Biskuitboden

Ein Biskuitboden gehört zu den Basics in der süßen Küche. Man kann den Biskuitboden für Torten, kleine Desserts, für Biskuitrollen oder auch für Blech- und Obstkuchen verwenden. Also es gibt wirklich viele Einsatzmöglichkeiten. 

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Heute möchte Ich Euch in meiner Kategorie Basics daher einen simplen, schnellen und leckeren Biskuitboden vorstellen. Das Rezept werdet ihr sicher hin und wieder in Abwandlung auf meinem Blog wieder finden, doch dieses Grundrezept ist wirklich wunderbar. 

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Zubereitung Biskuitboden: 

Ergibt einen schönen Tortenboden (ca. 24-26 cm im Durchmesser) oder eine dickere Roulade auf einem haushaltsüblichen Backblech. Falls der Biskuitboden für eine Torte mit mehreren Böden gemacht wird, könnt ihr die Zutaten einfach verdoppeln und die Backzeit verlängert sich.

* 5 Eier 

* 150g Zucker

* Salz

* Vanillezucker

* Abrieb einer unbehandelten Zitrone

* 100g Mehl Typ 405 

* 50g Stärke 

* 35g Rapsöl 

 

Zunächst siebt ihr das Mehl. Für ein fluffiges Ergebnis des Biskuitbodens ist gesiebtes Mehl sehr hilfreich. Dafür nehmt ihr am besten ein feines Mehlsieb.

Anschließend wird in einer zweiten Schüssel mit der Zubereitung des Teiges begonnen. Die Eier mit dem Zucker und den Gewürzen aufschlagen bis sich Blasen bilden.

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Wenn die Eiermischung schön schaumig ist, könnt ihr das Mehl unterheben.

Rührt alles noch ein wenig durch, bis kein Mehl mehr zu sehen ist.

Zum Schluss des Mischvorgangs das Öl in den Teig rühren. Anschließend kann der Teig in die gewünschte Form gegossen werden. Ich verwende gerne eine mit Backpapier ausgelegte Kuchenform, so lässt sich der Biskuitboden später besser wieder aus der Form lösen.

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Wichtig ist nun das Backen. Denn das Backen entscheidet maßgeblich über das Gelingen des Biskutibodens. Als Faustregel für Biskuitteig gilt: flache, kleine Gebäcke werden heiß aber dafür kurz gebacken. Zum Beispiel Rouladen oder Biskotten.

Dickere und große Biskuitteige werden bei niedrigerer Temperatur etwas länger gebacken. So beispielsweise Tortenböden.

Kleiner Biskuitboden: 190-210°C Umluft für ca. 15-20 Minuten

Großer Biskuitboden: 160-175°C Umluft für ca. 30-60 Minuten

 

Da ich hier ein Rezept für Biskuitböden für Torten vorstelle, war meine Backzeit bei 160°C Umluft für 45 Minuten. Die genaue Backdauer müsst ihr je nach Gebäck etwas variieren.

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Bevor der Biskuitboden geschnitten und weiter verarbeitet werden kann, sollte er auf einem Kuchengitter auskühlen. Denn warm lässt er sich nicht ideal schneiden.

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Biskuitboden in Tortenboden schneiden: 

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten den Biskuitboden zu schneiden. Sei es freihand mit einem großen Messer, mit einem Faden oder wie ich es Euch heute zeige mit der Tortenbodenschneidehilfe.

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Zunächst einmal zur freihand-Version:

Den Biskuitboden so auf einen Bogen Papier oder eine Tortengarnierscheibe legen, dass die Unterseite, die besonders schön glatt ist, nach oben kommt. Der Boden kann mit einem Zwirnsfaden oder großen Messer in Schichten geteilt werden. Damit die Schichten gleichmäßig dick werden, den Tortenrand vorher mit einem kleinen spitzen Messer ringsherum etwa 1 cm tief einschneiden.

 

Tortenboden mit Faden schneiden: 

Einen Zwirnsfaden in den Einschnitt legen, die Enden des Zwirnsfadens über Kreuz legen und fest anziehen, dabei durchschneidet der Faden das Gebäck. Der Boden lässt sich am besten teilen, wenn er am Vortag gebacken wurde.
Damit die Tortenbodenschicht nicht bricht, sie mit einem Papier oder einer Tortengarnierscheibe abheben. Dazu das Papier an der vorderen Kante nach unten knicken und unter die obere Schicht schieben. Mit den Zeigefingern ab und zu an die obere Schicht fassen, damit das Papier nachgezogen wird. Die obere Schicht abheben. Beim Abheben der Schicht darauf achten, dass das Papier möglichst waagerecht gehalten wird, da der Biskuitboden ansonsten leicht durchbrechen kann.
Soll der Biskuitboden mit einem Messer geteilt werden, zuerst ringsherum etwa 1 cm tief einschneiden. Dann am besten ein Messer nehmen, das länger ist als der Boden, es waagerecht halten und durch Drehen des Boden weiter zur Mitte durchschneiden.
Schneidehilfe: 

Ich persönlich finde das sehr praktisch, da mit dem Heber die einzelnen Böden gut gehoben werden können und das Messer schön dünn ist.

Hierfür wird der Tortenring um den Boden gelegt, befestigt und fest verschlossen. Anschließend kann mit dem langen Messer die gewünschte Bodendicke geschnitten werden.

Wichtig ist jedoch, dass der Kuchen auch ein wenig gedreht wird, da die Schneide-Hilfe nicht durchgängig ist.

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Ich wünsche Euch viel Spaß und Experimentierfreude mit den selbst gemachten Biskuitböden! 

 

 

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2 thoughts on “Biskuitboden

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