Würstchen im Schlafrock mit Käse

Würstchen im Schlafrock mit Käse ist ein schnelles und einfaches Fingerfood. Daher eignen sie sich auch wunderbar als leckere Beilage bei Partys oder an Silvester. Entweder als Beilage oder als Fingerfood auf einem Buffet – an einem Kindergeburtstag oder bei einem gemütlichen Fernsehabend sind sie sicherlich genau so willkommen wie bei einem gemütlichen Picknick im Sommer.

Mit diesem Klassiker verabschiede ich mich bei Euch aus dem Jahr 2016 und wünsche Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles Liebe und Gute für das Jahr 2017! 

Feiert heute Abend schön und lasst es Euch gut gehen. Wir planen heute Abend mit freunden in gemütlicher Runde den Klassiker Raclette. Dazu habe ich mir ein paar leckere Saucen, Salate und weitere Leckereien überlegt. So eben auch meine Würstchen im Schlafrock mit Käse. Zusätzlich gibt es noch meine leckere Knoblauch Mayonnaise, meine Kirsch-Chili-Mayonnaise, einen Geflügelsalat mit Papaya, schwäbischen Kartoffelsalat, Grünen Salat und als süßen Abschluss noch ein Tiramisu. Das wandert dann im neuen Jahr auf den Blog. 

Da ich meine Würstchen im Schlafrock mit Käse auf einen langen Holz-Spieß gespießt habe, eignen sie sich wunderbar als Fingerfood. Hübsch arrangiert habe ich sie in einem alten Einmachglas und dazu noch ein paar rote Sterne. Ebenso könnten auch noch Luftschlangen im Glas das Buffet auflockern. 

Zutaten Würstchen im Schlafrock mit Käse:

* Blätterteig

* Bockwurst 

* etwas geriebener Emmentaler 

Zubereitung Würstchen im Schlafrock mit Käse:

Zunächst halbiert ihr die Bockwürste und richtet die entsprechende Anzahl an Holzspießen her. Danach könnt ihr den Blätterteig in geschlungene Kurven und Formen schneiden und diese dann um die Bockwürste herum wickeln.

Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech könnt ihr nun die Würstchen im Schlafrock am Spieß legen. Bevor ihr die Würstchen in den Backofen schiebt, streut ihr noch ein wenig Käse über alle Würste.

Nach 10-12min bei 200°C Umluft sind die Würstchen im Schlafrock mit Käse fertig.

Lasst sie Euch gut schmecken und kommt gut ins neue Jahr! Guten Rutsch wünscht Euch Mimi <3 

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Buttermilch Pancakes mit Ahornsirup

Buttermilch Pancakes mit Ahornsirup sind schnell zubereitet und ein wunderbares Frühstück an langen Wochenenden. Oder auch als süßes Mittagessen. Vor über 20 Jahren war ich als kleines Mädchen das erste und bisher einzige mal in den USA. Besonders beeindruckend und ungewohnt fand ich in den USA die Frühstücksmentalität.

Ich kannte in diesem Alter ein Marmeladebrot, Tee und Obst als Frühstück. Manchmal gab es natürlich auch einen anderen Belag. Aber an sich gab es unter der Woche immer Brot zum Frühstück und am Wochenende hin und wieder frische Brötchen und ein weiches Ei.

Aber ein American Breakfast mit Bacon, kleinen Würstchen, Eierspeisen, Pancakes und Ahornsirup war für mich absolut neu und unbekannt. Ich fand es sehr beeindruckend. Jedoch vermisste ich nach einigen Tagen doch die Brotauswahl, wie wir sie aus Deutschland kennen. Besonders Vollkornbrote, Körnerbrote und unterschiedliche Mehlsorten waren vor über 20 Jahren noch nicht so weit verbreitet.

Doch kommen wir zurück zu den Buttermilch Pancakes mit Ahornsirup. Pfannkuchen zum Frühstück – das war damals ein richtiger Kindertraum. Und ist auch heute noch etwas ganz besonderes, wenn wir an langen Wochenenden hin und wieder morgens einmal Buttermilch Pancakes mit Ahornsirup zum Frühstück machen.

Das ist etwas besonders schönes, wenn beim Aufwachen bereits der duft von frischen Pancakes durch die Räume zieht. Das schöne an diesem Rezept ist, dass es sehr schnell zubereitet ist, leicht zu machen ist und sehr leckere Pancakes dabei raus kommen.

Und das schöne an diesem Rezept für Buttermilch Pancakes mit Ahornsirup ist, dass ihr es in jeder Jahreszeit zubereiten könnt. Denn je nach Jahreszeit könnt ihr mit unterschiedlichen Fruchtsorten als Beilage variieren.

Zubereitung Buttermilch Pancakes: 

Ca. 2 Portionen als Hauptspeise, als Frühstück ca. 4 Portionen

* 250ml Buttermilch 

* 2 EL Pflanzenöl 

* 2 Eier 

* 200g Dinkelmehl Typ 1050 

* 2 TL Backpulver

* 1 TL Natron 

* 1 EL Vanillezucker 

* Ahornsirup 

* Puderzucker

* Butter 

* Obst nach Belieben als Beilage 

Zunächst gebt ihr die Buttermilch, das Öl und die Eier in eine Rührschüssel und verrührt alles mit der Küchenmaschine bei mittlerer Geschwindigkeit.

Anschließend gebt ihr Mehl, Backpulver, Natron und den Vanillezucker in die Rührschüssel und verrührt alles zu einem flüssigen und klumpenfreien Teig.

Wenn der Teig klumpenfrei ist, könnt ihr eine flache Pfanne oder eine Crepe-Pfanne mit etwas Öl erhitzen und Teig für etwa 8cm große Pancakes in die Pfanne geben. Anschließend werden diese ein paar Minuten von jeder Seite gebacken, bis sich Bläschen bilden.

Die Buttermilch Pancakes werden nun auf einem Teller aufeinander gestapelt, mit Ahornsirup, frischen Früchten, Puderzucker und mit etwas Butter angerichtet.

Lasst Euch die Buttermilch Pancakes mit Ahornsirup gut schmecken!

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Rinderfilet mit Amarena-Kirsch [enthält Werbung]

In der Weihnachts- und Winterzeit liebe ich die Kombination von süßen und deftigen Gerichten. Ebenso wie in süße Speißen ein wenig Salz gehört, so darf bei einem leckeren Fleisch in der Winterzeit auch gerne ein süße Geschmackskomponente mit dazu. Kirschen aus dem Glas sind in den Wintermonaten meist eine gute Abwechslung für die frischen Kirschen vom Baum. Ich saß als kleines Mädchen in den Sommermonaten, wenn die Kirschen reif waren, meist Stunden im Baum und futterte die Krischen frisch. Somit blieb leider nicht viel von der Ernte zum Einkochen für meine Mutter übrig. Sie wird es mir nach all den Jahren sicherlich verziehen haben. 

Mein Mann hat da jedoch eine ganz andere Vorliebe. Er liebt Kirschen und Kirscheis. Wenn wir in den Sommermonaten an einer Eisdiele sind, dann landet recht häufig eine Kugel Kirscheis auf seiner Waffel.

Ihr kennt sicherlich das hübsche blau-weiße Glas mit Amarena-Kirschen? Falls nicht, dann solltet ihr es Euch demnächst wirklich einmal kaufen. Die Amarena Kirschen von Fabbri sind wirklich ein Traum. Ich hatte mein Rinderfilet mit Amarena-Kirsch geplant und ich freute mich schon sehr auf das Rinderfilet mit einer leckeren Kirsch Sauce als Begleiter. Doch als das Gericht auf dem Teller war, musste ich mir selbst eingestehen, dass die Amarena-Kirsch Sauce mit den Kirschen von Fabbri der eigentliche Hauptdarsteller des Gerichts ist. Auch mein Mann, der erst etwas skeptisch war, was ich denn da dem armen Filet antun will, war sehr begeistert. Wir überlegen gerade noch, ob das Rinderfilet mit Amarena-Kirsch nicht sogar unser Essen an Heiligabend dieses Jahr wird. 

Doch nun genug der Worte, kommen wir zu der Zubereitung meines Rinderfilets mit Amarena-Kirsch. 

 

Zubereitung Blätterteig-Sterne: 

* Blätterteig

* Ausstecher

* 1 Ei

* 1 EL Milch

* gehackte Pistazienkerne

* grobes Salz

Für die Blätterteigsterne könnt ihr einen fertigen Blätterteig nehmen, faltet diesen einmal und stecht dann mit Ausstecherformen die gewünschte Form aus. Anschließend werden die Blätterteigsterne mit der Milch-Ei-Mischung bestrichen und mit den Pistazienkernen und dem groben Salz bestreut. Gebt die Blätterteig-Sterne in den Backofen.  Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/ Umluft: 175 °C) sollten die Sterne ca. 12min benötigen. Achtet einfach darauf, dass sie nicht zu dunkel werden.

 

Zubereitung Rinderfilet: 

* Rinderfiletmedaillons (ca. 225g)

* Küchengarn

* Bratenthermometer

Zunächst bereitet die Rinderfiletmedaillons auf die Weiterverarbeitung vor. Hierfür sollten diese von Sehnen befreit werden. Anschließend wascht sie einmal ab und tupft sie trocken. Damit ihr eine einheitliche Höhe der Rinderfiletmedaillons bekommt, könnt ihr diese mit einem Küchengarn auf die gleiche Höhe schnüren.

Anschließend bratet ihr die Rinderfilets in einer heißen Pfanne mit etwas Öl von beiden Seiten 2min lang an. Anschließend wandern die Rinderfiletmedaillons in einer hitzebeständigen Form in den bereits auf 150°C vorgeheizten Backofen. Wenn ihr ein Küchenthermometer habt und das Rinderfilet gerne Medium mögt, dann solltet ihr es so lange im Backofen lassen, bis es 56°C erreicht. Ohne Backofen würde ich Euch ca. 11min empfehlen, es ist jedoch ohne Thermometer schwerer abzuschätzen.

Wenn die Rinderfiletmedaillons im Backofen sind, könnt ihr in aller Ruhe die Amarena-Kirsch Sauce zubereiten.

Zubereitung Amarena-Kirsch Sauce: 

* 1 kleines Glas Amarena Kirschen von Fabbri

* 1/2 Vanilleschote

* 2 mittlere Zwiebeln

* Salz

* Pfeffer

* etwas Wasser

* 1/2 TL Meisstärke zum Binden

Die klein geschnittenen Zwiebeln werden in dem noch heißen Öl der Pfanne von den Rinderfiletmedaillons angebraten. Wenn sie leicht Farbe angenommen haben, löscht ihr die Zwiebeln mit dem Kirschsaft der Amarena Kirschen von Fabbri ab. Nehmt dann noch ca. ein halbes Glas voll Wasser für die Kirsch Sauce mit dazu. Nun kann die halbierte Vanilleschote mit in die Sauce und alles sollte ca. 5min langsam vor sich hin köcheln. Kurz bevor das Fleisch fertig ist, schmeckt ihr die Sauce ab, bindet sie noch etwas und gebt die Kirschen hinzu, lasst alles noch einmal aufköcheln und fertig ist eine aromatische Sauce.

Wenn alle Komponenten fertig sind, dann könnt ihr Euer Rinderfilet mit Amarena-Kirsch anrichten. Sicherlich passen auch noch weitere Beilagen oder Salate wunderbar dazu. Vergesst jedoch nicht vor dem Verzehr noch den Küchengarn am Rinderfiletmedaillon zu entfernen.

Lasst Euch das Rinderfilet mit Amarena-Kirsch gut schmecken! Und wenn Ihr es nicht glaubt, dass genau diese Kombination etwas Besonderes ist, dann müsst das Gericht einfach mal nachkochen! 

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Spekulatius Weihnachtsmenü

Spekulatius Weihnachtsmenü 

Mein leckeres Spekulatius Weihnachtsmenü möchte ich der lieben Charlotta von Charlottas Küchentisch widmen. Sie feiert am 19. Dezember 2016 ihren zweiten Bloggeburtstag und das muss natürlich gebührend gefeiert werden. Daher hat sie das Blogevent „Weihnachten ist überall“ auf die Beine gestellt.Herzlichen Glückwunsch liebe Charlotta! Ich mag deinen Blog sehr gerne und bin von Anfang an schon mit dabei – als Fan versteht sich. Schön, dass du so viel Engagement und Seele in deinen Blog steckst! Herzlichen Glückwunsch und sei umarmt <3

Blogevent, Weihnachten ist ueberall, Gewinnspiel, Weihnachtsrezepte

Du wünscht dir einen Einblick in unsere weihnachtlichen Küchen, unsere Gebräuche und weihnachtlichen Familientraditionen, diesen möchte ich dir und euch gerne bieten. Dieses Event entspricht so ganz meinem eigenen Geschmack, denn ich bin ein sehr großer Weihnachtsfan.

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Die Zeit vor Weihnachten gehört mit der Vorfreude für mich schon mit dazu. Wenn der Totensonntag vorbei ist, der Erste Advent näher rückt, dann beginnen meine Weihnachtsvorbereitungen. Zuvor ist für mich noch Herbst und Erntezeit oder auch Winterzeit. Die wirkliche Weihnachtszeit beginnt für mich erst fünf Wochen vor Heiligabend.

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Dann werden die Fenster dekoriert, die Kerzen in den Räumen verteilt und ich beginne mit meiner Weihnachtsbäckerei. Denn Bredla, wie die Weihnachtsplätzchen bei uns heißen, gibt es bei uns nur in der Weihnachtszeit. Nicht zuvor und eigentlich auch fast nicht mehr nach Silvester. Ihr kennt das sicherlich auch, jedes Jahr gibt es ein paar Klassiker, die in keiner Weihnachtszeit fehlen dürfen. Für mich sind das Zimtsterne, Vanille-Kipferl, Domino-Steine und Spekulatius.

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Spekulatiuskekse gehören für mich in die weihnachtliche Zeit. Der Geschmack, der würzige Geruch. Da in der Weihnachtszeit nicht nur süßes Gebäck gegessen wird, möchte ich Euch heute ein leckeres Weihnachtsmenü vorstellen. Es ist für mich mein Spekulatius Weihnachtsmenü. Dieses Spekulatius Weihnachtsmenü besteht aus Schweine-Medaillons aus dem Backofen mit einer leckeren Spekulatius Kruste, eine Schokoladen-Chai-Birne mit Preiselbeeren als süße, weihnachtliche Beilage und dazu ein selbst gemachtes Kartoffelgratin mit Feldsalat.

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Zubereitung Spekulatius Weihnachtsmenü: 

Da das Kartoffelgratin am längsten braucht, solltet ihr zunächst mit dem Kartoffelgratin beginnen und euch dann den Schweinemedaillons mit der Spekulatiskruste, der Schoko-Chaibirne und dem frischen Feldsalat widmen.

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Zubereitung Kartoffelgratin: 

(für vier Portionen)

* 800g weichkochende Kartoffeln

* 500ml Sahne

* Salz und Pfeffer

* Muskatnuss

* Thymian

* 1 Knoblauchzehe 

* 75g geriebener Emmentaler

* 1 EL Butter 

Zunächst wird die Sahne zusammen mit den Gewürzen in einem Topf erhitzt. Ihr könnt dann auch die Butter in der warmen Sahne auflösen. Achtet jedoch darauf, dass die Sahne nicht einbrennt oder überkocht.

Die Kartoffeln werden geschält und in sehr dünne Scheiben gehobelt. Ich bin wirklich für hobeln, denn so werden die Scheiben schön dünn und es geht schneller.

Nun wird die Auflaufform mit den Kartoffelscheiben bestückt. Diese werden schubbenförmig in die Auflaufform gelegt. Anschließend wird die Sahnemischung über die Kartoffeln gegossen.

Nun wandert das Kartoffelgratin für 30 Minuten in den auf 200°C vorgeheizten Backofen. Bevor der Käse auf das Kartoffelgratin kommt, könnt ihr die Gewürz-Stängel  noch heraus nehmen. Falls sich kleine Blätter lösen, dann ist das gut, das bringt noch Geschmack. Versucht jedoch die Stile komplett zu entfernen. Nach den 30 Minuten kann der Käse über das Kartoffelgratin verteilt werden. Schaltet nun den Backofen aus und lasst das Kartoffelgratin bei der Restwärme noch 10-15 Minuten nachgaren. So wird der Käse schön flüssig, verbrennt nicht und die Kartoffeln können die restliche Flüssigkeit aufnehmen.

Falls zuvor das Kartoffelgratin zu dunkel werden sollte, könnt ihr es noch mit einer Folie oder einem Deckel abdecken.

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Zubereitung Schoko-Chai-Birnen: 

* eine Birne 

* Zahnstocher 

* 1,5 EL Schoko-Chai Tee 

* Zartbitterschokoladenraspel 

* Milch 

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Die Birne wird halbiert und mit einem Zahnstocher werden mehrere Löcher in die Birne gestochen, so dass der Schoko-Chai richtig schön einziehen kann. Die Birne wird nun gemeinsam mit Schoko-Chai (ich nehme meist den YogiTea) 20min in Milch gekocht. Danach die Gewürze aus der Milch absieben und die Birne von den Gewürzen säubern. Diese wird nun in Viertel geschnitten und gemeinsam mit den restlichen Beilagen angerichtet. Ihr könnt nun noch ein wenig Zartbitterschokoladenraspel über die Schoko-Chai-Birnen streuen. Den Schoko Chai sollte man natürlich nicht vergessen zu trinken, er schmeckt nun auch noch leicht nach Birne.

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Vorbereitungen Schweinemedaillons mit Spekulatiuskruste:

Falls noch vorhanden, sollte man die dünne silbrige Haut und die Sehnen entfernen, damit die Schweine Medaillons beim Braten zart werden.Das Fett lasse ich sehr gerne dran, da Fett bekanntlich ein Geschmacksträger ist. Wer es jedoch etwas fettärmer mag, kann das Fett auch noch entfernen, verzichtet dann jedoch auf Geschmack.

Anschließend wird die Schweinelende in ca. fünf Zentimeter dicker Scheiben geschnitten. Achtet darauf, dass ihr die Anfangs- und Endstücke der Schweinelende nicht für die Medaillons verwendet. Ich friere sie entweder ein und mache daraus Geschnetzeltes oder es gibt am nächsten Tag direkt Geschnetzeltes, eine Reispfanne mit Schweinegeschnetzeltem oder auch kurz angebratene Filetstreifen für den Salat als Beilage. Da gibt es sehr viele Verwendungsmöglichkeiten.

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Zubereitung Schweinemedaillons mit Spekulatiuskruste aus dem Backofen: 

* Schweinemedaillons

* 1 TL Schweineschmalz

Zunächst werden die Schweinemedaillons in einer heißen Pfanne mit etwas Schweineschmalz von allen Seiten kurz angebraten. Wenn die Schweinemedaillons kurz angebraten wurden, könnt ihr mit etwas frisch gemahlenem Pfeffer würzen. Bitte nicht vor dem Anbraten, da der Pfeffer ansonsten leicht bitter werden würde.

Jetzt können die Schweinemedaillons in einer Backofengeeigneten Pfanne oder anderen Form direkt in den Backofen. Dieser sollte zuvor schon auf 160°C vorgeheizt sein. Lasst die Schweinemedaillons nun für 10 Minuten im Backofen. In der Zwischenzeit könnt ihr die Spekulatiuskruste vorbereiten.

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Spekulatiuskruste: 

* 100g Butter 

* 150g Spekulatiuskekse 

* 1 TL getrockneter Majoran 

* Meersalz

* Cyennepfeffer

* Zimt

* Orangenschalenzesten 

 

Zunächst müsst ihr Zesten von der Orangenschale machen und diese mit den Spekulatiuskeksen und dem Majoran in einen Mörser geben und fein zerkleinern. Die Spekulatiuskekse könnt ihr auch einfach in einen Gefrierbeutel geben, diese dann mit dem Wellholz zerkleinern. Die Butter zerlasst ihr und verrührt sie in einer Schüssel mit Spekulatiusmischung und den Gewürzen. Ihr könnt die Kruste auch gerne zwischendurch abschmecken, da ja alles roh gegessen werden kann. Bedenkt jedoch, dass das Schweinemedaillon sehr dezent gewürzt wurde und so der Geschmack hauptsächlich von der Kruste kommt. Übertreibt es jedoch auch nicht mit Pfeffer und Salz.

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Wenn die Medaillons ihre 10 Minuten im Backofen waren, können sie mit der Spekulatiuskruste belegt werden. Versucht die Masse gleich dick auf allen Medaillons zu verteilen. Sie darf gerne 1-2 Zentimeter dick sein. Muss aber nicht. Das hängt auch von der Medaillongröße ab.

Anschließend wandert die Pfanne mit den Schweinemedaillons und der Spekulatiuskruste wieder zurück in den Backofen. Grillt sie nun von oben ganz kurz bei großer Hitze, so dass eine schöne Kruste entsteht. Und schon sind die Schweinemedaillons mit Spekulatiuskruste aus dem Backofen fertig und können mit den jeweiligen Beilagen gegessen werden.

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Zubereitung Feldsalat mit Himbeer-Dressing: 

* 2 EL Himbeeressig

* 2 EL Olivenöl 

* 1 EL Senf 

* 3 TL Tannenhonig 

* Pfeffer und Salz 

Zunächst säubert und wascht ihr den Feldsalat. Anschließend mischt ihr alle Zutaten für das Himbeer-Dressing und träufelt das Dressing über den Feldsalat.

 

Da nun alle Bestandteile für das Spekulatius Weihnachtsmenü fertig sind, könnt ihr die Schweine-Medaillons aus dem Backofen mit einer leckeren Spekulatius Kruste, die Schokoladen-Chai-Birnen-Schnitze mit Preiselbeeren als süße, weihnachtliche Beilage und dazu ein selbst gemachtes Kartoffelgratin mit Feldsalat anrichten und genießen.

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Ich wünsche Charlotta noch einmal alles Gute zu ihrem Bloggeburtstag und Euch allen eine wunderschöne Weihnachtszeit! Lasst Euch mein Spekulatius Weihnachtsmenü gut schmecken. Viele liebe Grüße, Eure Mimi. 

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{Gastebeitrag von Backen aus Leidenschaft} Weihnachtliches Fingerfood

Heute schreibe ich mal nicht selbst, sondern ich habe Besuch auf meinem Blog. Die liebe Damaris von dem Blog Backen aus Leidenschaft hat mich virtuell besucht und uns allen etwas Leckeres und hübsches mit gebracht. Sie hat ein paar schöne Ideen für Weihnachtliches Fingerfood dabei.

Lasst Euch inspirieren – vielleicht habt ihr ja Lust etwas nach zu backen. 

Ich wünsche Euch viel Freude mit dem Beitrag von Damaris: 

Weihnachtliches Fingerfood

Die Temperaturen sinken, es wird früher dunkel und überall leuchten Lichterketten. Es riecht Zuhause nach Keksen und die ersten Weihnachtsbäume werden gekauft. Wir haben unseren noch nicht, aber ich kann es kaum noch erwarten, bis es so weit ist. Ich liebe Weihnachten und die Vorweihnachtszeit. Ich hoffe es geht euch genauso und ihr lasst euch nicht zu sehr stressen, sondern genießt die Zeit hauptsächlich.
Natürlich gibt es zu dieser Zeit überall weihnachtliche Rezepte und auch ich habe hier welche für euch. Ich hab nämlich weihnachtliches Fingerfood für euch zusammen getragen. Ich finde Fingerfood toll. Es ist lecker, sieht toll aus und ist schnell gemacht. Egal zu welcher Weihnachtsfeier ihr eingeladen seid, dieses Fingerfood könnt ihr überall mitbringen und um sie zu machen braucht ihr nicht mal besonders viel Zeit. Starten wir mit den Rezepten.

Apfelrosen

Zuerst habe ich für euch die Apfelrosen. Äpfel, die mit einer Zucker/Zimtmischung in Blätterteig eingerollt werden und so eine Rose ergeben. Mit etwas Puderzucker bestreut sieht das Ganze noch weihnachtlicher aus. Sie sind super schön und super lecker. Hier kommt das Rezept. Ich hoffe ihr seid genauso begeistert davon, wie ich.
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Zutaten:

1 Packung Blätterteig
2 große Äpfel
Saft einer halben Zitrone
Zucker/Zimtmischung
Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung:

Als erstes halbieren wir die Äpfel, höhlen sie aus und schneiden sie in gleichmäßig dünne Scheiben. Dann kochen wir Wasser mit dem Saft einer halben Zitrone auf und werfen die Apfelscheiben rein. Wir lassen die Scheiben dann etwa 2 Minuten kochen, damit sie schon weich werden. Dann gießen wir das Wasser ab und lassen die Apfelscheiben abtropfen.
Nun rollen wir unseren Blätterteig aus und schneiden ihn in etwa 5cm breite Streifen.
Über die Hälfte unserer Blätterteigstreifen legen wir jetzt die Apfelscheiben aneinander. Auf die andere Hälfte streuen wir die Zucker/Zimtmischung.
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Die untere Hälfte klappen wir nun über die Obere und rollen unseren Blätterteig von der Seite zusammen.
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Die so entstandenen Röschen setzen wir jetzt in unsere Muffinförmchen und geben sie für 40-45 Minuten bei 190° in den Ofen.
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Nachdem die Apfelrosen etwas abgekühlt sind, bestreuen wir sie noch mit Puderzucker.
Wenn ihr schwarze Ränder vermeiden wollt, könnt ihr etwas Alufolie über die Muffinförmchen legen, bevor ihr sie in den Ofen schiebt.

Schokomandel Mandarinen

Das nächste Fingerfood, das ich hier für euch habe besteht aus Mandarinen, Schokolade, Haselnüssen und Mandeln. Das ist wohl das einfachste Rezept, aber dennoch sehr lecker und ein Muss für jede Weihnachtsfeier.
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Zutaten:

etwa 3 Mandarinen
100g Schokolade
50g gehackte Haselnüsse
50g gehackte Mandeln

Zubereitung:

Für unsere Schokomandel Mandarinen schmelzen wir die Schokolade und schälen währenddessen die Mandarinen. Außerdem vermischen wir die Mandeln mit den Haselnüssen. Sobald die Schokolade geschmolzen ist, tauchen wir die einzelnen Mandarinenstücke zur Hälfte in die Schokolade und wälzen sie anschließend in den gehackten Erdnüssen und Mandeln.

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Jetzt müssen wir das ganze nur auskühlen lassen und fertig ist unser Fingerfood.

Kirsch-Glühwein-Fruchtgummi

Zum Schluss habe ich für euch noch Fruchtgummis, mit Glühwein und Kirschsaft. Ich habe sie in Mini Gugelhupf Formen gemacht. Sie eignen sich super als Mitbringsel für eine Feier, genauso aber auch als Geschenk. Probiert sie aus, ihr werdet sie lieben.
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Zutaten:

150ml Kirschsaft
100ml Glühwein
1 EL Zitronensaft
2 EL Zucker
60 g Pulvergelatine

Zubereitung:

Wir vermischen den Kirschsaft, den Glühwein, den Zitronensaft und den Zucker in einem Topf und erhitzen das Ganze. Es darf allerdings nicht kochen. Wenn wir alles gut vermischt und erhitzt haben, geben wir das Gelatinepulver dazu und rühren es unter. Wir achten weiterhin darauf, dass das Ganze nicht kocht. Sobald sich das Pulver komplett gelöst hat geben wir die Flüssigkeit in eine Silikonform und stellen sie für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank.
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Wenn das Ganze hart geworden ist, können wir es einfach aus der Form lösen und genießen.
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Das waren auch schon meine drei Fingerfood Rezepte. Ich hoffe sehr, dass sie euch gefallen haben und wünsche euch noch eine wunderschöne Weihnachtszeit.
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Schoko-Chili Gulasch mit Serviettenknödel

Schoko-Chili Gulasch mit Serviettenknödel ist ein Schmorgericht mit zartem Rindfleisch. Die Zartbitterschokolade verleiht dem Gericht eine wunderbare Note. Den typischen ungarischen Gulasch oder auch meine Gulaschsuppe kennt ihr ja alle, doch mit dieser Variante möchte ich Euch heute ein ganz besonderes Gericht vorstellen.

Doch bevor ich zu meinem Schoko-Chili Gulasch komme, möchte ich als erstes der Frage nach gehen, woher das Gulasch eigentlich kommt. Wie bereits vermutet, ist das Gulasch ein ungarisches Gericht. Um genau zu sein ist es ein Eintopf der Magyaren. Die Magyaren sind ein Volk in Mitteleuropa und sie sprechen Ungarisch, sie leben in Rumänien, der Slowakei, Serbien, der Ukraine, österreich, Kroatien, Slowenien und auch Deutschland. Und in all diesen Ländern ist auch das Gulasch weit verbreitet. Gulasch ist ein Ragout, das aus dem Rind- oder Kalb-, Pferde-, Schweine-, Lamm- oder Hammelfleisch oder auch kombiniert, zubereitet wird. Zudem ist das lange Schmoren und eine sämige Sauce bei allen Formen des Gulaschs typisch.

Die Ursprünge des Gulaschs reichen bis ins Mittelalter zurück. Damals wurde es von ungarischen Hirten häufig am Feuer zubereitet. Damals war Gulasch eine einfache Suppe mit Fleisch, Paprika und Zwiebeln. Das lange, unbeaufsichtigte Schmoren des Gulaschs ermöglichte den Hirten tagsüber die Tiere zu hüten und abends dennoch eine kräftigende und schmackhafte Nahrung zu haben. Im Laufe der Jahrhunderte haben sich viele Varianten entwickelt. Und natürlich wurde das Gulasch auch den neuen Essens-Trends und neuen Geschmacksvariationen in anderen Ländern angepasst. Eine solche Geschmacks-Variation des ursprünglichen Gulaschs stellt mein heutiges Gericht, das Schoko-Chili Gulasch mit Serviettenknödeln dar. 

Das Schoko-Chili Gulasch mit Serviettenknödel ist nicht sehr schwer nach zu kochen, jedoch solltet ihr für das Gericht ein wenig Zeit einplanen. Denn Schmorgerichte benötigen vor allem Zeit, dann wird das Fleisch auch schön zart. 

Dieses Gericht schmeckt besonders in den Winter- und Herbstmonaten wunderbar. Denn es ist ja eine leckere Mischung aus süß und deftig. 

Zubereitung Schoko-Chili Gulasch: 

* 600g Rindergulasch

* 2 mittelgroße Zwiebeln 

* 1 Karotte 

* 3 EL Öl 

* 1 EL Mehl

* 400ml Rinderfond 

* 500ml trockener Rotwein 

* 2-3 Chili-Schoten (je nach Schärfe und Geschmack variieren) 

* 100g Edelbitter-Schokolade (mindestens 70% Kakao-Anteil) 

* 2 EL Kakao 

* 3 Lorbeerblätter 

* Pfeffer, Salz 

* Petersilie zur Dekoration 

* Schokoladenraspel zur Dekoration 

* evtl. etwas Zucker 

Zunächst schält und würfelt ihr die Zwiebeln und Karotten in kleine Stückchen. Anschließend wascht ihr die Chili und ritzt sie nur seitlich ein. Ich nehme gerne etwas schärfere Chili, wählt am besten welche aus, die eurem eigenen Schärfe-Empfinden entsprechen.

Falls ihr noch kein fertig geschnittenes Rindergulasch gekauft habt, dann solltet ihr nun den den Rinderschmorbraten vorbereiten. Dafür wascht ihr das Fleisch, tupft es trocken und schneidet es anschließend in Würfel mit ca. 3cm Kantenlänge. Das fertig geschnittene und gekaufte Gulasch solltet ihr auch einmal waschen und trocken tupfen, bevor das Fleisch in den Bräter kommt.

Erhitzt nun das Öl im Bräter und bratet nun das Fleisch an. Gebt die Zwiebeln, die Karotten, die Chilis und die Lorbeerblätter hinzu. Löscht alles mit Rinderfond und Rotwein ab. Nun könnt ihr noch etwas Pfeffer hinzu geben. Ich brate Pfeffer eigentlich nicht zusammen mit Fleisch an, da der Pfeffer meist bitter wird. Salzen würde ich auch erst nach der Schmorzeit, dann wird das Fleisch nicht so trocken und bleibt schön zart und ihr könnt nach dem Schmoren auch besser abschmecken.

Falls ihr einen Bräter mit guter Leitfähigkeit habt (das merkt ihr, wenn der Topf insgesamt heiß wird), dann könnt ihr das Schoko-Chili Gulasch auch gerne auf dem Herd ca. 90min auf mittlerer Temperatur langsam vor sich hin köcheln lassen. Falls Euer Bräter jedoch außen nicht warm wird, solltet ihr das Gericht im vorgeheizten Backofen [E-Herd 200°C Umluft 175° Gas Stufe 3] für die selbe Zeitdauer garen lassen.

Während das Schoko-Chili Gulasch vor sich hin schmort, könnt ihr mit den Serviettenknödeln beginnen.

Wenn das Fleisch schön zart ist, solltet ihr die Lorbeerblätter und gegebenfalls die Chili-Schoten wieder heraus fischen. Und nun die Schokolade raspeln. Die geraspelte Zartbitterschokolade wird nun gemeinsam mit dem Kakopulver in das Gulasch gerührt. Falls Euch die Konsistenz nach einmaligem Aufkochen noch zu flüssig sein sollte, könnt ihr den Gulasch mit etwas Mehl andicken.

Nun könnt ihr das Schoko-Chili Gulasch abschmecken. Wer es gerne etwas süßlicher mag, kann auch mit ein wenig Zucker arbeiten. Bei deftigen Gerichten ist ein wenig Süße ja immer ein schöner Kontrast.

Zum Garnieren könnt ihr ein paar Schokoladenraspel und etwas frische Petersilie auf den Tellern anrichten.

Zubereitung Serviettenknödel: 

* 500g altes Brot (Brötchen, Toastbrot, Brotscheiben etc.) 

* 1 Zwiebel 

* 1 Bund krause Petersilie 

* 1 TL getrockneter Majoran 

* 3 kleine Eier oder zwei sehr große Eier 

* Salz, Pfeffer, Muskatnuss 

* 2-3 EL Butter 

Als erstes solltet ihr die Brötchen, Brotscheiben oder das Laugengebäck in Würfel schneiden. Da ich für Serviettenknödel meist älteres und liegen gebliebenes Brot nehme, das meist sehr hart ist, verwende ich zum Schneiden meine Brotschneidemaschine.

Wenn ihr das ganze Brot geschnitten habt, könnt ihr die Würfel und das entstandene Mehl bzw. die kleinen Krümel, alle zusammen in eine große Schüssel geben.

Erhitzt nun die Milch, bis diese sehr warm ist. Sie sollte jedoch noch nicht kochen. Die Milch wird nun über die Brotwürfel gegossen und alles sollte einige Zeit, ca. 20-30min einweichen.

In der Zwischenzeit könnt ihr die Zwiebel klein schneiden und würfeln. Die Zwiebelstückchen werden in zerlassener Butter glasig angebraten. Nun kommen auch noch die Kräuter und Gewürze mit in die zerlassene Butter.

Diese Mischung könnt ihr nun unter die Brotwürfel einarbeiten. Ich habe dafür die Küchenmaschine mit dem Knethaken verwendet. Jedoch erst, wenn die Masse etwas kälter geworden ist. Schmeckt alles ab und gebt anschließend noch die Eier hinzu.

Lasst die Küchenmaschine ein paar Minuten bei langsamer bis mittlerer Geschwindigkeit den Teig verarbeiten. Oder knetet alles kräftig, bis eine homogene Knödel-Masse entsteht.

Nun kommt der Grund, weshalb die Serviettenknödel auch Serviettenknödel heißen: Sie werden in Servietten, Geschirrtücher oder andere Kochfeste Stoffe gewickelt. Ich persönlich verwende Bewusst Geschirrtücher oder Leinenstoff, den ich später in der Waschmaschine auch kochen kann, da ich meine Lebensmittel nicht in Plastikfolie Kochen möchte.

Die Masse wird nun der Länge nach auf dem Tuch ausgebreitet und als eine Rolle geformt. Macht eure Hände gerne zwischendurch nass, dann lässt sich besser arbeiten. Anschließend die Masse zu Serviettenknödeln von etwa 15cm Länge und 4cm Durchmesser zusammenrollen. Achtet jedoch darauf, dass der große Serviettenknödel dann auch in euren Topf passt. Damit der Knödel beim Kochen nicht aufgeht, bindet ihr die Enden und den Knödel mit etwas Küchengarn fest zusammen.

Nun kann der Serviettenknödel auch schon in das gesalzene Kochwasser. Nach ca. 30min sollte der Knödel fertig sein. Lasst das Wasser die ganze Zeit bei mittlerer Temperatur vor sich hin köcheln.

Nach dem Kochen wird der Serviettenknödel ausgepackt und ihr könnt ihn vor dem Servieren in ca. 1-2cm dicke Scheiben schneiden.

Ich wünsche Euch allen guten Appetit und viel Freude mit meinem Schoko-Chili Gulasch mit Serviettenknödeln! 

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Selbst gemachte Börek

Selbst gemachte Börek sind schnell und leicht gemacht. Die leckeren gefüllten Teigrollen können sowohl mit Hackfleisch, Spinat oder bspw. Frischkäse gefüllt werden. Das heutige Börek-Rezept ist ein Basic-Rezept, das ihr selbst gerne mit vielen unterschiedlichen Füllungs-Varianten abändern könnt. 

Börek kommt urprünglich aus der Türkei bzw. vom Balkan. In den jeweiligen Ländern sind die Börek dann auch unter unterschiedlichen Namen Bekannt. Beispielsweise in Albanen heißen sie Byrek oder Pite, hier werden sie oft mit Kartoffelwürfeln, mit Hackfleisch, mit Spinat oder mit getrocknetem und salzigem Ricotta gefüllt. In Bulgarien sind sie unter dem Namen Baniza bekannt. In Griechenland kennt man sie als Burekki oder Pita. Diese Liste lässt sich sicherlich noch verlängern, da je nach Region ein eigener Name gefunden wurde. Jedoch ähneln sich die Namen schon in gewisser Weise. 

Je nach Füllung sind sie entweder ein Alltags- oder ein Festessen. Zudem können sie auch kalt oder warm gegessen werden. So können Börek eine wunderbare Beilage für ein Buffet, einen Salat oder als Fingerfood für eine Party dienen. Auch auf meinem Blog befinden sich schon unterschiedliche Verwendungsmöglichkeiten von diesen Köstlichkeiten. So beispielsweise meine Rote Linsensuppe mit Börek, ein Türkisch-mediteraner Teller oder meine leckeren Spinat-Börek

 

Zubereitung selbst gemachte Börek:
* 1 Packung Teigblätter dreieckige Yufka-Teigblätter, gibt es in türkischen Läden oder in der Delikatessenabteilung eines gut sortierten Suppermarktes

* 400g Feta-Käse / Ziegenkäse

* 2 Eier

* Muskatnuss

* Pfeffer

* Kreuzkümmel

* 1 Hand voll frische Petersilie 

* Frittierfett

Eines der Eier gemeinsam mit den Gewürzen mit dem Schafskäse gut verkneten, bis eine feste Masse entsteht.

Ein walnussgroßes Häufchen dieser Masse an die breiteste Stelle eines jeden Teigdreieckes setzen. Diese Masse nun länglich auf dem Teig positionieren. Die Seiten des Dreiecks einschlagen und dann den Teig von der Breitseite nach oben zur Spitze hin fest aufrollen.

Das zweite Ei einmal öffnen und in einer Schüssel verrühren. Es dient im weiteren Verlauf als Kleber, um die Röllchen zu zukleben. Dafür die Spitze des Yufka Teigblattes mit feuchten Fingern und dem zweiten Ei noch einmal einpinseln und gut andrücken.

Alle Röllchen in Frittierfett ungefähr 5-7 Minuten frittieren bis sie goldbraun sind, dabei mehrfach wenden. Danach auf ein Küchentuch legen, damit das überschüssige Fett abtropfen kann.

Lasst Euch die selbst gemachten Börek gut schmecken! 

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Serviettenknödel

Serviettenknödel sind eine leckere Beilage für Braten, Gluasch, Geschnetzeltes und sonstige Gerichte mit viel und leckerer Sauce. Sie sind schnell und leicht selbst gemacht. Zudem sind Serviettenknödel eine gute Möglichkeit, um übrig gebliebenes Brot, Brötchen oder Brezeln zu verarbeiten. Auch mit Laugengebäck, Vollkornbrötchen oder anderen Brotsorten schmecken Serviettenknödel sehr gut. 

Ihr könnt bei der Auswahl der Grundzutaten gerne ein wenig variieren. Ich mag Serviettenknödel gerne auch in der Version mit Laugengebäck. Wie ich sie zum Beispiel bei meinem Glasierten Coq au Vin mit Kürbis gemacht habe. Oder Semmelknödel mit Salbei-Champignon-Sauce ist auch ein sehr leckeres Gericht. Wie gesagt, ihr habt sehr viele Kombinationsmöglichkeiten mit dieser wunderbaren Beilage. Ich mag Serviettenknödel auch sehr gerne zu Gulasch , meinem Schoko-Chili Gulasch oder Rollbraten

 

Zubereitung Serviettenknödel: 

* 500g altes Brot (Brötchen, Toastbrot, Brotscheiben etc.) 

* 1 Zwiebel 

* 1 Bund krause Petersilie 

* 1 TL getrockneter Majoran 

* 3 kleine Eier oder zwei sehr große Eier 

* Salz, Pfeffer, Muskatnuss 

* 2-3 EL Butter 

Als erstes solltet ihr die Brötchen, Brotscheiben oder das Laugengebäck in Würfel schneiden. Da ich für Serviettenknödel meist älteres und liegen gebliebenes Brot nehme, das meist sehr hart ist, verwende ich zum Schneiden meine Brotschneidemaschine.

Wenn ihr das ganze Brot geschnitten habt, könnt ihr die Würfel und das entstandene Mehl bzw. die kleinen Krümel, alle zusammen in eine große Schüssel geben.

Erhitzt nun die Milch, bis diese sehr warm ist. Sie sollte jedoch noch nicht kochen. Die Milch wird nun über die Brotwürfel gegossen und alles sollte einige Zeit, ca. 20-30min einweichen.

In der Zwischenzeit könnt ihr die Zwiebel klein schneiden und würfeln. Die Zwiebelstückchen werden in zerlassener Butter glasig angebraten. Nun kommen auch noch die Kräuter und Gewürze mit in die zerlassene Butter.

Diese Mischung könnt ihr nun unter die Brotwürfel einarbeiten. Ich habe dafür die Küchenmaschine mit dem Knethaken verwendet. Jedoch erst, wenn die Masse etwas kälter geworden ist. Schmeckt alles ab und gebt anschließend noch die Eier hinzu.

Lasst die Küchenmaschine ein paar Minuten bei langsamer bis mittlerer Geschwindigkeit den Teig verarbeiten. Oder knetet alles kräftig, bis eine homogene Knödel-Masse entsteht.

Nun kommt der Grund, weshalb die Serviettenknödel auch Serviettenknödel heißen: Sie werden in Servietten, Geschirrtücher oder andere Kochfeste Stoffe gewickelt. Ich persönlich verwende Bewusst Geschirrtücher oder Leinenstoff, den ich später in der Waschmaschine auch kochen kann, da ich meine Lebensmittel nicht in Plastikfolie Kochen möchte.

Die Masse wird nun der Länge nach auf dem Tuch ausgebreitet und als eine Rolle geformt. Macht eure Hände gerne zwischendurch nass, dann lässt sich besser arbeiten. Die Masse zu Serviettenknödeln von etwa 15cm Länge und 4cm Durchmesser zusammenrollen. Achtet jedoch darauf, dass der große Serviettenknödel dann auch in euren Topf passt. Damit der Knödel beim Kochen nicht aufgeht, bindet ihr die Enden und den Knödel mit etwas Küchengarn fest zusammen.

Nun kann der Serviettenknödel auch schon in das gesalzene Kochwasser. Nach ca. 30min sollte der Knödel fertig sein. Lasst das Wasser die ganze Zeit bei mittlerer Temperatur vor sich hin köcheln.

Nach dem Kochen wird der Serviettenknödel ausgepackt und ihr könnt ihn vor dem Servieren in ca. 1-2cm dicke Scheiben schneiden.

 

Viel Freude mit meinem Rezept für selbst gemachte Serviettenknödel! 

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Roggenbrot mit Rübensirup

Das Roggenbrot mit  Rübensirup ist angelehnt an das typisch russische Borodinoer Brot. Jedoch unterscheidet sich die Herstellungsweise. Geschmacklich ähnelt es dem russischen Brot, da in dem Roggenbrot mit Rübensirup sowohl die Süße als auch die würzigen Geschmackskomponenten von Koriander und Roggenmehl zusammen kommen.

Besonders gut schmeckt das frische Brot mit geräuchertem Lachs, süßem Aufstrich oder auch mit Käse oder anderem deftigen Belag. Natürlich nur dann, wenn  man die Kombination deftig-süß gerne mag. 

 

Zubereitung Roggenbrot mit Rübensirup: 

* 450g Roggenmehl 

* 450g Weizenmehl

* 1 Würfel Hefe 

* 25g Puderzucker

* 2 EL Rübensirup

* 2 TL Salz 

* 300ml lauwarmes Wasser

* 200ml Malzbier 

* 1 EL Apfelessig

* 1 TL gemahlener Koriander 

 

Lasst zunächst die klein gewürfelte Hefe in dem lauwarmen Wasser gemeinsam mit dem Malzbier und dem Zucker gehen.

Während die Hefe vor sich hin arbeitet und langsam beginnt zu schäumen, könnt ihr in einer Schüssel das Mehl sieben, das Salz unterheben und den gemahlenen Koriander unterarbeiten.

Wenn nun die Hefe Blasen geschlagen hat, kann der Rübensirup und der Apfelessig mit in die Flüssigkeit. Verrührt alles kräftig.

Nun kann die Flüssigkeit mit der Mehlmischung verarbeitet werden. Entweder lasst ihr alles in der Küchenmaschine bei mittlerer Geschwindigkeit mit dem Teighacken ca. 10 Minuten kneten oder ihr müsst von Hand so lange kneten, bis ein fester und homogener Teig entsteht.

Deckt die Schüssel mit einem feuchten Tuch ab und lasst den Teig an einem warmen Ort ca. eine Stunde gehen. Anschließend könnt ihr den Teig in eine Brotform geben oder einen Laib formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Den Laib könnt ihr nun im Backofen bei maximal 50°C noch 30min gehen lassen. Wenn die Zeit vorbei ist und der Laib aufgegangen ist, könnt ihr ihn noch einmal mit einer Wasser-Malzbier-Mischung bestreichen und etwas Mehl über den Laib streuen.

Anschließend wird das Roggenbrot mit Rübensirup noch 30 Minuten bei 240°C gebacken. Anschließend sollte es noch auf einem Backrost auskühlen.

Lasst Euch das Roggenbrot mit Rübensirup gut schmecken! 

 

 

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Zitrus-Mandel Konfekt

  • Meine leckeren Weihnachtsplätzchen haben dieses Jahr eine neue Sorte dazu bekommen. Zitrus-Mandel Konfekt. Sehr lecker und schnell gemacht. Mein Zitrus-Mandel Konfekt ähnelt in der Herstellung den klassischen Wienerbögen.

Die Kombination von Zitrusfrüchten, Mandeln, etwas Karamell im Geschmack – ich mag die Kombination sehr gerne. Und es ist auf jedem Plätzchenteller auch optisch eine wahre Bereicherung. 

Dieses leckere Zitrus-Mandel Konfekt möchte ich gerne dem Weihanchtsblogevent von Charlotta widmen. Sie hat diesen Advent ein wunderbares Event #Weihnachtenistüberall auf die Beine gestellt. Schaut doch mal in Ruhe auf ihrem Blog vorbei und lasst Euch inspirieren. Ich bin selbst schon sehr lange ein großer Fan ihres Foodblogs Charlottas Küchentisch – und Weihnachten ist für mich jedes Jahr wieder eine ganz besondere Zeit. 

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Doch kommen wir nun zu meinem leckeren Zitrus-Mandel Konfekt zurück. Zitrusfrüchte waren früher in der Weihnachtsbäckerei etwas ganz besonderes und auch eine sehr kostspielige Zutat. Daher ist es kein Wunder, dass ihr in Lebkuchen, Stollen und weiteren besonderen Weihnachtsgebäcken stets auch Zitrusfrüchte findet. Ich hatte letztes Jahr ein ähnliches Rezept veröffentlicht, meine Orangen-Mandel-Häufchen. Sie ähneln sich in den Zutaten sind jedoch geschmacklich ganz unterschiedlich.

Also lasst Euch von der Optik bitte nicht täuschen. Hier bei diesem Zitrus-Mandel Konfekt steht der Zitronen- und Karamell-Geschmack im Vordergrund. Und die Mandeln sind sehr dezent. Ich muss gestehen, dass ich sie sehr gerne mag. Ich lager sie vorsichtshalber im Kühlschrank, so bleiben sie schön frisch. Doch nun genug der Worte, kommen wir zur Zubereitung des Zitrus-Mandel Konfekts. 

 

Zubereitung Zitrus-Mandel Konfekt: 

* 375g gemahlene Mandeln

* 125g Mandelstifte 

* 375g Puderzucker 

* Zitronenzesten von zwei Zitronen

* Mark von zwei Zitronen ausgedrückt es Fruchtfleisch der Zitronen)

* 8 Eier 

* 60g Zitronat 

* ca. 100 Oblaten 

In einer Pfanne werden die gemahlenen Mandeln, der Puderzucker, die Zitronenzesten, das Mark der zwei Zitronen und die acht Eier gemeinsam, langsam erhitzt.

Unter beständigem Rühren lasst ihr nun die Masse langsam aufkochen. Wenn die Masse köchelt und etwas karamellisierte und braun wurde, könnt ihr die Masse in eine Schüssel geben. Daraufhin rührt ihr in der Schüssel die geschnittenen Mandelstifte und das Zitronat unter.

Wenn ihr die kleinen Oblaten nehmt, solltet ihr auch kleine Kaffeelöffel nehmen, um von der langsam erkalteten Masse, kleine Berge zu formen und diese auf die Oblaten zu setzen.

Diese kommen nun auf ein mit einem Backpapier ausgelegtes Backblech und werden bei 160°C Umluft für 15-20min gebacken. Versucht möglichst viele Backbleche gleichzeitig im Ofen zu haben, so könnt ihr Euch ein wenig Zeit sparen. Die genaue Backdauer hängt von der Dicke eures Zitrus-Mandel Konfektes ab. Im Anschluss an die Backzeit reduziert ihr die Hitze im Backofen auf ca. 50°C und lasst das Zitrus-Mandel Konfekt noch ein wenig austrocknen. Nach ca. 30min müsste es fertig sein. Zum Auskühlen kann das Zitrus-Mandel Konfekt auf ein Kuchengitter. Falls ihr noch ein wenig Schokolade als Verzierung wollt, kann diese auch aufgetragen werden.

Ich habe mich jedoch dazu entschieden das Zitrus-Mandel Konfekt so zu lassen. Ich wünsche Euch allen eine schöne Weihnachtszeit und vor allem Charlotta viel Freude mit ihrem Blogevent. Danke dir für deine Mühe und viel Freude mit meinem Zitrus-Mandel Konfekt.

Lasst Euch mein Zitrus-Mandel Konfekt gut schmecken. Es sollte noch schön saftig sein, also wundert Euch nicht. 

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