Zwiebelkuchen

Gäste ganz easy hat einen wunderbaren Zwiebelkuchen zu meiner Herbstaktion mit gebracht. Ich bin ja so ein großer Zwiebelkuchenfan, dass ich besonders erfreut über dieses Rezept war. Könnt ihr Euch sicherlich vorstellen. Zwiebelkuchen und ein frischer Federweißer gehören für mich einfach zum Herbst unbedingt mit dazu. Dazu ein warmer Tag im Altweibersommer – traumhaft! 

Gäste ganz easy findet ihr auch bei Facebook. Doch nun geht’s ohne Umschweife direkt weiter mit dem Rezept: 

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Beim Zubereiten von Zwiebelkuchen durchlaufe ich recht viele unterschiedliche Gefühlsstadien.

Die Vorfreude ist immer riesig. Das untrügliche Zeichen dafür, dass die Zwiebelkuchensaison da ist, sind natürlich die Flaschen mit Federweißer im Supermarkt. Dann heißt es gleich: zuschlagen. Die Zutatenliste für Zwiebelkuchen ist überschaubar. Der Einkauf ist also schnell gemacht.

Wenn ich dann zu Hause den Teig knete, schleichen sich langsam erste Zweifel in die Vorfreude. 1 kg Zwiebeln schälen und schneiden ist ganz schön viel… Aber ich habe ja extra auf dem Markt nach halbwegs großen Exemplaren verlangt… So schlimm wird es schon nicht sein, oder?

Doch, es ist schlimm. Nach der Hälfte – die Augen tränen und die Finger stinken – frage ich mich ernsthaft, wer auf diese bekloppte Idee mit dem Zwiebelkuchen gekommen ist. Warum tue ich mir das eigentlich jedes Jahr wieder an? Fluchend schnappe ich mir die letzten Exemplare.

Danach geht es langsam wieder aufwärts. Wenn die Zwiebeln in der Pfanne vor sich hin schmurgeln, bin ich schon wieder etwas versöhnlicher gestimmt. Und wenn der komplette Kuchen dann erstmal im Ofen backt und der Duft durchs Haus zieht, dann ist auch die Vorfreude wieder so groß wie am Tag zuvor.

Doch, es lohnt sich – jedes Jahr wieder.

 

Zutaten für 4 Personen
Teig:
250 g Mehl
1/2 Päckchen Trockenhefe
60 g weiche Butter
1/8 l lauwarme Milch
je 1 TL Salz und Zucker
Aus den Zutaten einen Teig kneten und mindestens 1/2 Stunde abgedeckt ruhen lassen.

Füllung:
1 kg Zwiebeln
3 EL Öl
125 g Speckwürfel
150 g saure Sahne
3 Eier
Salz, Pfeffer, Kümmel (wer mag)
Die Zwiebeln schälen und in dünne Ringe schneiden. Öl in einer tiefen Pfanne erhitzen und die Zwiebeln bei mittlerer Hitze langsam glasig dünsten. In einer großen Schüssel saure Sahne mit Eiern verquirlen. Zwiebeln und Speck dazugeben und gut vermischen. Mit Salz, Pfeffer und evtl. Kümmel würzen.

Den Hefeteig ausrollen und eine Pie- oder Springform damit auskleiden. Dabei einen relativ hohen Rand formen. Die Zwiebelmischung einfüllen und bei 170 Grad Umluft eine Stunde backen.
Als Beilage passt ein einfacher grüner Salat.

PS: Den Teig und die Füllung kann man wunderbar schon morgens vorbereiten. Abends muss man dann nur noch den Teig schnell ausrollen und alles in die Form packen. Für mehr als vier Leute würde ich persönlich keinen Zwiebelkuchen machen, denn dann wird es mit dem Schneiden echt grenzwertig.

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{Gastbeitrag von Mama’s Liebe süß und salzig} Kürbispizza mit Rucola

Mama’s Liebe süß und salzig hat eine deftige Variante vom Krübis für meine Aktion Goldener Herbst mit gebracht. Eine leckere Kürbispizza mit Rucola. 

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Leckere knusprige Pizza mal anders

350 g Mehl
1 Päckchen Trockenhefe
2 EL Öl
Salz
200 ml warmes Wasser

2 TL Creme fraiche
Salz,Pfeffer
ca 150 g Hokkaidokürbis
1 Zwiebel in feine Scheiben
etwas geriebener Käse
1 handvoll Rucola

Für den Hefeteig Mehl mit Hefe,Salz etwas Öl und Wasser zu einem glatten Teig verarbeiten den Teig halbieren und zu Kugeln formen auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche abgedeckt gehen lassen bis sie die doppelte Grösse erreicht haben.

Für den Belag Creme fraiche mit Salz und Pfeffer würzen nach Belieben Kräuter hinzugeben und vermengen.Der Hokaidokürbis braucht man nicht schälen somit heisst es Kürbis halbieren, entkernen und feine Scheiben schneiden.

Den Teig nun rund auswellen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen mit Creme fraiche bestreichen und den Kürbis darauf verteilen die Zwiebel darauf geben.

Mit etwas Käse bestreuen und bei 175°C ca 30 Minuten backen.Mit Rucola bestreuen und genießen.

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{Gastbeitrag von Milchmädchen} Kürbiskoch

Das Milchmädchen bringt aus der Steiermark ein klassisches Herbstgericht mit: Kürbiskoch. Ich liebe solche urigen und ursprünglichen Gerichte ja sehr gerne und ich freue mich, dass ich durch diese Aktion viele neue Rezepte kennen lernen konnte. Doch nun gehts direkt zum Rezept! 

 

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Zum Aufruf für leckere Herbstgerichte unter dem Titel “Goldener Herbst” von Mimis Foodblog wollte ich auch etwas beitragen, das in meiner Familie bzw. der Steiermark als klassisches Herbstgericht immer auf den Tisch kommt, sobald die ersten Kürbisse geerntet werden: Kürbiskoch (auch Kürbissoße oder von mir einfach Kürbisgatsch genannt) (:

 

Dazu braucht man:
– 500g Kürbis
– 2 EL Essig
– 1 Zwiebel
– Öl
– 1 EL Paprikapulver
– 1 Tomate
– 60g Creme Fraiche
– Salz, Pfeffer, Kümmel

Den Kürbis schälen, raspeln und in einer Schüssel mit dem Essig mischen.
Zwiebel klein würfeln und in Öl glasig dünsten. Das Paprikapulver zu den Zwiebeln geben und unterrühren (Vorsicht, bei zu großer Hitze verbrennt es und wird bitter!). Dann den Kürbis dazu in den Topf geben und dünsten bis er weich ist. Eine Tomate häuten und würfeln und zum Kürbis geben.
Wenn der Kürbis weichgedünstet ist, den Creme Fraiche unterrühren und mit Salz, Pfeffer und Kümmel abschmecken.

Wir essen Kürbiskoch meist mit Bratkartoffeln als Beilage zu Frankfurtern oder Leberkäse (:

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{Gastbeitrag von Lauras Genussreich} Kürbisbrötchen

Lauras Genussreich steuert heute wunderbar goldene Kürbisbrötchen zu meiner Aktion Goldener Herbst bei. Die Farbe der Brötchen ist die reinste Freude. So schön golden – leuchtend. Lauras Genussreich findet ihr natürlich auch auf Facebook. 

Doch nun geht’s weiter mit dem Rezept! 

 

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Hallo meine Lieben,
heute gibt es seit Ewigkeiten mal wieder frische, selbstgebackene Brötchen für euch! So natürlich leuchtende Brötchen habt ihr sicher noch bei keinem Bäcker gefunden. Meine Kürbisbrötchen habe ich schon einige Male probiert und jedes Mal etwas verfeinert. Nun sind sie perfekt, um euch mein Rezept vorzustellen.
Der Kürbis ist haupsächlich zur Farbgebung der Brötchen da, man schmeckt ihn nur ganz leicht heraus. Am besten schmecken die Brötchen einfach mit etwas Butter, Käse oder etwas Walnusspesto. Probiert selbst aus, wie sie euch am besten Munden.

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für 10 Brötchen

Zutaten:

Vorteig
280g  Dinkelmehl Type 630
80g Dinkelvollkornmehl
250gHokkaidokürbis

Kochstück
20g Dinkelvollkornmehl
80g Wasser
7g Salz

Hauptteig
Vorteig
Kochstück
80g Anstellgut vom Weizensauerteig
8g frische Hefe
5g Butter

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Deko:
etwa 30g Kürbiskerne

Zubereitungszeit:

 4,5 Stunden, davon 3,5 Stunden Ruhezeiten

Zubereitung:

  1.  Kürbis in leicht gesalzenem Wasser kochen. Die weichen Kürbisstücke aus dem Wasser nehmen und noch während sie warm sind mit einer Gabel fein zerdrücken. Das Kürbismus mit den Dinkelmehlen von Hand miteinander zum Vorteig verkneten. Zunächst ist der Teig bröselig, nach ein paar Minuten kneten wird er jedoch zu einer festen Masse. Auch wenn dieser feste „Teigklumpen“ noch trocken aussieht, das reicht bis dahin mit kneten. Den Vorteig mit Folie abdecken und bei Zimmertemperatur ruhen lassen.
  2. Nachdem der Vorteig eine halbe Stunde ruht wird mit dem Kochstück begonnen. Hierfür Mehl und Salz in einen kleinen Kochtopf abwiegen und mit den 80ml kaltes Wasser verrühren, bis keine Klümpchen mehr sichtbar sind. Nun den Topf auf den Herd stellen und die Mischung bei höchster Stufe unter ständigem rühren zum kochen bringen, dabei entsteht das Kochstück.
    Wenn die Masse kocht (blubbert) den Herd ausschalten, das Kochstück bei der Nachhitze weitere zwei Minuten rühren. Anschließend das Kochstück sofort aus dem Topf in eine (Glas-)Schale umfüllen, diese abdecken  und beiseite stellen.
  3. Nun Vorteig und Kochstück weitere 90 Minuten bei Zimmertemperatur (20-24°C) ruhen lassen.
  4. Nachdem nun die vorbereiteten Teige lange genug geruht haben, wird es nun Zeit für den Hauptteig. Hierfür werden Vorteig, Kochstück, Weizensauer, Hefe und Butter in die Rührsschüssel einer Küchenmaschine gegeben. Die Zutaten werden mit Hilfe des Knethaken für 6 Minuten auf niedrigster und anschließend 3 Minuten auf zweiter Stufe zu einem glatten, recht weichen Hauptteig verarbeitet.
    Alternativ: Wer keine Küchenmaschine besitzt, kann die Zutaten selbstverständlich auch von Hand alle miteinander verkneten. Es funktioniert genauso gut, brauch nur etwas mehr Zeit und fordert etwas Karaft.
  5. Den Teig abdecken und für weitere 80 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Nach 40 Minuten den Teig in die Hände nehmen, durch Zug an allen Seiten etwas dehnen, sodass eine art Fladen entsteht. Den Fladen zwei mal falten und weiter ruhen lassen. Das selbe am Ende der Zeit wiederholen, dann allerdings nur einmal falten. Den Teig 5 Minuten entspannen lassen, dann können die Brötchen besser geformt werden.
  6. Den Teig in 80g schwere Stücke zerteilen und formen. Hierfür die einzelnen Teiglinge leicht bemehlen, auseinanderdehnen und dann von allen Seiten in die Mitte falten. Die fertig geformten Brötchen mit dem Schluss (die Seite an der die Falten zusammenkommen) nach unten auf ein Backblech legen und mit einem Geschirrhandtuch für 15 Minuten abdecken.
  7. Während die Brötchen gehen, den Ofen auf 210°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Für die Luftfeuchtigkeit im Ofen, einen Becher gefüllt mit Wasser unten in den Ofen stellen und mitbacken.
  8. Nachdem auch die letzten Minuten des Gehprozesses vorrüber sind, können die Bötchen nun gleich in den Ofen. Davor nur noch die Brötchen mit kaltem Wasser besteichen, einschneiden und nach Belieben mit Kürbiskernen bestreuen.
  9. Nun die Bötchen für 17-20 Minuten in den Ofen geben.

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Gutes Gelingen!

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Linsen mit Spätzle und Saitenwürstle

Esau, einer der Söhne des biblischen Urvaters Isaak, verkaufte im Alten Testament sein Erstgeburtsrecht für ein Linsengericht. Auch heute noch läßt so mancher Kenner für einen leckeren Linseneintopf alles stehen und liegen. Zwar gelten seit alters her die Linsen als Speise der Armen; dies mag vielleicht richtig sein, weil sie preiswert sind. An Geschmack sind sei jedoch kaum von anderen Hülsenfrüchten zu übertreffen. Und das typisch schwäbische Nationalgericht: Linsen mit Spätzle und Saitenwürstle ist heute weit über die Grenzen des Schwabenlandes hinaus bekannt. Somit möchte ich Euch heute diesen Klassiker Linsen mit Spätzle und Saitenwürstle als mein Herbstgericht zum Abschluss meiner Aktion Goldener Herbst vorstellen. 

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Vielen lieben Dank für Eure Beteiligung und die wunderbaren Beiträge! So hatten wir alle einen leckeren und abwechslungsreichen Start in die goldene Jahreszeit. 

Goldener Herbst Sidebar

 

Zutaten schwäbische Linsen: 

* 400g Linsen

* mehrere, kleine Zwiebeln

* 200g magerer gerauchter Bauchspeck 

* 40g Schweineschmalz 

* 40g Mehl 

* Salz, Pfeffer

* fünf Lorbeerblätter

* Essig 

* Wasser

* zwei mittelgroße Kartoffeln

 

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Zubereitung schwäbische Linsen: 

Die Linsen müssen zunächst gewaschen werden und über Nacht in kaltem Wasser einweichen. Dann mit angeschwitzten Zwiebeln und dem Stück Bauchspeck in heißes ungesalzenes Wasser zusammen mit den Lorbeerblättern geben und weich kochen. Ebenso kommen in dieses Wasser die klein geschnittenen Kartoffeln mit dazu.

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Inzwischen aus Fett und Mehl eine braune Mehlschwitze machen. Damit die fertigen Linsen binden und mit Salz, Pfeffer und Essig abschmecken. Der nicht zu weich gekochte Speck wird normaler Weise in Scheiben geschnitten und zusammen mit den heißen Saitenwürstle auf die angerichteten Linsen gelegt.

Als weitere Beilage serviert man schwäbische Spätzle.

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Zubereitung Dinkel-Spätzle:

* 500g Dinkelmehl Typ 1050

* 4 Eier

* 200ml Wasser

Aus Mehl, Eiern, Salz und Wasser einen festen, glatten Teig herstellen. Und ihn möglichst schnell in ein reichlich kochendes Salzwasser schaben.
Sollte man die Schabtechnik nicht beherrschen, bietet sich auch eine Spätzles-Drucke an. Hier kann der Teig eingefüllt und in das Wasser gedrückt werden. Falls ihr diese Gerätschaft nicht zu Hause habt, könnt ihr auch ein großlöchriges Sieb nehmen, den Teig in das Sieb füllen und mit einem Teigschaber den Teig in das Wasser drücken.
Die Spatzen erst nach dem Aufkochen herausfischen. Und fertig.

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Lasst Euch die schwäbischen Linsen mit Spätzle und Saitenwürstle gut schmecken! Für mich ist das ein wunderbares Sonntags-Herbstgericht. N’ guata! 

 

Noch eine Notiz am Rande: 

Schwaben schneiden gerne den Bauchspeck und die Saitenwürstle in kleine Stückchen auf den Tellern und vermischen dann alles mit den Linsen und den Spätzle – DAS ist sooo lecker! Auch wenn es optisch dann nicht mehr so schön anzusehen ist – doch Optik ist bei Gerichten bekanntlich nicht alles.

 

 

 

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Curry-Wurst mit frischen Brötchen

Ich versuchte mich vor kurzem das erste mal an meiner ersten Curry-Wurst mit frischen Brötchen. Eine gute Curry-Wurst-Sauce ist meiner Meinung nach wirklich schwer zu machen. Irgendwie hatte ich bisher zu großen Respekt davor. Nun möchte ich Euch gerne mein Curry-Wurst-Rezept vorstellen oder besser gesagt, nur die Sauce. Da ich die Wurst ja nicht selbst gemacht habe 😉 

 

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Zutaten Curry-Wurst-Sauce: 

* 500ml pürierte Tomaten

* ein EL Knoblauch-Öl

* drei konfierte Knoblauchzehen

* eine kleine Zwiebel 

* ein EL Currypulver scharf

* Salz, Pfeffer

* ein gehäufter EL Rodriguez’ Chili con Carne-Gewürz

 

* ein Kirsch-Chili 

* ein EL Tomatenmark

 

Zubereitung Curry-Wurst-Sauce:

Alle Zutaten kommen zusammen in einen Mixer und werden so lange gemixt, bis eine einheitliche Konsistenz der Sauce entstanden ist. Anschließend wird die Sauce in einem kleinen Topf erhitzt.

 

Während dessen werden die Bratwürste angebraten. Diese werden anschließend klein geschnitten und gemeinsam mit der Sauce und den Brötchen gegessen.

 

Zutaten Brötchen:

* 750g Weizenmehl Typ 450

* ein helles Weizenbier 

* Salz

* ein gehäufter TL Adios Salz! Gartengemüsemischung 

* ein Päckchen Trockenhefe

* Zucker 

* Sesam 

 

Alle Zutaten werden zu einem handfesten Hefeteig verknetet. Falls der Teig zu flüssig sein sollte, dann nehmt noch etwas Mehl hinzu. Ich habe leider die genauen Mengen nicht mehr sicher im Kopf, daher kann es sein, dass etwas variiert werden muss. Wenn der Hefeteig fertig geknetet ist, deckt ihn mit einem Geschirrtuch ab und lasst ihn noch eine Stunde gehen.

Anschließend könnt ihr aus dem Teig 8 kleine Brötchen formen. Ich hatte hierfür noch ein Salzwasser in eine Schüssel getan und damit meine Hände benetzt, bevor ich die Brötchen formte. Anschließend streute ich noch Sesam auf die Brötchen. Die Brötchen werden nun noch 30min ruhen gelassen.

Während dessen wird der Backofen auf 220°C vorgeheizt. Die Brötchen kommen nun bei Ober- und Unterhitze für 20min in den Backofen. Anschließend können die Brötchen noch fünf Minuten auf einem Gitterrost auskühlen, bevor die Brötchen zur Curry-Wurst genossen werden können.

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Lasst Euch die Curry-Wurst mit frischen Brötchen gut schmecken! Ich werde es demnächst sicher mal wieder kochen!

 

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{Gastbeitrag von Essens-App Mealy} Kürbisspalten mit Rucola und mariniertem Ziegenkäse

Jenny von der wunderbaren Essens-App Mealy steuert zu meiner Aktion goldener Herbst ein wunderbares Essen bei. Da bekomme ich selbst direkt Appetit: Kürbisspalten mit Rucola und mariniertem Ziegenkäse. Perfekt heute zum Mittagsessen. Die mealy-Appf findet ihr natürlich auch auf Facebook. Doch nun zum Rezept. 

 

Wenn der Sommer sich langsam dem Ende neigt, kann man sich schon auf die nächste Jahreszeit freuen: den Herbst! Nicht nur dass der Herbst die Natur in warme Farbtöne taucht, er hat auch kulinarisch einige Highlights zu bieten – denn endlich ist es wieder Kürbiszeit! Wir alle im mealy-Team sind große Kürbis-Fans und wollen deshalb natürlich auch das ein oder andere Kürbis-Rezept mit Euch teilen. Heute also im mealy-Blog: Unser Rezept für Kürbisspalten mit Rucola und mariniertem Ziegenkäse. Guten Appetit!

Natürlich findet Ihr dieses Rezept auch ab sofort in der mealy-App – und wir freuen uns auch sehr, mit diesem Rezept beim „Goldenen Herbst“ von Mimis Foodblog teilzunehmen. Mimis Foodblog hat übrigens auch einige leckere Rezepte in der mealy-App veröffentlicht. Wie wäre es zum Beispiel mit Gorgonzola-Ravioli mit Kiwi-Pfirsich-Chutney? Ladet Euch einfach die mealy-App herunter und folgt Mimis Foodblog – dann verpasst Ihr keins ihrer köstlichen Rezepte!

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Vegetarisch und Glutenfrei, 30 Minuten,
für 4 Personen als Vorspeise oder leichte Mahlzeit

Zutaten

  • 1 Hokkaido-Kürbis
  • 1 Hand voll Pinienkerne
  • 1 Bund Rucola
  • 200 Gramm Ziegenkäse
  • 6 Esslöffel Olivenöl
  • 2 Esslöffel Aceto Balsamico
  • 1 Limette
  • 2 Esslöffel Reisessig
  • 1 Zentimeter Ingwer, frisch
  • Chilischote, frisch
  • 1 Teelöffel Zucker
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 150°C Ober-Unterhitze vorheizen.
  2. Kürbis gut waschen und halbieren. Die Kerne entfernen und die beiden Kürbishälften längs in Scheiben schneiden.
  3. Ein Backblech mit Backpapier bedecken und die Kürbisspalten darauf verteilen. Die Pinienkerne darüber streuen und mit der Hälfte des Olivenöls beträufeln. Etwas Salz und Pfeffer darüber geben und für ca. 20 Minuten in den vorgeheizten Backofen geben.
  4. In der Zwischenzeit die Marinade anrühren: Dazu die zweite Hälfte des Olivenöls mit Balsamico und Reisessig gut verrühren. Limettensaft ausdrücken und dazu geben. Ingwer schälen und in feine Stifte hacken. Chili nach Geschmack portionieren, waschen und ebenfalls fein hacken. Mit Zucker und wenig Salz und Pfeffer anmachen.
  5. Den Käse in der Marinade wälzen und für einige Minuten mit in den Ofen geben. Die Kürbisse schon mal anstechen: sie sollten nach ca. 20 Minuten schön weich sein.
  6. Den Rucola waschen und ggf. bittere Stiele entfernen. Abtrocknen und in vorgewärmte Teller geben. Die Kürbisse und den marinierten Käse heiß aus dem Ofen holen. Auf das Rucola-Bett geben und die restlichen Marinade darüber geben. Mit den gebackenen Pinienkernen bestreuen und sofort servieren…
Hinweis:
Statt Reisessig kannst Du ggf. auch weißen Balsamico oder Weißweinessig verwenden.
Und statt Ziegenkäse schmeckt natürlich auch Schafskäse…

 

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{Gastbeitrag von Keks und Koriander}Pflaumenkuchen mit ganz viel Zimt

Schönen guten Morgen ihr Lieben. Keks und Koriander steuert heute einen wunderbaren Pflaumenkuchen mit ganz viel Zimt zu meinem Golden Herbst bei. Und da heute Sonntag ist, dachte ich mir  “Ich starte einfach mal mit einem wunderbaren Kuchen in den freien Tag.” 

Keks und Koriander findet ihr natürlich auch auf Facebook. Doch nun geht’s zum Rezept. 

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Gerade eben hab ich noch über das Ende des Sommers gejammert, schon gibt es hier auch den ersten herbstlichen Kuchen. So schnell geht das bei mir mit dem Stimmungswechsel. Aber solange es noch leckeres frisches Obst gibt, alles schön bunt ist und nicht grau, und man noch draußen sitzen kann, ist es noch in Ordnung für mich. Das mit dem draußen sitzen ist dabei ganz wichtig. Letztes Wochenende waren wir nämlich auf einem Geburtstag eingeladen, der noch als Garten-Grill.Party gefeiert wurde. Das hat sich noch nach Sommer angefühlt und war sehr schön. Vor allem weil wir noch den ganzen Abend um ein Lagerfeuer saßen, wie man das eben im Sommer so macht. Herrlich!

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Diesen fruchtigen Herbstkuchen hatte ich mir übrigens ganz anders vorgestellt. Die leckeren, schön dunkelvioletten Pflaumen habe ich fein säuberlichst und mit allergrößter Perfektion auf dem Rührteig in Form einer Schnecke angeordnet. Das hab ich mir sehr hübsch vorgestellt. Nachdem der Kuchen aber etwa 15 Minuten im Rohr war und ich nachsehen ging, musste ich feststellen, dass von meinen Pflaumen nicht mehr so viel zu sehen war… Natürlich sind die alle eingesunken! Da hätte ich auch mal vorher drauf kommen können.. Aber ein bisschen erkennt man mein schönes Muster noch, oder? Dennoch war der Kuchen sowas von lecker mit der Kombination aus Pflaumen und Zimt. Und außerdem passt er perfekt für das schöne Thema “goldener Herbst” für das Blogevent von Mimis Foodblog!

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Nun zum Rezept dieses fruchtig zimtigen Kuchen mit Pflaumen:

  • 140 g Butter
  • 120 g Zucker
  • 2 TL Backpulver
  • 180 g Mehl
  • 2 Eier
  • 2 Schluck Milch
  • 1/2 TL Zimt
  • 3-4 frische Pflaumen, gewaschen, entkernt und geachtelt
  • runde Kuchenform mit 22cm Durchmesser
  • 4 EL Zimt-Zucker-Mischung

 

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Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
Butter und Zucker schaumig schlagen. Eier einzeln unterrühren. Mehl mit Zimt und Backpulver vermischen und in kleinen Portionen unter die Eimischung rühren. Milch dazugeben und noch einmal gut verrühren.
Den Boden der Kuchenform mit Backpapier bespannen und Seitenteil aufsetzen. Rührteig einfüllen und glatt streichen. Die Pflaumen schneckenförmig darauf anordnen (dabei unbedingt viel Zeit investieren, weil man am Ende nichts davon hat…. ;)) 2 Esslöffel der Zimt-Zucker-Mischung auf den Pflaumen verteilen und 30 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen. Den restlichen Zimt-Zucker auf den warmen Kuchen streuen und auskühlen lassen.

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Wisst ihr übrigens was auch nur bei einem sommerlichen Lagerfeuer passiert? Dieser Geruch, der sich so gut festsetzt in Jacken und Haaren.. Wenn man dann am Tag nach dem Lagerfeuer beschließt, einen gammeligen Sonntag daheim zu verbringen, dann kann man sich gegenseitig immer wieder versichern, wie “männlich” Lagerfeuerduft in den Haaren doch ist… Fand ich ganz großartig, auch mal der männliche Part zu sein 😉

Nun habt noch einen schönen Sonntag! Und verratet mir doch, was für euch den Herbst erträglicher macht, vielleicht das leckere Obst? Oder etwa Kürbis? Ich bin gespannt!
Alexa

 

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KÜRBISTALER

Zum Abendessen gibt es nun noch deftige Kürbistaller von GenussgoldaufWolke10. Ich liebe Kürbis in jeglicher Variation. Doch diese liest sich wirklich sehr lecker und ich freue mich schon sehr darauf, die Kürbistaler demnächst mal selbst zu teste. Doch nun zum Gericht von GenussgoldaufWolke10. 

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Ich liebe Herbstgerichte also muss ich bei dieser tollen Aktion mit meiner Seite
natürlich dabei sein. Würd mich sehr freuen wenn ihr mich mal besucht.
Mitgebracht hab ich euch
       KÜRBISTALER
Zutaten für 10 Taler
350g Weizenmehl
150g Roggenmehl
1,5 TL Salz
1 TL Zucker
1/2 Würfel Hefe
1 EL Öl
50g saure Sahne
250 ml lauwarme Milch
200g Kürbis
( ich hatte Muskat, Hokkaido müsst ihr nicht schälen)
1 Stange Lauch
10 Tomaten in Öl
4 EL Öl
Salz, Pfeffer
Piment d’Espelette oder Chiliflocken
150g Creme fraiche
150g Schmand
Kresse
1. Alle Teigzutaten zu einem festen Hefeteig verkneten und zugedeckt an einem warmen Ort 1,5 Stunden gehen lassen.
2. Kürbis ggf schälen und in dünne Scheiben schneiden oder hobeln. Mit Öl, Salz, Pfeffer, Piment d’ Espelette oder Chiliflocken vermischen.
3. Lauch waschen, in Ringe schneiden. Tomaten in Stücke schneiden.
4. Ofen auf 220 Grad Ober / Unterhitze vorheizen. Teig in 10 Stücke teilen und zu länglichen Fladen ausrollen. Creme fraiche und Schmand mischen und Fladen damit bestreichen. Mit mariniertem Kürbis, Lauch und Tomaten belegen.
5. Im heißen Ofen ca 17 min backen. Am Tisch mit Kresse bestreuen und nach Bedarf mit Fleur du Sel und Piment d’ Espelette bestreuen.
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nussiger Birnen-Topfenauflauf

feeskulinarium hat zum Herbstbeginn einen nussigen Birnen-Topfenauflauf mit gebracht. Topfen ist die süddeutsche oder auch österreichische Bezeichnung für Quark. Also gibt es heute einen leckeren Nuss-Birnen-Quarkauflauf. Ich bin auf das leckere Rezept von feeskulinarium gespannt. Ihr findet feeskulinarium selbstverständlich auch auf Facebook. Schaut doch einfach mal bei ihr auf dem Blog vorbei. 

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Ich mache mit beim tollen Event von Mimis Foodblog!! Sie hat Blogger zu einem “Goldenen Herbst” auf ihrer Seite eingeladen! Da mache ich natürlich sehr gerne mit.

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Vorgabe war nur, dass das Rezept neu auf dem Blog und herbstlich/regional ist. Gesagt, getan! Ich habe also meinen zuckerbestäubten Kochlöffel geschwungen und euch eine österreichische Mehlspeise vom Feinsten gezaubert! Obwohl dieser Birnen-Topfenauflauf eigentlich eine gut sättigende Hauptspeise ist, hat mein Mann den klitzekleinen Rest noch am anderen Morgen zum Frühstück verspeist. Das sagt glaube ich alles…! 😉 Ich bin jedenfalls immer noch ganz verliebt!

Damit ihr euch auch in diese herbstliche Köstlichkeit verlieben könnt, lasse ich euch heute das Rezept da! Die Birnen sind übrigens aus eigener Ernte. So herrlich saftige Birnen habe ich noch nie gegessen und werde wohl auch niiiie wieder welche kaufen! Erntet ihr auch euer eigenes Obst? Was kann man in eurem Garten pflücken? Ich bin ganz gespannt! 🙂

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Das braucht ihr dazu (für 4 Personen):

4 Birnen
1 Zitrone
80 Gramm sehr weiche Butter, plus ein wenig zum Ausstreichen der Form
100 Gramm Zucker
4 Eier
500 Gramm Topfen
50 Gramm Grieß
1 TL Backpulver, gestrichen
20 Gramm gehackte Haselnüsse

Und so geht’s:
Das Backrohr auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Birnen schälen und die Kerngehäuse entfernen. Eine große und tiefe Auflaufform mit etwas Butter ausstreichen und die Birnen mit der Schnittseite nach unten hineinlegen. Die Zitrone heiß waschen und die Schale von einer Hälfte der Zitrone abreiben. Mit dem Saft einer halben Zitrone beträufeln.

Butter mit Zucker und Eiern hellcremig aufschlagen. Dann Topfen, Grieß, Backpulver und den Saft von der 2ten Hälfte Zitrone hinzufügen und unterrühren. Über die Birnen gießen und die Masse mit den gehackten Haselnüssen bestreuen.

In der Mitte des Backrohrs ca. 55 Minuten backen. Wenn die Oberfläche zu dunkel wird, einfach  mit Backpapier abdecken (bitte keine Alufolie verwenden!). Herausnehmen, auf Teller verteilen, mit Staubzucker überstäuben und warm servieren.

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Wer diesen Leckerbissen als Nachspeise servieren möchte, oder wie wir nur zu zweit ist, kann die Menge auch sehr gut halbieren. Die Backzeit bleibt dabei gleich.

Außerdem auch gut möglich bei Nachspeisen: in kleineren, ofenfesten Förmchen backen, dann aber nur max. 40 Minuten backen!

 

Lasst es euch schmecken!

Fee

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