Zwiebelkuchen

Gäste ganz easy hat einen wunderbaren Zwiebelkuchen zu meiner Herbstaktion mit gebracht. Ich bin ja so ein großer Zwiebelkuchenfan, dass ich besonders erfreut über dieses Rezept war. Könnt ihr Euch sicherlich vorstellen. Zwiebelkuchen und ein frischer Federweißer gehören für mich einfach zum Herbst unbedingt mit dazu. Dazu ein warmer Tag im Altweibersommer – traumhaft! 

Gäste ganz easy findet ihr auch bei Facebook. Doch nun geht’s ohne Umschweife direkt weiter mit dem Rezept: 

zwiebelkuchen

Beim Zubereiten von Zwiebelkuchen durchlaufe ich recht viele unterschiedliche Gefühlsstadien.

Die Vorfreude ist immer riesig. Das untrügliche Zeichen dafür, dass die Zwiebelkuchensaison da ist, sind natürlich die Flaschen mit Federweißer im Supermarkt. Dann heißt es gleich: zuschlagen. Die Zutatenliste für Zwiebelkuchen ist überschaubar. Der Einkauf ist also schnell gemacht.

Wenn ich dann zu Hause den Teig knete, schleichen sich langsam erste Zweifel in die Vorfreude. 1 kg Zwiebeln schälen und schneiden ist ganz schön viel… Aber ich habe ja extra auf dem Markt nach halbwegs großen Exemplaren verlangt… So schlimm wird es schon nicht sein, oder?

Doch, es ist schlimm. Nach der Hälfte – die Augen tränen und die Finger stinken – frage ich mich ernsthaft, wer auf diese bekloppte Idee mit dem Zwiebelkuchen gekommen ist. Warum tue ich mir das eigentlich jedes Jahr wieder an? Fluchend schnappe ich mir die letzten Exemplare.

Danach geht es langsam wieder aufwärts. Wenn die Zwiebeln in der Pfanne vor sich hin schmurgeln, bin ich schon wieder etwas versöhnlicher gestimmt. Und wenn der komplette Kuchen dann erstmal im Ofen backt und der Duft durchs Haus zieht, dann ist auch die Vorfreude wieder so groß wie am Tag zuvor.

Doch, es lohnt sich – jedes Jahr wieder.

 

Zutaten für 4 Personen
Teig:
250 g Mehl
1/2 Päckchen Trockenhefe
60 g weiche Butter
1/8 l lauwarme Milch
je 1 TL Salz und Zucker
Aus den Zutaten einen Teig kneten und mindestens 1/2 Stunde abgedeckt ruhen lassen.

Füllung:
1 kg Zwiebeln
3 EL Öl
125 g Speckwürfel
150 g saure Sahne
3 Eier
Salz, Pfeffer, Kümmel (wer mag)
Die Zwiebeln schälen und in dünne Ringe schneiden. Öl in einer tiefen Pfanne erhitzen und die Zwiebeln bei mittlerer Hitze langsam glasig dünsten. In einer großen Schüssel saure Sahne mit Eiern verquirlen. Zwiebeln und Speck dazugeben und gut vermischen. Mit Salz, Pfeffer und evtl. Kümmel würzen.

Den Hefeteig ausrollen und eine Pie- oder Springform damit auskleiden. Dabei einen relativ hohen Rand formen. Die Zwiebelmischung einfüllen und bei 170 Grad Umluft eine Stunde backen.
Als Beilage passt ein einfacher grüner Salat.

PS: Den Teig und die Füllung kann man wunderbar schon morgens vorbereiten. Abends muss man dann nur noch den Teig schnell ausrollen und alles in die Form packen. Für mehr als vier Leute würde ich persönlich keinen Zwiebelkuchen machen, denn dann wird es mit dem Schneiden echt grenzwertig.

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2 thoughts on “Zwiebelkuchen

  1. Oh ja!! Da fällt mir doch gerade ein, dass ich einen Zwiebelkuchen schon so lange auf der Liste habe!!! 😉
    Und schwupps, schon bin ich dabei 😉
    Danke!!

    • 🙂 Zwiebelkuchen gehört einfach in den Herbst – am besten beeile dich, sonst ist es schon wieder Winter. In den ersten Regionen hat es ja schon geschneit.
      🙂

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