Frühstücks Weißbrot

Ich wünsche Euch allen einen guten Start ins Wochenende, nehmt Euch nicht zu viel vor und lasst es Euch gut gehen.
Mit einem traumhaft weichen, frisch gebackenem Frühstücks Weißbrot beginnt für mich heute Morgen das Wochenende. Dazu ein frisch gekochtes Ei und duftender Tee <3 

Ja – ein Weißbrot und dann nur aus Weizenmehl ist nicht gerade der gesündeste Start in den Tag. Doch ausnahmsweise ist es einfach soooo lecker. Dazu etwas frische Konfitüre oder eine Schokocreme. Hab ich schon erwähnt, ihr könnt das Weißbrot auch wunderbar als Croûtons auf Salaten oder für Suppen weiter verarbeiten…. Oder Sonntags dann gleich als Armer Ritter… Oh – es gibt so viele leckere Varianten. Ich bin mir sicher, dass ihr auch eure ganz persönlichen Vorlieben habt! 

Doch nun zum Rezept. 

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Zubereitung:

* 1 Würfel frisch Hefe (42 g)

* 850 g Mehl (Type 550)

* 1 1/2 EL Meersalz

* 5 EL Milch

* viel Mehl zum Bearbeiten

* Fett für die Form

Mehl und Salz in eine große Schüssel geben. Die zerbröckelte Hefe und 5 EL Wasser in einer kleinen Schüssel glatt rühren. Das Hefewasser und 550 bis 600 ml lauwarmes Wasser zum Mehl geben und mit einem Kochlöffel zu einem glatten Teig verrühren. Der Teig wird mit einem Kochlöffel verrührt und nicht geknetet, weil er sehr feucht ist. So bekommt der Teig eine lockere Struktur und Elastizität.Den Teig mit einem Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort mindestens zwei Stunden gehen lassen.
Nach zwei Stunden die Folie vorsichtig abnehmen. Den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche kurz durchkneten und halbieren. Zwei Kastenformen ausfetten (Inhalt 1,5 Liter; 25 cm Länge. Am besten Schwarzblech-Kastenformen nehmen – Schwarzblech leitet die Hitze besser und ergibt so ein schöneres Backergebnis als Weißblech) und je eine Teighälfte hineinlegen. Abgedeckt nochmals mindestens 1 Stunde gehen lassen. Den Backofen auf 200 Grad, Umluft 180 Grad, Gas Stufe 4 vorheizen.Die Brote auf der unteren Schiene im Backofen etwa 40 bis 50 Minuten backen. Herausnehmen, die Brote aus den Kastenformen lösen und auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.

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Lasst es euch das Frühstücks Weißbrot gut schmecken! 

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Pizza mit Meeresfrüchten

Wie wäre es heute mit einer leckeren Pizza mit Meeresfrüchten? Shrimps, Tintenfischringe und Muscheln. Einfach nur lecker. Dazu ein trockenes Gläschen Weiswein und die selbst gemachte Pizza wird zu einer kleinen Köstlichkeit. ♡

Einluftig, leichter Boden. Knusprig und so leicht, dass er richtig aufgegangen ist. Beim Essen kam direkt Urlaubsfeeling auf.

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Die Zutaten reichen für 3-5 dünn ausgerollte Pizzen. Hängt natürlich davon ab, wie dick ihr den Teig macht und wie viel Belag ihr auf die jeweilige Pizza tut.

Ich habe durch Erfahrung gelernt: Bei Pizza ist weniger Belag meist mehr Geschmack!

 

Zubereitung Teig:

* 500g Pizzamehl Typ 00

* 250ml lauwarmes Wasser

* 13g Meersalz

* 10g frische Hefe

* 1 TL Rapsöl

* 2 TL Sonnenblumenöl


Hefe in lauwarmen Wasser auflösen. Pizzamehl mit den Ölen und dem Salz vermengen. Die aufgelöste Hefe dazugeben und 10 Min quellen lassen. Anschließend sollte der Teig 15 Min geknetet werden, entweder mit der Hand oder mit der Küchenmaschine. Ich nehme die Küchenmaschine, da der Teig dann gleichmäßiger wird. Falls ihr von Hand knetet hier noch ein kleiner Tipp: Einweghandschuhe verhindern, dass der ganze Teig an euren Fingern kleben bleibt.

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Den Teig mindestens 8 h, besser 24 h in den Kühlschrank geben. Danach zu faustgroßen Kugeln (ca. 200 g) schleifen und mit einem feuchten Küchenhandtuch abgedeckt ca. 90 Min bei Zimmertemperatur gehen lassen. Dann ausformen und belegen.


Wenn man den Teig einen Tag vorher oder morgens, bevor man zur Arbeit geht, vorbereitet, ist es kein großer Mehraufwand. Planung ist bei einem guten Teig alles.

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Zubereitung Soße:

* 250g passierte Tomaten Tomate(n), passiert

* Meersalz, grobkörnig

* Pfeffer, geschrotet / zerstoßen

* frische Kräuter: Basilikum, Oregano, Rosmarin

* Olivenöl, kalt gepresst

* 1 Zehe Knoblauch, zerdrückt

* 2 ELTomatenmark

* 1/4 TL Zucker

* eine fein gehackte Zwiebel

Für die Pizzasauce die Zwiebel in heißem Öl glasig werden lassen. Die Tomaten, passierte, dazu geben und aufkochen lassen. Die restlichen Zutaten dazu geben und für ca. 15-20 min leicht köcheln lassen. Nun solltet ihr auch den Backofen auf 220°C Umluft vorheizen.

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Zubereitung Belag:

Nicht zu viel Soße, ansonsten wird die Pizza zu matschig. Jetzt kommt eine Schicht Parmesan auf die Soße. Darauf die bereits wieder aufgetauten Meerestiere. Diese werden nun mit Pfeffer, Salz, Basilikum und Olivenöl noch leicht gewürzt. Die Pizza kommt für 20min bei 220°C Umluft in den Backofen.

Nach 15min kommt noch ein wenig frisch geriebener Parmesan auf die Pizza. Vor dem Verzehr noch ein paar frische Blätter Basilikum auf die Pizza und dann guten Appetit!

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Lasst Euch die Pizza mit Meeresfrüchten gut schmecken! 

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Linsensuppe mit Börek

Heute hatte es bei mir die ersten Minusgrade. Eiskratzen, kalte Hände, kalte Füße und der erste Anflug von einem Schnupfen zeigen mir deutlich, dass der Winter schon sehr dicht vor der Tür steht.
Dann fliehe ich zumindest mal kulinarisch in den schön warmen Süden. Besonders lecker und schnell gemacht ist eine rote Linsensuppe mit Börek. Und schwupp die wupp – es fühlt sich an, als ob man im Urlaub wäre <3 

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Zubereitung Börek:
* Teigblätter dreieckige Yufka-Teigblätter, gibt es in türkischen Läden oder in der Delikatessenabteilung eines gut sortierten Suppermarktes

* Feta-Käse

* 2 Eier

* Muskatnuss

* Pfeffer

* Kreuzkümmel

* Frittierfett

Eines der Eier gemeinsam mit den Gewürzen mit dem Schafskäse gut verkneten, bis eine feste Masse entsteht. Ein walnussgroßes Häufchen dieser Masse an die breiteste Stelle eines jeden Teigdreieckes setzen. Diese Masse nun länglich auf dem Teig positionieren. Die Seiten des Dreiecks einschlagen und dann den Teig von der Breitseite nach oben zur Spitze hin fest aufrollen. Spitze mit feuchten Fingern und dem zweiten Ei noch einmal gut andrücken. Alle Böreks in Frittierfett ungefähr 7-8 Minuten frittieren bis sie goldbraun sind, dabei mehrfach wenden. Danach auf ein Küchentuch legen, damit das überschüssige Fett abtropfen kann.

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Rote Linsensuppe:

* 3 Tomaten

* 2 Esslöffel rote Paprikapaste (diese gibt es in türkischen Läden zu kaufen)

* 1 Zwiebel

* 2 Kartoffeln

* 150 g rote Linsen

* 1 Gemüsebrühwürfel

* Kreuzkümmel

* Pfeffer

* Salz

* ein Chili

* Olivenöl

Die kleingeschnittene Zwiebeln und Kartoffeln werden gemeinsam mit den Tomatenstückchen im Olivenöl angedünstet. Hinzu kommen nun die zwei Esslöffel der Paprikapaste. Ist alles gut angedünstet, kommen die Linsen, der klein geschnittene Chilli, die Gewürze, der Gemüsebrühwürfel und ca. 2 Liter Wasser hinzu. Alles wird nun gemeinsam bei mittlerer Hitze so lange gekocht, bis sowohl die Linsen als auch die Kartoffeln weich sind. Nun wird die Suppe püriert.

Und fertig ist der kleine Ausflug in den Süden. Die Börek passen ansonsten auch sehr gut zu Salat. Doch in Verbindung mit dieser Suppe sind sie einfach lecker, denn sie eigenen sich perfekt zum „eintunken“. Lasst es Euch schmecken. Ich bin gespannt, wie ihr euren Tag in den Süden gestaltet.

Lasst Euch die rote Linsensuppe mit Börek gut schmecken! 

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Pflaumen-Marzipan-Mandel-Törtchen

Geht es Euch auch so, dass Ihr manchmal auf der Suche nach einem schnellen, einfachen und sehr leckeren Rezept seid? Einfach mal eben kurz in die Küche huschen und schon hat man etwas wunderbares gezaubert?

An langen Tagen, an denen irgendwie kaum Zeit bleibt denke ich mir häufiger mal: es muss einfach schnell gehen und lecker schmecken.

So gibt so ein paar Leckereien, bei denen greife ich auch gerne mal auf einen Blätterteig zurück. Blätterteig ist einer der „Es muss schnell und lecker gehen -Grundzutaten“ bei mir. Irgendwie komisch, doch es ist nunmal so. Das muss ich ja zugeben, ALLES schaffe ich auch nicht zu Hause selbst zu machen. Und der Blätterteig ist bei mir einer jener Teige, bei denen ich die leichte und schnelle eingekaufte Variante verwende.

Aber man kann auch so leckere Dinge mit Blätterteig herstellen. Ob süß, salzig oder deftig – da geht einfach alles. Und Heute möchte ich Euch ein ganz simples und leckeres – wunderbar süßes – Rezept mit Blätterteig vorstellen. Ein Pflaumen-Marzipan-Mandel-Törtchen. Das Schöne ist, dass es nicht viele Zutaten sind – eigentlich stecken schon fast alle Zutaten im Namen der kleinen Nascherei. Die Süße des Honigs und des Marzipans verleihen dem kleinen Törtchen eine wunderbare Note. Und mit dem Zimt schmeckt es auch in der Vorweihnachtszeit wunderbar. 

Daher die Frage, möchtet Ihr zur Teezeit ein leckeres Pflaumen-Marzipan-Mandel-Törtchen?

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Zubereitung:

* Blätterteig

* Marzipan

* Pflaumen 

* Mandelsplitter

* Honig

* Zimt 

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Stecht mit einem großen Glas für jedes Törtchen zwei Blätterteigblatten aus. Auf die untere legt ihr ein Stück Marzipan und nun kommt die zweite Blätterteigblatte oben drauf. Auf diese kommen nun zwei Pflaumenstücke. Die Pflaumenstücke mit Mandelsplittern, Honig und Zimt garnieren. Und nun kommen die kleinen Törtchen für 15-20 Min bei 180°C in den Backofen.

Danach können die Pflaumen-Marzipan-Mandel-Törtchen noch in Ruhe auf einem Gitterblech abkühlen, bevor ihr sie zu einem leckeren Tee – oder einfach nur so – genießen könnt.

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Habt einen wunderschönen Tag und lasst Euch das Pflaumen-Marzipan-Mandel-Törtchen gut schmecken und viel Freude beim Nachbacken! 

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Kokos-Grapefruit-Vanille-Makronen

Mit den ersten Dekorationen kommt nicht nur die Wohnung in weihnachtliche Stimmung, sondern schon während der Dekoration kommt bei mir immer wieder Weihnachtsstimmung auf.

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Die Schachteln zu öffnen und die wunderbaren kleinen Schätze zu entdecken. Mit den Jahren haben sich bei mir schon kleine Geschichten zu den einzelnen Kugeln, Sternen oder auch Engelchen entwickelt. Ist es bei Euch auch so? 

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Eigentlich wollte ich dieses Jahr das erste mal einen Adventskranz kaufen. Zeitmangel war mir selbst gegenüber vermutlich die ernst zu nehmenste Argumentation. Doch meine Freude am Basteln und der besinnliche Aspekt der Dekoration und die damit verbundene Einstimmung auf die Adventszeit haben dann doch gesiegt. 

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Zum Glück! Ich bin dieses Jahr ganz verliebt in meinen Adventskranz – der erste nicht ganz klassische.

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Und genau so möchte ich Euch gerne ein paar Klassiker der Plätzchen neu interpretiert vorstellen. Heute sind es die Kokos-Grapefruit-Vanille-Makronen. 

Die Weihnachtszeit steht vor der Tür und langsam aber sicher beginnt die große Backerei. Jedoch werde ich mich natürlich auch noch an die klassischen Plätzchenrezepte heran trauen, doch etwas Experimentierfreude ist doch immer wieder schön. 

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✰✰✰ Süße Grüße aus der Weihnachtsbäckerei ✰✰✰

Zubereitung: 

* 200g Kokosraspel

* 4 Eiweiß

* 150g Puderzucker

* Saft einer Grapefruit (abgeschmeckt nach eurem Säureempfinden, ca. 2-4 EL) 

* eine Vanilleschote

* Oblaten

* Weiße Schokoladen Kuvertüre

* Schokoraspel als Dekoration

Die Eiweiße ganz steif schlagen. Puderzucker und das ausgeschabte Vanillemark aus der Vanilleschote mit dazugeben und weiter steif schlagen, bis der Zucker gelöst ist. Nun den Saft der Grapefreuit und die Kokosflocken unterheben und mit Hilfe von zwei Löffeln auf die Oblaten häufen. Bei 175°C Umluft ca. 10 – 12 Minuten backen.

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Wenn die Kokos-Grapefruit-Vanille-Makronen abgekühlt sind, können sie noch einmal mit weißer Kuvertüre verziert werden. Besonders schön sieht als Kontrast hierzu noch etwas dunkle Schokolade aus. Und schön können die leckeren Plätzchen vernascht werden.

Lasst Euch die neue Kreation aus meiner Weihnachtsbäckerei, die Kokos-Grapefruit-Vanille-Makronen gut schmecken! 

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Zimt(stern)-Marzipan-Kügelein

Zimtsterne – das sind meine absolut liebsten Plätzchen in der Weihnachtszeit. Ich liebe die Zimtsterne sehr sogar. Doch da ich mir vorgenommen hatte die Klassiker neu zu interpretieren, saß ich da und überlegte mir, was ich mit Zimtsternen denn sonst noch so anstellen könnte. Da man leckere Weihnachtsplätzchen am Besten mit noch einer weiteren leckeren Zutat verfeinert – so dachte ich mir – war schnell für mich klar, dass es Marzipan sein muss. Marzipan ist für mich einfach Teil der Advents- und Weihnachtszeit. Und so kam ich irgendwie dann zu meinen Zimt(stern)-Marzipan-Kügelein.

Und naja, ich vermute mal, dass ich diese Plätzchen im Advent noch einmal nachbacken werden muss, da sie eine sehr geringe Chance haben, bis Weihnachten zu überleben. Sie schmecken einfach zu gut. Also lasst Euch von ihrem unscheinbaren Erscheinungsbild nicht täuschen, der Geschmack wird für sich sprechen!

✰✰✰ Süße Grüße aus der Weihnachtsbäckerei ✰✰✰

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Zubereitung: 

* 3 Eiweiß

* 250 Gramm Puderzucker

* 1 Päckchen Vanillezucker

* 1 TL Zimt (gemahlen)

* 1 Messersp. Kaffeebohnen (gemahlen)

* 375 Gramm Mandeln (ungeschält, gemahlen)

* Puderzucker (zum Ausstechen)

* 100 g Marzipan

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Das Eiweiß mit dem Quirlen des Handrührers zu sehr festem Eischnee schlagen. Den Puderzucker durchsieben und esslöffelweise unter den Eischnee heben. 3 EL von dem Eischnee zum Bestreichen beiseite stellen. Vanillezucker, Zimt, eventuell Kaffeemehl und so viel von den gemahlenen Mandeln unter den restlichen Eischnee rühren, bis der Teig kaum noch klebt.

Den Teig in einen aufgeschnittenen großen (6 l) Gefrierbeutel legen (dann klebt der Teig nicht an der Arbeitsfläche und am Nudelholz fest) und knapp 1 cm dick ausrollen. Die ausgerollte Teigplatte im Gefrierbeutel, am besten auf einem Küchenbrett, für etwa 2 Stunden in den Kühlschrank legen.

Den Backofen auf 125 Grad, Umluft 100 Grad, Gas Stufe 1/2 vorheizen. Den Gefrierbeutel aufklappen und aus dem Teig in der flachen Hand zu einem Kreis formen. In diesen Kreis kommt nun eine etwa Hasselnuss große Marzipankugel. Um diese wird nun der Zimtsternteig zu einer Kugel geformt und auf ein Backblech gelegt. Die Kügelein werden nun im Backofen auf der mittleren Schiene etwa 15 Minuten backen. Dann die Temperatur auf 100 Grad, Umluft 80 Grad, Gas Stufe 1/2 herunterschalten und etwa 10-15 Minuten weiterbacken. Die Zimt(stern)-Marizpan-Kügelein auf einem Kuchengitter ganz abkühlen lassen und dann nach Belieben verzieren.

Lasst Euch die Zimt(stern)-Marzipan-Kügelein gut schmecken und viel Spaß beim Nachbacken! 

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Dinkel-Buchweizen-Ausstecher

„Fröhliche Weihnacht überall
Tönet durch die Lüfte froher Schall.
Weihnachtston, Weihnachtsbaum,
Weihnachtsduft in jedem Raum.“

Weihnachtsduft in jedem Raum. Da muss ich immer an leckere Plätzchen denken. 

An welche Plätzchen denkt ihr als erstes, wenn ihr an Weihnachtsgebäck denkt? Bei mir sind es die Ausstecher. 

Das liegt vermutlich daran, dass ich als kleines Mädchen schon immer wieder gerne mit meiner Mutter zusammen in der Adventszeit gebacken habe. Als kleiner Drei-Käse-Hoch hatte ich natürlich auch eine Küchenschürze umgebunden, auch wenn sie mir viel zu groß war. Ich musste sie mir immer wie ein zu langes Kleid beim Gehen hoch halten – und irgendwie war es ein kleines Prinzessinnengefühl. Eine mit Mehl und Teig verschmierte Prinzessin eben. Ihr kennt ja solche Kinderträume.

In der Weihnachtsbäckerei lief natürlich auch immer Weinachtsmusik – Und bei „Fröhliche Weihnacht überall..“ möchte ich direkt mitsingen und mir meine Backschürze umbinden. 

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. Und was gibt es schöneres für kleine Kinder als Ausstecher? Da kann man wunderschöne Formen ausstechen. Sie anschließend so bunt und lecker dekorieren und sie schmecken einfach immer wieder gut. Diese Nascherei könnte man schon fast als gesunde Plätzchen bezeichnen. Aber wirklich nur fast. Mit Dinkel und Buchweizen ist der Teig neu interpretiert und schmeckt wunderbar nussig. Eine schöne Variante für alle, die in ihrer Backstube etwas kreativ sein möchten und zudem noch auf Weizenmehl verzichten möchten. 

Buchweizen ist für mich in der Adventszeit eine wunderbare Ergänzung. Es gibt einen kernig, nussigen Geschmack und ist so eine leckere Nuss-Alternative für Allergiker. 

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Zubereitung: 

* 100g Zucker

* 200g kalte Butter, oder Sanella

* 200g Dinkelmehl

* 100 g Buchweizenmehl

* 3 Eigelb

* Salz

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1. Butter würfeln
Die kalte Butter in Würfel schneiden, mit Zucker und Ei mit den Knethaken des Handrührgerätes oder mit den Händen verkneten.

2. Butter, Zucker, Eigelb, Mehl verkneten
Mehl dazu geben und flott mit kalten Händen glatt verkneten damit der Teig geschmeidig bleibt.

3. Teig-Ziegel in Folie wickeln
Den Mürbteig zu einem flachen Ziegel formen, in Folie wickeln und für 15 bis 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.

4. Teig ausrollen
Den kalten Mürbteig mit den Händen auf der bemehlten Arbeitsfläche kurz durchkneten, dann mit einem Rollholz von der Mitte nach außen ausrollen.

5. Teig bewegen
Beim Ausrollen den Teig zwischendurch hoch heben und in Bewegung halten, damit der Teig nicht auf der Arbeitsfläche kleben bleibt.

6. Kekse ausstechen
Mit Hilfe der Ausstecherförmlein nun den Teig ausstechen.

Die Kekse nun für 12 bis 15min bei 180°C Umluft backen. Nach dem Backen auf einem Backrost abkühlen lassen. Wenn sie wieder abgekühlt sind, können sie nach belieben dekoriert werden. Ich habe mich dieses Jahr für eine Variante mit Fondant, eine mit klassischem Schokoladenüberzug und dann noch für die Doppeldeckervariante mit Glühweingelee entschieden. Alle drei Varianten sind sehr, sehr lecker!

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Lasst Euch die Dinkel-Buchweizen-Ausstecher gut schmecken und viel Spaß beim Nachbacken!

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Dinkel-Roggen-Knusperröllchen

Ihr kennt das vielleicht: Ein Samstagabend steht bevor, man ist gerade aus der Badewanne gestiegen und möchte sich einen schönen, gemütlichen Fernsehabend machen. Die Kuscheldecke liegt auch schon bereit – die LieblingsDVD ist heraus gesucht und alles ist perfekt. Doch dann grummelt es so langsam im Bauch. Eigentlich hat man gerade schon zu Abend gegessen und hat keinen wirklich Hunger mehr, doch eine kleine Nascherei – etwas zu Knabbern wäre jetzt einfach perfekt. 

Natürlich könnte man einfach die Chipstüte aufreisen, sich ein Schälchen abfüllen und die liebste Chipssorte verhaften. – Wirkliches Genießen ist es ja meist nicht. – 

Doch es gibt auch so Momente, dass eben keine Chips, Salzstangen oder ähnliches zu Hause ist. Oder ganz anders, man hat einfach keine Lust darauf. Oder aber man liest sich die Zutatenliste durch und denkt ganz still bei sich: „Wie wäre es mit etwas selbst gemachtem?“ 

So in etwa fand bei mir der Abend statt, als ich meine Dinkel-Roggen-Knusperröllchen dann noch eben „schnell“ gebacken habe. 

Es ist kein großer Aufwand. Ehrlich nicht! Der Hefeteig muss nicht gehen und die kleinen Knabbereien kommen auch nur 20min in den Backofen. So reduziert sich die reine Arbeitszeit auf ca. 5 Minuten. Das ist doch echt ne schnelle Sache. Und zudem eignen sich die kleinen Dinkel-Roggen-Knusperröllchen nicht nur als lecker-deftige Knabbereien für den gemütlichen Fernsehabend sondern auch als Fingerfood für die nächste Party oder für ein Picknick mit Freunden.

 

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Zubereitung Teig: 

* 100g Roggenmehl Typ 1150

* 100g Dinkelmehl Typ 1050

* 42g frische Hefe

* eine Prise Zucker 

* zwei Prisen Salz 

* lauwarmes Wasser

 

Für den Teig 100gr Roggenmehl Typ 1150 und 100gr Dinkelmehl Typ 1050 mit frischer Hefe und ein wenig Zucker und Salz zu einem schönen Hefeteig verarbeiten. Hierfür  nehmt ihr bitte nur so viel lauwarmes Wasser, dass ein fester Teig entsteht. Ich hatte die Hefe zusammen mit dem Zucker in drei Esslöffel lauwarmem Wasser aufgelöst und diesen zunächst zum Mehl hinzu gegeben. Daraufhin Esslöffelweise so viel Wasser hinzu gefügt, dass ein fester, nicht mehr klebriger Hefeteig entstand. Diesen dann direkt ohne Ruhezeit auf einer bemehlten Fläche sehr dünn ausrollen.

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Weiterverarbeitung: 

* Pesto Verde 

* Parmesan 

Auf den dünn ausgerollten Teig kommt etwas Pesto und Parmesan, dann wird der Teig zusammen gerollt und in kleine Stückchen geschnitten. Diese knusprigen Kleinigkeiten kommen nun für 20min in den vorgeheizten Backofen bei 180°C. Gerne bis sie etwas Farbe bekommen, sie sollen ja auch schön knuspern.

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Die Dinkel-Roggen-Knusperröllchen sind lecker-deftige Knabbereien für den gemütlichen Fernsehabend, als Fingerfood oder für ein Picknick mit Freunden.

Lasst Euch die Dinkel-Roggen-Knusperröllchen gut schmecken! 

 

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Spaghetti Aglio, Olio e Peperoncini

Wenn das Essen mal wieder schnell gehen, gut schmecken – und ein wunderbares Soulfood sein muss, dann ist ein Pasta-Tag. Und wenn dann auch noch das Wochenende bevor steht, dann gibt’s noch Knobi zur Pasta. Also eine perfekte Kombination! 

Wochenende bedeutet, dass ich mit Knoblauch kochen kann. Ich liebe Knoblauch, doch da ich bei Knobi immer auf meine Mitmenschen achte, gibt es bei uns keinen Knobi (oder eben nur sehr wenig, oder Bärlauch) unter der Woche.
Und samstags ist eben ein Knobi-Tag 🙂 Daher gab es bei uns Heute Spaghetti Aglio, Olio e Peperoncini 🙂 Also Vollkornspaghetti mit Knobi, Tomaten, Olivenöl und Peperoni <3

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Zubereitung Spaghetti Aglio, Olio e Peperoncini:

* 3 Zehen Knoblauch

* eine Zwiebel

* eine Hand voll frischer Petersilie

* ein frischer Chili (Geschmackssache)

* Pfeffer

* Salz

* getrocknete Tomaten

* Olivenöl

* Basilikum

* fünf frische Tomaten

* Parmesan

* Vollkornspaghetti

Zunächst werden die Vollkornspaghetti im Salzwasser al dente gekocht. Gleichzeitig wird in einer großen Pfanne Olivenö (6 EL) bei niedriger Temperatur erwärmt. Die Knoblauchzehen, die Zwiebel, die Petersilie, der Chilli und die getrockneten Tomaten werden klein geschnitten und kommen alle in das langsam warm werdende Olivenöl. Dies wird nun unter ständigem Rühren fünf Minuten lang angedünstet. Nun kommen ca. 350ml von dem heißen Nudelwasser hinzu und die Soße köchelt nun weiter auf niedriger Flamme für fünf Minuten.
Die in der Zwischenzeit al dente gekochten Spaghetti werden abgeschüttelt und kommen dann direkt in die große Pfanne mit der Soße. Die Tomaten werden klein geschnitten und kommen für die restliche Garzeit mit in die große Pfanne.
Die Hitze wird abermals reduziert. Nun wird mit den Gewürzen abgeschmeckt. Der Deckel kommt auf die Pfanne und es köchelt noch weiter, bis die Flüssigkeit von den Spaghetti aufgesogen wurde. Beim Servieren könnt ihr das Essen mit ein paar Blättern Basilikum und etwas Parmesan dekorieren.

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Lasst es Euch die Spaghetti Aglio, Olio e Peperoncini gut schmecken <3

 

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Butternut-Kürbis-Erdnuss Suppe mit Vanille-Minz-Schaum

Ich hatte mal wieder Lust auf etwas ganz anderes. Daher habe ich mich mal an einer Butternut-Kürbis-Erdnuss Suppe mit Vanille-Minz-Schaum versucht. Die etwas andere Kürbis-Suppen-Variante – eine Butternut-Kürbis-Erdnuss Suppe mit Vanille-Minz-Schaum. Ein leckerer und hübscher Traum mit Wölkchen.

 

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Suppe – Zubereitung:

* Butternut-Kürbis

* Kürbiskernöl

* eine Zwiebel

* eine Knoblauchzehe

* eine Kartoffel

* eine Hand voll Erdnüsse

* Kokosnussmilch

* Zimt

* Salz

* Muskatnuss

Der Kürbis wird geschält, entkernt und klein geschnitten. Ebenso die Zwiebel, die Kartoffel und die Knoblauchzehe. Nun wird alles gemeinsam in einem Topf in Kürbiskernöl angebraten. Eine Hand voll Erdnüsse werden geschält und kommen auch mit in den Topf. Abschließend kommt noch die Kokusnussmilch und die Gewürze (je nach Geschmack) dazu. Alles wird nun bei mittlerer Stufe 20min lang gekocht. Anschließend wird die Suppe zunächst püriert und dann durch ein dünnes Sieb passiert.

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Vanille-Minz-Schaum – Zubereitung:

* 250 ml Milch

* eine Prise Zimt

* Eine Vanille-Schote

* eine Hand voll frische Minzblätter

Die Milch wird mit allen Zutaten einmal erhitzt und dann bei niedriger Temperatur noch 20min ziehen lassen. Dadurch nimmt die Milch den Geschmack der Gewürze auf. Die Vanille-Schote sollte einmal in der Mitte längs halbiert werden, so dass der ganze Geschmack in die Milch über gehen kann. Nun kommen die Blätter und die Vanille-Schote wieder aus der Milch. Die Vanille-Schote kann getrocknet und dann in der Zuckerdose aufbewahrt werden, so hat man immer selbst gemachten Vanille-Zucker zu Hause.
Die aromatisierte Milch wird nun aufgeschäumt und der Schaum kommt auf die Suppe oben auf. Als leckere Dekoration bietet sich ein Minzblatt an.

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Lasst Euch die Butternut-Kürbis-Erdnuss Suppe mit Vanille-Minz-Schaum gut schmecken!

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