches Brot begeistern konnte und wünsche Euch allen viel Freude mit meinem Mischbrot mit Roggen und Vollkornweizen. Und natürlich eine schöne Zeit mit euren Lieben! 

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