Gesunde Buchweizen-Schoko-Muffins mit Karotten und Haferflocken

Die gesunden Buchweizen-Schoko-Muffins mit Karotten und Haferflocken schmecken nussig und kommen ganz ohne Zucker aus. Die etwas anderen Schoko-Muffins. Bei diesem Rezept hab ich ganz auf Industriezucker verzichtet und es ist zudem auch noch ganz ohne Weizenmehl. 

Ich koche und backe sehr gerne mit Buchweizenmehl. Besonders gerne Buchweizenpfannkuchen, Buchweizen in Obst-Blechkuchen oder in Brot. Bisher sind die Rezepte jedoch leider noch nicht alle auf dem Blog gelandet, doch das werden sie sicherlich in den nächsten Wochen und Monaten. Das Besondere an Buchweizen ist, dass es eigentlich kein Getreide ist, jedoch wie eines schmeckt und auch so verarbeitet werden kann. Buchweizen ist ein Knöterichgewächs, wie bspw. Sauerampfer. Daher ist Buchweizen auch frei von Gluten und Weizenlektinen. 

Das Gute an diesem Rezept für gesunde Buchweizen-Schoko-Muffins mit Karotten und Haferflocken ist, dass sie mindestens drei Tage saftig, nussig und frisch schmecken. Durch den Buchweizen und die Karotten kommt in die Muffins sehr viel Aroma und Saftigkeit. Und mit Zartbitterschokolade zusammen, schmecken die kleinen Buchweizen-Schoko-Muffins auch richtig gut. Falls ihr keine kleinen Muffins machen wollt, könnt ihr auch einen Kuchen backen. 

Zutaten Buchweizen-Schoko-Muffins:

(reicht für 24 Muffins oder eine Springform mit ca. 26 cm Durchmesser):

* 400g Möhren 

* Butter und Backförmchen für die Muffins 

* 4 Eier 

* 210g Akazienhonig 

* 100g geriebene Mandeln

* 200g Buchweizenmehl

* 50g Haferflocken

* 1 Päckchen Backpulver 

* 1 TL Zimt

* zwei Priesen Kardamom 

* 1 unbehandelte Zitrone

* 5g frischer Ingwer 

* 50ml Milch 

* 150g Zartbitterschokolade

* 1 Priese Salz

Zubereitung Buchweizen-Schoko-Muffins:

Zunächst werden die Möhren gewaschen und mit dem Kartoffelschäler geschält. Mit einer Küchenreibe werden daraufhin die Karotten in feine Streifen geraspelt, in eine Schüssel gegeben. Ebenso kommen die Raspel der Zitrone und des frischen Ingwers direkt mit in die Schüssel. Diese kann nun erst einmal bei Seite gestellt werden.

Jetzt könnt ihr den Backofen auf 175°C (Umluft 160°C) vorheizen und die Muffinförmchen in die Backform stellen.

Trennt nun die Eier. Dabei jedes Eiweiß zuerst einzeln in eine Tasse geben, erst dann (wenn kein Eigelb hineingeraten ist!) in eine Rührschüssel. Das Eigelb in eine zweite Schüssel geben. Das Eiweiß kann nun bis zur weiteren Verarbeitung in den Kühlschrank gestellt werden.

Jetzt wird die Hälfte der Zartbitterschokolade Topf mit der Milch und dem Zitronensaft langsam erhitzt, bis eine relativ flüssige Konsistenz entstanden ist. Anschließend kommt diese Mischung mit dem Honig zum Eigelb. Es wird nun alles schaumig geschlagen.

Die geraspelten Möhren darunter mischen und weitere 3 Minuten schlagen.

Jetzt kommt die Hälfte der Mandeln zum Eigelb-Möhren-Gemisch dazu. Das Backpulver, das Buchweizenmehl, die Haferflocken und das Zimtpulver unterrühren.

Jetzt schlagt Ihr das Eiweiß steif. Hierfür kommt zum Eiweiß noch eine Priese Salz in die Schüssel. Die restlichen geriebenen Mandeln vorsichtig mit einem Teigschaber unter den Eischnee heben. Diesen Mandel-Eischnee zur Eigelbmasse geben und mit dem Teigschaber gut verrühren.

Den Teig könnt ihr nun in die Formen gießen, dabei die Oberfläche mit dem Teigschaber glatt streichen. Jetzt könnt ihr die restliche Zartbitterschokolade in Stücke hacken und über die Muffins streuen, so dass in jedem Muffin ein paar Schoko-Stücke zu finden sind.

Die Muffinförmchen wandern nun für 30-35min bei 175°C (Umluft 160°C) in den Backofen. Wenn die Zeit vorbei ist, könnt ihr die Stäbchenprobe machen. Hängen noch feuchte Krümel an dem Stäbchen, weiterbacken.

Dann den Kuchen mit Topfhandschuhen herausnehmen, kurz abkühlen lassen und fertig sind die Buchweizen-Schoko-Muffins.

Lasst Euch die gesunden Buchweizen-Schoko-Muffins mit Karotten und Haferflocken gut schmecken! 

 

Facebookpinterestinstagram

Schwäbische Fasnetsküchle ~ Ausflug in die Schwäbisch-Alemannische Fastnacht

Schwäbische Fasnetsküchle sind ein typisches Hefe-Gebäck mit Zucker in der Faschingszeit. Ruck-zuck sind die schwäbischen Fasnetzküchle fertig. Je nach Region heißen diese kleine Krapfen, Berliner oder eben auch Fasnetsküchle anders. Und natürlich hat auch jede Familie ihr eigenes Rezept. Die Unterschiede sind nicht sehr groß, doch fast alle haben in paar Gemeinsamkeiten: Zucker, Hefe, Weizenmehl und noch mehr Zucker. Und nicht zu vergessen, diese Köstlichkeiten aus der Fasnets- oder Faschingszeit wird in Butterschmalz oder Pflanzenfett heraus gebacken. Also die perfekte Energiequelle während der Feierei auf den Straßen. 

Heute nehme ich Euch mit in die schwäbisch-alemannische Fastnacht oder wie ich es kenne, die Fasnet. Sie geht zurück auf mittelalterliche und frühneuzeitliche Traditionen. Besonders ist hier die Vermummung der Teilnehmer des Umzuges als „Larven“, Hexen, Teufel oder unterschiedliche Tiere.

Die Masken bestehen meist aus Holz. Das Häs (die Verkleidung) wird nicht jedes Jahr neu erfunden, sondern die Narrenhästräger geben ihr Häs in den schwäbisch-alemannischen Fasnachts-Gebieten meist über Generationen weiter. 

Die eigentliche Fasnet beginnt am Schotzige Dorstig / Dunnschtig (Weiberfasnacht) und geht bis zum Aschermittwoch. In dieser Zeitspanne werden traditionell auch die Fasnetsküchle zubereitet. 

Die Fotos stammen noch von einem älteren Besuch auf dem Weil der Städter Umzug. Falls ihr mal in der Gegend seid, dann kann ich Euch den Besch sehr empfehlen. Er findet traditionell am Fasnets-Sonntag statt. 

Der Weil der Städter Umzug zieht jährlich zehntausende Besucher in die Kepler-Stadt. Der besondere Charme ist hier durch die mittelalterliche Altstadt, die vielen Narrenzünfte und die lokale Verbundenheit der Narrenhästragenden deutlich zu spüren. Ihr müsst jedoch darauf gefasst sein, plötzlich von einem der Wilden Leute mit einer aufgeblasenen Schweinsblase geschlagen zu werden, von Narren erschrocken zu werden oder zu sehen, wie sich die Hexen in einem kleinen Schaukampf auf der Straße prügeln.

Ihr merkt schon, hier ist mit viel Liebe zum Detail, Herzblut und Engagement ein schöner Zug auf die Beine gestellt worden. Dieser wird jedes Jahr von der Weiler Narrenzunft AHA auf die Beine gestellt. 

Falls ihr mal in der Gegend sein solltet, dann kann ich Euch nur wärmstens empfehlen den Weil der Städter Umzug zu besuchen. 

Doch nun zurück zum Rezept für die schwäbischen Fasnetsküchle. 

Zutaten schwäbische Fasnetsküchle:

* 500g Weizenmehl Typ 550 

* 42g frische Hefe 

* 90g Zucker 

* 1/4 L lauwarme Milch

* 1/2 TL Salz 

* 2 Eier 

* 3 EL Rapsöl 

* Schmalz zum Frittieren (alternativ könnt ihr auch Pflanzenfett nehmen) 

* Puderzucker zum Bestreuen 

Zubereitung schwäbische Fasnetsküchle:

Zunächt gebt ihr die trockenen Zutaten in eine Schüssel. Falls ihr eine Küchenmaschine habt, könnt ihr die trockenen Bestandteile auf langsamer Stufe vermischen lassen. Falls ihr von Hand arbeitet, dann rührt einfach alles einmal durch. Anschließend kann die lauwarme Milch, die Eier und das Öl mit in den Teig.

Wenn alles gut verrührt ist, bestäubt ihr den Teig mit ein wenig Mehl (der Teig wird relativ feucht und matschig sein), bedeckt die Schüssel mit einem Tuch und lasst den Teig für eine Stunde an einem warmen Ort stehen.

Anschließend erhitzt ihr das Schmalz (oder Fett). Wenn das Schmalz heiß ist, nehmt ihr Stückweise den Teig aus der Schüssel. Ca. die Menge einer Pflaume. Dieses Teigstück zieht und dehnt ihr, bis es eine flache Form hat und backt dieses Teigstück dann im Schmalz, bis es zartbraun geworden ist.

Jedes Jahr, wenn wir Fasnetsküchle backen, kommt die Geschichte meiner Ur-Oma auf. Meine Mutter erzählte sie mir früher und auch Heute kommen wir immer wieder auf diese kleine Familiengeschichte zu sprechen. Eigentzlich zieht man die Fasnetsküchle übers Knie, um die richtige Form zu bekommen. So zeigte es meine Ur-Oma meiner Fünf- oder Sechsjährigen Mutter. Auf das Knie wird ein feuchtes Stofftaschentuch gelegt, am besten ein Herrentaschentuch, denn die sind größer, dann wird das Stückchen Teig genommen und so lange gerollt und gezogen, bis die gewünschte Form entsteht. Das ist also die typische Herstellungsweise, wie sie in meiner Familie überliefert wird, auch wenn ich dies nicht jedes Jahr mache. 

 

Nachdem die Fasnetsküchle aus dem Fett kommen, könnt ihr diese direkt mit Puderzucker bestreuen. Und fertig sind die schwäbischen Fasnetsküchle. 

Facebookpinterestinstagram

Janssons frestelse ~ Janssons Versuchung

Kennengelernt habe ich Janssons festelse – oder auch Jansons Versuchung in meiner Kieler Zeit. Ein Dozent meines Mannes kam ursprünglich aus Schweden und wie das manchmal im Studium so läuft, lud er den ganzen Kurs am Ende des Semesters zu einem typisch schwedischen Essen ein. Und genau dieses Gericht war dann Janssons frestelse. Mein Mann (der damals noch nicht mein Mann, jedoch schon meine geliebte Qualitätskontrolle war) brachte das Rezept mit nach Hause und wir mussten es unbedingt gleich am nächsten Wochenende nach kochen. 

Eine der besonderen Zutaten bei diesem Gericht sind die schwedischen Anchovifilets. Daher ging es vor dem Kochen erst einmal zu einem großen, bekannten schwedischen Einrichtungshaus. Denn dort sollte es die besagten Fische in der Dose geben. Und wir wurden auch direkt fündig. Doch wie es nun einmal so ist, landeten nicht nur Anchovifilets in unserem Einkaufswagen, sondern Kerzen, Servietten und noch eine Orchidee – ich liebe diese Blumen. Im Laufe der Jahre haben wir jedoch auch andere Anchovifilets getestet und ich muss Euch sagen, auch mit diesen kleinen Fischlein hat das Rezept geklappt. Also ihr seid nicht nur auf diesen einen Laden angewiesen. Fallls ihr jedoch die Fische nicht bei besagter Möbelkette kauft, dann achtet bitte darauf, dass ihr die sogenannten Appetitsild aus Sprotten respektive Kräutersprotten kauft. Dann habt ihr das richtige, schwedische Geschmackserlebnis. 

Janssons frestelse ~ Janssons Versuchung ist ein schwedischer Auflauf mit Anchovifilets, Kartoffeln, Zwiebeln und ganz viel Sahne. Ihr lest schon an den Zutaten, es ist keine leichte Sommerküche. Jedoch sehr schmackhaft. Janssons Versuchung wird in Schweden gerne an Weihnachten gekocht. Aber auch unter dem Jahr kommt der Auflauf wohl häufiger auf den Tisch. 

Zutaten Janssons Versuchung:

* 1 kg mehlig kochende Kartoffeln

* 1 EL Butter 

* 2 mittelgroße, weiße Zwiebeln

* 2 Dosen Anchovisfilets (Appetitsild) inkl. Sud 

* 400g Sahne 

* 2-3 EL Butter

* Semmelbrösel

Zubereitung Janssons Versuchung:

Zunächst werden die Kartoffeln geschält und in dünne Stifte geschnitten. Dann werden die klein geschnittenen Zwiebeln in 1 EL Butter glasig gedünstet, so dass der Zwiebelgeschmack nicht zu sehr dominiert.

In einer großen Auflaufform könnt ihr nun die Hälfte der Kartoffelstifte aufschichten. Verteilt auf den Kartoffeln die Hälfte der glasig angebratenen Zwiebeln. Auf diese kommen nun die Anchovisfilets der ersten Dose. Diese beträufelt ihr mit dem Anchovissud. Die nächste Lage sind abermals die Kartoffelstifte, dann folgen wieder Zwiebeln, Anchovisfilets und der Sud der Anchovisfilets. Der Auflauf wird nun mit der Schlagsahne übergossen.

Janssons Versuchung wird jetzt noch mit Semmelbröseln und den Butterstückchen bestreut.

Im vorgeheizten Backofen kann der Auflauf jetzt bei 170°C Umluft 60Minuten goldbraun backen. Bei Gas sollte dies Stufe 4 sein.

Ich wünsche Euch allen einen guten Appetit, lasst Euch Janssons Versuchung gut schmecken! 

 

Facebookpinterestinstagram

Ahorn BBQ-Burger

Für alle experimentierfreudigen Burger-Fans: Dies ist mein Ahorn BBQ-Burger.
Für mich einer der liebsten Burger! Wenn du genauso Burger-begeistert bist wie ich, dann baue ihn unbedingt mal nach. Ich überlege mir mal ein neues Rezept, ich hab da noch eine ausgefallene Idee im Hinterkopf.


Zubereitung Teig für den Ahorn BBQ-Burger:

* 400gr Weizenmehl

* 1 1/2 Teelöffel Salz

* 1 Teelöffel Zucker

* 2 Päckchen frische Hefe

* 1 EL Sonnenblumenöl

* 400 ml lauwarmes Wasser

* 1 Ei

* Leinsamen

 

Zubereitung Ahorn BBQ-Burger: 

Mehl, Zucker, Salz, Hefe erst mal miteinander mischen! Danach erst das Öl und das Wasser zugeben und dann ordentlich durchkneten. Falls man eine passende Küchenmaschine hat, kann auch diese hierfür verwendet werden. Doch ich persönlich spüre gerne, wie die Konsistenz des Teiges ist.
Der Teig sollte nicht mehr an den Händen kleben sondern er sollte sich trocken anfühlen. Falls er zu trocken ist ein wenig Wasser zugeben – oder Mehl wenn er noch klebt.

Nun lässt man den Teig mit einem Geschirrtuch abgedeckt an einem warmen Ort ruhen, bis er sich in etwa verdoppelt hat. Danach knetet man den Teig noch mal bis fast auf seine ursprüngliche Größe zusammen, formt daraus die Brötchen und legt sie auf ein Backblech. Die Brötchen sollten jedoch ehe flache Fladen sein, sonst werden sie insgesamt zu hoch. Also formt schöne flache Teigfladen.

Die Brötchen nun wieder ruhen lassen bis sie sich in ihrer Größe noch einmal verdoppelt haben.
Nun heizt man den Herd mit Ober-Unterhitze auf 220 – 240 Grad vor.
Das Eigelb mit einem Fingerhut Wasser vermischen, die Brötchen mit dem Gemisch bestreichen und dann mit den Leinsamen bestreuen.
Während des Backens sollte eine Tasse voll Wasser mit im Backofen sein. So, dass genügend Luftfeuchtigkeit entsteht und die Brötchen schön aufgehen können.
Die Brötchen am besten auf mittlerer Schiene ca. 20 Minuten lang backen.
Nach dem Backen vom Blech nehmen und auf einem Gitter kurz abkühlen lassen und dann gleich als Cheesseburger belegen. Besonders, wenn sie noch ofenfrisch sind, schmeckt dies einfach himmlisch.


Zutaten Ahorn-Barbecue Sauce:

* 1 EL Öl

* eine kleine Zwiebel

* 100ml Barbecue Soße

* 100ml Ahornsirup

* 1 EL Weißweinessig

* ein TL brauner Zucker

Für die Ahorn-Barbecue-Sauce das Öl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel schälen, würfeln und zugeben. Dann 2-3 Minuten glasig braten. Barbecuesauce, Ahornsirup, Weißweinessig und Zucker einrühren und nach Geschmack mit Tabasco würzen. Unter Rühren 2 Minuten simmern lassen. Beiseite stellen und abkühlen lassen. Und fertig ist die leckere Verfeinerung eines selbst gemachten Burgers.

Für den Belag kann man natürlich variieren. Ich habe mich dieses mal für einen Burger mit einer selbst gemachten Ahorn-Barbecue Sauce entschieden. Dazu nahm ich noch frische Zwiebeln, Tomaten und ein Salatblatt und noch eine Scheibe Appenzeller Käse und einen Klecks Kräuterquark.

Lasst es Euch den Ahorn BBQ-Burger gut schmecken! 

Facebookpinterestinstagram

Selbst gemachte Hühnersuppe ~ der Klassiker in jeder Küche

Selbst gemachte Hühnersuppe ist nicht nur während einer Erkrankung ein stärkendes Gericht. Die Hühnersuppe schmeckt und wärmt den ganzen Winter. Und ihr könnt auch Teile der selbst gemachten Hühnersuppe einfrieren und bei Bedarf auftauen, sie als Grundlage für ein Hühnerfrikassee oder andere leckere Gerichte verwenden.

Leider waren wir dieses Jahr schon richtig krank. Fieber, Schüttelfrost, Halsschmerzen und Gliederschmerzen. Das volle Programm. Draußen war es windig, regnerisch und sehr ungemütlich. Für genau solche Tage ist die selbst gemachte Suppe perfekt. Am ersten Tag schafften wir noch nicht mehr als die reine Hühnerbrühe, doch am zweiten Tag gab es dann eine Hühnersuppe mit Einlage.

So lecker und kräftigend. Die heilende und kräftigende Wirkung der Hühnersuppe kannten angeblich schon die alten Ägypter. Ob Suppe tatsächlich bei Erkältung hilft, ist wissenschaftlich nicht geklärt. Klar ist jedoch, dass es in vielen Familien Tradition ist, die frische Suppe bei Krankheit zuzubereiten. Die Erinnerungen an eine heimelige Situation, eine pflegende und liebevolle Umgebung, die Wärme und der gute Geschmack bewirken zusammen sicherlich auch etwas. Auch wenn es nur der Placebo-Effekt ist. Dann ist es jedoch ein sehr leckerer Placebo-Effekt. Wie dem auch sei, ich bin mir sicher, dass ihr alle auch eure kleinen Hausmittelchen habt.

Die selbst gemachte Hühnersuppe ist auf alle Fälle einer dieser Klassiker, die in keiner Koch-Rezept-Sammlung fehlen dürfen, daher möchte ich Euch heute mein Rezept vorstellen.

 

Zutaten Hühnersuppe:

* 1 Suppenhuhn 

* 1 Stange Lauch 

* 3 Zwiebel

* 3 Lorbeerblätter

* 6 Wacholderbeeren 

* 1 TL Pfefferkörner 

* 2 Zweige Rosmarin 

* ggf. Eierschalen zum Klären

* 2 Karotten

Zubereitung Hühnersuppe:

Zunächst solltet ihr das Huhn gründlich waschen und dann in einen großen Topf oder Schnellkochtopf geben. Nun könnt ihr den Lauch und die Zwiebeln in Stücke schneiden und gemeinsam mit den Gewürzen und Kräutern zu dem Huhn geben.

Bedeckt alles mit kaltem Wasser und bringt das Wasser zum Kochen. Lasst die Suppe ca. 90min langsam bei mittlerer Temperatur vor sich hinköcheln. Das Wasser darf die ganze Zeit leicht blubbern, jedoch nicht richtig brodeln. Zwischendurch solltet ihr den Schaum abschöpfen, so dass die Suppe klar wird. Zusätzlich könnt ihr zum Klären ein oder zwei Eierschalen beim Kochen dazu geben.

Wenn Ihr eure Fleischsuppe (auch Hühnersuppe) klären wollt, genügt es, ein paar Eierschalen und Möhrenstücke mitzukochen. Diese 2 Zutaten klären auf wundersame Weise Eure Brühe. Ist doch ganz einfach oder? Ich hab diesen alten Trick noch von meiner Großmutter gelernt und verwende ihn bis Heute noch. Bitte vor dem Servieren jedoch nicht vergessen, die Eierschalen zu entfernen.

Nach dem Ende der Kochzeit wird nun das Huhn und auch die restliche Einlage aus der Brühe gefischt. Ich habe einfach alles durch ein Sieb gegeben und die Hühnersuppe in einem zweiten Topf aufgefangen. Jetzt wird die Haut vom Huhn gelöst, das Fleisch von den Knochen entfernt und dann in die gewünschte Stückchen geteilt. Das Hühnerfleisch sollte jetzt schon fast zerfallen und sehr zart sein.

 

 

Einlage Hühnersuppe:

* 200g Mini-Muschelnudeln

* tiefgefrorene Erbsen

* tiefgefrorene Karotten 

* alternativ könnt Ihr auch anderes saisonales Gemüse nehmen 

* Pfeffer und Salz nach Geschmack 

Gebt nun zunächst die Nudeln mit in die Brühe. Diese brauchen ein wenig länger. Dann kommt das tiefgefrorene Gemüse mit dazu. Natürlich könnt ihr auch frisches Gemüse der Saison nehmen, doch ich halte mich jetzt an mein schnelles Rezept. Als wir krank waren, musste es schnell gehen. Und das Ergebnis war einfach super lecker.

Kurz bevor die Nudeln fertig sind, kommt noch das Hühnerfleisch in mundgerechten Stückchen mit in die Suppe. Lasst alles noch aufkochen und fertig ist die schnelle, selbst gemachte Hühnersuppe.

 

Ich wünsche Euch guten Appetit und viel Freude mit meinem schnellen Rezept für eine selbst gemachte Hühnersuppe! 

 

Facebookpinterestinstagram

Wintersalat mit Rotkohl, Granatapfel mit gebratenem Chicoree

Der selbst und frisch gemachte Wintersalat mit Rotkohl, Granatapfel und gebratener Chicoree ist eine fruchtig-frische Abwechslung auf dem Esstisch. Ich hatte noch etwas Rotkohl übrig. Also frischen Rotkohl, der durfte mal wieder mit in meinen Wintersalat. Ich versuche ja immer sehr auf die saisonalen Gerichte und Zutaten zu achten. So auch bei meinen Salaten. Klar schmecken Paprika, Tomaten und Gurken super lecker. Doch leider sind sie in den Wintermonaten geschmacklich nicht so intensiv wie in den Sommermonaten.

Jedoch finden sich auf dem Markt viele andere und leckere Möglichkeiten, so dass wir auch im Dezember, Januar und Februar leckere Wintersalate machen können. Beispielsweise sind die Kohle derzeit sehr schmackhaft. Oder frisch gezogene Sprossen. Oder auch Chicoree, Granatapfel und Endivie schmecken im Winter besonders gut. Nach diesen typischen Wintersalaten sucht man im Sommer häufig vergebens. Ich bin so oder so ein großer Endivie-Fan. Er ist sehr gesund und hat einen relativ hohen Gehalt an Mineralstoffen (Kalium und Kalzium) und besonders die Folsäure und das Vitamin A, sowie sein hoher Gehalt an Ballaststoffen, Vitamin C und der Bitterstoff Lactucoprikrin sind für seinen eigenen Geschmack verantwortlich. 

Ebenso verhält es sich mit dem Radicchio. Auch er ist eine wunderbare Geschmackskomponente in Wintersalaten. Er bringt eine leicht bittere Note mit und ist so eine schöne Variation zu den süßen Granatapfelkernen. Ach ja, falls Ihr noch auf der Suche nach anderen leckeren Wintersalaten seid, dann habe ich hier noch meinen Friséesalat mit Granatapfel und Rinderstreifen für Euch. Oder ihr seht Euch in aller Ruhe hier in meinem Salat-Archiv um. 

Zutaten Wintersalat:

* 1/4 Kopf Endiviesalat (hängt von der Größe ab) 

* 1/2 Kopf Radicchio Salat 

* 1/2 Bund Radieschen 

* 1 Tomate

* 1/4 Gurke 

* 200g geschnittener Rotkohl 

* Kerne eines halben Granatapfels 

Zubereitung Wintersalat:

Die einzelnen Zutaten werden geputzt, gewaschen und in die gewünschte Größe geschnitten. Alles kommt nun zusammen in eine große Schüssel. Häufig wird der Endivie und der Radicchio noch in warmes Wasser gelegt, um den Bitterstoffen entgegen zu wirken. Ich habe mich dagegen entschieden, da ich die leicht bittere Geschmacksnote sehr gerne mag.

Daraufhin könnt ihr die Granatapfelkerne über den Salat streuen und mischt alles einmal durch.

Gebratener Chicoree:

* Pro Person ein Chicoree

* pro Person ca. 50g Bergkäse

1 EL Olivenöl

* etwas frisch geriebene Muskatnuss

* 1 TL Paprika geräuchert

* eine kleine Zehe Knoblauch

* 1 EL Honig 

* 1 TL zerstoßener schwarzer Pfeffer

Zubereitung gebratener Chicoree:

Zunächst wird der Chicoree gesäubert und halbiert. Nun wird aus den restlichen Zutaten (außer dem Käse) eine Marinade gemacht und der Chicoree kurz darin mariniert. Im Anschluss daran wird der Chicoree in einer Pfanne schön knusprig angebraten. Falls etwas Marinade in der Schüssel geblieben sein sollte, kann diese während des Anbratens über den Chicoree geträufelt werden. Wenn ihr den Chicoree das zweite mal gewendet habt, könnt Ihr die Bergkäse-Streifen über den Chicoree legen, so dass diese leicht schmelzen. Den restlichen Käse könnt ihr über den Salat verteilen.

Zubereitung Vinaigrette : 

* 1 Schalotte

* 3 EL Himbeeressig

* 5 EL Olivenöl

* 1 TL Dijon-Senf

* bunter Pfeffer, frisch gemahlen

* Salz

Zunächst schält ihr die Schalotte und würfelt diese anschließend fein. Nun kommen der Essig, das Öl, Senf, Salz und Pfeffer mit in eine kleine Schale. Verrührt alles kräftig mit einem Schneebesen oder einer Gabel und fertig ist die Vinaigrette. Diese kann nun über den angerichteten Salat gegeben werden.

Ich wünsche Euch viel Freude mit meinem Wintersalat mit Rotkohl, Granatapfel mit gebratenem Chicoree. Mir hat er sehr gut geschmeckt und die Farben sind doch der reinste Augenschmaus. 

Facebookpinterestinstagram

Hühnerfrikassee RE•CREATE

„Frisch gekochtes Hühnerfrikassee mit frischer Hühnersuppe – duftet fast genauso gut, wie es schmeckt. Frikassee heißen alle hellen Ragouts mit weißem Fleisch wie Hühnchen, Kalb oder Kaninchen.  Richtig zubereitet ist Hühnerfrikassee recht aufwändig und durchaus etwas für Feinschmecker, es lässt sich aber gut vorbereiten und später auch in kleinen Portionen einfrieren. Leider bleibt bei mir irgendwie nie etwas zum Einfrieren übrig – da gibt es das leckere Hühnerfrikassee lieber am nächsten Tag noch einmal.“

Falls Euch dieser Text bereits bekannt vor kommt, dann habt Ihr kein deja-vu, sondern ein sehr gutes Gedächtnis. Ich möchte mit meinem Hühnerfrikassee beim Blogevent von Marc von Bake to the roots mitmachen. 

Ihn interessieren die Blogger-Veränderungen und Entwicklungen. Und ja, wenn ich mir meine älteren Beiträge ansehe, dann erkenne ich sehr wohl eine Veränderung. Der Schreibstil ist ausführlicher geworden. Meine Bildkompositionen sind auch ein wenig detailreicher geworden. Ja – insgesamt hat sich in den knapp zweieinhalb Jahren Foodbloggerei einiges getan. 

Oder was sagt ihr zu der bildlichen Entwicklung? Ich für meinen Teil erkenne, dass es jeweils das gleiche Rezept ist. Eben mein klassisches Hühnerfrikassee, doch die Fotos sind schon ein wenig anders. 

Ich möchte Euch heute eine sehr klassische Version des Hühnerfrikassees vorstellen. Mit Erbsen und grünen Kapern. Dazu etwas Reis – und fertig ist ein wunderbar leckeres Sonntagsgericht! Obwohl es neue Fotos sind, hat sich doch an meinem Rezept kaum etwas geändert. Ach ja, falls Ihr auf der Suche nach meinem ursprünglichen Rezept seid, dann schaut doch einfach mal hier vorbei. 

Zutaten Hühnerfrikassee:

* Ein Suppenhuhn

* ein EL Leinsamenöl

* eine Zwiebel 

* eine Karotte 

* 1 Zehe Knoblauch 

* 1 Bund Rosmarin

* ein Viertel Lauch 

* ein Achtel Sellerie 

* Erbsen und Karotten (tiefgefroren) 

* Kapern 

* 50ml trockener Weißwein 

* 100ml Sahne 

* Pfeffer 

* Salz 

* zwei Eigelb 

* Reis 

Zubereitung Hühnerfrikassee:

Ich habe zunächst das Suppenhuhn gesäubert und dann in einem Topf von allen Seiten angebraten. Dann kamen eine Zwiebel, eine Karotte, ein Viertel Lauch, der Rosmarin, Knoblauch und ein Achtel Sellerie (alles klein geschnitten) mit in den Topf und es wurde mit Wasser abgelöscht.


Die Hühnersuppe darf nun gerne ein bis zwei Stunden vor sich hin kochen. Dann wird das Fleisch der Hühnerbrust von den Knochen und der Haut getrennt und in kleine Stückchen geschnitten.
Nun wird die Hühnersuppe abgesiebt, so dass kein Gemüse mehr in der nun glaren Brühe ist. Es kommen (tiefgefrorene) Erbsen, Karotten und grüne Kapern hinzu, ein Schuss Weißwein, etwas Sahne, Pfeffer und Salz. die Soße wird nun einmal aufgekocht. Bevor das Hühnerfleisch mit in die Soße kommt, wird die Soße noch mit zwei Eigelb legiert.

Zum Legieren verrührt man das Eigelb mit etwas Sahne oder einem Teil der heißen Soße. Das verquirlte Eigelb dann mit einem Schneebesen unter die heiße Soße rühren. Wichtig beim Legieren: Nach der Zugabe des Eigelbs darf die Soße nicht mehr kochen, sonst kann es gerinnen. Zieht deshalb am besten den heißen Topf vom Herd und legiert erst dann.

 


Zuletzt kommt nun noch das klein geschnittene Hühnerfleisch mit in die Soße. Perfekt dazu passt Reis. Einfach nur lecker, besonders die Verbindung Kapern, Weißwein, Karotten und Erbsen. Mhmm.

Ich habe dieses mal meinen Reis mit ein paar frischen Kräutern und etwas Butter aufgepeppt. Einfach ein wenig Dill, glatte Petersilie und etwas Rosmarin klein schneiden und unter den frischen Basmati-Reis mischen.

Lasst Euch das Hühnerfrikassee gut schmecken! 

 

 

 

 

Facebookpinterestinstagram

Macarons mit Rosenwasser

Macarons mit Rosenwasser sind mein diesjähriger Beitrag zum Valentinstag. Sie sind eine kleine, süße Leckerei. Perfekt zum Tee, für ein Kuchenbuffet, zur Hochzeit, bei Taufen, Babyparties oder für den Valentinstag. Das Rosenwasser für diese zarten Macarons habe ich von meiner lieben Person bekommen bekommen. Sie fand es beim Einkaufen und meinte dann, das könnte ich doch sicherlich wunderbar für meinen Blog gebrauchen.

Nun stand das Rosenwasser einige Wochen im Schrank und ich wusste noch nicht so genau, was ich denn mit diesem zaubern könnte. Dann kam der Valentinstag immer näher und näher und ich wusste, dass ich mit diesem zarten Geschmack wunderbare Macarons mit Rosenwasser backen möchte.

Es waren meine allerersten Macarons. Sie sind noch nicht perfekt. Jedoch wunderbar im Geschmack. Besonders am Valentinstag sind die kleinen und feinen Überraschungen immer etwas ganz besonderes.

 

Zutaten für den Teig der Macarons mit Rosenwasser:

* 50 g gemahlene Mandeln

* 75 g Puderzucker

* 1 Msp. Backpulver

* 1 Eiweiß

* 1 Prise Salz

* 25 g Zucker

* 1 Msp. violette oder rosa Lebensmittelfarbe

Zunächst schlagt ihr das Eiweiß mit dem Salz zusammen schaumig. Gebt dann langsam den Zucker hinzu. Noch bevor die Mandeln in den Teig kommen, solltet ihr den geschlagenen Eischnee einfärben, so verteilt sich die Farbe besser. Ich habe das leider erst später gemacht und daher habe ich kein optimales Farb-Ergebnis. Doch geschmacklich ist alles wunderbar geworden. (Hin und wieder passieren eben kleine Fehler in der Küche) Anschließend könnt ihr die Mandeln und den Puderzucker hinzufügen und alles noch einmal verrühren.

Füllt daraufhin den Teig in einen Spritzbeutel (oder einen angeschnittenen Gefrierbeutel) und spritzt ca.  3 cm große Kreise auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Macht die Kleckse bitte nicht zu groß, da sie sich beim Backen eh noch vergrößern. Sonst habt ihr am Ende halbe Brote und nicht mehr die kleinen, feinen Macaron.
Die kleinen Macarons sollten nun noch einmal 30 Minuten an einem warmen Ort ruhen, bevor sie bei 150°C Ober- und Unterhitze für ca. 12 Minuten in den Backofen wandern.
Anschließend solltet ihr die Macarons zum Auskühlen auf eine ebene Oberfläche legen, so dass sie sich nicht wellen. Wenn sie abgekühlt sind, könnt ihr sie mit der Rosenwasser-Füllung weiter verarbeiten.

Zutaten für die Füllung der Macarons mit Rosenwasser:

* 70g weiße Schokolade

* 12 g zimmerwarme Sahne

* 2-3 EL Rosenwasser

 
In der Zwischenzeit könnt ihr die Rosenwasser-Füllung vorbereiten. Hierfür erwärmt ihr einfach die weiße Schokolade und rührt die zimmerwarme Sahne unter. Dann gebt ihr das Rosenwasser noch mit dazu. Diese Füllung verteilt ihr nun mit einem Spritzbeutel auf den Macarons.
Anschließend kommt ein zweiter Macaron als Deckel oben drauf. Und fertig sind die wunderbar leckeren Macarons mit Rosenwasser.
Ich habe die Macarons mit Rosenwasser das erste mal gemacht und war begeistert. Hoffentlich gelingen sie Euch auch so gut. Ich wünsche Euch auf alle Fälle viel Freude. Und abschließend habe ich noch eine kleine Frage an Euch: Was gibt es denn bei Euch am Valentinstag so schönes? 

Facebookpinterestinstagram

Krustenbraten Sandwich mit Knoblauchcreme

Wenn mal wieder etwas vom Sonntagsbraten übrig bleibt, dann habe ich hier eine leckere Idee für die Resteverwertung. Ein Krustenbraten Sandwich. Es ist ideal für ein Essen To-Go. Falls ihr dann jedoch auf die Knoblauchcreme verzichten wollt, wenn ihr im Büro seid, dann kann ich das sehr gut verstehen. 

Jedoch ist es ein super Mittagessen für unterwegs. Sandwiches sind dafür eine super Erfindung. Vielleicht erkennt ihr es ja selbst an den Fotos, dass sogar mein Brot selbst und frisch gebacken ist. Ich hatte dafür ein Weißbrot gebacken. Also ein Fastfood, das gar nicht so schnell fertig war. Ihr könnt jedoch auch ein anderes Brot verwenden. 

Zutaten Knoblauchcreme:

*  1 Eigelb

* 2TL Senf

* 1TL Salz 

* 2TL weißer Balsamico-Essig

* 3 Knoblauchzehen 

* 125ml Sonnenblumenöl 

* Dillspitzen

* ein paar Blätter glatte Petersilie 

* ein paar Blätter Basilikum

* Zucker 

Zubereitung Knoblauchcreme:

Das Eigelb, den Senf, das Salz und den Balsamico-Essig so lange aufschlagen bis eine dicke Masse entstanden ist. Hierfür habe ich einfach meinen Pürierstab genommen. Nun kommen die klein geschnittenen Knoblauchzehen hinzu. Anschließend, während ich fleißig die ganze Zeit weiter püriere, kommt das Sonnenblumenöl hinzu. Dann nach Geschmack Dillspitzen, Petersilie, Basilikum und etwas Zucker hinzugeben und alles noch einmal aufschlagen.

Zutaten Krustenbraten Sandwich:

* Brotscheiben 

* Krustenbraten-Reste 

* 1 Tomate

* ein paar Blätter Salat 

* 1/2 rote Zwiebel 

* Bergkäse oder Raclette-Käse

* Knoblauchcreme 

Zubereitung Krustenbraten Sandwich mit Knoblauchcreme:

Schneidet nun den Krustenbraten in mitteldünne Scheiben. Wenn ihr eine Brotschneidemaschine habt, könnt ihr auch diese verwenden. Anschließend schneidet ihr das Brot oder ein Baguette auf und bestreicht beide Seiten mit Majonaisse, legt dann den Salat auf die Majo und verteilt das Gemüse und die Krustenbraten-Scheiben darüber. Diese könnt ihr nochmal mit Majobestreichen und den Käse darüber verteilen. Wenn ihr den Krustenbraten und den Käse zuvor im Backofen oder der Microwelle erwärmt, dann schmilzt er wunderbar auf dem Sandwich. Ist geschmacklich jedoch kein Muss.

Dann nochmal Salat und die zweite Hälfte der der Brote oder Baguette darauf, in handliche Stücke scheniden und genießen.

Ihr könnt gerne ein paar Spieße zum Fixieren der Krustenbraten Sandwiches mit Knoblauchcreme nehmen, damit euer leckerer Snack nicht auseinander fällt.

Guten Appetit und viel Freude mit dem Krustenbraten Sandwich mit Knoblauchcreme. 

 

Facebookpinterestinstagram

Schoko-Nuss Kringel

Schoko-Nuss Kringel sind leckere und süße Häppchen. Mit Zimt und Kardamom passen sie wunderbar in die Winterzeit. Sie sind besonder zu Tee ein Hit. Das Rezept ist angelehnt an die typischen Hamburger Franz-Brötchen oder auch an die Norwegischen Skillingsboller. 

Sie sind ein Muss für jeden Schoko-Creme oder Nutella-Fan! 

Zutaten für den Teig der Schoko-Nuss Kringel:

* 500g Dinkelmehl Typ 1050

* 500g Weizenmehl Typ 405 

* 42g frische Hefe 

* 150g Zucker 

* 15g Kardamom 

* 5g Nelken 

* 5g Zimt 

* 12g Salz 

* 1 Ei 

* 40g Butter

* 140g Sonnenblumenöl 

* 550ml Milch 

Füllung der Schoko-Nuss Kringel:

* Nutella oder eine andere Schoko-Nuss Creme 

Zubereitung der Schoko-Nuss Kringel:

Für den Teig mischt ihr alle Zutaten und verknetet diese kräftig miteinander. Wenn der Teig fertig ist, wird dieser mittelweich und etwas klebrig sein.

Diesen könnt ihr mit ein wenig Dinkelmehl bestäuben, mit einem Geschirrtuch bedecken und ca. 30min an einem warmen Ort gehen lassen.

Wenn der Teig etwas Volumen bekommen hat, kann dieser nach der Ruhezeit weiter verarbeitet werden. Teilt den Teig in drei gleich große Teile auf. Nehmt den ersten Teigklumpen und rollt diesen auf einer bemehlten Fläche aus. Verteilt nun etwas Nutella oder eine andere Schoko-Nuss Creme auf dem Teig und rollt diesen der Länge nach zusammen.

Diese Rolle wird nun einem Teigschaber in ca. 8-10 gleich breite Stücke geschnitten. Anschließend werden die Teigstückchen werden wie zu einer Kordel gedreht und dann zu einem Knoten gebunden und dann in ein gefettetes Muffin-Blech gesetzt.

In diesem Muffin-Backblech sollten die Schoko-Nuss Kringel an einem warmen Ort noch ca. 30-40min gehen.

So verfahrt Ihr mit allen drei Teigstücken.

Die Teiglinge können nun im vorgeheizten Backofen bei 225°C Ober- und Unterhitze auf der mittleren Schiene für 10-12min backen. Achtet darauf, dass sie eine schöne, braune Färbung bekommen.

Anschließend können die Schoko-Nuss Kringel auf einem Rost unabgedeckt auskühlen – oder noch besser, direkt warm gegessen werden.

Ich wünsche Euch mit diesem Rezept viel Freude! Lasst Euch die Schoko-Nuss Kringel gut schmecken! 

 

Facebookpinterestinstagram