Süßkartoffel mit Mangold-Füllung

Ich bin so glücklich zur Zeit, meine erste eigene Ernte im Garten gedeiht und schmeckt. Und immer wieder stehe ich vor der Frage: was zaubere ich denn aus dem selbst angebauten Gemüse leckeres zu Essen? Denn wenn man das Gemüse schon Monate lang begleitet und hegt und pflegt, ist es schon fast ein Muss, dass es etwas Besonderes wird. 

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Daher heute die Frage: was mache ich mit meiner leckeren Mangold-Ernte? 

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Mit ihrem süß-nussigen Geschmack harmoniert die Süßkartoffel wunderbar mit dem Mangold aus eigenem Anbau – dazu passt perfekt ein würziger Bergkäse. Frische Würze bringen Dill, Oregano und Thymian.

Daher gab es eine leckere Süßkartoffel mit Mangold-Füllung. 

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Zubereitung Süßkartoffel mit Mangold-Füllung für 4 Personen:

* 2 Knoblauchzehen 

* 4 Süßkartoffeln (à ca. 300g) 

* 4 EL Olivenöl 

* Salz

* Pfeffer

* Mangold 

* 100g Bergkäse 

* Dill 

* Oregano 

* 5 Stiele Thymian 

* 1 Ei 

* 200g Quark 

 

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Zunächst werden die Knoblauchzehen halbiert und angedrückt. Daraufhin solltet ihr die Süßkartoffeln sehr gründlich waschen, da die Schale an den Süßkartoffeln dran bleibt. Legt jede der Süßkartoffeln nun auf eine Alufolie, beträufelt sie mit einem halben Esslöffel Olivenöl und legt die halbe Knoblauchzehe mit dazu. Würzt nun mit Salz und Pfeffer. Daraufhin könnt ihr die Folie um die Süßkartoffel wickeln und diese im vorgeheizten Backofen bei 220°C ca. 30min backen und so schön weich garen.

In der Zwischenzeit könnt ihr den Mangold putzen, waschen und in dünne Scheiben schneiden. Raspelt den Bergkäse klein und vermengt nun die restlichen Zutaten alle miteinander. So entsteht eine Quark-Mangold-Masse, die später als Füllung für die Süßkartoffeln dient.

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Nach den 30min Backzeit könnt ihr die Kartoffeln aus der Folie nehmen, den Knoblauch entfernen und die Süßkartoffeln längs einschneiden, vorsichtig auseinanderdrücken und in eine ofenfeste Form geben.

Nun könnt ihr die Süßkartoffeln ein wenig aushöhlen, so dass ihr die Füllung einfüllen könnt. Streut noch ein wenig Bergkäse über die Süßkartoffeln und beträufelt sie mit dem restlichen Olivenöl. Unter dem vorgeheizten Backofengrill werden die Süßkartoffel mit Mangold-Füllung nun noch 20min überbacken.

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Lasst es Euch gut schmecken! Besonders gut passen die Süßkartoffel mit Mangold-Füllung zu einem frischen Salat! 

 

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Vollkorn-Aprikosentorte mit Johannisbeeren und Lavendel

Habt ihr Spaß am Backen? – Ich teste mich ja Stück für Stück ans Backen heran und es macht mir auch immer mehr Spaß, da ich langsam sicherer werde beim Kombinieren den Backzutaten. Doch wenn ich in der Küche stehe und Kuchen und Torten backe, dann beschleicht einen hin und wieder doch ein komisches Gefühl – wenn man die ganzen Kalorien vor sich sieht. Wenn man sich selbst und seine Lieben gesund ernähren möchte, dann ist die Vollkornversion nicht nur eine gesunde Alternative, sondern die Teige schmecken auch intensiver und nussiger. Die sättigenden Ballaststoffe im vollen Korn sorgen für eine natürliche Sättigung und ersparen uns so das lästige Kalorienzählen. 

Diese leckere und auch sehr experimentierfreudige Vollkorn-Aprikosentorte mit Johannisbeeren und Lavendel ist wirklich eine kleine Besonderheit. Ohne Zucker, mit Vollkornmehl, mit leckeren Vitaminen und noch mit einem toskanischen Duft nach Lavendel. Eine richtige Schlemmer-Ulraubs-Sommer-Torte. Meine Qualitätskontrolle war zunächst sehr skeptisch: „Lavendel in der Torte? – Schmeckt das nicht nach Mottenkugeln?“. Ja – genau das war die erste Reaktion auf meine Vollkorn-Aprikosentorte mit Johannisbeeren und Lavendel. Naja, eher die zweite, denn die erste war die Frage: „Ist das eine Pizza?“. 

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Nachdem geklärt war, dass es weder Pizza noch eine Mottenkugel-Torte ist, kam dann ein zögerlicher Versuch die Vollkorn-Aprikosentorte mit Johannisbeeren und Lavendel  mal selbst zu testen. Zunächst nur ein kleines Gäbelchen von meinem Stück. Doch meine Qualitätskontrolle schnitt sich nach der Testgabel gleich ein großes Stück von der Torte ab und mampfte mit vollem Mund: „Hätte ja nicht gedacht, dass die Kreation so gut schmeckt“ und schob sich gleich die zweite Gabel in den Mund. 

Ich würde sagen: Die Vollkorn-Aprikosentorte mit Johannisbeeren und Lavendel  hat die Qualitätskontrolle bestanden, trotz Vollkornmehl, trotz fehlendem Zucker und auch der Lavendel überzeugte. Also wenn ihr Euch mal an eine gesündere Torte trauen wollt, dann möchte ich Euch sagen: geschmacklich sehr lecker. Doch nun zum Rezept. 

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Zubereitung Teig: 

* 200g Dinkelvollkornmehl 

* 50g Mandeln 

* 125g Butter

* 2 EL Honig 

* 1 Ei 

* 1/4 TL gemahlene Vanille

* Butter für die Form 

* eventuell Sesam zum Ausstreuen 

 

Das Dinkelvollkornmehl wird mit den fein gemahlenen Mandeln vermischt. Nun kommen Honig, Butter, das Ei und die Vanille hinzu und es wird alles zu einem glatten Teig verknetet.

Die Springform wird ausgefettet und eventuell noch mit Sesam bestreut. Anschließend sollte der Teig in der Form für mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank gestellt werden. In der Zwischenzeit kann der Backofen auf 220°C vorgeheizt werden.

Der Boden wird nun in der Mitte des Backofens bei 220°C für etwa 10min gebacken.

In der Zwischenzeit kann mit der weiteren Vorbereitung begonnen werden.

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Zubereitung Aprikosen-Johannisbeer-Lavendel-Guß: 

* 9 Aprikosen 

* 250g rote Johannisbeeren 

* 2 Eier 

* 200g saure Sahne 

* 4 EL Honig 

* frische Lavendelblüten 

 

Die Früchte werden gewaschen und vorbereitet. Die Aprikosen entkernt und halbiert, die Johannisbeeren nach dem Waschen von den Rispen gestreift.

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Für den Guß zunächst die Eier trennen. Die saure Sahne mit den Eigelben und dem Honig verrühren. Die Eiweiße steif schlagen und vorsichtig darunter heben.

Den vorgebackenen Tortenboden aus dem Ofen nehmen und den Backofen auf 200°C zurück schalten.

Nun werden die Aprikosen mit der Wölbung nach oben auf den Tortenboden gelegt. Dabei im äußeren Kreis zwölf, im inneren sechs Hälften legen. Die Zwischenräume werden mit den roten Johannisbeeren ausgefüllt. Dann die Lavendelblüten darüber streuen und den Guß vorsichtig darüber verteilen.

Anschließend die Torte auf der untersten Ebene im Backofen noch eine halbe Stunde fertig backen.

Die Vollkorn-Aprikosentorte mit Johannisbeeren und Lavendel aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen, den Rand mit einem spitzen Messer lösen und die Form vorsichtig entfernen.

Nun kann die Vollkorn-Aprikosentorte mit Johannisbeeren und Lavendel  auf einem Kuchengitter auskühlen.

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Lasst Euch die Vollkorn-Aprikosentorte mit Johannisbeeren und Lavendel gut schmecken und viel Freude beim Nachbacken! 

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Leberkäse mit Kartoffelpüree und Endiviensalat

Heute gibt es mal wieder einen Klassiker meiner Kindheit. Keine ausgefallene Küche, sondern etwas bodenständiges – meine liebste Hausmannskost: Leberkäse mit Kartoffelpüree und Endiviensalat. 

Nichts weltbewegendes, keine große und neue Erfindung. Weder vegan, noch vegetarisch, kein Low Carb, kein was auch immer – sondern ein Gericht, das schnell gemacht ist, sehr lecker schmeckt und für mich ein geschmackliches Nach-Hause-Kommen ist. 

Meine Wurzeln sind in Süddeutschland, doch ich lebe seit Jahren im Norden. Im Echten Norden, wie die Schleswig-Holsteiner immer so selbstsicher sagen. Und alles südlich der Elbe, so hab ich das die letzten Jahre gelernt, ist Nord-Italien. Dagegen wehre ich mich natürlich regelmäßig – doch diese albernen Plänkeleien gehören wohl dazu. Doch warum ist nun mein Wohnort entscheidend für dieses bodenständige, süddeutsche Hausmanns-Gericht? 

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Zunächst einmal, ich liebe den Norden. Die Menschen, die Mentalität, die Weite, den Himmel, den Wind, den Horizont und vor allem das Meer. DAS Meer kann man in Schleswig-Holstein natürlich nicht sagen, denn dann entbrennt die Diskussion ob Nord- oder Ostsee. Ich hab mich diplomatisch für beide entschieden. Also ich liebe die Meere! Einfach ein Traum. 

Doch ein paar Dinge vermisse ich als Süddeutsche dann doch. Wurst zum Beispiel ist so ein Thema. Die Fleischer (in Norddeutschland heißen sie nicht Metzger, noch so eine kleine aber feine Unterscheidung) würzen hier ganz anders als ich es gewohnt bin. Es hat Jahre gedauert bis ich einen Fleischer fand, der seine Wurst so würzt, dass sie meinem süddeutschen Gaumen zusagt. Und noch eine Eigenheit der Norddeutschen: Warum um alles in der Welt seht ihr Maultaschen als Delikatessen an? Entweder ich finde phasenweise keine Maultaschen in den Läden oder sie sind für eine „Schwäbin“ überteuert… Und dann im Sommer kommen die lieben Touristen und ich bekomme überhaupt keine Maultaschen mehr. (Irgendwie kaufen Touristen im Sommer in Norddeutschland besonders gerne Maultaschen… sehr seltsames Phänomen – Geht Fisch essen, der ist hier frisch und gut!)

Gut, ihr sagt jetzt: warum macht sie die Maultaschen nicht selbst? Tja – da sind wir wieder bei dem Thema Fleischer / Metzger. Eine Grundzutat der Maultaschen ist Brät, das bekomme ich hier in der Region sehr, sehr schwer. Es hat ganze acht Jahre gedauert, bis ich einen Fleischer fand, der mir auch Brät verkauft. Das ist nun mein absoluter Lieblings-Fleischer! 

Memo an mich selbst: Demnächst sollte ich mal dringend wieder Maultaschen machen! 

Und noch eine Seltenheit ist Endiviensalat. Es ist sehr schwer einen guten Endiviensalat zu finden. Diese Kombination: Suche nach einem guten Fleischer mit einer leckeren Wurst und einem gut gewürzten Leberkäse und dann auch noch einen Endiviensalat finden hat mein ehemaliges Kindheitslieblingsgericht Leberkäse mit Kartoffelpüree und Endiviensalat, das sich auf den ersten Blick so simpel anhört, für mich zu einem Festtagsgericht gewandelt. 

Daher möchte ich Euch heute mein Kindheitslieblingsgericht Leberkäse mit Kartoffelpüree und Endiviensalat vorstellen. Und ich muss gestehen, dass diese Bilder nicht so ganz der Realität entsprechen. Nein, ich hab nichts manipuliert oder so, ganz im Gegenteil. Echtes Essen, echtes Foto und echtes Rezept. Ich esse Leberkäse mit Kartoffelpüree und Endiviensalat im Normalfall komplett vermischt und zermatscht. Anfangs sieht das Teller zwar noch hübsch aus, doch dann wird zunächst der Leberkäse klein geschnitten, mit dem Kartoffelpüree und dem Endiviensalat vermischt und dann – erst dann kann es gegessen werden. Doch das ist optisch natürlich nicht sonderlich ansprechend. Doch verheimlichen wollte ich es Euch nicht.

Doch nun genug der Worte. Kommen wir zum Rezept: 

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Zubereitung Leberkäse: 

* gebackener Leberkäse

* etwas Öl

Der gebackene Leberkäse wird in Scheiben geschnitten. Oder ihr nehmt einen Leberkäse, der bereits in Scheiben geschnitten ist. Daraufhin kommen die Scheiben in eine Pfanne mit etwas Öl und werden schön knusprig braun heraus gebacken.

 

Zubereitung Kartoffelpüree: 

* 800 g mehlig kochende Kartoffeln

* 150ml Milch

* 30g Butter

* Muskatnuss

* Pfeffer und Salz

Die Kartoffeln werden weich gekocht und zerstampft. Nun kommt etwas heiße Milch, ein Esslöffel Butter und die Gewürze hinzu. Alles wird nun püriert, bis ein cremiges Püree entsteht. Einfach lecker! Dieses Kartoffelpüree geht so schnell, dass die Fertigprodukte einfach überflüssig werden. Und falls vom Kartoffelpüree noch etwas übrig bleiben sollte, so kann dieses am nächsten Tag mit einem Ei, etwas Speck und frischen Kräutern vermischt werden, auf ein Backblech gestrichen werden (so etwa ein fingerdick) und dann im Backofen gebacken werden. Das ist eine wunderbare Beilage zu weiteren Gerichten.

 

Zubereitung Endiviensalat: 

* 0,5 Kopf Endiviensalat ,(ca. 300 g)

* Pfeffer

* Salz

* Zitronensaft

* Sonnenblumenöl

* eine Priese Zucker

Den halben Kopf Endiviensalat (ca. 300 g) putzen, waschen und trocken schleudern. Ich nehme gerne lauwarmes Wasser um den Endiviensalat zu waschen, dann verliert er ein wenig seiner bitteren Geschmacksstoffe. Die Blattrippen keilförmig herausschneiden. Endivienblätter in dünne Streifen schneiden und in eine Schüssel geben.

Aus den restlichen Zutaten wird ein Dressing gemacht. Dieses kommt nun über den geschleuderten Endiviensalat. Der Salat wird gut durchmischt und kann noch ca. 15min vor dem Servieren im Kühlschrank kalt gestellt werden, so dass der Salat gut durchziehen kann.

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Lasst Euch mein Kindheitslieblingsgericht Leberkäse mit Kartoffelpüree und Endiviensalat gut schmecken! 

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Minz-Cookies mit Haferflocken

Cookies, wie sie in den USA heißen, sind leckere und schnell gemachte Kekse. Sie passen perfekt zu einem Tee, wenn sich spontaner Besuch anmeldet oder man mittags einfach mal Lust auf Süßes hat. Jedoch sind die üblichen Rezepte wirklich voll mit Zucker und Butter. Heute möchte ich Euch daher eine leckere, gesunde und schmackhafte Cookie-Variante mit Haferflocken, Banane und ganz viel Minze vorstellen.

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Minz-Cookie mit Haferflocken sind zwar auch nichts für die schlanke Linie, doch sie sind nahrhaft, sättigend und dadurch, dass sie mit Haferflocken, Vollkorndinkelmehl und ohne Zucker oder Butter gebacken sind gleich noch ein halbwegs gesundes Cookie-Rezept. 

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Zubereitung Minz-Cookies mit Haferflocken: 

* 1 EL Erdnussbutter

* 1 Banane 

* 50ml Milch 

* 3 EL Honig 

* Priese Salz 

* 1 Ei 

* 1 gestr. TL Backpulver

* 1/4 TL Natron

* 100g Dinkelvollkornmehl 

* 150g Haferflocken 

* 3 Stängel frische Minze 

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Vorbereitungen: 

* schaltet den Backofen schon einmal ein und heizt ihn auf 190°C auf

* legt ein Backblech bereit

* stellt ein Kuchengitter zum Abkühlen bereit 

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Zunächst wird die Erdnusbutter, die Banane, der Honig und das Salz einige Minuten mit dem Mixer sehr schaumig gerührt oder auch gemixt – das hängt davon ab wie reif die Banane schon ist. Dann wird das Ei und die Milch untergeschlagen.

Die frischen Minzblätter werden gewaschen und klein gehackt. sie kommen nun direkt mit in den Teig und es wird alles noch einmal kräftig verrührt.

Zuletzt Mehl, Haferflocken, Backpulver und Natron kurz dazurühren, bis sich ein glatter Teig ergibt.

Nun könnt ihr den Teig teelöffelweise als Kugeln von etwa zwei bis drei Zentimetern Durchmesser mit großem Abstand auf ein gefettetes oder mit Backpapier belegtes Blech setzen und mit einem Messerrücken etwas platt drücken.

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Denkt bitte daran, dass ihr etwas Abstand zwischen den Minz-Cookies mit Haferflocken auf dem Blech lasst, so dass diese während des Backens noch etwas zerlaufen können und nicht zusammen backen.

Nun kommen die Minz-Cookies mit Haferflocken in den auf  190 Grad (Umluft 170 Grad) vorgeheizten Backofen. Die Backzeit beträgt in etwa 12 bis 15 Minuten, bis sie hellbraun gebacken sind. Achtet darauf, dass sie nicht zu dunkel werden – das trocknet die Cookies aus.

Das Backpapier mit den Cookies vom Blech nehmen und 2-3 Minuten abkühlen lassen, bevor Ihr die Cookies zum vollständigen Abkühlen vorsichtig auf ein Kuchengitter legt.

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Wie ihr merkt, ist dieses Rezept schnell und leicht zu backen – wenn sich ein Besuch anmeldet, sind die Minz-Cookies mit Haferflocken ruckzuck fertig und ofenfrisch serviert. Ihr müsst mit ca. 25min maximalem Zeitaufwand rechnen. Das hängt eigentlich davon ab wie schnell ihr den Teig zubereitet, wenn ihr fix seid, schafft ihr es auch in 3min, wenn ihr Euch Zeit lasst, dann sind 10min sehr angenehm gerechnet.

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Wenn die Cookies fertig sind, wünsche ich Euch guten Appetit. Lasst Euch die Minz-Cookies mit Haferflocken gut schmecken! 

 

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Käse-Aprikosen-Wheel mit Lavendel-Honig [Werbung]

Es ist Anfang Sommer – die ersten Früchte werden im Garten reif und ein Blumen- und Blütenmeer durchzieht die Landschaften. Die ersten Kornfelder haben bereits die Frucht angesetzt. 

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Bei einer Inspektion meiner Vorräte ist mir vor Kurzem aufgefallen, dass sich unser Honig dem Ende neigt. In den letzten Jahren hatten wir meist im Herbst unsere Honig-Vorräte aufgestockt, von einem kleinen Imker in der Region. Doch ich bin im vergangenen Jahr umgezogen und wenn es nun auch schon ein Jahr ist, so kann man sich in dieser kurzen Zeitspanne irgendwie noch nicht zu 100 Prozent in der neuen Umgebung zurecht finden. So stand ich also vor der Frage: wo bekomme ich nun unseren neuen Honig her? Nach diversen Google-Versuchen war ich zunächst einmal gefrustet, denn DEN passenden Imker um die Ecke fand ich irgendwie nicht. Ich legte somit mein Handy auf die Seite und dachte bei mir: „Naja, dann wird eben ein wenig der Honig rationiert – schauen wir in ein paar Wochen noch einmal – eventuell bekomme ich ja noch einen guten Tipp von Freunden und Bekannten…“. 

Und wie der Zufall so spielt, kam alles anders als gedacht. Ich hatte zwei Tage darauf eine sehr nette Kooperations-Anfrage zum Thema Honig in meinem Postfach liegen. 

PERFEKT! Als ob es nicht hätte sein sollen. So informierte ich mich zunächst einmal auf der Homepage von Edelstock, ob ich mir denn überhaupt eine Kooperation vorstellen könnte. Und ja, es passte und ich freute mich schon sehr auf ein kleines Probepaket mit unterschiedlichen Honig-Sorten. Natürlich waren meine Erwartungen an die Honigauswahl von Edelstock sehr hoch, denn sie schreiben selbst, dass sie „Honig als exklusives Genussmittel und Ausdruck von Stilbewusstsein“ sehen. So steht „Edelstock – Selected Honey für erlesene Honige höchster Qualität, die nur in stark begrenzten Mengen angeboten werden“. Da kann man ja mal gespannt sein – dachte ich mir. 

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Ein paar Tage später trudelte dann ein Paket bei mir ein mit vier unterschiedlichen Honig-Sorten. LavendelhonigEukalyptushonig von Sardinien, Alpenrosenhonig aus den hochgelegenen Gebirgstälern Südtirols und Weißtannenhonig. Bei der Absendeadresse jubelte ich innerlich – besonder bei dem Weißtannenhonig. Ich habe während meiner Jugend Jahre lang im Nordschwarzwald gelebt und Edelstock kommt auch aus der Region – da war meine Freude gleich noch viel größer. Zunächst musste ich alle Sorten einfach mal pur testen. Und ich muss Euch leider sagen, dass ich Euch höchstwahrscheinlich kein Rezept mit dem Weißtannenhonig schreiben werde, denn er schmeckt einfach zu gut! Dieser Weißtannenhonig schmeckt genau so wie ich ihn noch aus dem Nordschwarzwald in Erinnerung habe – der landet maximal auf einem frisch gebackenen schwäbischen Hefezopf mit Butter – oder wird pur gelöffelt. Mehr darf mit dieser Köstlichkeit nicht gemacht werden! 

Aber zurück zu den anderen Honig-Sorten – ich muss gestehen, dass sich meine Erwartungen an den Honig erfüllt haben. Sie sind wirklich eine Gaumenfreude. Doch nun war natürlich die Frage: Was zaubere ich nun aus welchem Honig? Höchstwahrscheinlich werde ich in den kommenden Monaten immer mal wieder einen der Honige in ein Rezept einfließen lassen, denn sie sind richtig lecker. 

Meine Wahl fiel jedoch auf den Lavendelhonig, besonders da derzeit mein Lavendel in voller Blüte steht und ich gerne mit frischen Aromen arbeite. 

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Daher möchte ich Euch gerne mein leckeres und deftiges Käse-Aprikosen-Wheel mit Lavendel-Honig vorstellen. Es ist perfekt für einen geselligen Abend mit Weißwein und lieben Gästen, einfach zum Genießen und Naschen oder mit einer Salatbeilage als Hauptmahlzeit. 

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Zubereitung Käse-Aprikosen-Wheel mit Lavendel-Honig: 

* 2 runde Blätterteige

* 2 EL selbstgemachter Lavendelzucker 

* 1 Camembert

* 8 Aprikosen

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Zunächst werden die Blätterteige ausgepackt und auf mit Backpapier belegtes Backpapier gelegt. Auf den ersten Blätterteig wird ein Esslöffel selbst gemachter Lavendelzucker mit den frischen Blüten zusammen verteilt. Darauf kommt nun der zweite Boden als Abdeckung.

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Der Blätterteigboden wird nun mit dem Camembert belegt. Er wird in der Mitte des Teiges platziert und der Teig wird wie eine Sonne eingeschnitten, so dass in diese Sonnenstrahlen, dann die halbierten Aprikosen eingewickelt werden können.

 

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So sahen dann die eingewickelten Aprikosen bei mir aus.

Auf jede Aprikose kommt nun noch ein Klecks Lavendelhonig – ebenso auf den Camembert.

Das Käse-Aprikosen-Wheel mit Lavendel-Honig kommt nun für 15min bei 220°C Ober- und Unterhitze in den Backofen. Wenn der Käse nach 15min schön weich geworden ist, kann dieser eingeschnitten und aufgeklappt werden. Träufelt jetzt noch etwas frischen Lavendelhonig in den aufgeschnittenen Camembert, das gibt eine wunderbare süß-deftige Note.

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Bevor das Käse-Aprikosen-Wheel mit Lavendel-Honig fertig ist, sollte es nun noch ein paar Minuten in den Ofen. Achtet einfach selbst darauf, wann es für Euch die richtige Farbe erreicht hat.

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Wenn das Käse-Aprikosen-Wheel mit Lavendel-Honig fertig ist, könnt ihr es wunderbar mit kaltem Weißwein und einem frischen Salat genießen.

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Perfekt in den Sommermonaten. So fühlt man sich kulinarischen wie in der Provence.

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Lasst Euch das Käse-Aprikosen-Wheel mit Lavendel-Honig gut schmecken!

 

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